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DE386106C - Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken

Info

Publication number
DE386106C
DE386106C DEA36205D DEA0036205D DE386106C DE 386106 C DE386106 C DE 386106C DE A36205 D DEA36205 D DE A36205D DE A0036205 D DEA0036205 D DE A0036205D DE 386106 C DE386106 C DE 386106C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
band
tensioning
lever
running surfaces
tensioning running
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA36205D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN AHLS
Original Assignee
JOHANN AHLS
Publication date
Priority to DEA36205D priority Critical patent/DE386106C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE386106C publication Critical patent/DE386106C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
    • B29D30/0662Accessories, details or auxiliary operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Anspannen der zu vulkanisierenden Laufdecke für Radbereifungen auf der Vulkanisierscheibe. Bislang erfolgte das Aufspannen einer solchen Laufdecke auf der Vulkanisierscheibe in der Weise, daß um die auf die Scheibe gelegte Decke mittels einer besonderen Maschine Draht oder Bänder in dicht beieinanderliegenden Windungen gewunden werden, die die Decke während des Vulkanisierens auf der Scheibe festhalten und nach Vollendung des Vulkanisierens wieder entfernt werden müssen. Diese Art des Aufspannens ist sehr mühsam, zeitraubend und teuer.
  • Diese Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand vermieden. Dieser besteht im wesentlichen aus einem spiralförmig aufgewundenen, zweckmäßig aus Stahl bestehenden dünnen und daher sehr schmiegsamen Bande, dessen beide freie Enden durch ein mit diesen verbundenes Hebelschloß gegeneinander gezogen werden können.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt ihn im Aufriß, gegen den das Spannschloß tragenden Teil gesehen. Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II der Abb. i und aufgelegter zu vulkanisierenden Decke bei geöffnetem Spannschloß, Abb. 3 ein gleicher Schnitt mit gespanntem Schloß. Abb. q. zeigt einen Längsschnitt durch die Achse der Vulkanisierscheibe mit aufgelegter zu vulkanisierenden Decke.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem in zwei Lagen spiralförmig aufgewundenen Band =. Die beiden Enden 2, 3 dieses Bandes sind durch ein Spannschloß miteinander verbunden. Das Spannschloß besteht aus dem an dem freien Ende 2 des Bandes i um den Zapfen q. drehbar angeordneten Hebel 5 und der an diesem mittels des Zapfens 6 und der Augen 7 scharnierartig angebrachten Zunge B. Diese steht an ihrem freien Ende durch einen Stift 9 mit einem quer zum Band i angeordneten Steg io in Verbindung (Abb. 2 und 3), der mit seinen beiden als Zapfen i z ausgebildeten Enden in dem einen Ende der beiden Bügel 12 gelenkig gelagert ist. Diese Bügel 12 sind mit ihrem anderen Ende mit dem freien Ende ,3 des Bandes scharnierartig verbunden, und zwar durch die auf diesem befestigten Augen 13 und Zapfen 1q.. Die Zunge 8 ist mit einer Aussparung 15 versehen, um zu ermöglichen, daß sich die Zunge 8 beim Umlegen des Hebels 5 aus der Stellung in Abb. i und 2 in die Stellung nach Abb. 3 über das Hebelscharnier q. legen kann.
  • Die Benutzungs- und Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Das die Vorrichtung bildende Band wird bei geöffnetem Schloß über die die zu vulkanisierende Decke 17 tragende Scheibe 16 so geschoben, daß die Decke von dem Band i, 2, 3 überdeckt wird. Hierauf wird der Hebel 5 aus der in den Abb. i und 2 ersichtlichen Lage in die aus Abb. 3 ersichtliche gedreht. Bei dieser Bewegung gelangt der Angriffspunkt 6, 7 der Zunge 8 aus der links von den Zapfen q. des Hebels 5 gelegenen Stellung (Abb. i und 2) in die rechts von den Zapfen q. gelegene Stellung (Abb. 3). Hierdurch wird durch die Zunge 8 vermittels des Zapfens 9 ein Zug auf den Steg i o, i i ausgeübt, der durch die beiden Bügel 12 auf das Ende 3 des Bandes i übertragen wird. Infolgedessen wird das Band i angespannt, die Decke 17 fest auf ihre Scheibe 16 gepreßt und in dieser Lage während des Vulkanisierens gehalten. Ist das Vulkanisieren beendigt, so wird der Hebel $ wieder in die Stellung nach Abb. 1 und 2 zurückgedreht, wodurch das Band i wieder entspannt wird und leicht von der Decke 17 abgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken für Radbereifungen beim Vulkanisieren, gekennzeichnet durch ein spiralförmig aufgewundenes dünnes und schmiegsames, die Laufdecke in ihrer ganzen Breite und auf ihrem ganzen Umfange überdeckendes Band, dessen beide freie Enden durch ein Hebelschloß zum Spannen des Bandes miteinander verbunden sind.
DEA36205D Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken Expired DE386106C (de)

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DE386106C true DE386106C (de) 1923-12-04

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DEA36205D Expired DE386106C (de) Vorrichtung zum Spannen von Laufdecken

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DE (1) DE386106C (de)

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