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DE386455C - Kastenkippwagen - Google Patents

Kastenkippwagen

Info

Publication number
DE386455C
DE386455C DED41400D DED0041400D DE386455C DE 386455 C DE386455 C DE 386455C DE D41400 D DED41400 D DE D41400D DE D0041400 D DED0041400 D DE D0041400D DE 386455 C DE386455 C DE 386455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
box
rotation
axis
unloading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED41400D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOACHIM RATHJENS DR ING
Original Assignee
JOACHIM RATHJENS DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOACHIM RATHJENS DR ING filed Critical JOACHIM RATHJENS DR ING
Priority to DED41400D priority Critical patent/DE386455C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE386455C publication Critical patent/DE386455C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/12Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. DEZEMBER 1923-
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 386455 KLASSE 20 c GRUPPE
(D 41400 11/20 c)
Carl Doerr in Zeitz, £>r.=3ng. Joachim Rathjens in Scopau b. fflerseburg und Heinrich Polzin in Grube Siegfried b. Deuben, Kr. Weißenfels.
Kastenkippwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1922 ab.
Die Erfindung betrifft die Verbesserung von Kastenk:ppwagen, bei dem die Drehachse der Entladeklappe im Wagengestell gelagert ist und die Entladeklappe beiderseits durch je einen Lenker mit dem Wagenkasten verbunden ist, so daß die Drehbewegung beim Kippen des Wagenkastens auf die Entladeklappe, um diese zu öffnen bzw. zu schließen, übertragen wird.
Soweit derartige Klappenanordnungen seither bekannt waren, war die Entladeklappe an der
Klappendrehachse meist ohne Zwischenglieder aufgehängt und die Drehachse lag etwa senkrecht über der geschlossenen Entladeklappe. Damit der Wagenkasten mit seinen Stirnwänden bei Beginn der Kippbewegung nicht I gegen die noch unzureichend geöffnete Entladeklappe stieß, mußte die Klappendrehachse beträchtlich höher liegen als die Oberkante der Kastenstirnwände.
ίο Die Erfindung bezweckt, ein anfänglich \ rascheres Öffnen der Entladeklappe herbeizu- j führen und dadurch Hemmungen beim Kippen zu vermeiden, außerdem ein Tieferlegen der : Klappendrehachse, um den ganzen Wagen i niedriger und stabiler halten zu können. Die i Stabilität wird auch noch dadurch erhöht, daß i die Drehachse mehr nach der Längsmitte des Wagens zu gelegt wird. j
Um diesen Zweck zu erreichen, wird die Klappendrehachse am Wagengestell seitlich von der Entladeklappe nach der Wagenlängs- j mitte zu möglichst tiefliegend angeordnet und mit der Entladeklappe durch ein Konsol verbunden, um die erforderliche Ausladung herauszubekommen. Dieses Konsol kann aus einem einzelnen Stab oder zweckmäßiger aus einer Anordnung von mehreren Stäben in Verbindung mit der Klappe bestehen.
Die mit dem anderen Ende am Kasten drehbar befestigte Lenkerstange greift nicht mehr wie früher an der Klappe unmittelbar, sondern an der konsolartigen Verbindung zwischen Klappe und Drehachse an, und zwar derart, daß der Angriffspunkt der Lenkerstange mehr nach der Klappendrehachse liegt. Hierdurch wird bei gleicher Drehgeschwindigkeit des kippenden Kastens die Öffnungsgeschwindigkeit der Klappe entsprechend erhöht.
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die konsolartige Verbindung über die Drehachse der Entladeklappe hinaus verlängert ist, so daß ein doppelarmiger Hebel entsteht, dessen Drehpunkt derjenige der Entladeklappe ist und auf dessen einer Seite die Entladeklappe sich befindet, während auf der anderen Seite die Lenkerstange zur Verbindung mit dem Kasten angreift. Je nach Verteilung der Länge der beiden Hebelarme kann die Öffnungsgeschwindigkeit der Klappe bestimmt werden; je kürzer man den Hebelarm, an dem der Lenker angreift, im Verhältnis zu dem anderen, an dem die Entladeklappe befestigt ist, macht, um so rascher wird sich die Entladeklappe öffnen.
Verbindet man die Klappe mit dem Konsol bzw. mit dem betreffenden Hebelarm zu einem ; starren System, so wird der untere Teil der Enti ladeklappe beim Öffnen rascher vom Kasten i abgehoben als der obere und wird so dem Wagen- ! kasten die Bahn beim Kippen rascher frei I machen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung gegeben.
Abb. I und 2 zeigen in der Ladestellung bzw. in der gekippten Stellung des Wagenkastens die konsolartige Verbindung der Entladeklappe mit deren Drehachse, während die Abb. 3 und 4 die Anordnung eines Doppelhebels wiedergeben. α ist der Wagenkasten, b der Rahmen, in welchem die Drehachse c gelagert ist, um die sich die Entladeklappe d beim Kippen des Kastens dreht.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 und 2 ist die Entladeklappe durch die Stangen β und f, mit denen sie zu einem steifen Dreiecksverband vereint ist, mit der Drehachse e verbunden. Der Lenker g ist einerseits durch Bolzen h mit dem Wagenkasten und anderseits durch Bolzen i mit der Stange β des Klappenkonsols gelenkig verbunden. Aus der in Abb. 2 wiedergegebenen Stellung ist ersichtlich, daß der entleerte Kasten unter dem Einfluß des Gewichtes der hochgestellten Klappe in seine Ladestellung selbsttätig zurückgehen kann.
Die Anordnung nach Abb. 3 und 4 zeigt einen doppelarmigen Hebel k, der seinen Drehpunkt im Bolzen c hat und dessen einer Hebelarm mit dem Lenker g durch Bolzen i verbunden ist, wogegen der andere Hebelarm mit Entladeklappe d unter Zuhilfenahme einer Stange c steif verbunden ist. Hierbei muß der Lenker g mit seinem anderen Ende an der Seite des Kastens α angelenkt sein, die zwischen dem Kastengelenk / und der Entladeklappe liegt.
Auch bei dieser Ausführungsform kann der entleerte Kasten durch das Gewicht der hochgestellten Klappe selbsttätig in die Ladestellung zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Kastenkippwagen, bei dem die Drehachse der Entladeklappe seitlich nach der Kastenmitte zu in einem gewissen Abstand von der Entladeklappe im Wagengestell gelagert und die durch Lenker mit dem Kippbehälter verbundene Entladeklappe mit ihrer Drehachse durch ein konsolartiges Glied verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (g) die Kippbewegung des Kastens auf dieses konsolartige Glied (f) und damit auf die Entladeklappe überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED41400D 1922-03-14 1922-03-14 Kastenkippwagen Expired DE386455C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED41400D DE386455C (de) 1922-03-14 1922-03-14 Kastenkippwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED41400D DE386455C (de) 1922-03-14 1922-03-14 Kastenkippwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE386455C true DE386455C (de) 1923-12-08

Family

ID=7046085

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED41400D Expired DE386455C (de) 1922-03-14 1922-03-14 Kastenkippwagen

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DE (1) DE386455C (de)

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