DE3738350A1 - Betonsteingiessmaschine - Google Patents
BetonsteingiessmaschineInfo
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0002—Auxiliary parts or elements of the mould
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- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0097—Press moulds; Press-mould and press-ram assemblies
-
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- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Betonstein
gießmaschine, die es ermöglicht, eine Gießform in kurzer
Zeit zu wechseln.
In den vergangenen Jahren ist ein Trend zur Diversifikation
von Betonsteinen aufgetreten. Bei Betongießmaschinen jener
Art, bei der ein Betonstein aus der Form unmittelbar nach
dem Gießen entnommen wird, ist aufwendige Arbeit notwendig,
um die Form zu wechseln, wenn das Produkt geändert werden
soll. Wenn kleine Lose unterschiedlichster Arten von Beton
steinen gegossen werden sollen und daher ein häufiger
Formenwechsel erforderlich ist, werden hierdurch hohe
Kosten verursacht und ergeben sich längere Zurüstzeiten.
Üblicherweise wird für einen Formenwechsel eine erhebliche
Zeit von einigen 10 Minuten bis einigen Stunden benötigt.
Für den Gießvorgang steht daher nur eine entsprechend
verkürzte Zeit zur Verfügung. Insbesondere ist eine Be
festigungsvorrichtung zur Anbringung einer Form an einer
Gießmaschine im Aufbau wegen des notwendigen Formenwechsels
kompliziert, und beim Montieren der Form in der Maschine
treten häufig Unfälle auf, weil die Montage Handarbeit von
mehreren Arbeitern erfordert, die in beengtem Raum vor der
Gießmaschine arbeiten müssen. Die Montage erfordert eine
Reihe von Tätigkeiten, insbesondere das Aufhängen der Form,
beispielsweise an einem Kettenblock, das Zuliefern der
Form auf einen Förderer vor die Gießmaschine, das richtige
Anordnen der Form in Bezug auf die Gießmaschine, das Be
festigen der Form, das Befestigen eines Preßelements an
einem Pressenträger und das Einstellen der Maschine.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Beton
steingießmaschine anzugeben, bei der ein Formenwechsel in
einfacher Weise ausgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch beschriebene
Erfindung gelöst.
Bei der Betonsteingießmaschine nach der Erfindung ist die Gieß
position stets von einer der Pressen besetzt, während die
andere Presse entweder auf der linken oder auf der rechten
Formwechselrast angeordnet ist, sodaß der Wechsel der Form
anordnung ohne Schwierigkeit ausgeführt werden kann.
Die Montage des Preßelements an der Presse kann einfach
ausgeführt werden, indem das Preßelement derart eingestellt
wird, daß mehrere Vorsprünge an dem Preßelement in mehrere
Durchgangslöcher in der Presse eingeführt werden und dann
Stifte in horizontale Bohrungen eingeführt werden, die in
den Vorsprüngen ausgebildet sind, um dadurch das Preßelement
festzulegen.
Andererseits ist der Gießkasten an der Presse aufgehängt,
indem ein L-förmiges Aufhängelement mit einem Flansch des
selben in einer Kerbe angebracht ist, die in einer Preß
formmontageplatte ausgebildet ist, die an der Presse vorge
sehen ist.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in
den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel näher er
läutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung
eines oberen Abschnitts eines torförmigen Rahmens;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Formanordnung in zusammen
gebautem Zustand;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der Form
anordnung;
Fig. 5 eine Vorderansicht der rechten Hälfte eines Auf
baus zum Pressen der Form, und
Fig. 6 eine Seitenansicht einer nachgiebigen Spannvor
richtung zur Darstellung der Betriebsweise der
selben.
Eine Ausführungsform der Betonsteingießmaschine nach der
vorliegenden Erfindung, die zwei Pressen aufweist, wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
Gemäß den Fig. 1 und 2 erstreckt sich ein Rahmen aus
Schienen 2 und 3 nach links und rechts von einem torförmigen
Rahmen 1. Ein Schlitten 8, der zwei Pressen 6 und 7 trägt,
ist dazu eingerichtet, längs der Rahmenschienen 2 und 3
unter der Wirkung zweier Hydraulikzylinder 4 und 5 ver
schoben zu werden. Eine Gießmaschine 9 ist in der Mitte
des torförmigen Rahmens 1 angeordnet. Linke und rechte
Formwechselrast- oder Abstellplätze 10 und 11 sind auf
beiden Seiten des torförmigen Rahmens 1 angeordnet.
In Fig. 1 ist die Maschine in einem Zustand gezeigt, in
welchem ein Formenzusammenbau zum Wechseln der Form auf
dem rechten Abstellplatz 11 ausgeführt wird. Dies kann in
der Weise durchgeführt werden, daß man das Preßelement 12
an der Presse 7 befestigt und dann den Gießkasten 13 an
bringt, wie in Fig. 3 gezeigt.
Zum Anbringen des Preßelements 12 an der Presse 7 werden
die konischen Zapfen 16, die am Umfang des oberen Endes
des Preßelements 12 befestigt sind, in Aufnahmelöcher 15
eingeführt, die in der Preßelementmontageplatte 14 der
Presse 7 ausgebildet sind, dann werden Abdeckungen 17 auf
den vorstehenden Zapfen 16 angebracht und sodann werden Be
festigungsstifte 18 in die Bohrungen eingeführt, die in
den Zapfen 16 ausgebildet sind, wobei diese Stifte durch
Bohrungen laufen, die in den Abdeckungen 17 ausgebildet
sind. Fig. 4 zeigt diese Befestigungsart im Detail.
Der Gießkasten 13 hat gemäß Fig. 4 einen Flansch 19, der
schwenkbar an einem L-förmigen Aufhängelement 20 angebracht
ist. Ein Winkelabschnitt des oberen Teils des L-förmigen
Aufhängelements 20 ist in eine Kerbe 21 eingeführt und so
verdreht, daß der Gießkasten 13 von der Presse 7 herabhängt.
Die so vorbereitete Formanordnung wird in die Mitte der
Maschine bewegt, wo die Gießmaschine 9 angeordnet ist,
wenn ein Formenaustausch stattfinden soll. Der Gießkasten
13 wird in Bezug auf die Gießmaschine 9 genau angeordnet,
indem Positioniervorsprünge 23 auf einem vertikal beweg
lichen Tisch 22 in Bohrungen 24 eingeführt werden, die in
dem Flansch 19 der Form 13 ausgebildet sind. Der richtig
positionierte Gießkasten 13 wird dann durch die nachgiebigen
Spannvorrichtungen 25 festgespannt. Anschließend werden
die L-förmigen Aufhängeelemente 20 und die Befestigungs
stifte 18 gelöst, so daß das Preßelement 12 und der Gieß
kasten 13 von der Presse 7 getrennt werden.
Die Spannvorrichtung 25 hat den in den Fig. 5 und 6 dar
gestellten Aufbau. Die Spannvorrichtung 25 hat eine Preß
platte 30, die über ein elastisches Element 29 mit dem
Ende eines Preßteils 28 verbunden ist, das seinerseits an
einer Drehwelle 27 befestigt ist, um unter der Wirkung
eines Hydraulikzylinders 26 bewegt zu werden.
Die Anordnung ist derart, daß wenn der Hydraulikzylinder
26 arbeitet, das Preßteil verschwenkt wird, um es der Preß
platte 30 zu ermöglichen, elastisch gegen einen Umfangsab
schnitt des Gießkastens 13 zu drücken, um dadurch den Gieß
kasten 13 an dem Tisch 22 festzulegen.
Die Maschine ist nun fertig für das Gießen eines Beton
steins. Für einen Formenwechsel wird die in der Gießma
schine 9 verwendete Form auf den Formenabstellplatz 10 zur
linken Seite mittels des Schlittens 8 überführt. Gleichzei
tig wird eine neue Formanordnung in die Gießmaschine 9 vom
Formenabstellplatz 11 zur rechten Seite der Gießmaschine 9
gebracht und diese neue Formanordnung wird in der vorer
wähnten Weise getrennt, um das Gießen eines anderen Stein
typs zu ermöglichen. In der Zwischenzeit wird die auf den
linken Abstellplatz überführte alte Formanordnung gegen
eine neue Formanordnung ausgetauscht, die als nächste ver
wendet werden soll.
Während eine von zwei Formanordnungen erneuert oder ausge
tauscht wird, arbeitet somit die andere in der Presse,
sodaß unterschiedliche Erzeugnisse durch aufeinanderfolgen
des Wechseln der Formanordnungen hergestellt werden können,
wobei Stillstandszeiten der Maschine weitestgehend vermie
den sind.
Die Betonsteingießmaschine nach der vorliegenden Erfindung
macht es möglich, eine große Vielzahl unterschiedlicher
Betonsteine unter Verwendung verschiedener Formen mit
einer einzigen Gießmaschine herzustellen. Der Zusammenbau
und Austausch der Formen vollzieht sich in einfacher und
die Maschinenkapazität optimal ausnutzender Weise.
Claims (1)
- Betonsteingießmaschine, gekennzeichnet durch einen tor förmigen Rahmen (1), der ein Hauptgestell der Maschine bildet, einen schienenförmigen Rahmen (2, 3), der sich zur rechten und linken Seite des torförmigen Rahmens (1) er streckt, zwei Pressen (6, 7), die verschiebbar auf dem Schienenrahmen (2, 3) geführt sind und dazu eingerichtet sind, sich unter der Wirkung von Hydraulikzylindern (4, 5) längs des Schienenrahmens (2, 3) so zu bewegen, daß wenn eine der Pressen (6, 7) sich in einer von dem torförmigen Rahmen (1) gehaltenen Gießmaschine befindet, die andere Presse sich an einer Stelle (11) befindet, wo ein Preß element (12) und ein Gießkasten (13) einer auswechselbaren Formanordnung gewechselt werden, und elastische Spannein richtungen (25), durch die der Gießkasten (13), der sich auf der Gießmaschine (7) befindet, an einem vertikal beweg lichen Tisch (22) festlegbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US07/114,676 US4795334A (en) | 1987-10-29 | 1987-10-29 | Concrete block molding machine |
Publications (1)
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| DE3738350A1 true DE3738350A1 (de) | 1989-06-01 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19873738350 Granted DE3738350A1 (de) | 1987-10-29 | 1987-11-11 | Betonsteingiessmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
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