DE386630C - Elektrischer Kochherd mit waermespeicherndem Wasser - Google Patents
Elektrischer Kochherd mit waermespeicherndem WasserInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/34—Elements and arrangements for heat storage or insulation
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Description
Die Erfindung bezweckt Verbesserungen an sogenannten Wasserherden (d. h. Herde, bei
denen Wasser als wärmeaufspeicherndes Mittel verwendet wird), und zwar solchen, bei welchen
die Kochtöpfe mittels eines Wasserbades erhitzt werden, welches auf passender Temperatur
durch den elektrischen Strom gehalten wird.
So wie diese Herde bisher konstruiert worden sind, sind praktische Nachteile teils mit der
ίο Anordnung des Wasserbehälters und teils mit
den elektrischen Vorrichtungen verbunden. Gemäß vorliegender Erfindung ist der Herd
derart verbessert, daß dessen Beaufsichtigung erleichtert wird und dessen elektrische Ausstattung
meistens ohne Hilfe eines fachmännischen Beistandes in Ordnung gehalten
werden kann.
Bei den bisher angewendeten Herden dieser Art werden die Kochtöpfe in das Wasser hineingesetzt,
welches die elektrischen Heizapparate umspült. Aus diesem Grunde wird sich
am Boden des Wasserbehälters bei weniger sorgfältiger Behandlung der Kochgefäße
Schlamm ansammeln, und dies erfordert wiederum von Zeit zu Zeit Reinigen und Spülen, was nicht nur beschwerlich ist, sondern
auch erheblichen Wärmeverlust verursacht, da alles wärmeaufspeichernde Wasser abgezapft
und kaltes Wasser wieder auf hohe Temperatur gebracht werden muß. Außerdem wird der
Herd mehrere Stunden außer Betrieb gesetzt.
Während bei der älteren Konstruktion die Kochtöpfe auf einer in passendem Abstand
unter der Oberfläche des Speicherwassers angeordneten gelochten Platte ruhen, wird diese
Platte gemäß der Erfindung als eine Scheidewand in solcher Weise ausgeführt, daß d.as
Wasser, welches über derselben steht und in das die Kochtöpfe gesetzt werden, von dem
wärmeaufspeichernden Wasser getrennt ist. Letzteres ist in einem darunterliegenden Behälter
eingeschlossen, in dem die Heizelemente angebracht sind, und von dem die Wärme durch die genannte Platte auf das Wasser übertragen
wird, in dem die Kochtöpfe stehen. So kann kein Abfall von den Kochtöpfen in den
Wärmespeicher gelangen, sondern wird sich in dem oberen Raum sammeln und kann von hier
mit großer Leichtigkeit zu jeder Zeit entfernt werden. g0
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
ist in der Zeichnung gezeigt, wo
Claims (2)
- Abb. i ein senkrechter Längsschnitt durch den Herd nach der Linie I-I der Abb. 2 und Abb. 2 ein Grundriß bei entferntem Deckel ist. In der Zeichnung ist A der Kochraum und B ein Raum, der das Gebrauchswasser aufnimmt. Unter diesen beiden Räumen ist der Behälter Γ für das wärmeaufspeichernde Wasser angeordnet. Die Scheidewand D sche'det diesen Raum von den Räumen A und B. Der Behalter C hat oben eine Öffnung, von der e:n Rohr E nach oben in den Raum B geht. jDas Rohr E ragt in eine am Deckel V befestigte Kappe /·" hinein, und oben von die: er | Kappe F führt ein Rohr G in den Kondensator | oder Radiator H hinauf, von dessen Boden ein Rohr / wieder in den Behälter C hinunterführt, j Auf diese Weise kann Dampf, der s;ch | im Behälter C bildet, durch das Rohr E, die Kappe F und das Rohr G in den Radiator H entweichen, wo er kondensiert wird und als Kondenswasser durch das Rohr / in den Behälter C zurückfließt.Das Rohr E und die Kappe F, welch letztere einen größeren Durchmesser als das Rohr hat, bilden zusammen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, einen Wasserverschluß, derart, daß kein Dampf vom Behälter C aus in die Räume über der Scheidewand D eintreten kann.Die beiden Räume A und B sind voneinander durch eine Wand A" geschieden. An dem einen Ende dieser Wand ist unten eine Öffnung M, durch welche der Raum B mit dem Raum A in Verbindung steht, indem eine diagonal gestellte Wand L in einem gewissen Abstand von oben in den Raum A aufhört und einen Wasserverschluß in der Ecke zwischen B und A bildet.Wenn der Herd in Betrieb ist, ist der Behälter C mit Wasser gefüllt, und im Raum B reicht das Wasser bis an die obere Kante der Eckwand L, während sich im Raum A nur einige wenige Zentimeter Wasser befinden.Das Wasser im Raum B wird für Hausgebrauch verwendet und ist zum Gebrauch während des Tages bestimmt. Zu diesem Zweck ist ein Hahn angeordnet, durch den das Wasser entnommen werden kann. Am Abend wird neues Wasser in den Behälter gefüllt, indem man den Deckel W auf dem Kochraum öffnet und Wasser in den kleinen Raum hinter der Wand L einfüllt. Es ist also nicht notwendig, | den Raum B zu öffnen. jDas Wasser im Kochraum und im Gebrauchs- ' wasserbehälter wird vom Behälter C aus er- ; hitzt, und es wird deshalb niemals Siedetemperatur erhalten, sondern hält sich min- j destens i° niedriger. Dies ist ein Vorteil, weil 1 im Kochraum kein Dampf entwickelt werden kann. Es ist somit nicht notwendig, den Deckel über dem Kochraum mit einem Wasser-Verschluß zu versehen, der das Entweichen von Dampf und Wärme verhindert. Da wenig Wasser im Raum A ist, ist es sehr leicht, diesen jeden Tag zu reinigen, wenn es notwendig sein sollte.Die Heizelemente O sind in Taschen P angebracht, die s:'ch in den Behälter C von der einen Seite erstrecken. Diese Taschen sind durch einen Deckel R geschlossen. Durch diese Anordnung ist es für jeden leicht, ein Heizelement auszuwechseln. Die Taschen P stehen zweckmäßig mit einem Luftraum S in Verbindung, der sich in dem Herd unter dem Raum befindet, der zum Warmhalten der Speisen oder zum Wärmen der Teller dient. In diesem Raum S sind alle elektrischen Verbindungen für den Herd montiert, so daß sie nicht im Wege sind und gegen Beschädigungen eingeschlossen sind.U ist der Bratofen des Herdes, der wie gewöhnlich auf elektrischem Wege unabhängig von den anderen Wärmeeinrichtungen erhitzt wird.Paten τ-Ansprüche:i. Elektrischer Kochherd mit wärmespeicherndem Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (A), welcher zur Aufnahme der Kochgeschirre bestimmt ist, durch metallische Wände (D, K) von dem Raum (C), der das. wärmespeichernde Wasser und die elektrischen Heizelemente (P) aufnimmt, getrennt ist, wobei ein Teil der einen Wand (D) als Träger für die Kochgeschirre dient, während die andere senkrechte Wand (K) den Raum oberhalb des Raumes (C) in zwei Behälter teilt, von welchen der eine den Kochraum (^4) bildet, während der andere Behälter (B) durch eine wasservert chlußartige Anordnung (E, F) in Verbindung mit dem Speicherraum (C) steht 10c und zur Aufnahme des Haushaltungswassers dient.
- 2. Kochherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oben an dem das wärmespächernde Wasser aufnehmenden Behälter (C) e;n Rohr angebracht ist, durch das der aus dem Spsicherwasser gebildete Dampf entweichen kann und welches in das Wasser des Gebrauchswasserbehälters (B) führt, wobei es in eine an dem Deckel des Gebrauchswasserbehälters befestigte Kappe hineinragt, die durch ein Rohr mit einem Radiator o. dgl. zur Kondensation des Dampfes verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO386630X | 1921-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386630C true DE386630C (de) | 1923-12-14 |
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ID=19905484
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES58778D Expired DE386630C (de) | 1921-02-03 | 1922-02-03 | Elektrischer Kochherd mit waermespeicherndem Wasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386630C (de) |
-
1922
- 1922-02-03 DE DES58778D patent/DE386630C/de not_active Expired
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