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DE385992C - Schraubenpresse - Google Patents

Schraubenpresse

Info

Publication number
DE385992C
DE385992C DESCH67153D DESC067153D DE385992C DE 385992 C DE385992 C DE 385992C DE SCH67153 D DESCH67153 D DE SCH67153D DE SC067153 D DESC067153 D DE SC067153D DE 385992 C DE385992 C DE 385992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
auxiliary
auxiliary spindle
main spindle
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH67153D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH67153D priority Critical patent/DE385992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE385992C publication Critical patent/DE385992C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schraubenpresse. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung bei Reibscheibenspindelpressen oder anderen Schraubenpressen zur Verhinderung des Festklemmens oder des Selbstsperrens des Gewindes der Schraubspindel in dem Muttergewinde. Bei Schraubspindeln mit geringer Steigung tritt bekanntlich eine Selbstsperrung oder ein Festklemmen des Gewindes der Spindel im Muttergewinde nach der Arbeitsleistung ein, wodurch das Lösen beim Rückwärtsgang erschwert wird. Dieser Nachteil wird nach der trfindung durch die Benutzung einer Hilfsspindel beseitigt, die der Hauptspindel nach deren Arbeitsleistung oder bei der Umkehr ihrer Drehrichtung eine Entlastung und einen Leerlauf erteilt, wodurch die Selbstsperrung oder das Festklemmen der Spindel aufgehoben wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. In Abb. i ist a eine Hohlspindel mit einem Außengewinde von geringer Steigung und einem Innengewinde von hoher Steigung. In der Hohlspindel a liegt die Hilfsspindel b. An den Enden der beiden Spindeln sind Kupplungen angeordnet, durch welche die Spindeln in zwangläufigen Antrieb gebracht werden. Der Kupplungsteil c ist auf der Hilfsspindel b mittels eines Langkeiles d befestigt und trägt gleichzeitig das Antriebsrad e. Am unteren Ende der Hilfsspindel b ist der Kupplungsteil f durch einen Splint g befestigt. Mit den Sperrzähnen dieser Kupplungsteile arbeiten die an der Hauptspindel a angeordneten Sperrzähne zusammen. Die beiden Kupplungen sind nun so gegeneinander wirkend angeordnet, daß vom Beginn des Lösens der einen bis zum Eingriff der anderen Kupplung und umgekehrt ein Leerlauf stattfindet, d. h. wenn, wie in der Abbildung dargestellt, die Zähne der oberen Kupplung fest gegeneinanderliegen, dann ist zwischen den Zähnen der unteren Kupplung ein Spielraum h vorhanden, der beim Zurückdrehen der Hauptspindel zunächst ein Zurückdrehen der Hilfsspindel bedingt, das infolge des steilen Gewindeganges auch leicht ausführbar ist. Die Hauptspindel wird dadurch entlastet und kann nunmehr ohne Störung mit Leichtigkeit zurückgedreht werden. Es ist nicht nötig, die Hilfsspindel in der ganzen Länge der Hauptspindel mit Gewinde zu versehen, sondern es kann, wie auf der Zeichnung in punktierten Linien dargestellt, die Hilfsspindel nur zum Teil mit Gewinde versehen sein.
  • Wie aus Abb. 2 hervorgeht, kann die Hilfsspindel auch außerhalb der Hauptspindel angeordnet sein. Die Hilfsspindel b liegt hier in einer Ausbohrung des Führungsstößels i und trägt den druckaufnehmenden Teil k. Die Hilfsspindel hat entgegengesetztes Gewinde als die Hauptspindel. Mit der Hilfsspindel ist ein Hebel o verbunden, der durch eine Aussparung l des Führungsstößels i nach außen ragt und hier durch eine Spiralfeder m in der gezeichneten Lage elastisch festgehalten wird.
  • Beim Niederdrehen der Hauptspindel kann bei der Berührung mit der druckaufnehmenden Fläche eine Verdrehung der Hilfsspindel nicht auftreten, weil der Hebel o gegen die Wandung der Aussparung l liegt. Wenn dagegen die Hauptspindel zurückgedreht wird, so wird infolge der Reibung die Hilfsspindel nach links gedreht, wodurch die Druckentlastung unmittelbar herbeigeführt wird, weil die Hilfsspindel dadurch nach unten geht und sich so von der Hauptspindel entfernt. Die Linksdrehung ist möglich, weil zwischen dem Hebel o und der Wandung der Aussparung l im Führungsstößel i auf der linken Seite ein Spielraum vorhanden ist. Die Hilfsspindel kehrt infolge der am Hebel o angeordneten Spiralfeder m selbsttätig in die Anfangslage zurück.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung bei Reibscheibenspindelpressen oder anderen Schraubenpressen zur Verhinderung des Festklemmens der Spindel in dem Muttergewinde, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Hilfsspindel (b), die eine Entlastung und einen Leerlauf der Hauptspindel (a) nach deren Arbeitsleistung oder bei der Umkehr ihrer Drehrichtung zuläßt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspindel (b) in der hohl ausgebildeten Hauptspindel (a) liegt und gegenüber dieser begrenzt achsial verschiebbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspindel (b) mit der Hauptspindel (a) an den Enden durch Kupplungen (c, f) derart verbunden ist, daß vom Beginn des Lösens der einen Kupplung bis zum Eingriff der anderen Kupplung und umgekehrt ein Leerlauf (h) stattfindet. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfs. spindel (b) im Führungsstößel (i) begrenzt achsial verschiebbar angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß an der Hilfsspindel (b) ein federnder Hebel (o) befestigt ist, der in seinem Ausschlage durch eine Aussparung (L) im Führungsstößel (i) begrenzt wird.
DESCH67153D 1923-02-23 1923-02-23 Schraubenpresse Expired DE385992C (de)

Priority Applications (1)

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DESCH67153D DE385992C (de) 1923-02-23 1923-02-23 Schraubenpresse

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DESCH67153D DE385992C (de) 1923-02-23 1923-02-23 Schraubenpresse

Publications (1)

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DE385992C true DE385992C (de) 1923-11-29

Family

ID=7439060

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DESCH67153D Expired DE385992C (de) 1923-02-23 1923-02-23 Schraubenpresse

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DE (1) DE385992C (de)

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