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DE3733502C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3733502C2
DE3733502C2 DE19873733502 DE3733502A DE3733502C2 DE 3733502 C2 DE3733502 C2 DE 3733502C2 DE 19873733502 DE19873733502 DE 19873733502 DE 3733502 A DE3733502 A DE 3733502A DE 3733502 C2 DE3733502 C2 DE 3733502C2
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DE
Germany
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rectangular
magnetic
bandage
circular
medical bandage
Prior art date
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DE19873733502
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DE3733502A1 (de
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Publication of DE3733502A1 publication Critical patent/DE3733502A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/06Magnetotherapy using magnetic fields produced by permanent magnets

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine medizinische Bandage gemäß dem Oberbegriff des Anpruchs 1.
Eine derartige Bandage ist aus der EP 2 14 368 be­ kannt. Es handelt sich hierbei um ein Mittel zur Steigerung und Stabilisierung der Hauttemperatur, welches ebenfalls schichtförmig aufgebaut ist und mittels hautverträglicher selbstklebender Pflaster oder durch Klettverschlüsse und Binden auf der Haut befestigt wird.
Eingelagert in den Schichtkörper sind streifenför­ mig abwechselnd positiv und negativ magnetisierte Kunststoffolien. Diese können in Form von paral­ lelen geraden Streifen oder in Form von konzentri­ schen Ringen magnetisiert sein. Die letztere Form bezeichnet man als zirkular magnetisiert.
Beide Anordnungen weisen sich durch einen hohen Ho­ mogenisierungsgrad der Magnetisierung aus, der durch die Symmetrie der Magnetisierungsstruktur ge­ geben ist. Das führt in dem zu behandelnden Körper­ teil dazu, daß die dort befindlichen Ionen und Elektronen praktisch jeweils synchron um die im Körper eindringenden Feldlinien gyrieren. Daraus folgt zwar eine gewisse Erwärmung in diesem Körper­ teil, die jedoch durch die mehr oder weniger geord­ nete Bewegung der Ladungsträger entscheidend einge­ schränkt ist.
Weitere Bandagen mit eingearbeiteten Magneten sind aus den DE-GM 83 08 699 und DE-GM 81 36 575 be­ kannt. In dem DE-GM 83 08 699 ist eine Textilver­ bundbahn beschrieben, die im wesentlichen den glei­ chen Zwecken dient, wie die erfindungsgemäße Ban­ dage. Allerdings werden hier Magnetfolienstreifen verwendet, deren Oberflächen jede für sich entweder nur positiv oder nur negativ gepolt sind. Eine dif­ ferenzierte Magnetisierungsstruktur, insbesondere eine Zirkularmagnetisierung weisen sie nicht auf.
In dem DE-GM 81 36 575 ist ein Träger mit eingear­ beiteten Magneten, insbesondere für therapeutische Zwecke beschrieben, bei dem die Magnete nicht als Kunststoffolie vorliegen, sondern als ausgedehnte dreidimensionale Körper. Diese Träger können somit nicht als Bandagen im erfindungsgemäßen Sinne be­ zeichnet werden, da die erhabenen Magnete erhebli­ che Druckstellen auf der zu behandelnden Haut hin­ terlassen würden. Auch bei dieser Magnetordnung fehlt es an einer differenzierten Magnetisierungs­ struktur.
Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zu­ grunde, eine medizinische Bandage der eingangs ge­ nannten Art so auszubilden, daß die Wirkung der eingebetteten Magnetfolien gesteigert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Aus­ führungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Beim erfindungsgemäßen Gegenstand verlaufen im Ge­ gensatz zu vorbekannten Zirkularmagnetisierungen die Linien gleichen Potentials nicht in konzentrisch geschlossenen Ringen, sondern sie verlaufen symmetrisch zu einer Mittelachse meanderförmig von außen nach innen. Dadurch entstehen im Bereich dieser Mittelachse starke Inhomogenitäten des Magnetfeldes, insbesondere dort, wo sich die bogenförmigen Strecken einander nähern, die dann jeweils die gleiche Polung aufweisen. Hierdurch wird zum einen die Feldstärke stark erhöht, was zu einer Vergrößerung der Eindringtiefe der Magnetfeldlinien führt. Zum anderen bewirken die Inhomogenitäten eine noch stärke Verwirbelung der Feldlinien, was den ge­ wünschten Erwärmungseffekt verstärkt.
Die erfindungsgemäße medizinische Bandage wirkt un­ ter anderem gegen Reizzustände der Muskulatur, der Sehnen und der Gelenke, wie z. B. Epikondylitis oder rheumatische Beschwerden. Diese Wirkung beruht einerseits auf dem Wärmespeichervermögen des Vlie­ ses, andererseits auf der Wirkung der Magnetfolie. Das körpernahe Gewebe saugt die Feuchtigkeit der Haut auf und das außen angeordnete Kunstfaserge­ webe, welches beispielsweise aus aufgerauhtem Nylongewebe (Brushednylon) bestehen kann, liefert hauptsächlich die mechanische Festigkeit der Ban­ dage, welche für die Aufnahme der von den Bändern der Bandage ausgehenden Kräfte erforderlich ist. Die Magnetfolien bewirken durch ihre magnetischen Felder im Zusammenhang mit der Körperwärme einen gesteigerten Sauerstoffpartialdruck, eine Polari­ sierung der Membrane in den Körperzellen und bedin­ gen dadurch eine Verbesserung des Energiestoffwech­ sels im Organismus. Medizinisch wirkt sich dies in einer Verstärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und einer Beschleunigung des Selbstheilungsprozes­ ses aus.
Die Erfindung hat durch die besondere Ausgestaltung der Magnetisierung den Vorteil, daß sie auf einfa­ che Weise die Wirkung der Magnete verstärkt, insbe­ sondere die Blutzirkulation in den befallenen Kör­ perregionen anregt und neuartige Wirkungen erzielt, wobei die erzeugte Wärme für den gewünschten thera­ peutischen Effekt nutzbar ist.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 3 wird die Wir­ kungsweise der Bandage noch verbessert. Es ist zwar aus der EP 2 14 368 bekannt, eine Metallfolie zu verwen­ den. Diese ist jedoch nicht magnetisierbar und dar­ über hinaus zwischen Magnet und Haut angeordnet. Somit kommt dieser Folie lediglich die Aufgabe zu, eine Wärmereflexion zu ermöglichen. Die erfindungs­ gemäß magnetisierbare Metallfolie erfüllt darüber hinaus noch andere Aufgaben. Zum einen wird durch die magnetisierbare Metallfolie das Magnetfeld aus­ gedehnt. Zum anderen ist sie ein guter Wärmeleiter, der die in der Vliesschicht gespeicherte Wärme in Körperrichtung zentriert abgibt und somit den Er­ wärmungseffekt durch die Magnetfeldlinien unter­ stützt.
Es spielt jedoch noch ein weiterer Faktor eine Rolle, die magnetisierbare Metallfolie wirkt auch als Abschirmung gegen das Erdmagnetfeld. Somit hat das an sich schwache Erdmagnetfeld keinerlei Ein­ fluß mehr auf die durch die erfindungsgemäße Magne­ tisierungsstruktur erzeugten Effekte. Das ist inso­ fern von Vorteil, als das normale Erdmagnetfeld bei zahlreichen Menschen in vorgegebenen Raumgeometrien einen negativen Einfluß hat. Mit Hilfe der erfin­ dungsgemäßen Bandagen können daher gezielt Magnet­ feldverhältnisse erzeugt werden, die dem Wohlbefin­ den des zu Behandelnden dienen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausfüh­ rungsbeispielen erklärt; es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus einer Bandage gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine rechteckige Magnetfolie in Draufsicht unter Wiedergabe der Magnetisisrungslinien gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 in der Fig. 2 entsprechender Darstellung eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine kreisscheibenförmige Magnetfolie gemäß der Erfindung,
Fig. 5 in Draufsicht und in abgebrochener Darstellung einen erfindungsgemäßen Zuschnitt einer medizi­ nischen Bandage für ein menschliches Schulter­ gelenk in Draufsicht und in abgebrochener Dar­ stellung,
Fig. 6 in der Fig. 5 entsprechender Darstellung den Zu­ schnitt einer Bandage für den menschlichen Schulter-Nackenbereich,
Fig. 7 den Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Bandage für den Rücken- bzw. Lendenbereich in den Fig. 5 und 6 entsprechender Darstellung und
Fig. 8 einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Bandage für den menschlichen Ellbogen, die auch für den Knie- oder Knöchelbereich des Menschen verwendbar ist in den Fig. 5 bis 7 entsprechender Darstellung.
Aus Fig. 1 ist der Aufbau der Bandage (1) ersichtlich. Dieser ist schichtförmig. Der körpernahe Bereich der Bandage wird von einem auf der Haut aufliegenden, Schweiß aufnehmenden Baumwollgewebe (2) gebildet. Hieran schließt sich eine nicht kontinuierliche, sondern aus einzelnen Abschnitten bestehende Schicht an, die von Magnetfolien gebildet wird, die in der Darstellung der Fig. 1 kreisscheibenförmigen Umriß aufweisen und mit (3) bezeichnet sind. Diese Magnetfolien liegen auf der Innenseite einer Nickelfolie (4), welche im Ausführungs­ beispiel aus einer Nickelkobaltlegierung besteht, in der das Nickel den überwiegenden Anteil von ca. 99,6% aus­ macht; eine solche Nickelfolie hat gute mechanische Eigenschaften und entwickelt einen hervorragenden Wider­ stand gegen korrosive Sphären. An die Metallfolien­ schicht (4) schließt sich nach außen eine wärmespei­ chernde Vliesschicht (5) an, deren offene Poren in der Darstellung der Fig. 1 angedeutet sind. Die Vliesschicht ist außen mit einem Kunststoffgewebe (6) abgedeckt, welches gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Brushednylon besteht.
Die Magnetfolie (3) ist in Fig. 4 mit ihrer Magnetisierung wiedergegeben. Danach ist die Masse der Magnete in konzentrischen Ringen (10) angeordnet. Die Ringe verlaufen im wesentlichen parallel zur Umrißlinie (11) der Scheibe (3). Zum geringeren Teil sind die Magnete längs bogenförmiger, gemäß dem Ausführungsbei­ spiel über einen halben Kreisbogen reichender Bahnen (12-18) angeordnet. Diese Bahnen verbinden jeweils be­ nachbarte Ringe im geringen Abstand voneinander, wobei mehrere Verbindungen einander benachbart sind. Die An­ ordnung ist dabei so getroffen, daß der innere Ring (10) mit Hilfe der Bahnen (12 und 16) mit dem nach außen folgenden Ring (9) verbunden ist, der seinerseits mit den Bahnen (17 und 18) eine Verbindung mit dem folgenden Ring (8) aufweist, der wiederum mit den Bahnen (14 und 15) eine Verbindung mit dem außenliegenden Ring (7) aufweist. Es ergibt sich dadurch eine magnetische Reihenschaltung der Magnete und die Anordnung der mag­ netisierbaren Eisenteile im wesentlichen längs ringför­ miger Bahnen, welche das magnetische Feld konzentriert. Diese Zirkularmagnetisierung (19) ist hauptsächlich für die verbessserte therapeutische und prophylaktische Wir­ kung verantwortlich, welche eingangs beschrieben worden ist, was auf der durch die beschriebene Anordnung und der dadurch u.a. eintretenden Verwirbelung der magnetisch beeinflußbaren körpereigenen Elemente bzw. Substanzen beruht.
Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie man die Wirkung der Zikularmagnetisierungen auf ausgedehntere Körper­ regionen konzentrieren kann.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 weist die Magnetfolie (20) Zwei Zirkularmagnetisierungen (21, 22) nach Art der Zirkularmagnetisierung (19) auf, die im Zusammenhang mit der Fig. 4 vorstehend beschrieben worden ist. Unterschiedlich ist, daß die gekrümmten Ver­ bindungsbahnen (17, 18) der Ringe (8, 9) zum Teil und die Verbindungsbahnen (14, 15) der Ringe (7, 8) ganz durch den Folienanschnitt unterbrochen sind, während außenliegende Ringsegmente (23-25) über dem Ausführungs­ beispiel der Fig. 4 zusätzlich vorhanden sind. Im übrigen sind die Zirkularmagnetisierungen (21 und 22) identisch.
Das ist auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 der Fall, bei der die Ringabstände geringer sind, so daß trotz der gegenüber der Fig. 2 geringeren Fläche bei rechteckigem Umriß (26) des Folienabschnittes mit abgerundeten Ecken, wie bei (27) in Fig. 2 und (28) in Fig. 3 dargestellt, eine größere Anzahl von hinterein­ ander geschalteten Magneten vorhanden ist. Die Anzahl, Anordnung und Ausbildung der Ringe der Zirkularmag­ netisierungen (29′, 30′) im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 entsprechen im übrigen der Zirkularmagneti­ sierung (19) im Ausführungsbeispiel der Fig. 4.
In der Schultergelenkbandage (29) nach Fig. 5 sind in dem allgemein rechteckigen, jedoch mit einem tiefen Einschnitt (30) versehenen Zuschnitt (31) der Bandage längs der längeren Bandagenseite (32) eine Magnetfolie (33) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und zwei kreisscheibenförmige Magnetfolien (3) nach Art des Ausführungsbeispiels der Fig. 4 untergebracht. Längs des Einschnittes (30) auf der gegenüberliegenden Rechteck­ seite befindet sich je eine Magnetfolie (34) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Die freien Enden (35, 36) eines Bandagenbandes (37) sind in den oberen Ecken (38, 39) des Bandagengrundrisses an der längeren Recht­ eckseite (32) angeordnet, wobei das Ende (36) mit einem Klettverschluß (40, 41) versehen ist. Die Einschnittkan­ ten werden bei der Konfektion der Bandage miteinander vernäht.
Bei der für den Schulter-Nackenbereich vorgesehenen Bandage (42) im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 wird ebenfalls ein allgemein rechteckiger Grundriß mit einer oben liegenden, längeren Rechteckseite (32) verwendet. Die kürzeren Rechteckseiten (31′, 43) gehen jedoch in eine nach außen gerichtete angeschnittene Lasche (44) über. Zwei Bandagenbänder (45, 46) sind einerseits in den oberen Ecken (38, 39) fest und andererseits mit Klettverschlüssen (40, 41) versehen, die in den unteren Ecken (45′, 46′) des rechteckförmigen Zuschnittes ange­ ordnet sind.
Die Lasche (44) dient zur Unterbringung einer kreis­ scheibenförmigen Magnetfolie (3), über der eine recht­ eckige Magnetfolie (34) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und eine ebenfalls rechteckförmige Magnet­ folie (33) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 angeordnet sind. Die längeren Rechteckseiten verlaufen wiederum parallel zur längeren Rechteckseite (32) des Bandagenanschnittes.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist die für den Rücken- und Lendenbereich vorgesehene Bandage (47) an ihren längeren Rechteckseiten (32, 48) mit je einer Lasche (44, 49) versehen. In den Laschen liegt jeweils eine kreisscheibenförmige Magnetfolie (3) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4. Parallel zu den kürzeren Rechteckseiten (43, 31′) liegen im gleichen Abstand voneinander rechteckförmige Magnetfolien­ abschnitte (33) gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2. Insgesamt sind drei Folienabschnitte (33) vorhanden. Ein Bandagenband (37) ist an der kürzeren Rechteck­ seite (31′), wie bei (35) in Fig. 5 dargestellt, befestigt und an seinem freien Ende (36) mit dem Klett­ verschluß (40) versehen.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8 sind sowohl die längeren Seiten (32, 48), wie auch die kürzeren Seiten (31′, 43) des rechteckförmigen Bandagenzuschnittes mit Einschnitten (50, 51 bzw. 52, 53) versehen, um die fertige Bandage (54) um ein Ellbogen-, Knie- oder Knöchelgelenk herumlegen zu können, wenn die Kanten der Einschnitte (50-53) vernäht sind. In den vier Ecken (38, 39 und 55, 56) des rechteckigen Grundrisses liegt jeweils ein kreisscheibenförmiger Abschnitt (3) einer Magnetfolie gemäß dem Ausführungsbeipsiel der Fig. 4. Parallel zu den längeren Rechteckseiten (32 und 48) erstrecken sich Magnetfolien (33) gemäß dem Ausführungs­ beispiel der Fig. 2.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8 werden wie im Aus­ führungsbeispiel der Fig. 6 zwei Bandagenbänder mit ihren Enden (45, 46 bzw. 57, 58) zur Befestigung der Bandage auf der betreffenden Körperregion verwendet.
Wie sich aus den Ausführungsbeispielen der Fig. 6 bis 8 ergibt, werden durchweg zirkular magnetisierte Folien­ abschnitte benutzt, deren Ausbildung, Größe und Anord­ nung im einzelnen von dem Zuschnitt der Bandage abhängig ist, der seinerseits auf der Form und Ausdehnung der Körperregion beruht, welche bandagiert werden soll.

Claims (11)

1. Medizinische Bandage mit schichtweisem Aufbau aus einem körpernahen Gewebe, einer darüber liegenden Magnetfolie, die zirkular magnetisiert ist, wobei die Magnetisierung eine konzentrische Struktur aufweist und einem außen angeordneten Kunststoffasergewebe, unter dem ein wärmespeicherndes Vlies angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Zirkularmagnetisierung (21, 22, 29′, 30′) die Magnetisierung der Magnetfolie (3, 19, 33, 34) im wesentlichen längs konzentrischer Ringe (7 bis 10, 23 bis 25) und zum geringeren Teil längs bogenförmiger Strecken (12, 4 bis 18) verläuft, die benachbarte Ringe (7, 8; 8, 9; 9, 10) miteinander verbinden.
2. Medizinische Bandage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magnetfolien (3, 33, 34) einer Bandagen­ schicht nebeneinander angeordnet und teils rechteckigen bis quadratischen Umriß mit abgerundeten Ecken (27, 28), teils kreisscheibenförmigen Umriß (3) aufweisen, die eine konzentrische Magnet­ anordnung (19) aufweisen, während die Magnete der Magnetfolien (33, 34) mit dem rechteckigen bis quadratischen Umriß in paarweise nebeneinander angeordneten, konzentrischen Ringen (21, 22, 29, 30) untergebracht sind.
3. Medizinische Bandage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vliesschicht (5) und den Magnetfolien (3, 33, 34) eine magneti­ sierbare Metallfolie (4) angeordnet ist.
4. Medizinische Bandage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall­ folie (4) eine Nickelfolie ist.
5. Medizinische Bandage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall­ folie (4) eine Eisenfolie ist, die verzinnt ist.
6. Medizinische Bandage nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Zuschnitt mit rechteckförmigem Umriß und einem Einschnitt (30) an einer längeren Rechteckseite, dessen Kanten vernäht sind, wobei rechteckförmige Magnetfolien (33, 34) längs der Einschnittkante und längs der längeren Kante (32) des rechteckförmigen Umrisses, sowie kreisscheibenförmige Magnet­ folien (3) neben den kürzeren Rechteckseiten (31′) angeordnet sind.
7. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine längere Rechteckseite (48) anstelle eines Einschnittes (30) eine angeschnittene Lasche (44) aufweist und in der Lasche eine kreis­ scheibenförmige Magnetfolie (3), sowie zwi­ schen dieser und der an der längeren Recht­ eckseite (32) angeordneten Magnetfolie (33) eine weitere rechteckförmige Magnet­ folie (34) angeordnet ist.
8. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren Seiten (32, 48) des rechteckförmi­ gen Bandagenzuschnittes (47) mit je einer angeschnittenen Lasche (44, 49) versehen und in jeder Lasche eine außenliegende, kreis­ scheibenförmige Magnetfolie (3) angeordnet ist, während rechteckförmige Magnetfolien (33) in Abständen nebeneinander vorgesehen sind, die mit ihren längeren Seiten parallel zu den kürzeren Rechteckseiten der Bandage (47) verlaufen.
9. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Seite des rechteckförmigen Zuschnittes der Bandage (54) Einschnitte (50-53) vorgesehen sind, die mit ihren Kan­ ten vernäht sind, wobei in den Ecken (38, 39, 55, 56) der Bandage (54) kreisscheiben­ förmige Magnetfolien (3) und parallel zu den längeren Seiten (8, 32, 48) der Bandage (54) rechteckför ige Magnetfolien (33) vorgesehen sind.
10. Medizinische Bandage nach einem der Ansprü­ che 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckförmigen Magnetfolien (33, 34) mit jeweils zwei nebeneinander angeordneten Zirkularmagnetisierungen (20, 21; 29, 30) versehen sind.
11. Medizinische Bandage nach einem der Ansprü­ che 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe der Zirkularmagnetisierungen (21, 22, 29, 30) mit innenliegenden Vollbringen (10, 9) und außenliegenden Ringelementen (7, 23) ausgeführt sind.
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