DE3738548A1 - Spender fuer pastoese massen - Google Patents
Spender fuer pastoese massenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spender für pastöse Massen, mit
einem einen nur in Entleerungsrichtung verlagerbaren Kolben
aufweisenden Gehäuse und einer außenliegenden Betätigungs
handhabe, mittels welcher auf ein in Richtung des Kolbens
zusammendrückbares Pumpelement einwirkbar ist, wobei das
Pumpelement ein Eingangs- und ein Ausgangsventil aufweist,
und das Ausgangsventil in der Betätigungshandhabe angeordnet
ist, und wobei weiter das Ausgangsventil in seiner Schließ
stellung federbelastet ist mittels in das Innere des Spen
ders ragender, angeformter Federelemente.
Bei einem markterhältlichen Spender sitzt das Ausgangsventil
in einem einwärts gerichteten Fortsatz der Betätigungshandha
be. Die über dem Ausgangsventil liegende Auslaßöffnung des
diesbezüglichen Pumpelements wird durch einen besonderen
Stopfen geschlossen. Letzterer ist an einem randgelagerten
Klappdeckel angeformt. Bestandteil des Pumpelements ist
außer Eingangs- und Ausgangsventil auch ein in einem die
Pumpkammer bildenden Zylinder gelagerter Kolben. Der erläuter
te Stopfenverschluß führt in der Regel zu einem Verdrängen
der in der Austrittsöffnung verbleibenden pastösen Masse,
die sich dann zwischen Handhabenobenseite und Schließdeckel
unterseite ausbreitet. Das stößt aus ästhetischen Gründen in
der Regel auf Vorbehalt. Wird andererseits das Verschließen
vergessen, besteht die Gefahr des Andickens bzw. Eintrock
nens der ausgabeseitigen Restmasse.
Aufgabe der Erfindung ist es, in herstellungstechnisch einfa
cher, gebrauchsvorteilhafter Weise einen gattungsgemäßen
Spender anzugeben, bei dem die Austrittsöffnung stets nach
Betätigung gleichsam automatisch wieder verschlossen wird.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Spenders.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Spen
der von erhöhtem Gebrauchswert erzielt: Ein besonderer Stop
fen einschließlich des zugehörigen Trägers wird verzichtbar.
Den Verschluß der Auslaßöffnung übernimmt das Auslaßventil
selbst. Die baulichen Mittel sind einfach und im Hinblick
auf montagetechnische Bedingungen überraschend günstig.
Konkret ist so vorgegangen, daß die Federelemente als sich
an einem Kragen der Betätigungshandhabe abstützende, an dem
Ventilteller freistehend unmittelbar angeformte Federbein
chen ausgebildet sind. Auf diese Weise kann die Betätigungs
handhabe im Wege der Vormontage bestückt und so der Spender
mechanik einfachst einverleibt werden. Die Federbeinchen
stützen sich an der Betätigungshandhabe selbst ab. Ihre Lage
ist exakt definiert bzw. trotz Hineinragens in das Pumpele
ment nicht beeinträchtigbar. Dabei ist es für die Einlage
rung des Ausgangsventils insgesamt vorteilhaft, daß sein
Ventilteller in einem nach außen hin sich öffnenden Konus
sitzt und in die Ventilöffnung eingepaßt ist. Zum Einsetzen
des Ventiltellers brauchen daher lediglich die Federbeinchen
gebündelt und durch die Ventilöffnung hindurchgesteckt zu
werden. Um bezüglich der Federbeinchen zu einem zufrieden
stellenden Längungsvorrat zu kommen, wird weiter so vorgegan
gen, daß die Federbeinchen zunächst zu einer Mittelachse des
Spenders parallel verlaufend ausgebildet sind und sich so
dann unter Abknickung an dem Kragen abstützen. Sowohl für
eine geschützte Einlagerung des relativ empfindlichen Feder
körpers als auch für eine möglichst gedrungene Bauform des
Pumpelements erweist es sich als vorteilhaft, daß die Ausfe
derungslänge der Federbeinchen innerhalb des Kragens angeord
net ist. Dem Kragen kommt somit eine weitere Funktion zu; er
dient nicht nur als Strömungsbrücke für das auszugebene
Medium, sondern bildet zugleich eine Federkammer. Darüberhin
aus erweist es sich als günstig, wenn die Federbeinchen
hakenartig einen Stirnbereich des Kragens übergreifen. Dies
führt zu einer besonders lagegesicherten Positionierung des
Feder/Ventilkörpers. Weiter wird vorgeschlagen, daß die
Betätigungshandhabe zur Bildung einer Ausstreichfläche im
wesentlichen konkav ausgebildet ist. Für mehr flüssigere
Medien liegt insoweit sogar eine Art Auffangschale vor,
wobei die allseitig höher liegende Peripherie als nicht
benetzter Betätigungsbereich verbleibt. Im Hinblick auf ein
restfreies Ausstreichen der freigegebenen pastösen Masse oder
dergleichen, ist es nützlich, daß der Ventilteller außensei
tig in Schließstellung in die Betätigungshandhabe ebenen
gleich eingepaßt ist. Der Benutzer findet dadurch keinerlei
störende Vorsprünge vor. Die Ausstreichfläche wird besser
saubergehalten. Weiter wird vorgeschlagen, daß der Kragen
der Betätigungshandhabe ein Führungskragen ist, geführt in
einem einen Außenkragen aufweisenden Balg des Pumpelements.
Gemeint ist nicht eine Verschiebeführung, sondern eine Auf
steckführung, also Steckzuordnung. Der peripher am Außenkra
gen wurzelnde Balg ist so zuordnungsicher angebunden. Weiter
bringt die Erfindung in Vorschlag, daß der Kragen der Betäti
gungshandhabe mit Abstand zu dem unteren Rand des Außenkra
gens endet und daß in der sich ergebenden Stufe die Feder
beinchen Anlage finden. Auf diese Weise sind sogar die Veran
kerungszonen der Federbeinchen geschützt eingelagert. Außer
dem ergibt sich eine definierte periphere Abstützung für
diese Enden. Baulich vorteilhaft ist es weiter, daß der Balg
im wesentlichen kuppelförmig ausgebildet ist und über Abdich
tungsbereiche mit einer das Eingangsventil tragenden Decke
des Gehäuses zusammenwirkt. Bezüglich der Decke kann es sich
um ein Zusatzbauteil handeln oder aber um eine direkte Anfor
mung, wobei zum Einführen des Kolbens dann natürlich die der
Betätigungshandhabe abgewandte Endseite des Gehäuses offen
zu halten wäre, dies dann auch aus fülltechnischen Gründen.
Die kuppelförmige Gestalt trägt zur angestrebten gedrungenen
Bauform bei. Günstig ist es in dichtungstechnischer Hin
sicht, daß zumindest einer der Dichtbereiche den Balg radial
außen umgibt. Endlich bringt die Erfindung noch in Vor
schlag, daß das Eingangsventil in seinem Durchmesser im
wesentlichen dem Durchmesser des Außenkragens entspricht und
fluchtend zum Außenkragen angeordnet ist, und der Abstand
der Unterseite zum Eingangsventil etwa einem Drittel bis der
Hälfte des Durchmessers des Eingangsventiles entspricht. Die
entsprechende Maßnahme führt zu einer kontrollierten Ausga
be. Bei extremem axialen Hub fährt der Außenkragen schlie
ßend gegen das Ausgabeventil.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines
zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den erfindungsgemäß ausgebildeten Spender in Sei
tenansicht, und zwar bei abgenommener, jedoch
dargestellter Schutzkappe,
Fig. 2 die Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2, bei in
Grundstellung befindlicher Spendermechanik und
zugeordneter Schutzkappe.
Das zylindrisch ausgebildete Gehäuse 1 des Spenders enthält
einen Kolben 2. Letzterer ist topfförmig gestaltet. Die
öffnungsseitige Topfhälfte bildet mantelseitig eine nach
oben gerichtete Abstreiflippe 2′ und in Nähe des Topfrandes
eine Führungsrippe 2′′ aus. Abstreiflippe 2′ und Führungsrip
pe 2′′ führen sich an der zylindrischen Gehäuseinnenwandung
1′.
Das Gehäuse 1 ist als nach oben offener Tiegel oder Topf
realisiert. Dessen Topfboden 3 bildet peripher einen Stand
sockel 3′. Zentralliegend hat der Topfboden 3 eine Durchbre
chung 4 zum Luftausgleich bei der in der Gebrauchsphase
ausschließlich nach oben, d. h. in Richtung des Pfeiles x
stattfindenden Kolbenverlagerung. Natürlich hat die Durchbre
chung 4 die entsprechende Bedeutung auch beim Einsenken des
dichtenden Kolbens 2 in das topfförmige Gehäuse 1.
Am dem dem Topfboden 3 gegenüberliegenden Ende befindet sich
der die Ausgabemechanik enthaltende Kopf K des Spenders.
Bestandteil der Ausgabemechanik ist ein Pumpelement, beste
hend aus einem flexiblen Balg 5, welcher eine Pumpkammer 6
domartig überfängt und in der Decke 7 des Spenders befestigt
ist.
Die Decke 7 besteht beim vorliegenden Ausführungbeispiel aus
einem Einsatz 8.
Bestandteil des Pumpelements sind weiter ein Eingangsventil
V 1 und ein Ausgangsventil V 2. Das Eingangsventil V 1 sitzt im
Mittelbereich 7′ der Decke 7. Dieser Mittelbereich ist gegen
über dem restlichen, peripheren Ringabschnitt der Decke 7 in
Richtung der vom Gehäuse 1 gebildeten, die pastöse Masse M
enthaltenden Vorratskammer 9 hin leicht abgesenkt. Hieraus
ergibt sich eine definierte Steckmulde für den zylindri
schen, stirnseitig zugespitzten Wandungsbereich 10 des Bal
ges 5. Über den Absenkbereich hinaus formt die Übergangsstel
le zwischen dem Mittelbereich 7′ und dem peripheren Restbe
reich eine Ringnut 11. In diese hineingesteckt, bringt der
Wandbereich 10 praktisch eine doppelseitige Abdichtung,
d. h. außen und innen. Der äußere Dichtbereich setzt sich
bis auf Höhe der Wölbungszone des Balges 5 fort. Es handelt
sich um eine Ringwand 12. Letztere entspringt der Oberseite
der Decke 7 und geht in einen einwärts gerichteten Vorsprung
13 über. Untergriffen ist dieser Vorsprung von einer in
Gegenrichtung ausladenden Ringrippe 14 des Balges 5. Die
Ringrippe 14 weist dreieckigen Querschnitt auf. Die eine
Querschnittsseite wurzelt in der Mantelfläche des Wandungsbe
reiches 10, welcher Wandungsbereich sich über den dortigen
Wölbungsansatzbereich des Domes hinaus nach oben hin gleich
gerichtet fortsetzt. Die entsprechende Materialanhäufung
führt zu einer wesentlichen Verankerungsstabilisierung. Die
in Einsteckrichtung des Balges liegende Flanke der Ringrippe
14 ist etwas flacher gestaltet als die rückwärtige Flanke,
so daß das Verrasten des Balges 5 an der Decke 7 erleichtert
ist, andererseits aber im verbundenen Zustand eine nahezu
unlösbare Positionierung vorliegt.
Das als Rückschlagventil gestaltete Eingangsventil V 1 ist
eine Ventilklappe 15, welche über ein seitliches Filmschar
nier 16 an der Decke 7 bzw. dem Mittelbereich 7′ angebunden
ist. Die Ventilsitzfläche befindet sich auf der Oberseite
des besagten Mittelabschnitts 7′.
Der in Richtung des Kolbens 2 zusammendrückbare Balg 5 steht
mit einer außenliegenden Betätigungshandhabe P in Verbin
dung. Es handelt sich um einen tellerförmigen Grundkörper
mit nach unten abgewinkeltem Rand 16, welcher über eine
rotationssymmetrische Querrundung 17 in die gleichmäßig konka
ve Muldung einläuft. Dieser gemuldete Bereich bildet eine
Ausstreichfläche 18 für die dosiert im Zentrum ausbringbare
pastöse Masse M. Das Zentrum formt dazu eine Austrittsöff
nung aus, die in Grundstellung des Spenders vom Ventilteller
20 des Ausgangsventils V 2 verschlossen gehalten wird.
Die den Ventilteller 20 aufnehmende Austrittsöffnung 19 ist
als nach außen öffnender Hohlkonus realisiert, der Ventiltel
ler 20 also in die Austrittsöffnung 19 bzw. Ventilöffnung
eingepaßt. Der Ventilteller 20 füllt die Öffnung völlig aus.
Er überragt die Unterseite der von einer relativ dünnen
Wandung gebildeten Betätigungshandhabe B geringsfügig. Außen
seitig bzw. oberseitig verbleibt dagegen eine ebenengleiche
Ausrichtung zur Ausstreichfläche 18. Die über den Ringspalt
zwischen Ventilteller 20 und der die Ventilsitzfläche bilden
den Ventilöffnung 19 austretende pastöse Masse kann so wie
aus einem glatten Teller entnommen werden.
Der Ventilteller 20 des Ausgangsventils V 2 wird mittels
Federelementen in seiner schließgerechten Grundstellung
gehalten. Bezüglich der Federelemente handelt es sich um
Federbeinchen 21. Letztere wurzeln an der Unterseite des Ven
tiltellers 20. Sie sind diesem freistehend unmittelbar ange
formt, und zwar in Randnähe. Mindestens zwei diametral einan
der gegenüberliegende Federbeinchen 21 bewirken, leicht
vorgespannt, die Ventil-Schließstellung. Ihre Abstützung
finden die Federbeinchen 21 an einem Kragen 22. Dieser Kra
gen 22 wurzelt an der Unterseite der Betätigungshandhabe B.
Er ist als konzentrisch zur ventilsitzbildenden Austrittsöff
nung 19 bzw. Längsmittelachse x-x des Spenders verlaufende,
zylindrische Ringwand realisiert.
Die axiale Abstützfläche bildet das freie Stirnende 22′ des
Kragens 22, auf das sich das senkrecht zur Längsmittelachse
x-x nach auswärts abgewinkelte freie Ende 21′ der Federbein
chen 21 abstützt. Es kann auch eine Art Hinterschnitt-Ver
krallung realisiert sein. Die Federbeinchen 21 sind sodann
in nach oben zum Zentrum hin konvergierender Abschrängung in
den parallel zur Längsmittelachse x-x verlaufenden Abschnitt
überführt. Die entsprechende Abknickung bringt den federnden
Längungsvorrat. Da die entsprechende Ausfederungslänge der
Federbeinchen innerhalb des Kragens 22 untergebracht ist,
kommt diesem außer als Leitungsbrücke für die pastöse Masse
M auch noch die Funktion einer Federkammer zu. Zur Zuordnung
des so gestalteten Ausgangsventils V 2 bedarf es lediglich
des Bündelns der Federbeinchen 21, so daß diese durch die
verengte Eintrittsöffnung 19 hindurchgeführt werden können
unter Einschieben in die querschnittsgrößere Höhlung des
Kragens 22, wobei die Federbeinchen 21 schließlich dann
hakenartig den Stirnbereich, respektive das Stirnende 22′
des Kragens 22 übergreifen. Für den endlichen Übergriff
können die Beinchen kurz in eine Strecklage überführt wer
den, welche Spreizstellung einfach durch Einführen eines
Spreitzkernes von der Unterseite her erreicht wird.
Zur Verbindung der Betätigungshandhabe B mit dem Balg 5
weist dieser einen Außenkragen 23 auf, welcher den praktisch
als Führungskragen fungierenden Kragen 22 dichtschließend
reibungsschlüssig überfängt. Der Außenkragen 23 ragt mit
zwei Dritteln seiner Länge in das Innere der Pumpenkammer 6
und mit etwa einem Drittel seiner Länge über die kuppelförmi
ge Wandung hinaus in Richtung der Unterseite der Betätigungs
handhabe B, an welcher Unterseite er sich abstützt.
Das inverse Ende des Außenkragens 23 überragt das entspre
chende Ende des Kragens 22 leicht, mit anderen Worten, der
Kragen 22 der Betätigungshandhabe B endet mit axialem Ab
stand zu dem unteren Rand des Außenkragens 23. Hierdurch
entsteht rotationssymmetrisch eine Stufenecke, in der das
hakenförmige Ende 21′ der Federbeinchen 21 abgestützt ein
liegt. Auf diese Weise wird auch eine radial nach auswärts
gerichtete Abstützung der Federbeinchen gewonnen. Die Mantel
fläche des Kragens etwa überragende Vorstände werden beim
Einstecken des Kragens 22 in die Höhlung des Außenkragens
exakt lagedefiniert zurückgeschoben. Für alle Beinchen lie
gen so gleichberechtigte Federeigenschaften vor. Jedwedes
Kippen des Ventiltellers 20 und damit zusammenhängende Fehl
schlüsse sind vermieden.
Das Eingangsventil V 1 ist in seinem Durchmesser im wesentli
chen dem Durchmesser des Außenkragens 23 angepaßt. Der Außen
kragen fluchtet praktisch mit dem Umriß der entsprechenden
Ventilklappe 15. Der Abstand der Unterseite des Kragens zur
Ventilklappe 15 entspricht etwa einem Drittel bis der Hälfte
des Durchmessers des Eingangsventils V 1. So liegt ein gedrun
gender Aufbau vor.
Zur Betätigung kann auf irgendeine Randzone der tellerförmi
gen Betätigungshandhabe B eine Kraft in Richtung des Pfeiles
P ausgeübt werden. Extreme seitliche Verlagerungen sind
unterbunden durch Anformung eines Stehkragens 24. Letzterer
geht von der Oberseite der Decke 7 randbeabstandet aus. Er
verläuft konzentrisch zur Längsmittelachse x-x und wird in
Grundstellung teilüberlappend übergriffen durch den nach
unten gezogenen, ebenfalls zylindrischen Rand 16 der Betäti
gungshandhabe B. Zwischen der Innenwandung dieses Randes 16
und der Mantelwand des Stehkragens 24 ist ein Ringspalt
belassen, so daß Kippbewegungen der Betätigungshandhabe
nicht zu einem Verklemmen führen. Den Betätigungsbegrenzungs
anschlag bildet der jenseits des Stehkragens 24 verbliebene
Ringabschnitt der Decke 7 des Einsatzes 8.
Die Betätigungshandhabe B ist überfangen von einer Schutzkap
pe 25, welche auf den deckelförmigen Einsatz 8 einfach aufge
steckt wird oder, wie die linksseitige Schnitthälfte der
Fig. 3 veranschaulicht, im Wege der Schraubverbindung zuge
ordnet wird. Der Gewindeeingriff trägt das Bezugszeichen 26.
Zur Sicherung des Einsatzes am Gehäuse 1 ist eine Rastverbin
dung 27 zwischen beiden Teilen gewählt. Den Einsteckbegren
zungsanschlag übernimmt ein der Mantelwand des topfförmigen
Einsatzes 8 außenseitig angeformter Ringbund 28, welcher mit
seiner unterseitigen Flanke gegen das korrespondierende
Stirnende des Gehäuses 1 tritt und mit seiner oberseitigen
Flanke den Aufsteckbegrenzungsanschlag für die Schutzkappe
25 bietet.
In der Variante mit Gewindeausbildung 26 ist der dortige,
oberhalb des Ringbundes 28 liegende Topfwandungsabschnitt
nach innen versetzt, so daß eine durchgehend ebenengleiche
Ausrichtung aller spenderbildenden Teile gewahrt ist.
Die dem Pumpelement zugewandte Stirnseite des topfförmigen
Kolbens 2 besitzt eine dem korrespondierenden Spenderkopf
entsprechende Negativkonturierung, so daß nahezu eine rest
freie Ausgabe der pastösen Masse M erreicht wird.
Die Funktion des Spenders ist wie folgt:
Durch Druck auf die Betätigungshandhabe B in Richtung des
Pfeiles P wird der Balg 5 unter Volumenverringerung der
Pumpenkammer 6 zusammengedrückt. Der in der Pumpenkammer be
findliche Anteil an pastöser Masse tritt unter Öffnen des
Ausgangsventils V 2 aus der Austrittsöffnung 19 und legt sich
auf der Randzone dieser Öffnung im Zentrum der muldenförmi
gen Ausstreichfläche 18 ab. Der mit der Pumpkammer 6 verbunde
ne Kragen 22 fungiert hier als Leitungsbrücke. Bei der besag
ten Betätigung bleibt das als Rückschlagventil gestaltete
Eingangsventil V 1 zufolge des Überdrucks in der Pumpkammer 6
geschlossen. Sobald der Überdruck nachläßt, ziehen die Feder
beinchen 21 den Ventilteller 20 in seine die Austrittsöff
nung 19 vollkommen ausfüllende Schließgrundstellung zurück.
Unter Loslassen der Betätigungshandhabe B stellt sich der
Balg 5 zufolge entsprechender Materialwahl wieder in seine
Ausgangstellung zurück. Das führt zu Unterdruck in der Pump
kammer 6. Demzufolge hebt sich die Ventilklappe 15 um ihr
seitliches Filmscharnier 16 schwenkend an. Über die diesbe
zügliche Ventilöffnung wird nun pastöse Masse in die Pumpkam
mer 6 nachgesaugt. Einhergehend hiermit verlagert sich der
Kolben 2 über die Füllstandssäule um einen Schritt in Rich
tung des Kopfstückes K nach. Ein Einsaugen von Falschluft
ist zufolge der Funktion des Ausgangsventiles V 2 unterbun
den, auch jedwedes Eintrocknen der pastösen Masse.
Alle in der Beschreibung erwähnten neuen Merkmale sind erfin
dungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht
ausdrücklich beansprucht sind.
Claims (12)
1. Spender für pastöse Massen, mit einem einen nur in Entlee
rungsrichtung verlagerbaren Kolben aufweisenden Gehäuse und
einer außenliegenden Betätigungshandhabe, mit welcher auf
ein in Richtung des Kolbens zusammendrückbares Pumpelement
einwirkbar ist, wobei das Pumpelement ein Eingangs- und ein
Ausgangsventil aufweist, und das Ausgangsventil in der Betä
tigungshandhabe angeordnet ist, wobei weiter das Ausgangven
til in seiner Schließstellung federbelastet ist mittels in
das Innere des Spenders ragender, angeformter Federelemente,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente als sich an
einem Kragen (22) der Betätigungshandhabe (B) abstützende,
an dem Ventilteller (20) freistehend unmittelbar angeformte
Federbeinchen (21) ausgebildet sind.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilteller (20) über einem nach außen sich verjüngenden
Konus sitzt und in die Ventilöffnung (Austrittsöffnung 19)
eingepaßt ist.
3. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbeinchen (21)
zunächst parallel zu einer Mittelachse (x-x) des Spenders
verlaufend ausgebildet sind und sich unter Abknickung an dem
Kragen (22) abstützen.
4. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfederungslänge
der Federbeinchen (21) innerhalb des Kragens (22) angeordnet
ist.
5. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbeinchen (21)
hakenartig einen Stirnbereich (22′) des Kragens (22) über
greifen.
6. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshandhabe
(B) zur Bildung einer Ausstreichfläche (18) im wesentlichen
konkav ausgebildet ist.
7. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (20)
außenseitig in Schließstellung in die Betätigungshandhabe
(B) ebenengleich eingepaßt ist.
8. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (22) der
Betätigungshandhabe (B) ein Aufsteck-Führungskragen ist,
geführt in einem einen Außenkragen (23) aufweisenden Balg
(5) des Pumpelements.
9. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (22) der
Betätigungshandhabe (B) mit Abstand zu dem unteren Rand des
Außenkragens (23) endet und daß in der sich ergebenen Eckstu
fe die Federbeinchen (21) Anlage finden.
10. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (5) im we
sentlichen kuppelförmig gestaltet ist und über Abdichtungsbe
reiche mit einer das Eingangsventil (V 1) tragenden Decke (7)
des Gehäuses (1) zusammenwirkt.
11. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der
Abdichtungsbereiche den Balg (5) radial außen umgibt.
12. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangsventil
(V 1) in seinem Durchmesser im wesentlichen dem Durchmesser
des Außenkragens (23) entspricht und fluchtend zum Außenkra
gen (23) angeordnet ist, und der Abstand der Unterseite zur
Ventilklappe (15) des Eingangsventils etwa einem Drittel bis
der Hälfte des Durchmessers des Eingangsventiles (V 1) ent
spricht.
Priority Applications (8)
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|---|---|
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