DE3843990A1 - Verpackungspolster - Google Patents
VerpackungspolsterInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D81/02—Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents specially adapted to protect contents from mechanical damage
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verpackungspolster mit Hohlräumen.
Verpackungspolster werden meist durch Ausschäumen einer Form
mit einem Schaumstoff z.B. Styropor hergestellt. Die Verpac
kungspolster werden dabei an die Form des vor Beschädigung beim
Lagern oder beim Transport zu schützenden Verpackungsgutes ange
paßt. Es gibt z.B. quaderförmige Verpackungspolster mit einer
quaderförmigen Aussparung, die einfach auf das ebenfalls quader
förmige Verpackungsgut, beispielsweise ein Rundfunk- oder Fern
sehgerät, aufgesteckt wird, so daß das zu schützende Gerät auf
zwei sich gegenüberliegenden Seiten in je einem Verpackungspol
ster gelagert ist. Das Gerät mit den aufgesetzten Verpackungs
polstern kann nun in einem Karton verpackt werden.
Für die Lagerung und den Transport lassen sich mehrere Kartons
übereinander stapeln. Weil es beim Stapeln, Umladen und während
des Transports der Kartons mit den eingepackten Geräten häufig
vorkommt, daß Kartons herunterfallen, wird sowohl von den Her
stellern der verpackten Geräte als auch von den Transportunter
nehmen gefordert, daß die verpackten Geräte eine vorgegebene An
zahl von Stürzen aus einer Mindestfallhöhe unbeschadet überste
hen. Richtlinien für die Anzahl der Stürze aus einer Mindest
fallhöhe werden z.B. von Transportunternehmen herausgegeben
oder von den Herstellern der verschiedenen Geräte ausgearbeitet.
Um die Kosten für die Verpackung, die Lagerung und den Trans
port gering zu halten, ist einerseits auf geringes Volumen der
Kartons sowie geringes Gewicht und geringen Verbrauch an Schaum
stoff bei der Herstellung der Verpackungspolster zu achten; an
dererseits aber sollte eine gute Polsterwirkung erzielt werden,
damit die Forderung nach der vorgeschriebenen Mindestfallhöhe
erfüllt wird und sich außerdem möglichst viele Kartons überein
ander stapeln lassen.
Um Gewicht und Schaumstoff einzusparen, ist es bekannt, Hohlräu
me in den Verpackungspolstern vorzusehen. In Fig. 1 ist ein
derartiges Verpackungspolster mit Hohlräumen H dargestellt. Bei
hohem Druck, wie er z.B. entsteht, wenn mehrere Geräte überein
ander gestapelt sind oder wenn Kartons vom Stapel herunterfal
len, werden die Kräfte nicht gleichmäßig über die Verpackungs
polster auf die einzelnen Geräte übertragen. Vielmehr treten an
den Stegen S zwischen jeweils zwei Hohlräumen H hohe Druckkräf
te K auf, die unter Umständen zu einer Beschädigung der herun
tergefallenen oder unten im Stapel liegenden Geräte führen kön
nen.
Es auch bekannt, Verpackungspolster außen oder innen mit Rippen
R zu versehen, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Der
artige Verpackungspolster, sogenannte gerippte Polster, haben
ebenfalls den Nachteil, daß an den Stellen, wo die Rippen R auf
dem Gerät aufliegen, aus den gleichen Gründen wie bei den Ste
gen hohe Druckkräfte entstehen. Ein weiterer Nachteil gerippter
Verpackungspolster zeigt sich im Stapel. Wenn z.B. mehrere Kar
tons KR mit Geräten übereinander gestapelt sind, kann es vorkom
men, daß bei zwei aufeinander gestapelten Kartons KR die Rippen
der einzelnen Verpackungspolster nicht aufeinander liegen, son
dern gegeneinander versetzt sind, wie in Fig. 4 gezeigt ist.
Weil in diesem ungünstigen Fall die Rippen jeweils in die Zwi
schenräume zwischen zwei Rippen ragen, drücken sie auf die Stel
len des Kartons, die nicht durch Rippen abgestützt sind, so daß
an diesen Stellen der Karton leicht einknicken kann und der Sta
pel deshalb zum Umfallen neigt. Um Beschädigungen des Kartons
zu vermeiden, werden daher Verpackungspolster mit ebenen durch
gehenden Auflageflächen bevorzugt.
Um eine gleichmäßige Druckverteilung auf das Gehäuse der Geräte
sowie eine große Fall- und Stapelhöhe zu erzielen, müssen die
Verpackungspolster jedoch genügend dick sein. Ein dickeres Ver
packungspolster erlaubt zwar eine größere Fall- und Stapelhöhe
als ein dünneres, ist jedoch schwerer und benötigt zu seiner
Herstellung mehr Schaumstoff als ein dünneres Verpackungspol
ster. Weil ein dickeres Verpackungspolster außerdem ein größe
res Volumen des Kartons erfordert, führt es zu einem erhebli
chen Anstieg der Verpackungs-, Lagerungs- und Transportkosten.
Die Forderung nach geringem Volumen des Kartons, geringem Ge
wicht und wenig Material des Verpackungspolsters widerspricht
aber der Forderung nach einer guten Polsterwirkung.
Trotzdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verpackungspolster
so zu gestalten, daß sowohl eine Ersparnis an Gewicht und Mate
rial als auch eine erhöhte Polsterwirkung erzielt wird.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß in den Stegen zwi
chen den Hohlräumen in der dem zu schützenden Verpackungsgut
zugewandten Hälfte ein zusätzlicher Hohlraum zur seitlichen Um
kehrung der Kraftlinien vorgesehen ist.
Es zeigen
Fig. 5 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Anhand des in Fig. 5 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels
wird die Erfindung zuerst beschrieben und anschließend erläu
tert.
In der Fig. 5 ist ein Verpackungspolster V mit Hohlräumen H ge
zeigt. In den Stegen S zwischen den Hohlräumen H sind in der
dem zu polsternden Verpackungsgut zugewandten Hälfte zusätzli
che Hohlräume Z vorgesehen, deren Querschnitt z.B. kreis- oder
dreieckförmig gewählt ist.
Bei Druck von außen, wie er z.B. beim Fall von einem Stapel
oder in einem Stapel verursacht wird, werden die Kraftlinien K
infolge der zusätzlichen Hohlräume Z seitlich umgelenkt. Des
halb können sich an den Stellen, wo die Stege S auf dem zu
schützenden Gerät aufliegen, keine erhöhten Druckkräfte mehr
ausbilden, denn der Druck wird infolge der zusätzlichen Hohlräu
me annähernd gleichmäßig auf die Auflagefläche verteilt.
Der Querschnitt der zusätzlichen Hohlräume kann wie bereits er
wähnt z.B. kreisförmig oder dreieckförmig gewählt sein. Bei der
Dreieckform verläuft eine Seite des Dreiecks parallel zur Aufla
gekante des Verpackungspolsters.
In der Fig. 6 sind drei übereinander gestapelte quaderförmige
Geräte G abgebildet, die von einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung gegen Beschädigungen geschützt sind. Das zweite
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verpackungspolsters
hat ebenfalls Quaderform und ist mit einer quaderförmigen Aus
sparung ausgestattet, in die das Gerät G paßt. Auf zwei gegen
überliegenden Seiten des Gerätes G wird nun jeweils ein Verpac
kungspolster V aufgesteckt. Es ist aber z.B. auch möglich, die
Abmessungen des Verpackungspolsters V so groß zu wählen, daß
das Gerät G vollständig in den quaderförmigen Ausschnitt gescho
ben werden kann.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind sowohl in
der Ober- als auch in der Unterseite sowie in der Front- und
Rückseite zusätzliche Hohlräume Z vorgesehen. In den Stegen S
kann sowohl in der oberen als auch in der unteren Hälfte je ein
zusätzlicher Hohlraum Z vorgesehen sein, so daß das Verpackungs
polster symmetrisch aufgebaut ist. Der Querschnitt der zusätzli
chen Hohlräume Z kann, wie bereits erläutert, beispielsweise
kreisförmig oder dreieckförmig sein, doch sind auch andere Quer
schnitte denkbar. In der Fig. 6 sind aus einer Vielzahl von
möglichen Beispielen für die Querschnitte der zusätzlichen
Hohlräume der Kreis, das Dreieck und das Oval gezeigt.
Dadurch, daß die zusätzlichen Hohlräume Z die Kraftlinien K
seitlich umlenken, wird die Polsterwirkung verbessert. Deshalb
kann, um die gleiche Polsterwirkung wie bei einem bekannten Ver
packungspolster zu erzielen, die Dicke des erfindungsgemäßen
Verpackungspolsters wesentlich geringer gewählt werden als bei
dem bekannten Verpackungspolster. Bei gleicher Polsterdicke er
laubt das erfindungsgemäße Verpackungspolster eine wesentlich
höhere Fall- und Stapelhöhe als bereits bekannte Verpackungspol
ster.
Es ist auch möglich, für die Dicke des erfindungsgemäßen Verpac
kungspolsters einen Wert zwischen der angeführten Mindest- und
Höchstdicke zu wählen, so daß einerseits die Polsterwirkung ver
bessert und andererseits Material sowohl bei der Herstellung
der Kartons als auch der Verpackungspolster gespart wird. Durch
die zusätzlichen Hohlräume Z ergibt sich sogar noch eine weite
re, wenn auch geringe Ersparnis an Gewicht und Schaumstoff.
Besonders geeignet zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verpac
kungspolster sind Schaumstoffe wie z.B. Styropor. Die erfin
dungsgemäßen Verpackungspolster sind zur Verpackung von Stück
gut jeder Art geeignet.
Claims (4)
1. Verpackungspolster (V) mit Hohlräumen (H), dadurch
gekennzeichnet, daß in den Stegen (S) zwi
schen den Hohlräumen (H) in der dem zu schützenden Verpac
kungsgut (G) zugewandten Hälfte ein zusätzlicher Hohlraum
(Z) zur seitlichen Umlenkung der Kraftlinien (K) vorgese
hen ist.
2. Verpackungspolster nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß in jeder Hälfte der Stege (S)
zwischen den Hohlräumen (H) je ein zusätzlicher Hohlraum
(Z) zur seitlichen Umlenkung der Kraftlinien (K) vorgese
hen ist.
3. Verpackungspolster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zusätzliche Hohlraum
(Z) kreisförmigen Querschnitt aufweist.
4. Verpackungspolster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zusätzliche Hohlraum
(Z) dreieckförmigen Querschnitt aufweist, daß eine Seite
des Dreiecks parallel zu der Seite verläuft, die dem zu
schützenden Verpackungsgut (G) zugewandt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883843990 DE3843990A1 (de) | 1988-12-27 | 1988-12-27 | Verpackungspolster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883843990 DE3843990A1 (de) | 1988-12-27 | 1988-12-27 | Verpackungspolster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3843990A1 true DE3843990A1 (de) | 1990-07-05 |
Family
ID=6370330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883843990 Ceased DE3843990A1 (de) | 1988-12-27 | 1988-12-27 | Verpackungspolster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3843990A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5226543A (en) * | 1992-02-24 | 1993-07-13 | Plastofilm Industries, Inc. | Packaging for fragile articles |
| US5385232A (en) * | 1994-01-24 | 1995-01-31 | Plastofilm Industries Inc. | Packaging for fragile articles having controlled collapsibility |
| EP0798221A1 (de) * | 1996-03-25 | 1997-10-01 | Schoeller-Plast S.A. | Verpackung für Elektro-Haushaltsgeräte |
| US5799796A (en) * | 1996-04-02 | 1998-09-01 | Innovated Packaging Company, Inc. | Spring system end cap for packaging fragile articles within shipping cartons |
| US7131617B2 (en) | 2003-11-19 | 2006-11-07 | Rsvp Operations, Llc | Modified spring system end cap for packaging fragile articles within shipping cartons |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7132406U (de) * | 1973-08-16 | Sieger H Gmbh | Verpackungseinsatz | |
| US3938661A (en) * | 1974-10-17 | 1976-02-17 | Republic Packaging Corporation | Packing brace |
| GB2032886A (en) * | 1978-11-06 | 1980-05-14 | Hartman Fibre Ltd | Packing Trays |
-
1988
- 1988-12-27 DE DE19883843990 patent/DE3843990A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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