DE3861A - Vorkehrung zum Mischen von Wärme übertragenden Flüssigkeiten - Google Patents
Vorkehrung zum Mischen von Wärme übertragenden FlüssigkeitenInfo
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Description
1878.
- JVS 3861 -WWOMMlKlasse 36
,DESIREDUPUISiNjUPPILLE(BELGiEIi)..
Vorkehrung zum Mischen von Wärme übertragenden Flüssigkeiten.
Patentirtyim Deutschen Reiche/vom 14. Mai 1878 ab.
Bei allen Heizungsanlagen, bei welchen die
durch Verbrennung erzeugte Wärme, sei es nun durch die Heizgase selbst oder durch irgend
eine andere übertragende Flüssigkeit behufs Abgabe der Wärme durch Röhren geleitet werden,
geht ein grofser Theil der Wärme verloren oder kommt erst an einer falschen Stelle zur Wirkung,
weil der erhitzte Strom nur in seinen äufsersten Schichten mit der Röhrenwandung,
die die Wärme aufnimmt, in Berührung kommt.
Dieser Uebelstand tritt um so mehr hervor, je schneller das Wärme übertragende Fluidum
die Röhre durchzieht, weil dann nur die äufsersten die Röhrenwand berührenden Schichten
zur Wirkung gelangen, der innere Kern dagegen infolge ,mangelnder Mischung keine Gelegenheit
zur Abgabe seiner Wärme an die Röhrenwand erhält, an die umgebenden kalter gewordenen
Schichten aber um so weniger Wärme abgiebt, je schneller die Bewegung, je gröfser der Zug
ist, und zwar weil Gase J schlechte Wärmeleiter sind und ein geringes specifisches Gewicht haben,
,so dafs z. B. bei vertical stehenden Röhren gar kein. Wärmeaustausch zwischen den äufseren
Schichten und dem inneren Kern der Gase stattfindet und ein grofser Theil der Wärme unbenutzt
durch den Kamin entweicht.
Ein Hülfsmittel, diesen Uebelstand zu heben, also eine bessere Wärmeabgabe und Ausnutzung
durch Mischen der Wärme übertragenden Gase oder sonstigen Fluida zu erzielen und dieselben
so zu dirigiren, dafs stets neue Theile derselben mit der Heizfläche in Berührung kommen, bildet
den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
~ Dieses Hülfsmittel besteht in der Anordnung- > von spiralförmig gewundenen Blechstreifen, also Schnecken, welche in die Röhre eingefügt werden, gleichviel ob sie die ganze Länge der Röhre oder nur einzelne Stücke der Röhrenlänge einnehmen und ob dieselben in der Röhre fest oder beweglich angeordnet sein mögen.
~ Dieses Hülfsmittel besteht in der Anordnung- > von spiralförmig gewundenen Blechstreifen, also Schnecken, welche in die Röhre eingefügt werden, gleichviel ob sie die ganze Länge der Röhre oder nur einzelne Stücke der Röhrenlänge einnehmen und ob dieselben in der Röhre fest oder beweglich angeordnet sein mögen.
Zum besseren Verständnifs ist auf der beiliegenden Zeichnung eine Röhre, mit einem derartigen
Wärmelenker versehen, im senkrechten Längenschnitt dargestellt. Derselbe besteht, wie
zu sehen, einfach aus der aus Flacheisen oder Blech gedrehten Schnecke oder Spirale S, welche
in die Röhre Ji eingeschoben wird. Diese/" Spirale zwingt die durch die Röhre R ziehenden
Gase oder sonstigen Fluida, einen spiralförmigen Lauf anzunehmen, wodurch die Mischung bewerkstelligt
wird und stets neue Theile der Verbrennungsgase, welche noch nicht ihre Wärme abgegeben, der umgebenden Röhrenwand zugeführt
werden.
Die Vorrichtung hat den Vortheil, dafs sie den Querschnitt der Röhre nur um ein Minimum
verengt, den Weg der Gase oder sonstigen Wärme übertragenden Fluida vergröfsert bezw.
die Geschwindigkeit verlangsamt und dabei in der angegebenen Weise stets 'neue heifse Gastheile
mit der Röhrenwand in Berührung bringt. Aufserdem aber hat sie noch den werthvollen
Nebenzweck, zum Abreiben und Entfernen von Rufs, Flugasche, Kesselstein etc. zu dienen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Die Anwendung von Schnecken oder Spiralen aus Blech oder anderem geeigneten Material, fest oder beweglich in Röhren angeordnet, zum Mischen Wärme übertragender Fluida (dieselben mögen gasförmig oder tropfbar flüssig sein), welche die Röhren passiren, im wesentlichen, so wie oben beschrieben und zu dem Zwecke, wie oben erklärt.
- 2. Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte, oben beschriebene Anordnung einer Spirale in Röhren zur Beförderung der Wärmeabgabe von die Röhren passirenden Wärme übertragenden Flüssigkeiten bezw. Gasen, gleichzeitig anwendbar zum Reinigen solcher Röhren; im wesentlichen wie erläutert.
Family
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Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872691C (de) * | 1942-07-31 | 1953-04-02 | Daimler Benz Ag | OElkuehler von Kraftfahrzeugen, insbesondere von Flugzeugen |
| DE1006106B (de) * | 1953-03-07 | 1957-04-11 | Heinrich Truelsen Dipl Ing | Roehrenwaermeaustauscher zum Erhitzen von Gasen |
| DE1080127B (de) | 1955-05-26 | 1960-04-21 | Waagner Biro Ag | Waermetauscher mit drallfoermig durchstroemten Elementen, die, nebeneinandergestellt, weitere Durchstroemkanaele umgrenzen |
| DE1150695B (de) * | 1958-03-17 | 1963-06-27 | Clarke Chapman Ltd | Waermetauscher mit mehreren parallelen, vom Heizmittel durchstroemten Mantelrohren, die wendelfoermige Rohrschlangen enthalten |
| DE1255122B (de) | 1959-12-09 | 1967-11-30 | Snecma | Waermetauschvorrichtung, bestehend aus Rohren und zwischen den Rohren angeordneten Drallfuehrungskoerpern |
| DE1257175B (de) | 1956-08-06 | 1967-12-28 | Thomson Houston Comp Francaise | Siedekuehlvorrichtung |
| DE1557118A1 (de) * | 1965-11-29 | 1970-03-12 | Little Inc A | Vorrichtung zum Mischen fluider Materialien und zur Abgabe der erhaltenen Zusammensetzung |
| DE2820186A1 (de) * | 1978-05-09 | 1979-11-15 | Heinrich Clasen | Vorrichtung zum behandeln von fluiden und fliessfaehigen feststoffen waehrend des passierens eines rohrabschnittes |
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