DE3808369A1 - Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen - Google Patents
Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
- B01D53/34—Chemical or biological purification of waste gases
- B01D53/74—General processes for purification of waste gases; Apparatus or devices specially adapted therefor
- B01D53/86—Catalytic processes
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz der
freien Oberkanten von Katalysatorwandungen in einem Reaktor
gegen den Aufprall von in einem Rohgasstrom mitgeführten
Staubpartikeln.
Es wurde vorgeschlagen, einen Prallschutz der Oberkanten von
Katalysatorwandungen durch ein Metallgitter zu erreichen,
das sich über den gesamten Reaktorquerschnitt, also über
alle im Reaktorquerschnitt angeordneten Katalysatoreinheiten
erstreckt. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil, daß
sie sich beim Auswechseln der Katalysatoreinheiten nur
schwer handhaben läßt. Außerdem überdeckt ein solches
Metallgitter auch an sich freie Passagen der
Katalysatoreinheiten, so daß diese nur beschränkt zur
Gasdurchleitung zur Verfügung stehen. Bei den üblichen
Toleranzen zwischen dem Reaktorquerschnitt und der Lage der
Katalysatorplatten besteht darüber hinaus die Gefahr, daß
schon bei einem leichten Versatz des Metallgitters gegenüber
den Katalysatorwandungen Oberkanten nicht mehr geschützt und
weitere Passagen verdeckt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, jede Katalysatoreinheit so
aufzubauen, daß die Schutzeinrichtung das Auswechseln der
Katalysatoreinheit kaum behindert und die Oberkanten
schützt, jedoch Passagen der Katalysatoreinheit nicht
verdeckt.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Einrichtung der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß an jeder
Katalysatoreinheit, wie Kassette mit mehreren
Katalysatorplatten oder Katalysator-Wabenblock, ein Gitter
senkrecht zur Gitterebene abziehbar und gegen eine Bewegung
in dieser Gitterebene formschlüssig angeordnet ist und daß
das Gitter im Abstand der Katalysatorwandungen Stege
aufweist, deren Breite und Verlauf den Oberkanten der
Katalysatorwandungen der Katalysatoreinheit entspricht.
Das Gitter behindert den Ausbau der Katalysatoreinheit
nicht. Es wird beim Auswechseln zusammen mit der
Katalysatoreinheit aus dem Reaktor genommen und nach dem
Auswechseln der Katalysatorplatten einer Kassette oder des
Katalysatorwabenblocks zusammen mit der Katalysatoreinheit
wieder in den Reaktor eingesetzt. Durch die in der
Gitterebene formschlüssige Verbindung zwischen der
Katalysatoreinheit und dem Gitter ist auf einfache Weise
gewährleistet, daß die Stege ohne weiteres so gegenüber den
Oberkanten ausgerichtet sind, daß sie zwar die Oberkanten,
nicht jedoch die Passagen abdecken.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Stege dicht vor
den Oberkanten stehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Kassette mit mehreren Katalysatorplatten in
Aufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1,
und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Katalysator-
Wabenblocks.
In einem Reaktor zur Behandlung von NO x -haltigen Rohgasen
sind in dessen Querschnitt mehrere Katalysatoreinheiten
angeordnet.
Die Katalysatoreinheit nach Fig. 1 und 2 weist eine
Kassette 1 auf, in die eine Vielzahl von Katalysatorplatten 2
nebeneinander parallelstehend eingesetzt sind. Die Kassette 1
weist einen Rand 3 auf, der die Katalysatorplatten 2 an
ihren Oberkanten 4 überragt.
Es ist ein Gitter 5 vorgesehen, das metallische Stege 6
aufweist, welche in ihrer Breite, ihrem Abstand und ihrem
Verlauf den Oberkanten 4 entsprechen. Außen am Gitter 5 sind
als Vorsprünge Umbiegungen 7 vorgesehen, die am Rand 3
anliegen. Die Stege 6 verlaufen dicht vor den Oberkanten 4.
Sie bilden dadurch einen Schutz der empfindlichen Oberkanten
4 gegen den Aufprall von im Rohgasstrom mitgeführten
Staubpartikeln.
Das Gitter 5 ist senkrecht zur Gitterebene in Richtung des
Pfeiles A (vgl. Fig. 2) aus der Kassette 1 abziehbar. Der
Rand 3 und die Umbiegungen 7 bilden dabei eine Führung.
Entgegen der Richtung des Pfeiles A ist das Gitter 5 zwischen
den Rand 3 der Kassette 1 einschiebbar.
In der Gitterebene ist das Gitter 5 gegenüber den Oberkanten
4 der Katalysatorplatten 2 durch den Rand 3 bzw. die
Umbiegungen 7 formschlüssig fixiert, so daß sich die Stege 6
nicht gegenüber den Oberkanten 4 verlagern können.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Katalysatoreinheit
ein Katalysatorwabenblock 8. Entsprechend der Wabenanordnung
ist das Gitter 5 mit sich kreuzenden Stegen 6 ausgestattet.
Außen ist das Gitter 5 mit Seitenteilen 9 versehen, welche
den Rand des Wabenblocks 8 übergreifen, so daß das Gitter 5
zwar senkrecht zur Gitterebene in Richtung A abhebbar,
jedoch in der Gitterebene nicht verschieblich ist.
In anderer Ausgestaltung ist es auch möglich, anstelle der
Seitenteile 9 Führungsnocken vorzusehen, welche in die Ecken
des Wabenblocks 8 eingreifen.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Schutz der freien Oberkanten von
Katalysatorwandungen in einem Reaktor gegen den
Aufprall von in einem Rohgasstrom mitgeführten
Staubpartikeln,
dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder Katalysatoreinheit, die Kassette (1) mit
mehreren Katalysatorplatten (2) oder Katalysator-
Wabenblock (8), ein Gitter (5) senkrecht zur Gitterebene
abziehbar und gegen eine Bewegung in dieser Gitterebene
formschlüssig angeordnet ist und daß das Gitter (5) im
Abstand der Katalysatorwandungen Stege (6) aufweist,
deren Breite und Verlauf den Oberkanten (4) der
Katalysatorwandungen der Katalysatoreinheit (1, 8)
entspricht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Gitter (5) Vorsprünge (7, 9) vorgesehen sind,
die das Gitter (5) formschlüssig, in der Gitterebene
unverschieblich, an der Katalysatoreinheit (1, 8) halten.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (7, 9) außen am Gitter (5)
vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Umbiegungen (7) des Gitters (5) innen an einem
freistehenden Rand (3) der Kassette (1) anliegen.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß Seitenteile (9) des Gitters (5) einen Wabenblock
(8) außen übergreifen.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Gitter (5) Führungsnocken ausgebildet sind, die
in den Wabenblock (8) greifen.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich kreuzende Stege (6) direkt übereinander
verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883808369 DE3808369A1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883808369 DE3808369A1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3808369A1 true DE3808369A1 (de) | 1989-09-21 |
Family
ID=6349631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883808369 Withdrawn DE3808369A1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3808369A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19536444A1 (de) * | 1995-09-29 | 1997-04-10 | Siemens Ag | Verfahren zum Betrieb einer Katalysatoranrodnung in ein- oder mehrteiliger Ausbildung, insbesondere für den Einsatz in Rauchgasreinigungsverfahren sowie Katalysatoranordnung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE102005043367A1 (de) * | 2005-09-12 | 2007-03-15 | Laeis Gmbh | Steuervorrichtung und Steuerverfahren für eine Kolben-Zylinder-Anordnung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3613745A1 (de) * | 1986-04-23 | 1987-10-29 | Steuler Industriewerke Gmbh | Schutzgehaeuse fuer festkoerperkatalysatoren |
-
1988
- 1988-03-12 DE DE19883808369 patent/DE3808369A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| Energie Spektrum, Juni 1987, S.25-34 * |
| Energie Spektrum, Juni 1987, S.37-48 * |
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| DE102005043367A1 (de) * | 2005-09-12 | 2007-03-15 | Laeis Gmbh | Steuervorrichtung und Steuerverfahren für eine Kolben-Zylinder-Anordnung |
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