DE3738148A1 - Mischfraeser - Google Patents
MischfraeserInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G7/00—Breaking or opening fibre bales
- D01G7/04—Breaking or opening fibre bales by means of toothed members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Maschinen zum Abfräsen von in Reihe aufgestellten Textil
ballen sind seit längerem bekannt. Die Fasern werden
durch ein oder zwei Fräswalzen aus den Ballen durch einen
Rost gezupft und dann in eine Absaughaube geschleudert.
Baumwollballen sind in Schichten gepreßt. Diese Schich
ten oder Lagen erstrecken sich parallel zur Standfläche.
Bei allen gebräuchlichen Fräsen bewegt sich die Fräsein
richtung parallel zu dieser Ebene. Dies hat den Nachteil,
daß gelegentlich eine ganze Schicht von einer Fräswalze
erfaßt wird und eine Verstopfung des Fräskopfes erfolgen
kann. Es werden dann große Klumpen anstatt feiner Flocken
gefräst. Eine Durchmischung der Lagen eines Ballens er
folgt nicht.
Beim Abfräsen fällt an den Seiten der Ballen Material zu
Boden. Dies Material kann in den Bereich der Fahrschienen
fallen und somit die Produktion unterbrechen. Gelangt die
Fräse zum Ende des Fräsvorganges, kann das heruntergefal
lene Material den Fräskopf behindern. Wird das herunter
gefallene Material nicht mit weggesaugt, muß es später
von Hand wegtransportiert werden. Durch die Erhöhung der
Absaugleistung und spezieller Ausbildung der Absaughaube
kann das Herunterfallen kleiner Flocken weitgehend ver
mieden werden.
Ein besonderes Problem bilden jedoch insbesondere bei
Baumwollballen Faserklumpen, die im Laufe des Fräsvor
ganges herunterfallen. Diese bestehen meist aus fester
zusammenhängenden Fasern und liegen leicht schief in den
Ballen gepreßt. Sind diese Verklumpungen am Ballenrand,
werden sie durch die daraufliegenden Schichten gehalten.
Werden diese oberen Schichten abgefräst, brechen diese
Klumpen zur Seite aus und fallen auf den Boden. Wird mit
einer hohen Zustellung gefräst, weichen weiche Ballen an
der Oberkante zur Seite aus. Diese Überhänge können im
weiteren Verlauf herunterfallen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fräskopf so zu ge
stalten, daß das Herunterfallen von Klumpen weitgehend
vermieden wird. Ebenfalls soll die Durchmischung von
Lagen erfolgen und das Einziehen ganzer Lagen vermieden
werden.
Erfindungsgemäß wird dies hauptsächlich durch eine
Schrägstellung des Fräskopfes gegenüber der Horizontalen
erreicht.
Durch die leichte Schrägstellung des Fräskopfes bzw. des
Rosts und der Fräswalze gegen die Horizontale, werden die
Ballen nicht mehr lagenweise abgearbeitet. Dies hat den
Vorteil, daß von den Walzen keine Lagen in den Fräskopf
gezogen werden. Durch die Schrägstellung des Fräskopfes
wird eine Durchmischung von bis zu 3 Lagen erreicht. Die
Lagen könne nicht mehr auf einmal von der Fräswalze ein
gezogen werden. Das Abfräsen erfolgt jedoch noch von
oben, wodurch ein leichtes Abfräsen ermöglicht bleibt.
Die Schrägstellung bewirkt außerdem, daß der Rost an der
tiefen Seite des Materials von der Seite an den Ballen
andrückt, anstatt es wegzupressen. Hierdurch wird das
Herunterfallen von Flocken wesentlich verringert. An der
höheren Seite tritt die gegenteilige Wirkung ein, die
jedoch durch die Verwendung einer Wand, die entlang der
Ballen fest installiert ist, sich nicht auswirken kann.
Die Verwendung einer Wand bedingt eine Fräskopfkonstruk
tion, mit innenliegender Lagerung der Fräswellen. Die
Wand verhindert das Herunterfallen von Teilen an dieser
Seite. Zusätzlich erleichtert die Wand das Aufstellen der
Ballen und steigert die Absaugleistung durch das genaue
Aufstellen der Ballen.
Die Strägstellung kann ohne konstruktiven Aufwand durch
Versetzen der Führungsrollen leicht erfolgen.
Um bei extremer Schrägstellung die Abarbeitung der Ballen
bis zum Boden zu gewährleisten, ist es notwendig, in
Bodennähe die Schrägstellung zu reduzieren. Dies kann
über eine motorischen Exzenterverstellung erfolgen oder
durch eine Krümmung der Laufbahn der Führungsrollen der
Fräse.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1 und Fig.
2 beschrieben:
Fig. 1 zeigt eine Ballenfräse (1) die mittels eines Fräs
kopfes (2) Faserflocken durch einen Rost hindurch von
einer Ballenreihe (4) abarbeitet. Die Ballen sind entlang
einer Wand (5) aufgestellt, die durch Stützen (6) gehal
ten wird. Die Fräseinrichtung ist gegenüber der Waage
rechten schräg gestellt. Mit (10) sind einzelne Lagen des
Ballens gekennzeichnet.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Fräse (1). Der Fräs
kopf ist um den Winkel α gegen die Horizontale geneigt.
Die Fräseinrichtung zupft durch den Rost (3) Fasern aus
dem Ballen. Die Führungsschienen (7), in denen die
Führungsrollen (9) des Fräskopfes laufen, weisen eine
Krümmung (8) am unteren Ende auf um die Schrägstellung
des Kopfes am Ende der Ballenvorlage zu reduzieren. Die
Wand (5) wird durch Stützen (6) gehalten.
Claims (10)
1. Maschine zum Abfräsen von Faserbüscheln aus einer
Reihe parallel zur Preßlagenebene aufgestellter Faserbal
len, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräseinrichtung die
Ballen unter einem Winkel schräg zur Aufstellungsflächen
ebene bearbeitet.
2. Fräseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Fräseinrichtung aus mindestens einer Fräs
walze besteht.
3. Fräseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Fräseinrichtung einen Rost aufweist, zwi
schen dem Fräszähne arbeiten.
4. Fräseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eine der Elemente nach 2 und 3
schräggestellt arbeitet.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrägstellung von der Maschine
aus ansteigend verläuft.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Fräskopf an der der Maschine gegen
überliegenden Seite an einer Wand entlang fräst.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekenhnzeichnet,
daß der Abstand zwischen Fräskopf und Wand maximal 130 mm
beträgt.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrägstellung einen Winkel von
2-25° gegenüber der Horizontalen entspricht.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrägstellung im Verlaufe der
Abarbeitung der Ballen reduziert werden kann.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrägstellung durch eine Krümmung der Führungs
bahn für die Hubbewegung des Fräskopfes reduziert wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873738148 DE3738148A1 (de) | 1987-11-10 | 1987-11-10 | Mischfraeser |
| GB8826348A GB2212178B (en) | 1987-11-10 | 1988-11-10 | A fibre plucking machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873738148 DE3738148A1 (de) | 1987-11-10 | 1987-11-10 | Mischfraeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3738148A1 true DE3738148A1 (de) | 1989-05-18 |
Family
ID=6340196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873738148 Withdrawn DE3738148A1 (de) | 1987-11-10 | 1987-11-10 | Mischfraeser |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3738148A1 (de) |
| GB (1) | GB2212178B (de) |
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Also Published As
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