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DE384057C - Verfahren zum Schneiden von Gussbloecken, besonders Stahlgussbloecken in heissem Zustande - Google Patents

Verfahren zum Schneiden von Gussbloecken, besonders Stahlgussbloecken in heissem Zustande

Info

Publication number
DE384057C
DE384057C DEM61646D DEM0061646D DE384057C DE 384057 C DE384057 C DE 384057C DE M61646 D DEM61646 D DE M61646D DE M0061646 D DEM0061646 D DE M0061646D DE 384057 C DE384057 C DE 384057C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocks
cutting
hot state
cast
block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM61646D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM61646D priority Critical patent/DE384057C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE384057C publication Critical patent/DE384057C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D23/00Machines or devices for shearing or cutting profiled stock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Maschine zum. Schneiden von Stahlblöcken zu Stücken, welche für die Massenfabrikation in Gesenkschmiedereien geeignet sind, z. B. für Eisenbahnwagenräder, Zahnräder usw. Die Maschine ist während des Betriebes leicht einstellbar, damit die Schmiedestücke ein bestimmtes Gewicht erhalten. Das Abschneiden der Stücke geschieht, während der Block noch warm ist. Die Schneidflächen sind glatt, so daß es nicht nötig ist, dieselben nachzuarbeiten.
Das neue Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Gußblock in Drehung versetzt wird, während gleichzeitig eine oder mehrere Messerscheiben, die sich frei auf ihren Achsen drehen können und die auf verschiedenen Seiten des Blockes angeordnet sind, gegen denselben vorgeschoben werden. ao
Mit Hilfe der neuen Maschine werden die Arbeitskosten wesentlich gegen früher verringert.
Die neue Maschine zur Ausführung des
Verfahrens ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι die Maschine von vorn, Abb. 2 einen Teil derselben von oben und Abb. 3 einen anderen Teil derselben, ebenfalls von oben gesehen; Abb. 4 ,' bis 8 zeigen verschiedene Einzelheiten.
Der auf die geeignete Temperatur erhitzte Block wird mit einem Ende in das Stützlager 23, 24 (Abb. i, 6,7) gebracht und mit dem : anderen Ende in der Backenscheibe 1 (Abb. 2,3) durch Drehen des Handrades" 2 festgeklemmt, dessen Achse 60 in der die Backenscheibe 1 tragenden Achse 8 gelagert ist und durch die Kegelräder 62 und Schraubenspindeln 63 auf die Backen 61 einwirkt. Die Messerscheiben 21, 22, welche in auf dem Schlitten 9 angeordneten Hebeln 19, 20 lose drehbar gelagert sind, werden durch das Verschieben des Schlittens 9 mittels des Motors 52 (Abb. i, 2) zur Schneidestelle geführt. Von diesem Motor aus erfolgt die Bewegung des Schlittens 9 durch die Welle 10, die Schneckengetriebe 11, 12 und 13, 14, die Leitspindeln 15, 16 und Schraubenmuttern 17, 18. Letztere sind fest mit dem Schlitten 9 verbunden. Der Gußblock wird in senkrechter Richtung mittels der Pumpe 29 (Abb. 1) eingestellt, welche durch die Rohrleitung 28 mit dem Hebezylinder 27 in Verbindung steht. Der Kolben 26 wirkt auf dasOuerhaupt 25 (Abb. 1 und 8) und die sich darauf befindende Stützlagerhälfte 24 (Abb. i, 7), welche den Guß- . block von unten stützt.
Sobald die Messerscheiben die geAvünschte I-age in bezug auf den Block eingenommen haben, wird der Motor 51 (Abb. 3) angelassen, wodurch der Block in Drehung versetzt wird. Die Drehung des Motors 51 wird auf den Block durch die Stirnräder 4, 5, die Welle 46, die Stirnräder 6, 7 und die Welle 8 übertragen. Alsdann wird der Motor 53 angelassen, um die Messerscheiben 21, 22 gegeneinander zu bewegen. Durch die Stirnräder 30,31, die Welle 32, die Stirnräder 33, 34, die Welle 35, die Stirnräder 36, 37, die mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenspindel 38 und die als Muttern ausgebildeten Kreuzköpfe 39, 40 wird die Bewegung des Motors 53 auf die Hebel 19, 20 und die auf diesen lose drehbar angeordneten Messerscheiben 21 und 22 übertragen, die infolgedessen in den Gußblock einschneiden und bei weiterer Annäherung ein Stück des Blockes abtrennen.
Der kastenförmige Rahmen 41, 42, in welchem die Schraubenspindel liegt, dient als Führung für die Kreuzköpfe, welche von den oberen gabelförmigen Enden der Hebel umfaßt werden. Die Zapfen dieser Kreuzköpfe laufen in einer Nut 64 (Abb. 1, 5) des Rahmens4i, 42.
Nachdem die Messerscheiben den Block durchschnitten haben, wird die Reibungskupplung 73 (Abb. i) umgeschaltet, wodurch die Messerscheiben 21, 22 wieder auseinander bewegt werden, indem die Drehung von dem Motor 53 durch die Zahnräder 43, 44, 45 anstatt durch die Zahnräder 33, 34 übertragen wird, wodurch die Umlauf richtung der Schraubenspindel 38 geändert wird. Wenn die Messerscheiben genügend weit voneinander entfernt sind, wird der Motor 53 abgestellt und der Schlitten 9 vorgeschoben, so daß er für den nächsten Schnitt richtig steht. Daraiu wird die Reibungskupplung 73 umgeschaltet, der Motor 53 angelassen, worauf das Schneiden von neuem beginnt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Schneiden vftn Gußblöcken, besonders Stahlgußblöcken in heißem Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußblock in Drehung versetzt wird, während gleichzeitig eine oder mehrere Messerscheiben gegen ihn gepreßt werden. %
2. Maschine zur Ausführung des \"erfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen des Gußblockes eine Backenscheibe (1) vorgesehen ist. deren Backen (61) durch Schraubenspindeln (63) und Kegelräder (62") mit einer Achse (60) in Verbindung stehen, weiche in der die Backenscheibe tragenden Welle (8) drehbar gelagert ist und mit einem Handrad (2) versehen ist und die Messerscheiben (21, 22) auf zwei von- und gegeneinander bewegbaren, an je einer Seite des Gußblockes angeordneten Armen (19,20) gelagert sind, welche mit ihren unteren Enden auf einem Schlitten (yt drehbar angeordnet sind, der parallel zur Längsachse des Gußblockes verschieMiar ist, während die oberen Enden der Arme mit Hilfe einer Schraubenspindel 13$ 1 gegen- und voneinander bewegt werden.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußblock von einer Stütze (24) getragen wird, »lie auf einem hydraulisch bewegten Plunger angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM61646D 1917-08-02 1917-08-02 Verfahren zum Schneiden von Gussbloecken, besonders Stahlgussbloecken in heissem Zustande Expired DE384057C (de)

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DE384057C true DE384057C (de) 1923-10-26

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ID=7310194

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