DE3733502C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61N2/00—Magnetotherapy
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Description
Die Erfindung betrifft eine medizinische Bandage
gemäß dem Oberbegriff des Anpruchs 1.
Eine derartige Bandage ist aus der EP 2 14 368 be
kannt. Es handelt sich hierbei um ein Mittel zur
Steigerung und Stabilisierung der Hauttemperatur,
welches ebenfalls schichtförmig aufgebaut ist und
mittels hautverträglicher selbstklebender Pflaster
oder durch Klettverschlüsse und Binden auf der Haut
befestigt wird.
Eingelagert in den Schichtkörper sind streifenför
mig abwechselnd positiv und negativ magnetisierte
Kunststoffolien. Diese können in Form von paral
lelen geraden Streifen oder in Form von konzentri
schen Ringen magnetisiert sein. Die letztere Form
bezeichnet man als zirkular magnetisiert.
Beide Anordnungen weisen sich durch einen hohen Ho
mogenisierungsgrad der Magnetisierung aus, der
durch die Symmetrie der Magnetisierungsstruktur ge
geben ist. Das führt in dem zu behandelnden Körper
teil dazu, daß die dort befindlichen Ionen und
Elektronen praktisch jeweils synchron um die im
Körper eindringenden Feldlinien gyrieren. Daraus
folgt zwar eine gewisse Erwärmung in diesem Körper
teil, die jedoch durch die mehr oder weniger geord
nete Bewegung der Ladungsträger entscheidend einge
schränkt ist.
Weitere Bandagen mit eingearbeiteten Magneten sind
aus den DE-GM 83 08 699 und DE-GM 81 36 575 be
kannt. In dem DE-GM 83 08 699 ist eine Textilver
bundbahn beschrieben, die im wesentlichen den glei
chen Zwecken dient, wie die erfindungsgemäße Ban
dage. Allerdings werden hier Magnetfolienstreifen
verwendet, deren Oberflächen jede für sich entweder
nur positiv oder nur negativ gepolt sind. Eine dif
ferenzierte Magnetisierungsstruktur, insbesondere
eine Zirkularmagnetisierung weisen sie nicht auf.
In dem DE-GM 81 36 575 ist ein Träger mit eingear
beiteten Magneten, insbesondere für therapeutische
Zwecke beschrieben, bei dem die Magnete nicht als
Kunststoffolie vorliegen, sondern als ausgedehnte
dreidimensionale Körper. Diese Träger können somit
nicht als Bandagen im erfindungsgemäßen Sinne be
zeichnet werden, da die erhabenen Magnete erhebli
che Druckstellen auf der zu behandelnden Haut hin
terlassen würden. Auch bei dieser Magnetordnung
fehlt es an einer differenzierten Magnetisierungs
struktur.
Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der
Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zu
grunde, eine medizinische Bandage der eingangs ge
nannten Art so auszubilden, daß die Wirkung der
eingebetteten Magnetfolien gesteigert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Aus
führungsformen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Beim erfindungsgemäßen Gegenstand verlaufen im Ge
gensatz zu vorbekannten Zirkularmagnetisierungen
die Linien gleichen Potentials nicht in
konzentrisch geschlossenen Ringen, sondern sie
verlaufen symmetrisch zu einer Mittelachse
meanderförmig von außen nach innen. Dadurch
entstehen im Bereich dieser Mittelachse starke
Inhomogenitäten des Magnetfeldes, insbesondere
dort, wo sich die bogenförmigen Strecken einander
nähern, die dann jeweils die gleiche Polung
aufweisen. Hierdurch wird zum einen die Feldstärke
stark erhöht, was zu einer Vergrößerung der
Eindringtiefe der Magnetfeldlinien führt. Zum
anderen bewirken die Inhomogenitäten eine noch
stärke Verwirbelung der Feldlinien, was den ge
wünschten Erwärmungseffekt verstärkt.
Die erfindungsgemäße medizinische Bandage wirkt un
ter anderem gegen Reizzustände der Muskulatur, der
Sehnen und der Gelenke, wie z. B. Epikondylitis
oder rheumatische Beschwerden. Diese Wirkung beruht
einerseits auf dem Wärmespeichervermögen des Vlie
ses, andererseits auf der Wirkung der Magnetfolie.
Das körpernahe Gewebe saugt die Feuchtigkeit der
Haut auf und das außen angeordnete Kunstfaserge
webe, welches beispielsweise aus aufgerauhtem
Nylongewebe (Brushednylon) bestehen kann, liefert
hauptsächlich die mechanische Festigkeit der Ban
dage, welche für die Aufnahme der von den Bändern
der Bandage ausgehenden Kräfte erforderlich ist.
Die Magnetfolien bewirken durch ihre magnetischen
Felder im Zusammenhang mit der Körperwärme einen
gesteigerten Sauerstoffpartialdruck, eine Polari
sierung der Membrane in den Körperzellen und bedin
gen dadurch eine Verbesserung des Energiestoffwech
sels im Organismus. Medizinisch wirkt sich dies in
einer Verstärkung der körpereigenen Abwehrkräfte
und einer Beschleunigung des Selbstheilungsprozes
ses aus.
Die Erfindung hat durch die besondere Ausgestaltung
der Magnetisierung den Vorteil, daß sie auf einfa
che Weise die Wirkung der Magnete verstärkt, insbe
sondere die Blutzirkulation in den befallenen Kör
perregionen anregt und neuartige Wirkungen erzielt,
wobei die erzeugte Wärme für den gewünschten thera
peutischen Effekt nutzbar ist.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 3 wird die Wir
kungsweise der Bandage noch verbessert. Es ist zwar
aus der EP 2 14 368 bekannt, eine Metallfolie zu verwen
den. Diese ist jedoch nicht magnetisierbar und dar
über hinaus zwischen Magnet und Haut angeordnet.
Somit kommt dieser Folie lediglich die Aufgabe zu,
eine Wärmereflexion zu ermöglichen. Die erfindungs
gemäß magnetisierbare Metallfolie erfüllt darüber
hinaus noch andere Aufgaben. Zum einen wird durch
die magnetisierbare Metallfolie das Magnetfeld aus
gedehnt. Zum anderen ist sie ein guter Wärmeleiter,
der die in der Vliesschicht gespeicherte Wärme in
Körperrichtung zentriert abgibt und somit den Er
wärmungseffekt durch die Magnetfeldlinien unter
stützt.
Es spielt jedoch noch ein weiterer Faktor eine
Rolle, die magnetisierbare Metallfolie wirkt auch
als Abschirmung gegen das Erdmagnetfeld. Somit hat
das an sich schwache Erdmagnetfeld keinerlei Ein
fluß mehr auf die durch die erfindungsgemäße Magne
tisierungsstruktur erzeugten Effekte. Das ist inso
fern von Vorteil, als das normale Erdmagnetfeld bei
zahlreichen Menschen in vorgegebenen Raumgeometrien
einen negativen Einfluß hat. Mit Hilfe der erfin
dungsgemäßen Bandagen können daher gezielt Magnet
feldverhältnisse erzeugt werden, die dem Wohlbefin
den des zu Behandelnden dienen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausfüh
rungsbeispielen erklärt; es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen
Ausschnitt aus einer Bandage gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 eine rechteckige Magnetfolie in Draufsicht
unter
Wiedergabe der Magnetisisrungslinien gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 in der Fig. 2 entsprechender Darstellung eine
andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine kreisscheibenförmige Magnetfolie gemäß der
Erfindung,
Fig. 5 in Draufsicht und in abgebrochener Darstellung
einen erfindungsgemäßen Zuschnitt einer medizi
nischen Bandage für ein menschliches Schulter
gelenk in Draufsicht und in abgebrochener Dar
stellung,
Fig. 6 in der Fig. 5 entsprechender Darstellung den Zu
schnitt einer Bandage für den menschlichen
Schulter-Nackenbereich,
Fig. 7 den Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Bandage
für den Rücken- bzw. Lendenbereich in den Fig.
5 und 6 entsprechender Darstellung und
Fig. 8 einen Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Bandage
für den menschlichen Ellbogen, die auch für den
Knie- oder Knöchelbereich des Menschen verwendbar
ist in den Fig. 5 bis 7 entsprechender Darstellung.
Aus Fig. 1 ist der Aufbau der Bandage (1) ersichtlich.
Dieser ist schichtförmig. Der körpernahe Bereich der
Bandage wird von einem auf der Haut aufliegenden,
Schweiß aufnehmenden Baumwollgewebe (2) gebildet. Hieran
schließt sich eine nicht kontinuierliche, sondern aus
einzelnen Abschnitten bestehende Schicht an, die von
Magnetfolien gebildet wird, die in der Darstellung der
Fig. 1 kreisscheibenförmigen Umriß aufweisen und mit
(3) bezeichnet sind. Diese Magnetfolien liegen auf der
Innenseite einer Nickelfolie (4), welche im Ausführungs
beispiel aus einer Nickelkobaltlegierung besteht, in der
das Nickel den überwiegenden Anteil von ca. 99,6% aus
macht; eine solche Nickelfolie hat gute mechanische
Eigenschaften und entwickelt einen hervorragenden Wider
stand gegen korrosive Sphären. An die Metallfolien
schicht (4) schließt sich nach außen eine wärmespei
chernde Vliesschicht (5) an, deren offene Poren in
der Darstellung der Fig. 1 angedeutet sind. Die
Vliesschicht ist außen mit einem Kunststoffgewebe
(6) abgedeckt, welches gemäß dem Ausführungsbeispiel
aus Brushednylon besteht.
Die Magnetfolie (3) ist in Fig. 4 mit ihrer
Magnetisierung wiedergegeben. Danach ist die Masse der
Magnete in konzentrischen Ringen (10) angeordnet. Die
Ringe verlaufen im wesentlichen parallel zur Umrißlinie
(11) der Scheibe (3). Zum geringeren Teil sind die
Magnete längs bogenförmiger, gemäß dem Ausführungsbei
spiel über einen halben Kreisbogen reichender Bahnen
(12-18) angeordnet. Diese Bahnen verbinden jeweils be
nachbarte Ringe im geringen Abstand voneinander, wobei
mehrere Verbindungen einander benachbart sind. Die An
ordnung ist dabei so getroffen, daß der innere Ring (10)
mit Hilfe der Bahnen (12 und 16) mit dem nach außen
folgenden Ring (9) verbunden ist, der seinerseits mit
den Bahnen (17 und 18) eine Verbindung mit dem folgenden
Ring (8) aufweist, der wiederum mit den Bahnen (14 und
15) eine Verbindung mit dem außenliegenden Ring (7)
aufweist. Es ergibt sich dadurch eine magnetische
Reihenschaltung der Magnete und die Anordnung der mag
netisierbaren Eisenteile im wesentlichen längs ringför
miger Bahnen, welche das magnetische Feld konzentriert.
Diese Zirkularmagnetisierung (19) ist hauptsächlich für
die verbessserte therapeutische und prophylaktische Wir
kung verantwortlich, welche eingangs beschrieben worden
ist, was auf der durch die beschriebene Anordnung und der
dadurch u.a. eintretenden Verwirbelung der magnetisch
beeinflußbaren körpereigenen Elemente bzw. Substanzen
beruht.
Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie man die Wirkung der
Zikularmagnetisierungen auf ausgedehntere Körper
regionen konzentrieren kann.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 weist die
Magnetfolie (20) Zwei Zirkularmagnetisierungen (21, 22)
nach Art der Zirkularmagnetisierung (19) auf, die im
Zusammenhang mit der Fig. 4 vorstehend beschrieben
worden ist. Unterschiedlich ist, daß die gekrümmten Ver
bindungsbahnen (17, 18) der Ringe (8, 9) zum Teil und
die Verbindungsbahnen (14, 15) der Ringe (7, 8) ganz
durch den Folienanschnitt unterbrochen sind, während
außenliegende Ringsegmente (23-25) über dem Ausführungs
beispiel der Fig. 4 zusätzlich vorhanden sind. Im
übrigen sind die Zirkularmagnetisierungen (21 und 22)
identisch.
Das ist auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 der
Fall, bei der die Ringabstände geringer sind, so daß
trotz der gegenüber der Fig. 2 geringeren Fläche bei
rechteckigem Umriß (26) des Folienabschnittes mit
abgerundeten Ecken, wie bei (27) in Fig. 2 und (28) in
Fig. 3 dargestellt, eine größere Anzahl von hinterein
ander geschalteten Magneten vorhanden ist. Die Anzahl,
Anordnung und Ausbildung der Ringe der Zirkularmag
netisierungen (29′, 30′) im Ausführungsbeispiel der
Fig. 3 entsprechen im übrigen der Zirkularmagneti
sierung (19) im Ausführungsbeispiel der Fig. 4.
In der Schultergelenkbandage (29) nach Fig. 5 sind in
dem allgemein rechteckigen, jedoch mit einem tiefen
Einschnitt (30) versehenen Zuschnitt (31) der Bandage
längs der längeren Bandagenseite (32) eine Magnetfolie
(33) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und zwei
kreisscheibenförmige Magnetfolien (3) nach Art des
Ausführungsbeispiels der Fig. 4 untergebracht. Längs des
Einschnittes (30) auf der gegenüberliegenden Rechteck
seite befindet sich je eine Magnetfolie (34) gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Die freien Enden (35,
36) eines Bandagenbandes (37) sind in den oberen Ecken
(38, 39) des Bandagengrundrisses an der längeren Recht
eckseite (32) angeordnet, wobei das Ende (36) mit einem
Klettverschluß (40, 41) versehen ist. Die Einschnittkan
ten werden bei der Konfektion der Bandage miteinander
vernäht.
Bei der für den Schulter-Nackenbereich vorgesehenen
Bandage (42) im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 wird
ebenfalls ein allgemein rechteckiger Grundriß mit einer
oben liegenden, längeren Rechteckseite (32) verwendet.
Die kürzeren Rechteckseiten (31′, 43) gehen jedoch in
eine nach außen gerichtete angeschnittene Lasche (44)
über. Zwei Bandagenbänder (45, 46) sind einerseits in
den oberen Ecken (38, 39) fest und andererseits mit
Klettverschlüssen (40, 41) versehen, die in den unteren
Ecken (45′, 46′) des rechteckförmigen Zuschnittes ange
ordnet sind.
Die Lasche (44) dient zur Unterbringung einer kreis
scheibenförmigen Magnetfolie (3), über der eine recht
eckige Magnetfolie (34) gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 und eine ebenfalls rechteckförmige Magnet
folie (33) gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2
angeordnet sind. Die längeren Rechteckseiten verlaufen
wiederum parallel zur längeren Rechteckseite (32) des
Bandagenanschnittes.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist die für den
Rücken- und Lendenbereich vorgesehene Bandage (47) an
ihren längeren Rechteckseiten (32, 48) mit je einer
Lasche (44, 49) versehen. In den Laschen liegt jeweils
eine kreisscheibenförmige Magnetfolie (3) gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 4. Parallel zu den
kürzeren Rechteckseiten (43, 31′) liegen im gleichen
Abstand voneinander rechteckförmige Magnetfolien
abschnitte (33) gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2.
Insgesamt sind drei Folienabschnitte (33) vorhanden.
Ein Bandagenband (37) ist an der kürzeren Rechteck
seite (31′), wie bei (35) in Fig. 5 dargestellt,
befestigt und an seinem freien Ende (36) mit dem Klett
verschluß (40) versehen.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8 sind sowohl die
längeren Seiten (32, 48), wie auch die kürzeren Seiten
(31′, 43) des rechteckförmigen Bandagenzuschnittes mit
Einschnitten (50, 51 bzw. 52, 53) versehen, um die
fertige Bandage (54) um ein Ellbogen-, Knie- oder
Knöchelgelenk herumlegen zu können, wenn die Kanten der
Einschnitte (50-53) vernäht sind. In den vier Ecken
(38, 39 und 55, 56) des rechteckigen Grundrisses liegt
jeweils ein kreisscheibenförmiger Abschnitt (3) einer
Magnetfolie gemäß dem Ausführungsbeipsiel der Fig. 4.
Parallel zu den längeren Rechteckseiten (32 und 48)
erstrecken sich Magnetfolien (33) gemäß dem Ausführungs
beispiel der Fig. 2.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8 werden wie im Aus
führungsbeispiel der Fig. 6 zwei Bandagenbänder mit
ihren Enden (45, 46 bzw. 57, 58) zur Befestigung der
Bandage auf der betreffenden Körperregion verwendet.
Wie sich aus den Ausführungsbeispielen der Fig. 6 bis 8
ergibt, werden durchweg zirkular magnetisierte Folien
abschnitte benutzt, deren Ausbildung, Größe und Anord
nung im einzelnen von dem Zuschnitt der Bandage abhängig
ist, der seinerseits auf der Form und Ausdehnung der
Körperregion beruht, welche bandagiert werden soll.
Claims (11)
1. Medizinische Bandage mit schichtweisem Aufbau aus einem
körpernahen Gewebe, einer darüber liegenden Magnetfolie, die
zirkular magnetisiert ist, wobei die Magnetisierung eine
konzentrische Struktur aufweist und einem außen angeordneten
Kunststoffasergewebe, unter dem ein wärmespeicherndes Vlies
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Zirkularmagnetisierung (21, 22, 29′, 30′) die Magnetisierung der
Magnetfolie (3, 19, 33, 34) im wesentlichen längs konzentrischer
Ringe (7 bis 10, 23 bis 25) und zum geringeren Teil längs
bogenförmiger Strecken (12, 4 bis 18) verläuft, die benachbarte
Ringe (7, 8; 8, 9; 9, 10) miteinander verbinden.
2. Medizinische Bandage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Magnetfolien (3, 33, 34) einer Bandagen
schicht nebeneinander angeordnet und
teils rechteckigen bis quadratischen
Umriß mit abgerundeten Ecken (27, 28),
teils kreisscheibenförmigen Umriß (3)
aufweisen, die eine konzentrische Magnet
anordnung (19) aufweisen, während die
Magnete der Magnetfolien (33, 34) mit dem
rechteckigen bis quadratischen Umriß in
paarweise nebeneinander angeordneten,
konzentrischen Ringen (21, 22, 29, 30)
untergebracht sind.
3. Medizinische Bandage nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Vliesschicht (5) und den
Magnetfolien (3, 33, 34) eine magneti
sierbare Metallfolie (4) angeordnet ist.
4. Medizinische Bandage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metall
folie (4) eine Nickelfolie ist.
5. Medizinische Bandage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metall
folie (4) eine Eisenfolie ist, die
verzinnt ist.
6. Medizinische Bandage nach einem der An
sprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen
Zuschnitt mit rechteckförmigem Umriß und
einem Einschnitt (30) an einer längeren
Rechteckseite, dessen Kanten vernäht sind,
wobei rechteckförmige Magnetfolien (33, 34)
längs der Einschnittkante und längs der
längeren Kante (32) des rechteckförmigen
Umrisses, sowie kreisscheibenförmige Magnet
folien (3) neben den kürzeren Rechteckseiten
(31′) angeordnet sind.
7. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
längere Rechteckseite (48) anstelle eines
Einschnittes (30) eine angeschnittene Lasche
(44) aufweist und in der Lasche eine kreis
scheibenförmige Magnetfolie (3), sowie zwi
schen dieser und der an der längeren Recht
eckseite (32) angeordneten Magnetfolie
(33) eine weitere rechteckförmige Magnet
folie (34) angeordnet ist.
8. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
längeren Seiten (32, 48) des rechteckförmi
gen Bandagenzuschnittes (47) mit je einer
angeschnittenen Lasche (44, 49) versehen und
in jeder Lasche eine außenliegende, kreis
scheibenförmige Magnetfolie (3) angeordnet
ist, während rechteckförmige Magnetfolien
(33) in Abständen nebeneinander vorgesehen
sind, die mit ihren längeren Seiten parallel
zu den kürzeren Rechteckseiten der Bandage
(47) verlaufen.
9. Medizinische Bandage nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in
jeder Seite des rechteckförmigen
Zuschnittes der Bandage (54) Einschnitte
(50-53) vorgesehen sind, die mit ihren Kan
ten vernäht sind, wobei in den Ecken (38,
39, 55, 56) der Bandage (54) kreisscheiben
förmige Magnetfolien (3) und parallel zu den
längeren Seiten (8, 32, 48) der Bandage (54)
rechteckför ige Magnetfolien (33) vorgesehen
sind.
10. Medizinische Bandage nach einem der Ansprü
che 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
rechteckförmigen Magnetfolien (33, 34) mit
jeweils zwei nebeneinander angeordneten
Zirkularmagnetisierungen (20, 21; 29, 30)
versehen sind.
11. Medizinische Bandage nach einem der Ansprü
che 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringe der Zirkularmagnetisierungen (21,
22, 29, 30) mit innenliegenden Vollbringen
(10, 9) und außenliegenden Ringelementen
(7, 23) ausgeführt sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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1987
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Also Published As
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