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DE384639C - Verbindungsschloss fuer auswechselbare Bohrerkronen von Gesteinbohrern - Google Patents

Verbindungsschloss fuer auswechselbare Bohrerkronen von Gesteinbohrern

Info

Publication number
DE384639C
DE384639C DEP43784D DEP0043784D DE384639C DE 384639 C DE384639 C DE 384639C DE P43784 D DEP43784 D DE P43784D DE P0043784 D DEP0043784 D DE P0043784D DE 384639 C DE384639 C DE 384639C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
cone
pin
drill
drill bits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP43784D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL PINOS
Original Assignee
EMIL PINOS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMIL PINOS filed Critical EMIL PINOS
Application granted granted Critical
Publication of DE384639C publication Critical patent/DE384639C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/04Couplings; joints between rod or the like and bit or between rod and rod or the like
    • E21B17/042Threaded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloß, das dazu dienen soll, auswechselbare Bohrerkronen für Gesteinbohrer mit dem Bohrerschaft zuverlässig zu verbinden. Dies geschieht in an sich bekannter Weise durch Kegel und Gegenkegel, die durch Schraubengewinde gegeneinander zur festen Anlage gebracht werden. Nach der Erfindung wird das Schaftende des Bohrers zu einer Hülse ausgebohrt und diese Hülse kreuzweise geschlitzt, so daß eine Mehrzahl von Segmenten entstehen, die einen Innen- und einen Außenkegel bilden. Mit ihrem Innenkegel erfassen sie den zum Rundkegel ausgebildeten Bohrerzapfen, der sich mit seiner Endfläche gegen den Boden der Hülse abstützt, während ihr Außenkegel dazu dient, daß die Segmente durch einen Preßring einwärts getrieben werden, damit der Innenkegel fest gegen .den Rundzapfen der Hülse zur Anlage kommt. Das Vortreiben des Preßringes geschieht durch eine an sich bekannte Rohrmutter, die auf Gewinde des Bohrerschaftes geführt ist.
Die Verwendung von Spalthüisen ist an sich bekannt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Abbildungen dargestellt:
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Grundriß unter Fortlassung der Bohrerkrone,
Abb. 3 einen Schnitt nach A-B der Abb. 1. Der Bohrerschaft ν ist an seinem Vorderende so ausgebohrt, daß eine Hülse entsteht und diese Hülse ist durch achsial gerichtete Einschnitte in Segmente zerlegt. Die durch die Einschnitte entstehenden Spalte machen es möglich, daß die Hülse sich bei zentral gerichtetem Druck verengt. Dieser zentrale Druck wird durch einen Preßring ρ herbeigeführt, der achsial auf der Hülse verschoben wird, und zwar vermittels der auf dem Gewinde c .geführten Mutter a, die einen Kragen b besitzt, der gegen -den Preßring p drückt. Die Innenfläche des Preßringes ist kegelig ausgebildet und ihr Kegel &* findet seinen Gegenkegel kz auf der Außenfläche der Hülsenwandung.
Damit die Bohrerkrone eine unbedingt zuverlässige Befestigung auf dem Bohrerschaft erfährt, ist ihr Zapfen m im oberen Teil gegen den unteren abgesetzt. Dieser obere Teil η ist kegelig gestaltet und sein Kegel ks legt sich in den Hohlkegel k1 der Hülsenwandung ein. Der untere Teil des Zapfens in paßt sich genau in den untersten Teil der Hülse ein und stützt sich mit seiner Fußfläche gegen den Boden der Hülse ab. Hier ist ein Anschlag i in die Hülsenwandung eingenietet, der sich gegen eine Abflachung h des Zapfens legt und die Bohrerkrone gegen Drehung sichert. Das Anziehen der Mutter α geschieht durch einen Bügelschlüssel, der in die Bohrungen d eingreift. Damit der Zapfen m leicht in die Hülse eingetrieben werden kannr verjüngt
sich der untere Teil des Zapfens um ein ganz geringes Maß, während er beim Übergang des Kegels « in den unteren Teil, also bei e abgleich gestaltet ist; ebenso ist die Hülse bei f abgleich ausgeführt. Der Umsatz, der den Bohrer nach rechts dreht, bewirkt ein ständig wachsendes Anziehen der Mutter a. Damit aber der Preßring nicht über die Hülse hinaus getrieben werden kann," ist am Hülsenrande ein Bund g vorgesehen, der seinen Weg begrenzt.
Die Lösung des Schlosses geschieht dadurch, daß zunächst die Mutter« zurückgeschraubt wird; dann wird der Preßring p zurückgeschlagen, und damit er für ein hierzu dienendes Aufsetzeisen leichter zugänglich ist, sind im Bunde g Ausnehmungen r angebracht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verbindungsschloß
    bare Bohrerkronen von
    für auswechsel-Gesteinbohrern mit durch eine Rohrmutter angezogenem Kegel und Gegenkegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrerschaft an seinem Ende zu einer Hülse ausgebohrt ist, die kreuzweise geschlitztdst undderen Segmente ■einen Innenkegel (k1) und einen Außenkegel (k2) bilden und mittels eines Preßringes (p), der durch die Wirkung einer Rohrmutter (b) übergeschoben wird, einwärts getrieben werden, so daß sie zur ' festen Anlage gegen einen Rundkegel (&3) ,des Zapfens (n) der Bohrerkrone gebracht werden, während sich die Endfläche des Zapfens gegen den Boden der Hülse abstützt.
  2. 2. Verbindungsschloß für auswechselbare Bohrerkronen von Gesteinbohrern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Hülse ein Anschlag (i) angeordnet ist, der sich gegen eine Abflachung (h) des Bohrkronenzapfens legt und die Krone gegen Drehung sichert.
    Abb.
DEP43784D 1921-11-25 1922-03-03 Verbindungsschloss fuer auswechselbare Bohrerkronen von Gesteinbohrern Expired DE384639C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS384639X 1921-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE384639C true DE384639C (de) 1923-11-24

Family

ID=5452611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP43784D Expired DE384639C (de) 1921-11-25 1922-03-03 Verbindungsschloss fuer auswechselbare Bohrerkronen von Gesteinbohrern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE384639C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0624709A3 (de) * 1993-05-14 1995-05-10 Sofitech Nv Bohrgestängeverbindung.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0624709A3 (de) * 1993-05-14 1995-05-10 Sofitech Nv Bohrgestängeverbindung.

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