DE3735433C2 - Verdrängermaschine für kompressible Medien - Google Patents
Verdrängermaschine für kompressible MedienInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C19/00—Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Rotary Pumps (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verdrängermaschine für kompressible Medien
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Verdrängermaschine dieser Bauart ist beispielsweise durch die DE-OS 31 41 525
bekannt. Dort soll an wenigstens einer der Bauteiloberflächen durch Aufbringen
eines Blechstreifens mit einer gezielten Rauhigkeit, wobei die Rauhigkeitsspitzen
beim Einlauf der Maschine plastisch verformbar bzw. abtragbar sein sollen, eine
weitgehend sich selbst einstellende Dichtung an den miteinander nahezu in Berüh
rung kommenden Bauteilen erzeugt werden, die ein minimales Spiel und eine günstige
Labyrinthwirkung herstellt. Da jeder Punkt des Verdrängerkörpers jeweils nur
mit ganz bestimmten Punkten des Gehäuses zusammenarbeitet, wird durch den
beim Einlauf der Maschine erfolgenden Verformungs- bzw. Abtragvorgang eine
den jeweiligen örtlichen Bedingungen optimal angepaßte Spieleinstellung erreicht.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin, diese bekannte
Anordnung weiterzubilden und dabei insbesondere eine einfache und preisgünstige
Ausführung sicherzustellen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich gemäß dem Kennzeichen des Patentan
spruchs 1. Die Erfindung sieht also vor, einen einfachen, zweckmäßigerweise aus
einer Aluminiumfolie bestehenden Blechstreifen mit daran angebrachten schuppen
förmigen, schräg zur Tangentenrichtung angestellten Ausprägungen auf der Bau
teilaußenwand, vorzugsweise durch eine Klebung oder dgl., festzulegen. Die Her
stellung eines derartigen, mit Ausprägungen versehenen Blech- oder Folienstreifens
ist außerordentlich einfach und preisgünstig und wird beispielsweise bei der Fertigung
von Wärmetauschern für die Herstellung der darin verwendeten Luftleitlamellen
angewendet. Der Einsatz derartiger mit Ausprägungen versehener Folienstreifen
als Dichtelemente bei Verdrängermaschinen ergibt eine gute Dichtwirkung unter
Vermeidung von Rückströmverlusten und führt zu einer wesentlichen Reduzierung
der Toleranzanforderungen bei der Herstellung der spiralförmigen Bauteile.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im
folgenden näher erläutert wird. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 anhand einer Prinzipdarstellung die Dichtverhältnisse zwischen
dem Gehäuseteil und dem Läuferteil einer Spiralverdränger
maschine und
Fig. 2 die Ansicht eines mit schuppenartigen Ausprägungen versehenen
Blechstreifens.
In der Fig. 1 ist mit 1 ein spiralförmiges, hier gestreckt gezeichnetes Wandteil
einer Spiralverdrängermaschine angedeutet, an dessen beiden Seiten nach Art
spiralförmig verlaufender Schlitze ausgebildete Verdrängerkammern gebildet sind.
Mit 2 ist demgegenüber ein in eine der Verdrängerkammern eingreifender, ebenfalls
spiralförmig ausgebildeter Verdrängerkörper angegeben, von dem jeder einzelne
Punkt während des Betriebs durch den exzentrischen Antrieb des den Verdränger
körper 2 haltenden Läufers im wesentlichen eine Kreisbewegung ausführt. Für
einen mit 6 bezeichneten, etwa auf der Mittellinie des Verdrängerkörpers liegenden
Punkt ist diese Kreisbewegung in der Zeichnung mit 5 angedeutet.
Während dieser Kreisbewegung berührt der Verdrängerkörper die beiden ihn umgebenden
Umfangswände der Verdrängerkammer an jeweils mindestens einer beim Betrieb
kontinuierlich durch die Verdrängerkammer fortschreitenden Dichtungslinie, wobei
diese Berührung zur Vermeidung von Reibverlusten nur nahezu erfolgen soll, das
heißt ein möglichst geringer Spalt bleibt zwischen Verdrängerkörper 2 und Ver
drängerkammerwand bzw. Gehäusespirale 1 bestehen.
Zur Abdichtung dieses geringen Spaltes sind nun, wie in der Zeichnung angedeutet
ist, auf der dem Verdrängerkörper 2 zugewandten Außenwand der Gehäusespirale
1 ein die gesamte axiale Tiefe abdeckender Streifen aus einem Blech- oder Folien
material, vorzugsweise aus Aluminium, angebracht, der mit schuppenartigen, im
wesentlichen axial verlaufenden Ausprägungen 4 versehen ist. In der Fig. 2
ist beispielsweise ein solcher aus einer Aluminiumfolie bestehender Streifen 3
mit schuppenartigen Ausprägungen 4 dargestellt, der auf der dem Verdrängerkörper
zugewandten Außenwand der Gehäusespirale 1 beispielsweise durch Kleben, gegebenen
falls aber auch durch Löten oder dgl. festgelegt ist. Die an diesem Folienstreifen
vorgesehenen schuppenförmigen Ausprägungen 4 sollen dabei den zwischen dem
Verdrängerkörper 2 und der Gehäusespirale 1 verbleibenden Spalt abdichten. Diese
bei Berührung durch den Verdrängerkörper 2 sich verformenden Ausprägungen 4,
die sich dann auf eine bestimmte Stellung einbiegen, verhindern dabei Rückström
verluste zwischen den einzelnen Arbeitsräumen, die sich entlang der Verdrängerkammer
zwischen dem Verdrängerkörper und der Gehäusespirale ausbilden, ohne daß eine
Verschleiß verursachende Berührung zwischen den beiden Bauteilen erfolgt. Die
auf den Gehäusespiralwänden aufgeklebten Folienstreifen reduzieren daher die
relativ engen Toleranzanforderungen, die bei der Herstellung der Verdrängerkörper
und der Gehäusespirale nur mit erheblichem Aufwand einzuhalten sind.
Claims (3)
1. Verdrängermaschine für kompressible Medien mit wenigstens einer in einem
feststehenden Gehäuse angeordneten, nach Art eines spiralförmig verlaufenden
Schlitzes ausgebildeten Verdrängerkammer und mit einem jeder Verdränger
kammer zugeordneten, ebenfalls spiralförmig ausgebildeten, band- oder zungen
artigen Verdrängerkörper, der auf einem gegenüber dem Gehäuse exzentrisch
antreibbaren scheibenförmigen Läufer derart gehalten ist, daß während des
Betriebes jeder seiner Außenwandpunkte eine von den Umfangswänden der
Verdrängerkammer begrenzte Kreisbewegung ausführt, und dessen Krümmung
gegenüber derjenigen der Verdrängerkammer so bemessen ist, daß er die radial
inneren und äußeren Umfangswände der Verdrängerkammer an jeweils mindestens
einer beim Betrieb kontinuierlich fortschreitenden Dichtungslinie nahezu berührt,
wobei zur Abdichtung der zwischen der Verdrängerkammer des feststehenden Gehäuses und dem Verdrängerkörper
gebildeten radialen Spalte an einer der jeweils gegeneinander abzudichtenden
spiralförmigen Flächen ein Blechstreifen mit einer gezielt aufgebrachten Rauhig
keit gehalten ist, dadurch kennzeichnet, daß der Blechstreifen (3) nach außen
durchgestellte, im wesentlichen axial verlaufende schuppenförmige Ausprägungen (4) aufweist.
2. Verdrängermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
prägungen (4) schräg zur Tangentenrichtung der Bauteilaußenkontur angestellt
sind.
3. Verdrängermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Blechstreifen (3) aus einer auf dem Bauteil (1) aufgeklebten Aluminiumfolie
besteht.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3735433A DE3735433C2 (de) | 1986-10-28 | 1987-10-20 | Verdrängermaschine für kompressible Medien |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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| DE3735433A1 DE3735433A1 (de) | 1988-05-05 |
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Family Applications (1)
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1987
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| GB2198187A (en) | 1988-06-08 |
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| DE3735433A1 (de) | 1988-05-05 |
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Legal Events
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