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DE3800399A1 - Elektromagnetisches steuergeraet - Google Patents

Elektromagnetisches steuergeraet

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DE3800399A1
DE3800399A1 DE19883800399 DE3800399A DE3800399A1 DE 3800399 A1 DE3800399 A1 DE 3800399A1 DE 19883800399 DE19883800399 DE 19883800399 DE 3800399 A DE3800399 A DE 3800399A DE 3800399 A1 DE3800399 A1 DE 3800399A1
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DE
Germany
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protective housing
control
power supply
control device
magnetic
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DE19883800399
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Ralf Lehmann
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Knick Elektronische Messgeraete GmbH and Co KG
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Knick Elektronische Messgeraete GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Steuer­ gerät und insbesondere einen elektropneumatischen Wandler zur Anwendung in explosionsgefährdeten Räumen.
Elektropneumatische Wandler werden beispielsweise zur Ansteuerung von pneumatischen Prozeßsteueranlagen verwendet. Bei letzteren werden in der Regel mehrere Druckzylinder je nach gewünschtem Prozeßablauf zeit­ abhängig mit Druckluft beaufschlagt, die jeweils über Druckluftleitungen mit einer zentralen Druckluft­ versorgung verbunden sind. Sämtliche Druckluftleitungen sind über den elektropneumatischen Wandler geführt, über den die Druckbeaufschlagung der einzelnen Druck­ luftleitungen zu den Druckluftzylindern zeitabhängig gesteuert wird.
Eine Einsatzmöglichkeit für die beschriebenen pneuma­ tischen Prozeßsteueranlagen ist die chemische Industrie. Hier soll beispielsweise der Säuregehalt von Prozeß­ flüssigkeiten mittels einer in mehrere Tanks einfahr­ baren pH-Meßsonde bestimmt werden. Das Ein- und Ausfahren sowie das Ansteuern verschiedener Tanks erfolgt durch pneumatischen Antrieb, der über den elektropneumatischen Wandler auf elektrischer, elektro­ nischer und gegebenenfalls rechnergestützter Basis gesteuert wird.
Die folgenden wichtigsten Bauteile sind in solchen elektropneumatischen Wandlern und allgemein in elektro­ magnetischen Steuergeräten vorhanden: Über ein Netzteil mit einem Transformator wird die Hilfsenergieversorgung gewährleistet. Die nicht-eigensichere Hilfsenergie wird über ein Regelteil gleichgerichtet und konstant gehalten. Als Steuerorgane sind ein oder mehrere Magnetspulen für Magnetfeld-sensitive Stellglieder vorhanden. Bei letzteren kann es sich um Magnetanker, magnetisch-elektrische Halbleiterwandler, wie Hall- Effekt-Platten od.dgl. handeln. Den Magnetspulen sind Ansteuerteile zur selektiven, vorzugsweise über eine serielle Schnittstelle von einem Rechner extern gesteuerten Bestromung der Magnetspulen zugeordnet.
Zur Erfüllung der in explosionsgefährdeten Räumen vorgeschriebenen Schutzbestimmungen werden bei Steuer­ geräten nach dem Stande der Technik alle Einzel­ komponenten wie Netzteil, Regelteil, Magnetspulen und Ansteuerteile für sich einzeln nach Anforderung der Schutzbestimmungen ausgestaltet. Da die Hilfs­ energieversorgung und mit ihr die die obengenannten Komponenten umfassenden Schaltkreise in aller Regel nicht eigensicher sind - also Spannung von einer Höhe führen, die zur Zündung eines Funkens führen kann -, sind diese Komponenten beispielsweise jeweils sandgekapselt. Außerdem sind bestimmte Mindestabstände als Isolierluftstrecken einzuhalten. Daher sind solche Geräte nach dem Stand der Technik konstruktiv sehr aufwendig und voluminös. Darüber hinaus müssen die Verbindungskabel zwischen den Einzelkomponenten ebenfalls gegen Funkenüberschlag geschützt, also beispielsweise doppelt isoliert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektro­ magnetisches Steuergerät und insbesondere einen elektropneumatischen Wandler hinsichtlich dem konstruk­ tiven Aufwand und der Kompaktheit unter Beachtung der vorgeschriebenen Schutzbestimmungen zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Demnach sind Netz-, Regelteil, Ansteuerteile und Magnetspulen jeweils für sich ohne Erfüllung der zum Einsatz in explosionsgefährdeten Räumen vorgeschrie­ benen Schutzbestimmungen realisiert. Diese Komponenten sind also nicht einzeln mit einer Kapselung versehen, auch brauchen die für eine bestimmte Schutzklasse vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen spannungs­ führenden Teilen nicht eingehalten zu werden. Der erforderliche Explosionsschutz wird durch eine Sand­ kapselung der genannten Komponenten in einem gemeinsamen Schutzgehäuse erzielt. Dieses Schutzgehäuse stellt einen sehr kompakt bauenden Kasten dar, der mit erheblich vermindertem konstruktivem Aufwand realisier­ bar ist. Insbesondere entfällt die doppelte Isolierung der Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Komponenten. Die von den Magnetspulen betätigten Stellglieder sind extern am Schutzgehäuse im Feldbereich der Magnetspulen angeordnet. Da diese beispielsweise als Magnetanker zur Betätigung eines Ventilkörpers vorliegenden Bauteile nicht strom- bzw. spannungs­ führend sind, müssen sie in explosionsgefährdeten Räumen nicht vor Funkenbildung geschützt sein. Zum Beispiel bei einer Verwendung von Hall-Effekt-Platten treten so geringe Ströme und Spannungen auf, daß in den damit verbundenen Schaltkreisen von vornherein eine Funkenbildung ausgeschlossen ist. Solche Schalt­ kreise sind eigensicher, auch für sie muß keine Sandkapselung od.dgl. zum Einsatz in explosionsgefähr­ deten Räumen vorhanden sein.
Das vorstehend beschriebene, allgemeine Prinzip der gemeinsamen Kapselung von Komponenten in einem gemeinsamen Schutzgehäuse ist mit Vorteil auf beliebige elektromagnetische Steuergeräte anwendbar, bei denen eingangsseitig die Zuführung einer nicht eigensicheren Hilfsenergie über ein Netz- und Regelteil erfolgt und über Ansteuerteile Magnetspulen selektiv bestromt werden. Der Anspruchswortlaut bezieht sich daher allgemein auf ein elektromagnetisches Steuergerät. Wesentlich ist, daß die von den Magnetspulen beauf­ schlagten Stellglieder nicht oder nur gering strom- bzw. spannungsführend sind. Das Steuergerät liefert also magnetische Ausgangssignale, die zur Steuerung beweglicher Magnetanker oder eigensicherer Schaltkreise dienen können.
Durch die gemeinsame Sandkapselung von Netz-, Regelteil, Ansteuerteilen und Magnetspulen ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß das Steuergerät sehr robust und wenig anfällig gegen mechanische Einflüsse von außen ist.
Durch die Ausgestaltung des Steuergerätes nach dem Kennzeichen des Anspruches 2 wird die Wartungsfreund­ lichkeit wesentlich erhöht. Demnach sind die Stell­ glieder ohne Öffnung des Schutzgehäuses auswechselbar.
Anspruch 3 betrifft einen elektropneumatischen Wandler mit mehreren, jeweils in einer Druckluftleitung angeordneten, durch den Wandler betätigbaren Ventilen. Demnach sind außer dem Netz- und Regelteil mehrere, vorzugsweise acht Magnetspulen mit Ansteuerteilen im Schutzgehäuse sandgekapselt. Die Spulenkerne der Magnetspulen sind von außen zugänglich, an der Außenseite des Gehäuses sind also Bohrungen vorhanden. Die Hüllfunktion des Schutzgehäuses ist jedoch nicht unterbrochen, da beispielsweise die Kernwandung des Spulenkörpers fest und hermetisch dicht mit der Wandung des Schutzgehäuses verbunden ist. Extern am Gehäuse sind die Ventile befestigt, deren jedes einer Magnetspule zugeordnet ist. Der Ventilkörper der Ventile ist jeweils über ein in den Spulenkern eingreifendes, als Magnetanker wirkendes Stellglied betätigbar. Durch die Bestromung der Magnetspule wird das Stellglied und damit der Ventilkörper ver­ schoben, womit je nach Konfiguration das Ventil geöffnet oder geschlossen wird. Jede Druckluftleitung ist also über den elektropneumatischen Wandler bei­ spielsweise über einen Rechner extern gesteuert zeitabhängig mit Druckluft beaufschlagbar.
Nach Anspruch 4 sind die Ventile ohne Öffnung des Schutzgehäuses einzeln auswechselbar. Damit kann eine besonders häufige Störursache, nämlich ein Hängenbleiben oder Klemmen des Ventilkörpers bzw. des Magnetankers besonders schnell und einfach behoben werden. Insbesondere muß nicht auf den stromführenden Bereich des Wandlers zugegriffen werden, wodurch dieser angeschaltet bleiben kann.
Durch eine Ausgestaltung des Wandlers nach Anspruch 5 wird eine kompakte Bauweise begünstigt. Außerdem ergibt sich dadurch ein klar gegliederter Verlauf der Druckluftleitungen, wie aus dem Ausführungsbeispiel klar wird.
Durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruches 6 wird die Sicherheit des Erfindungsgegenstandes weiter erhöht.
Anspruch 7 lehrt eine konstruktiv einfache Maßnahme zur Halterung der Ventile am Schutzgehäuse.
Der in Anspruch 8 angegebenen Ausgestaltung der Ansteuerteile liegt folgende Motivation zugrunde: Explosionsschutzbestimmungen schreiben vor, daß im Fehlerfall eine maximal zulässige Eigenerwärmung eines elektrischen Gerätes nicht überschritten wird. Die maximal zulässige Leistung des Netzteiles, der Spulen und der Ansteuerteile hängt damit vom gegebenen Bauvolumen des Steuergerätes ab. Beim erfindungsgemäßen Steuergerät wird nun ein hoher Grad an Kompaktheit erreicht. Dies bedeutet, daß die maximal zulässige Leistung auf ein Maß beschränkt ist, das den Energie­ bedarf der Magnetspulen insbesondere bei deren gleich­ zeitigem Einschalten nicht deckt. Als Lösung dieses Problems wird in jedes Ansteuerteil ein Energiespeicher - ein Kondensator also - integriert, der sich im stromlosen Zustand der zugehörigen Magnetspule auf positive Betriebsspannung auflädt. Wird dem Ansteuerteil über die serielle Schnittstelle ein Einschaltsignal für die Magnetspule zugeführt, wird über einen Halb­ leiterschalter der Energiespeicher der Magnetspule zugeschaltet und die hohe Einschaltleistung zur Verfügung gestellt. Dadurch ist ein gleichzeitiges Einschalten von acht Magneteinheiten möglich, obwohl die Hilfsenergieversorgung strombegrenzt ist. Nach der Entladung des Energiespeichers wird der Haltestrom durch die Magnetspule mit einer Haltespannung etwa entsprechend der Betriebsspannung des Ansteuerteiles aufrechterhalten. Wird das Ausgangssignal der seriellen Schnittstelle zu Null gesetzt, wird der Spulenkreis über einen Halbleiterschalter unterbrochen. Über weitere Halbleiterschalter wird der Energiespeicher an die positive Betriebsspannung gelegt und für den nächsten Einschaltvorgang aufgeladen.
Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert. Das dargestellte Gerät umfaßt einen elektropneumatischen (EP) Wandler und einen pneumatisch-elektrischen (PE) Wandler. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht dieses Gerätes,
Fig. 2 eine Ansicht aus Pfeilrichtung II gemäß Fig. 1 bei geöffnetem Deckel des EP-Wandlers,
Fig. 3 eine Ansicht aus Pfeilrichtung III gemäß Fig. 1 des Gerätes bei geöffnetem Deckel des PE-Wandlers und
Fig. 4 ein Schaltbild eines Ansteuerteiles mit Magnetspule.
Der in Fig. 1 in seiner Gesamtheit dargestellte PE/EP-Wandler 1 ist im wesentlichen aus drei Haupt­ komponenten zusammengesetzt. In einem quaderförmigen Gehäuse 2 ist der PE-Wandler 3 untergebracht. Darauf sitzt der EP-Wandler 4 mit seinem in seinen Außen­ abmessungen kleineren ebenfalls quaderförmigen Schutz­ gehäuse 5. Beiderseits auf einer Teillänge der Längs­ seiten 6 des Schutzgehäuses 5 sitzen die beiden Druckluftverteilungsvorrichtungen 7. An deren unterem Ende liegen die beiden zentralen Druckluftspeise­ anschlüsse 8 (Fig. 1, 2), die jeweils über eine nicht dargestellte Druckluftleitung mit einem Druckluft­ erzeuger oder -reservoir verbunden sind. Über die Verteilerblöcke 9 werden aus den zentralen Druckluft­ speiseanschlüssen 8 jeweils vier in Fig. 2 abgeschnitten gezeichnete Druckluftzuleitungen 10 versorgt, die die beiden Verteilerblöcke 9 mit jeweils vier Ventilen 11 verbinden. Die in Fig. 2 dargestellten, zweiten Schlauchstücke repräsentieren die Druckluftableitungen 12 von den Ventilen 11, die jeweils zu vier Leitungen zusammengefaßt in einen Druckanzeige/Anschlußblock 13 münden. Von dort aus führen nicht dargestellte Verteilerleitungen zu den einzelnen Druckzylindern der pneumatischen Steueranlage.
Der im Gehäuse 2 einliegende PE-Wandler weist an den einander abgewandten Längsseiten seines Gehäuses 2 jeweils vier Druckluftanschlußstutzen 14 auf, in die beispielsweise von den Druckluftzylindern heran­ geführte Leitungen eingesteckt werden. Seine Funktion wird weiter unten beschrieben.
Sowohl das Gehäuse 2 des PE-Wandlers 3 als auch das Schutzgehäuse 5 des EP-Wandlers 4 sind an ihren einander abgewandten Seiten mit Deckeln 15, 16 ver­ schlossen. Fig. 2 zeigt eine Ansicht des PE/EP-Wandlers 1 bei abgenommenem Deckel 16 des EP-Wandlers 4. Im Innenraum 17 des Schutzgehäuses 5 sind im oberen Teil die in zwei Viererreihen jeweils parallel in einer Ebene symmetrisch zur Mittellängsachse 18 angeordneten Magnetspulen 19 mit ihren Ansteuerteilen 20 dargestellt. Im unteren Teil des Innenraumes 17 liegt das Netzteil 22 und in einem Kasten 21 hoch­ frequenzgeschirmt das Regelteil 23 des EP-Wandlers 4.
Die Spulenkörper 24 sind mit einem ihrer seitlichen Flansche 25 an der Innenseite des Schutzgehäuses 5 befestigt. Der (nicht dargestellte) Spulenkern ist von der Außenseite des Schutzgehäuses 5 her für die Magnetanker der Ventile 11 zugänglich. Durch die hermetische Abdichtung der Spulenkerne gegenüber dem Innenraum 17 ist die Hüllfunktion des Schutz­ gehäuses 5 durch diese Maßnahme nicht unterbrochen. Die Magnetanker sind mit den Ventilkörpern der Ventile 11 verbunden. Bei Bestromung der Magnetspulen 19 werden die Magnetanker in den Spulenkern hineingezogen und das entsprechende Ventil 11 geöffnet.
Der Innenraum 17 ist vollständig mit Sand gefüllt. Durch diese Sandkapselung im Schutzgehäuse 5 wird für die gesamte Baugruppe aus Netz- 22, Regelteil 23, Ansteuerteile 20 und Magnetspulen 19 nach außen eine entsprechende Funkensicherheit für die darin einliegenden, sogenannten EX(e)-Schaltungen erreicht, die einer erhöhten Sicherung nach außen bedürfen.
Die seitlich angeordneten Verteilerblöcke 9 bzw. Ventile 11 werden gemeinsam durch zwei an den einander abgewandten Außenseiten liegende Halteplatten 26 am Schutzgehäuse 5 gehalten. Falls ein Ventil 11 wegen Hängenbleibens oder Verklemmens des Ventilkörpers oder Magnetankers nicht mehr betätigbar ist, so genügt ein Abschrauben der entsprechenden Halteplatte 26 sowie ein Abziehen der Druckluftzu- 10 und Druckluft­ ableitung 12. Daraufhin kann das Ventil, das kommerziell erhältlich ist, als Ganzes in kurzer Zeit ausgewechselt werden. Durch Anbringung der Halteplatte 26 kann der EP-Wandler 4 wieder in Betriebsbereitschaft versetzt werden.
Es wird noch auf einige schalttechnische Details in Fig. 2 hingewiesen. Das Netzteil 22 umfaßt einen Transformator 27 sowie eine Printplatte 28 mit Sicherung 29 und Vorwiderstand 30. Das geschirmte Regelteil 23 umfaßt einen Brückengleichrichterteil und einen Regelteil zur Spannungskonstanthaltung sowie Spannungs­ und Strombegrenzung. Die Ansteuerteile 20 werden leistungsseitig über einen Mittenabgriff am Transforma­ tor 27 zur Bestromung der Magnetspulen 19 versorgt.
Die Durchschaltung des Spulenstromes erfolgt im wesentlichen durch Feldeffekttransistoren, die von einem durch einen externen Rechner erzeugten Signal über eine serielle Schnittstelle geschaltet werden.
In Fig. 2 sind entlang der Mittellängsachse 18 auf­ gereiht die isolierten, hermetischen Durchführungen 31 für die von der seriellen Schnittstelle ankommenden Steuerleitungen zu den Ansteuerteilen 20 gezeigt. Über die oberhalb des Regelteiles 23 angeordneten Durchführungen 32 wird die eigensichere Hilfsenergie­ versorgung zum PE-Wandler und Printplatte für die serielle Schnittstelle geführt.
In Fig. 3 ist der PE-Wandler 3 bei abgenommenem Deckel 15 des Gehäuses 2 gezeigt. Im unteren Teil befindet sich der geschützte Anschlußraum 33, in dem über die unteren Anschlußbuchsen 34 die geschirmten Hauptanschlußleitungen eingeführt sind. Da die zugeführte Hilfsenergie nicht eigensicher ist, muß der Anschlußraum 33 in Schutzart IP54 ausgeführt sein. Im oberen Teil des Gehäuses 2 sind analog den Magnetspulen 19 die pneumatisch-elektrischen Wandlerelemente 35 angeordnet. Durch die PE-Wandler ist eine Verifizierung und Kontrolle der Ansteuerung der pneumatischen Steueranlage durch den EP-Wandler 4 durchführbar, indem die PE-Wandlerelemente 35 ein elektrisches Signal als Rückmeldung auf eine durch den EP-Wandler 4 gesteuerte Druckbeaufschlagung eines Druckzylinders bereitstellen. Dieses Kontroll­ signal wird dem Rechner zugeführt. Dieser kann sofort den Soll- und Istzustand der einzelnen Steuerkanäle vergleichen und bei einer Abweichung - beispielsweise weil ein Ventilkörper nicht gangbar ist - ein Alarm­ signal auslösen.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Rechneranschluß des PE/EP-Wandlers 1 über eine extern zugängliche Buchse zur geräteinternen, seriellen Schnittstelle geführt ist. Beim rechnergesteuerten Normalbetrieb sitzt auf dieser Buchse 36 ein Kurzschlußstecker, wodurch das Rechnersignal zur seriellen Schnittstelle durchgeschleift wird. Für den Testbetrieb kann ein Service-Bedienteil auf die Buchse 36 gesteckt werden, womit sämtliche Steuervorgänge von Hand auslösbar sind.
In Fig. 4 ist der Schaltungsaufbau des Ansteuerteiles 20 für eine Magnetspule 19 gezeigt. Vom Netz- 22 bzw. Regelteil 23 werden die positive und negative Betriebsspannung ± U B sowie das Neutralpotential herangeführt. Die Magnetspule 19 (M1) liegt in Serie mit einem Feldeffekttransistor T 303 zwischen dem Neutralpotential und der negativen Betriebsspannung
  • -U B . In Serie ist der Kondensator C 301 als Energie­ speicher zwischen die Magnetspule 19 und das Neutral­ potential geschaltet. Ausgangssituation ist die Aufladung des Kondensators C 301 auf die positive Betriebsspannung +U B . Durch ein Schnittstellensignal am Basisbeschaltungswiderstand R 306 des Feldeffekt­ transistors T 303 wird letzterer durchgeschaltet. Die Magnetspule 19 (M1) wird mit der doppelten Betriebs­ spannung 2 U B angesteuert. Nach der Entladung des Kondensators C 301 wird der Spulenstrom mit der Halte­ spannung U=-U B -U F gehalten. Dabei ist U F die Durchlaßspannung der Diode D 302.
Wird der Feldeffekttransistor D 303 durch Rücksetzen des Schnittstellensignals über den Widerstand R 306 gesperrt, wird der Spulenstrom abgeschaltet. Dadurch schaltet der zweite Feldeffekttransistor T 302 durch, wodurch der dritte, mit dem Kondensator C 301 in Reihe geschaltete Feldeffekttransistor T 301 ebenfalls durchgeschaltet wird. Der Kondensator C 301 wird also über den strombegrenzenden Widerstand R 302 auf die positive Betriebsspannung +U B aufgeladen. Damit steht für den nächsten Einschaltvorgang der Magnetspule 19 (M1) die im Kondensator C 301 gespeicherte Energie zusätzlich zur Verfügung.
  • Bezugszeichenliste:  1 PE/EP-Wandler
     2 Gehäuse
     3 PE-Wandler
     4 EP-Wandler
     5 Schutzgehäuse
     6 Längsseite
     7 Druckluftverteilungsvorrichtung
     8 zentraler Druckluftspeiseanschluß
     9 Verteilerblock
    10 Druckluftzuleitung
    11 Ventil
    12 Druckluftableitung
    13 Druckanzeige/Anschlußblock
    14 Druckluftanschlußstutzen
    15 Deckel
    16 Deckel
    17 Innenraum
    18 Mittellängsachse
    19 Magnetspule
    20 Ansteuerteil
    21 Kasten
    22 Netzteil
    23 Regelteil
    24 Spulenkörper
    25 Flansch
    26 Halteplatte
    27 Transformator
    28 Printplatte
    29 Sicherung
    30 Vorwiderstand
    31 Durchführung
    32 Durchführung
    33 Anschlußraum
    34 Anschlußbuchse
    35 Wandlerelement
    36 Buchse

Claims (9)

1. Elektromagnetisches Steuergerät, insbesondere elektropneumatischer Wandler (4) zur Anwendung in explosionsgefährdeten Räumen mit
  • - einem Netzteil (22) für die Hilfsenergieversorgung,
  • - einem Regelteil (23) zur Gleichrichtung, Konstant­ haltung u.dgl. der Hilfsenergie,
  • - mehreren Magnetspulen (19) als Steuerorgane für Magnetfeld-sensitive Stellglieder, insbesondere für Magnetanker zur Betätigung eines Ventilkörpers, magnetisch-elektrische Halbleiterwandler, wie Hall-Effekt-Platten od.dgl. und
  • - jeweils den Magnetspulen (19) zugeordneten Ansteuerteilen (20) zur selektiven, vorzugsweise über eine serielle Schnittstelle von einem Rechner extern gesteuerten Bestromung der Magnet­ spulen (19),
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • - Netz- (22), Regelteil (23), Ansteuerteile (20) und Magnetspulen (19) sind
    • - jeweils für sich ohne Erfüllung der zum Einsatz in explosionsgefährdeten Räumen vorgeschriebenen Schutzklasse realisiert und
    • - in einem gemeinsamen Schutzgehäuse (5) sandgekapselt;
  • - die Stellglieder sind extern am Schutzgehäuse (5) im Feldbereich der Magnetspulen (19) angeordnet.
2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder ohne Öffnung des Schutzgehäuses (5) auswechselbar sind.
3. Steuergerät insbesondere elektropneumatischer Wandler (4) nach Anspruch 1 oder 2, mit mehreren, jeweils in einer Druckluftleitung (Druckluftzu- 10, -ableitung 12) angeordneten, durch den Wandler (4) betätigbaren Ventilen (11), dadurch gekennzeichnet,
  • - daß außer dem Netz- (22) und Regelteil (23) mehrere, vorzugsweise acht Magnetspulen (19) mit Ansteuerteilen (20) im Schutzgehäuse (5) sandgekapselt sind, wobei die Spulenkerne der Magnetspulen (19) von außen ohne Unterbrechung der Hüllfunktion des Schutzgehäuses (5) zugänglich sind und
  • - daß extern am Schutzgehäuse (5) befestigt jeder Magnetspule (19) eines der Ventile (11) zugeordnet ist, deren Ventilkörper jeweils über ein in den Spulenkern eingreifendes, als Magnetanker wirkendes Stellglied betätigbar sind.
4. Steuergerät, insbesondere elektropneumatischer Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (11) ohne Öffnung des Schutzgehäuses (5) einzeln auswechselbar sind.
5. Steuergerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspulen (19) in zwei Reihen, in einer Ebene und mit ihren Stirnseiten jeweils an einer von zwei einander abgewandten Längsseiten (6) des Schutzgehäuses (5) anliegend angeordnet sind.
6. Steuergerät nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Netzteil (22) ein geschützter Anschlußraum (33) zugeordnet ist, in den die Zuleitungen für die Hilfsenergie münden.
7. Steuergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ventile (11) gemeinsam durch eine mit dem Schutzgehäuse lösbar verbundene Halteplatte (26) am Schutzgehäuse (5) fixiert sind.
8. Steuergerät nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ansteuerteil einen sich im stromlosen Zustand der zugehörigen Magnetspule auf positive Betriebsspannung aufladenden Energiespeicher (Kondensator C301) aufweist,
  • - mittels dem bei begrenzter Leistung des Netzteils (22) die Magnetspule (19) mit gegenüber ihrer maximalen Halteleistung erhöhter, vorzugsweise etwa verdoppelter Einschaltleistung einschaltbar ist und
  • - nach dessen Entladung die Magnetspule konstant mit jeweils etwa der Halteleistung beaufschlagt ist.
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