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DE380900C - Hosentraegerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern - Google Patents

Hosentraegerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern

Info

Publication number
DE380900C
DE380900C DEB101742D DEB0101742D DE380900C DE 380900 C DE380900 C DE 380900C DE B101742 D DEB101742 D DE B101742D DE B0101742 D DEB0101742 D DE B0101742D DE 380900 C DE380900 C DE 380900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fiber core
suspender
rib
braided fiber
flat braided
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB101742D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST CORNELIUS BODEN FA
Original Assignee
AUGUST CORNELIUS BODEN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST CORNELIUS BODEN FA filed Critical AUGUST CORNELIUS BODEN FA
Priority to DEB101742D priority Critical patent/DE380900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE380900C publication Critical patent/DE380900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces
    • A41F3/02Strips, tongues, or the like, for attaching to the trousers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Hosenträgerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern. Die Erfindung betrifft Hosenträgerstrippen mit flachem umflochtenen Faserkern. Diese sollen ein vollkommener Ersatz für lederne Strippen sein.
  • Als Lederersatz hat man einfache Flechtkordel verwendet. Sie hat den Nachteil, daß dieselben Flechtfäden, welche der Strippe die Festigkeit verleihen, an den Schlaufstellen dem Verschleiß unmittelbar ausgesetzt sind. Solche Kordeln müssen aber aus starken Flechtfäden hergestellt und entsprechend lose geflochten sein, wenn sie nicht zu hart ausfallen sollen. Infolgedessen sind auch jeweils größere Längen der einzelnen Fäden dem unmittelbaren Angriff des Verschleißes ausgesetzt. Man machte deshalb diese Strippen stärker, als für die normale Beanspruchung nötig und für das Aussehen vorteilhaft war, nur um der Strippe, auch nachdem die ersten Fäden verschlissen waren, eine etwas längere Haltbarkeit zu verleihen. 1 er Gedanke, solche Strippen zu umflechten, war an sich richtig. Denn nunmehr brauchte der Kern nur noch so stark auszufallen, daß er der Zugbeanspruchung gewachsen war, während der Verschleiß von der Umflechtung aufgenommen wurde. Es zeigte sich, daß man den Faserkern sehr schwach halten konnte, weil die eigentliche Zugbeanspruchung gering ist, und daß man auf diese `''eise eine äußerst angenehm weiche Strippe gewonnen hätte, wenn sich nicht an den Schlaufstellen die Umflechtung dem Verschleiß gegenüber als nur sehr unzureichend gezeigt hätte.
  • Nach vorliegender Erfindung wird durch eine an den Schlaufstellen und den Annähstellen den flachen Faserkern dichter und stärker als an den anderen Stellen einschnürende Umflechtung eine den genannten Anforderungen entsprechende Strippe erzielt.
  • Man hat schon Strippen mit Gummikern so umflochten, daß der Gummikern im allgemeinen in gestrecktem Zustande und nur über dem mittleren Bereich der Zugschenkel in ungestrecktem .Zustande umflochten wird. nies erzeugt eine Strippe, die indenZugschenkeInnochstreckungsfähig und gleichzeitig weich ist, im übrigen aber infolge der nach außen wirkenden Spannung des Kernes im Querschnitt rund und sehr hart ist. L iese Härte ist nicht nur wegen des runden Querschnittes am Körper oft unangenehm, sondern sie führt auch zu vorzeitigem Verschleiß an den Schlaufstellen. renn die Faser ist selbst unter Spannung, während sie dem Verschleißdruck ausgesetzt ist. Weder sie selbst noch der Gummikern können nachgeben. Letzterer jedenfalls nur, wenn er seinen runden Querschnitt ändern könnte. Das könnte aber wegen der damit verbundenen Umfangsvergrößerung nur unter gleichzeitiger Erh@ hung des Spannungszustandes der Umflechtung erfolgen. Infolgedessen wirkt jede Beanspruchung der Fasern durch äußeren L ruck und Reibung hart auf hart. Tritt aber hierdurch einmal eine Verletzung der Umflechtung ein, so drängt der Gummikern nach auPen und,reißt sie ganz auf. Auch diese Art Strippen sind deshalb mangelhaft.
  • l,emgegenüber ergibt sich bei der einschnürenden Umflechtung eines flachen Faserkernes nach vorliegender Erfindung, daß ein solcher keinen dauernden Druck nach außen gibt und somit weder der Querschnitt rund wird, noch eine entsprechende Härte zustande kommt. Der Querschnitt nähert sich vielmehr nur einem Oval, welches bequem zwischen Knopf und Stoff Platz hat und auch dementsprechend keinen seitlichen Druck empfängt. Die Knopfstellen tragen daher auch nicht empfindlich auf. Hinsichtlich der Härte entsteht nur eine gewisse Gedrungenheit, die aber im Gegensatz zur gestreckt geflochtenen harten Gummischlaufe unter der Einwirkung der Zugbeanspruchung etwas gelockert wird. Denn in der unteren, sich gegen den Knopf und die ihn haltenden Nähfäden anlegenden Rundung der Schlaufe wird das Querschnittsoval durch den auftretenden Zug so angedrückt, daß die große Achse des Ovals sich etwas verkürzt, das Oval sich also etwas rundet. Die Umflechtung wird so etwas lockerer und loser, genug, um sich in größeren Flächen anzuschmiegen, dagegen nicht in dem Maße wie bei den bereits bekannten gleichmäßig umflochtenen Strippen, bei denen der Schutz des Faserkernes dadurch vermindert wurde.
  • Es ist nunmehr auch möglich, als Umflechtung eine feinere Faser zu verwenden, die ebenfalls zur Verfeinerung des Aussehens beiträgt. Außerdem kommt man mit offenen Flechtfäden für die Umflechtung aus, anstatt die kostspieligen gezwirnten Fäden verwenden zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hosenträgerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern, dadurch gekennzeichnet, daß die Umflechtung' an den Schlauf- und Annähstellen dichter und den Kern stärker schnürend als an den anderen Stellen ausgeführt ist.
DEB101742D 1921-09-27 1921-09-27 Hosentraegerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern Expired DE380900C (de)

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Publications (1)

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DE380900C true DE380900C (de) 1923-10-27

Family

ID=6990237

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB101742D Expired DE380900C (de) 1921-09-27 1921-09-27 Hosentraegerstrippe mit flachem umflochtenen Faserkern

Country Status (1)

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DE (1) DE380900C (de)

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