DE3801849A1 - Signalpegelregelung - Google Patents
SignalpegelregelungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen
für automatische Signalpegeleinstellung, wobei die Pegel sowohl
auf relativ langen als auch auf relativ kurzen Zeitskalen
variieren. Die Erfindung ist insbesondere aber nicht
ausschließlich bei der Verarbeitung von Sprachsignalen anwendbar.
Zwischen den Sprachpegeln, die vom lautesten und leisesten
bzw. ruhigsten Sprecher erzeugt werden, treten große Variationen
auf, und außerdem ist die Natur oder das Wesen der
Sprache so, daß beträchtliche Pegelvariationen in den von
einem einzigen Sprecher erzeugten Sprachpegeln auftreten.
Diese variierenden Sprachpegel machen es schwierig, die
Rauschleistung von Systemen zu optimieren, die elektrische
Signale verwenden, die von Sprache abgeleitet sind. Üblicherweise
wird Sprache oder ein anderes Tonsignal, die Lautstärke
oder eine Hüllkurvenregelung dazu benutzt, den Pegel von leisen
bzw. ruhigen Sprachsignalen anzuheben, so daß sie mit
lauten Sprachsignalen vergleichbar sind, und es ist auch
bekannt, eine Wellenformkompression vorzunehmen, um mit den
Variationen des Pegels der Sprache einer Person fertigzuwerden
(siehe britische Patentanmeldung 15 99 401). Eine
Unzulänglichkeit bekannter Hüllkurven-Pegelregler liegt darin,
daß die benutzten Zeitkonstanten ein Kompromiß zwischen dem
Ansprechen auf niedrige und hohe Frequenzen sind, mit dem
Ergebnis, daß dort, wo Frequenzen beträchtlich variieren,
beispielsweise in der Sprache, die Leistung oder Arbeitsweise
nicht optimal ist.
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Vorrichtung zur automatischen Signalpegeleinstellung vorgesehen,
die eine Verarbeitungseinrichtung zur Bildung eines
ersten Regelsignals aufweist, das eine Funktion einer gewichteten
Summe einer vorbestimmten Anzahl größer als eins von
aufeinanderfolgenden Halbzyklusscheitelgrößen eines Eingangssignals
ist, wodurch das erste Regelsignal von dem Frequenzgehalt
des Eingangssignals abhängt, und wobei die Verarbeitungseinrichtung
so angeordnet oder ausgebildet ist, daß sie
unter Verwendung einer ersten Regelübertragungsfunktion das
Eingangssignal beeinflußt, um ein Ausgangssignal zu erzeugen,
das von dem ersten Regelsignal abhängt.
Ein Hüllkurvenregelsignal kann durch Erfassung jeder
Scheitelgröße und Bildung einer gewichteten Summe erzeugt
werden, wobei die Anzahl von genommenen Scheiteln und die
Wichtung eine beträchtliche Zeitkonstante repräsentieren. Aus
diesem Grund kann das erste Regelsignal als ein Hüllkurvenregelsignal
betrachtet werden und wird auch so bezeichnet.
Da die gewichtete Summe über einer vorbestimmten Anzahl von
Halbzyklen genommen wird, von denen jeder eine mit der
Frequenz variierende Dauer hat, variiert die Zeitkonstante der
Hüllkurvenregelung mit der Frequenz, wodurch wenigstens bis zu
einem gewissen Grad die oben erwähnten Unzulänglichkeiten
überwunden werden.
Das Hüllkurvenregelsignal kann in diskreten Intervallen geändert
werden, die ebenfalls von dem Frequenzgehalt des Eingangssignals
abhängt und insbesondere kann das Hüllkurvenregelsignal
bei Nulldurchgängen geändert werden.
Vorzugsweise ist das Hüllkurvenregelsignal eine Funktion
gewichteter Werte von aufeinanderfolgenden Halbzyklus-Scheitelgrößen
des Eingangssignals.
Die erste Regelübertragungsfunktion bzw. Hüllkurvenregelübertragungsfunktion
kann durch ein digitales Tiefpaßfilter
erzeugt werden, das bei Nulldurchgängen des Eingangssignals
getaktet wird.
Die Verarbeitungseinrichtung kann auch so angeordnet oder
ausgebildet sein, daß ein zweites Regelsignal oder Kompressionsregelsignal
abgeleitet wird, das für Eingangssignalscheitelgrößen
repräsentativ ist, wobei jede Scheitelgröße
über einen zugeordneten Abschnitt des Eingangssignals abgeleitet
wird, und die Verarbeitungseinrichtung kann auch so
angeordnet oder ausgebildet sein, daß sie unter Verwendung
einer Kompressionsregelübertragungsfunktion jeden Abschnitt
des Eingangssignals beeinflußt, um das Ausgangssignal in
Übereinstimmung mit dem von diesem Abschnitt abgeleiteten
Kompressionsregelsignal zu variieren, mit dem Ergebnis, daß
wenigstens eine Klasse der Scheitelgrößen im Ausgangssignal
auf im wesentlichen die gleiche Größe gebracht wird.
Wenn die Verarbeitungseinrichtung ein Kompressionsregelsignal
ableitet, kann der Prozessor so angeordnet oder ausgebildet
sein, daß der Wert dieses Signals in Übereinstimmung mit dem
Wert des Hüllkurvenregelsignals geregelt wird.
Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein
Verfahren zur automatischen Signalpegeleinstellung vorgesehen,
welches die Schritte
der Bildung eines Hüllkurvenregelsignals, das eine Funktion einer gewichteten Summe einer vorbestimmten Anzahl größer als eins von aufeinanderfolgenden Scheitelgrößen eines Eingangssignals ist, wodurch das Hüllkurvenregelsignal eine Funktion des Frequenzgehalts des Signals ist, und
der Beeinflussung des Eingangssignals unter Verwendung einer Hüllkurvenregelübertragungsfunktion zur Erzeugung eines Ausgangssignals aufweist, das von dem Hüllkurvenregelsignal abhängt,.
der Bildung eines Hüllkurvenregelsignals, das eine Funktion einer gewichteten Summe einer vorbestimmten Anzahl größer als eins von aufeinanderfolgenden Scheitelgrößen eines Eingangssignals ist, wodurch das Hüllkurvenregelsignal eine Funktion des Frequenzgehalts des Signals ist, und
der Beeinflussung des Eingangssignals unter Verwendung einer Hüllkurvenregelübertragungsfunktion zur Erzeugung eines Ausgangssignals aufweist, das von dem Hüllkurvenregelsignal abhängt,.
Unter dem ersten und zweiten Aspekt der Erfindung sind wenigstens
einige der zur Bildung der gewichteten Summe verwendeten
Gewichte voneinander verschieden. Die Funktion der gewichteten
Summe liegt vorzugsweise in Form eines Mittelwertes der gewichteten
Scheitelgrößen vor.
Ein Verfahren nach dem zweiten Aspekt der Erfindung kann die
Ableitung eines Kompressionsregelsignals umfassen.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine
Vorrichtung zur automatischen Signalpegeleinstellung vorgesehen,
die eine Verarbeitungseinrichtung zur Bildung eines
Hüllkurven- und/oder Kompressionsregelsignals aufweist, die
eine Funktion der Hüllkurve eines Eingangssignals bzw. von
Scheitelgrößen des Eingangssignals sind/ist, wobei jedes
Regelsignal über einem zugeordneten Abschnitt des Eingangssignals
abgeleitet wird und die Verarbeitungseinrichtung ist
so angeordnet oder ausgebildet, daß sie jeden Abschnitt des
Eingangssignals in Übereinstimmung mit bzw. entsprechend dem
Wert des von diesem Abschnitt abgeleiteten Hüllkurven- und/
oder Kompressionsregelsignals beeinflußt.
In dieser Anmeldung bedeutet der Ausdruck "Halbzyklus" jenen
Abschnitt eines Signals, der sich zwischen zwei Nulldurchgängen
erstreckt, und der Ausdruck impliziert nicht, daß sich
aufeinanderfolgende solche Abschnitte in der Wellenform oder
der Dauer ähneln.
Gewisse Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand der
beigefügten Zeichnungen in der folgenden Beschreibung beispielhaft
näher erläutert. Von den Fig. zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Sprachreglers mit Hüllkurvenregelung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Sprachreglers mit Hüllkurvenpegelregelung
und Wellenformkompression,
Fig. 3 einen alternativen Sprachregler mit Hüllkurvenpegelregelung
und Wellenformkompression,
Fig. 4 ein Blockschaltbild, welches die Anwendung eines
Mikroprozessors in den Reglern nach den Fig. 1,
2 und 3 darstellt, und
Fig. 5 ein Flußdiagramm des Reglers nach Fig. 4.
Der Zweck der Fig. 1 besteht darin, eine Hüllkurven-Pegelregelung
bzw. -steuerung für ein elektrisches Signal zu
zeigen, das für ein Tonsignal repräsentativ ist; d. h. das
Signal wird in Abhängigkeit von der Größe seiner Hüllkurve
geregelt bzw. gesteuert. Das verwendete Verfahren besteht in
der Abtastung der Größe der Hüllkurve durch Betrachtung von
Scheiteln oder Spitzen in der Eingangswellenform über einer
vorbestimmten Zahl von Scheitel und weniger über einer vorbestimmten
Dauer, und in der Bildung eines Verstärkungsgradregelsignals
für einen Verstärker, das von der Größe der
Scheitel abhängt.
In der Fig. 1 wird ein Sprachsignal, das auf eine später im
Zusammenhang mit Fig. 4 zu beschreibende Art verarbeitet
worden ist, an einen Eingangsanschluß angelegt, von wo es zu
einem Signalpfad und einem Regel- oder Steuerpfad gelangt. Wie
es in Zusammenhang mit der Fig. 4 erklärt wird, ist der Signalpfad
analog und der Regelpfad digital und wird zum großen
Teil durch einen Mikroprozessor verarbeitet. Der Signalpfad
weist eine Verzögerung 10 und einen Verstärker 11 auf, dessen
Verstärkungsgrad durch das Ausgangssignal des Steuerpfades
geregelt oder gesteuert wird.
Im Regelpfad werden Eingangssignale vom Eingangsanschluß
einem Detektor 12 zugeführt, der Scheitel zwischen Nulldurchgängen
detektiert. Das Ausgangssignal des Detektors 12 wird
mittels einer Regelpfadverzögerung 13 auf eine Glättungseinrichtung
14 übertragen, die entsprechend einer Zahl verschiedener
Glättungsfunktionen arbeiten kann, von denen eine
innerhalb der Umrißlinie der Einrichtung 14 dargestellt ist.
Jede Glättungsfunktion stellt auf anderem Wege eine vorbestimmte
Zahl vorausgegangener Scheitel zur Erzeugung eines
Signals in Rechnung, das sich der Hüllkurve des Sprachsignals
annähern kann. Das derart erzeugte Signal wird an einen
Verstärkungsgradselektor 15 angelegt, der in Bezug auf einen
Eingangs- und Ausgangspegel eine auswählbare Charakteristik
aufweist. Obwohl die Glättungseinrichtung 14 als ein Analogschaltkreis
dargestellt ist, ist er bei dieser Ausführungsform
in digitaler Form ausgebildet und nur annähernd durch die in
Position 14 gezeigten Komponenten repräsentiert. Die Glättungseinrichtung
14 empfängt ein Eingangssignal von einem
Nulldurchgangsdetektor 16, um ein zu bildendes neues geglättetes
Ausgangssignal zu bewirken, wobei bei jedem Nulldurchgang
ein neuer Scheitel in Rechnung gestellt wird. Der Nulldurchgangsdetektor
16 ist auch mit einem Abtast- oder Halteschaltkreis
17 verbunden, der von dem Ausgangssignal der
Verstärkungsgradfunktion Abtastproben nimmt, derart, daß das
an den Verstärker 11 angelegte Verstärkungsgradsignal nur bei
Nulldurchgängen geändert wird, die auf der Ausgangseite der
Verzögerung 10 auftreten.
Die Glättungsfunktion für die Einrichtung 14 kann aus mehreren
verschiedenen Typen ausgewählt sein. Beispielsweise kann eine
durch den erwähnten Mikroprozessor laufende Subroutine einen
Serienwiderstand-Parallelkondensator-Schaltkreis simulieren,
indem eine vorbestimmte Zahl, beispielsweise 3, vorausgegangene
Scheitelgrößen genommen und diese exponentiell gewichtet
und summiert werden. Alternativ dazu können zwei solcher RC-
Schaltkreise simuliert werden, von denen einer mit der höchsten
Ausgangssignalgröße als die Ausgabe der Einrichtung 14
ausgewählt wird. Die bevorzugte Glättungsfunktion ist jedoch
jene, die innerhalb der Umrißlinie der Einrichtung 14 dargestellt
ist; dies bedeutet zwei getrennte Zeitkonstanten
R₁C und R₂C. Aufgrund der dargestellten Diode ist die Zeitkonstante
R₁C nur anwendbar, wenn ein Stromscheitel größer
als ein vorausgegangener Scheitel ist, und zwei Zeitkonstanten
wenden bei einer relativ kurzen Zeitkonstante jeweils
Aufwärtstrends an, und Abwärtstrends, wenn eine Vergleichsweise
lange Zeitkonstante erforderlich ist.
Da Digitalwerte benutzt werden, werden folglich zwei gewichtete
Summen gebildet, eine, die R₁C entspricht, durch Summieren
und Wichten einer vorbestimmten Zahl solcher aufeinanderfolgenden
Scheitelgrößen, die im Wert ansteigen und die
andere, die R₂C entspricht, durch Summieren und Wichten einer
vorbestimmten Zahl aufeinanderfolgenden Scheitel, unbeachtet
der relativen aufeinanderfolgenden Werte.
Einer der Vorteile des beschriebenen Digitalschaltkreises
liegt darin, daß die Zahl von Scheiteln, die bei der Ableitung
des Ausgangssignals der Glättungsfunktion betrachtet werden,
so ausgewählt werden können, wie es durch die Auswahl der Zahl
vorangegangener Scheitelgrößen erforderlich ist, die durch den
Mikroprozessor gespeichert und von der Subroutine benutzt
werden. Folglich wird der Einfluß eines vorausgegangenen
Scheitels außerhalb des gespeicherten Bereichs, ob er nun
hoch oder niedrig war, nicht länger gefühlt oder abgetastet.
Dies ist anders als bei einem analogen RC-Schaltkreis, wo sich
das übliche exponentielle Abklingen vorausgegangener Scheitel,
die in dem Kondensator C gespeichert sind, theoretisch unendlich
weit zurück in der Zeit erstreckt. Eine direkte digitale
Simulation eines Analogfilters kann jedoch erforderlichenfalls
benutzt werden.
Der Verstärkungsgradselektor 15 kann mittels einer Nachschlagtabelle
implementiert werden, welche Gruppen von Werten
aufweist, die unterschiedlichen Eingangs-/Ausgangspegelcharakteristiken
entsprechen. Die Verwendung verschiedener Charakteristiken
ist bekannt und wird hier nicht diskutiert, mit der
Ausnahme, daß eine von verschiedenen Typen von Charakteristiken,
die vorgesehen werden können, Lautstärke- bzw. Lautheitskompressoren
mit Kompressionsverhältnissen sind, die mit einem
Eingangspegel und Zwischenkompressoren, Begrenzern mit oder
ohne Amplitudenübertragungscharakteristik variieren, die so
geformt sind, daß Niedrigpegelsignal- und "Rauschtor"-Charakteristiken
nicht vergrößert werden.
Für die Hüllkurven-Pegelregelung allein sollte die Verzöge
rung 10 des Signalpfades zwischen 0 und 3 ms liegen, jedoch
wird sie für die Differenz zwischen den Verzögerungen 10 und
14 vorzugsweise etwa 3 ms gewählt, um einen kleinen Betrag
einer "Vorwegnahme" für die Hüllkurvenregeltätigkeit zu
liefern. In der Praxis kann deshalb der Verzögerung 10 ein
passender vorbestimmter Wert gegeben werden und dann wird die
Verzögerung 13 eingestellt, bis befriedigende Ergebnisse er
halten werden.
Einige Vorteile des Typs des in Fig. 1 gezeigten Hüllkurven-
Pegelreglers werden im folgenden anhand der Fig. 2 erklärt.
Durch die in Fig. 2 gezeigte Anordung ist eine kombinierte
Hüllkurven-Pegelregelung und Wellenformkompression gegeben,
wobei Funktionen dieselbe Bezeichnung wie in der Fig. 1
haben, mit der Ausnahme, daß die Verzögerung 10 im Haupt
signalpfad jetzt eine Verzögerung von typischerweise 10 ms
hat, so wie es dargestellt ist. Außerdem stellt die Anordung
nach Fig. 2 auch Wellenformkompression bereit, um eine
Hüllkurvenregelung in einer Weise zu erzeugen, die ähnlich
jener ist, die in Zusammenhang mit der Fig. 1 beschrieben
ist.
Jedesmal, wenn ein Nulldurchgangsdetektor 20 eine Null detek
tiert, wird der von dem Detektor 12 im vorausgegangenen Null
durchgangsintervall (d. h., seit dem vorausgegangenen Null
durchgang) detektierte Scheitel in einen Scheitel-FIFO-Warte
schlangenspeicher 21 eingelesen. Wie in der Fig. 1 gelangen
Signale vom Eingangsanschluß zum Verzögerungschaltkreis 10,
der den Detektor 16 als seinen Ausgang hat. Dieser Detektor
bewirkt, daß bei jedem Nulldurchgang der Scheitel aus dem
Warteschlangenspeicher 21 ausgelesen wird, die bei diesem
Nulldurchgang bei Beginn der Verzögerung 10 eingelesen worden
ist. Die Einrichtung 14 und der Verstärkungsgradselektor 15
leiten aus den aus dem Warteschlangenspeicher 21 in der in
Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Weise ausgelesenen
Scheiteln ein Hüllkurvenregelsignal ab, jedoch wird auch ein
Wellenformkompressionssignal abgeleitet. Jeder Scheitel wird
an einen Verstärker 22 angelegt, dessen Verstärkungsgrad durch
das Hüllkurvenregelsignal derart gesteuert bzw. geregelt
wird, daß sein Ausgangssignal über einen vorbestimmten Laut
heitsbereich unabhängig von der mittleren Lautheit bzw. Laut
stärke der laufenden Sprache ist. Der Verstärker 22 ist mit
einem Kompressionsselektor 23 in Form einer Nachschlagtabelle
verbunden, die eine Zahl von Kompressionsfunktionen enthält,
bei denen ein Ausgangspegel von einem Eingangspegel abhängt.
Durch Eingehen in die Tabelle an verschiedenen Punkten können
verschiedene Wellenformkompressionsfunktionen ausgewählt
werden. Im allgemeinen sind diese Funktionen derart, daß alle
Eingangsscheitel durch den Verstärker 11 auf den maximalen
Pegel gebracht werden, der durch Schaltkreise behandelt werden
kann, die mit dem Ausgang des Verstärkers 11 verbunden sind,
vorausgesetzt, daß diese Scheitel über einen gewissen Minimal
wert in der Nähe des Rauschpegels sind (siehe die oben er
wähnte britische Anmeldung). Die Unterschiede zwischen den
Wellenformkompressionsfunktionen liegen hauptsächlich in
diesem Minimalwert und der Variation des Verstärkungsgrades
unterhalb dieses Wertes.
Das am Ausgang des Selektors 23 erhaltene Wellenformkom
pressionsregelsignal wird einer Multiplizierschaltung 24
zugeführt, die auch das Hüllkurvenregelsignal aus dem Ver
stärkungsgradselektor 15 empfängt, und folglich liefert das
Produkt dieser Steuersignale ein Gesamtsteuersignal für den
Verstärker 11. Jedoch ist der Abtast- und Halteschaltkreis 17
zwischen die Multiplizierschaltung 24 und den Verstärker 11
geschaltet, um dem Nulldurchgangsdetektor zu ermöglichen, das
Ausgangssignal der Multiplizierschaltung abzutasten, wenn eine
neue Null detektiert wird und zu diesem Zeitpunkt der Wert der
resultierenden Regelung bzw. Steuerung für den Verstärker 11
geändert wird.
Da jeder Scheitel und das diesen enthaltende Nulldurchgangs
intervall für die Wellenformkompression unter Verwendung des
von dem Scheitel abgeleiteten Kompressionsregelsignals ver
stärkt werden muß, verzögert die Verzögerung 10 das Ein
gangssignal durch die längste zu erwartende Signaldauer oder
-periode, so daß Scheitel in diesen längsten Perioden detek
tiert werden können und das Regelsignal angewendet werden
kann. Die niedrigste zu erwartende Grundwelle hat 100 Hz für
Ortssprechanlagen oder Interphonanlagen und den Rundfunk, und
300 Hz für Fernmeldesysteme. Die oben erwähnte Verzögerung von
10 ms für die Verzögerung 10 ist ein praktischer Wert, der für
die frühere Anwendung als geeignet gefunden wurde, wenn reale
und deshalb unvollkommene Filter zur Ableitung des Eingangs
signals verwendet werden.
Der Sprachpegelregler nach Fig. 2 liefert sowohl die Hüllkurven-Pegelregelung
als auch die Wellenformkompression, wobei
der Betrag der Wellenformkompression unabhängig von einer
mittleren Sprecherlautheit bzw. -lautstärke wirkt. Dieser
letztgenannte Effekt wird durch Verwendung eines Hüllkurven-
regelsignals (G A ) erreicht, das die mittlere Sprecherlautheit
auf einem konstanten Pegel als das Regelsignal am Eingang
eines Verstärkungsgrad-Regelverstärkers 22 vor der
Wellenformkompressions-Verstärkungsgradfunktion (G W ) hält. Die
mittlere Lautheit bzw. Lautstärke am Eingang zum Selektor 23
ist dann konstant und der Wert von (G W ) ist der zusätzliche
Verstärkungsgrad, der zur Erzielung der Wellenformkompression
erforderlich ist:
V O = G A · G W · V I
wobei
V O
Ausgangssprachpegel
V
I
Eingangssprachpegel
G
A
Systemverstärkungsgrad, der zur Steuerung des mitt
leren Sprachpegels erforderlich ist,
G
W
Systemverstärkungsgrad, der zur Erzeugung der
Wellenformkompression erforderlich ist,
bedeuten.
Die Glättungseinrichtung 14 kann als ein digitales Tiefpaß
filter betrachtet werden und hat eine unübliche Charakte
ristik, in dem die Abtastperiode des Filters gleich der An
kunftszeit jedes neuen Scheitelwertes ist und folglich die
Filterzeitkonstante an die Frequenz des Eingangssignals an
gepaßt ist. Dies ist eine wichtige Eigenschaft des Pegel
reglers, da eine flüchtige Änderung des Sprachpegels inner
halb einer gegebenen Anzahl von Wellenformhalbzyklen und nicht
wie bei herkömmlichen Reglern in einer fixierten Zeitperiode
geregelt wird.
Der Pegelregler weist eine fixierte Verzögerung von 10 ms im
Signalpfad und eine variable Verzögerung (T pk ) in der Schei
telwarteschlange im Regelpfad auf.
Der Nulldurchgangsdetektor 20 tastet jeden Scheitel in die
Scheitelwarteschlange 21 beim Nulldurchgang am Ende jeder
Nulldurchgangsperiode ein. Der Nulldurchgangsdetektor 16
tastet Scheitel aus der Scheitelwarteschlange beim Nulldurchgang
am Beginn jeder Nulldurchgangsperiode aus. Mit einem
sinuswellenförmigen Eingangssignal beträgt die Verzögerung in
der Scheitelwarteschlange
T pk = (0,01- Tzc) Sekunden
wobei Tzc=1/fin, gleich der Nulldurchgangsperiode bzw.
-dauer des sinuswellenförmigen Eingangssignals der Frequenz
fin ist.
Einge Werte von T pk als einer Funktion der Eingangsfrequenz
sind:
fin T pk (ms)
100 Hz5,00
1 KHz9,50
3 KHz9,85
Die Scheitelwarteschlangenverzögerung nimmt deshalb mit abneh
mender Eingangsfrequenz ab und stellt eine weitere brauchbare
Eigenschaft bereit, in dem ein Steuer- bzw. Regelsignal eher
oder schneller für niederfrequente Eingangswellenformen er
zeugt wird. Da in der Sprache die niederfrequenten Komponenten
die höchste Energie haben, wird ein größerer Grad der Steue
rung oder Regelung dort bewirkt, wo die Änderungen um Pegel am
größten sind.
Eine Alternative zur Anordung nach Fig. 2 ist in der Fig. 3
gezeigt, wo die Größe des im Steuer- oder Regelpfad benutz
ten Signals in logarithmischer Form vorliegt, so daß die
Multiplikationsprozesse durch Addition ersetzt werden können.
Folglich geht das Eingangssignal des Scheiteldetektors 12
durch eine Logarithmusbildungseinrichtung 26, und der Ver
stärker 11 verwendet eine Antilogarithmusfunktion. Die
Multiplizierschaltung 24 ist durch eine Addierschaltung 27 er
setzt und der verstärkungsgradgeregelte Verstärker 22 ist
durch eine Addierschaltung 28 ersetzt.
Wie schon erwähnt worden ist, werden die Blockschaltbilder
nach den Figuren 1, 2 und 3 fast invariabel wenigstens teil
weise durch einen Softwaredurchlauf in einem Mikroprozessor
durchgeführt, jedoch ist die Unterteilung zwischen Hardware
und Software zwischen den Ausführungsformen flexibel. Bei
einer in Fig. 4 gezeigten Anordnung sind der Scheiteldetektor
12 und der Nulldurchgangsdetektor 20 Teil eines scheitel
detektierenden, Analog/Digitalwandlers (ADC) 30. Die Verzögerung 10
ist durch eine Verzögerungsleitung in Form einer la
dungsgekoppelten Einrichtung (CCD) gebildet, und der ver
stärkungsgradgeregelte Verstärker 11 ist durch einen mul
tiplizierenden Digital/Analogwandler (MDAC) gebildet. Der Rest
der Funktionen wird durch einen Mikroprozessor-Regler 31
durchgeführt, der durch einen Mikroprozessor und zugeord
netem RAM, zugeordnetem EPROM und zugeordneten Schnitt
stellen gebildet ist, die nicht gezeigt sind, da sie wohl
bekannt sind. Der Mikroprozessorregler 31 enthält eine nicht
dargestellte Nulldurchgangswarteschlange, in welche Signale
eintreten, welche Nulldurchgänge repräsentieren, wenn sie
auftreten, so wie es durch den ADC 30 angedeutet ist. Neutrale
Signale, d. h., Signale, die keine Nulldurchgänge repräsentieren,
treten ebenfalls zu Zeitpunkten ein, die durch einen
Systemtaktgeber bestimmt sind, wenn Nulldurchgänge nicht
auftreten und der Nulldurchgangsdetektor 16 Nulldurchgänge am
Ausgang der Warteschlange detektiert.
Da die Software den Prozeß in abtastender Weise durchführt,
treten die erforderlichen Änderungen im Verstärkungsgrad am
MDAC 11 nicht immer exakt im erforderlichen Augenblick auf.
Die Hinzufügung eines nicht dargestellten weiteren Nulldurchgangs
detektors am Ausgang der Verzögerung 10 und das
Arbeiten am Analogsignal können dazu benutzt werden, ein
exaktes Timing der Verstärkungsgradänderungen zu erzielen.
Dieser Nulldurchgangsdetektor steuert einen nicht darge
stellten selbsthaftenden Schalter, der zwischen dem Ausgang
des Reglers 31 und dem MDAC 11 angeordnet ist. Jedoch ist die
Unsicherheit beim Verstärkungsgrad-Änderungsaugenblick klein
und eine vernachlässigbare Reduzierung in der Leistung oder
Ausführung resultiert aus der Weglassung des weiteren Null
durchgangsdetektors und des dazugehörenden selbsthaftenden
Schalters.
Nach Fig. 4 geht ein elektrisches Reihensignal, welches
Sprache repräsentiert, durch einen Eingangsverstärker 32, ein
Hochpaßfilter 33 und ein Tiefpaßfilter 34. Die Filter 33 und
34 begrenzen das Signal auf die Bandbreite, die für die Anwen
dung erforderlich ist. Wie oben erwähnt, liegt diese typischer
weise im Bereich von 300 Hz bis 3 KHz oder 100 Hz bis
5 KHz. Das Hochpaßfilter 34 begrenzt das maximale Intervall
zwischen Nulldurchgängen, die am Eingang des ADC 30 er
scheinen. Dies ist wichtig, da dieses Intervall nicht die
Signalpfadverzögerung von 10 ms überschreiten darf, wenn
Änderungen im Wellenformkompressions-Verstärkungsgrad syn
chrom mit den Wellenformnulldurchgängen bleiben müssen. Eine
ähnliche Anordnung eines Hochpaßfilters 35, eines Tiefpaß
filters 36 und eines Ausgangsverstärkers 37 ist an den Aus
gang des MDAC 11 angeschlossen. Diese Ausgangsfilteranordnung
begrenzt das Spektrum der Ausgangswellenform, das bzw.
die notwendig ist, wenn eine Wellenformkompression benutzt
wird, weil Zwischenmodulationsprodukte aufgrund des schnell
variierenden Verstärkungsgrades das Spektrum über das des
Eingangssignals hinaus verbreitern.
Die ladungsgekoppelte Verzögerung kann eine 256stufige Ein
richtung sein, beispielsweise ein RETICON RD 5106. Ein geeig
neter Mikroprozessorregler ist der Einzelchip-Mikroregler
Intel 8052.
Der Mikroprozessorregler ist so programmiert, daß er dem Fluß
diagramm nach Fig. 5 folgt, das mit der Initialisierung von
Speicherbereichen und Speicherzeigern beginnt. Die Nulldurchgangs
warteschlange wird gelöscht, so daß falsche Nulldurchgänge
nicht auftreten. Die Warteschlange 21 hat einen Ein
gangszeiger und einen Ausgangszeiger und diese sind auf einen
Zwischenraum von einer Speicherzelle zwischen ihnen einge
stellt.
Die Software besteht im wesentlichen aus zwei Bereichen, einer
"Eingangsroutine" und einer "Ausgangsroutine". Die Eingangs
routinentätigkeit wird nur initiert, wenn von dem ADC 30 ein
Nulldurchgang detektiert wird. Wenn ein Nulldurchgang detektiert
wird, wird die Software-Nulldurchgangswarteschlange er
höht und der korrekte Eingangsscheitel wird in die Scheitel
warteschlange 21 eingegeben.
Wenn am Eingang kein Nulldurchgang detektiert wird, prüft die
Software anwenderprogrammierbare Schalter, die mit dem Regler
31 verbunden und durch einen Pfeil 38 angedeutet sind, um zu
sehen, ob die erforderliche Benutzerfunktion geändert worden
ist. Diese Funktionen sind typischerweise die Übertragungs
charakteristik für den Hüllkurven-Pegelregler und der er
forderliche Betrag der Wellenformkompression.
Wenn ein Nulldurchgang am Ausgang der Verzögerungsleitung 10
auftritt, so wie es durch die Nulldurchgangswarteschlange
angedeutet ist, wird ein neuer Verstärkungsgradwert berechnet
und zu dem MDAC 11 gegeben.
Die Hüllkurvenregelfunktion wird auch in diesem Augenblick
auf den neuesten Stand gebracht.
Weitere Einzelheiten der Software und von Anschlüssen oder
Verbindungen des Mikroprozessorreglers ergeben sich dem mit
der Anwendung von Mikroprozessoren vertrauten Fachmann. Die
oben erwähnte britische Anmeldung gibt eine detailliertere
Anwendung für die Programmierung eines Mikroprozessorsystems
eines allgemein üblichen Systems.
Obwohl gewisse Ausführungsformen der Erfindung beschrieben
worden sind, ist es klar, daß die Erfindung auf vielen ver
schiedenen Wegen realisiert oder in die Praxis überführt
werden kann. Beispielsweise kann die Unterteilung zwischen
Hardware und Software geändert werden und, wie es oben erwähnt
worden ist, wäre es möglich, die Erfindung unter gänzlicher
Verwendung von Hardware auszuführen. In den Systemen nach den
Figuren 2, 3 und 4 können Anordnungen vorgesehen sein, mit
denen entweder die Hüllkurvenregelung oder die Wellenformkompression
ausgeschaltet werden können. Außerdem ist es nicht
wesentlich, daß die Größe des Eingangssignals für die Wellenformkompression
einer Verstärkungsgradsteuerung aus dem Hüll
kurvenregelsignal unterworfen wird.
In Zusammenfassung kann gesagt werden, daß bei der Signal
verarbeitung, insbesondere von Sprachsignalen, Signale, die
den Verstärkungsgrad regeln, um Pegelvariationen zu ermöglichen,
an dem Nachteil leiden, daß die verwendeten Zeitkon
stanten ein Kompromiß zwischen der Ansprechbarkeit auf nie
drige und hohe Frequenzen sind. Bei einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung geht ein Eingangssignal durch einen
Scheiteldetektor 12 und dann wird ein Regelsignal durch An
wendung einer Glättungsfunktion 14 abgeleitet, in dem eine
vorbestimmte Anzahl von Scheitelwerten in Rechnung gestellt
wird. Bevor es an einen Eingangssignalverstärker 11 zur
Regelung des Verstärkungsgrades des Verstärkers gegeben wird,
wird auf das Regelsignal eine ausgewählte Verstärkungsgrad
funktion 15 ausgeübt. Das Hüllkurvenregelsignal wird vorzugsweise
auch mit einem Kompressionspegelsignal multipli
ziert, das auf einzelne Halbzyklen wirkt, um alle Scheitel
werte auf den gleichen Wert zu bringen.
Claims (16)
1. Vorrichtung zur automatischen Signalpegeleinstellung, mit
einer Verarbeitungseinrichtung (12, 14, 15; 31), die so angeordnet
oder umgebildet ist, daß sie auf ein Eingangssignal
unter Verwendung einer ersten Regelübertragungsfunktion zur
Erzeugung eines Ausgangssignals einwirkt, das von einem ersten
Regelsignal abhängt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verarbeitungseinrichtung (12, 14, 15; 31) so
angeordnet oder ausgebildet ist, daß sie das erste Regelsignal
als Funktion einer gewichtigen Summe einer vorbestimmten Zahl
größer als eins von aufeinanderfolgenden Halbzyklus-Scheitelgrößen
des Eingangssignals bildet, wodurch das erste Regelsignal
von dem Frequenzgehalt des Eingangssignals abhängt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verarbeitungseinrichtung
(12, 14, 15; 31) so angeordnet oder ausgebildet ist, daß das
erste Regelsignal in diskreten Intervallen änderbar ist, die
ebenfalls vom Frequenzgehalt des Eingangssignals abhängen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Regelsignal eine
Funktion von gewichteten Werten aufeinanderfolgender Halbzyklus-
Scheitelgrößen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Funktion gewichteter Werte schneller in Abhängigkeit von
nacheinander zunehmenden Scheitelgrößen als von nacheinander
abnehmenden Scheitelgrößen ändert.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Funktion der gewichteten Summe in Form eines Mittelwertes der
gewichteten Scheitelgrößen vorliegt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Regelübertragungsfunktion durch eine digitale Tiefpaßfilterverarbeitung
erzeugt ist, die bei Nulldurchgängen des Eingangssignals
getaktet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einige der bei der Bildung der gewichteten Summe
verwendeten Gewichte voneinander verschieden sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinrichtung
(12, 14, 15; 31) so angeordnet oder
ausgebildet ist, daß sie das Eingangssignal, bevor es unter
Verwendung der Regelübertragungsfunktion beeinflußt wird, um
einen vorbestimmten Betrag verzögert, um vor der Verzögerung
des Eingangssignals Scheitelgrößen zwischen Nulldurchgängen im
Eingangssignal zu detektieren, eine Warteschlange (21) der
Scheitelgrößen zu bilden, Nulldurchgänge im Eingangssignal
nach dessen Verzögerung zu detektieren, und um das erste
Regelsignal jedesmal zu ändern, wenn ein Nulldurchgang
detektiert ist, nachdem das Eingangssignal unter wenigstens
teilweiser Verwendung einer Scheitelgrößenauslesung aus der
Warteschlange (21) zu diesem Zeitpunkt verzögert worden ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinrichtung
(12, 14, 15; 31) so angeordnet oder
ausgebildet ist, daß ein zweites, für Eingangssignal-Scheitelgrößen
repräsentatives Regelsignal abgeleitet wird, wobei
jede Scheitelgröße über einem zugeordneten Abschnitt des
Eingangssignals abgeleitet wird, und daß die Verarbeitungseinrichtung
auch so angeordnet oder ausgebildet ist, daß sie
auf jedem Abschnitt des Eingangssignals unter Verwendung einer
zweiten Regelübertragungsfunktion einwirkt, um das Ausgangssignal
entsprechend dem zweiten Regelsignal zu variieren, das
von diesem Abschnitt abgeleitet ist, mit dem Ergebnis, das
wenigstens eine Klasse der Scheitelgrößen auf die im wesentlichen
gleiche Größe im Ausgangssignal bringbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor so angeordnet
ist, daß er den Wert des zweiten Regelsignals entsprechend dem
Wert des ersten Regelsignals regelt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Prozessor eine variable
Verstärkungsgradeinrichtung aufweist, die in dem Pfad des
Eingangssignals gespeichert ist, wobei der Prozessor so angeordnet
ist, daß er ein Verstärkungsgradregelsignal für die
variable Verstärkungsgradeinrichtung durch Multiplizieren des
ersten und zweiten Regelsignals miteinander liefert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor so angeordnet
oder ausgebildet ist, daß er bei der Ableitung des ersten und
zweiten Regelsignals den Logarithmus des Eingangssignals bildet,
die Regelsignale durch die Addition der Logarithem multipliziert
und bewirkt, daß das Ausgangssignal der variablen
Verstärkungsgradeinrichtung der Antilogarithmus bzw. der
Numerus des Produkts aus dem Eingangssignal und dem genannten
Verstärkungsgradregelsignal ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12 soweit er von Anspruch 10
abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prozessor so angeordnet oder ausgebildet ist, daß er bei
der Ableitung des zweiten Regelsignals das erste Regelsignal
und ein logarithmisches Signal addiert, das für Eingangssignal-
Scheitelgrößen repräsentativ ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor
so angeordnet oder ausgebildet ist, daß er dem Anwender
die Auswahl vorbestimmter Charakteristiken für die erste
Regel- und/oder zweite Regelübertragungsfunktion ermöglicht.
15. Verfahren zur automatischen Signalpegeleinstellung mit dem
Schritt der Beeinflussung eines Eingangssignals unter Verwendung
einer ersten Steuerübertragungsfunktion zur Erzeugung
eines Ausgangssignals, welches von einem ersten Regelsignal
abhängt, gekennzeichnet durch die Bildung
eines ersten Regelsignals, welches eine Funktion einer gewichteten
Summe einer vorbestimmten Anzahl größer als 1 von
aufeinanderfolgenden Scheitelgrößen eines Eingangssignals ist,
wodurch das erste Regelsignal eine Funktion des Frequenzgehalts
des Eingangssignals ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet
durch eine Ableitung eines zweiten Regelsignals, welches
für Eingangssignal-Scheitelgrößen repräsentativ ist, wobei
jede Scheitelgröße über einem vorbestimmten Abschnitt des
Eingangssignals abgeleitet wird, und einer Beeinflussung jedes
Abschnitts des Eingangssignals unter Verwendung einer zweiten
Regelübertragungsfunktion, um das Ausgangssignal in Übereinstimmung
mit dem Wert des für diesen Abschnitt abgeleiteten
zweiten Regelsignals zu variieren, mit dem Ergebnis, daß
wenigstens eine Klasse der Scheitelgröße im Ausgangssignal auf
im wesentlichen die gleiche Größe gebracht ist.
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