Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft einen durch Verbrennung
bezeizten Trockner mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen, in dem ein Flüssiggas als Brennstoff
gezündet und verbrannt und im Trockner erzeugte Heißluft mit
einem Gebläse unter Druck ausgeblasen wird.
Stand der Technik
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Ein in der JP-U 57 36203 angegebener, durch
Verbrennen von Gas beheizter Trockner dieser Art besitzt einen
Handgriff und einen hülsenartigen Blasteil. Der Handgriff
enthält einen Flüssiggastank, eine Gebläsebatterie, einen Schalter
und eine Zündeinrichtung, die aus einer piezoelektrischen
Einheit besteht. Diese ist doppelwandig und enthält ein mit dem
Flüssiggastank verbundenes Brenngehäuse, in dem eine
Strahldüse für Flüssiggas und eine Zündelektrode montiert sind.
Durch Verbrennung des Flüssiggases in dem Brenngehäuse
erzeugte Heißluft wird durch ein hinter dem Brenngehäuse
montiertes Gebläse aus dem hülsenartigen Blasteil herausgeblasen.
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Für einem derartigen Trockner ist zum
Unterschied von einem elektrischen Trockner keine Anschlußschnur
erforderlich, und er hat daher gegenüber einem elektrischen
Trockner den Vorteil, daß er an jeder gewünschten Stelle, sogar
im Freien, verwendet werden kann. Wenn jedoch nach dem Gebrauch
des Trockners gleichzeitig mit dem Ende der Verbrennung ein
Gebläse stillgesetzt wird, bleibt der hülsenartige Blasteil
noch der in dem Verbrennungsgehäuse verbliebenen Wärme
ausgesetzt. Aus diesem Grunde muß die Kühlung durch das Gebläse
auch nach dem Ende der Verbrennung fortgesetzt werden, damit
eine unachtsame Berührung der Blastrommel nicht zu einer
Verbrennung führen kann. Man kann dieses Problem in gewissem Grade
lösen, indem der hülsenartige Blasteil doppelwandig
ausgeführt wird, was jedoch wegen des höheren Gewichts
unerwünschterweise die Manipulation erschwert.
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Ferner wird in einem Trockner dieser Art die
Verbrennungswärme eines Flüssiggases verwendet, das daher
stets unter konstantem Druck der Verbrennungszone zugeführt
werden muß. Eine Verbrennung unter instabilem Druck kann
häufig zu einer übermäßigen Verbrennung oder zu einer
unvollständigen Verbrennung führen und wäre daher nicht zulässig, weil
sie zu einer instabilen Temperatur der Gebläseluft führen
würde oder weil ihre Anwendung gefährlich wäre.
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In der DE-A 36 14 059 ist ein durch Verbrennung
von Gas beheizter Trockner angegeben, in dem die Gasmenge und
mit ihr die Temperatur mittels eines Nadelventils von Hand
eingestellt werden kann. Dabei wird jedoch die Temperatur nur
indirekt eingestellt und kann keine stabile, genau definierte
Temperatur erzielt werden.
Darstellung der Erfindung
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Eine Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung
eines durch Verbrennung von Gas beheizten Trockners, der nach
dem Ende der Verbrennung nur noch sehr wenig Wärme enthält, so
daß ein hülsenartiger Blasteil durch die Restwärme nicht
erhitzt wird, selbst wenn gleichzeitig mit dem Ende der
Verbrennung ein Gebläse stillgesetzt wird.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die
Schaffung eines durch Verbrennung von Gas beheizten Trockners, der
mit einem Druckregler versehen ist, durch den ein in einem
Flüssiggastank befindliches Flüssiggas einem Brenner zugeführt
werden kann, während der Gasdruck stets konstantgehalten wird.
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht ferner in
der Schaffung eines durch Verbrennung von Gas beheizten
Trockners mit einem Brenner und einem Temperaturregler, die in
einem hülsenförmigen Blasteil montiert sind, wobei ein
gasförmiges Flüssiggas und Luft in dem Brenner gemischt werden
und das Gasgemisch durch einen piezoelektrisch erzeugten
Funken gezündet und daher in dem Brenner verbrannt wird und der
Temperaturregler die Verbrennungstemperatur in dem Brenner
auf oder unter einem vorherbestimmten Wert hält.
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Diese Probleme werden durch die im Anspruch 1
unter Schutz gestellte Erfindung gelöst. Weitere
Ausführungsformen sind in den Ansprüchen 2 bis 4 angegeben.
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Durch den durch Verbrennung von Gas beheizten
Trockner werden die vorstehenden Aufgaben der Erfindung
gelöst, indem der Trockner einen Trockner-Hauptkörper und einen
unterhalb des Hauptkörpers montierten Handgriff besitzt, wobei
der Hauptteil einen hülsenförmigen Blasteil und einen
hülsenförmigen Saugteil besitzt, der an den Blasteil seitlich
angeformt ist. Der Brenner und der Temperaturregler sind in dem
hülsenförmigen Blasteil untergebracht. Der hülsenförmige
Saugteil enthält ein Gebläse, einen Gebläsemotor und eine
wiederaufladbare Batterie.
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In dem Handgriff sind eine piezoelektrische
Einheit zum Zünden des Flüssiggases und ein mit einem Druckregler
verbundener Flüssiggastank vorgesehen. Der Druckregler und
der Brenner sind über den Temperaturregler durch einen
flexiblen Schlauch miteinander verbunden.
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Der Brenner besteht aus einem sich
seitwärtserstreckenden rohrförmigen Hohlkörper, an dem hinten eine
Strahldüse
und vorn eine Verbrennungsdüse vorgesehen sind, ferner
aus einem rohrförmigen Heiznetz, das auf dem Vorderteil des
rohrförmigen Hohlkörpers auf sienem Außenumfang montiert ist,
und einer das vordere Ende des Heiznetes verschließenden
Abdeckung. Eine Entladungselektrode der piezoelektrischen
Einheit ist so montiert, daß sie sich zur Seite der
Verbrennungsdüse erstreckt.
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Der Temperaturregler besteht aus einem Bimetall
und einem Ventil. Wenn sich das Bimetall infolge einer zu
hohen Temperatur verformt, wird durch Betätigung des Ventils
die zugeführte Flüssiggasmenge so gesteuert, daß die
Verbrennungstemperatur herabgesetzt wird.
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Das Gebläse und der Gebläsemotor sind von einer
allgemein in einem Trockner verwendeten Art und dienen zur
Abgabe der von hinten in den in dem Trockner-Hauptkörper
befindlichen Brenner eingeführten Luft an den hülsenartigen
Blasteil. Infolgedessen wird an dem Heiznetz erhitzte Luft am
vorderen Ende des Trockner-Hauptkörpers ausgeblasen.
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Der Druckregler besitzt in einer
Druckreglerkammer eine federbelastete Membran. Seitlich ist an die
Druckreglerkammer ein Gasventil angeschlossen. Zwischen dem
Gasventil und einem an der inneren und der oberen Seitenwand des
Handgriffes montierten Antrieb ist ein Hebel vorgesehen, so
daß das Gasventil durch den Antrieb geschlossen oder geöffnet
werden kann, der auch die piezoelektrische Einheit und das
Gebläse aktiviert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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In den Figuren ist eine Ausführungsform eines
durch Verbrennung von Gas beheizten Trockners gemäß der
Erfindung dargestellt.
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Figur 1 zeigt in Seitenansicht den
Trockner-Hauptkörper und den Handgriff,
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Figur 2 in Seitenansicht den Brenner, und
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Figur 3 in Seitenansicht den Druckregler und einen
mit ihm verbundenen Flüssiggastank.
Beste Ausführungsform der Erfindung
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In der Figur 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1
einen Trockner-Hauptkörper und die Bezugsziffer 2 einen
unterhalb des Hauptkörpers montierten Handgriff.
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Der Trockner-Hauptkörper 1 besitzt vorn einen
hülsenförmigen Blasteil 11 und hinten einen hülsenförmigen
Saugteil 12. In dem hülsenförmigen Blasteil 11 sind ein Brenner
3 und ein Temperaturregler 4 untergebracht. In dem
hülsenförmigen Saugteil 12 sind ein Gebläse 13, ein Gebläsemotor 14 und
eine wiederaufladbare Batterie 15 für den Gebläsemotor 14
untergebracht.
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An der Seitenwand des Handgriffs 2 ist immer
eine Abdeckung 91 montiert, die einen Ladestecker 9 und eine
Leitungsschnur 92 aufnimmt. An der inneren und der oberen
Seitenwand des Handgriffs ist ein Antrieb 5 schwenkbar
gelagert. Der Handgriff 2 nimmt einen Druckregler 6 mit einem
Gasventil 7 und einen Flüssiggastank 16 auf, der oben mit dem
Druckregler 6 verschraubt ist. In dem Handgriff sind nahe bei
dem Antrieb 5 eine piezoelektrische Einheit 8 und ein Schalter
17 für das Gebläse 13 nebeneinander montiert. Die beweglichen
Teile 8a und 17a der piezoelektrischen Einheit und des
Schalters sowie das freie Ende eines zum Öffnen und Schließen des
Flüssiggastanks 7 dienenden Hebels 70 sind in dem Handgriff
in der Nähe des Antriebes 5 angeordnet.
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Der Brenner 3 ist mit dem Gasventil 7 des
Druckreglers 6 durch einen aus Kunstharz bestehenden, flexiblen
Schlauch 18 über den Temperaturregler 4 verbunden. Die an
Masse liegende Seite der piezoelektrischen Einheit 8 ist durch
eine Leitungsschnur 19 mit einer Tragplatte 30 des Brenners 3
elektrisch verbunden. Mit der Bezugsziffer 20 ist eine
Ladenanzeigelampe bezeichnet.
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In der Figur 2 ist die Ausbildung des Brenners
dargestellt. Dieser besteht aus einem sich seitwärts
erstreckenden rohrförmigen Hohlkörper 33, der hinten mit einer Strahldüse
31 und vorn mit einer Verbrennungsdüse 32 versehen ist,
ferner aus einem auf dem Vorderteil des rohrförmigen Hohlkörpers
an seinem Außenumfang 33 montierten, doppellagigen,
rohrförmigen Heiznetz 34 und einer das Heiznetz an seinem vorderen Ende
verschließenden Abdeckung 35.
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Der rohrförmige Hohlkörper 33 besitzt einen aus
Metall bestehenden hinteren Teil 33a und einen aus
Isoliermaterial, Z.B. aus Keramik, bestehenden vorderen Teil 33b. Der
vordere und der hintere Teil sind mit einem hohlen Bolzen 36
einstückig gekuppelt, und an der Stoßstelle zwischen ihnen ist
die Tragplatte 30 eingefügt. Die Verbrennungsdüse 32 sitzt mit
einer Preßpassung in dem hohlen Bolzen 36.
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Die Verbrennungsdüse 32 besteht aus einem Rohr,
das an seinem vorderen Ende geschlossen ist und das an seinem
Außenumfang mit einem Keilprofil ausgebildet ist. Am vorderen
Ende des Rohres ist dessen Mantel mit einer Düse 32a
ausgebildet. Auf dem Außenumfang des Rohrs sind zwei Metallringe 38
im Längsabstand voneinander angeordnet, die zur Ausbildung
einer turbulenten Gasströmung führen, die durch einen von den
Vertiefungen des Keilprofils gebildeten Umgehungskanal tritt.
Der Metallring dient auch als Entladungselektrode.
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Die Strahldüse 31 ist in der Mitte des hinteren
Bereiches des hinteren Teils 33a eingesetzt und befestigt. In
der Nähe der Düsenöffnung der Strahldüse 31 ist eine
Lufteintrittsöffnung 39 ausgebildet. Ein aus der Düsenöffnung in
das Innere des hinteren Teils 33a austretender Strahl des
gasförmigen Flüssiggases gelangt zusammen mit einem Luftstrom in
einen in der Mitte des vorderen Bereichs des hinteren Teils
32a vorgesehenen Kanal 40. Auf diese Weise wird ein Gas-Luft-
Gemisch erzeugt. Der größte Teil des Mischgases wird von der
Düse 32 seitwärts zu dem Heiznetz 34 hingeführt. Ein Teil des
Mischgases tritt jedoch durch den Umgehungskanal 37 auf der
Außenwandung der Verbrennungsdüse 32 und wird dann dem
Heiznetz 34 zugeführt.
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Die mit der piezoelektirschen Einheit 8 verbundene
Entladungselektrode 81 erstreckt sich am vorderen Ende des
Umgehungskanals 37 von der Innenseite des vorderen Teils 33b
zu der Seitenwandung der Verbrennungsdüse 32. Wenn daher
zwischen der Entladungselektrode 81 und dem Metallring 38 ein
Entladungsfunke erzeugt wird, bewirkt die Entladungsenergie eine
Primärzündung, die ihrerseits bewirkt, daß das aus der Düse
32a austretende Flüssiggas entzündet und in dem Heiznetz 34
verbrannt wird. Das Heiznetz wird bis zur Rotglut erhitzt, und
die von dem Gebläse abgegebene Luft wird erhitzt und
herausgeblasen.
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Der Temperaturregler 4 besitzt ein fest auf der
Tragplatte 30 montiertes Ventil 41 und eine Bimetallplatte 44.
Die Bimetallplatte 44 ist in der axialen Richtung eines
Ventilhebels 43 verformbar, der von einer Feder 42 auswärts belastet
ist. Die Bimetallplatte 44 ist in einem vorherbestimmten kleinen
Abstand vom freien Ende des Ventilhebels angeordnet.
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Wenn die Temperatur in dem hülsenförmigen
Blasteil 11 über einen voreingestellten Wert steigt, wird das an
einem Halter 45 befestigte Bimetall 44 einwärtsverformt und
bewegt es den Ventilhebel 43 gegen die Kraft der Feder 42, so
daß die Menge des durch das Ventil 41 dem Brenner 3
zuzuführenden Flüssiggases verringert wird. Wenn infolge der Drosselung
der Verbrennung die Temperatur sinkt, kehrt das Bimetall 44
in seine ursprüngliche Form zurück und wird daher der von dem
Ventilhebel 43 ausgeübte Drucklgeringer, so daß der Durchfluß
erhöht wird. Bei einem abnormen Temperaturanstieg verformt
sich auch das Bimetall sehr stark, so daß das Ventil 41
vollständig geschlossen wird und daher kein Flüssiggas zugeführt
und die Verbrennung schließlich beendet wird. Eine Verbrennung
kann dann erst wieder stattfinden, wenn der Antrieb 5 zum
Zünden erneut betätigt wird.
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Zum Unterbringen des Brenners und des
Temperaturreglers 4 in dem hülsenförmigen Blasteil sind diese Teile 3
und 4 an einem aus dünnem Blech bestehenden Rohr 46 befestigt,
dessen Abmessung im wesentlichen dem Innendurchmesser des
hülsenfürmigen Blasteils 11 entspricht. Das Rohr 46 ist mit
Löchern ausgebildet, die Vorsprünge aufnehmen, die sowohl an der
Tragplatte 30 als auch an einer mit der Glühkappe 35
einstückigen Tragplatte 35a ausgebildet sind. Man kann den Brenner,
den Temperaturregler und den hülsenförmigen Blasteil mittels
des Rohrs 46 aneinander befestigen, wenn man dieses in der
Richtung seines Durchmessers verformt und die Vorsprünge in
die Löcher einsetzt.
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Figur 3 zeigt die Ausbildung des Druckreglers 6
mit einem Hauptkörper 61 und einer darin angeordneten
Druckreglerkammer 63. Die Kammer ist durch eine Membran 62
unterteilt. Das Gasventil 7 ist mit dem oberen Teil der
Druckreglerkammer
63 verbunden. An dem unteren Endteil des Hauptkörpers
61 ist eine Fassung 64 angeformt, die mit dem oberen Endteil
des Flüssiggastanks 16 verschraubbar ist. In der Mitte der
Fassung 64 steht ein Druckstück 65 zum Aufsteuern eines
Ventils des Gastanks 16 vor.
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Der Umfangsrand der Membran 62 ist an dem
Hauptkörper 61 befestigt. Der mittlere Teil der Membran 62 ist
zwischen Flanschen von Stiften 66a und 66b eingespannt. Der eine
Endteil des Stifts 66b erstreckt sich in eine Ventilsitzbuchse
68, die mit einer der Druckreglerkammer 63 benachbarten
Ventilkammer 67 verschraubt ist. Der Stift 66b ist am Ende mit
einem gasdicht abschließenden O-Ring versehen, der am unteren
Ende der Buchse angreift. Beide Stifte 66a und 66b sind mit
gegensinnig wirkenden Wendelfedern 69a und 69b belastet, die
die Stifte elastisch gegeneinanderdrücken und deren Kräfte
durch Drehen eines Gliedes 68a nach Wunsch eingestellt werden
können.
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Das Gasventil 7 besitzt einen rohrförmigen
Hauptkörper 71, in dem ein an seinem einen Ende mit einem
Ventilkörper 72 ausgebildeter Ventilschaft 73 beweglich gelagert
ist. Der Ventilkörper 72 ist an seinem anderen Ende mit dem
Hebel 70 gekuppelt und ist von einer Wendelfeder 74 ständig
elastisch im Schließsinn des Gasventils belastet, damit in
der Druckreglerkammer 63 befindliche Gas nicht durch ein Filter
75 und einen Ventilsitz 76 hindurch entweichen kann. Der
flexible Schlauch 18 ist mit einem Ausströmrohr 77 gekuppelt, das
auf der Seite des Hauptkörpers 61 angeordnet ist. Auf diese
Weise sind der Druckregler 6 und die Strahldüse 31 des Brenners
3 miteinander verbunden.
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Im Betrieb des wie vorstehend beschrieben
ausgebildeten, durch Verbrennung von Gas beheizten Trockners wird
der Handgriff 2 so erfaßt, daß der Antrieb 5 wie der Abzug
einer Pistole einwärtsgedrückt wird. Dadurch wird der Hebel
7 derart betätigt, daß er den Ventilschaft 73 des Gasventils
7 gegen die Kraft der Wendelfeder 74 auswärtsschiebt und
dadurch das Ventil öffnet. Infolgedessen strömt Flüssiggas aus
dem Gastank 16 in die Ventilkammer 67 und weiter durch einen
Spalt zwischen der Buchse 68 und dem O-Ring in die
Druckreglerkammer 63. Nach der Steuerung des Strömungsdruckes des
Flüssiggases in der Druckreglerkammer 63 durch die Membran 62 und
die Wendelfedern tritt das Flüssiggas durch das Filter 75 und
das Gasventil. Dann wird das Flüssiggas in dem Rohr 18 dem
Temperaturregler 4 und der Strahldüse 31 des Brenners 3
zugeführt. Das aus der Strahldüse in den rohrförmigen Hohlkörper
33 abgeblasene Flüssiggas wird dann auf der Innenseite und der
Außenseite der Verbrennungsdüse 32 wie vorstehend beschrieben,
dem Heiznetz 34 zugeführt.
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Kurz nach dem Öffnen des Gasventils 7 wird die
piezoelektrische Einheit 8 betätigt, so daß durch einen Schlag
auf das piezoelektrische Element erzeugte piezoelektrische
Energie über die der Verbrennungsdüse benachbarte Strecke
entladen wird und dadurch wie vorstehend beschrieben eine Zündung
und Verbrennung des Flüssiggases bewirkt. Gleichzeitig mit der
Betätigung der piezoelektrischen Einheit wird durch Schließen
des Schalters 17 das Gebläse 13 eingeschaltet, so daß
Verbrennungswärme ausgeblasen wird. Dieses Blasen dauert bis zum
Loslassen des Antriebes 5 an.
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Nach dem Loslassen des Antriebes 5 wird der
Schalter 17 geöffnet und infolgedessen wird das Gebläse 13
stillgesetzt und kehrt der Hebel 70 in seine Ausgangsstellung
zurück, so daß das Gasventil 7 geschlossen wird. Auch der
bewegliche Teil 8a der piezoelektrischen Einheit 8 kehrt in seine
Ausgangsstellung zurück, so daß erneut ein Schlag auf das
piezoelektrische Element ausgeübt werden kann.
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Unter diesen Bedingungen ist keine Restwärme
vorhanden, weil die Verbrennung im Innern des Heiznetzes
stattfindet und der hülsenartige Blasteil 11 auch nach dem
Stillsetzen des Gebläses 13 nicht durch Restwärme erhitzt wird.
Industrielle Anwendbarkeit
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Der vorstehend beschriebene, durch Verbrennung
von Gas beheizte Trockner gemäß der Erfindung ist so
ausgebildet, daß Flüssiggas im Innern des Heiznetzes verbrannt
wird und seine Verbrennungswärme zusammen mit Luft von dem
Gebläse ausgeblasen wird, und daß das dem Brenner zugeführte
Flüssiggas von dem Druckregler so gesteuert wird, daß ein
zunächst instabiler Gasdruck stets auf einen konstanten Wert
geregelt und eine stabile Verbrennung angestrebt wird. Somit
wird zwar in dem Trockner durch Verbrennung von Gas Heißluft
erzeugt, dadurch arbeitet er mit hoher Stabilität und kann er
an jeder gewünschten Stelle bequem verwendet werden. Daher
werden mit dem Trockner beträchtliche vorteilhafte Effekte
erzielt und kann er mit gutem Erfolg in verschiedenen
Industriezweigen verwendet werden.