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DE3878C - Vertikale Mehlfichtemaschine - Google Patents

Vertikale Mehlfichtemaschine

Info

Publication number
DE3878C
DE3878C DENDAT3878D DE3878DA DE3878C DE 3878 C DE3878 C DE 3878C DE NDAT3878 D DENDAT3878 D DE NDAT3878D DE 3878D A DE3878D A DE 3878DA DE 3878 C DE3878 C DE 3878C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
spruce
cylinder
vertical flour
flour
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT3878D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. SECK, Maschinenfabrikant in Bockenheim bei Frankfurt a. Main
Publication of DE3878C publication Critical patent/DE3878C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1878.
PATENTSCHRIFT
WILHELM SECK in BOCKENHEIM bei FRANKFURT a. M. Verticale Mehlsichtemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1878 ab. Längste Dauer: 22. April 1892.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht der inneren Trommel,
Fig. 3 eine obere Ansicht der Trommel,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i.
In einem viereckigen Kasten KK steht senkrecht ein Seidengazecylinder S S. Derselbe ist zusammengesetzt aus acht Rippen η und sechs leichten Eisenreifen r und ist oben am Deckel d und unten am Boden b befestigt. Die Seidengaze bildet einen vollkommenen Cylinder. Im Innern dieses Cylinders ist an jedem Reife r ein blecherner Trichter c angebracht. Die Gaze liegt zwischen diesem Trichter und den Ringen r. Der Cylinder besteht aus zwei Hälften, zwei der Rippen η sind doppelt und können mit Schrauben vereinigt werden, Fig. 4.
In diesem Seidencylinder dreht sich concentrisch mit demselben, ein hohler Holzcylinder D um eine Axe α rasch herum. Der Cylinder D ist auf seinem Umfange mit Viertelkreissegmenten E und F von Blech bekleidet, von denen je zwei sich in einer Ebene gegenüber stehen (s. Fig. 2 und 3). An dem in der Zeichnung abgebildeten Cylinder stehen je zwölf Paare der Scheiben Έ und F sich gegenüber, im ganzen 48 Segmente. Jedes dieser Segmente besitzt eine Schaufel e bezw. f. Der äufsere Umfang der Segmente bildet einen Kreis vom Durchmesser MM, Fig. 3 und 4, der etwas kleiner ist, als der untere Durchmesser der konischen Trichter c.
Fällt nun bei rascher Umdrehung der inneren Trommel durch die Oeffnung N Mahlgut auf das obere Scheibenpaar, so wird es durch die Centrifugalkraft gegen die Siebwand geschleudert, wobei ein Theil durch die Siebmaschen gelangt.
Das Grobe und das specifisch Leichte prallt von der Gaze ab und fällt entweder zurück auf das zweite Paar Scheiben, um abermals nach aufsen geschleudert zu werden, oder aber gelangt auf den ersten Kranz, der es wiederum einem Scheibenpaar mit Schaufeln zuführt.
Diese werfen es von neuem gegen die Gaze. Dies wiederholt sich in allen Abtheilungen, so dafs das Mahlgut, welches nicht durch die Maschen gelangt, nur langsam am Boden des Cylinders ankommt. Dieses sind entweder Mehl- oder Kleientheile, welche wegen ihrer Gröfse die Maschen nicht durchdringen konnten bezw. wegen ihres geringen specifischen Gewichtes gar nicht ins Bereich des Siebes gelangten, oder doch mit so wenig Kraft, dafs sie am Gewebe abprallten.
Das feine gebeutelte Mehl geht durch zwei Röhren R R abwärts und wird dort in Säcke gefafst. Das Grobe und die Kleientheile gelangen durch den Ausstreicher H in die Röhre I und werden ebenfalls hier aufgefangen, um nochmals vermählen zu werden.
Lagerung der Axe, Befestigung der Trommel und Antrieb derselben sind leicht aus der Zeichnung zu ersehen und es braucht nur noch erwähnt zu werden, dafs an je drei Rippen η Klopfer angebracht sind, um durch leichte Erschütterungen des Siebes das Durchdringen der Körnchen zu erleichtern und dasselbe frei zu halten.
Vorliegende Maschine unterscheidet sich von bis jetzt angewendeten wesentlich durch die Anordnung, Zahl und Gestalt der Scheiben bezw. durch die ganze Gestalt der Trommel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Mehlsichtemaschine.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT3878D Vertikale Mehlfichtemaschine Active DE3878C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3878C true DE3878C (de)

Family

ID=282766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT3878D Active DE3878C (de) Vertikale Mehlfichtemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3878C (de)

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