DE3736690A1 - Geraet zur steuerung der verbrennung in einer heizung - Google Patents
Geraet zur steuerung der verbrennung in einer heizungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Steuerung der
Verbrennung in einer Heizung. Sie befaßt sich insbe
sondere mit einem Gerät dieser Art, das die Verbrennungs
bedingungen von Kraftstoff in einer solchen Heizung
regelt.
Der Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs wird geheizt,
indem man warme Luft zuführt, die durch das Kühlwasser
des Fahrzeugmotors erwärmt wird. Bei niedrigen Außen
temperaturen bedarf es jedoch einiger Zeit, bis die
Temperatur des Kühlwassers ansteigt, so daß es nicht
möglich ist, den Fahrgastraum rasch zu heizen.
Die japanische Offenlegungsschrift 61-15 74 22 beschreibt
eine Fahrzeug-Heizungsanlage, bei der der Kraftstoff
in einem von der Brennkraftmaschine getrennten Brenner
verbrannt wird und die durch die Kraftstoffverbrennung
gewonnene Wärme dazu verwendet wird, dem Fahrgastraum
über einen Wärmetauscher erwärmte Luft zuzuführen.
Der Brenner wird dabei in Abhängigkeit von dem
Betriebszustand des Motors gesteuert. Bei dieser
bekannten Fahrzeugheizanlage verwendet man eine
Steuereinrichtung mit einer Brückenschaltung und
einem Komparator zur Steuerung der zugeführten elek
trischen Energie, um auf diese Weise die Temperaturen
einer Zerstäubungsglühkerze und einer Zündungs-Glüh
kerze in dem Brenner auf entsprechenden vorbestimmten
Temperaturniveaus zu halten.
Bei der durch die genannte Offenlegungsschrift bekannt
gewordenen Fahrzeugheizanlage werden die Temperaturen
der Zerstäubungs- und Zündungs-Glühkerzen in der beschrie
benen Weise auf die entsprechenden Temperaturniveaus
geregelt. Fallsjedoch der Betrieb des Brenners in Folge
eines Motorfehlers oder dergleichen unterbrochen wird
und von neuem gezündet werden soll, steht nur ein einziger
Neuzündungs-Modus zur Verfügung, der die verschiedenen
Zündverhalten der Kraftstoffe nicht berücksichtigt. Falls
die Brennertemperatur niedrig ist oder ein Kraftstoff
geringer Qualität verwendet wird, ist eine Neuzündung
nicht möglich, so daß die Verbrennung unterbrochen bleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur
Steuerung der Verbrennung in einer Heizung anzugeben,
das eine zuverlässige Neuzündung von Kraftstoffen mit
unterschiedlichen Zerstäubungseigenschaften ermöglicht,
indem die Verbrennungssteuerung beim Neuzündungs-Modus
an die Kraftstoffeigenschaften angepaßt wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Gerät mit den Merkmalen
des Anspruchs gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche, auf die
hiermit verwiesen wird.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert:
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Geräts zur Steuerung
der Verbrennung in einer Heizung gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 (A) und 2 (B) zeigen Flußdiagramme, der Betätigungs
folge des Geräts von Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Brennkraftmaschine 1 mit einem
Einlaßkrümmer 10 dargestellt, der über ein Einlaßrohr
3 mit einem Luftfilter 2 verbunden. In dem Einlaßrohr 3
sind ein Brenner 4 zum Verbrennen von Kraftstoff und ein
Wärmetauscher 5 angeordnet, wobei letzterer sich strom
abwärts des Brenners 4 befindet. Das Einlaßrohr 3 ist
von einer Überbrückungsleitung 31 überbrückt, die das
Luftfilter 3 unter Umgehung des Brenners 4 und des
Wärmetauschers 5 direkt mit der Brennkraftmaschine 1
verbindet. Der Brenner 4 besitzt einen Einlaß, in dem
sich ein Verbrennungsgebläse 41 befindet, das Verbrennungs
luft in den Brenner 4 fördert. Der Brenner 4 besitzt eine
Zerstäubungs-Glühkerze 42, die als Zerstäubungsvorrichtung
zum Erwärmen und Zerstäuben von zugeführtem Kraftstoff
dient, ferner eine Zünd-Glühkerze 43, die als Zündvor
richtung zum Zünden des zerstäubten Kraftstoffs dient,
sowie einen Flammsensor 44, der als Detektor zur Erfassung
der Temperatur in dem Brenner 4 dient. Der Flammsensor 44
besitzt einen Widerstandsdraht mit positivem Widerstands-
Temperaturkoeffizienten. Die Verbrennungstemperatur in
dem Brenner läßt sich mit einer (weiter unten beschrie
benen) elektronischen Steuereinheit erfassen, die den
Widerstandswert des Flammsensors 44 auswertet.
Die Kraftstoffzufuhr zu dem Brenner 4 erfolgt durch eine
Kraftstoffpumpe 45 und ein Kraftstoff-Steuerventil 46
über die durch die Zerstäubungs-Glühkerze 42 erwärmte
Zerstäubungsvorrichtung. Die Menge des zugeführten Kraft
stoffs wird durch ein Befehlssignal einer elektronischen
Steuereinheit 6 gesteuert, die das Tastverhältnis des
Kraftstoff-Steuerventils 46 regelt, mit dem dieses
geöffnet und geschlossen wird. Der der Zerstäubungs-
Glühkerze 42 zugeführte elektrische Strom wird in seinem
Einschalt-Ausschalt-Zyklus durch ein Steuersignal der
elektronischen Steuereinheit 6 gesteuert. Die Temperatur,
auf welche die Zerstäubungs-Glühkerze 42 aufgeheizt wird,
kann entsprechend den Zerstäubungs-Eigenschaften des
Kraftstoffs gesteuert werden.
Mit dem Wärmetauscher 5 ist ein Wärmetauscher-Sensor 51
verbunden, der dessen Innentemperatur erfaßt. Die durch
einen Lufteinlaß 53 eingeführte und durch die in dem
Wärmetauscher 5 rückgewonnene Wärme erhitzte Luft wird
durch ein Warmluftgebläse 52 über einen Auslaß 54 in
den Fahrgastraum des Fahrzeugs geleitet. Dem Auslaß 54
ist ein Warmluft-Temperatursensor 55 zugeordnet, der die
Temperatur der zugeführten Warmluft mißt.
Im folgenden sei die Funktion des Brenners 4 und des
Wärmetauschers 5 erläutert. Der Kraftstoff, der von
der Kraftstoffpumpe 45 über das Kraftstoff-Steuerventil 46
der Zerstäubungs-Glühkerze 42 zugeführt wird, wird von dieser
zerstäubt, nachdem sie zuvor durch elektrische Energie
erwärmt wurde. Der zerstäubte Kraftstoff wird in den
Brenner 4 verspritzt. Er wird hier mit Luft zu einem
brennbaren Luft-Kraftstoff-Gemisch vermischt. Die
erforderliche Luft wird mit Hilfe des Gebläses 41 von
dem Luftfilter 2 zugeführt. Das brennbare Luft-Kraftstoff-
Gemisch wird dann durch die mit Energie beaufschlagte
Zünd-Glühkerze 43 entzündet. Die Flammen ergeben Brenn
gase hoher Temperatur, die dem Wärmetauscher 5 zugeführt
werden. In letzterem wird die durch den Lufteinlaß 43
eingeführte Luft durch die Wärme der verbrannten Gase
erhitzt und über den Auslaß 54 in die Fahrgastkabine
abgegeben, um deren Innenraum aufzuheizen.
Mit 71 ist ein Heizungskern bezeichnet, der über eine
Heißwasserleitung 74 mit der Brennkraftmaschine 1 ver
bunden ist. Mit 72 ist ein Verdunster bezeichnet und
mit 73 ein Gebläse für den Heizungskern 71. Diese Teile
sind Komponenten einer herkömmlichen Heiz- und Klima
anlage, die von der Temperatur des Kühlwassers Gebrauch
macht.
Mit 11 ist ein von der Brennkraftmaschine 1 angetriebener
Generator bezeichnet, mit 12 ein Temperatursensor zur
Erfassung der Temperatur des Kühlwassers und mit 13 ein
Lastsensor zur Erfassung des Belastungszustands der
Brennkraftmaschine 1. Die Detektorsignale des Wasser
temperatursensors 12 und des Lastsensors 13 werden der
elektronischen Steuereinheit 6 zugeführt.
Die elektronische Steuereinheit 6 besteht aus einem
Mikrocomputer mit einer Zentralprozessoreinheit zur
Durchführung arithmetischer Operationen und zum
Zählen der Betriebszeit auf der Basis von Lesesignalen,
ferner mit verschiedenen Speichern zur Speicherung der
Ergebnisse der arithmetischen Operationen und eines
Steuerprogramms zur effizienten Steuerung des Brenners,
sowie mit Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen zur Aufnahme
verschiedener Lesesignale und zur Ausgabe von Befehlen
für die Betätigungsmechanismen. Die elektronische
Steuereinheit 6 ist mit dem Flammsensor 44, dem Wärme
tauschersensor 51, dem Wassertemperatursensor 12, dem
Warmlufttemperatursensor 55, dem Lastsensor 13,
einem Heizungs-Positionsschalter 61, einem Betätigungs
schalter 62, einem Kraftstoff-Wahlschalter 63 und einem
Kerzenwiderstandsdetektor 64 verbunden und nimmt von
diesen Sensoren und Schaltern Eingangssignale auf.
Der Kerzenwiderstandsdetektor 64 ist Bestandteil einer
Schaltung zur Energiebeaufschlagung der Zünd-Glühkerze 43
und ermittelt die Temperaturen der Zünd-Glühkerze 43 aus
deren Widerstandswert, in dem er den durch sie schließen
den Strom mißt, der wegen der temperaturabhängigen Wider
standscharakteristik ein Maß für die Temperatur ist.
Die elektronische Steuereinheit 6 ist ferner mit einer
Schaltervorrichtung 8 zur Steuerung der verschiedenen
Betätigungsmechanismen verbunden und liefert über diese
Schaltervorrichtung 8 neue Befehle zu dem Warmluftge
bläse 52, der Kraftstoffpumpe 45, dem Kraftstoffstreu
ventil 46, der Zerstäubungs-Glühkerze 42, dem Brenner
gebläse 41, der Zündungs-Glühkerze 43 und einem Not
schalter 65.
Mit 66 ist ein Schlüsselschalter, mit 67 ein Anlasser
motor und mit 68 eine Batterie bezeichnet. Wenn der
Schlüsselschalter 66 in Startposition gedreht wird,
wird der Anlassermotor eingeschaltet, um die Brenn
kraftmaschine 1 zu starten. Ferner wird ein Start
signal an die elektronische Steuereinheit 6 gegeben.
Fig. 2 (A) und 2 (B) zeigen ein Flußdiagramm einer
Arbeitsfolge des erfindungsgemäßen Geräts zur
Steuerung der Verbrennung. Im folgenden sei die
Funktion des Geräts unter Bezugnahme auf die Fig. 1,
2 (A) und 2 (B) erläutert:
Der Schlüsselschalter 26 wird eingeschaltet, um der
elektronischen Steuereinheit 6 elektrische Energie von
der Batterie 68 zuzuführen. Sodann wird der Schlüssel
schalter 66 in die Startposition weitergedreht, wodurch
der Anlassermotor eingeschaltet und die Brennkraftmaschine
1 gestartet wird (S 1). In einem Schritt S 2 wird dann
die Kühlwassertemperatur T W von dem Wassertemperatur
sensor 6 abgelesen. Es wird festgestellt, ob die Kühl
wassertemperatur einen vorbestimmten Wert T 1 erreicht hat,
bei dem das Kühlwasser für das Heizen des Fahrgastraums
verwendbar ist. Falls die Kühlwassertemperatur unter diesem
Wert T 1 liegt, geht die Steuerung von dem Schritt S 2
zu einem Schritt S 3 über. In dem Schritt S 3 wird die
Position des Kraftstoff-Wählschalters 63 geprüft, der
von den Zerstäubungseigenschaften des verwendeten
Kraftstoffes abhängig ist. Falls der Kraftstoff-Wählschalter
63 in einer Position (I) befindet, die einer guten Zer
stäubungseigenschaft entspricht, geht die Steuerung zu
einem Schritt S 4 über. Falls der Kraftstoff-Wählschalter
63 sich hingegen in einer Position (II) befindet, die
schlechte Zerstäubungseigenschaft kennzeichnet, geht die
Steuerung zu einem Schritt S 8 über.
In dem Schritt S 8 wird der Widerstandswert R der
Zündungs-Glühkerze 43 geprüft. Dies geschieht auf der
Basis eines von dem Kerzenwiderstandsdetektor 64
gelieferten Signals. Falls der Widerstandswert R größer
ist als ein vorgeschriebener Widerstandswert R 1, d. h.
falls die Temperatur in dem Brenner 4 aufgrund der Nach
erwärmung hoch ist, geht die Steuerung zu einem Schritt
S 7 über, in welchem die Zündungs-Glühkerze 43 mit
Energie beaufschlagt wird. Da bei hoher Temperatur des
Brenners 4 der Kraftstoff durch die in dem Brenner
vorhandene Wärme zerstäubt wird und auch bei nicht
geheizter Zerstäubungs-Glühkerze 42 gut gezündet werden
kann, geht die Steuerung zu einem Schritt S 13 über, ohne
daß die Zerstäubungs-Glühkerze 42 mit Energie beaufschlagt
wird.
Falls der Widerstandswert R in dem Schritt S 4 kleiner
ist als R 1, wird die Zündungs-Glühkerze 43 in einem
Schritt S 5 eingeschaltet, da davon ausgegangen wird, daß
die Temperatur in dem Brenner 4 niedrig ist. Die Zer
stäubungs-Glühkerze 42 wird dann in einem Schritt S 6
normal mit Energie beaufschlagt und aufgeheizt.
Falls die Steuerung von dem Schritt S 3 zu dem Schritt S 8
übergeht, weil der verwendete Kraftstoff schlechte
Zerstäubungseigenschaften besitzt, wird der Widerstands
wert der Zünd-Glühkerze 43 geprüft, um die Temperatur in
dem Brenner 4 festzustellen. Falls die Temperatur in dem
Brenner 4 hoch ist, geht die Steuerung von dem Schritt S 8
zu einem Schritt S 11 über, in welchem die Zündungs-
Glühkerze 43 eingeschaltet wird, und dann zu einem Schritt
S 12, in welchem die Zerstäubungs-Glühkerze 42 normal
mit Energie beaufschlagt wird. Deshalb kann der Kraft
stoff mit schlechten Zerstäubungseigenschaften gut zer
stäubt werden. Falls in dem Schritt S 8 festgestellt wird,
daß der Widerstandswert der Zündungs-Glühkerze 43 niedrig
ist, was anzeigt, daß die Brennertemperatur niedrig ist,
wird die Zündungs-Glühkerze 43 eingeschaltet (Schritt S 9).
Sodann wird in einem Schritt S 10 eine Schnellsteuerung
ausgeführt, um die Zerstäubungs-Glühkerze 52 auf eine
Temperatur aufzuheizen, die über Normal-Temperatur liegt,
da der zugeführte Kraftstoff andererseits nicht genügend
zerstäubt würde. Die Steuerung geht dann zu einem Schritt
S 13 über.
In dem Schritt S 13 wird das Kraftstoff-Steuerventil 46
geöffnet, so daß dem Brenner 4 über die Zerstäubungs-
Glühkerze 42 Kraftstoff zugeführt wird. Außerdem wird
das Brennergebläse 41 eingeschaltet, so daß dem Brenner 4
zwangsweise Verbrennungsluft zugeführt wird. Falls der
Schlüsselschalter 66 sich in einem Schritt S 14 in
Startposition befindet, in einem Schritt S 15 die von
dem Last-Sensor 13 ermittelte Motor-Belastung L unter
einem vorgeschriebenen Lastpegel La liegt, in einem Schritt
S 16 der Heizungs-Positionsschalter 61 eingeschaltet ist
und falls in einem Schritt S 17 die von dem Wärmetauscher
sensor 51 ermittelte Temperatur T HE des Wärmetauschers
größer ist als eine vorgeschriebene Temperatur T S , geht
die Steuerung zu einem Schritt S 18 über, in welchem
das Warmluftgebläse 52 eingeschaltet wird, so daß die
Luftzufuhr beginnt. Falls der Schlüsselschalter 66 in
dem Schritt S 14 sich nicht in Startposition befindet,
die Motorlast in dem Schritt S 15 höher liegt als der
Lastpegel La, der Heizungs-Positionsschalter 61 in dem
Schritt S 16 ausgeschaltet ist, oder falls die Temperatur
des Wärmetauschers in dem Schritt S 17 niedriger ist als
die vorgeschriebene Temperatur, schreitet die Steuerung
zu einem Pfad B, um die Funktion des Brenners zu stoppen.
Nachdem das Warmluftgebläse 52 in dem Schritt S 18
betätigt wurde, wird in einem Schritt S 19 die Betriebs
zeit des Brenners abgezählt. In einem Schritt S 20 wird
dann ein Signal T FS des auf dem Brenner 4 angeordneten
Flammsensors 44 geprüft. Falls die Brennertemperatur
höher ist als eine vorbestimmte Temperatur T, geht die
Steuerung zu einem Schritt S 25 über, da die Verbrennungs
bedingung gut ist. Falls die Brennertemperatur hingegen
niedriger ist als die Temperatur T, geht die Steuerung
zu einem Schritt S 21 über, in dem eine vorgeschriebene
Betriebszeit auf N gesetzt wird. Falls in einem Schritt
S 22 festgestellt wird, daß die Betriebszeit N gleich
oder größer ist als 3 N, wird ein Fehlersignal erzeugt.
Dieses zeigt an, daß der Notschalter 65 auszuschalten ist
(Schritte S 23 und S 24).
Falls die Zeit ts, während der der Brenner 4 arbeitet
und den Kraftstoff verbrennt, größer ist als eine
vorgeschriebene Zeit t (Schritt S 25) geht die Steuerung
zu einem Schritt S 32 über, da angenommen wird, daß die
Verbrennungsbedingungen stabil sind. Falls die Zeit ts
die Zeit t nicht erreicht, d. h. unmittelbar nachdem die
Neuzündung begonnen hat, wird die Kraftstoffpumpe 45
in einem Schritt S 26 so gesteuert, daß sie Kraftstoff
zuführt, und das Brennergebläse 41 wird in einem Schritt
S 27 so gesteuert, daß es Verbrennungsluft zuführt und
damit die Verbrennung in dem Brenner 4 aktiviert. Diese
Vorgänge werden berechnet und eine von dem Flammsensor 44
abgegebenes Signal R F wird geprüft (Schritte S 28 und S 29).
Das Signal R F des Flammsensors 44, das der Temperatur in
dem Brenner 4 entspricht, wird mit einer vorgeschriebenen
Temperatur R 0 verglichen. Falls das Signal R F größer ist
als R 0, wird ein vorbestimmter Basis-Neuzündungsmodus I
ausgewählt, weil die Verbrennung in dem Brenner 4
gut verläuft und der Kraftstoff leicht neu gezündet werden
kann (Schritt S 30). Falls das Signal R F kleiner ist als
R 0, weil der Kraftstoff, möglicherweise aufgrund einer
abweichenden Kraftstoffqualität, sich weniger gut neu
zünden läßt, wird ein Neuzündungsmodus II ausgewählt,
bei dem die Temperaturen der Zerstäubungs-Glühkerze 42
und der Zündungs-Glühkerze 43 erhöht werden, um das
Neuzünden des Kraftstoffs zu erleichtern (Schritt S 31).
In dem Schritt S 32 wird ein Signal von dem Heizungspositions
schalter 61, der auf eine gewünschte Heizungstemperatur
eingestellt wurde, ausgelesen. Falls der Heizungspositions
schalter 61 sich in der ersten Position befindet, wird
das Kraftstoffsteuerventil 46 in einem Schritt S 33 mit
einer ersten Durchflußrate gesteuert. Falls der Heizungs
positionsschalter 61 sich in der zweiten Position befindet,
werden das Warmluftgebläse 52, das Brennergebläse 41 und
das Kraftstoffsteuerventil 46 mit einer zweiten Durch
flußrate gesteuert, um die Luft- und Kraftstoffzufuhr zu
dem Brenner 4 sowie die Warmluftabgabe des Wärmetauschers 5
zu vergrößern und damit die Temperatur in dem Fahrgastraum
zu erhöhen (Schritte S 34 bis S 37).
Falls der Heizungspositionsschalter 61 sich in dem
Schritt S 34 in der dritten Position befindet, werden
das Warmluftgebläse 52, das Brennergebläse 41 und das
Kraftstoffsteuerventil 46 durch die Schalteranordnung 8
mit einer dritten Durchflußrate derart gesteuert, daß
Warmluft über den Auslaß mit Maximalbetrieb in den
Fahrgastraum gefördert wird (Schritte S 38 bis S 40).
Falls in einem Schritt S 41 festgestellt wird, daß die
Temperatur T A der abgegebenen Warmluft höher liegt als
vorgeschriebene Warmlufttemperaturen T 4, die der ersten,
zweiten und dritten Kraftstoff-Durchflußrate entsprechen,
geht die Steuerung zu den Schritten S 42, S 43, S 44 über,
in denen der Betrieb des Brennergebläses 41, des Warm
luftgebläses 52 und der Kraftstoffpumpe 45 zeitweilig
unterbrochen wird. Sodann kehrt die Steuerung zu dem
Schritt S 2 zurück. Danach wird der vorangehend beschriebene
Durchgang wiederholt.
Bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird der Verbrennungszustand in dem Brenner entsprechend
dem elektrischen Widerstand des dem Brenner zugeordneten
Flammsensors während des Betriebs der Heizung geprüft,
um einen Neuzündungsmodus auszuwählen. Die Zerstäubungs-
Glühkerze und die Zündungs-Glühkerze werden in dem
ausgewählten Neuzündungsmodus derart gesteuert, daß eine
zuverlässige Neuzündung des Kraftstoffs selbst dann
möglich ist, wenn es sich um Kraftstoff geringer Qualität
handelt.
Claims (4)
1. Gerät zur Steuerung der Verbrennung in einer Heizung
mit einem Brenner mit einer Zerstäubungsvorrichtung
zur Zerstäubung von zugeführtem Kraftstoff und einer
Zündvorrichtung zum Zünden des von der Zerstäubungs
vorrichtung zerstäubten Kraftstoffs,
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung zur Erfassung der Temperatur in dem Brenner,
eine Wählvorrichtung zur Auswahl eines Neuzündungs modus auf der Basis eines von der genannten Detektor einrichtung gelieferten Signals
sowie eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Zer stäubungs- und/oder der Zündvorrichtung in dem von der genannten Wähleinrichtung ausgewählten Neu zündungsmodus.
gekennzeichnet durch
eine Detektoreinrichtung zur Erfassung der Temperatur in dem Brenner,
eine Wählvorrichtung zur Auswahl eines Neuzündungs modus auf der Basis eines von der genannten Detektor einrichtung gelieferten Signals
sowie eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Zer stäubungs- und/oder der Zündvorrichtung in dem von der genannten Wähleinrichtung ausgewählten Neu zündungsmodus.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektoreinrichtung einen Widerstandsdraht mit
einem positiven Widerstands-Temperaturkoeffizienten
besitzt.
3. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zerstäubungseinrichtung eine Zerstäubungs-
Glühkerze zum Aufheizen des Kraftstoffs umfaßt.
4. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zündungsvorrichtung eine Glühkerze umfaßt,
die durch die Zuführung elektrischer Energie auf
heizbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP61257474A JPS63113221A (ja) | 1986-10-29 | 1986-10-29 | 暖房器の燃焼制御装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3736690A1 true DE3736690A1 (de) | 1988-06-01 |
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|---|---|---|---|
| DE19873736690 Ceased DE3736690A1 (de) | 1986-10-29 | 1987-10-29 | Geraet zur steuerung der verbrennung in einer heizung |
Country Status (4)
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| CA (1) | CA1292420C (de) |
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