[go: up one dir, main page]

DE3842398A1 - Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles

Info

Publication number
DE3842398A1
DE3842398A1 DE19883842398 DE3842398A DE3842398A1 DE 3842398 A1 DE3842398 A1 DE 3842398A1 DE 19883842398 DE19883842398 DE 19883842398 DE 3842398 A DE3842398 A DE 3842398A DE 3842398 A1 DE3842398 A1 DE 3842398A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
molded body
component
derivative
msec
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19883842398
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dr Ostwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19883842398 priority Critical patent/DE3842398A1/de
Publication of DE3842398A1 publication Critical patent/DE3842398A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0073Shielding materials
    • H05K9/0081Electromagnetic shielding materials, e.g. EMI, RFI shielding
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/12Macromolecular compounds containing atoms other than carbon in the main chain of the macromolecule
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/06Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances
    • H01B1/12Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances organic substances
    • H01B1/124Intrinsically conductive polymers
    • H01B1/128Intrinsically conductive polymers comprising six-membered aromatic rings in the main chain, e.g. polyanilines, polyphenylenes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetisch schirmenden Bauteiles gemäß dem Oberbe­ griff des Patentanspruchs 1.
Bei dem Betrieb von elektrischen Geräten entstehen elek­ trische, elektromagnetische und magnetische Felder, bzw. Strahlungen unterschiedlicher Frequenz, die andere elek­ trische Geräte in ihrer Funktion beeinträchtigen können. Je nach Frequenz und Intensität der Strahlung, bzw. Ent­ fernung der Strahlenquelle können Rundfunk- und Fernseh­ empfang, elektronische Meß- und Regelgeräte, mikropro­ zessorgesteuerte Anlagen, Navigations- und Funkanlagen, Herzschrittmacher und vieler mehr empfindlich gestört werden. Verschiedene nationale Bestimmungen schreiben Begrenzungen der von elektrischen Geräten ausge­ henden Störstrahlungen vor (z.B. die deutschen VDE-Richt­ linien DIN 57871, 57875). Danach müssen alle Gerätegehäuse aus Kunststoffen und auch elektrische Kabel eine ausrei­ chende Schirmdämpfung in dem Frequenzbereich von 0,01 MHz bis 140 GHz aufweisen und zwar bei Emission und gegen Im­ mission. Zur Schirmung gegen elektromagnetische Stör­ strahlung werden nichtmetallische Gehäuse durch Anwendung verschiedener Techniken elektrisch leitend gemacht und eine Schirmwirkung erzielt. Zur Leitendmachung von Kunst­ stoffgehäusen werden z.B. Verfahren wie das Flamm- oder Lichtbogenspritzen (von Zn, Cu, Al), Aufdampfen oder Sput­ tern, Folieren mit Cu, Al oder Ni-Legierungen, Lackieren mit Metallpigmentlacken, Füllung der Kunststoffe mit Me­ tallfäden, -flocken, Ruß, C-Fasern oder metallischen Glas­ fasern angewendet.
Je nach Höhe der erreichten elektrischen Leitfähigkeit kann die Schirmwirkung auf verschiedene Mechanismen zu­ rückgeführt werden. Bei einer hohen elektrischen Leitfä­ higkeit wird eine frequenzabhängige Dämpfung durch Refle­ xion der elektromagnetischen Wellen (Wirbelstrominduzie­ rung) vorherrschen, während bei geringer Leitfähigkeit eine frequenzunabhängige Absorption der Wellen dominieren wird.
Die beste Schirmwirkung wird daher in aller Regel mit Me­ tallgehäusen erreicht. Diese sind jedoch in den meisten Anwendungsfällen zu schwer, unwirtschaftlich und korrosi­ onsgefährdet. Auch die nach den o. g. Verfahren nachträg­ lich metallisierten Kunststoffgehäuse sind, verglichen mit der erzielten Leitfähigkeit, in der Regel zu schwer oder benötigen einen zusätzlichen Korrosionsschutz der Me­ tallisierung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gat­ tungsgemäßes Verfahren anzugeben, mit dem in kostengünsti­ ger Weise von vornherein elektrisch leitende und damit ge­ gen elektromagnetischen Wellen schirmende Gehäuse mit ge­ ringem Gewicht herstellbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteil­ hafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind den Un­ teransprüchen zu entnehmen.
Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß Gehäuse bzw. Bauteile
  • - durch Galvanoformung herstellbar sind
  • - intrinsisch leitend sind
  • - keinen zusätzlichen Korrosionsschutz benötigen
  • - geringstes Gewicht haben
  • - elastisch sind und
  • - in ihrem Leitwert einstellbar sind.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß auch elektro­ chemisch abscheidbare, intrinsisch leitende Polymere, wie z.B. das Polypyrrol eine Schirmwirkung gegen elektromagne­ tische Störfelder haben. Diese Polymere sind jedoch im allgemeinen in ihren Leitfähigkeiten nicht zuverlässig al­ terungsbeständig und für eine praktische Anwendung in der Regel auch zu spröde.
Es wurde gefunden, daß sich diese Eigenschaften durch die Anwendung einer pulsierenden anodischen Elektropolymerisa­ tion erheblich verbessern lassen. Es wurde ferner gefun­ den, daß sich durch die gleichzeitige anodische Elektropo­ lymerisation verschiedener, vorzugsweise aromatischer und heterocyclischer Monomere neue Polymere mit besseren elek­ trischen und mechanischen Eigenschaften herstellen lassen. Insbesondere können Eigenschaften wie elektrische Leitfä­ higkeit, Elastizität (Biegefestigkeit), Quellbarkeit mit organischen Lösungsmitteln und Haftung zum Anodenkörper in gewünschter Weise verändert werden.
Bei der anodischen Elektropolymerisation sind erfindungs­ gemäß in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Lösung sowie der angewandten Stromdichte Polymere herstellbar, die elektrisch isolierend, halbleitend oder leitend sind. Dadurch ist es möglich, den spezifischen elektrischen Wi­ derstand an den jeweiligen Anwendungsfall anzupassen. Die elektrisch leitfähigen Polymere lassen sich in nahezu be­ liebiger Dicke auf einem Formkörper (Anode) abscheiden. Dieser kann z.B. ein (Stahl-)Drahtnetz sein, welches die Form des herzustellenden Bauteils hat und auf welchem all­ seitig leitfähige Polymere abgeschieden werden, so daß ein Bauteil mit geschlossenen Wandungen entsteht. Dieses ist mechanisch sehr stabil, da es mechanisch durch das innen­ liegende Drahtnetz verstärkt wird. Es entsteht ein Bauteil mit einem verlorenen Formkörper. Andererseits ist es mög­ lich, den Formkörper (Anode), z.B. aus Stahlblech herzu­ stellen, entsprechend der Form des Bauteils, auf diesem Formkörper dann das Polymer abzuscheiden und das derart hergestellte Bauteil dann von dem Formkörper zu trennen.
Die folgenden Ausführungsbeispiele beschreiben ein elek­ tromagnetisch schirmendes Bauteil, das die Form einer Fo­ lie besitzt und auch nachträglich auf einem anderen nicht schirmenden Kunststoffgehäuse befestigt werden kann, z.B. durch Kleben.
Beispiel 1
In einer Elektrolysezelle aus Glas befindet sich ein Elek­ trolyt, der 6,2 g Pyrrol, 12,0 g Tetrabutylammoniumhydrogen­ sulfat und 6,5 g Phenol in 750 ml Acetonnitril mit 1% Was­ sergehalt gelöst enthält. Ein Platindrahtnetz von 3 × 5 cm2 Fläche ist in 2 cm Abstand parallel zu einer Edel­ stahlanode (V2A) von gleicher Größe angeordnet. Es wird eine Gleichspannung von ca. 10 Volt einreguliert, die einen Strom von 30 mA über eine Zeitspanne von 90 Minuten gewährleistet. Es scheidet sich auf der Anode eine grau­ schwarze Schicht ab, die nach einer Spülung in 60°C heißem Dimethylformamid und Trocknung an Luft sich als stabile Folie abziehen läßt. Die Folie hat eine Dicke von 120 µm und nach der sogenannten 4-Spitzenmeßmethode einen Flä­ chenwiderstand von 2,4Ω/. Das entspricht einem spezifi­ schen elektrischen Widerstand von 0,029 Ωcm bzw. einer spezifischen elektrischen Leitfähigkeit von 34,7 S/cm. Nach einer Temperatur von 1 Stunde bei 150°C hat die Wi­ derstandswert um ca. 3% zugenommen. Die Folie läßt sich um einen Dorn von 5 mm Durchmesser wickeln ohne zu brechen.
Beispiel 2
In einer Elektrolysezelle aus Glas werden 3,0 Pyrrol, 12,0 g Tetrabutylammoniumhydrogensulfat, 2,0 g Natriumlau­ rylsulfat und 30,0 g Phenol in 750 m1 Acetonnitril mit 1% Wassergehalt gelöst. Bei einer Elektrodenanordnung wie in Beispiel 1 und mit Hilfe eines Impulsstromgenerators er­ hält die Edelstahlanode alternierend Gleichspannungsim­ pulse von +5,0 Volt mit 20 msec Dauer und +0,5 Volt mit 20 msec Dauer. Alternativ dazu ist es möglich, Gleichspan­ nungsimpulse von +4,5 Volt mit 20 msec Dauer und 20 msec Pause zu verwenden und dieser Pulsfolge eine Gleich­ spannung von +0,5 Volt zu überlagern. Nach einer Abschei­ dungszeit von 135min hat sich eine dunkelbraune Schicht gebildet, welche nach einer Spülung und Trocknung wie in Beispiel 1 als Folie abziehbar ist. Die Folie hat eine Dicke von 80 µm und einen Flächenwiderstand 9,2Ω/. Das entspricht einem spezifischen elektrischen Widerstand von 0.074 Ωcm, bzw. 13,6 S/cm. Die Folie läßt sich um einen Dorn von 2 mm Durchmesser wickeln, ohne zu brechen.
Beispiel 3
In einer Elektrolysezelle aus Glas sind 3,2 g Pyrrol und 12,0 g Tetrabutylammnoiumhexafluorophosphat in 750 ml Ace­ tonnitril mit 5% Wassergehalt gelöst. Die Elektrodenan­ ordnung entspricht der in Beispiel 1 bis auf die Anode, welche aus Reinnickelblech besteht. Der Elektrolyt wird mit einem Magnetrührer bewegt. Hinter der Kathode ist eine Bürette angeordnet, welche mit einer 3%-igen Lösung von Phenol in Wasser gefüllt ist und das Zutropfen von dieser Lösung in den Elektrolyten gestattet. Die Elektroden sind wie in Beispiel 2 mit einem Impulsstromgenerator verbun­ den. Die Anode erhält alternierend Gleichspannungsimpulse von +9,5 V und 100 msec Dauer, sowie +2,0 V und 20 msec Dauer. Diese Pulsfolge ist - entsprechend Beispiel 2 - ebenfalls mit Hilfe einer überlagerten Gleichspannung her­ stellbar. In einem Abstand von 10-12 sec wird jeweils ein Tropfen der Phenollösung zudosiert. Nach einer Ab­ scheidungszeit von 90 min ist eine schwarze Schicht ent­ standen, welche nach einer Spülung und Trocknung wie in Beispiel 1 sehr leicht als Folie abziehbar ist. Diese hat eine Dicke von 55 µm und einen Flächenwiderstand von 1,6 2/ q. Die spezifische elektrische Leitfähigkeit von 114 S/cm änderte sich auch bei einer Temperung von 1 Stunde bei 150°C praktisch nicht. Die Folie konnte um einen Dorn von 3 mm Durchmesser gewickelt werden, ohne zu brechen.
Beispiel 4
In einer Elektrolysezelle aus Glas werden 21,0 g Phenol, 1,2 g Natriumlaurylsulfat und 3,0 g Natriumnitrat in 750 ml Wasser, das 20% Acetonnitril enthält, gelöst. Die Elek­ trodenanordnung entspricht der in Beispiel 1 bis auf die Anode, welche aus Molybdänblech besteht. Über dem gerühr­ ten Elektrolyten ist eine Bürette hinter der Kathode ange­ ordnet, welche das Zutropfen einer Lösung von 1% Pyrrol in Acetonnitril gestattet. Die Elektroden sind, wie in Bei­ spiel 3, mit einem Impulsstromgenerator verbunden und die Anode erhält Gleichspannungsimpulse von +9,5V und 2,0 V mit jeweils 20 msec Dauer. Diese Pulsfolge ist - entsprechend Beispiel 2 - ebenfalls mit Hilfe einer überlagerten Gleichspannung herstellbar. Während der Abscheidung wird alle 25 bis 30 sec ein Tropfen der Pyrrollösung zudosiert. Nach einer Gesamtzeit von 120 min ist eine braune Schicht entstanden, welche sich nach einer Behandlung von 3 min in Dichlormethan als Folie abziehen läßt. Nach einer sorgfäl­ tigen Trocknung der Folie wird eine Dicke von 180 µm gemes­ sen. Der Flächenwiderstand beträgt 27Ω/. Das Folienmate­ rial hat demnach einen spezifischen elektrischen Wider­ stand von 0,486 Ωcm, bzw. ca. 2 S/cm. Die Folie läßt sich um einen Dorn von 3 mm Durchmesser wickeln, ohne zu bre­ chen.

Claims (13)

1. Verfahren zur Herstellung eines elektromagnetisch schirmenden Bauteiles, das zumindest teilweise aus Kunst­ stoff besteht, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß das Bauteil elektrisch leitende Polymere ent­ hält, welche durch eine anodische Elektropolymeri­ sation hergestellt werden aus einer Lösung, die zumindest einen aromatischen Kohlenwasserstoff oder dessen Derivat und/oder mindestens einen heterozyklischen Kohlenwasserstoff oder dessen De­ rivat sowie mindestens ein Leitsalz enthält, und
  • - daß bei der Elektropolymerisation ein pulsierender Gleichstrom verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als aromatischer Kohlenwasserstoff mindestens ein Hydroxy­ benzol oder dessen Derivat verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als heterozyklischer Kohlenwasserstoff Thiophen und/oder Furan und/oder Pyrrol sowie mindestens ein zugehöriges Derivat verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Polymere auf einer Anode, die Nickel und/oder Stahl und/oder Edelstahl und/oder Mo­ lybdän und/oder Kohlenstoff-Fasergewebe enthält, abge­ schieden werden und daß als Kathode ein Platindrahtnetz verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Polymere auf einer Anode, die als Formkörper ausgebildet ist, abgeschieden werden und daß das derart hergestellte Bauteil anschließend von dem Formkörper getrennt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lösung ein Lösungsmittel, das aus einem Gemisch aus Wasser und Acetonnitril besteht, enthält.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Leitsalz NaNO3 und/oder Na­ triumlaurylsulfat und/oder ein Tetrabutylammoniumsalz wie HSO4 - und/oder PF6 - und/oder F-.3H2O und/oder BF4 - und/oder JO4 - und/oder ein Tetramethylammoniumtetrafluoro­ borat und/oder Tri-n-Butylammoniumbenzosulfonat enthält.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die anodische Elektropolymerisa­ tion in einer Lösung erfolgt, die gleichzeitig mindestens ein Hydroxybenzol und Pyrrol enthält.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß während der Elektropolymerisa­ tion die Hydroxybenzol- oder die Pyrrolkomponente zu der Lösung zudosiert wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während der Elektropolymerisa­ tion in der Lösung ein pulsierender Gleichstrom, dessen Pulsdauer sowie die zwischen den Pulsen liegenden Pausen in einem Zeitbereich von 0,1 msec bis 10 sec, vorzugsweise in dem Zeitbereich von 1 msec bis 100 msec, liegen, verwen­ det wird und daß eine Stromdichte, die während der Puls­ dauer in einem Bereich von 0,01 A/dm2 bis 0,5 A/dm2 liegt, verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentrationen der Lösung sowie die Stromdichte derart gewählt werden, daß ein Poly­ mer mit einem spezifischen elektrischen Widerstand von kleiner als 10 Ohm.cm, vorzugsweise kleiner als 0,1 Ohm.cm abgeschieden wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das abgeschiedene Polymer auf dem Formkörper in einem organischen Lösungsmittel solange behandelt wird bis eine Trennung von dem Formkörper mög­ lich wird und daß das entstandene Bauteil nach dem Abtren­ nen von dem Formkörper getrocknet wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Formkörper abge­ schiedene Polymer in einem Temperaturbereich von 50°C bis 250°C einer Wärmebehandlung ausgesetzt und an­ schließend von dem Formkörper getrennt wird.
DE19883842398 1988-12-16 1988-12-16 Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles Ceased DE3842398A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883842398 DE3842398A1 (de) 1988-12-16 1988-12-16 Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883842398 DE3842398A1 (de) 1988-12-16 1988-12-16 Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3842398A1 true DE3842398A1 (de) 1990-06-21

Family

ID=6369335

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883842398 Ceased DE3842398A1 (de) 1988-12-16 1988-12-16 Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3842398A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4311807A1 (de) * 1993-04-03 1994-10-06 Atotech Deutschland Gmbh Verfahren zur Beschichtung von Metallen mit organischen Überzügen
DE4325674A1 (de) * 1993-07-30 1995-02-02 Ruhrgas Ag Verfahren und Anordnung zur Meßwerterfassung und Überwachung einer Produktenrohrleitung
DE102015122536A1 (de) 2015-12-22 2017-06-22 Kathrein-Austria Ges.M.B.H. Beschichtetes Koaxialkabel und Verfahren zu dessen Herstellung, sowie ein elektronisches Gerät mit einem solchen beschichteten Koaxialkabel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609137A1 (de) * 1986-03-19 1987-09-24 Basf Ag Filme aus elektrisch leitfaehigen polymeren sowie mit diesen filmen beschichtete elektrodenmaterialien
DE3626341A1 (de) * 1986-08-02 1988-02-04 Varta Batterie Verfahren zur herstellung von elektrisch leitfaehigen organischen polymerverbindungen als elektrodenmaterialien fuer wiederaufladbare galvanische elemente in form dicker filme

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609137A1 (de) * 1986-03-19 1987-09-24 Basf Ag Filme aus elektrisch leitfaehigen polymeren sowie mit diesen filmen beschichtete elektrodenmaterialien
DE3626341A1 (de) * 1986-08-02 1988-02-04 Varta Batterie Verfahren zur herstellung von elektrisch leitfaehigen organischen polymerverbindungen als elektrodenmaterialien fuer wiederaufladbare galvanische elemente in form dicker filme

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Patents Abstracts of Japan C-356, 25.6.86, Vol.10, No.182 = JP 61-30689 A *

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4311807A1 (de) * 1993-04-03 1994-10-06 Atotech Deutschland Gmbh Verfahren zur Beschichtung von Metallen mit organischen Überzügen
EP0619333A3 (en) * 1993-04-03 1994-11-23 Atotech Deutschland Gmbh Process for coating metals.
DE4311807C2 (de) * 1993-04-03 1998-03-19 Atotech Deutschland Gmbh Verfahren zur Beschichtung von Metallen und Anwendung des Verfahrens in der Leiterplattentechnik
DE4325674A1 (de) * 1993-07-30 1995-02-02 Ruhrgas Ag Verfahren und Anordnung zur Meßwerterfassung und Überwachung einer Produktenrohrleitung
DE102015122536A1 (de) 2015-12-22 2017-06-22 Kathrein-Austria Ges.M.B.H. Beschichtetes Koaxialkabel und Verfahren zu dessen Herstellung, sowie ein elektronisches Gerät mit einem solchen beschichteten Koaxialkabel
DE102015122536B4 (de) * 2015-12-22 2018-04-05 Kathrein-Austria Ges.M.B.H. Beschichtetes Koaxialkabel und Verfahren zu dessen Herstellung, sowie ein elektronisches Gerät mit einem solchen beschichteten Koaxialkabel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0117393B1 (de) Blitzschutzverbundmaterial
DE3329164C2 (de) Elektromagnetisches Störungsabschirmmaterial
EP0616558B1 (de) Verfahren zur beschichtung von oberflächen mit feinteiligen feststoff-partikeln
DE69317035T2 (de) Herstellungsverfahren eines Kunststoffformkörpers mit elektromagnetischer Abschirmung
EP0115048A1 (de) Metallisierte Formteile aus Kunststoff für technische Gehäuse zur Abschirmung gegenüber elektromagnetischen Störfeldern
WO1994004591A1 (de) Lösung zur beschichtung von nichtleitern mit leitfähigen polymeren und verfahren zu deren metallisierung
DE2948940C2 (de) Anwendung eines Beschichtungsverfahrens, um an Kanten eines beschichteten Metallkörpers eine Beschichtungsmittelschicht zu erzeugen
DE3842398A1 (de) Verfahren zur herstellung eines elektromagnetisch schirmenden bauteiles
DE4138771A1 (de) Verfahren zur bildung elektrisch leitender schichten auf kunststoffoberflaechen
DE1446214B2 (de) Verfahren zur chemischen Metallabscheidung auf dielektrischen Gegenständen
DE19807823A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer korrosionsschützenden Beschichtung und Schichtsystem für Substrate aus Leichtmetall
DE3924716A1 (de) Verfahren zur herstellung von leiterplatten und aehnlichen gegenstaenden
DE3725929A1 (de) Verfahren zur herstellung einer elektrisch, elektromagnetisch und/oder magnetisch wirksamen abschirmung
DE910185C (de) Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Widerstandes aus Metall
DE3907789A1 (de) Verfahren zur abscheidung einer elektrisch leitenden schicht
DE102020104038A1 (de) Verfahren zur Herstellung von hochfrequenztechnischen Funktionsstrukturen
DE2160284A1 (de) Elektroplattierverfahren
EP0446835B1 (de) Galvanisierungsverfahren
DE1771953B2 (de) Vorrichtung zur elektrobeschichtung von hohlkoerpern
DE19960465A1 (de) Flachleiter-Bandleitung
DE102015105449B4 (de) Verfahren zum Aufbringen einer Schutzschicht auf Aluminiumteile
EP0163805A1 (de) Verbundmaterial
DE2623695A1 (de) Verfahren zur herstellung von gehaerteten produkten
DE1496753B2 (de) Kunststoffmaterial mit elektrolytisch aufgebrachten Metallüberzügen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1293478B (de) Verfahren zur elektrischen Feststellung von Beschaedigungen einer Emailschicht

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8120 Willingness to grant licenses paragraph 23
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT, 70567 STUTTGART,

8131 Rejection