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DE3873828T2 - Verfahren zur herstellung eines nahrungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines nahrungsmittels.

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DE3873828T2
DE3873828T2 DE8888305000T DE3873828T DE3873828T2 DE 3873828 T2 DE3873828 T2 DE 3873828T2 DE 8888305000 T DE8888305000 T DE 8888305000T DE 3873828 T DE3873828 T DE 3873828T DE 3873828 T2 DE3873828 T2 DE 3873828T2
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DE
Germany
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aroma
flavor
plant material
stripping
tea
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DE8888305000T
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Dennis Jay Breitbart
Craig Daniel Fischer
Steven A Gobbo
Jimbin Mai
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Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
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    • A23F5/46Coffee flavour; Coffee oil; Flavouring of coffee or coffee extract
    • A23F5/48Isolation or recuperation of coffee flavour or coffee oil
    • A23F5/486Isolation or recuperation of coffee flavour or coffee oil by distillation from beans that are ground or not ground, e.g. stripping; Recovering volatile gases, e.g. roaster or grinder gases
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von Pflanzenmaterialien, um Aroma- und Geschmacksverbindungen daraus zu gewinnen, wobei gewährleistet ist, daß das übrige Pflanzenmaterial wenig oder keine Verschlechterung erfährt.
  • Im Stand der Technik ist eine Reihe von Verfahren zum Gewinnen von Geschmacks- und Aromabestandteilen aus Pflanzenmaterialien bekannt. Bei der Behandlung von Kaffee beispielsweise sind Verfahren bekannt, bei denen Kaffeearoma und -geschmack aus gemahlenem gerösteten Kaffee durch Destillation und Kondensation anwendende Techniken gewonnen wird. Das Kondensat wird aufbewahrt, während der gemahlene Kaffee weiterer Behandlung, wie wässeriger Extraktion, unterworfen wird, um wasserlösliche Kaffeefeststoffe zu gewinnen, die als Instantkaffeeprodukt verwendet werden sollen. Das Aroma- und Geschmackskondensat wird danach wieder mit löslichen Kaffeefeststoffen unter Bildung eines aromatisierten Instantkaffeeproduktes kombiniert. Andere Verwendungen für das Aroma/Geschmackskondensat schließen seine Verwendung als Geschmacksstoff in anderen Nahrungsmitteln, wie Konfekt, und sein Einbringen in den Kopfraum eines Löskaffeegefäßes zum Vorsehen eines angenehmen Aromas beim Öffnen desselben während der ersten Zeit ein.
  • Ähnlich wird in der Teebehandlungstechnik Teearoma/geschmack oft aus Teeblättern entfernt und die Teeblätter werden dann zum Entfernen von wasserlöslichen Teefeststoffen extrahiert. Die Geschmacks- und Aromabestandteile werden dann wieder zu den Teefeststoffen zurückgeführt, um einen Instanttee in flüssiger oder trockener Form mit verbessertem Geschmack und Aroma vorzusehen.
  • Diese bekannten Verfahren haben einen oder mehrere Nachteile, entweder da sie hohe Verluste der natürlichen Aroma- und Geschmacksverbindungen bewirken, das Auftreten unerwünschter Veränderungen im gewonnenen Geschmacks- und Aromaprodukt verursachen oder die Verschlechterung des natürlichen Pflanzenproduktes bewirken, wodurch es für weitere Behandlung weniger geeignet gemacht wird. Die meisten dieser bekannten Verfahren wenden von außen zugeführte Wärme, wie Dampf, an, um die Geschmacks- und Aromamaterialien abzuziehen.
  • In der FR-A-932 254 (J. Aumerechal) wurde ein Verfahren zum Gewinnen von flüchtigen Bestandteilen aus aromatischen Blumen und Pflanzen beschrieben, wobei die Blumen und Pflanzen einer Hochvakuumdestillation unterworfen werden, während der das Material mittels eines elektrischen Feldes von sehr hoher Frequenz erhitzt wird. Während dieses dielektrischen Erhitzens werden aromatische Dämpfe entwickelt, die an der Oberfläche von in der Destillationsvorrichtung außerhalb des dielektrischen Feldes angeordneten Tieftemperaturkühlern entwickelt werden.
  • In der DE-A-2 314 775 (B.A.T. Cigaretten-Fabriken) wurde ein Verfahren beschrieben, in dem botanisches Material, insbesondere Tabak, mit Wasser bis zu einer Menge von 5 bis 75 Gew.% und gegebenenfalls einem inerten, nicht-toxischen, flüchtigen organischen Lösungsmittel, in dem die flüchtigen Geschmacks- und Aromabestandteile des botanischen Materials löslich sind, behandelt wird. Das angefeuchtete botanische Material wird danach Mikrowellenstrahlung mit einer Frequenz von mindestens 915 MHz und einem Leistungspegel von 0,11 bis 0,54 kW/kg enthaltenem Wasser während eines Zeitraumes und in einer solchen Entfernung ausgesetzt, daß das Wasser im wesentlichen verdampft wird und die Geschmacks- und Aromabestandteile zur Oberfläche des botanischen Materials trägt, ohne aber dieses Material zu verlassen und zu expandieren.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile dieser bekannten Verfahren zu überwinden.
  • Daher bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Strippen von Geschmacks- und Aromaverbindungen aus einem Pflanzenmaterial, indem das Pflanzenmaterial Mikrowellenstrahlung in Anwesenheit von Wasser ausgesetzt wird, das die folgenden Schritte umfaßt:
  • (a) Freisetzen eines wesentlichen Teiles des Wassers und der Aroma- und Geschmacksverbindungen aus dem Pflanzenmaterial als Dampf,
  • (b) Abziehen des Dampfes aus dem gestrippten Pflanzenmaterial und
  • (c) Sammeln des Dampfes als Kondensat.
  • Vorzugsweise wird der Dampf als wasserhaltiges Kondensat gesammelt und entweder als solches als Geschmacksmaterial verwendet oder dem Pflanzenmaterial oder einem Extrakt hievon wieder zugesetzt, nachdem das Pflanzenmaterial oder der Extrakt einem weiteren Behandlungsschritt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wässeriger Extraktion, Entkoffeinierung und Trocknen unterworfen wurde.
  • Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird an Hand eines Verfahrens zum Entfernen von wertvollen Aroma- und Geschmacksverbindungen aus Tee beschrieben. Es sollte jedoch klar sein, daß das Verfahren auch auf die Herstellung von Geschmacks- und Aromazubereitungen guter Qualität aus Früchten, Kräutern, Gewürzen, Gemüse, Kaffee und anderen Pflanzenmaterialien anwendbar ist, wo die Herstellung eines hochqualitativen Aroma- und Geschmacksproduktes aus dem Naturprodukt ein erwünschtes Ziel ist, ohne gleichzeitig eine wesentliche Verschlechterung des Rohmaterials zu verursachen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das Mikrowellenstrippen von Aroma- und Geschmacksmaterialien aus Teeblättern durch Befeuchten der Teeblätter mit Wasser, anschließendes Abdichten derselben in einem Heizkessel und gleichmäßiges Aussetzen des befeuchteten Tees an Mikrowellenstrahlung bewirkt. Das Mikrowellenstrippen setzt einen Teil des dem Tee während des Befeuchtungsschrittes zugesetzten Wassers in Dampfform frei. Gleichzeitig wird ein wesentlicher Teil der Aroma- und Geschmacksbestandteile entfernt. Die Kombination der vom befeuchteten Tee abgegebenen Feuchtigkeit zusammen mit den Aroma-und Geschmacksbestandteilen wird gewonnen, indem der ausströmende Dampf Kondensation bei niedrigen Temperaturen unterworfen wird.
  • Die wichtigen Variablen zum Regulieren gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung sind die dem Pflanzenmaterial zuzusetzende Feuchtigkeitsmenge, die während der Mikrowellenbehandlung anzuwendenden Leistungspegel, der Grad von auf das Pflanzenmaterial ausgeübtem Vakuum und/oder Druck und die An- oder Abwesenheit von Hilfskonvektions- oder Leitungserhitzen. Jeder dieser Parameter kann in Abhängigkeit von der Natur des Pflanzenmaterials und den gewünschten Ergebnissen variiert werden.
  • Im Falle von Teeblättern wurden gute Ergebnisse erhalten, als die Teeblätter mit Wasser befeuchtet wurden, um eine Teeblätterzubereitung mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 25 bis etwa 90 Gew.% vorzusehen. In Verfahren, wo das Endprodukt ein trockenes Teeblätterprodukt sein soll, wie entkoffeinierter Blättertee, wurden gute Ergebnisse durch Verwendung einer befeuchteten Teeblätterzubereitung mit etwa 40 bis 60 Gew.% Feuchtigkeit erhalten. Die höheren Feuchtigkeitsmengen resultieren in einer vollständigeren Entfernung von Aroma- und Geschmacksverbindungen aus dem Tee, sehen aber auch ein hinsichtlich der Aroma- und Geschmacksverbindungen verdünnteres Aroma- und Geschmackskondensat vor.
  • Diese Wechselbeziehungen sind in den beigefügten Zeichnungen detaillierter gezeigt, in welchen
  • Fig. 1 die Beziehung zwischen Strippeffizienz und Abziehverhältnis unter Vakuum [0 bis 1333,2 Pa (0 bis 10 mm Hg)]- Mikrowellenstrippbedingungen und
  • Fig. 2 die Beziehung zwischen Abziehverhältnis und Konzentration des unter Vakuum-Mikrowellenstrippen erhaltenen Kondensats zeigen.
  • Wie durch die in Fig. 1 zusammengefaßten Untersuchungen gezeigt, existiert innerhalb des untersuchten Bereiches eine deutlich lineare Beziehung zwischen Abziehverhältnis und Strippeffizienz. So ist es gemäß den in Fig. 1 angegebenen Überlegungen möglich, die Strippbedingungen zu regulieren, um eine maximale Ausbeute zu erzielen, die mit der Herstellung eines Kondensats mit einer gewünschten Konzentration von Aroma/Geschmack übereinstimmt.
  • Weiterhin ist, wie in Fig. 2 gezeigt, bei einem höheren Abziehverhältnis das gewonnene Kondensat verdünnter. Man kann einen Kompromiß zwischen Abziehverhältnis und Effizienz machen, um die Notwendigkeit einer weiteren Nachbehandlung, d.h. weiterer Konzentration des Aroma/Geschmackskondensats, zu vermeiden.
  • Mikrowellenerhitzen gemäß dem Verfahren dieser Erfindung kann in Abhängigkeit von der Produktbeladung, den Abmessungen des Behälters und davon, ob das Pflanzenmaterial während des Erhitzens gleichmäßig gerührt wird, um örtliches Übererhitzen zu vermeiden, über einen weiten Bereich von Leistungspegeln variieren. Gute Ergebnisse wurden erhalten, als die Teeblätter mit einem gleichen Gewicht Wasser befeuchtet wurden, z.B. 75 g Blätter befeuchtet mit 75 g Wasser, und die Probe Mikrowellenleistung bei einem Pegel von 0,6 kW ausgesetzt wurde, wobei die Quelle eine Frequenz von 2450 MHz hatte. Leistungspegel von 0,1 bis 200 kW und Frequenzen von 715 bis 2450 MHz sind geeignete Arbeitsparameter.
  • Der Mikrowellenstrippvorgang ist extrem effizient. Er kann so wenig wie 5 Minuten bis zur Beendigung brauchen und kann 25 bis 80 % der in den Ausgangsteeblättern gefundenen Aroma- und Geschmacksverbindungen entfernen. Außerdem ist das erhaltene Aroma/Geschmackskondensat von hervorragender Qualität und kann ohne weitere Behandlung fertigen Teeprodukten einverleibt werden.
  • Weiterhin bleiben die gestrippten Teeblätter von der Behandlung weitreichend unangegriffen und können als Rohmaterial für die Herstellung von normalen Teeblätterprodukten, entkoffeinierten Teeblätterprodukten und Instantteeprodukten verwendet werden, indem sie herkömmlichen Verfahren unterworfen werden.
  • Beim Mikrowellenstrippvorgang der vorliegenden Erfindung muß darauf geachtet werden, heiße Stellen zu vermeiden, die im Bett des vorbefeuchteten Tees gebildet werden können. Dieses Problem kann durch die geeignete Regulierung des Mikrowellenleistungspegels und durch Gewährleisten, daß die Strahlung gleichförmig auf die Teeblätter ausgeübt wird, vermieden werden. Ein rotierender Heizbehälter kann verwendet werden oder der Tee kann in einem kontinuierlichen Produktionswirbelbett behandelt werden. Herkömmliches Pulsieren der Energiequelle ist ebenfalls vorteilhaft.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter bechrieben.
  • Beispiel 1.
  • Amosphärische Dampfstrippmethoden des Standes der Technik wurden unter Verwendung von 30 g schwarzen Teeblättern durchgeführt, die mit 30 g Wasser vorbefeuchtet und in eine Säule mit 10 g siedenden rostfreien Stahlspänen gefüllt wurden. Das Strippen von Aroma- und Geschmacksverbindungen wurde 30 min bei 95ºC durchgeführt. Das Kondensat wurde bei 4ºC unter Verwendung von zirkulierendem Propylenglykol zum Kühlen der Kondensieroberfläche kondensiert.
  • Vakuumdampfstrippen wurde in der gleichen Vorrichtung unter Verwendung von 30 g schwarzen Teeblättern, die in eine Säule mit 10 g siedenden rostfreien Stahlspänen gefüllt wurden, bei einem Vakuum von 1333,2 bis 3333 Pa (10 bis 25 mm Mg) mit einer Dampftemperatur von 60 ± 5ºC und einer bei 65 ± 5ºC gehaltenen Betttemperatur zum Verhindern von Kondensation durchgeführt. Flüssige Stickstoffallen wurden in diesem Fall zum Sammeln des Kondensats verwendet.
  • In den Vorgängen unter Anwendung von Mikrowellenerhitzen wurde ein CEM Modell MDS-81 Mikrowellentrocknungs/Aufschlußsystem, verkauft von CEM Corporation, Indian Trail, NC 28079, verwendet. Das System liefert 0 bis 100 % volle Leistung (600 W) in 1 %igen Zunahmen. In diesem Fall wurden 30 g Teeblätter, mit 30 g Wasser vorbefeuchtet, in gleichen Teilen in zwei 120 ml-Teflonheizbehälter transferiert und dicht verschlossen. Die Auslässe dieser beiden Behälter wurden an einen mit Propylenglykol gekühlten Kühler (4ºC) und/oder zwei in Reihe geschaltete flüssige Stickstoffallen angeschlossen. Strippen sowohl bei Atmosphärendruck als auch Vakuum wurde durchgeführt, wie im nachstehenden angegeben.
  • In jedem Fall wurde das Kondensat gesammelt und aliquote Mengen wurden für gaschromatographische Analyse und sensorische Prüfung entnommen. Die gestrippten Blätter wurden gewogen, um das zurückgehaltene Wasser zu berechnen. Die Blätter wurden dann über Nacht luftgetrocknet und für weitere Analyse und Geschmacksprüfung gelagert. Für Aroma/Geschmacks-Stoffbilanzuntersuchungen wurden die behandelten Blätter sofort analysiert.
  • Für Aroma/Geschmacks-Stoffbilanzuntersuchungen unter Anwendung von kapillargaschromatographischer Analyse wurden die Proben durch Likens-Nickerson-Destillation zubereitet. Für die Quantifizierung von Kondensaten wurden 5 ml Kondensat mit 1 ml einer 1:1 (V/V) Methylenchlorid:Hexanmischung aufgeteilt und die organische Phase für GC-Analyse gesammelt. Die Proben wurden auf einer DB-5 60 m x 0,32 mm Quarzglassäule mit einer Filmdicke von 1 Nanometer chromatographiert. Die Säulenanfangstemperatur betrug 40ºC. Nach 2 min Halten bei 40ºC wurde die Temperatur so programmiert, daß sie pro min um 4ºC auf 250ºC anstieg. Um die Empfindlichkeit zu maximieren, wurde der teilungsfreie Einspritzmodus verwendet. Die Daten sind als GC-Flächenzahlen pro analysierte aliquote Menge angegeben.
  • Die sensorische Prüfung wurde unter Verwendung von nicht- formellen Gruppen erfahrener Teegeschmacksprüfer durchgeführt. Schwarze Teeblätter, die durch herkömmliche bekannte Dampfstripptechniken behandelt und dann getrocknet worden waren, wurden als Kontrolle verwendet. 2 g der gestrippten schwarzen Teeblätter wurden mit und ohne Wiederzugabe des zu bewertenden Aroma/Geschmackskondensats in einen Teebeutel gefüllt. Der Teebeutel wurde dann 3 min gekocht und im Vergleich zu einem aus den nicht- gestrippten schwarzen Teeblättern hergestellten Aufguß gekostet. Zum Kosten von Instanttee wurde das Aromakondensat einem Instantteeprodukt in einer Menge von 5 %, bezogen auf das Gewicht der Teefeststoffe, zugesetzt. Ein durch kommerzielle Standardtechniken gewonnenes Aromakonzentrat von schwarzem Tee wurde zum Vergleich verwendet.
  • Beispiel 2: Vergleich des Mikrowellenstrippens der vorliegenden Erfindung mit dem Dampfstrippen des Standes der Technik
  • Ein Vergleich der Strippeffizienzen erfolgte zwischen den zwei Aromastrippmethoden sowohl unter atmosphärischen als auch unter Vakuumbedingungen unter Anwendung der in Beispiel 1 angegebenen Bedingungen Die Ergebnisse dieser Versuche sind in nachstehender Tabelle 1 angegeben. Das Abziehverhältnis (DOR) wird als das Volumen von gesammeltem Kondensat dividiert durch das Trockengewicht der verwendeten Teeblätter definiert. Daher ist, je niedriger das DOR ist, desto höher die Kondensatkonzentration.
  • Um die Effizienzen unter mehreren Strippmethoden zu vergleichen, wurde ein allgemeinerer Ausdruck, Gesamteffizienzindex (TEI) bezeichnet, verwendet. Der TEI wird als der Prozentsatz des abgezogenen Aromas/Geschmacks dividiert durch das DOR x 100 definiert. Höherer TEI zeigt bessere Effizienzen für das gesamte Verfahren sowie konzentriertere Kondensate an.
  • Wie in Tabelle 1 gezeigt, war Mikrowellenstrippen effektiver als Dampfstrippen sowohl unter atmosphärischen als auch unter Vakuumbedingungen. Was die Ausbeute von Aroma/Geschmack betrifft, schien atmosphärisches Strippen effizienter zu sein als Vakuumstrippen, egal ob Mikrowellenstrippen oder Dampfstrippen des Standes der Technik angewandt wurde. Tabelle 1 Vergleich verschiedener Strippmethoden auf die Strippeffizienz von Teearoma/geschmack % gestripptes Aroma/Geschmack (I) Abziehverhältnis a (II) Gesamteffizienzindex b (I/IIx100) Strippmethode atmosphärisches Dampfstrippen Vakuumdampfstrippen bei 1999,8 Pa (15 mm Hg) atmosphärisches Mikrowellenstrippen Vakuummikrowellenstrippen bei 0 bis 15,998 kPa (0 bis 120 mm Hg) a Abziehverhältnis ist als das Volumen von gesammeltem Kondensat dividiert durch das Trockengewicht der verwendeten Teeblätter definiert b Gesamteffizienzindex ist als der Prozentsatz von gestripptem Aroma/Geschmack dividiert durch das Abziehverhältnis x 100 definiert.
  • Beispiel 3: Vergleich von Aroma/Geschmack gestrippt unter Atmosphärendruck und Vakuumbedingungen
  • Ein Vergleich des unter Atmosphärendruck und zwei Sätzen von Vakuumbedingungen [0 bis 1333,2 Pa (0 bis 10 mm Hg) und 8,66 bis 15,99 kPa (65 bis 120 mm Hg)] gestrippten Aromas, wie in Beispiel 1 beschrieben, ist in Tabelle 2 angegeben. Die analysierten Kondensate wurden unter sonst identischen Bedingungen unter Verwendung von 30 g Trockengewicht schwarzer Teeblätter, vorbefeuchtet mit 30 g Wasser, und einem Mikrowellenleistungspegel von 0,6 kW während 3 min unter Verwendung des in Beispiel 1 beschriebenen CEM-Systems erhalten. Bezogen auf das in den Ausgangsblättern vorhandene Gesamtaroma/geschmack strippte atmosphärisches Mikrowellenstrippen 65 % des Aromas/Geschmacks und gewann 52 % hievon, rend beide Vakuum-Mikrowellenstrippvorgänge 40 bis 52 % ippten und 31 % gewannen. Unter den beiden untersuchten Vakuumingungen schien die Menge von gestripptem Aroma vom ausgeübten uum unabhängig zu sein. Atmosphärisches Mikrowellenstrippen gen 20 % mehr des ursprünglich in den Blättern vorhandenen mas/Geschmacks als jede der unter Vakuum hergestellten Proben. Tabelle 3 Vergleich von Aroma/Geschmacks-Stoffbilanz durch Mikrowellenstrippen unter atmosphärischen und Vakuumbedingungen Verbindung, Zahl/2,5 g Ausgangs. Kondensat atmos. verbraucht Verhältn.* Kondensat Vakuum t-2-Hexenal+ c-3-Hexenol Phenylacetaldehyd Linalooloxid Linalool Geraniol β-Ionon Nerolidol identifizierte Peaks Gesamtpeaks * (Kondensat + verbraucht)/Ausgangs.
  • Beispiel 4: Untersuchung der Aroma/Geschmacks- Stoffbilanz durch Mikrowellenstrippen
  • In einem Versuch festzustellen, ob Vakuum und unzureichendes Kühlen der ausströmenden Dämpfe der Grund für festgestellte niedrigere Ausbeuten waren, wurde eine Aroma/Geschmacks-Stoffbilanzuntersuchung durchgeführt. Die Aroma/Geschmacks-Stoffbilanz über den mikrowellenerhitzten Strippeinheitsvorgang sowohl unter atmosphärischen als auch unter Vakuumbedingungen wurde untersucht. Die Arbeitsbedingungen waren die in obigem Beispiel 1 angegebenen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Basierend auf der Gesamtheit von verfügbarem Aroma/Geschmack, quantifiziert durch Gaschromatographie, zeigen sowohl atmosphärische als auch Vakuumstrippuntersuchungen den gleichen Pegel an Aroma/Geschmack- Verantwortlichkeit, d.h. 86 bis 88 %. 12 bis 14 % des in den Blättern vorhandenen Aromas/Geschmacks gingen an das Verfahren verloren trotz der Verwendung eines effizienten Fallensystems. Dieser Verlust wurde sowohl unter atmosphärischen als auch unter Vakuumbedingungen und im gleichen Ausmaß festgestellt.
  • Im allgemeinen wurde für die meisten der identifizierten Verbindungen eine recht gute Stoffbilanz festgestellt. Jedoch sind Aroma/Geschmacksausbeuten über 100 % für Hexanol und Phenylacetaldehyd, insbesondere unter den atmosphärischen Strippbedingungen, nicht verständlich. Es ist möglich, daß etwas vom Aroma/Geschmack in Vorläuferformen durch Glykosid- und/oder Cyanoglykosidbindungen existieren kann. Das Strippverfahren kann die Spaltung dieser kovalenten Bindungen verursachen, was zur Bildung dieser Komponenten führt (J.Chrom. 331:83-90, 1985). Ein oder mehrere andere Mechanismen der Bildung dieser Verbindungen sind ebenfalls möglich. Tabelle 2 Vergleich von Mikrowellenstrippen unter atmosphärischen Bedingungen und zwei Sätzen von Vakuumbedingungen, basierend auf gaschromatographischer Analyse Verbindung, Zahlen/2,5 g Blätter Ausgangsblätter Kondensat atmos. % gestrippt Kondensat Vakuum t-2-Hexenal+ c-3-Hexenol Phenylacetaldehyd Linalooloxid Linalool Methylsalicylat Geraniol β-Ionon identifizierte Peaks Gesamtpeaks
  • Beispiel 5:
  • Da sich gezeigt hat, daß Strippen von Aroma/Geschmacksverbindungen aus Teeblättern bei Atmosphärendruck effizienter ist als Vakuumstrippen, wurde die Optimierung der Strippbedingungen bei Atmosphärendruck zum Maximieren der Ausbeute untersucht. Unter konstanter Mikrowellenleistung resultieren ein höherer Feuchtigkeitsgehalt der Blätter und lange Mikrowellenbehandlungszeit in einer erhöhten Strippeffizienz, wie in Tabelle 4 gezeigt. Jedoch wurde dies auf Kosten eines verdünnteren Aroma/Geschmackskondensats bewirkt. Daher ergab sich ein schlechter TEI.
  • Ein niedrigerer Befeuchtungsgrad der Blätter und eine kürzere Mikrowellenbehandlungszeit führten zu einem höheren TEI, was ein ökonomischeres Verfahren anzeigt.
  • Beispiel 6: Wirkung von Mikrowellenleistung auf die Strippeffizienz
  • Die Wirkung von Mikrowellenleistung auf die Aromastrippeffizienz unter atmosphärischen Strippbedingungen wurde unter Verwendung der im obigen Beispiel 1 angegebenen Materialien und Verfahren ebenfalls untersucht. Es wurde gefunden, daß zwischen der Mikrowellenleistung und der Strippeffizienz eine umgekehrte Beziehung besteht. Die Ergebnisse dieser Versuche sind in Tabelle 5 zusammengefaßt. Wenn jedoch die Gesamteffizienz in Betracht gezogen wird, ist Strippen bei 50 % der vollen Mikrowellenleistung noch immer ein ökonomischeres Verfahren. Tabelle 4 Vergleich der Effizienz von Mikrowellenstrippen von Teearoma/geschmack bei Atmosphärendruck aus schwarzen Teeblättern unter drei verschiedenen Bedingungen* Versuch Nr. Effizienz von Aroma/Geschmacksstrippen (% Aroma/Geschmack der Ausgangsblätter) Aroma/Geschmackskonzentration GC-Zahlen/ml Abziehverhältnis b Gesamteffizienzindex a *1 = 30 g Teeblätter befeuchtet mit 30 ml H&sub2;O und wie in Beispiel 1 bei 100 % 600 W Leistung 3 min mit Mikrowellen behandelt *2 = 30 g Teeblätter befeuchtet mit 45 ml H&sub2;O und wie in Beispiel 1 bei 100 % 600 W Leistung 4 min mit Mikrowellen behandelt *3 = 30 g Teeblätter befeuchtet mit 90 ml H&sub2;O und wie in Beispiel 1 bei 100 % 600 W Leistung 9 min mit Mikrowellen behandelt a - Aroma/Geschmacksstrippeffizienz/Abziehverhältnis x 100 b - Abziehverhältnis - Kondensatvolumen/Blättertrockengewicht Tabelle 5 Wirkung von Mikrowellenleistung auf die Effizienz des Strippens von Teearoma/geschmack unter atmosphärischen Bedingungen* % Mikrowellenleistung Strippeffizienz (1 % Aroma der Ausgangsblätter) Abziehverhältnis a (DOR) Gesamteffizienzindex b Aromakonzentration (µg/ml) a - DOR = Volumen des gesammelten Kondensats/Trockengewicht verwendeter Teeblätter b - Gesamteffizienzindex = Strippeffizienz/DOR x 100 * - 30 g Teeblätter wurden mit 45 ml H&sub2;O vorbefeuchtet und bei Atmosphärendruck und bei der angegebenen Mikrowellenleistung 4 min gestrippt
  • Beispiel 7: Sensorische Prüfung des unter Verwendung von Mikrowellenerhitzen erhaltenen Aroma/Geschmackskondensats
  • Von Teeblättern gemäß dem Verfahren dieser Erfindung erhaltene Aroma/Geschmackskondensate wurden als wiederzugesetzte Materialien, sowohl zu Teeblättern als auch zu Instantteefeststoffen, untersucht. Bei einem Abziehverhältnis von 0,76 wurden 22,8 g Mikrowellen-Aroma/Geschmackskondensat aus 30 g trockenen schwarzen Teeblättern gemäß dem in Versuch Nr. 1 des obigen Beispiels 5 beschriebenen Verfahren erhalten. Die gestrippten Teeblätter wurden dann bei Raumtemperatur auf einen stabilen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet.
  • Blättertee
  • Die oben erhaltenen gestrippten getrockneten Teeblätter wurden in zwei Teile geteilt. Der erste Teil, Teil A, wurde in einer Menge von 2 g Teeblätter pro Beutel in Teebeutel gepackt. Der zweite Teil, Teil B, wurde mit dem oben erhaltenen Mikrowellen- Aroma/Geschmackskondensat in einer Menge von 1,52 g Kondensat pro 2 g trockener Blätter kombiniert. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur auf einen stabilen Feuchtigkeitsgehalt trocknen gelassen und in einer Menge von 2 g pro Beutel in Teebeutel gepackt. Teebeutel von jedem der Teile A und B sowie Teebeutel enthaltend jeweils 2 g des ursprünglichen schwarzen Blättertees, Teil C, der beim Herstellen der Teile A und B als Ausgangsmaterial verwendet wurde, wurden 3 min in siedendem Wasser gekocht, in Teeschalen gegossen und dann von erfahrenen Geschmacksprüfern bewertet.
  • Es wurde gefunden, daß die mikrowellenbehandelten Blätter der Teile A und B etwas langsamer kochten als die Ausgangsblätter, Teil C. Jedoch sahen am Ende der 3 min langen Kochzeit die aus allen drei Teilen von Blättern hergestellten Aufgüsse gleich aus. Ohne Wiederzusetzen von Aroma schmeckte der aus den mikrowellenbehandelten Blättern (Teil A) hergestellte Aufguß bitterer, scharf, unangenehm und adstringierend und war nicht annehmbar. Bei Wiederzusetzen von Aroma (Teil B) war das Getränk gut abgerundet und in Geschmack und Aroma dem aus den Ausgangsblättern, Teil C, hergestellten Aufguß sehr nahe.
  • Entkoffeinierte Blätter
  • Weitere 30 g trockene schwarze Teeblätter wurden, wie oben beschrieben, bei einem Abziehverhältnis von 0,76 behandelt, wobei 22,8 g Mikrowellen-Aroma/Geschmackskondensat erhalten wurden. Die gestrippten Blätter wurden dann ohne wesentliches Trocknen mit überkritischem CO&sub2; gemäß den in der zweiten Phase von Beispiel 1 des US-Patentes 4 167 589 angegebenen Schritten und Bedingungen entkoffeiniert. Außerdem wurden 30 g der ursprünglichen trockenen schwarzen Teeblätter durch Zusatz von 30 g Wasser befeuchtet und dann dem gleichen Entkoffeinierungsverfahren unterworfen. Bei Beendigung des Entkoffeinierungsschrittes wurden beide Chargen von Teeblättern bei Raumtemperatur auf einen stabilen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet und in Teebeutel mit einem Gehalt von jeweils 2 g gepackt.
  • Die Teebeutel wurden durch Zusetzen von siedendem Wasser zum Beutel in einer Teeschale zu Tee gekocht und der Aufguß 3 min stehen gelassen. Die Bewertung durch erfahrene Geschmacksprüfer ergab, daß die entkoffeinierten mikrowellengestrippten Blätter ein Getränk ergaben, das in Geschmack und Aroma gekochten entkoffeinierten ursprünglichen Teeblättern, die durch die gleiche Methode entkoffeiniert worden waren, überlegen war.
  • Instanttee
  • Trockene schwarze Teeblätter, wie oben verwendet, wurden wässeriger Extraktion unterzogen, um einen wässerigen Extrakt zu gewinnen, der 35 % der Feststoffe der Ausgangsteeblätter enthält. Der wässerige Extrakt wurde unter Anwendung einer mehrstufigen Extraktionstechnik erhalten, wobei die frischen Blätter vier Gegenstromstufen wässeriger Extraktion unterworfen werden, die ersten drei bei Atmosphärendruck und bei Temperaturen nahe dem Siedepunkt. Die vierte Stufe wurde bei höheren Temperatur- und Druckbedingungen von 155ºC mit Dampf mit einem Überdruck von 689,01 bis 757,91 kPa (100 bis 110 p.s.i.g.) und einer Verweilzeit von 4 min durchgeführt. Am Ende der Stufe 4 wurde der wässerige Extrakt auf herkömmliche Weise von Aroma und Geschmack gestrippt, einschließlich Kondensation von Dämpfen bei flüssiger Stickstofftemperatur, und der Extrakt durch herkömmliche Techniken entrahmt und entdunstet, worauf er zum Herstellen eines Instantteepulvers getrocknet wurde.
  • Es wurde ein Vergleich der Qualität des Mikrowellen- Aroma/Geschmackskondensats der vorliegenden Erfindung mit jenem, das während der herkömmlichen Herstellung von Instanttee erhalten wird, durchgeführt. Beide Aroma/Geschmackskonzentrate wurden einer Lösung von Instantteefeststoffen zugesetzt. 0,7 g des oben beschriebenen Instantteepulvers wurden in 200 ml Wasser gelöst, um, bezogen auf die Verfahrensausbeutewerte, einen Tee zu ergeben, der als zum Trinken als ein typisches Getränk als richtig berechnet wurde. Dieser Lösung wurden 1,52 g des wie oben beschrieben erhaltenen Mikrowellen-Aroma/Geschmackskondensats zugesetzt, um ein Instantteeprodukt A zu erhalten. Ähnlich wurde eine Menge von aus dem herkömmlichen Extraktionsverfahren erhaltenen Aroma/Geschmackskonzentrats, entsprechend den 1,52 g des Mikrowellen- Aroma/Geschmackskondensats, wie durch einen erfahrenen Teegeschmacksprüfer bestimmt, wieder zu weiteren 200 ml Wasser enthaltend 0,7 g des Instantteepulvers zugesetzt, um eine Kontrollprobe, Produkt B, zu erhalten.
  • Die Produkte A und B wurden von erfahrenen Teegeschmacksprüfern als Eisteeprodukte bewertet. Produkt A, das das Mikrowellen-Aroma/Geschmackskondensat enthält, wurde als teeähnlicher als Produkt B angesehen. Diese Feststellung stimmte mit der analytischen Feststellung überein, daß das Mikrowellen-Aroma/Geschmackskondensat einen höheren Anteil der teeartigen Bestandteile (57 % gegenüber 43 %) und 50-mal weniger thermisch abgeleiteter Aldehydkomponenten enthielt als das herkömmliche Teearoma/geschmackskondensat.

Claims (5)

1. Verfahren zum Strippen von Aroma- und Geschmacksverbindungen aus einem Pflanzenmaterial, indem das Pflanzenmaterial Mikrowellenstrahlung in Anwesenheit von Wasser ausgesetzt wird, das die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Freisetzen von etwa 25 bis 80 % der Geschmacks- und Aromaverbindungen im Pflanzenmaterial zusammen mit einem wesentlichen Teil des vorhandenen Wassers als Dampf durch Aussetzen an Mikrowellenstrahlung mit einem Leistungspegel von 0,1 bis 200 kW und einer Frequenz von 715 bis 2450 MHz, wobei die Bedingungen, unter denen das Pflanzenmaterial der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wird, ein gleichmäßiges Aussetzen an die Strahlung gewährleisten und in der Intensität nicht ausreichend sind, eine wesentliche Schädigung des Pflanzenmaterials zu bewirken,
(b) Abziehen des Dampfes aus dem gestrippten Pflanzenmaterial und
(c) Sammeln des Dampfes als Kondensat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Schritt (b) das gestrippte Pflanzenmaterial einem weiteren Behandlungsschritt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus wässeriger Extraktion, Entkoffeinierung und Trocknen unterworfen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gesammelte Dampfkondensat dem weiter behandelten gestrippten Pflanzenmaterial zugesetzt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Pflanzenmaterial Teeblätter sind.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Schritt (a) das Pflanzenmaterial Teeblätter mit einem Wassergehalt von 25 bis 90 Gew.% sind.
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