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DE387129C - Seilpostanlage - Google Patents

Seilpostanlage

Info

Publication number
DE387129C
DE387129C DET26664D DET0026664D DE387129C DE 387129 C DE387129 C DE 387129C DE T26664 D DET26664 D DE T26664D DE T0026664 D DET0026664 D DE T0026664D DE 387129 C DE387129 C DE 387129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
car
lever
arm
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET26664D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DENDAT297490D priority Critical patent/DE297490C/de
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET26664D priority patent/DE387129C/de
Priority claimed from DET26663D external-priority patent/DE394634C/de
Priority claimed from DET26665D external-priority patent/DE393691C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE387129C publication Critical patent/DE387129C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Seilpostanlage. Zusatz- Patent 2g74go. Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Seilpostanlage _ nach Patent z974go, bei der das für beide Fahrtrichtungen der Wagen dienende einzige Gleis mit für die Umkehr der Laufrichtung der Wagen dienenden Ein-; richtungen, wie Gleisschleifen o. dgl., versehen ist.
  • Hierfür sind im Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes als einarmige Hebel ausgebildete Weichenzungen vorgesehen, die beim- Einlaufen des Wagens in die Umkehrgleisschleife in ihrer Ruhelage verbleiben und beim Verlassen der Umkehrgleisschleife durch den Wagen so lange umgestellt werden, bis der Wagen die Zunge überlaufen hat, worauf diese durch die Kraft einer beim Umlegen der Zunge gespannten Feder o. dgl. in ihre Ruhelage zurückbewegt ist. Das erste Umlegen der Weichenzunge ist ein plötzliches und mit viel Geräusch verbunden. Man kann nun die Kurvenführung an der Weichenzunge und dein entsprechenden Teil des Gleises derart ausbilden, daß das Umlegen der Zunge aus der Ruhelage in ihre andere Grenzlage allmählich vor sich geht; doch bleibt dabei immer noch der Nachteil des plötzlichen Zurückschlagens der Zunge in die Ruhelage bestehen, der nur durch Vorsehen von Verzögerungseinrichtungen an der Zunge beseitigt werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt demgegenüber ein allmähliches Umstellen der Weichenzunge in beiden Bewegungsrichtungen ohne besondere Hilfsmittel nur allein durch eine besondere Form der Weichenzunge. Diese wird dazu gemäß der Erfindung als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen einer Arm als spitz auslaufende Zunge in der Ruhelage der Weiche den Einlauf des Wagens in die Umkehrgleisschleife ohne weiteres bis zu der Stelle zuläßt, an welcher der Hebel drehbar gelagert ist, worauf dann der Wagen bei seinem Weiterlauf durch Beiseitedrehen des anderen Weichenarmes, der mit einer ein allmähliches Umlegen der Weiche bewirkenden Kurvenführung versehen ist, die Weiche in ihre andere Grenzlage umlegt, aus der sie erst wieder nach erfolgtem @-erlassen des Wagens zur Rückbewegung in die Ruhelage freigegeben wird. In der umgelegten Stellung wird die Weiche zweckmäßig durch eine Sperrvorrichtung festgehalten, die durch den Wagen nach dem Verlassen der Weiche ausgelöst wird.
  • Die Weiche gemäß der Erfindung läßt sich finit besonderem Vorteil für Seilpostanlagen verwenden, bei denen von der wagerecht verlaufenden, eingleisigen Hauptstrecke zur Umkehr der Lautrichtung der Wagen dienende Gleisschleifen nach unten hin abzweigen, wofür dann der zweiarmige Weichenhebel gemäß der Erfindung derart angeordnet und ausgebildet wird, daß sein Schwerpunkt in der Ruhelage des Hebels unterhalb dessen Drehpunktes liegt und sein als spitze Zunge ausgebildeter Arm nach oben gerichtet ist, so daß beim Einlauf des Wagens in die Weiche allein schon das Eigengewicht des Wagens für die Umlegung der Weiche genügt und beim Lauf des Wagens aus der Schleife heraus zur Rückstellung der Weiche nur allein die geringe Kraft erforderlich ist, die der Wagen nach dem Verlassen der Weiche zur Auslösung der die Weiche gesperrt haltenden Vorrichtung auszuüben hat; hierauf wird dann der Weichenhebel durch das von dem Eigengewicht seines unteren Hebelarmes ausgeübte Drehmoment von selbst allmählich in seine Ruhelage zurückbewegt. Für die von einer wagerechten Hauptstrecke nach oben abgezweigten Gleisschleifen wird selbstverständlich ebenfalls der untere, in diesem Falle dann also der :die spitze Weichenzunge bildende Arm des Weichenhebels als derjenige mit dem größeren Eigengewicht ausgebildet. Das Eigengewicht des unteren Armes braucht in beiden Fällen nur wenig größer zu sein als das seines oberen Armes, um ein sicheres Zurück-bewegen der Weiche in ihre Ruhelage zu gewährleisten; es ist dabei zugleich auch der Vorteil erreicht, daß das Umlegen der Weiche finit nur wenig Geräusch erfolgt.
  • Bei Ausbildung der Umkehreinrichtung als Umkehrgleisschleife ist es zweckmäßig, die für die Aufwärtsbewegung der Wagen bestimmte Strecke der Umkehrgleisschleife möglichst senkrecht anzuordnen, um so für den Aufstieg des Wagens Hemmungen für diesen zu vermeiden. Die für die Aufwärtsbewegung der Wagen bestimmte Strecke der Schleife wird ferner zweckmäßig bis möglichst weit nach unten geradlinig ausgebildet, um so im Bereich der Umkehrgleisschleife eine Empfangs- bzw. Sendestelle vorsehen zu können und somit für diese möglichst wenig Raum zu beanspruchen.
  • In den Abb. i und 2 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt für eine wagerecht verlaufende eingleisige Seilpoststrecke eine nach unten abgezweigte Strecke a, an welcher der abwärts bewegte `Vagen auf dem Gleise b in die Schleife hineinläuft und in dieser beim Aufsteigen auf dem Gleise c entlanggeführt wird. An der Stelle, an der das Gleis b an das Gleis a sich anschließt, ist eine als Hebel mit zwei Armen d und e ausgebildete Weiche vorgesehen, die auf der Achse f drehbar gelagert ist. Der nach oben gerichtete Arm d des Weichenhebels ist als spitze Weichenzunge ausgebildet, die in der Ruhelage der Weiche den abwärts bewegten Wagen ohne Verstellung der Weiche bis zu deren Drehachse gelangen läßt. Alsdann drückt aber der Wagen bei seinem Weiterlauf durch sein Eigengewicht infolge entsprechender Kurvenführung gegen die betreffende Kante des unteren Armes e und bewegt diesen allmählich bis an die Bahn des Gleises c heran, das er in dem Zeitpunkt erreicht, in welchem der Wagen ,den Arm e verläßt. In dieser Stellung wird die Weiche durch eine Sperrvorrichtung fest gehalten, die durch Bewegen des Hebels g gelöst werden kann. Es kann nun der Wagen bei seiner folgenden Aufwärtsbewegung das Gleis c an dem Arm e der Weiche entlang ohne Hemmung durchlaufen, bis er die Weiche überschritten hat.
  • Um das Umstellen der Weiche mit wenig Kraftbedarf ausführen zu können, ist der untere Arme schwerer als der obere Arm d ausgebildet, und der Schwerpunkt der Weiche ist unterhalb der Drehachse f der Weiche vorgesehen, so daß die Weiche in der in der Abb. i mit ausgezogener Linie angegebenen Ruhelage mit der linken Kante ihres Armes c mit etwas Druck gegen die äußere Schiene des Gleises b anliegt, der Schwerpunkt dazu also etwas rechts von der durch die Drehachse fgehenden Senkrechten liegt. Ist dann die Weiche durch den Wagen in ihre andere, auf der Zeichnung durch gestrichelte Linien angedeutete Grenzlage umgelegt und in dieser gesperrt worden, so liegt der Schwerpunkt der Weiche von der Senkrechten noch weiter nach rechts entfernt, und es geht daher die Weiche nach Auslösung ihrer Sperrvorrichtung ohne besondere Hilfsmittel allmählich in ihre Ruhelage zurück.
  • Abb.2 zeigt eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, die sich von der Ausführungsform nach Abb. i dadurch unterscheidet, daß der untere Arm e des Weichenhebels einen Teil der gesamten Umkehrgleisschleife, nämlich die gesamte innere Gleisschiene der Schleife, bildet. Ferner ist bei dieser Anordnung der für die Aufwärtsbewegung des Wagens dienende Teil der Schleife senkrecht angeordnet und geradlinig ausgebildet. Fährt hierbei der Wagen von oben in die Schleife ein, so gelangt er zunächst, ohne die Weiche zu bewegen, bis zu deren Drehachse und legt dann beim Weiterlauf durch sein Eigengewicht die Weiche in die in der Abb.2 mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung um; in dieser wird sie nunmehr bis zu dem Zeitpunkt gesperrt gehalten, bis der Wagen die Schleife verlassen hat. Sobald dann der Wagen bei seinem weiteren Aufstieg auf den Hebel g auftrifft, löst dieser die Sperrung der Weiche auf, worauf sich diese in ihre Ruhelage zurückbewegt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Seilpostanlage nach Patent 297490, bei der für die Umkehr der Laufrichtung der Wagen eine Umkehrgleisschleife mit Weichenzunge vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche als zweiarmiger Hebel (d, e) ausgebildet ist, dessen einer Arm (d) als spitz auslaufende Zunge in der Ruhelage der Weiche ohne weiteres den Einlauf des Wagens in die Umkehrgleisschleife bis zu der Drehachse (f 1 des Hebels (d, e) zuläßt, worauf dann der Wagen beim Weiterlauf ein allmähliches Beiseitedrücken des anderen Armes (e) des Hebels in dessen andere Grenzlage bewirkt, in der er so lange gesperrt gehalten wird, bis die Weiche vom Wagen überlaufen ist.
  2. 2. Seilpostanlage nach Anspruch i, bei der die Umkehrgleisschleife von der wagerechten Hauptstrecke nach unten abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des zweiarmigen Weichenhebels (d, e) unterhalb dessen Drehzapfens (f) liegt und sein als spitze Zunge ausgebildeter Arm (d) nach oben gerichtet ist, so daß die Weiche beim Lauf des Wagens von oben nach unten durch das Eigengewicht des Wagens umgelegt wird und beim Lauf des Wagens aus der Gleisschleife nach oben für das Rückstellen der Weiche nur allein die geringe Kraft erforderlich ist, die der Wagen nach Überlaufen der Weiche zur Auslösung der Sperrvorrichtung der Weiche auszuüben hat, worauf sich diese durch das von ihrem Eigengewicht ausgeübte Drehmoment von selbst allmählich in die Ruhelage zurückbewegt.
DET26664D 1922-06-13 1922-06-13 Seilpostanlage Expired DE387129C (de)

Priority Applications (2)

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DENDAT297490D DE297490C (de) 1922-06-13
DET26664D DE387129C (de) 1922-06-13 1922-06-13 Seilpostanlage

Applications Claiming Priority (3)

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DET26664D DE387129C (de) 1922-06-13 1922-06-13 Seilpostanlage
DET26665D DE393691C (de) 1922-06-13 1922-06-13 Seilpostanlage

Publications (1)

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Family

ID=34753276

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DET26664D Expired DE387129C (de) 1922-06-13 1922-06-13 Seilpostanlage

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DE4437273C2 (de) * 1994-10-18 1996-09-26 Salice Arturo Spa Verbindungsbeschlag

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DE297490C (de)

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