DE3840556A1 - Nockenstruktur - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nockenstruktur zur Verwendung
in Kraftgeräten und Geräten für die Rehabilitation, wobei
die Nocke eine zu ihrem Drehpunkt exzentrische Führungs
fläche besitzt, an der ein Kraftübertragungsteil, das beim
Drehen der Nocke geführt wird, angeordnet ist.
Es ist allgemein üblich, in Kraftgeräten Nocken zu verwen
den, mit deren Hilfe große Last abhängig vom Grad der
Gelenkbeugung die zu trainierenden Gelenke und Muskeln
unterschiedlich belastet werden können. Es ist ein Nachteil
dieser Strukturen, daß ein- und dieselbe Nocke nicht zum
Training von sowohl der Streck- als auch der Beugemusku
latur einer Extremität eingesetzt werden kann, da die
Gelenkfunktionen bei Beugung und Streckung nicht direkt in
dem Sinn äquivalent sind; daß die relativen Belastungen,
die bei einer vorgegebenen Beugung des Gelenks auftreten,
gleich wären. Daher ist bereits die Ausgangssituation
nicht die gleiche, wenn die Extremität gestreckt oder
gebeugt ist; die Ausgangssituation ist dabei der Abstand
zwischen dem Ausgangspunkt auf der Nockenführungsfläche
bis zum Drehpunkt der Nocke. Man ist daher nach dem Stand
der Technik gezwungen, beim Trainieren der Streck- und
Beugemukulatur jeweils eigene sportliche Übungseinheiten
anzuwenden.
Die Erfindung soll die erwähnten Nachteile beseitigen.
Insbesondere ist es Ziel der Erfindung, eine Nocken
struktur für athletische Kraft- oder Rehabilitationsgeräte
zum Trainieren der Streck- und Beugemuskulatur zur Ver
fügung zu stellen.
Beim Betrachten der Eigenschaften, die die Erfindung
kennzeichnen, wird auf die Ansprüche verwiesen.
Die erfindungsgemäße Nockenstruktur für ein athletisches
Kraft- oder Rehabilitationsgerät besitzt die Merkmale, daß
zu einer Nocke zwei zum Drehpunkt der Nocke exzentrische
Führungsflächen gehören, wobei die Form der einen
Führungsfläche der für die Beugemuskulatur erwünschten
Last entspricht, und die Form der anderen Führungsfläche
der bei der selben Beugung für die Streckmuskulatur
nötigen Kraft entspricht. Da in der Regel die Anfangs
punkte der Führungsflächen nicht zusammenfallen, weist die
Nocke weiterhin bevorzugt eine Verbindungsfläche oder eine
andere gleichwertige Hilfseinrichtung auf, die eine Ver
bindung zwischen den Anfangspunkten dieser Führungsflächen
herstellt. Wenn das Kraftübertragungsteil des Kraftgeräts
mit der Nocke verbunden wird, z. B. am Anfangspunkt der
Führungsfläche oder in dessen Nachbarschaft, so daß es
durch den Anfangspunkt der Führungsfläche läuft, kann
dadurch die Nocke gedreht werden, so daß das Kraftüber
tragungsteil durch die Verbindungsfläche in der Weise
geführt wird, daß es durch den Anfangspunkt der anderen
Führungsfläche geht.
Die Anfangspunkte der Führungsflächen liegen bevorzugt
nahe beieinander an einer und der selben Seite des Dreh
punktes der Nocke, zum Beispiel auf einer Linie, die durch
den Drehpunkt verläuft, wobei sich in diesem Fall die
Führungsflächen vom Anfangspunkt in entgegengesetzten
Richtungen um den Drehpunkt krümmen.
Die Nocke ist bevorzugt ein plattenähnliches Teil, an
dessen Rand eine Vertiefung die Führungs und Verbindungs
oberflächen bildet. Es ist auch vorstellbar, daß die Kante
der Nocke eine glatte Oberfläche bildet, auf der z.B. ein
bandähnliches Kraftübertragungsteil geführt wird. Ebenso
können die Führungsflächen der Nocke mit Zacken ausgeführt
sein und mit einer damit zusammenwirkenden Kette als
Kraftübertragungsteil verwendet werden.
In einer Ausführungsform der Erfindung bildet die Verbin
dungsfläche der Nocke im wesentlichen einen Bogen von
180°, aber es sind auch größere oder kleinere Bögen
möglich. Der Zweck der Verbindungsfläche ist nur, das
Kraftübertragungsteil vom Anfangspunkt einer Führungs
fläche zum Anfangspunkt der anderen Führungsfläche zu
übertragen. Eine wesentliche Eigenschaft der Verbindungs
fläche ist ihre Länge, die durch die tote Bewegung, die
das Kraftübertragungsteil ausführt, wenn die Nocke von der
Beuge-Einstellung zur Streck-Einstellung und umgekehrt,
eingestellt wird, bestimmt ist. Das Kraftübertragungsteil
wird daher immer nahe an den Anfangspunkten der beiden
exzentrischen Führungsflächen fest angeordnet sein. In
einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kraftüber
tragungsteil am Anfangspunkt einer der beiden Führungs
flächen befestigt. Es ist jedoch vorstellbar, daß das
Kraftübertragungsteil - bevorzugt abnehmbar - mit Abstand
vom Anfangspunkt befestigt ist, wobei in diesem Fall dann
das Kraftübertragungsteil auch am Anfangspunkt gehalten
wird, wenn die Nocke gedreht wird.
Die Struktur der Erfindung umfaßt bevorzugt Dreh- und
Verriegelungsmittel, die mit der Nocke verbunden sind und
mit denen die die Nocke in die Ausgangsposition gedreht
werden kann, die von der jeweiligen Führungsfläche, die zu
jedem einzelnen Zeitpunkt benutzt werden soll, vorgegeben
ist. Bevorzugt bestehen dann die Dreh- und Verriegelungs
mittel aus zwei Teilen, die so eingestellt sind, daß sie
konzentrisch drehbar und miteinander verriegelbar sind,
wobei eines mit der Nocke und das andere mit dem
Bedienungsteil des Geräts, das bewegt werden soll, ver
bunden ist. Durch Drehen dieser Teile und durch ent
sprechendes gegenseitiges Verriegeln ist es also möglich,
sowohl die verwendete Nockenführungsfläche als auch die
Anfangsposition des Bedienungsteils des Kraftgeräts wie
gewünscht zu wechseln.
Verglichen mit dem Stand der Technik besteht ein Vorteil
der Erfindung darin, daß ein Kraftgerät zum Training so
wohl der Streck- als auch der Beugemuskulatur der Glied
maßen duch bloßes Drehen der Nocke in die gewünschte
Position derart, daß das Kraftübertragungsteil am Anfangs
punkt der erwünschten Führungsfläche angeordnet ist, ver
wendet werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die an
hängenden Zeichnungen im Einzelnen beschrieben, dabei
zeigt
Fig. 1 eine schematische Aufrißzeichnung einer
erfindungsgemäßen Nocke;
Fig. 2 schematisch ein erfindungsgemäßes Dreh- und Ver
riegelungsmittel;
Fig. 3-5 den Einsatz der erfindungsgemäßen Struktur; und
Fig. 6 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt das Profil einer plattenförmigen Nocke 1, die
an ihrem Drehpunkt 2 in ein Kraftgerät drehbar eingebaut
ist. Am äußeren Rand der plattenförmigen Nocke sind zwei
Führungsflächen 3 und 5 vorgesehen, die relativ zum Dreh
punkt exzentrisch sind, die Anfangspunkte 4 und 6 dieser
Oberflächen liegen dabei mit Abstand voneinander an einer
Seite des Drehpunktes. Die Anfangspunkte der Führungs
flächen sind mit einem Bogen verbunden, d. h. mit der
Verbindungsfläche 7. Die Form der Führungsflächen 3 und 5,
d. h. die Veränderung des Abstandes zwischen dem Drehpunkt
und der Führungsfläche, wird mit den Muskeln und Gelenken,
für deren Training dieser spezielle Exzenter gedacht ist,
abgestimmt. Hiermit bestimmt die Entfernung des Kraftüber
tragungsteiles vom Drehpunkt der Nocke oder ihre Ver
längerung in gerade Richtung den Kraftaufwand zu jedem
Zeitpunkt.
Das Kraftübertragungsteil kann an der Nocke 1 durch Ein
drücken des dickeren Endes des Kraftübertragungsteil in
die Hülse 28 und Führen entlang des Schlitzes 27 auf der
Nockenführungsfläche befestigt werden. Auf der Oberfläche
des Exzenters kann das Kraftübertragungsteil am Anfangs
punkt 4 der die Streckmuskulatur trainierende Oberfläche
30, oder, wenn die Nocke gedreht wird, über die Ver
bindungsfläche 7 am Anfangspunkt 6 der für das Training
der Beugemuskulatur vorgesehenen Oberfläche 29 abgestützt
werden.
Die erfindungsgemäße Nocke wird, wie folgt, verwendet. Das
Kraftübertragungsteil, bspw. ein Seil, eine Kette oder ein
Riemen, wird am Anfangspunkt 4 befestigt, wobei dann, wenn
die Nocke entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, das
Kraftübertragungsteil über die exzentrische Führungsfläche
3 geführt wird und die erforderliche Kraft, die über die
Verbindung mit dem Kraftgerät wirkt, sich in entsprechend
der Variation des Abstandes zwischen der Führungsfläche
und dem Drehpunkt 2 ändert. Wenn die Bewegung des Kraft
geräts in entgegengesetzter Richtung gewünscht wird,
dreht man die Nocke 1 derart, daß sich das Kraftüber
tragungsteil wendet und an der Verbindungsfläche 7 an
liegt, wobei es sich zum Anfangspunkt 6 der anderen
Führungsfläche 5 hinbewegt. Wenn nun die Nocke im Uhr
zeigersinn gedreht wird, d. h., wenn das Gestänge des
Kraftgeräts in die der Bewegung beim Benutzen der Ober
fläche 3 entgegengesetzten Richtung gedreht wird, wird
eine andere variable Kraft auf das Gestänge des Gerätes
wirken.
In einer erfindungsgemäßen Struktur, wie sie in Fig. 2 in
einer Schnittzeichnung dargestellt ist, besteht das Dreh-
und Verriegelungsmittel 8 aus zwei plattenähnlichen
Teilen 9 und 10, die konzentrisch dreh- und miteinander
verriegelbar angeordnet sind. Eines dieser Teile 9 wird
fest mit der Nocke 1 verbunden, und das andere Teil 10 ist
fest mit dem bewegbaren Teil 11 des Kraftgerätes ver
bunden, diese Teile werden in der Zeichnung durch ein
Zahnrad dargestellt, das mit das Übertragungsglied durch
eine Kette verbunden ist.
Die Teile 9 und 10, sind in dieser Ausführungsform runde
Scheiben, die mit Hilfe ihrer Wellen 12 und 13 ineinander
eingepaßt sind, die untereinander und vom Geräterahmen 14
durch Halterungen 15 unterstützt werden. Das Ineinander
greifen der beiden Platten wird mit einem unter Federdruck
stehenden Sperrstift 16, der in die Platte 10 eingebaut
ist, erreicht. Die Platte 9 ist mit einem Loch 17 ver
sehen, das den Sperrstift aufnimmt, wobei die Feder 18 den
Sperrstift in dieses Loch drückt, so daß die Teile 9 und
10 (die Platten) miteinander verriegelt sind und sich
gemeinsam drehen.
Die innere Platte 9 trägt auch einen Griff 19, der es,
zusammen mit dem Sperrstift 16, ermöglicht, die Teile 9
und 10, wie in Fig. 3-5 gezeigt, gegeneinander zu drehen
und einzusetzten. Wenn z.B. die Beinbeugemuskeln trainiert
werden sollen, wird das bewegbare Geräteteil 11, wie vom
Pfeil angezeigt, nach oben bewegt. Das bewegbare Geräte
teil 11 ist in diesem Fall über die miteinander verriegel
baren Teile 9 und 10 mit der Nocke 1 derart verbunden,
daß, wenn sich die Nocke dreht, das Kraftübertragungsteil
20 auf der Führungsfläche 3 geführt wird, die eine vorge
gebene Gegenkraft zur verrichteten Bewegung auferlegt.
Wenn es erwünscht ist, das Gerät zum Trainieren der Beuge
muskulatur zu benutzen, wird der Sperrstift herausgezogen,
woraufhin die Platten 9 und 10 frei gegeneinander verdreht
werden können. Der Handgriff 19 wird dann, wie vom Pfeil
21 angezeigt, im Uhrzeigersinn um 180° gedreht, wobei die
Nocke gleichfalls um 180° gedreht wird. Gleichzeitig wird
der Sperrstift 16 um 180° entgegen dem Uhrzeigersinn in
die Richtung des Pfeils 22 bewegt, wobei das Bedienungs
teil in seine obere Position steigt. Der Sperrstift 16 und
das entsprechende Loch 17 in der äußeren Platte sind nun
wieder genau eingestellt und die Platten können deshalb
miteinander verriegelt werden. Wenn jetzt das Bedienungs
teil 11 nach unten gedrückt wird, wird das Kraftüber
tragungsteil 20 auf die andere auf der Nocke vorgesehene
Führungsfläche 5 geführt.
Es soll erwähnt werden, daß es nicht zwingend notwendig
ist, daß die Teile 9 und 10 in jede Richtung um eine halbe
Drehung gedreht werden: es ist vorstellbar, daß in der
Platte 9 z. B. mehrere Löcher für den Sperrstift 16 vor
gesehen sind, wodurch eine größere Variatonsbreite hin
sichtlich der Verzahnungspositionen und der erforderlichen
Drehungen erreicht wird.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, die unter Berücksichtigung der Tatsache er
funden wurde, daß oft, wenn Streck- und Beugemuskulatur
trainiert werden, die Sitzhöhe im Gerät nicht für beide
Arten von Übungen geeignet ist. In diesem Fall wird bevor
zugt die Bank 25 mit Drehzapfen 26 an dem Rahmen des
Gerätes befestigt. Die Bank liegt daher direkt auf dem
Rahmen des Gerätes (in der unteren Position) an oder sie
kann durch die Drehzapfen in ihre obere Position gehoben
werden (gepunktete Linien in der Zeichnung). Auf diese
Weise kann die Anpassung des Sitzes in eine passende
Position schnell vorgenommen werden, sogar während das
Gerät selbst jeweils zum Trainieren der Streck- oder
Beugemuskulatur umgestellt wird.
Es sollte festgehalten werden, daß das Kraftübertragungs
teil am Anfangspunkt einer der beiden Führungsflächen oder
an einem anderen Punkt der Nocke so befestigt werden kann,
daß, wenn die Nocke gedreht wird, das Kraftübertragungs
teil auf die Führungsflächen geführt wird. Ebenso kann die
Verbindungsfläche wie in der Figur gezeigt sein, so daß
das Kraftübertragungsteil auf der Verbindungsfläche ge
führt wird, oder wenn die zweite exzentrische Führungs
fläche verwendet wird, die Verbindungsfläche kann auch
teilweise oder vollständig konkav anstatt konvex sein, so
daß das Kraftübertragungsteil sich mindestens teilweise in
einer geraden Linie von einer Führungsfläche zur anderen
bewegt, ohne von der Nocke abgezogen zu werden. In einigen
seltenen Fällen ist es möglich, daß die Anfangspunkte nahe
genug zusammenfallen, so daß in der Praxis die Verbin
dungsfläche eine Länge von Null hat. In diesem Fall wird
das Kraftübertragungsteil derart auf diesen gemeinsamen
Anfangspunkt geführt, daß es in der Lage ist, auf der
Stelle zu drehen und entweder auf der einen oder der
anderen Oberfläche geführt zu werden.
Bezugszeichenliste:
1 = Nocke
2 = Drehpunkt
3 = Führungsfläche
4 = Anfangspunkt
6 = Anfangspunkt
7 = Verbindungsfläche
8 = Dreh- und Verriegelungsmittel
9 = Scheibe
10 = Scheibe
11 = Bedienungsteil
14 = Rahmen
15 = Stützen
19 = Handgriff
20 = Kraftübertragungsteil
25 = Bank
26 = Drehzapfen
27 = Schlitz
28 = Hülse
29 = Oberfläche
30 = Oberfläche
2 = Drehpunkt
3 = Führungsfläche
4 = Anfangspunkt
6 = Anfangspunkt
7 = Verbindungsfläche
8 = Dreh- und Verriegelungsmittel
9 = Scheibe
10 = Scheibe
11 = Bedienungsteil
14 = Rahmen
15 = Stützen
19 = Handgriff
20 = Kraftübertragungsteil
25 = Bank
26 = Drehzapfen
27 = Schlitz
28 = Hülse
29 = Oberfläche
30 = Oberfläche
Claims (9)
1. Nockenstruktur zur Verwendung in Kraftgeräten und Ge
räten für die Rehabilitation, wobei die Nocke (1) eine zu
ihrem Drehpunkt (2) exzentrische Führungsfläche (3) besitzt, an
der ein Kraftübertragungsteil, das beim Drehen der Nocke
geführt wird, angeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nocke eine zweite exzentrische Führungs
fläche (5) aufweist, wobei die Anfangspunkte (4, 6)
dieser Führungsflächen miteinander derart verbunden
sind, daß das Kraftübertragungsteil (20) von der ersten
Führungsfläche (3) zur zweiten (5) und zurück bewegt
werden kann.
2. Nockenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anfangspunkte (4, 6) der Führungsflächen grund
sätzlich an einer und der selben Seite des Drehpunktes (2)
angeordnet sind, wobei sich die Oberflächen in entgegenge
setzte Richtungen um den Drehpunkt krümmen.
3. Nockenstruktur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nocke (1) ein plattenähnliches Teil ist
und eine Vertiefung an ihrem Rand die Führungs- und Verbin
dungsflächen (3, 5, 7) bestimmt.
4. Nockenstruktur nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anfangspunkte (4, 6) miteinander
durch die Verbindungsfläche (7) oder ein gleichartiges
Hilfsmittel verbunden sind.
5. Nockenstruktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungfläche (7) einen Bogen bildet, der sich
im wesentlichen um 180° krümmt.
6. Nockenstruktur nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsteil am Anfangs
punkt (4) der Führungsfläche befestigt ist.
7. Nockenstruktur nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Struktur Dreh- und Verriegelungs
mittel (8), die die Nocke drehen und in einer mit der zu
verwendenden Führungsfläche übereinstimmenden Position
verriegeln, enthält.
8. Nockenstruktur nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß Dreh- und Verriegelungsmittel (8) zwei konzentrisch
drehbare und miteinander verriegelbare Teile (9, 10), von
denen eines (9) mit der Nocke (1) und das andere (10) mit
den Bedienungsteilen (11) des Gerätes verbunden ist, ent
halten.
9. Nockenstruktur nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Führungsfläche (3) für die
Streckmuskulatur eines vorgegebenen Gelenks oder Glied
maße und die andere Führungsfläche (5) für die Beuge
muskulatur des gleichen Gliedmaße vorgesehen ist.
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