DE386455C - Kastenkippwagen - Google Patents
KastenkippwagenInfo
- Publication number
- DE386455C DE386455C DED41400D DED0041400D DE386455C DE 386455 C DE386455 C DE 386455C DE D41400 D DED41400 D DE D41400D DE D0041400 D DED0041400 D DE D0041400D DE 386455 C DE386455 C DE 386455C
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- DE
- Germany
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- flap
- box
- rotation
- axis
- unloading
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/04—Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
- B61D9/12—Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. DEZEMBER 1923-
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 386455 KLASSE 20 c GRUPPE
(D 41400 11/20 c)
Carl Doerr in Zeitz, £>r.=3ng. Joachim Rathjens in Scopau b. fflerseburg
und Heinrich Polzin in Grube Siegfried b. Deuben, Kr. Weißenfels.
Kastenkippwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1922 ab.
Die Erfindung betrifft die Verbesserung von Kastenk:ppwagen, bei dem die Drehachse der
Entladeklappe im Wagengestell gelagert ist und die Entladeklappe beiderseits durch je einen
Lenker mit dem Wagenkasten verbunden ist, so daß die Drehbewegung beim Kippen des Wagenkastens
auf die Entladeklappe, um diese zu öffnen bzw. zu schließen, übertragen wird.
Soweit derartige Klappenanordnungen seither bekannt waren, war die Entladeklappe an der
Klappendrehachse meist ohne Zwischenglieder aufgehängt und die Drehachse lag etwa senkrecht
über der geschlossenen Entladeklappe. Damit der Wagenkasten mit seinen Stirnwänden
bei Beginn der Kippbewegung nicht I gegen die noch unzureichend geöffnete Entladeklappe
stieß, mußte die Klappendrehachse beträchtlich höher liegen als die Oberkante der
Kastenstirnwände.
ίο Die Erfindung bezweckt, ein anfänglich \
rascheres Öffnen der Entladeklappe herbeizu- j führen und dadurch Hemmungen beim Kippen
zu vermeiden, außerdem ein Tieferlegen der : Klappendrehachse, um den ganzen Wagen i
niedriger und stabiler halten zu können. Die i Stabilität wird auch noch dadurch erhöht, daß i
die Drehachse mehr nach der Längsmitte des Wagens zu gelegt wird. j
Um diesen Zweck zu erreichen, wird die Klappendrehachse am Wagengestell seitlich
von der Entladeklappe nach der Wagenlängs- j mitte zu möglichst tiefliegend angeordnet und
mit der Entladeklappe durch ein Konsol verbunden, um die erforderliche Ausladung herauszubekommen.
Dieses Konsol kann aus einem einzelnen Stab oder zweckmäßiger aus einer Anordnung von mehreren Stäben in Verbindung
mit der Klappe bestehen.
Die mit dem anderen Ende am Kasten drehbar befestigte Lenkerstange greift nicht mehr
wie früher an der Klappe unmittelbar, sondern an der konsolartigen Verbindung zwischen
Klappe und Drehachse an, und zwar derart, daß der Angriffspunkt der Lenkerstange mehr
nach der Klappendrehachse liegt. Hierdurch wird bei gleicher Drehgeschwindigkeit des kippenden
Kastens die Öffnungsgeschwindigkeit der Klappe entsprechend erhöht.
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die konsolartige Verbindung über die Drehachse
der Entladeklappe hinaus verlängert ist, so daß ein doppelarmiger Hebel entsteht, dessen
Drehpunkt derjenige der Entladeklappe ist und auf dessen einer Seite die Entladeklappe sich befindet,
während auf der anderen Seite die Lenkerstange zur Verbindung mit dem Kasten angreift.
Je nach Verteilung der Länge der beiden Hebelarme kann die Öffnungsgeschwindigkeit
der Klappe bestimmt werden; je kürzer man den Hebelarm, an dem der Lenker angreift, im
Verhältnis zu dem anderen, an dem die Entladeklappe befestigt ist, macht, um so rascher
wird sich die Entladeklappe öffnen.
Verbindet man die Klappe mit dem Konsol bzw. mit dem betreffenden Hebelarm zu einem
; starren System, so wird der untere Teil der Enti
ladeklappe beim Öffnen rascher vom Kasten i abgehoben als der obere und wird so dem Wagen-
! kasten die Bahn beim Kippen rascher frei I machen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung gegeben.
Abb. I und 2 zeigen in der Ladestellung bzw. in der gekippten Stellung des Wagenkastens die
konsolartige Verbindung der Entladeklappe mit deren Drehachse, während die Abb. 3 und 4 die
Anordnung eines Doppelhebels wiedergeben. α ist der Wagenkasten, b der Rahmen, in welchem
die Drehachse c gelagert ist, um die sich die Entladeklappe d beim Kippen des Kastens
dreht.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 und 2 ist die Entladeklappe durch die Stangen β und f, mit
denen sie zu einem steifen Dreiecksverband vereint ist, mit der Drehachse e verbunden. Der
Lenker g ist einerseits durch Bolzen h mit dem Wagenkasten und anderseits durch Bolzen i
mit der Stange β des Klappenkonsols gelenkig verbunden. Aus der in Abb. 2 wiedergegebenen
Stellung ist ersichtlich, daß der entleerte Kasten unter dem Einfluß des Gewichtes der hochgestellten
Klappe in seine Ladestellung selbsttätig zurückgehen kann.
Die Anordnung nach Abb. 3 und 4 zeigt einen doppelarmigen Hebel k, der seinen Drehpunkt
im Bolzen c hat und dessen einer Hebelarm mit dem Lenker g durch Bolzen i verbunden ist,
wogegen der andere Hebelarm mit Entladeklappe d unter Zuhilfenahme einer Stange c
steif verbunden ist. Hierbei muß der Lenker g mit seinem anderen Ende an der Seite des
Kastens α angelenkt sein, die zwischen dem Kastengelenk / und der Entladeklappe liegt.
Auch bei dieser Ausführungsform kann der entleerte Kasten durch das Gewicht der hochgestellten
Klappe selbsttätig in die Ladestellung zurückgeführt werden.
Claims (1)
- P ATENT-Anspruch:Kastenkippwagen, bei dem die Drehachse der Entladeklappe seitlich nach der Kastenmitte zu in einem gewissen Abstand von der Entladeklappe im Wagengestell gelagert und die durch Lenker mit dem Kippbehälter verbundene Entladeklappe mit ihrer Drehachse durch ein konsolartiges Glied verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (g) die Kippbewegung des Kastens auf dieses konsolartige Glied (f) und damit auf die Entladeklappe überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41400D DE386455C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Kastenkippwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41400D DE386455C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Kastenkippwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386455C true DE386455C (de) | 1923-12-08 |
Family
ID=7046085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED41400D Expired DE386455C (de) | 1922-03-14 | 1922-03-14 | Kastenkippwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386455C (de) |
-
1922
- 1922-03-14 DE DED41400D patent/DE386455C/de not_active Expired
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