Kesselspeisewasservorwärmer. Die Erfindung betrifft einen vornehmlich
für Lokomotiven bestimmten Kesselspeisewasservorwärmer mit einem Mantel und einem
eine vordere und eine hintere Wasserkammer verbindenden Bündel gerader Wasserröhren,
das zur Besichtigung, Reinigung und Vornahme von Ausbesserungsarbeiten gemeinsam
mit den beiden Kammern aus dem Mantel herausgezogen werden kann. Solche Speisewasservorwärmer
sind bekannt. Bei Lokomotiven kommt es nun mit Rücksicht auf die besonders beschränkten
Raumverhältnisse darauf an, die äußeren Abmessungen des Vorwärmers möglichst gering
zu halten, um diesen bequem unterbringen zu können; andererseits macht der große
Dampfverbrauch der Lokomotiven eine reichliche
Speisewasserzufuhr und somit eine mcglichst
große nutzbare Vorwärmerheizfläche notwendig.
Die Erfüllung dieser Bedingungen ist bei detii
Vorwärmer nach der Erfindung durch die gleich-
zeitige Anordnung der folgenden drei an sich be-
kanntenEinrichtungen angestrebt: der-Deckel der
hinterenM7asserkammer des Vorwärmers liegt als
dampfbespülte Heizfliiche innerhalb des Dampf-
raumes; die Befestigungsschrauben des i' eckels
liegen in ebenfalls an sich bekannter Anordnung
innerhalb des die hintere Wasseikammer gegen
den Dampfraum abschließenden Dichtungs-
ringes, wobei ihre Ausbildung als Stiftschrauben
es ermöglicht, die äußerste Röhrenreihe dicht an
den Vorwärmermantel herantreten zu lassen ;
endlich sind die Wasserröhren in ebenfalls fi.r
Vorwärmer bekannter «'eise wegen der - ihre
`Mündungen trennenden (.)tierw@inde der Wasser-
kammern in abwechselnder Richtung gegen.
einander geneigt.
Durch die gerne insaine Anwendung der drei
genannten, an sich bekannten Merkmale wird es
m@glieh, den @-orcvärmer mit geraden Rohren
auszuführen, die leicht zureinigensind, und dabei
dennoch eine nahezu ebenso große Heizfläche
unterzubringen, wie sie bei den bekannten, im
Lokomotivbetrieb vielfach verwendeten Speise-
#,c7asservorwärinern mit U-f@rniig gekrümmten
Ri:hren erreicht ist, die jedoch den Nachteil auf-
,veisen, daß sich die: ltasserrühren an den
Iirümmungsstellen leicht voll Iiessclstein ##etzen,
der von dort schwer zu entfernen ist.
iier Gegenstand der Erljndung ist auf der
Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. i bis 3 einen Längsschnitt durch den
hinteren Teil eines @'orw;lirmers gern' .13 der Er-
findung, einen Längsschnitt durch dessen vor-
deren Teil und. einen Schnitt nach der
Abb. z.
Abb. 4 zeigt in gröllerc#ni Maßstab einen L:-ngs-
sclinitt durch das IZehr"nbündcl mit den beid!@n
lZohrwänden.
In den Abb. i und 2 ist in der zt@lindrisclie
Mantel des t'orwärniers. Mit ir sind die Wasser-
ri- hr en, mit c ist der vordcr,°, mit Ir. der hinter"
Wasserkammrrdc@ekc°1 bezeichnet. -Nn dem vor-
derün Kaninierd-ckel sind die Ein- und :@us-
tritts=.tutzen cl und r> ängcbracht. vit f ist die
@-cud,r", mit die hinter" 1Zohrwand hezeichnc#t.
Per hintere- liammerdeckt-l l., li#-gt in an sielt
bekannter Weise innerhalb des Mantels und ist
mit den Stiftschrauben i an der hinteren Ruhr-
wand befestigt. Er ist zu diesem Zweck mit
augenfc@rinigen Angüssen versehen, durch welche
die Stiftschrauben hindurchgeführt sind. Wie
aus Abb. 3 ersichtlich, liegen diese @,tiftschrau-
bc#n in an sich ebenfalls bekannter Anordnung
innerhalb der 1)ichtungslläch@. die die hintere
Wasserkammer gegen den Dampfraum ab-
schließt.
Aus Abb. .I ergibt sich der Gewinn an Heiz-
der durch die an sich bekannte geneigte
Anordnung der Wasserrcjliren erreicht wird.
a und b sind die Abstände der Mitten der Wasser-
rZrhrenenden, und zwar ist das größere Maß a
der Abstand zweier in verschiedene, durch eine
=#cheidc:wand getrennte Räume einer Kasser-
kammer mündenden Röhren, während das
kleiner: 1-faß b den Abstand zweier in einen
gemeinsamen Raum derselben Wasserkammer
mündenden Röhren bedeutet. k sind die Stellen,
an denen die Wasserkammerscheidewände sich
gegen die Rohrwände legen. Bei dem in Abb. 4
dargestellten Beispiel mit acht Rt"hrenreilien be°-
tr2@gt somit der Abstand von der Mitte der
untersten Röhrenreihe bis zur Mitte der obersten
Röhrenreibe in der hinteren Rohrwand , a -,- -41),
in der vorderen Rohrwand 4 a --- 3 b, während
er bei glc ichgerichteter Mehrenanordnung 72t
betragen würde. Bei vorliegender Anordnung
ist die Raumausnutzung für die hint-_re Rohr-
wand günstige als für die vordere.
Durch die geneigte Anordnung der tlass@@r-
r:airzn im Verein mit der oben beschriebenen
Art d,-r Befestigung des hinteren Wasserkammer-
deckAs an der hinteren Rohrwand, sowie da-
durch, daß er, im dampferfüllten Mantelraum
liegend, zur Vergrößerung der Heizfläche heran-
gezogen wird, ergibt sich bei Vorwärmern mit
geraden Röhren gemäß der Erfindung gegenüber
bekannten Vorwärmern mit gekrümmt#--n W.h-
ren die 'b[cglichkeit der Unterbringung uinrr
nahezu gleichen Heizfläche wie bei diesen, wobei
jedoch deren Nachteil, nämlich das Zusetzen
der Rohrkrümmungen mit IiessA`t-in, ver-
mieden ist.
Boiler feed water preheater. The invention relates to a boiler feed water preheater, primarily intended for locomotives, with a jacket and a bundle of straight water pipes connecting a front and a rear water chamber, which can be pulled out of the jacket together with the two chambers for inspection, cleaning and repair work. Such feedwater preheaters are known. In the case of locomotives, taking into account the particularly limited space available, it is important to keep the external dimensions of the preheater as small as possible in order to be able to accommodate it comfortably; on the other hand, the large steam consumption of the locomotives makes an abundant one Feed water supply and thus a possible
large usable preheater heating surface necessary.
The fulfillment of these conditions is at detii
Preheater according to the invention by the same-
early arrangement of the following three per se
known facilities: the lid of the
rear mass chamber of the preheater is located as
steam-flushed heating surfaces within the steam
space; the fastening screws of the i 'cover
are also in a known arrangement
inside of the rear water chamber against
sealing the vapor space
ringes, with their training as studs
it allows the outermost row of tubes to be close together
to allow the preheater jacket to approach;
finally the water pipes are also fi.r
Preheaters are known for their - theirs
`Mouths separating (.) Tierw@inde of the water
chambers in alternating directions against.
inclined to each other.
By the happy insaine application of the three
it will be mentioned, per se known characteristics
m @ glieh, the @ -orcvärmer with straight pipes
who are easy to clean up, and at the same time
nevertheless an almost equally large heating surface
to accommodate, as they are with the well-known, im
Locomotive operation often used food
#, c7assvorwärinern with Uf @ rniig curved
Ri: hren is reached, but this has the disadvantage
, prove that the:
Lightly fill the curvature points with ice stone,
which is difficult to remove from there.
This subject of the study is on the
Drawing illustrates, namely show
Fig. I to 3 a longitudinal section through the
rear part of a @ 'orw; lirmers like' .13 of the
finding, a longitudinal section through its existing
their part and. a cut after the
Fig. Z.
Fig. 4 shows a L: -ngs- on a larger scale
sclinitt through the IZehr "nbündcl with the two! @n
l ear walls.
In Figs. I and 2 is in the zt @ lindrisclie
T'orwarnier's coat. With ir are the water
stir, with c the front cr, °, with Ir. the one behind "
Wasserkammrrdc @ ekc ° 1. -Nn the before-
the rabbit covers are the one and: @ us-
steps = .tutzen cl and r> ängcbracht. vit f is the
@ -cud, r ", marked with the one behind" 1Zohrwand # t.
By the rear liammerdeck-l., Li # -gt in an sielt
known way within the mantle and is
with the studs i on the rear agitator
wall attached. He is using for this purpose
eye-free sprues through which
the studs are passed through. As
can be seen from Fig. 3, these @, pin screw
bc # n in an arrangement that is also known per se
within the 1) ichtunglläch @. the one behind
Water chamber against the steam space
closes.
Fig. I shows the gain in heating
the inclined by the per se known
Arrangement of the Wasserrcjliren is achieved.
a and b are the distances between the centers of the water
rZrhrenenden, namely the larger dimension is a
the distance between two in different, through one
= # cheidc: wall separate rooms of a cash register
chamber opening tubes, while the
smaller: 1-barrel b the distance between two in one
common space of the same water chamber
opening tubes means. k are the places
on which the water chamber partitions are
place against the pipe walls. With the one shown in Fig. 4
shown example with eight Rt "hrenreilien be ° -
tr2 @ gt is the distance from the center of the
bottom row of tubes to the middle of the top
Pipe grater in the rear pipe wall, a -, - -41),
in the front pipe wall 4 a --- 3 b, while
he with evenly directed multiple arrangement 72t
would amount to. With the present arrangement
is the space utilization for the rear pipe
wall cheaper than for the front.
Due to the inclined arrangement of the tlass @@ r-
r: airzn in association with the one described above
Type d, -r attachment of the rear water chamber-
deckAs on the rear pipe wall, as well as
by that he, in the steam-filled jacket room
lying down to enlarge the heating surface
is drawn, results from preheaters with
straight tubes according to the invention
known preheaters with curved # - n Wh-
ren the possibility of accommodation uinrr
almost the same heating surface as with these, whereby
however, their disadvantage, namely the clogging
the pipe bends with IiessA`t-in,
is avoided.