DE3735463A1 - Leichtbaukoerper - Google Patents
LeichtbaukoerperInfo
- Publication number
- DE3735463A1 DE3735463A1 DE19873735463 DE3735463A DE3735463A1 DE 3735463 A1 DE3735463 A1 DE 3735463A1 DE 19873735463 DE19873735463 DE 19873735463 DE 3735463 A DE3735463 A DE 3735463A DE 3735463 A1 DE3735463 A1 DE 3735463A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spacers
- bolts
- lightweight
- plates
- structure according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims abstract description 103
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 14
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 4
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 abstract description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 11
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 11
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 3
- 239000011490 mineral wool Substances 0.000 description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
- 238000003856 thermoforming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
- E04C2/34—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L9/00—Rigid pipes
- F16L9/18—Double-walled pipes; Multi-channel pipes or pipe assemblies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Leichtbaukörper mit mindestens
zwei mit Abstand zueinander angeordneten festen Platten oder
gekrümmten Flächen, zwischen denen Abstandshalter, durch welche
die Platten miteinander fest verbindbar sind, angeordnet sind.
Bei herkömmlichen Leichtbauplatten der eingangs genannten Art,
wie sie z.B. in der DE-OS 34 12 846 beschrieben sind, erfolgt
die Verbindung zwischen den zwei äußeren festen Deckschichten
durch einen Kern, der aus durch Tiefziehen hergestellten,
miteinander verbundenen und mit Kunstharz versehenen
Flächengebilden aus Fasermaterial besteht. Bei diesem
flächenförmigen Sandwichkörper wird daher der Kern zunächst
mit der einen Platte verbunden und danach durch Kleben mit
der anderen Platte. Solche Platten werden wegen ihrer hohen
Festigkeit und geringem Gewicht für unterschiedliche Zwecke
benutzt. Sie können auch dort eingesetzt werden, wo höhere
Betriebstemperaturen herrschen, die sich jedoch negativ auf
die Klebverbindungen auswirken können. Schweißverbindungen
kommen im bekannten Falle nicht in Betracht.
Eine weitere Leichtbauplatte ähnlicher Art ist in der DE-PS
23 30 492 beschrieben. Auch in diesem Falle ist es nicht möglich,
zwischen den Platten eine feste Verbindung herzustellen, die
auch hohen Temperaturen standhält.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Leichtbaukörper der eingangs
genannten Art ohne unangemessenen konstruktiven Aufwand so
weiterzubilden, daß die zwischen den Abstandshaltern in den
Platten oder gekrümmten Flächen hergestellten Verbindungen
hohen Temperaturen und Drücken genauso standhalten wie die
Platten selbst.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
einander zugekehrten Seiten der Platten Bolzen tragen, die
in Bohrungen, Ausnehmungen, Durchbrüche oder dgl. von zwischen
den Platten angeordneten Abstandshaltern einbringbar und mit
diesen fest verbindbar sind.
Man erkennt, daß die Erfindung immer dann verwirklicht ist,
wenn die eigentliche Verbindung zwischen den Platten mittels
Bolzen und Abstandshalter herstellbar ist, wobei zunächst die
Bolzen mit den Platten und dann die Bolzen mit den
Abstandshaltern verbunden werden.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Maßnahmen der Erfindung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß die Bolzen mit den Abstandshaltern form- und
kraftschlüssig verbindbar sind. Hierbei können die Maßnahmen
auch so getroffen sein, daß die Bolzen auf den Platten
gleichmäßig verteilt sind, wobei jeder Bolzen der einen Platte
mit jeweils einem Bolzen der anderen Platte z.B. fluchtet.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung ist insbesondere
erreichbar, daß die Leichtbauplatte Festigkeitseigenschaften
eines einstückigen Körpers besitzt. Eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung sieht vor, daß die Bolzen mit den Platten
einstückig ausgebildet sind.
Diese Ausführungsform der Erfindung kommt insbesondere bei
Platten aus Kunststoff in Betracht, weil diese z.B. durch
Tiefziehverfahren herstellbar sind.
Eine weitere Maßnahme der Erfindung sieht vor, daß die als
separate Bauteile ausgebildeten Bolzen mit den Platten durch
Schweißen, Kleben, Löten oder dgl. verbindbar sind. Von
besonderer Bedeutung sind diese Maßnahmen insbesondere für
Platten aus Kunststoff oder Metall, weil bei ihnen an sich
bekannte Verbindungsmöglichkeiten voll genutzt werden können.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß die Abstandshalter die Form regelmäßiger geometrischer
Figuren besitzen, deren Außenumhüllung eine mit der einen bzw.
mit der anderen Platte verbindbare Auflage- und eine Deckfläche
besitzt.
Bei dieser Maßnahme der Erfindung geht es insbesondere darum,
bei den Abstandshaltern ein möglichst geringes Gewicht zu
erreichen, zum anderen soll dies nicht auf Kosten der Festigkeit
der Leichtbauplatte erreicht werden. Die Erfindung macht sich
hierbei die Tatsache zunutze, daß die Kräfteübertragung bei
regelmäßigen geometrischen Figuren nicht nur problemlos erfolgen
kann, es ist auch gewährleistet, daß es zu keiner Verformung
der Abstandshalter kommt.
Im Rahmen dieses Erfindungsgedankens ist es besonders zweckmäßig,
wenn die Abstandshalter ring-, stern-, n-eck-, kreuzförmig
oder dgl. sind. Die ringförmigen Abstandshalter sind hierbei
deswegen von besonderer Bedeutung, weil sie besonders einfach
herstellbar sind, sie können z.B. als Teile stranggepreßter
Hohlprofile bestehen, in denen die gewünschten Durchbrüche,
Öffnungen usw. bereits vorhanden sind. Nicht weniger einfach
sind auch Abstandshalter herstellbar, die im Querschnitt
sternförmig bzw. n-eckförmig sind. Hierbei können die Maßnahmen
auch so getroffen sein, daß die Abstandshalter n-eckförmig
oder zylinderförmig sind und von der Mitte ausgehende, bis
zum benachbarten Abstandshalter sich erstreckende Rippen
besitzen, deren Höhe der Höhe der Abstandshalter entspricht.
Eine weitere besonders zweckmäßige Maßnahme der Erfindung sieht
vor, daß die Abstandshalter aus konzentrischen, mittels Stege
verbundenen Körpern gleicher Höhe bestehen. Im Rahmen dieses
Erfindungsgedankens ist es zweckmäßig, wenn mehrere
Abstandshalter zu einem rostförmigen Abstandshalter
zusammengefaßt sind. Hierbei geht es im wesentlichen darum,
zwischen den Platten einen Körper anzuordnen, der die Eigenschaft
eines einstückigen Körpers besitzt und somit die Festigkeit
der Leichtbauplatte erhöht. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn
die Abstandshalter sternförmig sind und wenn die Enden der
Zacken Augen bzw. Schalen aufweisen, die mit den Schalen bzw.
Augen der benachbarten Abstandshalter formschlüssig verbindbar
sind.
Eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, daß mindestens zwei Leichtbauplatten zu einer
mehrschichtigen Leichtbauplatte zusammengefaßt sind. Diese
Ausführungsform der Erfindung kommt insbesondere dann in
Betracht, wenn das spezifische Gewicht der Leichtbauplatte
sehr gering und ihre Belastbarkeit sehr hoch sein soll. Der
Gedanke, eine Platte zu schaffen, die eine hohe Festigkeit
und geringes spezifisches Gewicht aufweist, kann auch auf andere
Körper übertragen werden, und zwar insbesondere auf Rohre oder
Hohlkörper. Handelt es sich hierbei um ein Rohr, dann ist es
zweckmäßig, wenn auf der zylindrischen Außenseite des Rohres
radial verlaufende, mit dem Rohr fest verbindbare Bolzen
angeordnet sind, wenn das Rohr in einem zylinderförmigen und
koaxial angeordneten Hohlkörper mit radial nach innen gerichteten
Bolzen oder Schrauben umgeben ist und wenn zwischen dem Rohr
und dem Hohlkörper mit den Bolzen des Rohres und den Bolzen
des Hohlkörpers verbindbare Abstandshalter angeordnet sind.
Somit erhält man ein doppelwandiges Rohr mit einem sehr geringen
spezifischen Gewicht bei gleichzeitiger Erhöhung seiner
Festigkeit.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus den
Zeichnungen hervor. Es zeigt:
Fig. 1 in Explosionsdarstellung einen Teil einer
Leichtbauplatte mit dünnen Platten und ringförmigen
Abstandshaltern,
Fig. 2 einen vertikalen und einen horizontalen Querschnitt
durch einen ringförmigen Abstandshalter,
Fig. 3 einen vertikalen und einen horizontalen Querschnitt
durch einen hexagonalen Abstandshalter,
Fig. 4 eine vertikale Draufsicht auf eine Platte mit den
in Fig. 3 dargestellten Abstandshaltern,
Fig. 5 eine Leichtbauplatte in Explosionsdarstellung und
mit Abstandshaltern nach Fig. 3,
Fig. 6 einen kreuzförmigen Abstandshalter in vertikalem
und in horizontalem Querschnitt,
Fig. 7 eine vertikale Draufsicht auf eine Platte mit
Abstandshaltern nach Fig. 6,
Fig. 8 in Explosionsdarstellung eine Leichtbauplatte mit
Abstandshaltern nach Fig. 6,
Fig. 9 in Explosionsdarstellung eine Leichtbauplatte mit
rostförmigen Abstandshaltern,
Fig. 10 einen kreuzförmigen Abstandshalter und einen Teil
eines Querschnittes einer Leichtbauplatte mit einem
kreuzförmigen Abstandshalter,
Fig. 11 eine mehrschichtige Leichtbauplatte,
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform von Abstandshaltern,
die miteinander verbunden sind,
Fig. 13 einen Teil eines Querschnitts durch ein
doppelwandiges Rohr mit Abstandshaltern,
Fig. 14 eine Leichtbauplatte mit Abstandshaltern,
Fig. 15 eine axiale Draufsicht auf ein doppelwandiges
Rohr mit Abstandshaltern,
Fig. 16 einen Teil eines Querschnittes durch ein
doppelwandiges Rohr mit Abstandshaltern,
Fig. 17 ein zweischaliges Flächenblech als Wärmedämmpaneel
mit integriertem Reflektor (Isometrie und Schnitt),
Fig. 18 ein dreischaliges Flächenblech als Wärmedämmpaneel
mit integriertem Flächenwärmetauscher (Perspektive und
Teilschnitt) und
Fig. 19 Schweißbolzen für Reibungsverbund, verschiedene
Ausführungen (Ansichten und Schnitte).
In Fig. 1 ist ein Teil einer Leichtbauplatte mit zwei mit Abstand
zueinander angeordneten Platten 10 und 12 dargestellt, zwischen
denen Abstandshalter 14 angeordnet sind, durch welche die Platten
10,12 miteinander fest verbindbar sind. Die einander zugekehrten
Seiten der Platten 10 und 12 tragen Bolzen 18 und 19, die in
Bohrungen der zwischen den Platten 10 und 12 angeordneten
Abstandshalter einbringbar und mit diesen fest verbindbar sind.
Man erkennt (vgl. Fig. 2), daß die Bolzen 18 und 19 mit den
Abstandshaltern 14 form- und kraftschlüssig verbindbar sind.
Die Bolzen 18 und 19 sind auf den Platten 10 und 12 gleichmäßig
verteilt, wobei jeder Bolzen der einen Platte mit jeweils einem
Bolzen der anderen Platte z.B. fluchtet. Die Bolzen 18 und
19 können als separate Bauteile ausgebildet sein, die mit den
Platten 10 und 12 z.B. durch Schweißen, Kleben, Löten oder
dgl. verbindbar sind.
Die Fig. 3, 4 und 5 lassen erkennen, daß die Abstandshalter
20 die Form regelmäßiger geometrischer Figuren besitzen, deren
Außenumhüllung eine mit der einen bzw. mit der anderen Platte
10 bzw. 12 verbindbare Auflagefläche 23 und eine Deckfläche
22 besitzt. Man erkennt, daß die Abstandshalter 20 im Querschnitt
die Form eines regelmäßigen Sechseckes besitzen und von der
Mitte ausgehende, zu den benachbarten Abstandshaltern sich
erstreckende Rippen 30, 32 besitzen, deren Höhe der Höhe der
Abstandshalter 20 entspricht. Die Bohrungen 35 der Abstandshalter
20 sind so bemessen, daß die Bolzen 18 und 19 mit ihnen form
und kraftschlüssig verbindbar sind. Der wesentliche Vorteil
der Rippen 30 besteht darin, daß zwischen den Platten 10 und
12 ein gitterförmiges Gebilde herstellbar ist, durch das die
Festigkeit der Leichtbauplatte einfach erhöht werden kann.
Die Fig. 6, 7 und 8 lassen erkennen, daß die Abstandshalter
60 in vertikaler Draufsicht die Form eines Kreuzes besitzen.
Die Enden der Arme sind mit jeweils einer durchgehenden Bohrung
61 versehen, in die beidseitig Bolzen 19 einsteckbar sind.
Die Deckfläche 66 und die Auflagefläche 67 der Abstandshalter
60 bestehen aus flachen Kreuzen, welche die sternförmigen
Grundkörper 68 oben und unten abdecken, so daß die Abstandshalter
satt auf den Platten 10 und 12 aufliegen können. Da die Fläche
der Abschnitte 66 und 67 größer ist als die beiden Stirnflächen
des Zentralabschnittes 68, kann auch der von den Platten 10
und 12 herrührende Druck bzw. die herrührende Belastung besser
aufgefangen werden. In den Fig. 9 und 10 sind Abstandshalter
90 dargestellt, die ebenfalls kreuzförmig ausgebildet und zu
einem Rost (Fig. 9) zusammengefaßt sind. In diesem Falle besitzen
die beiden Stirnseiten der Abstandshalter 90 keine
Abdeckabschnitte. In diesem Falle ist es auch nicht unbedingt
notwendig, die Stirnflächen der Abstandshalter zu vergrößern,
da durch die Vielzahl der Abstandshalter eine hinreichend große
Fläche gebildet ist, durch die die von den Platten 10 und 12
herrührenden Belastungen ohne weiteres aufgefangen werden können.
Der Vorteil dieser Abstandshalter, deren Enden ringförmige,
die Bolzen aufnehmenden Durchgangsbohrungen 90 besitzen, besteht
darin, daß sie einfach herstellbar sind. Bestehen sie z.B.
aus Kunststoff oder Aluminium, dann besteht die Möglichkeit,
sie als stranggepreßte Hohlprofile herzustellen, die danach
auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden.
Es ist auch ohne weiteres möglich, einen großen rostförmigen
Abstandshalter herzustellen, wie er in Fig. 9 dargestellt ist,
ohne daß es zuvor erforderlich wäre, einzelne Abstandshalter
auszubilden.
Die Fig. 11 läßt erkennen, daß die Leichtbauplatte aus sechs
Einzelplatten 110 bis 115 besteht, die miteinander mittels
Abstandshalter 118 und Bolzen 119 verbindbar sind. Eine
Leichtbauplatte aus Kunststoff oder Metall kann hierbei so
hergestellt sein, daß die beiden Außenplatten 110 und 115
einseitig mit Bolzen 119 versehen sind, während die zwischen
ihnen angeordneten Platten 111 bis 114 mit beidseitig
vorstehenden Bolzen versehen sind. Die Bolzen 119 können
widerhakenähnlich ausgebildet sein und einen geringfügig größeren
Außendurchmesser besitzen als die Bohrungen 117 der
Abstandshalter 118. Entscheidend ist hierbei, daß eine feste
Verbindung zwischen dem Bolzen 119 und den Platten einerseits
und dem Bolzen 119 und den Abstandshaltern 118 andererseits
hergestellt wird.
Man erkennt, daß es ohne weiteres möglich ist, eine
Leichtbauplatte mehrschichtig auszubilden. Es muß lediglich
darauf geachtet werden, daß der gewünschte Form- und Kraftschluß
zwischen den einzelnen Bauteilen erreicht wird.
Aus der Fig. 12 geht hervor, daß die Abstandshalter 120, 121
in vertikaler Draufsicht sechseckförmig sind und von der Mitte
ausgehende Rippen 123 bzw. 124 besitzen, deren Enden Augen
125 bzw. Schalen 126 aufweisen. Die Augen 125 sind mit den
Schalen 126 formschlüssig verbindbar. Jeder Abstandshalter
120 bzw. 121 besitzt 18 rechtwinklig zu den nicht näher
dargestellten Platten verlaufende Bohrungen 127, in die nicht
näher dargestellte Bolzen einsteckbar sind. Es ist nicht
unbedingt erforderlich, sämtliche Bohrungen 127 mit Bolzen
zu versehen, entscheidend ist vielmehr, daß die Bolzen zwischen
den Platten gleichmäßig verteilt sind. Auch in diesem Falle
sind die Abstandshalter 120 bzw. 121 einfach herstellbar.
In den Fig. 13, 15 und 16 ist ein Teil eines Rohres 150
dargestellt, auf dessen zylindrischen Außenseite 151 radial
verlaufende, mit dem Rohr 150 fest verbindbare Bolzen 153
angeordnet sind. Das Rohr 150 ist in einem zylinderförmigen
und koaxial zum Hohlkörper 156 (in diesem Ausführungsbeispiel
ebenfalls ein Rohr) mit radial nach innen gerichteten Schrauben
157 angeordnet ist. Zwischen dem Rohr 150 und dem Hohlkörper
156 sind mit den Bolzen 153 des Rohres 150 und des Hohlkörpers
156 verbindbare Abstandshalter 159 angeordnet. Die beiden axialen
Enden der Abstandshalter 159 besitzen jeweils einen Bund 158
und 160, die die eigentliche Stützfläche der Abstandshalter
159 bilden. Der Hohlkörper 156 könnte genauso aus zwei zu einem
Rohr zusammenfaßbaren Schalen gebildet sein.
Beim Gegenstand nach Fig. 14 handelt es sich um eine zweiachsig
gekrümmte Leichtbauplatte, die Schweißbolzen sind nicht
dargestellt.
Die Fig. 17 läßt erkennen, daß die Leichtbauplatte aus zwei
Flächenblechen 170 und 171 besteht, an deren Innenseiten
angeformte oder angeschweißte Bolzen 177 und 178 angeordnet
sind. Diese Bolzen sind mit Abstandshaltern 172 kraft- und
formschlüssig verbindbar. Die im Querschnitt kreisrunden
Abstandshalter 172 besitzen jeweils einen, etwa mittig
angeordneten und radial verlaufenden Bund 173, auf dem sich
ein Reflektor 175 abstützt. Umfangsseitig der Leichtbauplatte
ist ein Umleimer aus wärmeisolierendem Material angeordnet,
dessen Höhe der Höhe der Abstandshalter entspricht. Eine
derartige Leichtbauplatte kann als Wärmedämmpaneel benutzt
werden, dessen Eigenschaften wärmedämmend z.B. so verbessert
werden können, daß der Hohlraum zwischen den Flächenblechen
evakuiert wird.
Das in Fig. 18 dargestellte dreischalige Flächenblech kann
ebenfalls als Wärmedämmpaneel benutzt werden. Es besteht aus
drei Platten 180, 181 und 189. Die beiden unteren Platten 180
und 181 haben den gleichen Aufbau wie das zweischalige
Flächenblech nach Fig. 17. Die Platten 180 und 181 sind
innenseitig mit Bolzen 187 und 188 versehen, die mit den jeweils
einen Bund 185 aufweisenden Abstandshaltern 184 form- und
kraftschlüssig verbunden sind. Umfangsseitig sind die Platten
180 und 181 mit einem Umleimer 182 verbunden. Die obere Platte
181 weist nach außen abstehende Bolzen 188 auf, die mit den
Abstandshaltern 186 und somit auch mit den Bolzen 187 der
Deckplatte 189 verbindbar sind. Nachdem die Deckplatte 189
mit der Platte 181 verbunden worden ist, kann sie umfangsseitig
mit der Platte 181 z.B. verschweißt werden. Die Schweißnaht
190 stellt eine dichte Verbindung der Deckplatte 189 mit der
Platte 181 her. Ist der zwischen den Platten 180 und 181
vorhandene Raum evakuiert und mit einem Reflektor versehen
worden, dann kann dieser Körper als Flächenwärmetauscher benutzt
werden, wobei die Mediumzufuhr, z.B. Wasser, in den Raum 192
über eine Leitung 183 zugeführt bzw. abgeführt wird.
Schließlich zeigt die Fig. 19 drei verschiedene Schweißbolzen
194, 195 und 196. Bei dem Schweißbolzen 194 handelt es sich
um einen Rillenbolzen mit einer Sacklochbohrung 197, so daß
er teilweise elastisch nachgiebig ist.
An seiner radialen Außenseite sind etwa ringförmige Vorsprünge
193 ausgebildet. Ein axiales Ende des Rillenbolzens 194 besitzt
einen axial ausgerichteten Zapfen 199, durch den eine Verbindung
mit einer Platte z.B. durch Schweißen herstellbar ist. Der
Schweißbolzen 195 ist als Zahnbolzen ausgebildet und besitzt
widerhakenähnliche, radial ausgerichtete Vorsprünge 202, durch
die unlösbare Verbindungen mit Abstandshaltern herstellbar
sind. Im unteren Bereich besitzt der Bolzen 195 eine Einschnürung
200, die in einen Bund 210 ausläuft. Die Einschnürung 200 dient
dazu, die nicht näher dargestellte Schweißnaht im Abstandshalter
unterbringen zu können. Die umfangsseitig ausgebildete
Schweißnaht ist somit nicht größer als der Außenumriß des Bundes
210. Der Schweißbolzen 196 ist mit dem Gewinde 205 versehen
und besitzt einen Zapfen 199.
Aufgrund der zu erwartenden günstigen Eigenschaften bei
statischer und dynamischer Beanspruchung und einem
wirtschaftlichen, voll automatisierten Herstellungsverfahren,
haben diese neuartigen Leichtbauelemente ein großes
Anwendungsspektrum, das den Fahrzeug- und Flugzeugbau ebenso
beinhaltet wie die Bautechnik und den Anlagenbau.
In der Bautechnik kommen zu den vorteilhaften
Leichtbaueigenschaften eine Reihe weiterer günstiger
Eigenschaften. Bei der Verwendung von Abstandshaltern aus
Kunststoff entstehen flächenförmige, thermisch entkoppelte
Fassadenbauteile. Der Hohlraum zwischen den Blechen kann entweder
ausgeschäumt oder mit Mineralwolle ausgestopft werden. Er kann,
zusammen mit einer entsprechenden Kondensbildung des Paneels,
eine Schwergasfüllung für eine erhöhte Wärmedämmung enthalten
und er kann auch von Luft oder Wasser durchströmt werden und
dabei als Wärmetauscher dienen. Das Wärmedämmpaneel kann
zusätzlich zu der Schwergasfüllung einen zweiseitigen Reflektor
beinhalten, der die Wärmestrahlung der Flächenbleche zurückwirft.
Ein optimales Wärmedämmpaneel entsteht durch das Evakuieren
des Hohlraumes. Um ein dauerhaftes Vakuum zu erzielen, ist
jedoch die Verwendung von Edelstahlblechen mit einer
entsprechenden Mindestdicke notwendig, die am Rand sorgfältig
gekantet und verschweißt werden müssen.
Aufgrund der geringen Strahlungszahl metallisch blanker
Oberflächen kann ein zusätzlicher Reflektor entfallen. Das
Evakuieren steigert die Steifigkeit des Leichtbauelementes.
Die Abstandshalter werden über die planmäßige Vorspannung,
die durch die formschlüssige Verbindung mit den Schweißbolzen
hervorgerufen wird, hinaus durch das Vakuum gegen die Deckbleche
gepreßt.
Man kann die Deckbleche und die Abstandshalter so aufeinander
abstimmen, daß während des Evakuierens eine planmäßige,
plastische Verformung der Deckbleche eintritt. Damit wird die
Steifigkeit des hochwärmedämmenden Bauteils um ein vielfaches
gesteigert.
Für evakuierte Wärmedämmpaneele ist, wie bereits erwähnt, ein
geschweißter Randverbund der Deckbleche unerläßlich. Bei
einfacheren Ausführungen kommen auch gasdichte Umleimer in
Frage. Die Auflösung des sonst üblichen Sandwichkernes in
einzelne Abstandshalter erlaubt es, aneinander stoßende,
zweischalige Flächenbleche miteinander zu verschweißen. So
können, neben großen Flächen, auch vollständig isolierte
Hohlräume und auch röhrenförmige Querschnitte hergestellt werden.
Vor allem ein zweischaliges Rohr mit evakuiertem Hohlraum und
dadurch hochdämmenden Eigenschaften kann für zukünftige
Energietransportsysteme von Bedeutung sein.
Verwendet man Abstandshalter aus keramischem Material, können
durch das kontinuierliche Verschweißen aneinander stoßender
Deckbleche hochdämmende Kammern gebaut werden, die auch extrem
hohen Temperaturen standhalten können. Hier könnten sich
Anwendungsmöglichkeiten bei Verbrennungs- und Filteranlagen
ergeben.
Die dämmenden Eigenschaften der Leichtbauelemente werden durch
die vollständige, thermische Entkoppelung der beiden metallischen
Deckschichten erzielt. Dafür werden Abstandshalter aus Kunststoff
oder Keramik verwendet. Für ein Schalldämmpaneel gilt prinzipiell
der gleiche konstruktive Aufbau, was die Verbindung der
Flächenbleche betrifft. Bei einem Schalldämmpaneel ist jedoch
der Luftraum zwischen den Abstandshaltern mit Mineralwolle
gefüllt, das raumseitige Flächenblech ist gelocht.
Bei einem flächenförmigen Wärmetauscher ist das Leichtbauelement
mit einer Zu- und Ablauföffnung versehen und der Raum zwischen
den Abstandshaltern wird von einem flüssigen oder gasförmigen
Medium durchströmt, das über die Oberfläche der Deckbleche
Wärme aufnehmen oder abgeben kann.
In mehrschichtigen, flächenförmigen Leichtbauelementen können
die besprochenen Funktionen auch kombiniert auftreten. So kann
ein Flächenwärmetauscher mit einem Wärmedämmpaneel kombiniert
werden, das seinerseits durch ein weiteres, gelochtes Blech
zu einem Schalldämmpaneel wird.
Die vorgeschlagene Leichtbauverbundtechnik ist also besonders
für elementierte Fassadenkonstruktionen geeignet. Eine Technik
für die Eindeckung zweiachsig gekrümmter Konstruktionen mit
entsprechend gekrümmten Hüllelementen ist bisher nicht bekannt.
Mit den hier vorgestellten Paneelkonstruktionen wäre eine Lösung
dieser Aufgabe gegeben.
Mehrere, durch Abstandshalter verbundene Flächenbleche bilden
lammelierte Volumen, für die es eine Reihe spezieller Anwendungen
gibt, auf die nur stichwortartig eingegangen werden kann.
Beispielsweise könnten derartige Schichtbaukörper in der
Batterietechnik oder auch zur Herstellung großer Filteranlagen
eine Rolle spielen.
Ein ganz metallisches, ebenes Leichtbauelement erhält man durch
die Verbindung eines elementierten Wabenkerns mit zwei
Deckblechen. Der elementierte Wabenkern setzt sich aus
Abschnitten von Strangpreßprofilen zusammen, die formschlüssig
ineinandergreifen. Die gegenüberliegenden Seiten der
Flächenbleche sind mit einer Vielzahl von Schweißbolzen versehen.
Diese werden in die dafür vorgesehenen Kanäle der
Strangpreßprofile eingepreßt. Während dieses Vorganges in einer
Presse kommt es zu einer sogenannten
Kalt-Preß-Schweißverbindung. Das dabei entstandene
ganzmetallische Leichtbauelement hat glatte Oberflächen und
ist außerordentlich biegesteif. Durch eine zusätzliche Verklebung
des Wabenkerns mit den Flächenblechen kann die Stabilität des
Elementes noch gesteigert werden. Diese hochwertigsten
Leichtbauelemente kommen vor allem für den Fahrzeug- und
Flugzeugbau in Betracht.
Claims (19)
1. Leichtbaukörper mit mindestens zwei mit Abstand zueinander
angeordneten festen Platten oder gekrümmten Flächen,
zwischen denen Abstandshalter angeordnet sind, durch welche
die Platten miteinander fest verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einander zugekehrten Seiten der Platten (10, 12)
Bolzen (18, 19) tragen, die in Bohrungen (21), Ausnehmungen,
Durchbrüche oder dgl. der zwischen den Platten (10, 12)
angeordneten Abstandshalter (14) einbringbar und mit diesen
fest verbindbar sind.
2. Leichtbaukörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzen (18, 19) mit den Abstandshaltern (14) form
und kraftschlüssig verbindbar sind.
3. Leichtbaukörper nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzen (18, 19) auf den Platten (10, 12) gleichmäßig
verteilt sind, wobei jeder Bolzen (18) der einen Platte
(12) mit jeweils einem Bolzen (19) der anderen Platte
(10) z.B. fluchtet.
4. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzen mit den Platten einstückig ausgebildet
sind.
5. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als separate Bauteile ausgebildeten Bolzen (18, 19)
mit den Platten (10, 12) durch Schweißen, Kleben, Löten
oder dgl. verbindbar sind.
6. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter (20) die Form regelmäßiger
geometrischer Figuren besitzen, deren Außenumhüllung eine
mit der einen bzw. mit der anderen Platte (10, 12)
verbindbare Auflage- (23) und eine Deckfläche (22) besitzt.
7. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter (20) ring-, stern-, n-eck-,
kreuzförmig oder dgl. sind.
8. Leichtbaukörper nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter (20) n-eckförmig oder zylinderförmig
sind und von der Mitte ausgehende, bis zum benachbarten
Abstandshalter sich erstreckende Rippen (30, 32) besitzen,
deren Höhe der Höhe der Abstandshalter (20) entspricht.
9. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter aus konzentrischen, mittels Stege
verbundenen Körpern gleicher Höhe bestehen.
10. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Abstandshalter zu einem rostförmigen
Abstandshalter zusammengefaßt sind.
11. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter sternförmig sind und
daß die Enden der Zacken Augen bzw. Schalen aufweisen,
die mit den Schalen bzw. Augen der benachbarten
Abstandshalter formschlüssig verbindbar sind.
12. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Leichtbauplatten zu einer
mehrschichtigen Leichtbauplatte zusammengefaßt sind.
13. Leichtbaukörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten und die Abstandshalter aus Kunststoff,
Metall oder Keramik bestehen.
14. Leichtbaukörper, gekennzeichnet durch ein Rohr oder
Hohlkörper, auf dessen zylindrischen Außenseite (151)
radial verlaufende, mit dem Rohr (150) fest verbindbare
Bolzen angeordnet sind, und dadurch,
daß das Rohr (150) in einem zylinderförmigen und koaxial
angeordneten Hohlkörper mit radial nach innen gerichteten
Bolzen oder Schrauben (157) angeordnet ist und
daß zwischen dem Rohr (150) und dem Hohlkörper (152)
mit den Bolzen (153) des Rohres (158) und den Bolzen
des Hohlkörpers (156) verbindbare Abstandshalter (159)
angeordnet sind.
15. Verfahren zur Herstellung von Leichtbaukörpern nach einem
der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst die einander zugekehrten Seiten der Platten,
Zylinder oder gekrümmten Flächen mit Bolzen z.B. durch
Schweißen, Kleben, Löten oder dgl. bestückt werden,
daß daraufhin die Bolzen des einen Leichtbaukörperteiles,
z.B. der Platte, mit Abstandshaltern versehen werden und
daß schließlich das andere Leichtbaukörperteil, z.B. die
andere Platte, mit den Abstandshaltern über seine Bolzen
verbunden werden, indem die Platten gegeneinander gepreßt
werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15 zur Herstellung von Gefäßen,
Behältern oder dgl.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenseite des inneren Grundbehälters mit etwa
rechtwinklig zur Wand des Grundbehälters verlaufenden
Bolzen versehen wird,
daß daraufhin die Bolzen mit Abstandshaltern versehen
werden und
daß schließlich der Grundbehälter in einen Außenbehälter
angeordnet wird, an dessen Innenseite sich die
Abstandshalter abstützen und mit ihm z.B. durch Schrauben
verbunden werden können.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung eines aus zwei Schalen bestehenden
Außenbehälters, diese miteinander verschweißt und gasdicht
mit dem Grundbehälter verbunden werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Außenbehälter oder in dem einem
Leichtbaukörperteil ein Ventil eingebaut wird, um den
Hohlraum des Leichtbaukörpers evakuieren zu können.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leichtbaukörperteile sowie die Abstandshalter
aus Aluminium bestehen, wobei die Verbindung zwischen
den Bolzen und den Abstandshaltern durch Kaltpress-Schweißen
hergestellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873735463 DE3735463A1 (de) | 1987-10-20 | 1987-10-20 | Leichtbaukoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873735463 DE3735463A1 (de) | 1987-10-20 | 1987-10-20 | Leichtbaukoerper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3735463A1 true DE3735463A1 (de) | 1989-05-03 |
| DE3735463C2 DE3735463C2 (de) | 1990-10-18 |
Family
ID=6338701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873735463 Granted DE3735463A1 (de) | 1987-10-20 | 1987-10-20 | Leichtbaukoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3735463A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1002463C2 (nl) * | 1996-02-27 | 1997-08-28 | Wilhelmus Andreas Van Boxsel | Bouwelement. |
| WO2008041099A3 (en) * | 2006-10-05 | 2008-06-12 | Natural Stone Tech S P A | Sandwich cladding panel and method for its manufacturing |
| DE102008026468A1 (de) | 2008-06-03 | 2009-12-10 | Polykarp Schnell Gmbh | Stützkante oder Umleimer mit mehreren übereinander geschichteten Furnierstreifen aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102011117144A1 (de) * | 2011-10-28 | 2013-05-02 | Stefan Lück | Bauelement |
| DE102021005746A1 (de) | 2021-11-19 | 2023-05-25 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Radialturbomaschinenanordnung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024128655B3 (de) * | 2024-08-12 | 2025-08-28 | GM Global Technology Operations LLC | Blechkomponentenanordnung, nachladbares Energiespeichersystem und Fahrzeug |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE713340C (de) * | 1934-03-23 | 1941-11-06 | Forschungsanstalt Professor Ju | Tragende metallene Hohlbauplatte |
| DE1434088A1 (de) * | 1960-11-17 | 1968-10-24 | Isler Dipl Ing Heinz | Verfahren zum Herstellen flaechenhafter Bauteile in der Art von Verbundkonstruktionen |
| DE2106252A1 (de) * | 1971-02-10 | 1972-11-16 | Unger, Bernhard, Dr.-Ing., 6100 Darmstadt | Versteiftes Plattenelement für druck-, schub- und biegebeanspruchte Querschnittsteile dünnwandiger Tragwerke |
| EP0116395A1 (de) * | 1983-01-05 | 1984-08-22 | John Barrie Munn | Plattenzusammenbau und Verfahren zum Einbau desselben |
-
1987
- 1987-10-20 DE DE19873735463 patent/DE3735463A1/de active Granted
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE713340C (de) * | 1934-03-23 | 1941-11-06 | Forschungsanstalt Professor Ju | Tragende metallene Hohlbauplatte |
| DE1434088A1 (de) * | 1960-11-17 | 1968-10-24 | Isler Dipl Ing Heinz | Verfahren zum Herstellen flaechenhafter Bauteile in der Art von Verbundkonstruktionen |
| DE2106252A1 (de) * | 1971-02-10 | 1972-11-16 | Unger, Bernhard, Dr.-Ing., 6100 Darmstadt | Versteiftes Plattenelement für druck-, schub- und biegebeanspruchte Querschnittsteile dünnwandiger Tragwerke |
| EP0116395A1 (de) * | 1983-01-05 | 1984-08-22 | John Barrie Munn | Plattenzusammenbau und Verfahren zum Einbau desselben |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1002463C2 (nl) * | 1996-02-27 | 1997-08-28 | Wilhelmus Andreas Van Boxsel | Bouwelement. |
| WO2008041099A3 (en) * | 2006-10-05 | 2008-06-12 | Natural Stone Tech S P A | Sandwich cladding panel and method for its manufacturing |
| DE102008026468A1 (de) | 2008-06-03 | 2009-12-10 | Polykarp Schnell Gmbh | Stützkante oder Umleimer mit mehreren übereinander geschichteten Furnierstreifen aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102008026468B4 (de) * | 2008-06-03 | 2013-06-20 | Polykarp Schnell Gmbh | Stützkante oder Umleimer mit mehreren übereinander geschichteten Furnierstreifen aus Holz und Verfahren zu dessen Herstellung |
| DE102011117144A1 (de) * | 2011-10-28 | 2013-05-02 | Stefan Lück | Bauelement |
| US9140053B2 (en) | 2011-10-28 | 2015-09-22 | Stefan Lück | Structural element |
| DE102021005746A1 (de) | 2021-11-19 | 2023-05-25 | Siempelkamp Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Radialturbomaschinenanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3735463C2 (de) | 1990-10-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112004000261B4 (de) | Doppelwandiges Behältnis für kryogene Flüssigkeiten | |
| DE60009671T2 (de) | Silo und sein herstellungsverfahren | |
| DE69229803T2 (de) | Behälter für ein unter Druck stehendes Fluid | |
| DE69211069T2 (de) | Druckgasbehälter | |
| DE1609887A1 (de) | Konstruktionselement | |
| DE2721321C2 (de) | Wärmeübertrager mit einer von einem kreiszylindrischen Rohrabschnitt gebildeten inneren Begrenzung und einer etwa dazu koaxialen äusseren Begrenzung | |
| DE2151822C3 (de) | Ortefester Behälter für die Lagerung von verflüssigtem Gas bei tiefer Temperatur | |
| DE3735463A1 (de) | Leichtbaukoerper | |
| AT8860U1 (de) | Modularer behälter für kryogene flüssigkeiten | |
| DE2246374A1 (de) | Fachwerkkonstruktion | |
| DE19834379A1 (de) | Wandelement | |
| WO1995027550A1 (de) | Filterplatte | |
| DE3042557C2 (de) | Wärmetauscher, insbesondere für Sonnenkraftwerke | |
| WO2015089678A1 (de) | Verbundprofil und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE9012119U1 (de) | Mantelstein für mehrschalige Hausschornsteine | |
| WO2007088064A1 (de) | Bauelement | |
| EP0746658B1 (de) | Dichtungsanordnung für Fassaden | |
| DE19619617C1 (de) | Verbindung zwischen zwei Bauteilen und modulares Bauteil | |
| DE3420118C2 (de) | ||
| DE920031C (de) | Gewoelbte, allseitig geschlossene Hohlbauplatte mit Innenversteifungen | |
| AT344385B (de) | Mehrschichten-verbundplatte | |
| DE19627967A1 (de) | Wandelement | |
| DE2320210C3 (de) | Aus Fertigbauteilen zusammengesetzter Schacht und Fertigbauteil für den Schacht | |
| DE2711403C2 (de) | Deckentragwerk | |
| DD247586A3 (de) | Waermedaemmender verbundschlauch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8370 | Indication of lapse of patent is to be deleted | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |