[go: up one dir, main page]

DE389557C - Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau - Google Patents

Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau

Info

Publication number
DE389557C
DE389557C DEA38861D DEA0038861D DE389557C DE 389557 C DE389557 C DE 389557C DE A38861 D DEA38861 D DE A38861D DE A0038861 D DEA0038861 D DE A0038861D DE 389557 C DE389557 C DE 389557C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
excavator
conveyor
settling
road
spiral strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA38861D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA38861D priority Critical patent/DE389557C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE389557C publication Critical patent/DE389557C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/02Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for coal, brown coal, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

In der Patentschrift 348373 ist auf Seite 3, Zeile 64 bis 75, als Durchführungsmöglichkeit des Streifenbaues angegeben, daß in fahrbaren Gerüsten eingebaute Gurtförderer, die in der Richtung des \rerhiebes \rerschieblich sind, verwendet werden könnten. Nähere Untersuchungen haben ergeben, daß mit den Gurtförderern üblicher Bauart auf diesem Wege eine völlig befriedigende Lösung nicht zu erzielen "war. Ordnet man den Förderer auf der Baggerstraße selbst an, so müßte er, um den Verbiegungen der Straße beim Rücken folgen zu können, aus einer größeren Zahl einander zu fördernder Einzelgurte zusammengesetzt werden, was teuer und wenig betriebssicher sein würde. Stellte man durchgehende Förderer von der ganzen Länge der Baggerbzw. Haldenstraße neben diesen Straßen und unabhängig von ihnen auf, so ergäben sich Zwischenfördereinrichtungen zwischen Bagger und Hauptförderer, die eine unerwünschte Vermehrung der Geräte bedeuten würden.
Setzte man schließlich, um diese zu vermeiden, den Bagger auf das Gerüst des Hauptförderers selbst, so daß eine eigentliche Baggerstraße wegfiele, so ergäben sich für die beiden Fahrgestelle dieses Hauptförderers bedenklich hohe Drucke auf den Untergrund sowie Schwierigkeiten bei der Fahrbewegung in Richtung des Verhiebsfortschrittes, besonders in den Kurven der Spirale.
Es war zu finden ein Fördermittel, das bei mäßigem Gewicht auf der Bagger- bzw. Haldenstraße selbst angebracht werden kann, das den Verbiegungen dieser Straßen beim Gleisrücken folgen kann, das in einfacher Weise bei allen zugeordneten Stellungen von Bagger und Absetzgerät die Massen vom Bagger abnehmen und an das Absetzgerät abgeben kann und hierbei einen gewissen Spielraum im Abstand beider Geräte zuläßt.
Die erste und zweite Bedingung wird erfüllt durch einen in senkrechter Ebene umlaufenden Plattenförderer, der eine gewisse seitliche Beweglichkeit besitzt, und der von einem auf der Baggerstraße stehenden Gerüst getragen wird, das die gleiche seitliche Beweglichkeit besitzt. Hiermit hätte zur Not auch der dritten Bedingung entsprochen werden können, indem der Förderer über die gesamte Länge der Bagger- und Absetzstraße erstreckt worden wäre. Indes hätten sich erhebliche Kosten, großer Fahrwiderstand und besonders kaum zu überwindende Schwierigkeiten bei der Überladung von dem Förderer auf das Absetzgerät ergeben.
Der Ausweg liegt darin, daß der Förderer nur diejenige Länge erhält, die dem Abstand zweier zugeordneten Stellungen von Bagger und Absetzgerät entspricht, daß er auf der Straße längsverfahrbar gemacht wird, daß er während des Förderns mit dem Absetzgerät fest verbunden ist, um so über Kopf abwer-
fen zu können, daß schließlich der Bagger einen in Richtung auf den Absetzer vorgestreckten Auslegergurt erhält, um den Spielraum im Abstand der Geräte zu überbrücken. Die Abbildung zeigt den Gegenstand im Grundriß sowie in zwei Längs- und zwei Querschnitten. Es bedeuten darin: GO die Geländeoberfläche, BS die Baggerstraße,
ίο FK die freigelegte Kohle, FL das freigelegte Liegende, HO die Haldenoberfläche, HS die Haldenstraße,
HTB den Hoch- und Tiefbagger, AG den daran befestigten Auslegergurtförderer,
HTA das Hoch- und Tiefabsetzgerät, PF den fahrbaren Plattenförderer, LB einen Löffelbagger.
Der Arbeitsvorgang spielt sich folgendermaßen ab:
Der mit raumdiagonal gestellten Eimerleitern ausgestattete Hoch- und Tiefbagger HTB schneidet auf der Baggerstraße von links nach rechts fahrend einen Span von etwa 1Z2 m Stärke ab. Die gebaggerten Massen werden durch den Austraggurt AG nach links gefördert und über Kopf auf den Plattenförderer PF ausgeschüttet. Dieser ist vermöge einer größeren Zahl von Radsätzen auf der Baggerstraße längsverfahrbar und folgt im allgemeinen der Bewegung des Baggers.
Bestimmt wird seine Bewegung indes dadurch, daß er während des Fördervorganges an seinem linken Ende mit dem Absetzgerät HTA verbunden ist, in dieses über Kopf ausschüttend. Die Bewegung des Absetzgerätes nun richtet sich nach dem jeweils auszufüllenden Räume. Da dieser Haldenraum (unter Berücksichtigung des Auflocherungsverhältnisses) bald mehr, bald weniger aufnehmen kann, als der Bagger in der zugeordneten Stellung hereinholt, muß der Abstand zwischen Bagger und Absetzgerät ständig geändert werden. Zum Ausgleich dient der erwähnte Austraggurt AG.
Nach Beendigung des Arbeitsganges von links nach rechts laufen Bagger, Plattenband und Absetzer, ohne zu arbeiten, mit größerer Geschwindigkeit nach links zurück.
Inzwischen hat der Löffelbagger LB diejenigen vorher ausgeschütteten Massen, die zur Freilegung des Kohlenflözes wieder entfernt werden müssen, in den Bereich der Tiefeimerleiter des Baggers HTB geschafft, von der sie nunmehr vor Beginn des eigentlichen Arbeitsganges aufgenommen werden. Die bezeichneten Massen könnten an sich auch durch den Eimerbagger gefaßt werden, doch müßte dieser hierzu auf den frisch geschütteten Untergrund fahren, was bedenklich ist.
Das Gleisrücken wird während des beschriebenen m Arbeitsganges durch einziehbare Rückausleger, die am Bagger und am Absetzer angebracht sind, ohne wesentlichen Mehraufwand an Zeit bewirkt. Hierbei wird etwa in folgender Weise verfahren: Nachdem der Absetzer sich um einige Meter vom linken Ende der Absetzstraße entfernt hat, wird dies Ende in der üblichen Weise durch Zugseil angerückt. Alsdann wird der Rückausleger des Absetzers an dessen linker Seite niedergelassen und mit der Straße in Eingriff gebracht. Während des Arbeitsganges wird die Absetzstraße gerückt. Anschließend wird die Verbindung zwischen Absetzer und Förderer gelöst, und der Absetzer fährt über den Förderer hinweg in die Baggerstraße, diese bis etwa in ihre Mitte rückend. Er nimmt dann während des leeren Rückganges der Gerate seinen Platz am linken Ende des Förderers wieder ein. Bei dem neuen Arbeitsgange wird das bis dahin noch nicht gerückte Ende der Baggerstraße durch den im geeigneten Zeitpunkt an der rechten Seite des Baggers herabgelassenen Rückausleger des Baggers erfaßt und anschließend bis ans Ende gerückt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bagger-, Förder- und Absetzanlage go für das Abbauverfahren nach Patent 348373 (Spiralstreifenbau), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Bagger (HTB) und Absetzgerät (HTA) ein in seitlicher Richtung gelenkiges Förderband (PF) angeordnet ist, das .auf der Baggerstraße (BS) und der anschließenden Haldenstraße (HS) mit Bagger und Absetzgerät zusammen längsverfahrbar ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bagger (HTB) mit einem seitlich austragenden Fördergurt (AG) versehen ist, der während des Förderns die Änderungen des Abstandes zwischen Bagger und Absetzgerät ausgleicht.
3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bagger und Absetzgerät mit auslegbaren Gleisrückern versehen sind und sich zum Zweck des n0 Gleisrückens unabhängig von dem seitlich gelenkigen Förderbande bewegen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA38861D 1922-11-24 1922-11-24 Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau Expired DE389557C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA38861D DE389557C (de) 1922-11-24 1922-11-24 Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA38861D DE389557C (de) 1922-11-24 1922-11-24 Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE389557C true DE389557C (de) 1924-02-05

Family

ID=6931052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA38861D Expired DE389557C (de) 1922-11-24 1922-11-24 Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE389557C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968419C (de) * 1950-01-10 1958-02-13 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Einrichtung zum Abtransport von Baggergut in Tagebauanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968419C (de) * 1950-01-10 1958-02-13 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Einrichtung zum Abtransport von Baggergut in Tagebauanlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2217849A1 (de) Baggertieflöffel
DE592754C (de) Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle
DE1274543B (de) Vortriebsmaschine
DE389557C (de) Bagger-, Foerder- und Absetzanlage fuer den Spiralstreifenbau
DE2644125A1 (de) Bergwerksmaschine zum auffahren eines tunnels oder einer strecke
DE2943525C2 (de) Verbindungsförderer für Förderbandanlagen
DE2044917C3 (de) Schrapplader
DE644444C (de) Anlage zur Gewinnung und Foerderung von Abraum in Tagebaubetrieben
DE465749C (de) Absetzer
DE568296C (de) Abraumgewinnungs- und Foerderanlage
DE508161C (de) Verfahren und Anlage zum Abbau maechtiger oder mehrschichtiger Deckgebirge mittels Foerderbruecken
DE2342952B2 (de) Kratzerkombination zum Abräumen von Schüttguthalden
DE495423C (de) Fahrbare Absetzvorrichtung
DE434193C (de) Absetzvorrichtung zum Verstuerzen von Abraummassen
DE334066C (de) Verfahren und Bagger zum Ausheben von Graeben mit abgeboeschten Waenden
DE591962C (de) Endlos umlaufende Schakenkette
DE1634721A1 (de) Bagger
DE1634722C3 (de) Bagger zum Abtragen von Material von einer Böschung
DE195651C (de)
DE470392C (de) Baggermaschine fuer Abraumtagebauten mit Hoch- und Tiefbagger
DE584769C (de) Absetzer mit zum Aufnehmen, Foerdern und freien Austragen des Gutes dienender Eimerkette
DE417485C (de) Fahrbare Vorrichtung zum Abheben von Bodenschichten
DE2109993C3 (de) Grabenbagger
DE616099C (de) Hochbagger zum getrennten Abbau von uebereinanderliegenden Erdschichten
DE644056C (de) Mit einem Bagger, Absetzer, Foerderbruecke o. dgl. zusammenarbeitender Planumbagger