DE386229C - Schaltungsanordnung fuer mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Signal- oder Sprechstellen mit wahlweisem Anruf - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Signal- oder Sprechstellen mit wahlweisem AnrufInfo
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- DE386229C DE386229C DES57712D DES0057712D DE386229C DE 386229 C DE386229 C DE 386229C DE S57712 D DES57712 D DE S57712D DE S0057712 D DES0057712 D DE S0057712D DE 386229 C DE386229 C DE 386229C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q5/00—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
- H04Q5/02—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
- H04Q5/08—Signalling by continuous AC
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
Das Hauptpatent 366850 behandelt in den Abb. 5 .und 6 die Außenverbindungen einer Gesellschaftsleitung,
-"und zwar, sowohl im ankommenden als auch abgehenden Verkehr.' Da
nun die Außenleitungen (Selbstanschlußämter, weitere Gesellschaftsleitungen oder andere Wählsysteme)
in die Gesellschaftsleitung hineinwählen können, so ist die Verkehrsmöglichkeit jener erst dann vollkommen und die Gesellschaftsleitung
selbst am besten ausgenutzt, ''' wenn diese Außenleitungen imstande sind,
über die Gesellschaftsleitung hinweg andere Äußenleitungen zu erreichen. Dies ist der
Hauptgedanke vorliegender Erfindung.
In der Zeichnung ist Darstellung und Bezeichnung der Einzelteile soweit als möglich mit der des Hauptpatentes in Übereinstimmung gebracht. Für die Auswahl von Teilnehmern innerhalb der Gesellschaftsleitung (Innenwahl) ist Abb. 4 zugrunde gelegt; es können dafür auch Schrittwähler nach Abb. .1 benutzt werden. C ist wieder ein Nummernschalter und H ein Drehwähler, F1, F2, F3 usw. sind Relais, G1, G2 usw. die Wählstromerzeuger verschiedener Frequenz, L1, L2, L3 usw. sind Frequenzsiebe, die ■ "'" bei-einer bestimmten Periodenzahl des Wählstromes ihren Kontakt schließen. Als Frequenzsiebe kommen sowohl elektrisch abgestimmte Anordnungen von Drosselspulen und Kondensatoren nach Art der Kettenleiter in Frage wie auch Einrichtungen ähnlich den Zeiger- und · -Zungenfrequenzmessern. R ist ein Relaisunterbrecher. Nach ihrem Zwecke zusammengefaßt ist O der Wähler für den ankommenden Außenverkehr (ankommende Außenwähler) und entspricht z. B. genau der Abb. 2 des Haupfe· " patentes. P1 (P2) ist der Wähler zur Auswahl der einzelnen Teilnehmer der Gesellschaftsleitung (Innenwähler). Q1, Q2 dienen dem abgehenden Außenverkehr (abgehende Außenwähler). Der Unterschied beider liegt darin, daß Q1 unmittelbar gesteuert wird, Q2 unter Benutzung des Innenwählers als Stromstoßumformer. Die Sprechverbindung, die für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist und in 4S bekannter Weise über die gleiche Leitung hergestellt wird, ist in Zeichnung und Patentansprüchen weggelassen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Innenwahl: Entsprechend der mittels des Nummernschalters C gegebenen Kontakt-Schlüsse zieht Relais F1 an und stellt den Wähler H auf einen oder mehrere Wählstromerzeuger bestimmter Periödehzahi, z. B. G1, ein. Von
In der Zeichnung ist Darstellung und Bezeichnung der Einzelteile soweit als möglich mit der des Hauptpatentes in Übereinstimmung gebracht. Für die Auswahl von Teilnehmern innerhalb der Gesellschaftsleitung (Innenwahl) ist Abb. 4 zugrunde gelegt; es können dafür auch Schrittwähler nach Abb. .1 benutzt werden. C ist wieder ein Nummernschalter und H ein Drehwähler, F1, F2, F3 usw. sind Relais, G1, G2 usw. die Wählstromerzeuger verschiedener Frequenz, L1, L2, L3 usw. sind Frequenzsiebe, die ■ "'" bei-einer bestimmten Periodenzahl des Wählstromes ihren Kontakt schließen. Als Frequenzsiebe kommen sowohl elektrisch abgestimmte Anordnungen von Drosselspulen und Kondensatoren nach Art der Kettenleiter in Frage wie auch Einrichtungen ähnlich den Zeiger- und · -Zungenfrequenzmessern. R ist ein Relaisunterbrecher. Nach ihrem Zwecke zusammengefaßt ist O der Wähler für den ankommenden Außenverkehr (ankommende Außenwähler) und entspricht z. B. genau der Abb. 2 des Haupfe· " patentes. P1 (P2) ist der Wähler zur Auswahl der einzelnen Teilnehmer der Gesellschaftsleitung (Innenwähler). Q1, Q2 dienen dem abgehenden Außenverkehr (abgehende Außenwähler). Der Unterschied beider liegt darin, daß Q1 unmittelbar gesteuert wird, Q2 unter Benutzung des Innenwählers als Stromstoßumformer. Die Sprechverbindung, die für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist und in 4S bekannter Weise über die gleiche Leitung hergestellt wird, ist in Zeichnung und Patentansprüchen weggelassen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Innenwahl: Entsprechend der mittels des Nummernschalters C gegebenen Kontakt-Schlüsse zieht Relais F1 an und stellt den Wähler H auf einen oder mehrere Wählstromerzeuger bestimmter Periödehzahi, z. B. G1, ein. Von
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:-
August A. Hettich in Furtmangen.
allen an die Gesellschaftsleitung angeschlossenen ! Frequenzsieben spricht nur L1 an, das den zugehörigen
Anrufwecker in Tätigkeit bringt. Wie im Hauptpatent angegeben, können auch mehrere
Frequenzen zusammenwirken, sei es getrennt über die beiden Leitungszweige und Erde
oder ohne diese nur auf der Doppelleitung.
Abgehender Außenverkehr: Gleichzeitig mit Relais F1 arbeitet beim Ablauf des Nummernschalters
C auch Relais F4, das den Außen- ;
Wähler Q1 steuert. Bei der einer Außenleitung ! entsprechenden Zahl oder Gruppe von Num- ;
mernstromstößen wird der Innenwähler P1 so \ eingestellt, daß er in diesem Falle-keine Wahlstoße
entsendet, während der abgehende Außen- ' wähler Q1 die Verbindung herstellt. Dabei
kann, wie in der Zeichnung dargestellt, der übrige Teil der Gesellschaftsleitung von dem
benutzten Stück abgetrennt und an einen zwei- | ten Innenwähler P2 gelegt werden, so daß dieser
Teil für sich wieder betriebsfähig ist. Dieses Auftrennen ist nicht unbedingt erforderlich.
Statt den Außenwähler unmittelbar durch den Nummernschalter C über F4 einzustellen,
können die Stromstöße auch alle nach dem j Innenwähler P1 gegeben werden, der dann auch
für die Außenleitungen eine besondere Frequenz oder Gruppe von solchen einschaltet und den
Außenwähler nach Art Qz steuert. Je nach der
eingeschalteten Frequenz spricht eines der Frequenzsiebe L3, L4, L5 an und schaltet über
den Relaisunterbrecher R den Drehmagneten des Wählers H ein. Dieser dreht sich, bis sein
c-Arm den geschlossenen Kontakt des ansprechenden Frequenzsiebes findet, worauf Relais
F5 erregt wird und den Strom des Drehmagneten abschaltet, so daß der Wähler H
stehenbleibt und Verbindung mit der gewünschten Außenleitung herstellt. Ankommender Außenverkehr: Die Außen- j
leitung O bringt ihren Wähler H in die der \
Nummer des auszuwählenden Teilnehmers ent- \ sprechende Stellung. Sein c-Arm schließt dann j
den Strom von (—) über die Kontaktscheibe | von Anrufsucher /, dessen Drehmagnet, Relaisunterbrecher
R nach Relais F3 und (+). Wähler / bewegt sich, bis das Isolierstück der ■
Kontaktscheibe den c-Arm gefunden hat. Ent- ! sprechend der Einstellung des c-Armes von H '
bzw. dem Nachschreiten von / hat also auch ί Relais F3 seinen Anker in bestimmter Zahl abwechselnd
angezogen. Die dabei bewirkten j Kontaktschlüsse sind die gleichen wie die vom J
Nummernschalter C gegebenen. Es kann daher \ auch die Außenleitung jede Verbindung her- '<■
stellen, die ein Teilnehmer der Gesellschafts- < leitung herstellen kann. j
Durchgangsverkehr: Da also eine Außen- 1 leitung imstande ist, auf der Gesellschaftsleitung
die gleichenStromstöße zu erzeugen, wie ein eigentlicher Teilnehmer der letzten sie erzeugt,
so ist ihr damit auch die Möglichkeit gegeben, über die Gesellschaftsleitung hinweg
einen abgehenden Außenwähler Q1, O-2 zu
beeinflussen und so mit einer an einem andern Punkt der Gesellschaftsleitung angeschalteten
Außenleitung Verbindung zu erhalten, so daß die Gesellschaftsleitung nur dem Durchgangsverkehr
dient.
In allen Fällen lassen sich bei jeder Benutzung der Gesellschaftsleitung durch Verwendung einer
besonderen Frequene auch hörbare oder sichtbare Sperr- und Freizeichen einschalten. Ebenso
ist die obenerwähnte Abschaltung des unbenutzten Teiles der Gesellschaftsleitung beim
Innen- und Außenverkehr stets anwendbar, wie auch einer Gesellschaftsleitung mehrere Zentralstellen
zugeordnet sein können.
Die Außenleitungen können, was ihre Betriebsweise angeht, jedem beliebigen System
angehören. Durch weitere Stromstöße lassen sich auch Nummerstromstöße, Anruf, Schlußzeichengabe,
selbsttätige Trennung usw. von einer Leitung nach der anderen übermitteln.
So können z. B. mehrere Gesellschaftsleitungen und Selbstanschlußämter wahlweise und unter
gegenseitiger Mitbenutzung untereinander verkehren.
Durch diese Erweiterung des Verkehrs mit Außenleitungen und der Aufteilung der Gesellschaftsleitung
in einzelne voll betriebsfähige Stücke ist jede nur denkbare Verbindungsmöglichkeit verwirklicht.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung nach Patent 366850, dadurch gekennzeichnet, däß außer
dem Innenwähler (P1, P2) ein oder mehrere
ankommende Außenwähler (O) und ein oder mehrere abgehende Außenwähler (Q1, 0.2) an
beliebigen Punkten der Gesellschaftsleitung angeschlossen sind und die Außenleitungen
imstande sind, über die ankommenden Außenwähler (O), sowohl die Innenwähler (P1, P2) als auch die abgehenden Außenwähler
(Q1, Q2) zu steuern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß der bei einer (Innen-, Außen-, Durchgangs-) Verbindung
nicht benutzte Teil der Gesellschaftsleitung abgeschaltet und für sich betriebsfähig ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehenden
Außenwähler (Q1, Q2) mit (Q2) oder ohne (Q1)
Benutzung des Stromstoßumfonners (P1) gesteuert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57712D DE386229C (de) | 1920-02-17 | 1920-02-17 | Schaltungsanordnung fuer mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Signal- oder Sprechstellen mit wahlweisem Anruf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57712D DE386229C (de) | 1920-02-17 | 1920-02-17 | Schaltungsanordnung fuer mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Signal- oder Sprechstellen mit wahlweisem Anruf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386229C true DE386229C (de) | 1923-01-21 |
Family
ID=7492039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57712D Expired DE386229C (de) | 1920-02-17 | 1920-02-17 | Schaltungsanordnung fuer mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Signal- oder Sprechstellen mit wahlweisem Anruf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386229C (de) |
-
1920
- 1920-02-17 DE DES57712D patent/DE386229C/de not_active Expired
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