DE389892C - Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche, die elektrisch beheizt werden - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche, die elektrisch beheizt werdenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
- Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche, die-elektrisch beheizt werden. Die Erfindung besteht darin, daß man in dem Boden des Außenmantels eines Kochkessels für Garküchen o. dgl. ein Loch ausspart, woran ein mit Wasser anzufüllender, rlie Heizwiderstände aufnehmender Kesselfuß aufgedichtet wird. In dieser einfachen und durch verhältnismäßig große Billigkeit ausgezeichneten Weise kann man Kochkessel für Garküchen, die vordem mittels Dampf, Gas, flüssiger oder fester Brennstoffe beheizt wurden, für elektrische Beheizutig einrichten. In derselben Weise k5nhen auch solche Kessel von vornherein für elektrische Beheizung eingerichtet werden.
- Der Kesselfuß erhält scheidenartige I#.insätze, die nach außen offen und, soweit sie in diesem liegen, ganz geschlossen sind. In diese Einsätze «-erden die Heizwiderstände von außen eingeführt.
- Diese Ausbildung bietet den Vorteil, daß sie selbst während der Benutzung des Kessels nach Lösen des Anschlusses einzeln herausgenommen und gegebenenfalls selbst ausgewechselt werden können.
- Da die gesamte elektrische Energie mittels solcher Tauchelemente - die an sich bekannt sind - unmittelbar an das im Kesselfuß enthaltene Wasser übertragen wird, so kann kein Energieverlust eintreten, wie es bei allen bekannten Einrichtungen zur elektrischen Beheizung von Dampferzeugern u. dgl. der Fall war, so namentlich bei den vielen Systemen der elektrischen Mantel- und Bodenheheizung mittels des Andrückverfahrens.
- Sobald nämlich (las geringste Lustpolster zwischen den Heizwiderständen und der Kesselwand entstand. war die Heizwirkung ganz außerordentlich stark abgeschwächt, auch führte dies leicht zur Beschädigung der elektrischen Heizvorrichtung, weil flie Kühlung (ler Heizwiderstände dann mehr oder minder stark gefährdet wurde.
- Diese Nachteile «-erden nach der I:rtiii(hnig vollständig vermieden.
- Auf der Zeichnung iist ein nach der Erfindung ausgebildeter Wasserbadkochke=sel für Garküchen als Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i zeigt den Kessel in Ansicht.
- Abb. 2 .ist ein senkrechter achsialer Schnitt durch den Kessel und Abb.3 ein senkrechter Schnitt durch den Kesselfuß.
- Die Einrichtung des Kessels für elektrische Beheizung geschieht in der folgenden Weise. :Ulan spart in dem Boden a des Außenkessels b ein Loch c aus und rückt an dieses den entsprechend großen Kesselfuß d heran, der einen oberen, zur Abdichtun g ver@c-endl>aren Flansch, e besitzt, der durch Schraubenbolzen oder in einer anderen geeigneten Weise dichtschließend mit dem Kesselboden a verhunden wird.
- In den mit Wasser auszufüllenden Kesselfuß d sind an einer mit Aussparungen versehenen Wand desselben Scheiden f eingesetzt, die durch die Aussparungen .in dem Kesselfuß hindurch von außen zugänglich sind, so daß in sie die stabförmigen Heizelemente g eingeführt werden können, die man in zweckentsprechender UTeise anschließt.
- Nach Herstellung der elektrischen Leitungen und Einschaltung des Stromes erhitzen die Heizelemente g die Wände der Scheiden f, und diese geben ihre Wärme an das irn Kesselfuß d befindliche Wasser ab. Der. entstehende Dampf steigt in dem Mantelraum h des Kessels auf und erwärmt den Innenkessel i, in dem die zu bereitenden Speisen sich befinden.
- Inn übrigen stimmt der Kochkessel ganz mit den gebräuchlichen doppelwandigen Kochkesseln überein.
Claims (2)
- PATEN T-Ax srrcYir: i. Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche. die elektrisch beheizt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden de Außenkessels (b) ein Loch (c) ausgespart wird, an das ein entsprechend großer. die Heizelemente (g) aufnehmender Kesselfuß herangerückt wird, den man dann mit dem Boden dichtschließend verbindet.
- 2. Fußartiger Unterbau zur Herstellung eines Kessels, der nach Anspruch i mit einer elektrischen Beheizung versehen ist, gekennzeichnet durch einen oben offenen, mit Wasser anzufüllenden Behälter. dessen eine Wand in an sich bekannter Weise mit Aussparungen ver3elien ist, an die zur Aufnahme elektrischer Heizeleinente dienende Scheiden (f) angesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES61678D DE389892C (de) | 1922-12-20 | 1922-12-20 | Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche, die elektrisch beheizt werden |
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|---|---|
| DE389892C true DE389892C (de) | 1924-02-09 |
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| DES61678D Expired DE389892C (de) | 1922-12-20 | 1922-12-20 | Verfahren zur Umwandlung nicht elektrisch beheizter Kochkessel in solche, die elektrisch beheizt werden |
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1922
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