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DE3808369A1 - Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen - Google Patents

Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen

Info

Publication number
DE3808369A1
DE3808369A1 DE19883808369 DE3808369A DE3808369A1 DE 3808369 A1 DE3808369 A1 DE 3808369A1 DE 19883808369 DE19883808369 DE 19883808369 DE 3808369 A DE3808369 A DE 3808369A DE 3808369 A1 DE3808369 A1 DE 3808369A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
grid
grating
walls
cassette
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883808369
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Grimm
Wilfried Dr Schnelle
Hartmut Dr Kainer
Manfred Galow
Klaus Merkel
Claus Prof Dr Flockenhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Engineering GmbH
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Engineering GmbH
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Engineering GmbH, Didier Werke AG filed Critical Didier Engineering GmbH
Priority to DE19883808369 priority Critical patent/DE3808369A1/de
Publication of DE3808369A1 publication Critical patent/DE3808369A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/74General processes for purification of waste gases; Apparatus or devices specially adapted therefor
    • B01D53/86Catalytic processes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/74General processes for purification of waste gases; Apparatus or devices specially adapted therefor
    • B01D53/86Catalytic processes
    • B01D53/8621Removing nitrogen compounds
    • B01D53/8625Nitrogen oxides
    • B01D53/8631Processes characterised by a specific device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Exhaust Gas Treatment By Means Of Catalyst (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz der freien Oberkanten von Katalysatorwandungen in einem Reaktor gegen den Aufprall von in einem Rohgasstrom mitgeführten Staubpartikeln.
Es wurde vorgeschlagen, einen Prallschutz der Oberkanten von Katalysatorwandungen durch ein Metallgitter zu erreichen, das sich über den gesamten Reaktorquerschnitt, also über alle im Reaktorquerschnitt angeordneten Katalysatoreinheiten erstreckt. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil, daß sie sich beim Auswechseln der Katalysatoreinheiten nur schwer handhaben läßt. Außerdem überdeckt ein solches Metallgitter auch an sich freie Passagen der Katalysatoreinheiten, so daß diese nur beschränkt zur Gasdurchleitung zur Verfügung stehen. Bei den üblichen Toleranzen zwischen dem Reaktorquerschnitt und der Lage der Katalysatorplatten besteht darüber hinaus die Gefahr, daß schon bei einem leichten Versatz des Metallgitters gegenüber den Katalysatorwandungen Oberkanten nicht mehr geschützt und weitere Passagen verdeckt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, jede Katalysatoreinheit so aufzubauen, daß die Schutzeinrichtung das Auswechseln der Katalysatoreinheit kaum behindert und die Oberkanten schützt, jedoch Passagen der Katalysatoreinheit nicht verdeckt.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß an jeder Katalysatoreinheit, wie Kassette mit mehreren Katalysatorplatten oder Katalysator-Wabenblock, ein Gitter senkrecht zur Gitterebene abziehbar und gegen eine Bewegung in dieser Gitterebene formschlüssig angeordnet ist und daß das Gitter im Abstand der Katalysatorwandungen Stege aufweist, deren Breite und Verlauf den Oberkanten der Katalysatorwandungen der Katalysatoreinheit entspricht.
Das Gitter behindert den Ausbau der Katalysatoreinheit nicht. Es wird beim Auswechseln zusammen mit der Katalysatoreinheit aus dem Reaktor genommen und nach dem Auswechseln der Katalysatorplatten einer Kassette oder des Katalysatorwabenblocks zusammen mit der Katalysatoreinheit wieder in den Reaktor eingesetzt. Durch die in der Gitterebene formschlüssige Verbindung zwischen der Katalysatoreinheit und dem Gitter ist auf einfache Weise gewährleistet, daß die Stege ohne weiteres so gegenüber den Oberkanten ausgerichtet sind, daß sie zwar die Oberkanten, nicht jedoch die Passagen abdecken.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Stege dicht vor den Oberkanten stehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Kassette mit mehreren Katalysatorplatten in Aufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II nach Fig. 1, und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Katalysator- Wabenblocks.
In einem Reaktor zur Behandlung von NO x -haltigen Rohgasen sind in dessen Querschnitt mehrere Katalysatoreinheiten angeordnet.
Die Katalysatoreinheit nach Fig. 1 und 2 weist eine Kassette 1 auf, in die eine Vielzahl von Katalysatorplatten 2 nebeneinander parallelstehend eingesetzt sind. Die Kassette 1 weist einen Rand 3 auf, der die Katalysatorplatten 2 an ihren Oberkanten 4 überragt.
Es ist ein Gitter 5 vorgesehen, das metallische Stege 6 aufweist, welche in ihrer Breite, ihrem Abstand und ihrem Verlauf den Oberkanten 4 entsprechen. Außen am Gitter 5 sind als Vorsprünge Umbiegungen 7 vorgesehen, die am Rand 3 anliegen. Die Stege 6 verlaufen dicht vor den Oberkanten 4. Sie bilden dadurch einen Schutz der empfindlichen Oberkanten 4 gegen den Aufprall von im Rohgasstrom mitgeführten Staubpartikeln.
Das Gitter 5 ist senkrecht zur Gitterebene in Richtung des Pfeiles A (vgl. Fig. 2) aus der Kassette 1 abziehbar. Der Rand 3 und die Umbiegungen 7 bilden dabei eine Führung. Entgegen der Richtung des Pfeiles A ist das Gitter 5 zwischen den Rand 3 der Kassette 1 einschiebbar.
In der Gitterebene ist das Gitter 5 gegenüber den Oberkanten 4 der Katalysatorplatten 2 durch den Rand 3 bzw. die Umbiegungen 7 formschlüssig fixiert, so daß sich die Stege 6 nicht gegenüber den Oberkanten 4 verlagern können.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Katalysatoreinheit ein Katalysatorwabenblock 8. Entsprechend der Wabenanordnung ist das Gitter 5 mit sich kreuzenden Stegen 6 ausgestattet. Außen ist das Gitter 5 mit Seitenteilen 9 versehen, welche den Rand des Wabenblocks 8 übergreifen, so daß das Gitter 5 zwar senkrecht zur Gitterebene in Richtung A abhebbar, jedoch in der Gitterebene nicht verschieblich ist.
In anderer Ausgestaltung ist es auch möglich, anstelle der Seitenteile 9 Führungsnocken vorzusehen, welche in die Ecken des Wabenblocks 8 eingreifen.

Claims (7)

1. Einrichtung zum Schutz der freien Oberkanten von Katalysatorwandungen in einem Reaktor gegen den Aufprall von in einem Rohgasstrom mitgeführten Staubpartikeln, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Katalysatoreinheit, die Kassette (1) mit mehreren Katalysatorplatten (2) oder Katalysator- Wabenblock (8), ein Gitter (5) senkrecht zur Gitterebene abziehbar und gegen eine Bewegung in dieser Gitterebene formschlüssig angeordnet ist und daß das Gitter (5) im Abstand der Katalysatorwandungen Stege (6) aufweist, deren Breite und Verlauf den Oberkanten (4) der Katalysatorwandungen der Katalysatoreinheit (1, 8) entspricht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gitter (5) Vorsprünge (7, 9) vorgesehen sind, die das Gitter (5) formschlüssig, in der Gitterebene unverschieblich, an der Katalysatoreinheit (1, 8) halten.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (7, 9) außen am Gitter (5) vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Umbiegungen (7) des Gitters (5) innen an einem freistehenden Rand (3) der Kassette (1) anliegen.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Seitenteile (9) des Gitters (5) einen Wabenblock (8) außen übergreifen.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Gitter (5) Führungsnocken ausgebildet sind, die in den Wabenblock (8) greifen.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich kreuzende Stege (6) direkt übereinander verlaufen.
DE19883808369 1988-03-12 1988-03-12 Einrichtung zum schutz von katalysatorwandungen Withdrawn DE3808369A1 (de)

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