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DE3841022A1 - Formmassen aus arylensulfidpolymeren und phenolischen verbindungen - Google Patents

Formmassen aus arylensulfidpolymeren und phenolischen verbindungen

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Publication number
DE3841022A1
DE3841022A1 DE19883841022 DE3841022A DE3841022A1 DE 3841022 A1 DE3841022 A1 DE 3841022A1 DE 19883841022 DE19883841022 DE 19883841022 DE 3841022 A DE3841022 A DE 3841022A DE 3841022 A1 DE3841022 A1 DE 3841022A1
Authority
DE
Germany
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weight
pps
alkyl
approximately
phenolic compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883841022
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Detlef Dipl Chem Dr Heinz
Klaus Dipl Chem Dr Reinking
Burkhard Dipl Chem Dr Koehler
Walter Dr Schmitt
Rolf-Volker Dr Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19883841022 priority Critical patent/DE3841022A1/de
Publication of DE3841022A1 publication Critical patent/DE3841022A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/13Phenols; Phenolates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L81/00Compositions of macromolecular compounds obtained by reactions forming in the main chain of the macromolecule a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen or carbon only; Compositions of polysulfones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L81/02Polythioethers; Polythioether-ethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L61/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08L61/06Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes with phenols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Formmassen, erhalten durch Zusammenschmelzen von Arylensulfidpolymeren (PAS), vorzugsweise Polyphenylensulfid (PPS), mit phenolischen Verbindungen. Die Formmassen haben eine sehr gute Verarbeitbarkeit.
Arylensulfidpolymere sind bekannt. (z. B. US-PS 33 54 129, EP-OS 1 71 021). Sie werden als inerte, hochtemperaturbeständige Themoplaste, die zudem einen hohen Füllgrad mit Glasfasern und/oder anderen Materialien erlauben, zunehmend für die Elektroindustrie und andere Industriebereiche interessant.
Der Einsatz dieser Polymeren, insbesondere des Polyparaphenylensulfids (PPS), nimmt vor allem in Bereichen, die bislang Duroplasten vorbehalten waren, wegen der einfacheren Verarbeitbarkeit zu.
Spritzgußfähige PPS-Formmassen, die für gewöhnlich Glasfasern und/oder mineralische Füllstoffe in hohen Konzentrationen enthalten, zeichnen sich durch relativ niedrige Viskositäten der Schmelzen aus. Ihre Verarbeitung durch Spritzgießen macht normalerweise keine Schwierigkeiten.
Bei der Herstellung dünnwandiger oder sehr komplizierter Formteile können jedoch Schwierigkeiten auftreten, wenn die Fließwege der Schmelzen im Werkzeug sehr lang sind. Dies ist vorzugsweise dann der Fall, wenn aus Gründen der Verzugsfreiheit die Anschnitte so gelegt sind, daß eine Vorzugsorientierung der Glasfasern resultiert.
Bei der Herstellung derartiger Formteile kann es schwierig sein, die Formen trotz der niedrigen Viskosität der Schmelzen vollständig zu füllen. Der Grund dafür ist, daß PPS-Schmelzen beim Abkühlen (ca. im Bereich um 230 bis 250°C) kristallisieren. Das kann zur Folge haben, daß bei langen Fließwegen der Schmelzen diese bereits während des Formfüllvorganges bis auf diesen Temperaturbereich abgekühlt werden kann, so daß dann schon die Erstarrung unter Zunahme der Viskosität der Schmelzen einsetzt. Die Folge ist, daß die vollständige Füllung der Form erschwert wird. Allgemein weisen Formteile, bei deren Herstellung der Erstarrungsprozeß der Schmelze einsetzt, bevor die Form vollständig gefüllt ist, verringerte mechanische Festigkeit und - bei verstärkten oder gefüllten Formmassen - Oberflächenstörungen in Angußferne auf.
Es wäre daher von Vorteil, die Schmelzviskosität der PAS, speziell PPS, signifikant zu senken.
Die Möglichkeit, das Molekulargewicht entsprechend abzusenken, ist dabei von nur geringer Attraktivität, da mit sinkender Molmasse die mechanischen Eigenschaftswerte sinken.
Dazu kommt, daß niedermolekulare Arylensulfidpolymere nur aufwendig elektrolytfrei herstellbar sind. Elektrolytfreie Polymere sind für Anwendungen im Bereich der Elektroindustrie von Vorteil.
Aus der EP-OS 94 092 ist die Verwendung phenolischer Additive zur Stabilisierung von PPS, speziell gegen Vergelung bei der Verarbeitung, bekannt. Es werden sterisch gehinderte Phenole, wie sie üblicherweise auch zur Stabilisierung anderer Polymerer eingesetzt werden, verwendet.
In der EP-A 70 010 werden Phenolharze als für Stabilisierungszwecke möglicherweise geeignet bezeichnet, jedoch wird a priori ihre thermische Stabilität als zu gering beurteilt. Hier liegt also ein technisches Vorurteil vor.
Es wurde nun gefunden, daß Mischungen aus Arylensulfidpolymeren, vorzugsweise Polyphenylensulfid, und speziellen phenolischen Verbindungen eine deutlich verringerte Schmelzviskosität aufweisen, wobei die Kristallisationsgeschwindigkeit, je nach Additiv, herabgesetzt oder erhöht sein kann. Die hohe Kristallinität des PPS ist überraschend dabei i. a. nahezu unverändert bzw. bezogen auf den PPS-Anteil sogar erhöht.
Gegenstand der Erfindung sind daher Arylensulfidpolymer- Formmassen, hergestellt durch Zusammenschmelzen von
  • A) 70 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise 80 bis 99,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 90 bis 99 Gew.-% Polyarylensulfid, vorzugsweise Polyphenylensulfid und
  • B) 0,1 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 10 Gew.-% phenolischen Verbindungen der Formeln (I)-(III) wobei
    R unabhängig voneinander Wasserstoff (H), Halogen, bevorzugt Chlor oder Brom, C₁-C₂₀-(Ar)Alkyl, C₆-C₁₈-(Alk)aryl, wobei die (Ar)Alkyl- bzw. (Alk)aryl-Reste substituiert, z. B. mit Halogen oder -OH, oder auch über z. B. -O- mit dem Kern verknüpft sein können,
    R¹ unabhängig voneinander eine chemische Bindung, einen C₁-C₂₀-Alkylen oder Alkyliden-Rest, gegebenenfalls substituiert durch Halogen oder -OH, eine Ester-, eine Amidgruppe, -O-, -SO-,-SO₂-, -S-, -CO-, oder auch eine Annellierung zweier oder mehrerer Ringe,
    R² Wasserstoff oder C₁-C₉-Alkyl,
    n für die Zahl 1, 2 oder 3, bevorzugt 1 und 2,
    m für die Zahl 0, 1, 2, 3 oder 4, bevorzugt 1, 2 oder 3,
    p 1 oder 2,
    r für die Zahl 0, 1 oder 2, bevorzugt 1,
    s für die Zahl 0, 1 oder 2, bevorzugt 0 oder 1,
    t eine ganze Zahl von 0-8 (Mittelwert),
    l für die Zahl 0, 1 oder 2, bevorzugt 0,
    k für die Zahl 1 oder 2, bevorzugt 1 und
    X eine ganze Zahl im Bereich von ca. 50 bis ca. 500, wobei bis zu ca. 50 Mol-% Comonomere enthalten sein können,
    bedeuten, mit der Maßgabe, daß bevorzugt kein zu einer -OH-Gruppe o-ständiger Rest eine t-butyl-Gruppe ist, sowie
  • C) gegebenenfalls 0,01 bis 250 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Summe der Komponenten A+B, weiteren Zusatzstoffen.
Beispiele für Verbindungen der Formel (I) sind 4-Nonylphenol, 4-Dedecylphenol, styrolisierte Phenole usw.
Beispiele für Verbindungen der Formel (II) sind Alkylidenbisphenole wie 2,2-(Bis-4-hydroxy-phenyl)-propan (Bisphenol A), Bis-4-hydroxyphenylmethan (Bisphenol F) 1,1-(Bis-4-hydroxyphenyl)-cyclohexan (Bisphenol Z), 1,1-(Bis-4-hydroxyphenyl)-ethan, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-ethan, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-butan, 2,2- Bis-4-hydroxy-3,5-dimethylphenyl)-propan, 2,2-(Bis-4- hydroxy-3,5-dichlorphenyl)-propan, 2,2-(Bis-4-hy­ droxy-3,5-dibromphenyl)-propan, Phenol- bzw. Alkyl­ phenol-Formaldehyd-Kondensate (Novolake) mit im Mittel bevorzugt 3-8 Ringen pro Molekül usw.
Beispiele für Additive der Formel (III) sind vorzugsweise Vinylphenol- bzw. Isopropenylphenol -Homo- oder -Copolymere.
Bevorzugte Additive sind diejenigen der allgemeinen Formel (II) und (III), wobei von diesen Alkylidenbisphenole, Novolake und Polyvinylphenole wiederum besonders bevorzugt sind.
Die phenolischen Mischungsbestandteile B können einzeln oder im Gemisch eingesetzt werden. Es können auch Isomerengemische bzw. Reaktionsrohprodukte eingesetzt werden.
Die phenolischen Mischungsbestandteile B sind prinzipiell bekannt oder können nach prinzipiell bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Mischungen erfolgt in der Schmelze. Sie kann nach allen in der Thermoplast-Verarbeitung zur Abmischung üblichen Verfahren (z. B. auf Knetern oder (Schneckenwellen)-Extrudern ausgeführt werden. Sie wird bei einer Temperatur von 290 bis 400°C, bevorzugt 300 bis 350°C, ausgeführt.
Die erfindungsgemäßen Mischungen können als Komponente C weitere Zusatzstoffe wie Füllstoffe und Verstärkungsmaterialien, z. B. Glasfasern, mineralische Füllstoffe, Nukleierungsmittel, Weichmacher, Fließhilfsmittel, UV-Stabilisatoren, Antioxidantien, Pigmente und andere Zusätze enthalten. Es können, je nach Art des Zusatzstoffes, 0,01 bis 250 Gew.-%, bezogen auf die Summe des Gewichts der Komponenten A+B, weitere Zusatzstoffe verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Mischungen zeichnen sich durch eine verringerte Schmelzviskosität aus. Zusätzlich kann auch die Kristallisationsgeschwindigkeit erniedrigt oder erhöht sein. Erniedrigte Kristallisationsgeschwindigkeiten können z. B. für den Spritzguß komplizierter Formteile (Formfüllung, Oberflächenqualität), erhöhte Kristallisationsgeschwindigkeiten für eine Erniedrigung der Zykluszeiten von Interesse sein. Die überproportional große Kristallinität läßt weiterhin für die modifizierten Arylensulfidpolymeren gute mechanische Eigenschaften erwarten. Die erfindungsgemäßen Mischungen eignen sich zur Herstellung von Formkörpern, Folien und Fasern, zum Spritzguß und zur Extrusion.
Die Schmelzviskositätsmessungen wurden mit einem Contraves RM 30 Platte-Kegel-Viskosimeter, die DSC-Messungen mit einem Perkin-Elmer DSC-System 7-Gerät durchgeführt.
Als Maß für die Kristallisationsgeschwindigkeit wurde das Maximum der Kristallisations-Exothermen beim Abkühlen aus der Schmelze (dynamische Kristallisation) gewählt.
Beispiele 1-3
Als PPS wurde Tedur® (BAYER AG) verwendet.
In einem Rundkolben wurden Mischungen aus je ca. 30 g PPS-Granulat mit einer Schmelzviskosität von 38 Pa · s bei 320°C und einem Schergefälle von 100 s-1 und 5, 10 und 20 Gew.-% Bisphenol A auf 320°C erhitzt und unter Rühren homogenisiert. Insgesamt wurde nach dem Aufschmelzen des Polymeren 30 min lang gerührt. Anschließend wurden die Heizbäder weggenommen, die Mischungen auf Raumtemperatur abgekühlt und die Proben gehäckselt.
Die Ergebnisse der DSC-Untersuchungen sowie der Schmelzviskositätsbestimmungen sind in Tabelle 1 angegeben.
Beispiele 4-6
In der für die Beispiele 1-3 angegebenen Weise wurde PPS mit 5, 10 und 20 Gew.-% Bisphenol F (Zusammensetzung: 5,8% 2,2′-, 34,0% 2,4′- und 49,4% 4,4′-Isomer, Rest (ca. 11%) vermutlich höhere Kondensationsprodukte) modifiziert.
Die Ergebnisse der DSC-Untersuchung sowie der Schmelzviskositätsbestimmung sind in Tabelle 1 angegeben.
Beispiele 7-9
In der für Beispiele 1-3 beschriebenen Weise wurde PPS mit 5, 10 und 20 Gew.-% Bisphenol F (Zu­ sammensetzung: 10,5% 2,2′-, 30,5% 2,4′- und 51,6% 4,4′-Isomer, Rest (ca. 7,4%) vermutlich höhere Kon­ densationsprodukte) modifiziert.
Die Ergebnisse der DSC-Untersuchung sowie der Schmelz­ viskositätsbestimmung sind in Tabelle 1 angegeben.
Vergleichsbeispiel 1
In der in Beispiel 1 angegebenen Weise wurde PPS-Granu­ lat aufgeschmolzen, 30 min lang gerührt und anschlie­ ßend, nach Entfernen des Heizbads, das Polymere auf Raumtemperatur abgekühlt und gehäckselt. Die Ergebnisse der DSC-Untersuchung sowie der Schmelzviskositätsbe­ stimmung sind in der Tabelle angegeben.
In den Tabellen 1 und 2 bedeuten T S den Schmelzpunkt des PPS und T K die Kristallisationstemperatur, bestimmt aus dem Maximum des exothermen Wärmeflusses beim Ab­ kühlen, beide mit einer Aufheiz- bzw. Abkühlgeschwin­ digkeit von 20 K min-1 bestimmt. SV bedeutet die Schmelzviskosität der Mischung bei einer Temperatur von 320°C und einem Schergefälle von 100 s-1.
Tabelle 1
Beispiele 10-12
In der in Beispiel 1 angegebenen Weise wurde ein mit 5, 10 und 10 Gew.-% eines Phenol-Formaldehyd-Kondensats (Novolak) (Vulkadur RB®, BAYER AG; durchschnittlich 5-5 Kerne pro Molekül) modifiziertes PPS hergestellt. Die Schmelzviskositätswerte sowie die Ergebnisse der DSC-Untersuchungen sind in Tabelle 2 angegeben.
Im Gegensatz zu der in der EP-A 70 010 verminderten, nicht ausreichenden thermischen Stabilität von Phenol­ harzen in PPS wurde gefunden, daß gerade Novolake eine sehr hohe thermische Stabilität in PPS aufweisen.
Dieser Befund ist in Tabelle 3 dargestellt; die Ge­ wichtsverluste des z. B. mit 5%Novolak (Bsp. 10) modifizierten PPS sind kaum größer als die des Ver­ gleichs.
Beispiele 13-15
In der in Beispiel 1 angegebenen Weise wurde PPS mit 5, 10 und 20 Gew.-% eines styrolisierten Phenols (Vulkanox SP®, BAYER AG) modifiziert. Die Schmelzvis­ kositätswerte sowie die Ergebnisse der DSC-Unter­ suchungen sind in Tabelle 2 angegeben-
Vergleichsbeispiel 2
In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde PPS- Granulat aufgeschmolzen, 30 min lang gerührt und an­ schließend, nach Entfernen des Heizbads, das Polymere auf Raumtemperatur abgekühlt und gehäckselt. Die Ergeb­ nisse der DSC-Untersuchung sowie der Schmelzviskosi­ tätsbestimmung sind in der Tabelle angegeben.
Tabelle 2
Tabelle 3

Claims (3)

  1. Mischungen, hergestellt durch Zusammenschmelzen von
    • A) 70 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise 80 bis 99,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 90 bis 99 Gew.-% Polyarylensulfid, vorzugsweise Poly­ phenylensulfid und
    • B) 0,1 bis 30 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 10 Gew.-% phenolischen Verbindungen der Formeln (I), (II) und (III) wobei
      R unabhängig voneinander Wasserstoff (H), Halo­ gen, bevorzugt Chlor oder Brom C₁-C₂₀-(Ar)- Alkyl, C₆-C₁₈-(Alk)aryl, wobei die (Ar)Alkyl- bzw. (Alk)aryl-Reste substituiert, z. B. mit Halogen oder -OH, oder auch über z. B. -O- mit dem Kern verknüpft sein können,
      R¹ unabhängig voneinander eine chemische Bin­ dung, einen C₁-C₂₀-Alkylen oder Alkyliden- Rest, gegebenenfalls substituiert durch Halogen oder -OH, einer Ester-, eine Amid­ gruppe, -O-, -SO-, -SO₂-, -S-,-CO-, oder auch eine Annellierung zweier oder mehrerer Ringe,
      R₂ Wasserstoff oder C₁-C₉-Alkyl,
      n für die Zahl 1, 2, oder 3, bevorzugt 1 und 2,
      m für die Zahl 0, 1, 2, 3 oder 4, bevorzugt 1, 2 oder 3,
      p 1 oder 2,
      r für die Zahl 0, 1 oder 2, bevorzugt 1,
      s für die Zahl 0, 1, oder 2, bevorzugt 0 oder 1,
      t eine ganze Zahl von 0-8 (Mittelwert),
      l für die Zahl 0, 1 oder 2, bevorzugt 0,
      k für die Zahl 1 oder 2, bevorzugt 1 und
      x eine ganze Zahl im Bereich von ca. 50 bis ca. 500, wobei bis zu ca. 50 Mol-% Comonomere enthalten sein können,
      bedeuten, mit der Maßgabe, daß bevorzugt kein zu einer -OH-Gruppe o-ständiger Rest eine t-butyl- Gruppe ist, sowie
    • C) gegebenenfalls 0,01 bis 250 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Summe der Komponenten A+B, weiteren Zusatzstoffen.
  2. 2. Herstellung der Mischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Vermischen der Kom­ ponenten in der Schmelze und Homogenisierung nach den in der Thermoplast-Verarbeitung üblichen Ver­ fahren hergestellt werden.
  3. 3. Verwendung von Mischungen nach Anspruch 1 zur Herstellung von geformten Körpern.
DE19883841022 1988-12-06 1988-12-06 Formmassen aus arylensulfidpolymeren und phenolischen verbindungen Withdrawn DE3841022A1 (de)

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