DE3802369A1 - Anlage zur reinigung kontaminierter boeden - Google Patents
Anlage zur reinigung kontaminierter boedenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Reinigung kontaminier
ter Böden, bestehend aus einem insbesondere transportabel
ausgebildeten und mit dem zu reinigenden Bodenmaterial sowie
Klarwasser und einem die Ablösung der Kontamination vom Bo
denmaterial begünstigenden Wirkstoff beschickbaren Mischer
und zumindest einer Wasch- und Trenneinheit mit nachgeschal
tetem Absetzbehälter für die mit der Kontamination angerei
cherte, aus der Wasch- und Trenneinheit kommende wässerige
Phase.
Das Problem der Reinigung kontaminierter Böden hat zur Schaf
fung verschiedener Verfahren geführt, von denen beispielswei
se die Deponierung, Verbrennung, die biologische in-situ-Be
handlung, die biologische Behandlung im Beet sowie chemische
Waschverfahren und Hochdruckwaschverfahren zu erwähnen sind.
Alle diese Verfahren sind mit spezifischen Nachteilen behaf
tet, erfordern teilweise erheblichen gerätetechnischen Auf
wand und liefern keine eindeutig vorhersehbaren Ergebnisse.
Außerdem führen diese bekannten Verfahren häufig wiederum zu
Umweltbelastungen und auch zu beträchtlichen Mengen an kriti
schem Deponiegut.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage zur Reinigung kon
taminierter Böden der eingangs angegebenen Art zu schaffen,
die sich durch besondere Wirtschaftlichkeit, Mobilität und
Effektivität auszeichnet, für unterschiedlichste Arten von
kontaminierten Böden geeignet ist und praktisch unter Vermei
dung von zu deponierenden Stoffen innerhalb vergleichsweise
kurzer Zeit die Wiederherstellung brauchbarer Böden gestat
tet.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß
die Wasch- und Trenneinheit jeweils einen Schwingsiebwäscher
mit einem Grobstoffauslaß und einem Flüssigphasen- und Fein
stoffauslaß sowie zumindest eine dem Flüssigphasen- und Fein
stoffauslaß nachgeschaltete Waschschnecke umfaßt, daß für
das am Grobstoffauslaß des Schwingsiebwäschers und das am
Feststoffabgabeende der Waschschneckenstrecke anfallende ge
reinigte Bodenmaterial Aufnahmecontainer vorgesehen sind,
und daß das kontaminierte, Rest-Feststoffe enthaltende Wasch
schnecken-Waschwasser insbesondere über eine Pumpanordnung
in einen Entwässerungscontainer mit bodenseitigem Klarwasser
abzug geleitet wird.
Anlagen dieser Art können auf der Basis einer einfachen, ro
busten und zuverlässigen Technik erstellt werden und gestat
ten es, Böden unterschiedlicher Art beispielsweise von Öl,
Benzin, Kerosin, Diesel, Heizöl und polyzyklischen aromati
schen Kohlenwasserstoffen insbesondere vor Ort zu reinigen,
wobei vor allem der Boden nicht chemisch oder thermisch abge
tötet, sondern sofort wieder verwendet werden kann. Der Ein
satz erfindungsgemäßer Anlagen gestattet es, Deponieraum zu
schonen, weitere Umweltbelastungen zu vermeiden und den revi
talisierten Boden praktisch sofort wieder zu verwenden. Die
erzielbare Reinigungsleistung hängt dabei von der maschinel
len Ausstattung ab, aber es ist ohne weiteres auch in Verbin
dung mit einer mobilen Anlage eine Leistung von etwa 100 bis
150 t pro Arbeitstag erreichbar.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise unter Bezugnah
me auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer gemäß der Erfin
dung ausgebildeten Anlage zur Reinigung kontaminier
ter Böden,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Kieswaschstufe
der Anlage nach Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Sandwaschstufe
der Anlage nach Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Schlammsepara
tionsstufe der Anlage nach Fig. 1, und
Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
im Zusammenhang mit der Anlage in der Fig. 1 verwend
baren biologischen Aufbereitung.
Nach Fig. 1 ist ein auf einem Fahrzeug montierter speziali
sierter Freifallmischer 1 vorgesehen, aus dem das zu rein
igende Material einer Grobkornwaschtrommel 2 zugeführt wird.
Dieser mobile Freifallmischer 1 wird an dem zu sanierenden
Ort mit dem kontaminierten Boden, welcher mittels Bagger
oder dergleichen ausgehoben wird, beschickt, wobei keine be
sondere Vorsortierung erforderlich ist, da Steine und eine
gewisse Größenabmessung nicht überschreitender Unrat problem
frei mitverarbeitet werden kann.
In dem rotierenden Freifallmischer werden dem kontaminierten
Boden Klarwasser und ein einen neutralen ph-Wert aufweisen
der Wirkstoff sowie zum Abbau der Kontamination geeignete
und auch den Wirkstoff als Nahrungsmittel akzeptierende Bak
terien beigegeben, wobei die Klarwassermenge so gewählt
wird, daß im Freifallmischer ein fließfähiges Gemisch ent
steht.
Bereits im Freifallmischer werden Bakterien und Wirkstoffe
sehr gut verteilt, so daß bereits ein wesentliches Ablösen
der Kontamination von den Teilchen des Erdreichs auftritt
und auch die Bakterien direkt oder über den Wirkstoff zu den
abzubauenden Verunreinigungen gelangen können.
Die in Fig. 1 gezeigte Grobkornwaschtrommel wird vor allem
bei grobkiesartigen Böden verwendet, ist aber bei anderen Bo
denarten, insbesondere bei ausschließlich feinsandigen Boden
arten nicht erforderlich.
Dieser Grobkornwaschtrommel ist ein Absetzbecken 3 zuge
ordnet, in das das in der Grobkornwaschtrommel 2 abgetrennte
Öl-Wassergemisch zusammen mit Schwebstoffanteilen gelangt,
wo eine biologische Aufbereitung erfolgen kann.
Entweder direkt aus dem Freifallmischer 1 oder über die Grob
kornwaschtrommel 2 gelangt das fließfähige kontaminierte Ma
terial auf einen Schwingsiebwäscher 4, der mit einer mit
Klarwasser gespeisten Beduschungseinrichtung versehen ist.
Mittels dieses für die erfindungsgemäße Anlage wesentlichen
Schwingsiebwäschers 4, welcher ein sehr feinmaschiges Sieb
besitzt, gelingt es, eine Trennung des zugeführten Materials
dergestalt vorzunehmen, daß die grobkörnigeren Bodenanteile
bereits in gereinigter Form unmittelbar in einen Container 5
überführt werden können, während die die Kontamination mit
sich führenden feinteiligen Anteile und die Wasserphase
durch das in einer ausgesprochenen Naßphase arbeitende
Schwingsieb zu einer Waschschnecke 8 gelangen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Wasch
schnecken 8 in Reihe geschaltet, wobei diese Waschschnecken
einander entsprechend aufgebaut sind und jeweils einen trog
förmigen Behälter umfassen, aus dem sich die rotierende För
derschnecke schräg nach oben erstreckt.
In diesen Waschschnecken 8 erfolgt besonders ausgeprägt ein
Auswaschen der Sandanteile, wobei nicht nur im Trogbereich,
sondern auch im Bereich des oberen Endes der Schnecke eine
Klarwasserzuführung erfolgen kann, so daß der angestrebte
Auswaschvorgang möglichst ausgeprägt ist.
Das Abgabeende der ersten Förderschnecke 8 führt im darge
stellten Ausführungsbeispiel zum Aufgabeende der zweiten För
derschnecke 8, und deren Abgabeende mündet über einem Contai
ner 5 für gereinigten Boden.
Durch das Zusammenwirken von Schwingsiebwäscher 4 und
Waschschnecken 8 gelingt es, die jeweilige Kontamination
praktisch vollständig in die wässerige Phase zu überführen,
und diese stark verunreinigte wässerige Phase wird aus den
Trogbereichen der Waschschnecken 8 über entsprechende Leitun
gen und unter Zwischenschaltung einer Schmutzwasserpumpe 11
einem Entwässerungscontainer 12 zugeführt.
Dieser Container 12 ist vorzugsweise als doppelwandiger Con
tainer ausgebildet, wobei die Innenwand zumindest bodensei
tig siebartig ausgeführt ist. Das Waschwasser mit der Konta
mination und Schwebstoffanteilen, das in den Entwässerungs
container 12 gelangt, wird dort ausgeflockt, worauf bodensei
tig über eine Pumpe 13 praktisch Klarwasser abgezogen und in
einen Wasservorratsbehälter geleitet bzw. als Waschwasser
wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann. Auf diese
Weise wird das erforderliche Waschwasser auf eine Mindestmen
ge begrenzt.
Der stark kontaminierte Schlamm, in dem sich der größte Teil
der ursprünglich im kontaminierten Boden vorhandenen Schad
stoffe befinden, wird vorzugsweise kontinuierlich in einen
Bioreaktor 16 überführt. Zu erwähnen ist dabei, daß die im
Freifallmischer zugegebenen Bakterien während des gesamten
geschilderten Verfahrensablaufs bereits ihre Wirksamkeit ent
falten können und auch in den Bioreaktor 16 gelangen.
Durch ideale Lebensbedingungen bei ca. 35°C und geregelter
Sauerstoffzufuhr kann im Bioreaktor die Kontamination be
reits in den ersten 24 Stunden um etwa 90% durch die vorhan
denen Mikroorganismen zu Kohlendyoxid und Wasser veratmet
werden. Mach Erreichen der geforderten Abbauleistung wird
das Wasser vorzugsweise über einen Entwässerungscontainer
von dem Belebschlamm getrennt und kann dann in die Kanalisa
tion eingeleitet werden. Der Belebschlamm kann in den gerein
igten Boden wieder eingemischt oder anderweitig verwendet
werden.
In Fig. 1 ist eine Steuereinrichtung für den Wasserzulauf
mit 6 bezeichnet und ein schematisch dargestellter, benötig
ter Elektroanschluß besitzt das Bezugszeichen 20.
Die Überführung von Schlamm zwischen Entwässerungscontainer
12, Bioreaktor 16 und einem Lagerbehälter 15 für belasteten
Schlamm kann mittels eines Mobilbaggers 17 erfolgen. Mit 21
ist ein zu einem Vorfluter im Kanalnetz führender Schmutzwas
serablauf aus dem Bioreaktor 16 gekennzeichnet, und ferner
sind zur Darstellung des Gesamtsystems noch ein Laborcontai
ner 18 und ein Aufenthaltungscontainer 19 in der Fig. 1 ange
deutet dargestellt.
Zur Veranschaulichung des kompakten Aufbaus einer Anlage
nach der Erfindung werden verschiedene Stufen dieser Anlage
nochmals detailiert in den Fig. 2 bis 5 gezeigt.
Fig. 2 zeigt den fahrbaren Freifallmischer 1 während der Be
schickung des mit einer Beduschungsanlage ausgestatteten
Schwingsiebwäschers 4.
Die bereits von den Verunreinigungen befreiten Bestandteile
des zu reinigenden Bodens gelangen unmittelbar vom Schwing
siebwäscher 4 in einen Container 5, der im gefüllten Zustand
abtransportiert und durch einen anderen Container ersetzt
werden kann.
Die durch das feinmaschige Schwingsieb gelangenden Teile und
insbesondere die kontaminierte flüssige Phase werden - wie
bereits anhand der Fig. 1 erläutert - dem vorzugsweise in
einer ausgehobenen Grube angeordneten Trogteil der nachfol
genden Waschschnecke 8 zugeführt.
Fig. 3 zeigt die Serienschaltung zweier Sandwaschschnecken 8
in Verbindung mit dem Schwingsiebwäscher 4. Das für die Bedu
schungseinrichtung am Schwingsiebwäscher 4 erforderliche Was
ser wird vorzugsweise über eine Pumpe mit Verteiler 7 aus
dem Wasservorratsbehälter 14 abgezogen.
Die Neigung der Sandwaschschnecken kann ggf. variiert wer
den, um auf diese Weise Verweildauer und Strömungsgeschwin
digkeit des ggf. endseitig zugeführten Waschwassers zu beein
flussen. Die gereinigten Festbestandteile gelangen von den
Sandwaschschnecken 8 in einen Container 5.
Fig. 4 zeigt die Weiterverarbeitung der in den Wasch
schnecken 8 anfallenden, stark kontaminierten Flüssigphase,
die aus den oberen Bereichen der Waschschneckentröge über
eine Schmutzwasserpumpe 11 abgezogen und in den Entwässe
rungscontainer 12 überführt werden. Ggf. kann die stark kon
taminierte Flüssigphase nach Abzug aus den Waschschnecken
über einen Hydrozyklon 9 geleitet werden.
Wie bereits anhand der Fig. 1 erläutert, gelangt das im Ent
wässerungscontainer 12 anfallende Klarwasser über eine ent
sprechende Förderpumpe 13 in den Wasservorratsbehälter 14.
Fig. 5 zeigt die biologische Aufbereitung der im Entwässe
rungscontainer 12 anfallenden, stark kontaminierten Feststof
fe, wobei wesentlich ist, daß der Anteil dieser Feststoffe
bezogen auf das ursprünglich zu reinigende Gesamtmaterial
sehr gering ist und beispielsweise 1% bis 5% dieses Gesamt
materials beträgt. Zweckmäßigerweise werden diese Feststoffe
aus dem Entwässerungscontainer 12 zunächst in einen Lagerbe
hälter 15 für belasteten Schlamm gekippt und von dort mit
tels eines Mobilbaggers 17 in einen Bioreaktor 16 einge
bracht. Auf den Bioreaktor folgt wiederum ein Entwässerungs
container 12 für die mittels einer Pumpe 11 bodenseitig abge
zogenen Bestandteile, so daß nach entsprechender Ausflockung
das im Entwässerungscontainer 12 bodenseitig anfallende
Schmutzwasser direkt in den Vorfluter 21 eines Kanalnetzes
geleitet werden kann.
Claims (10)
1. Anlage zur Reinigung kontaminierter Böden, bestehend aus
einem insbesondere transportabel ausgebildeten und mit
dem zu reinigenden Bodenmaterial sowie Klarwasser und
einem die Ablösung der Kontamination vom Bodenmaterial be
günstigenden Wirkstoff beschickbaren Mischer und zumin
dest einer Wasch- und Trenneinheit mit nachgeschaltetem
Absetzbehälter für die mit der Kontamination angereicher
te, aus der Wasch- und Trenneinheit kommende wässerige
Phase,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasch- und Trenneinheit jeweils einen Schwingsieb wäscher (4) mit einem Grobstoffauslaß und einem Flüssig phasen- und Feinstoffauslaß sowie zumindest eine dem Flüs sigphasen- und Feinstoffauslaß nachgeschaltete Wasch schnecke (8) umfaßt,
daß für das am Grobstoffauslaß des Schwingsiebwäschers (4) und das am Feststoffabgabeende der Waschschnecken strecke anfallende gereinigte Bodenmaterial Aufnahmecon tainer (5) vorgesehen sind, und
daß das kontaminierte, Rest-Feststoffe enthaltende Wasch schnecken-Waschwasser insbesondere über eine Pumpanord nung (11) in einen Entwässerungscontainer (12) mit boden seitigem Klarwasserabzug geleitet wird.
daß die Wasch- und Trenneinheit jeweils einen Schwingsieb wäscher (4) mit einem Grobstoffauslaß und einem Flüssig phasen- und Feinstoffauslaß sowie zumindest eine dem Flüs sigphasen- und Feinstoffauslaß nachgeschaltete Wasch schnecke (8) umfaßt,
daß für das am Grobstoffauslaß des Schwingsiebwäschers (4) und das am Feststoffabgabeende der Waschschnecken strecke anfallende gereinigte Bodenmaterial Aufnahmecon tainer (5) vorgesehen sind, und
daß das kontaminierte, Rest-Feststoffe enthaltende Wasch schnecken-Waschwasser insbesondere über eine Pumpanord nung (11) in einen Entwässerungscontainer (12) mit boden seitigem Klarwasserabzug geleitet wird.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Schwingsiebwäscher (4) eine Einrichtung zur
Klarwasserbeduschung des aufgegebenen, sich bereits in
einer fließfähigen Phase befindenden Bodenmaterials zuge
ordnet ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Waschschnecke (8) einen Aufnahmetrog und eine
sich ausgehend vom Trogbodenbereich schräg nach oben zu
einem Feststoffabgabeende erstreckende Förderschnecke um
faßt, wobei im oberen Trogbereich ein Anschluß zum Abzug
von kontaminiertem Waschwasser vorgesehen ist.
4. Anlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Waschschnecken (8) in Reihe geschaltet
sind.
5. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Entwässerungscontainer (12) als zumindest be
reichsweise doppelwandiger Behälter ausgebildet ist, wo
bei zumindest bodenseitige Bereiche der innenliegenden
Wandung siebartig ausgebildet sind und der bodenseitige
Klarwasserabzug in einem Klarwasser-Vorratsbehälter (14)
mündet.
6. Anlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Klarwasser-Vorratsbehälter (14) Speiseleitun
gen zur Zuführung von Klarwasser zu dem Schwingsiebwä
scher (4) und/oder zu den Waschschnecken (8) anschließbar
sind.
7. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Entwässerungscontainer (12) anfallende Fest
stoff in einen Bioreaktor (16) überführt wird, dem insbe
sondere ein weiterer Entwässerungscontainer (12) zur Auf
nahme der im Bioreaktor (16) anfallenden, Feinstoffe ent
haltenden Flüssigphase nachgeschaltet ist.
8. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Entwässerungscontainer (12) mit Flockungsmittel
beschickbar ist.
9. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der dem Mischer (1) zugegebene Wirkstoff einen neutra
len ph-Wert besitzt und für gleichzeitig zugeführte Bakte
rien Nahrungsmittelfunktion besitzt.
10. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwingsiebwäscher (4) über eine Grobkornwasch
trommel (2) vom Mischer (1) beschickt wird, und daß der
Grobkornwaschtrommel (2) ein Absetzbecken (3) zur Aufnah
me eines anfallenden Öl-Wasser-Gemisches mit Schwebstoff
anteilen zugeordnet ist, wobei dieses Absetzbecken (3)
wiederum einer biologischen Aufbereitung vorgeschaltet
ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883802369 DE3802369A1 (de) | 1988-01-27 | 1988-01-27 | Anlage zur reinigung kontaminierter boeden |
| DE58909464T DE58909464D1 (de) | 1988-01-27 | 1989-01-27 | Anlage und verfahren zur reinigung kontaminierter böden. |
| EP19890902243 EP0354239B1 (de) | 1988-01-27 | 1989-01-27 | Anlage und verfahren zur reinigung kontaminierter böden |
| AT89902243T ATE128880T1 (de) | 1988-01-27 | 1989-01-27 | Anlage und verfahren zur reinigung kontaminierter böden. |
| PCT/EP1989/000075 WO1989006992A1 (fr) | 1988-01-27 | 1989-01-27 | Installation et procede de nettoyage de sols contamines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883802369 DE3802369A1 (de) | 1988-01-27 | 1988-01-27 | Anlage zur reinigung kontaminierter boeden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3802369A1 true DE3802369A1 (de) | 1989-08-10 |
Family
ID=6346096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883802369 Withdrawn DE3802369A1 (de) | 1988-01-27 | 1988-01-27 | Anlage zur reinigung kontaminierter boeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3802369A1 (de) |
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1988
- 1988-01-27 DE DE19883802369 patent/DE3802369A1/de not_active Withdrawn
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| DE-Z.: VDI-Nachrichten Nr. 13 v. 27.3.1987, S. 30 "Wie ein Tropfen auf den heißen Stein" * |
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