DE384229C - Steuerventil fuer Einkammerdruckluftbremsen - Google Patents
Steuerventil fuer EinkammerdruckluftbremsenInfo
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- DE384229C DE384229C DEK82613D DEK0082613D DE384229C DE 384229 C DE384229 C DE 384229C DE K82613 D DEK82613 D DE K82613D DE K0082613 D DEK0082613 D DE K0082613D DE 384229 C DE384229 C DE 384229C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T15/00—Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
- B60T15/02—Application and release valves
- B60T15/18—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
- B60T15/24—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures
- B60T15/30—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere controlled by three fluid pressures with a quick braking action
- B60T15/302—Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder
- B60T15/304—Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder with one slide valve
- B60T15/306—Railway control or brake valves with evacuation of air to a reservoir, to the atmosphere or to the brake cylinder with one slide valve with a slide valve for initiation and a second slide valve for control of the braking
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Description
- Steuerventil für Einkammerdruckluftbremsen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuerventil für Einkammerdruckluftbremsen, das nicht allein eine stufenweise Verstärkung der Bremswirkung; sondern auch ein stufenweises Lösen der Bremsen ermöglicht.
- Gemäß der Erfindung wird dies durch Anbringung eines Steuerbehälters an de; Verbindungsleitung zwischen dem Hilfsluftbehälter und der Steuerschieberkammer erreicht. Dieser Steuerbehälter ist gemäß der Erfindung durch eine verschiebbare Wand in zwei veränderliche Räume A und B geteilt, wobei durch geeignete Mittel dafür Sorge getragen ist, daß mit Ausnahme in der Lösestellung in jeder anderen Stellung der Trennungswand der Druck auf die der Hilfsluftbehälterleitung abgewendeten Seite höher ist als auf der anderen Seite der Wand.
- Ein Steuerventil gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht,' und zwar ist als Ausführungsbeispiel ein solches Steuerventil gewählt, bei welchem das Lösen und das Bremsen .durch je einen besonderen Steuerschieber überwacht werden. Der Vollständigkeit halber und zur Erleichterung des Verständnisses der Wirkungsweise der Erfindung sind der Bremszylinder und der Hilfsluftbehälter auf der Zeichnung ebenfalls dargestellt.
- Das Steuerventil ist bei L an die durch den Zug hindurchgeführte Hauptleitung angeschlossen. k1 und k2 sind die Steuerkolben für die Steuerschieher S1 und S2, von denen der erstere das Bremsen, der letztere das Lösen regeln. C ist der Einkammerbremszylinder, I-I der Hilfsluftbehälter.. An der Leitung 2, die den letzteren mit den Steuerschieberkammern verbindet, ist ein Steuerbehälter angeschlossen, in welchem durch eine verschiebbare Wand, die als Kolben, Biegehaut o. dgl. ausgebildet sein kann, zwei veränderliche Räume gebildet werden, die in der Lösestellung der Bremse durch eine Öffnung q miteinander in Verbindung stehen. In jeder anderen Stellung der Trennungswand sind die Räume voneinander geschieden. Bei dem in der Zeichnung dargestellten ,Ausführungsbeispiel ist als verschiebbare Trennungswand ein Kolben m gewählt. Diese Anordnung ermöglicht durch die Anbringung eines kleinen Gegenkolbens n in einfacher Weise die Durchführung der Forderung, daß der Druck auf dieser Seite der Trennungswand; sobald die Lösestellung verlassen ist, höher ist als auf der gegenüberliegenden Seite. Der gleiche Effekt kann natürlich auch durch die Anordnung einer die Trennungswand belastenden Feder an geeigneter Stelle erreicht werden.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei gelöster Bremse stehen beide Steuerkolben kl und k2 in ihrer rechten Endstellung. Der Schieber SZ verbindet den Kanal i mit dein Kanal 2, durch den Hauptleitungsluft in den Hilfsluftbehälter H gelangt; auch in den Steuerbehälter ist auf dem gleichen Wege Hauptleitungsluft eingedrungen und hat den Kolben in in die rechte Endstellung verschoben, falls er vorher eine andere Stellung innegehabt hat. Dabei hat er die kleine Bohrung q überschliffen, so daß die in den Rauin B eingetretene Hauptleitungsluft auch in den Raum A und die zur Vergrößerung desselben vorgesehene Kammer K eintritt. Durch die \-erbindungsleiter 5 wird auch die Steuerschieberkammer für den Löseschieber S= mit Hauptleitungsluft gefüllt. Die Füllung der Kammer für den Steuerschieber SI erfolgt unmittelbar von Kanal 2 aus. Der Bremszylinder C ist über die Leitung q. und eine Muschel im Schieber S2 mit der ins Freie führenden C)ffnung 9 verbunden, also entlüftet. Die Bremse ist gelöst.
- Das Anziehen der Bremse erfolgt in bekannter Weise durch Ablassen von Hauptleittungsluft, wobei der Steuerschieber SZ die Verbindung zwischen den Kanälen i und 2 einerseits und .4 und der Freiluftöffnung 9 anderseits unterbricht. Der Schieber S1 verschiebt sich nach öffnung des Abstufungsventils falls es sich um eine Betriebsbremsung handelt, so weit nach links, daß der Kanal 7 im Steuerschieber mit dein Kanal 6 zur Deckung gelangt, so daß Hilfsbehälterluft in den Bremszvlinder einströmt. Bei Schnellbremsungen verschiebt sich der Schieber Sl so weit nach links, daß Hilfsbehälterluft durch die entsprechend reichlich bemessene Bohrung 8 ungedrosselt in den Bremszylinder C eintritt. Zunächst jedoch ist bei der Schnellbremsung die Hauptleitung durch die Muschel im Schieber S1 finit der Leitung 3 verbunden worden, so claß Hauptleitungsluft über das geöffnete Rückschlagventil r in den Bremszylinder eindringen konnte und den Bremskolben I rasch vorwärtsgetrieben hat. Der Kolben m im Steuerbehälter verschiebt sich hierbei nach links. weil seine linke Fläche dem sinkenden Hilfsbehälterdruck ausgesetzt ist. Der Druck im Raume A erfährt nur eine geringe Verminderung, weil durch die Verschiebung des Kolhens m nur eine ganz geringe Volumenver-Trüßerung des Raumes A erfolgt. Er bleibt also nahezu auf seiner bisherigen Höhe. Soll die Bremswirkung stufenweise vermindert werden, so wird der Hauptleitungsdruck derarterhöht, daß beide Steuerkolben in die Lösesirellung zurückgehen, dabei wird der Breniszvlinder vorübergehend entlüftet und der Hilfsluftbehälter II nachgefüllt, auch der Druck im Raum B des Steuerbehälters steigt dabei an und drückt die Trennungswand nach rechts. Dadurch erfährt der im Raum A und in den damit in Verbindung stehenden Räumen befindliche Druck eine Erhöhung, welche bewirkt, ;laß der Steuerkolben k= nach links zurückbewegt wird und die weitere Entlüftung des Bremszylinders unterbricht. Das Steuerventil befindet sich dann, in der Löseabschlußstellung, die durch wiederholtes Erhöhen des Hauptleitungsdruckes so lange immer wieder von neuem herbeigeführt werden kann, bis die Trenntingswand - im Falle des dargestellten Ausführungsbeispiels der Kolben iyi -- die kleine Ö ffnun- q hinter sich gelassen hat, so daß in den Räumen A und B wieder Druckgleichheit eintreten kann. Die Bremse ist dann v,-illig geht.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCIi: Steuerventil für Einkaminerdruckluftbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß an die Verbindungsleitung zwischen Steuerschieberkammer und Hilfsluftbehälter ein Steuerbehälter angeschlossen ist, der durch eine verschiebbare Wand (Kolben o. dgl. ) in zwei veränderliche Kammern geteilt ist, die nur in der Lösestellung des Steuerventils zum Zwecke des Ladens finit Hauptleitungsdruck durch einen Kanal, eine Nut o. dgl. miteinander verbunden sind, so daß in dieser Stellung in beiden Druckgleichheit herrscht, die aber bei Verschiebung der ',Trennungswand beim Anziehen der Bremse voneinander getrennt sind, wobei durch geeignete Mittel dafür Sorge getragen ist, daß der Druck auf derjenigen Seite der Trennungswand, die der unter Hilfsbehälterdruck stehenden Seite gegenüberliegt, höher ist als auf dieser, zu dem Zweck, den Steuerschieber aus der Lösestellung in die Abschlußstellung zurückzubewegen, wenn in der Hauptleitung eine Druckerhöhung erzeugt wird, die unterhalb derjenigen Höhe bleibt, die notwendig ist, um die Trennungswand zwischen den beiden Kammern (A und B) in die beide Räume verbindende Lösestellung zurückzudrücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK82613D DE384229C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Steuerventil fuer Einkammerdruckluftbremsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK82613D DE384229C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Steuerventil fuer Einkammerdruckluftbremsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384229C true DE384229C (de) | 1923-11-03 |
Family
ID=7234540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK82613D Expired DE384229C (de) | 1922-07-08 | 1922-07-08 | Steuerventil fuer Einkammerdruckluftbremsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384229C (de) |
-
1922
- 1922-07-08 DE DEK82613D patent/DE384229C/de not_active Expired
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