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DE373825C - Fernzylinderschloss mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen - Google Patents

Fernzylinderschloss mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen

Info

Publication number
DE373825C
DE373825C DE012122D DEO0012122D DE373825C DE 373825 C DE373825 C DE 373825C DE 012122 D DE012122 D DE 012122D DE O0012122 D DEO0012122 D DE O0012122D DE 373825 C DE373825 C DE 373825C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
turntable
pin tumblers
slide
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE012122D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT OBERBOSSEL
Original Assignee
ALBERT OBERBOSSEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT OBERBOSSEL filed Critical ALBERT OBERBOSSEL
Priority to DE012122D priority Critical patent/DE373825C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE373825C publication Critical patent/DE373825C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0035Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with indirectly actuated tumblers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 16. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 373825 KLASSE 68 a GRUPPE 10
(O I2I22 III\68a)
Albert Oberbossel in Berlin-Pankow.
Fernzylinderschloß mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1921 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf die bekannte Kombination zweier Schloßarten, nämlich eines Zylinderschlosses mit radialen, geteilten Stiftzuhaltungen und eines Zylinderschlosses, bei welchem die Stiftzuhaltungen durch parallel zum Schlüsselschaft zu verschiebende Stäbchen bewegt werden.
Diese bekannte Kombination hat jedoch die Nachteile, erstens, daß das gesamte
Schloß mit seinen Stiftzuhaltungen in der Tür liegt und infolgedessen gegen gewaltsame Angriffe von außen nicht geschützt ist, zweitens, daß die Bauart des Schlosses einen Durchmesser von mindestens 30 mm und eine dementsprechende Bohrung in der Tür beansprucht und schließlich drittens, daß die Stäbchen zur Verschiebung der Stiftzuhaltungen verschiedene Längen haben, was wiederum bedingt, daß die Abstufungen des Schlüssels hieraus von außen erkennbar sind und hierdurch die Sicherheit des Schlosses sehr verringert wird.
Durch das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Fernzylinderschloß werden alle diese Übelstände vermieden.
Die Erfindungsmerkmale sind in erster Linie darin zu erblicken, daß das Fernzylinderschloß gegen gewaltsame Angriffe von außen geschützt ist, weil das Schloßgehäuse mit den Zuhaltungsstiften und die Drehscheibe mit den zugehörigen Auslösestiften nicht, wie bisher in, sondern hinter der Tür liegen und durch die feste Verbindung der Drehscheibe mit dem in der Tür liegenden Drehzylinder von geringem Durchmesser, demnach die Bohrung in der Tür, bei gleichzeitiger Verwendung eines kleinen Schlüssels, nur von geringem Durchmesser (10 bis 11 mm) zu sein braucht.
Weitere Erfindungsmerkmale liegen in der Anordnung von gleich langen Schiebern, deren Enden bei gesperrtem Schlosse gleich weit vom Schlüsselloche abstehen, mithin die Abstufungen des Schlüssels von außen nicht erkennbar sind und hierdurch die Sicherheit des Schlosses erhöht wird, und in der Anordnung der Führungen für die Zuhaltungen und Schieber, durch welche neu- und eigenartige Anordnung erreicht wird, daß die Möglichkeit gegeben ist, den in der Tür liegenden Drehzylinder mit zwei verschieden breiten Ansätzen zu versehen, zum Zwecke der richtigen Einführung des Schlüssels und der Unmöglichkeit, den Schlüssel herausziehen zu können, wenn nicht die Drehscheibe gesperrt ist.
Schließlich sei als Erfindungsmerkmal noch hervorgehoben, daß die Schieber des Erfindungsgegenstandes mit Hubflächen zur Bewegung der geteilten Zuhaltungsstifte versehen sind, die nicht wie bei dem bekannten Schlosse verschiedenartig ausgebildet sein müssen, sondern eine gleiche keilförmige Gestaltung haben und jeder Schieber in einen zylindrischen Ansatz endet, auf welchen eine gemeinsame Feder drückt und welche Ansätze gleichzeitig zur Aufnahme der unter Federdruck stehenden Auslösestifte dienen. Auf der Zeichnung ist das Fernzylinderschloß in Abb. 1 im senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 4 gesperrt, also in Ruhelage, und in Abb. 2 in Bereitschaft zum öffnen bzw. Schließen dargestellt, während Abb. 3 die Seitenansicht im Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 1 und Abb. 3a einen Querschnitt nach der Linie R-S der Abb. 3 zeigt. Abb. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 1. Abb. 5 veranschaulicht die verschiedenen den in Abb. 6 abgewickelten Schlüsselabstufungen entsprechenden Stellungen der Schieber nach Einführung des Schlüssels, in Bereitschaft zum öffnen bzw. Schließen. Abb. 7 ist die Drehscheibe mit dem mit ihr fest verbundenen Drehzylinder im wagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 1. Die Abb. 8 und 8a sind Querschnitte durch den Drehzylinder nach der Linie G-H und K-L der Abb. 4, und die Abb. 9b ein solcher nach der Linie 0-P durch die Abstufungen des in Abb. 9 und 9a dargestellten Schlüssels.
Das Schloßgehäuse α nimmt die bekannten, unter Druck der Federn /, / stehenden, gleich langen Stiftzuhaltungen (z. B. sechs Stück) S1, s„... auf und hat einen röhrenförmigen, in der Tür sitzenden Fortsatz b, von einer der Türstärke entsprechenden Länge. Im Schloßgehäuse α ist die Dreh- oder Zylinderscheibe c eingebaut, die mit einem in dem go röhrenförmigen Fortsatz b gelagerten Drehzylinder d fest verbunden ist.
In die Drehscheibe c sind auf verschiedenen Seiten in Gruppen zusammengefaßte Bohrungen V1, v„ ... für die auf die Zuhaltungsstifte S1, s.z ... einwirkenden Auslösestifte A1, h„ ... sowie Einschnitte ex, e„ ... (Abb. 7 und 7a) zur Aufnahme der Hubflächen p, p ... der Schieber gv g„ ... radial und annähernd radial einander gegenüberliegend derart eingearbeitet, daß die Zwischenräume der Bohrungen V1, v„ ... bei ihrem inneren Austritt aus der Drehscheibe c verschieden sind, wodurch der übrigbleibende Raum die Anordnung von verschieden breiten Ansätzen Ji1, k„ am Drehzylinder d (Abb. 7 und 8a) und den zugehörigen durch die Nasen U1, u2 am Ende des Fortsatzes b (Abb. 3 und 3a) gebildeten Nuten sowie den zugehörigen Nuten I1, L (Abb. 6 und 9) im Schlüssel ermöglicht, die zur richtigen Einführung des Schlüssels sowie zur Drehung des Zylinders d notwendig sind und gleichzeitig hierdurch erreicht wird, daß der Schlüssel nur herausgezogen werden kann, wenn die Stiftzuhaltungen S1, s„ ... und A1, A2 ... die Drehscheibe c sperren.
Auf dem Drehzylinder d ist, in bekannter Weise, am hinteren Ende der Schließhebel oder Schlüsselbart η zur Bewegung des Schloßriegels befestigt.
Der im röhrenförmigen Schloßgehäusefort-
B73825
satz b geführte Drehzylinder d ist in seinem ! mittleren Teile mit Einschnitten I1, i2 ... (Abb. 4, 7 und 8) als Führung für die Schieber gx, g2 ... versehen, während das vordere Ende die bereits erwähnten Mitnehmer bzw. Ansätze kit k2 (Abb. 8) verschiedener Breite trägt, welche in entsprechende Nuten I1, L des Schlüssels (Abb. 6) eingreifen.
Zur Bewegung der auf die Zuhaltungs- !
ίο stifte S1, s2
einwirkenden Auslösestifte A1, A2 ... dienen die unter dem Drucke ; der gemeinsamen Feder m (Abb. 4) stehen- j den Schieber g±, g2 ..., welche je an ihrem | Ende mit einer keilförmigen Hubfläche p ;
versehen sind, die in den Einschnitten e1} e2... j der Drehscheibe c (Abb. 7, 7a) ihre Führung haben.
Hinter der Hubflächep ist jeder Schieber mit einem stiftartigen Ansatz 0 versehen, auf den die genannte gemeinsame Feder m drückt. Die Ansätze 0 dienen zur Aufnahme der unter dem Drucke der Stiftfedern ^1, f2... stehenden Auslösestifte A1, A2 ... Jeder einzelne Schieber bildet einen geschlossenen
Angriff und bei nicht eingeführtem Schlüssel drückt die Feder m alle gleich langen Schieber in eine Ebene, so daß bei gesperrtem Schloß die Schlüsselabstufungen T1, r2 ... ' (Abb. 6) von außen nicht erkennbar sind und j die Sicherheit des Schlosses hierdurch wesentlich erhöht wird.
Durch die Anwendung der Schieber kann, trotzdem die Zuhaltungen und das Schloß hinter der Tür liegen, selbst bei stärksten Türen, der im Durchmesser kleine Schlüssel , auch sehr kurz gehalten sein, und da derselbe : keinen Bart besitzt — wie der Schlüssel des in der Einleitung erwähnten Kombinationsschlosses —, nicht beschädigt werden.
In Abb. 5 sind die einzelnen Stellungen der Schieber beim Öffnen bzw. Schließen des Schlosses — entsprechend den Abstufungen rt, r2 ... des Schlüssels —, wie die gestrichelten Projektionslinien zeigen, gezeich- '
net und hieraus wiederum die sich ergeben- j den, verschiedenen Längen der Auslösestifte A1, A2 ·... ersichtbar, während beim ge- j sperrten Schloß die gleich langen Schieber : auch gleich lang vom Schlüsselloch abstehen und somit, wie schon erwähnt, die Abstufungen des Schlüssels von außen nicht erkennbar sind.
t ist die Deckplatte für die Drehscheibe c. I

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fernzylinderschloß mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß von den aus Zuhaltungs- und Auslösestiften bestehenden Stiftzuhaltungen die Zuhaltungsstifte (S1, S2 . . .) in einem scheibenartigen Schloßgehäuse (a) und die Auslösestifte (A1, A2 ...) in einer Drehscheibe (c) gelagert sind und diese Schloßteile nicht, wie bisher, in, sondern hinter der Tür liegen und die Drehscheibe (c) mit einem in der Tür eingebauten Drehzylinder (d), in welchem parallel zur Achse Schieber (§Ί) ^2 · · ·) geführt werden, fest verbunden ist.
2. Fernzylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Drehzylinder (d) geführten Schieber (^1, g2...) sämtlich von gleicher Länge sind, wodurch bei gesperrtem Schloß die Schieberenden alle gleich weit vom Schlüsselloch abstehen und somit die verschiedenen Abstufungen (T1, r2 ...) des Schlüssels von außen nicht erkennbar sind und die Schieber zur Bewegung der Auslösestifte (A1, A2 . ..) Hubflächen (p) von gleicher keilförmiger Gestaltung besitzen und je in einen Ansatz (o) enden, der dazu bestimmt ist, einerseits die unter dem Druck der Federn (Z1, f2 . . .) stehenden Stiftzuhaltungen (^1, S2 ... und A1, A2...) und anderseits auch den Druck der gemeinsamen Feder (m) auf die Schieber (gi> S2 · · ·) aufzunehmen.
3. Fernzylinderschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in go der Drehscheibe (c) auf verschiedenen Seiten in Gruppen zusammengefaßte Stiftzuhaltungen (^1, S2 .. . und A1, A2...) und Schieber (^1, g-„ ...) radial und annähernd radial derart einander gegenüberliegen, daß die Zwischenräume der Bohrungen (V1, V2 . . .) beim inneren Austritt aus der Drehscheibe (c) verschieden sind, wodurch der übrigbleibende Raum die Herstellung von verschieden breiten Ansätzen (Ji1, k2 ...) am Drehzylinder (d) zur richtigen Einführung des Schlüssels ermöglicht und gleichzeitig hierdurch erreicht wird, daß der Schlüssel nur herausgezogen werden kann, wenn die Stiftzuhaltungen die Drehscheibe (c) sperren.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE012122D 1921-02-19 1921-02-19 Fernzylinderschloss mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen Expired DE373825C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE012122D DE373825C (de) 1921-02-19 1921-02-19 Fernzylinderschloss mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE373825C true DE373825C (de) 1923-04-16

Family

ID=7352606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE012122D Expired DE373825C (de) 1921-02-19 1921-02-19 Fernzylinderschloss mit geteilten, radialen Stiftzuhaltungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE373825C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3412588A (en) * 1965-04-29 1968-11-26 Bauer Ag Cylindrical lock with associated key
DE2931653A1 (de) * 1979-08-03 1981-02-05 Winkhaus Fa August Profilzylinderschloss
EP0595455A1 (de) * 1992-10-28 1994-05-04 Malcoe Precision Fabrications Limited Schloss

Cited By (3)

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DE2931653A1 (de) * 1979-08-03 1981-02-05 Winkhaus Fa August Profilzylinderschloss
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