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DE387059C - Anordnung zur verzerrungsfreien Verstaerkung von Lauten und Toenen fuer die Zwecke der akustischen Kinematographie - Google Patents

Anordnung zur verzerrungsfreien Verstaerkung von Lauten und Toenen fuer die Zwecke der akustischen Kinematographie

Info

Publication number
DE387059C
DE387059C DEV14853D DEV0014853D DE387059C DE 387059 C DE387059 C DE 387059C DE V14853 D DEV14853 D DE V14853D DE V0014853 D DEV0014853 D DE V0014853D DE 387059 C DE387059 C DE 387059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
acoustic
arrangement
distortion
cinematography
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV14853D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEV14853D priority Critical patent/DE387059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE387059C publication Critical patent/DE387059C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/181Low-frequency amplifiers, e.g. audio preamplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

In der -akustischen Kinematographie wird zwecks Gewährleistung des Synchronismus der optische mit dem akustischen Vorgang parallel auf einem Film photographisch aufgezeichnet. Zur Wiedergabe werden diese Zeichen mittels lichtelektrischer Zellen in Mikroströme akustischer Charakteristik umgewandelt.
Diese bekannten Anordnungen haben jedoch wesentliche Nachteile. Insbesondere reichen die Mikroströme (Größen anordnung io~(i bis 10—4 Amp.) nicht aus, um die von ihnen erzeugten Laute mit genügender Stärke einem größeren Raum gleichmäßig zuzuführen. Die Anwendung von Niederfrequenzverstärkern hat den Nachteil, daß Niederfrequenztransformatoren benutzt werden müssen, die infolge magnetischer Hysteresis unerwünschter Resonanzlagen und der Aufnahmefähigkeit für störende niederfrequente Wechselfelder eine Fälschung der Sprache und ihrer Klangfarbe
bedingen und außerdem alle Störgeräusche verstärken. Denn in der Kinematographie treten sehr starke elektromagnetische Störfelder auf, deren induktive Einwirkung auf die Verstärkeranlage von besonderem Einfluß ist.
Infolgedessen haben diese Verstärkermethoden bisher praktisch keine Bedeutung erlangt. Der subjektive Eindruck der Gleichzeitigkeit
ίο zwischen optischem und zugehörigem akustischen Vorgang kann durch verzerrte Wiedergabe der Sprache in seiner Wirkung aufgehoben werden, insbesondere wenn eine Verstärkung dieser Sprache und damit eine
Vergrößerung ihrer Verzerung notwendig ist. Die Erfindung hat eine Anordnung zum Gegenstand, welche die Verstärkung verzerrungsfrei ermöglicht, ohne daß die vorstehend beschriebenen Nachteile auftreten. Es werden hierbei alle diejenigen bisher üblichen Hilfsmittel vermieden, die eine Störungsquelle für verzerrungsfreie Aufnahme und Wiedergabe der akustischen Vorgänge darstellen.
Die Neuerung besteht darin, daß das Aufnähme- und Wiedergabemittel (Mikrophon, Photozelle, Telephon u. dgl.) mit mehreren trägheitslosen Verstärkern (Vakuumröhren) verbunden ist, deren Elemente ohne Benutzung von Niederfrequenztransformatoren galvanisch miteinander gekoppelt sind. Die Anordnung kann auch derart ausgeführt werden, daß zwecks Beeinflussung von Hochfrequenzströmen durch Sprechströme trägheitslose Hochfrequenzverstärker mit eisenfreien Hochfre-
quenztransformatoren Anwendung finden, die für Störungen durch niederfrequente Felder verhältnismäßig unempfindlich sind. Bei dieser Anordnung wird dann von einer Verstärkerröhre zur nächsten hochfrequenter Wechselstrom konstanter Frequenz übertragen, dessen Amplituden je nach der akustischen Beeinflussung verschieden groß sind.
Die Störungen und Verzerrungen, die durch Niederfrequenztransformatoren bedingt sind, werden infolgedessen bei der neuen Anordnung vermieden. Die Störungsfreiheit kann hierbei noch durch Benutzung von Resonanzkreisen erhöht werden.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. ι und 2 stellen Verstärkerschaltungen dar, liei welchen die einzelnen Elemente über Widerstände W1, w.z, %vz usf. gekoppelt sind. Durch Stromänderungen in den zugehörigen Kreisen treten an den Widerständen Spannungsänderungen auf, die über Kondensatoren C1, C2, C3 usf. auf die zugehörigen Gitter gt, g2, g3 usf. übertragen werden und wiederum Stromänderungen in -den zugehörigen Anodenkreisen bewirken. Die Schaltungen können für Nieder- und für Hochfrequenzverstärkung benutzt werden. Für letzteren Zweck ist es erforderlich, den Anodenstrom der ersten Röhre hochfrequent zu beeinflussen, beispielsweise dadurch, daß entweder die Spannungen E1 oder Em bzw. E2 hochfrequente Spannungen sind, oder daß in der ersten Röhre (Abb. 5) ein zweites Gitter gh vorgesehen ist, an welches über den Transformator tx eine hochfrequente Spannung H gelegt wird.
Als Kopplungswiiderstände werden für Niederfrequenzverstärker vorteilhaft Ohmsche Widerstände verwendet. Bei Hochfrequenzverstärkung können auch induktive Widerstände verwendet werden, da sie sich ohne Eisen ausführen lassen.
Die Schaltung nach Abb. 5 ist eine Hochfrequenzschaltung. Zur Kopplung der einzelnen Elemente sind hierbei Transformatoren i2, ts, i4 usf. verwendet, die ohne Eisen ausgeführt sind und gegebenenfalls durch Kondensatoren abgestimmt werden können.
In den Abb. 1 bis 3 ist das Schallaufnahmeorgan, das beispielsweise (Abb. 1) ein Mikrophonjkf mit ionisierter Gasstrecke oder (Abb.2) ein kapazitives Mikrophon oder (Abb. 3) ein Körnermikrophon sein kann, mit dem Gitterkreis g1-k1 der ersten Rörire unmittelbar (ohne Zwischenschaltung eines Transformators) verbunden.
In den Abb. 4 und 5 ist für die Wiedergabe eine lichtelektrische Zelle ζ verwendet.
Alle Schaltungen lassen sich sowohl für Aufnahme- als auch für Wiedergabezwecke benutzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung zur verzerrungsfreien Verstärkung von Lauten und Tönen für too die Zwecke der akustischen Kinematographie, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahme- und Wiedergabemittel (Mikrophon, Photozelle, Telephon u. dgl.) mit mehreren trägheitslosen Verstärkern (Vakuumröhren) verbunden ist, deren Elemente galvanisch miteinander gekoppelt sind.
2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beeinflussung von Hochfrequenzströmen durch Sprechströme trägheitslose Hochfrequenzverstärker mit eisenfreien Hochfrequenztransformatoren vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEV14853D 1919-07-26 1919-07-26 Anordnung zur verzerrungsfreien Verstaerkung von Lauten und Toenen fuer die Zwecke der akustischen Kinematographie Expired DE387059C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE387059C true DE387059C (de) 1923-12-20

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DE (1) DE387059C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877064C (de) * 1951-06-07 1954-03-25 Zeiss Ikon Ag Licht- und/oder Magnettonanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE877064C (de) * 1951-06-07 1954-03-25 Zeiss Ikon Ag Licht- und/oder Magnettonanlage

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