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DE3739874A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von faserstraengen der tabakverarbeitenden industrie - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von faserstraengen der tabakverarbeitenden industrie

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DE3739874A1
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Germany
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tobacco
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suction
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conveyor belts
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Uwe Heitmann
Peter Brand
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Koerber AG
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Hauni Werke Koerber and Co KG
Koerber AG
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    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/14Machines of the continuous-rod type
    • A24C5/18Forming the rod
    • A24C5/1835Multiple rod making devices

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von mindestens zwei Fasersträngen der tabak­ verarbeitenden Industrie, insbesondere von Tabaksträngen zur Zigarettenherstellung, wobei mindestens zwei Tabak­ ströme zugeführt werden zur Bildung von mindestens zwei Tabaksträngen, welche während ihrer Förderung durch Ab­ nehmen von Tabaküberschuß egalisiert werden.
Die Erfindung betrifft des weiteren eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Herstellung von mindestens zwei Faser­ strängen der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere von Tabaksträngen zur Zigarettenherstellung, mit Mitteln zum Zuführen von mindestens zwei Tabakströmen, mit Mit­ teln zur Bildung von mindestens zwei Tabaksträngen aus den Tabakströmen und zur Förderung dieser Tabakstränge entlang einer Förderstrecke und mit Mitteln zur Egali­ sierung der Tabakstränge durch Abnehmen von Tabaküber­ schuß.
Bei der gleichzeitigen Herstellung von mindestens zwei Fasersträngen, z. B. von zwei Tabaksträngen zur Zigaret­ tenherstellung auf einer sogenannten Doppelstrangmaschine, hat sich insbesondere das notwendige Egalisieren der einzelnen Faserstränge als problematisch erwiesen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Her­ stellung von mindestens zwei Fasersträngen der tabakver­ arbeitenden Industrie anzugeben, womit ein einwandfreies Egalisieren der einzelnen Faserstränge, insbesondere Tabakstränge, ermöglicht wird.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren umfaßt deshalb, daß die einzelnen Tabakstränge durch jeweils ihnen zugeordnete Egalisierungszonen geführt werden derart, daß die Tabak­ stränge zumindest innerhalb jeder Egalisierungszone in ihren Förderebenen zueinander beabstandet werden. Hierbei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß jeder Tabakstrang zum Egalisieren aus einer Förderebene in die ihm zuge­ ordnete Egalisierungszone abgelenkt wird. Es kann weiter­ hin vorgesehen werden, daß jeder Tabakstrang nach dem Egalisieren wieder in seine normale Förderebene zurück­ geführt wird.
Eine Vorrichtung ist nun erfindungsgemäß dadurch gekenn­ zeichnet, daß für jeden Tabakstrang ein Egalisator vorgesehen ist und daß Mittel vorgesehen sind zum Führen jedes Tabakstranges aus seiner normalen Förderebene in den Wirkungsbereich des ihm zugeordneten Egalisators, so daß die Tabakstränge zumindest jeweils im Egalisatorwirkungs­ bereich in ihren Förderebenen zueinander beabstandet sind. Hierzu ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Egali­ satoren für die Tabakstränge in Strangförderrichtung nacheinander angeordnet sind. Des weiteren wird vorge­ schlagen, daß zur Bildung und Förderung der Tabakstränge jeweils saugluftbeaufschlagte Förderbänder vorgesehen sind, die in Strangkanälen laufen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Mittel zum Hinführen der Tabakstränge in den Wirkungsbereich der ihnen zuge­ ordneten Egalisatoren die Saugstrangförderbänder ent­ sprechend aus ihrer normalen Förderebene ablenkende Rollen umfassen. Es kann aber auch vorgesehen werden, daß die Mittel zum Hinführen der Tabakstränge in den Wirkungs­ bereich der ihnen zugeordneten Egalisatoren die Saug­ strangförderbänder führende, in Wänden der Strangkanäle angeordnete Führungsnuten mit entsprechendem Bahnverlauf umfassen. Die Erfindung besteht gemäß einer Variante darin, daß die Saugstrangförderbänder zueinander höhen­ versetzt und jeweils um einen gleich großen Winkel in Bandlaufrichtung zur Horizontalen geneigt angeordnet sind. Hierbei ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Ablenk- oder Führungsmittel für die Saugstrangförderbänder so angeordnet und ausgebildet sind, daß das eine Saugstrang­ förderband zum Zulauf zu dem ihm zugeordneten ersten Egalisator auf einen Winkel zur Horizontalen abgelenkt wird, der kleiner ist als der genannte Bandneigungswinkel und daß das jeweils andere Saugstrangförderband zum Zulauf zu dem ihm zugeordneten nachfolgenden Egalisator auf einen Winkel zur Horizontalen abgelenkt wird, der jeweils wiederum kleiner ist als der Winkel des am vor­ herigen Egalisator abgelenkten Saugstrangförderbandes. Eine andere Variante ist erfindungsgemäß darin zu sehen, daß die Saugstrangförderbänder auf gleicher Höhe ange­ ordnet sind und daß die Ablenk- und Führungsmittel die Saugstrangförderbänder zu ihrem zugeordneten Egalisator hin ablenkend und hinter dem zugeordneten Egalisator wieder in ihre normale Förderebene zurückführend ange­ ordnet und ausgebildet sind. Ein Merkmal der Erfindung besteht auch darin, daß die Egalisatoren jeweils zwei zusammenwirkende rotierende Trimmscheiben umfassen.
Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erreichte Führung der einzelnen Saugstrangförderbänder und damit der einzelnen Faserstränge ermöglicht eine einwandfreie Egalisierung dieser Faserstränge, und zwar ohne wesentliche Veränderung der üblichen Lage der Egalisatoren, insbesondere der Anordnung ihrer Trimmerscheiben zueinander.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungs­ beispielen näher erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Bandführung eines Saugstrangförderers einer Doppelstrangmaschine für die Zigarettenherstellung mit zugeordneten Egalisatoren,
Fig. 2 den Schnitt A-A nach Fig. 1 mit den in Strangkanälen befindlichen Tabaksträngen,
Fig. 3 den Schnitt B-B nach Fig. 1 in ähnlicher Darstellungsweise wie die Fig. 2,
Fig. 4 die Aufteilmittel zur Bildung von Tabak­ teilströmen und deren Zuführung zu zueinander höhenversetzten Strangkanälen gemäß dem Schnitt C-C nach Fig. 1,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren Bandführung eines Saugstrangförderers einer Doppelstrangmaschine und
Fig. 6 den Schnitt D-D nach Fig. 5 in einer ähnlichen Darstellungsweise wie die Fig. 2 und 3.
In der Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Saugstrangförderer einer Doppelstrangmaschine gezeigt. Hierbei ist der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber nur die Bandführung des Saugstrangförderers ohne die mit diesem geförderten Tabakstränge dargestellt. Letztere sind aber in den Fig. 2 bis 4, welche die Schnitte A-A, B-B und C-C gemäß Fig. 1 zeigen, ersichtlich.
Der Saugstrangförderer einer Doppelstrangmaschine besteht aus zwei nebeneinander über Rollen 1, 2 laufenden luft­ durchlässigen Förderbändern 3, 4, welche mit Saugluft aus einer nicht gezeigten Saugluftquelle beaufschlagt sind. Jede der Rollen 1 und 2 ist dabei als breite Doppelrolle ausgebildet, oder sie bestehen aus jeweils zwei Einzel­ rollen, die axial hintereinander jeweils auf einer gemein­ samen Achse 6 bzw. 7 angeordnet sind, so daß auf jeden Fall beide nebeneinander laufende Saugstrangförderbänder 3, 4 aufgenommen werden. Das Saugstrangförderband 3 ist hier das senkrecht zur Zeichnungsebene gesehen vorn liegende Band, während das Saugstrangförderband 4 das dahinter liegende Band ist. Die Tabakzufuhr zum Saugstrangförderer erfolgt durch einen in der Fig. 4 nur angedeuteten Vertei­ ler 8, der beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 37 10 352.0 der Anmelderin bereits dargestellt und beschrieben wurde. Der durch den Verteiler 8 zugeführte Tabakstrom 9 wird durch Aufteilmittel 11 a, 11 b in zwei Teiltabakströme 9 a, 9 b aufgeteilt, welche je einem Saug­ strangförderband 3 bzw. 4 zugeführt werden, unter denen sich durch die Wirkung der Saugluft in den in der Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeuteten Beschickungszonen 12, 13 jeweils ein Tabakstrang 14, 16 (Fig. 4) mit Tabak­ überschuß bildet. Hierbei sind die Beschickungszone 12 dem vorderen Saugstrangförderband 3 und die Beschickungs­ zone 13 dem hinteren Saugstrangförderband 4 zugeordnet.
Die Tabakstränge 14 bzw. 16 (Fig. 4) werden mittels der Saugstrangförderbänder 3 bzw. 4 in Strangkanälen 17 bzw. 18, die oberhalb der Saugstrangförderbänder 3 bzw. 4 mit Saugluftkammern 19 bzw. 21 versehen sind, in Richtung des Pfeiles 22 (Fig. 1) gefördert. Die, wie bereits erwähnt, mit Tabaküberschuß gebildeten Tabakstränge 14, 16 müssen nun egalisiert werden, wozu jedem Tabakstrang 14 bzw. 16 ein Egalisator 23 bzw. 24 zugeordnet ist, mit welchen der Tabaküberschuß von den unegalisierten Tabak­ strängen 14 bzw. 16 abgenommen wird. Die Egalisatoren 23, 24 sind gemäß Fig. 1 in Förderrichtung (Pfeil 22) der Saugstrangförderbänder 3, 4 nacheinander angeordnet, und sie bestehen jeweils aus zwei zusammenwirkenden, nebeneinander angeordneten, rotierenden Trimmscheiben 23 a, 23 b bzw. 24 a, 24 b, was in den Fig. 2 und 3 gut ersichtlich ist.
Die Tabakstränge 14 bzw. 16 müssen nun mittels ihrer Saug­ strangförderbänder 3 bzw. 4 zu den ihnen zugeordneten Egalisatoren 23 bzw. 24 hingeführt werden, und zwar so, daß der entsprechende Tabakstrang in den Wirkungsbereich seines zugeordneten Egalisators kommt, während der jeweils andere Tabakstrang dabei von diesem ferngehalten wird. Während z.B. der Tabakstrang 14 mit dem vorderen Saug­ strangförderband 3 zu seinem Egalisator 23 hingeführt wird, muß der mit dem hinteren Saugstrangförderband 4 geförderte Tabakstrang 16 an dem Wirkungsbereich des Egalisators 23 vorbeigeführt werden. In entsprechend umgekehrter Weise müssen die Verhältnisse am Egalisator 24 sein, der dem anderen Tabakstrang 16 zugeordnet ist. An dessen Wirkungsbereich muß dann der bereits vorher egalisierte Tabakstrang 14 vorbeigeführt werden. Das wird, wie das aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, durch eine Führung der Saugstrangförderbänder 3, 4 erreicht, die zumindest in den Wirkungsbereichen der Egalisatoren 23, 24 entsprechend beabstandete Fördererebenen zwischen den beiden Saugstrangförderbändern 3 und 4 und somit zwischen den auf diesen geförderten Tabaksträngen 14 und 16 gewährleistet. Hierzu werden die Saugstrangförder­ bänder 3, 4 über entsprechend angeordnete Führungs- und Ablenkmittel geführt, die gemäß der Fig. 1 z.B. als Rollen 26, 27, 28 ausgebildet sein können. Hierbei ist das vordere Saugstrangförderband 3 über die Rollen 26 und 27 geführt, während das hintere Saugstrangförderband 4 über die Rolle 28 läuft. Die Förderebenen der beiden Saugstrangförder­ bänder 3, 4 sind zueinander höhenversetzt und weisen bis zum Einlauf in den Wirkungsbereich der zugeordneten Egalisatoren 23, 24 jeweils eine gleichgroße Neigung zur Horizontalen in Förderrichtung (Pfeil 22) um die Winkel α 1 bzw. α 2 auf. Die am Einlauf in den Wirkungsbe­ reich der Egalisatoren 23 bzw. 24 angeordneten Rollen 27 bzw. 28 lenken die unter den gleichgroßen Winkeln α 1 bzw. α 2 laufenden Saugstrangförderbänder 3 bzw. 4 jeweils auf einen gegenüber dem Winkel α 1 bzw. α 2 kleineren Winkel β 1 bzw. β 2 (ebenfalls bezogen auf die Horizontale) in Richtung auf die Egalisatoren 23 bzw. 24 ab. Dabei ist wiederum der Winkel β 2 geringfügig kleiner als der Winkel β 1. Damit ist gewährleistet, daß nur der dem jeweiligen Egalisator zugeordnete Tabakstrang in dessen Wirkungsbereich gelangt.
Die den Schnitt B-B der Fig. 1 darstellende Fig. 3 zeigt das Egalisieren des vorderen Tabakstranges 14 (Saugstrang­ förderband 3) mittels des in Förderrichtung (Pfeil 22) ersten Egalisators 23, mit dessen Trimmscheiben 23 a, 23 b Überschußtabak 29 vom Tabakstrang 14 abgenommen wird. In der Fig. 2, die den Schnitt A-A der Fig. 1 darstellt, ist analog das Egalisieren des hinteren Tabakstranges 16 an dem nachfolgenden Egalisator 24, dessen Trimmscheiben 24 a, 24 b von diesem Tabakstrang 16 Überschußtabak 29 a abnehmen, gezeigt.
In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Möglichkeit der Führung der beiden Saugstrangförderbänder in schematischer Darstellung gezeigt. Die Tabakzufuhr und der Strangaufbau in den Beschickungszonen erfolgen hierbei wie bei der Ausführung gemäß den Fig. 1 bis 4 und sind nicht noch­ mals dargestellt. Allerdings wird hier von in der Beschickungs- und Strang­ aufbauzone nicht zueinander höhenversetzten Saugstrang­ förderbändern 3, 4 ausgegangen, die dann, wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, nacheinander auf den ihnen jeweils zugeordneten Egalisator 23 bzw. 24 hin abgelenkt und hinter dem Egalisator wieder in die normale Förderebene zurückgelenkt werden. Das bedeutet, daß das vordere Saugstrangförderband 3 in den Wirkungsbereich des in Förderrichtung (Pfeil 22) ersten Egalisators 23 geführt und hinter diesem Egalisator 23 und bereits vor dem nach­ folgenden Egalisator 24 wieder in die normale Förderebene zurückgeführt wird. In analoger Weise erfolgt die Führung des hinteren Saugstrangförderbandes 4 zum diesen zugeord­ neten Egalisator 24 und zurück in die normale Förderebene, in der beide Saugstrangförderbänder 3, 4 auf gleicher Höhe nebeneinander laufen.
Die Führung der Saugstrangförderbänder 3 bzw. 4 kann hier beispielsweise in seitlichen Führungsnuten 31 a, 31 b bzw. 32 a, 32 b erfolgen, die in den Wänden der Strangkanäle 17 bzw. 18 vorgesehen sind (s. Fig. 6). Die Führungsnuten 31 a, 31 b bzw. 32 a, 32 b müssen dann in den Kanälen 17 bzw. 18 in Förderrichtung (Pfeil 22) einen Bahnverlauf haben, wie er dem gezeigten und beschriebenen Lauf der Saugstrangförderbänder 3 bzw. 4 entspricht.
In Fig. 6, die den Schnitt D-D der Fig. 1 zeigt, ist das Egalisieren des vorderen, auf dem Saugstrangförderband 3 geförderten Tabakstranges 14 ersichtlich, von dem in genannter Weise mittels der beiden Trimmscheiben 24 a, 24 b Überschußtabak 29 abgenommen wird.

Claims (12)

1. Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von minde­ stens zwei Fasersträngen der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere von Tabaksträngen zur Zigarettenherstellung, wobei mindestens zwei Tabakströme zugeführt werden zur Bildung von mindestens zwei Tabaksträngen, welche wäh­ rend ihrer Förderung durch Abnehmen von Tabaküberschuß egalisiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die ein­ zelnen Tabakstränge durch jeweils ihnen zugeordnete Egalisierungszonen geführt werden derart, daß die Tabak­ stränge zumindestens innerhalb jeder Egalisierungszone in ihren Förderebenen zueinander beabstandet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tabakstrang zum Egalisieren aus einer Förder­ ebene in die ihm zugeordnete Egalisierungszone abgelenkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tabakstrang nach dem Egalisieren wieder in seine normale Förderebene zurückgeführt wird.
4. Vorrichtung zur gleichzeitigen Herstellung von min­ destens zwei Fasersträngen der tabakverarbeitenden In­ dustrie, insbesondere von Tabaksträngen zur Zigaretten­ herstellung, mit Mitteln zum Zuführen von mindestens zwei Tabakströmen, mit Mitteln zur Bildung von minde­ stens zwei Tabaksträngen aus den Tabakströmen und zur Förderung dieser Tabakstränge entlang einer Förder­ strecke und mit Mitteln zur Egalisierung der Tabak­ stränge durch Abnehmen von Tabaküberschuß, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Tabakstrang (14, 16) ein Egalisator (23, 24) vorgesehen ist und daß Mittel (27, 28, 31 a, 31 b, 32 a, 32 b) vorgesehen sind zum Führen jedes Tabakstranges (14, 16) aus seiner normalen Förderebene in den Wirkungsbereich des ihm zugeordneten Egalisators (23, 24), so daß die Tabakstränge (14, 16) zumindest jeweils im Egalisatorwirkungsbereich in ihren Förder­ ebenen zueinander beabstandet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Egalisatoren (23, 24) für die Tabakstränge (14, 16) in Strangförderrichtung nacheinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung und Förderung der Tabakstränge (14, 16) jeweils saugluftbeaufschlagte Förderbänder (3, 4) vorge­ sehen sind, die in Strangkanälen (17, 18) laufen.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Hin­ führen der Tabakstränge (14, 16) in den Wirkungsbereich der ihnen zugeordneten Egalisatoren (23, 24) die Saug­ strangförderbänder (3, 4) entsprechend aus ihrer normalen Förderebene ablenkende Rollen (27, 28) umfassen.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Hinführen der Tabakstränge (14, 16) in den Wirkungs­ bereich der ihnen zugeordneten Egalisatoren (23, 24) die Saugstrangförderbänder (3, 4) führende, in Wänden der Strangkanäle (17, 18) angeordnete Führungsnuten (31 a, 31 b, 32 a, 32 b) mit entsprechendem Bahnverlauf umfassen.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstrangförder­ bänder (3, 4) zueinander höhenversetzt und jeweils um einen gleich großen Winkel (α 1 bzw. α 2) in Bandlauf­ richtung zur Horizontalen geneigt angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenk- oder Führungsmittel (27, 28) für die Saugstrangförderbänder (3, 4) so angeordnet und ausgebildet sind, daß das eine Saugstrangförderband (3) zum Zulauf zu dem ihm zugeord­ neten ersten Egalisator (23) auf einen Winkel (β 1) zur Horizontalen abgelenkt wird, der kleiner ist als der genannte Bandneigungswinkel (α 1), und daß das jeweils andere Saugstrangförderband (4) zum Zulauf zu dem ihm zugeordneten nachfolgenden Egalisator (24) auf einen Winkel (β 2) zur Horizontalen abgelenkt wird, der jeweils wiederum kleiner ist als der Winkel (β 1) des am vor­ herigen Egalisator (23) abgelenkten Saugstrangförder­ bandes (3).
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstrang­ förderbänder (3, 4) auf gleicher Höhe angeordnet sind und daß die Ablenk- und Führungsmittel (31 a, 31 b bzw. 32 a, 32 b) die Saugstrangförderbänder (3, 4) zu ihrem zuge­ ordneten Egalisator (23, 24) hin ablenkend und hinter dem zugeordneten Egalisator (23, 24) wieder in ihre normale Förderebene zurückführend angeordnet und ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Egalisatoren (23, 24) jeweils zwei zusammenwirkende rotierende Trimm­ scheiben (23 a, 23 b bzw. 24 a, 24 b) umfassen.
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