DE3805665A1 - Verzahnmaschine mit cnc-steuerung zur herstellung von kegelraedern - Google Patents
Verzahnmaschine mit cnc-steuerung zur herstellung von kegelraedernInfo
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Description
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf eine
Verzahnmaschine mit CNC-Steuerung zur Herstellung von Kegel
rädern im Wälz- und Formverfahren, bei der der Werkstück
träger um eine senkrechte Achse schwenkbar und der Werkstück-
und Werkzeugträger relativ zueinander, senkrecht und waage
recht, verschiebbar angeordnet sind.
Es ist bereits eine Verzahnmaschine zur Herstellung von Kegel
rädern im Wälz- und Formverfahren bekannt, die mit einer CNC-
Steuerung ausgerüstet ist. Diese Verzahnmaschine, wie sie in
der Fachzeitschrift "Stanki i instrument" Nr. 4, 1984, Seite
10-11 dargestellt ist, besitzt den bekannten konventionellen
Maschinenaufbau, wie er für Maschinen mit mechanischen Getrie
bezügen seit Jahrzehnten charakteristisch ist. Bei der bekann
ten Verzahnmaschine werden von einem Maschinenbett um ein fest
fixiertes Maschinenzentrum die entsprechenden Baugruppen auf
genommen. Auf der einen Seite des Maschinenbettes ist der Werk
zeugträger fest angeordnet, in dem eine Wiegentrommel drehbar
gelagert ist, deren Achse das Maschinenzentrum schneidet. In der
Wiegentrommel befindet sich eine Exzentertrommel, in der die
Werkzeugspindel drehbar gelagert ist. Durch die Schwenkbewegung
der Exzentertrommel kann eine parallele Verschiebung der Werk
zeugspindel zur Wiegenachse vorgenommen und damit die Exzentri
zität eingestellt werden. Auf der dem Werkzeugständer gegenüber
liegenden Seite des Maschinenbettes befindet sich der auf Längs
führungen horizontal verschiebbare Bettschlitten mit dem Maschi
nenzentrum. Der Bettschlitten trägt einen um das Maschinenzen
trum um ca. 100 Grad einstellbaren Schwenkschlitten. Von dem
Bettschlitten wird ein Werkstückständer, in radialer Richtung
zum Maschinenzentrum verschiebbar aufgenommen. Am Werkstückstän
der ist ein Achsversatzgehäuse vertikal verschiebbar angeordnet,
in dem die Werkstückspindel drehbar gelagert ist. Bei dieser
Anordnung schneidet die Werkstückspindelachse das Maschi
nenzentrum und in der Ausgangslage auch die Wiegentrommelachse.
Bei dieser bekannten Verzahnmaschine ist keine Einrichtung zur
Neigung der Werkzeugspindel vorgesehen. Die durch die Neigung
der Werkzeugspindel erzielbaren Effekte sollen gemäß SU 2 30 614
durch eine Änderung des Werkstückständereinstellwinkels im Bear
beitungsprozeß erreicht werden. Für die CNC-Steuerung dieser
Verzahnmaschine sind für die acht Bewegungen die entsprechenden
Achsen mit einem eigenen Antrieb versehen. Von diesen acht
Achsen sind vier gleichzeitig steuerbar, während drei Achsen
reine Einstellbewegungen bewirken und eine Achse den Werkzeug
umlauf darstellt. Die zur Erzeugung der Wälzbewegung für die
Herstellung der Zahnflanken erforderlichen Bewegungen werden
durch die Achse A für die Drehbewegung der Wiege mit dem Werk
zeug, die Achse B für die Schwenkbewegung des Werkstückständers,
die Achse C für die Drehbewegung der Werkstückspindel und die
Achse X für die Bettschlittenbewegung in Richtung der Wiegen
achse verkörpert. Darüber hinaus werden die Achsen A, B und X
auch zum Einrichten genutzt, die Achse A zum Einstellen der
Wiege in die Ausgangslage vor dem automatischen Zyklus, die
Achse X zur Verschiebung des Bettschlittens in seine Ausgangs
lage vor Beginn der Bearbeitung der Zahnlücke und zu seiner
Verschiebung bei Anwendung der verschiedenen Arbeitsprogramme
bzw. Verzahnmethoden und die Achse B zum Einschwenken des Werk
stückständers auf den Fußkegelwinkel des Werkstückes.
Beim Einrichten der Maschine wird weiterhin durch die Achse Y
der Achsversatz der Werkstückspindel, durch die Achse Z die
Verschiebung des Werkstückes entlang seiner Achse zur
Distanzeinstellung und durch die Achse D die Exzentereinstellung
für die Radialeinstellung des Werkzeuges, realisiert.
Obwohl durch die Anwendung einer CNC-Steuerung an dieser Ver
zahnmaschine zur Herstellung von Kegelrädern eine Produktivi
tätssteigerung erzielt und auch auf eine Einrichtung zur Neigung
der Werkzeugspindel verzichtet werden konnte, besitzt diese
Lösung, da sie sich auf den bekannten konventionellen Maschinen
aufbau für Verzahnmaschinen zur Herstellung von Kegelrädern
stützt, noch einige wesentliche Nachteile. Indem die imaginäre
Erzeugungskegelradachse mit der Wiegenachse zusammenfällt, ist
von der maximal zu realisierenden Exzentrizität auch der Wiegen
trommeldurchmesser abhängig. Der Wiegentrommeldurchmesser be
stimmt somit die Baugröße der Maschine, d. h. den erforderlichen
Platzbedarf. Dies bedeutet, daß für Kegelräder mit großer Teil
kegellänge oder kleinem Schrägungswinkel eine größere Maschine
zum Einsatz kommen muß.
Außerdem erfordert die sich aus dem Maschinenaufbau ergebende
hohe Anzahl zu steuernder geometrischer Einstellwerte einen
unvertretbar hohen Aufwand an Antriebs- und Steuertechnik. Darü
ber hinaus bietet der konventionelle Maschinenaufbau keine guten
Voraussetzungen für einen automatisierten Werkstück- und Werk
zeugwechsel und ist noch zu kompliziert und aufwendig. Gegenüber
dem traditionellen Einsatz von Einrichtungen zur Neigung der
Werkzeugspindel können mit der Methode gemäß SU 2 30 614 nicht
alle bekannten bedeutsamen Effekte erzielt werden, so ist es
u. a. nicht möglich, alle modernen Entwicklungstendenzen in der
Auslegung kreisbogenverzahnter Kegelräder zu realisieren.
Zur Beseitigung der erheblichen Einschränkung im Arbeitsbereich
der Verzahnmaschine bei der jahrzehntelang angewendeten Wiegen
konzeption, wurde ein neues Verfahren zur Erzeugung der Wälzbe
wegung für die Herstellung von Zahnflanken an Kegelrädern vorge
schlagen. Bei diesem neuen Verfahren wird die relative Wälzbewe
gung zwischen Werkzeugsystem und Werkstück durch zwei voneinan
der abhängige, rechtwinklig zueinander verlaufende Translations
bewegungen des Werkzeugsystems, eine gleichzeitige Rotationsbe
wegung des Werkzeugsystems um die eigene Bezugsachse in der
Größe des Wälzwinkels des imaginären Erzeugungskegelrades und
eine Rotationsbewegung des Werkstückes um die Werkstückachse in
Abhängigkeit vom Wälzwinkel des Erzeugungsplanrades und des
Verhältnisses der Zähnezahl des imaginären Erzeugungskegelrades
zur Zähnezahl des Werkstückes erzeugt.
Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren sind ganz neue Möglich
keiten eines äußerst platzsparenden, einfachen Aufbaues eine
Verzahnmaschine zur Herstellung von Kegelrädern gegeben und
besonders Kegelräder mit großer Teilkegellänge oder kleinem
Schrägungswinkel wieder äußerst wirtschaftlich herstellbar.
Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand für die Verzahnmaschine
und deren Antriebs- und Steuertechnik entscheidend zu senken und
deren Automatisierungsgrad zu erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verzahnmaschine
mit CNC-Steuerung zur Herstellung von Kegelrädern im Wälz- und
Formverfahren, bei der der Werkstück- und der Werkzeugträger
relativ zueinander senkrecht und waagerecht verschiebbar und der
Werkstückträger um eine senkrechte Achse schwenkbar angeordnet
ist zur Durchführung des neuen Wälzverfahrens zu schaffen, bei
der durch einen neuen Maschinenaufbau verschiedene Einzelbewe
gungen zusammengefaßt und damit die Zahl der zu steuernden
Achsen entscheidend gesenkt, der Maschinenaufbau vereinfacht und
platzsparend gestaltet, und die Voraussetzungen für einen auto
matischen Werkstück- und Werkzeugwechsel verbessert werden
können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Werk
zeugträger und der Werkstückträger relativ zueinander in drei
rechtwinklig zueinander angeordneten Koordinaten verschiebbar
und der Werkstückträger um eine senkrechte Achse schwenkbar
angeordnet sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird auf Längsfüh
rungen eines Längsbettes ein Werkzeugständer horizontal ver
schiebbar angeordnet, der einen vertikal verschiebbaren Ständer
schlitten trägt, von dem ein Werkzeugsystem, bestehend aus einer
Schwenktrommel, auf der eine Neigungstrommel angeordnet ist,
in der die verfahrensbedingte Art eines Messerkopfes gelagert ist,
aufgenommen wird und auf Querführungen eines Querbettes, die
rechtwinklig zu den Längsführungen angeordnet sind, ein Quer
schlitten horizontal verschiebbar aufgenommen wird, der einen um
eine vertikale Achse schwenkbaren Werkstückträger trägt, in dem
eine Werkstückspindel drehbar gelagert ist.
Durch den neuen erfindungsgemäßen Aufbau einer Verzahnmaschine
mit CNC-Steuerung zur Herstellung von Kegelrädern konnte durch
Anwendung eines neuen Wälzverfahrens auf den Einsatz einer Wiegen
trommel und einer in ihr schwenkbar angeordneten Exzentertrommel
verzichtet werden, was zu einem wesentlich einfacheren kon
struktiven und sehr platzsparenden Aufbau der Maschine beiträgt.
Vor allem aber konnte, da eine direkte Bewegung der Wiegen- und
Exzentertrommel wegfällt, der Aufwand für die Antriebs- und
Steuertechnik der Maschine entscheidend gesenkt werden. Die
bisher durch die Wiegentrommel und durch die Exzentertrommel
erzeugten direkten Bewegungen werden erfindungsgemäß durch Kom
bination der beiden neuen Translationsbewegungen F und G, einmal
durch die vertikale Verschiebung des Ständerschlittens in
Richtung der Koordinatenachse Y 0 und zum anderen durch die
rechtwinklig zu ihr verlaufende horizontale Bewegung des Werk
stückständers in Richtung der Koordinatenachse X₀ erzeugt.
Außerdem werden durch den erfindungsgemäßen Maschinenaufbau
wesentlich bessere Voraussetzungen für einen automatischen Werk
stück- und Werkzeugwechsel geschaffen, insbesondere durch die
neue horizontale Verschiebebewegung des Werkstückständers recht
winklig zur horizontalen Bewegung des Werkzeugständers.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 die Gesamtansicht einer Kegelradwälzfräsmaschine
in schematischer Darstellung.
Die Verzahnmaschine zur Herstellung von Kegelrädern besteht aus
einem Längsbett 1 mit horizontal verlaufenden Längsführungen 2.
Auf den Längsführungen 2 wird ein Werkzeugständer 3 in Richtung
einer Koordinatenachse Z₀ mit einem Koordinatenursprung O₀
horizontal verschiebbar aufgenommen. Der Werkzeugständer 3
ist mit vertikalen Führungen 4 versehen, an denen ein Ständer
schlitten 5 in Richtung einer Koordinatenachse Y₀ vertikal
verschiebbar angeordnet ist. Im Ständerschlitten 5 ist eine
Schwenktrommel 6 um eine Achse C drehbar gelagert, die eine
Neigungstrommel 7 um eine Achse D neigbar aufnimmt. In der
Neigungstrommel 7 ist eine Werkzeugspindel 8 angeordnet, auf der
die entsprechenden Messerköpfe 9 befestigt sind. Die Werkzeug
spindel ist um eine Achse E drehbar. Unmittelbar vor dem Längs
bett 1 ist ein Querbett 10 angeordnet, deren horizontale Quer
führungen 11 rechtwinklig zu den Längsführungen 2 des Längs
bettes 1 verlaufen. Von den Querführungen 11 wird ein Quer
schlitten 12 in Richtung einer Koordinatenachse X₀ horizon
tal verschiebbar aufgenommen. Der Querschlitten 12 trägt einen
Werkstückständer 13, der um eine in Richtung der Koordinatenach
se Y₀ vertikal verlaufenden Achse A auf dem Querschlitten 12
schwenkbar angeordnet ist. Im Werkstückständer 13 ist eine Werk
stückspindel 14 um eine Achse B drehbar gelagert, die die Achse A
zum Schwenken des Werkstückständers 13 rechtwinklig im Werk
stückständerbezugspunkt N, der mit dem Koordinatenursprung O 1
zusammenfällt, schneidet. Alle genannten Achsen für die
Verstell-, Schwenk- und Drehbewegungen sind mit einem motori
schen Antrieb und einem Meßsystem zur Positionserfassung ausge
rüstet. Während die Antriebe schematisch angedeutet sind, wurde
auf die Darstellung der Positionsmeßsysteme verzichtet. So wird
durch einen Stellmotor 15 in Verbindung mit einem in dem Quer
schlitten 12 befindlichen Wälzschraubtrieb 16 der Querschlitten 12
mit dem Werkstückständer 13 in Richtung der Koordinatenachse X₀
durch eine Translationsbewegung G verschoben. In gleicher
Weise erfolgt der Antrieb des Werkzeugständers 3 in Richtung der
Koordinatenachse Z₀ für eine Translationsbewegung H in Ver
bindung mit einem Schraubwälztrieb 17 durch einen Stellmotor 18.
Zur Positionierung der Schwenkbewegung des Werkstückständers 13
um die Achse A ist ein Antriebsmotor 19 und der Drehbewegung der
Werkstückspindel 14 um die Achse B ein Antriebsmotor 20 vorgese
hen. Die vertikale Verschiebung des Ständerschlittens 5 in
Richtung der Koordinatenachse Y₀ für eine Translationsbewe
gung F erfolgt durch einen Stellmotor 21. Zwischen dem Antriebs
motor 19 und dem Werkstückständer 13 und dem Antriebsmotor 20
und der Werkstückspindel 14 sind nicht dargestellte spielfreie
Antriebselemente angeordnet. Durch diese spielfreie Antriebskon
zeption können die Antriebsmotoren 19; 20 unmittelbar mit dem
Wegmeß- und Drehzahlmeßsystem sowie mit einer Haltebremse in
Kompaktbauweise ausgeführt werden. Darüber hinaus besitzt auch
die Werkzeugspindel 8 einen Antriebsmotor, der jedoch aus Fig. 1
nicht besonders ersichtlich ist. Zur präzisen Definition der
Bewegungsabläufe ist für den neuen Maschinenaufbau ein Maschi
nenkoordinatensystem X₀ Y₀ Z₀ mit dem Ursprung in O₀
festgelegt worden, auf das auch die Meßsysteme bezogen
sind. Dabei enthält die durch das Koordinatensystem X 0 O 0 Z 0
gebildete Ebene die Achse B der Werkstückspindel 14 und verläuft
parallel zu den Längsführungen 2 und den Querführungen 11.
In der durch das Koordinatensystem X₀ O₀ Y₀ entstandenen
Ebene liegt die Achse A zum Schwenken des Werkstückständers 13
auf dem Querschlitten 12. Diese Ebene verläuft parallel zu den
vertikalen Führungen 4 des Werkzeugständers 3. Die Koordinaten
ebene Y₀ O₀ Z₀ enthält die Achse C für die Drehbewegung der
Schwenktrommel 6 und steht senkrecht auf den beiden anderen
Koordinatenebenen X₀ O₀ Z₀ und X₀ O₀ Y₀.
Der Schnittpunkt dieser drei rechtwinklig zueinander liegenden
Koordinatenebenen stellt den Koordinatenursprung O₀ dar.
Aus dem Schnittpunkt der Achse E für die Drehbewegung der Werk
zeugspindel 8 mit der Messerkopfspitzenebene ergibt sich der
Berechnungspunkt M des Messerkopfes 9, der stets in der Koordi
natenebene Y₀ O₀ Z₀ liegt und durch die Abstände
Y 0M und Z 0M vom Koordinatenursprung O 0 bestimmt
werden kann. Der Werkstückständerbezugspunkt N liegt stets auf
der Koordinatenachse X 0. Seine Lage ist durch den Abstand
X 0M vom Koordinatenursprung O₀ definiert. Bei Drehung
des Werkstückständers 13 um die Achse A schließt die Achse B für
die Drehbewegung der Werkstückspindel 14 mit der Koordinaten
achse X₀ den Werkstückständerwinkel σ E ein. Für das
Verzahnen achsversetzter Kegelräder oder zur Durchführung von
Tragbildkorrekturen ist ein Achsversatz a w der Werkstück
spindel 14 einzustellen. Der Achsversatz a w wird in dem
Einstellwert Y 0M einbezogen.
Die Wirkungsweise der Verzahnmaschine zur Herstellung von
Kegelrädern ist folgende:
Vor Beginn der Bearbeitung wird das Werkstück W aufgespannt.
Nach Einschwenken des Werkstückständers 13 um die Achse A auf
den erforderlichen Werkstückständerwinkel δ E ergibt sich die
erforderliche Ausgangslage für das Werkstück. Damit ist auch der
Abstand zwischen Werkstückspindelplananlage und der Schwenkach
se A als Maschinenkonstante, das Distanzmaß der Werkstückspindel
aufspannung und das Einbaudistanzmaß des Werkstückes gegeben.
Nachdem alle Einstell- und Berechnungsdaten in die CNC-Steuerung
eingegeben wurden und der erforderliche Programmablauf fest
liegt, wird die weitere geometrische Ausgangslage zwischen Werk
stück und Werkzeug hergestellt. Dabei wird die Lage des Berech
nungspunktes des Messerkopfes 9 durch die Maschineneinstellungen
X 0M , Y 0M und Z 0M bestimmt. Weiterhin ist noch die
Neigung der Werkzeugspindel 8 in der bekannten Weise
einzustellen.
Nach Einschalten des Werkzeugumlaufes um die Achse E kann der
Wälzprozeß zur Erzeugung der Zahnflanken beginnen. Der Wälz
prozeß läuft dann nach dem vorgeschlagenen neuen Verfahren zur
Erzeugung der Wälzbewegung für die Herstellung von Zahnflanken
an Kegelrädern ab.
Verwendete Bezugszeichen
1 Längsbett
2 Längsführung
3 Werkzeugständer
4 vertikale Führung
5 Ständerschlitten
6 Schwenktrommel
7 Neigungstrommel
8 Werkzeugspindel
9 Messerkopf
10 Querbett
11 Querführung
12 Querschlitten
13 Werkstückständer
14 Werkstückspindel
15 Stellmotor für den Werkstückständer
16 Wälzschraubtrieb im Querschlitten
17 Wälzschraubtrieb im Werkzeugständer
18 Stellmotor für den Werkzeugständer
19 Antriebsmotor für die Schwenkung des Werkstückständers
20 Antriebsmotor für die Drehung der Werkstückspindel
21 Stellmotor für den Ständerschlitten
A Achse für die Schwenkbewegung des Werkstückständers
B Achse für die Drehbewegung der Werkstückspindel
C Achse für die Drehbewegung der Schwenktrommel
D Achse zur Neigung der Werkzeugspindel
E Achse für die Drehbewegung der Werkzeugspindel
F Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse Y₀
G Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse X₀
H Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse Z₀
W Werkstück
O₀ Koordinatenursprung des Maschinengrundsystems
X₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
Y₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
Z₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
O 1 Koordinatenursprung des Werkstückständerbezugssystems
X 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
Y 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
Z 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
N Werkstückständerbezugspunkt
M Berechnungspunkt des Messerkopfes
σ E Werkstückständerwinkel (Kegelwinkel)
a w Achsversatz der Werkstückspindel
2 Längsführung
3 Werkzeugständer
4 vertikale Führung
5 Ständerschlitten
6 Schwenktrommel
7 Neigungstrommel
8 Werkzeugspindel
9 Messerkopf
10 Querbett
11 Querführung
12 Querschlitten
13 Werkstückständer
14 Werkstückspindel
15 Stellmotor für den Werkstückständer
16 Wälzschraubtrieb im Querschlitten
17 Wälzschraubtrieb im Werkzeugständer
18 Stellmotor für den Werkzeugständer
19 Antriebsmotor für die Schwenkung des Werkstückständers
20 Antriebsmotor für die Drehung der Werkstückspindel
21 Stellmotor für den Ständerschlitten
A Achse für die Schwenkbewegung des Werkstückständers
B Achse für die Drehbewegung der Werkstückspindel
C Achse für die Drehbewegung der Schwenktrommel
D Achse zur Neigung der Werkzeugspindel
E Achse für die Drehbewegung der Werkzeugspindel
F Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse Y₀
G Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse X₀
H Translationsbewegung in Richtung der Koordinatenachse Z₀
W Werkstück
O₀ Koordinatenursprung des Maschinengrundsystems
X₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
Y₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
Z₀ Koordinatenachse des Maschinengrundsystems
O 1 Koordinatenursprung des Werkstückständerbezugssystems
X 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
Y 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
Z 1 Koordinatenachse des Bezugssystems
N Werkstückständerbezugspunkt
M Berechnungspunkt des Messerkopfes
σ E Werkstückständerwinkel (Kegelwinkel)
a w Achsversatz der Werkstückspindel
Claims (2)
1. Verzahnmaschine mit CNC-Steuerung zur Herstellung von Kegel
rädern im Wälz- und Formverfahren, bei der der Werkstück-
und der Werkzeugträger relativ zueinander vertikal und ho
rizontal verschiebbar und der Werkstückträger um eine
senkrechte Achse schwenkbar angeordnet sind,
gekennzeichnet dadurch,
daß der Werkzeugständer (3) und der Werkstückstän
der (13) relativ zueinander in drei rechtwinklig zueinan
der angeordneten Koordinaten (X₀ Y₀ Z₀) verschiebbar und
der Werkstückständer (13) um eine vertikale Achse A
schwenkbar angeordnet sind.
2. Verzahnmaschine mit CNC-Steuerung nach Punkt 1,
gekennzeichnet dadurch,
daß auf Längsführungen (2) eines Längsbettes (1) ein
Werkzeugständer (3) horizontal verschiebbar angeordnet
ist, der einen vertikal verschiebbaren Ständerschlit
ten (5) trägt, von dem ein Werkzeugsystem, bestehend aus
einer Schwenktrommel (6), auf der eine Neigungstrommel (7)
angeordnet ist, in der die verfahrensbedingte Art eines
Messerkopfes (9) gelagert ist, aufgenommen wird und auf
Querführungen (11) eines Querbettes (10), die rechtwink
lig zu den Längsführungen (2) angeordnet sind, ein Quer
schlitten (12) horizontal verschiebbar aufgenommen wird,
der einen um eine vertikale Achse (A) schwenkbaren Werk
stückständer (13) trägt, in dem eine Werkstückspin
del (14) drehbar gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29812586A DD255296B3 (de) | 1986-12-22 | 1986-12-22 | Verzahnmaschine mit cnc-steuerung zur herstellung von kegelraedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3805665A1 true DE3805665A1 (de) | 1989-09-07 |
Family
ID=5585387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883805665 Withdrawn DE3805665A1 (de) | 1986-12-22 | 1988-02-24 | Verzahnmaschine mit cnc-steuerung zur herstellung von kegelraedern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH676212A5 (de) |
| DD (1) | DD255296B3 (de) |
| DE (1) | DE3805665A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19646189C2 (de) * | 1996-11-08 | 1999-08-26 | Klingelnberg Soehne Gmbh | Maschine zum Herstellen von bogenverzahnten Kegelrädern |
| USRE38504E1 (en) | 1996-11-08 | 2004-04-20 | Klingelnberg Gmbh | Machine for producing spiral-toothed bevel gears |
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- 1986-12-22 DD DD29812586A patent/DD255296B3/de not_active IP Right Cessation
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1988
- 1988-02-24 DE DE19883805665 patent/DE3805665A1/de not_active Withdrawn
- 1988-03-03 CH CH80088A patent/CH676212A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0501196A1 (de) * | 1991-03-01 | 1992-09-02 | Oerlikon Geartec AG | Vollautomitische Verzahnmaschine zum Herstellen von bogenverzahnten Zahnrädern und Verfahren zum Betreiben der Verzahnmaschine |
| US5257882A (en) * | 1991-03-01 | 1993-11-02 | Oerlikon Geartec Ag | Apparatus and method for manufacturing longitudinally curved tooth gears |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD255296B3 (de) | 1992-11-19 |
| DD255296A1 (de) | 1988-03-30 |
| CH676212A5 (de) | 1990-12-28 |
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