DE3732699C2 - Implantierbarer Herzschrittmacher - Google Patents
Implantierbarer HerzschrittmacherInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen implantierbaren Herzschrittmacher. Ins
besondere geht es um die Ausschaltung von Rauschen in aufgenommenen
Herzsignalen.
Typische neuere Herzschrittmacher haben die Möglichkeit, sowohl eine Herz
signalaufnahme als auch eine Herzschrittstimulierung durchzuführen. Obwohl
die Erfindung bei jeglichem Herzschrittmacher mit einem Signal-Aufnahmekanal,
in dem Rauschen auszuschalten ist, Anwendung finden kann, kann die
Erfindung am leichtesten verstanden werden anhand eines einfachen VVI-Herz
schrittmachers. Die Elektroden werden sowohl für die Abgabe eines Stimulus
impulses als auch für die Aufnahme des Signals eines spontanen Herzschlags
benutzt. Typisch wird im Anschluß an einen Herzschlag, sei er spontan oder an
geregt, ein Aufnahmezeitraum eingeleitet, und zwar im allgemeinen im Anschluß
an einen ersten Zeitabschnitt, während dessen eine Signalaufnahme nicht mög
lich ist. Wenn am Ende eines Aufnahmeintervalls kein Signal eines spontanen
Herzschlags aufgenommen ist, wird ein Herzstimulus erzeugt. Wird dagegen
das Signal eines spontanen Herzschlages aufgenommen, unterbleibt die Erzeu
gung eines Stimulusimpulses. Mit einem neuen Herzschlag wird der Zyklus
wiederholt.
Es ist offensichtlich, daß Rauschen in dem Aufnahmekanal Anlaß für einen feh
lerhaften Betrieb geben kann. Im schlimmsten Fall wird, wenn ein
Dauerrauschen durch den Herzschrittmacher als ein Signal eines rhythmischen
Herzschlages interpretiert wird, kein Stimulusimpuls erzeugt, selbst wenn das
Herz nicht ordentlich schlägt. Es ist offensichtlich, daß Mittel für die
Ausschaltung von Rauschen von großem Interesse bei Herzschrittmachern sind.
Bei Herzschrittmachern ist es übliche Technik, absolute und relative Refraktär
phasen vorzusehen, um das Restpotential eines Stimulusimpulses und/oder der
Herzantwort abzuleiten. Die absolute Refraktärphase (ARP) ist ein festes Zeit
intervall, das unmittelbar auf einen angeregten oder aufgenommenen Herz
schlag folgt und während dem jegliche Signalaufnahme ausgeschlossen ist. Die
relative Refraktärphase (RRP) folgt der ARP. Während der RRP, während der
das Restpotential eines Stimulusimpulses abgeleitet ist, sind die Herzsignale
ruhig und Rauschen kann festgestellt werden. Das Vorsehen der RRP dient in
der Tat dazu, Rauschen festzustellen. Ein typischer Herzschrittmacher weist
eine Aufnahmesignalschwelle auf. Jedes aufgenommene Signal, dessen Größe
oberhalb der Schwelle liegt, wird als repräsentativ für ein Herzereignis
angesehen. Herzereignisse können jedoch nicht während der RRP aufge
nommen werden, da die RRP zu früh nach dem Herzschlag liegen. Wenn daher
während der RRP ein Signal aufgenommen wird, dessen Amplitude größer als
die Schwelle ist, wird angenommen, daß es sich bei dem Signal um Rauschen
handelt, und die RRP wird sofort wieder neu eingeleitet.
Solange RR-Phasen ablaufen, wird eine Signalaufnahme ausgeschlossen, aus
genommen eine Signalaufnahme, die dazu dient, festzustellen, ob Rauschen
vorhanden ist, so daß dann die RRP erneut eingeleitet werden kann. Wenn die
RRP kontinuierlich immer wieder eingeleitet werden, wird ein Stimulusimpuls am
Ende des Aufnahmeintervalls zwischen den Nerzschlägen erzeugt.
Bekannte Herzschrittmacher besitzen die Möglichkeit, zur Ausschaltung des
Rauschens die Empfindlichkeit einzustellen. Die Empfindlichkeit ist die Größe
eines Eingangssignals, das gerade ausreicht, damit der Herzschrittmacher ein
Herzereignis feststellen kann. Durch eine Herabsetzung der Empfindlichkeit wird
der Einfluß des Rauschens reduziert, da es nunmehr einer höheren Amplitude
des Eingangssignals bedarf, um die Schwelle zu überschreiten.
Ein derartiger Herzschrittmacher ist beispielsweise aus der US 4 516 579
bekannt. Es wird eine bestimmte Schwelle gesetzt, unterhalb deren der Herz
schrittmacher eingehende Signale als Rauschen interpretiert. Dieser Herzschritt
macher versucht darüberhinaus, diejenigen Rauschsignale herauszufiltern, die
auf symmetrischen Schwingungen beruhen und daher für die zu suchenden
Herzereignissignale uncharakteristisch sind.
Aus der US 4 379 459 ist ein weiterer Herzschrittmacher bekannt, der durch das
Vorprogrammieren bestimmter Signalschwellen eine Verbesserung zu erreichen
versucht.
Diese bekannten Herzschrittmacher haben den Nachteil, daß sie nur bei kon
tinuierlichem Rauschen wirksam sind, beispielsweise bei Rauschen, das von
Effekten aus stromführenden Leitungen herrührt. Sie können jedoch kein Rau
schen erkennen, das beispielsweise aus Muskelsignalen, also körpereigenen
Funktionen, resultiert. Auch ein solches Muskelrauschen kann Anlaß für fehler
hafte Anzeigen von Herzereignissen und damit für eine fehlerhafte Funktion des
Herzschrittmachers sein.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, einen implantierbaren Herzschritt
macher anzugeben, mit dem auch Fehlfunktionen aufgrund von Muskelrau
schen möglichst vermieden werden können.
Diese Aufgabe wird durch einen implantierbaren Herzschrittmacher gelöst mit
Mitteln für die Aufnahme eines Herzsignals, Mitteln zum Vergleich der Amplitude
des Herzsignals mit einem Schwellenwert (TH) für die Erkennung des Auftretens
eines Herzereignisses, Mitteln zum Einleiten einer absoluten Refraktärphase
(ARP) ohne Auswertung des Herzsignals im Anschluß an das Auftreten eines
Herzereignisses, Mitteln zum Einleiten einer oder mehrerer relativer Refraktär
phasen (RRP) im Anschluß an die absolute Refraktärphase (ARP), Mitteln, die
beim Feststellen des Überschreitens des Schwellenwertes (TH) durch die
Amplitude des Herzsignals während einer relativen Refraktärphase (RRP) die
nächste relative Refraktärphase (RRP) einleiten und dabei den Schwellenwert
(TH) anheben, Mitteln, die bei Feststellung einer Nichtüberschreitung des
Schwellenwertes durch die Amplitude des Herzsignals während einer relativen
Refraktärphase (RRP) im Anschluß an den Ablauf dieser relativen Refraktär
phase (RRP) ein Zeitintervall einleiten, während dessen ein Herzereignis erwar
tet und bei Nichteintreten ein entsprechendes Signal gegeben wird, und Mitteln,
die den Schwellenwert (TH) nach Auftreten eines Herzereignisses wieder auf
einen Ausgangswert (TH1) zurücksetzen.
Gemäß der Erfindung wird demnach der Schwellenpegel während jedes Herz
zyklus verstellt. Im Anschluß an einen Herzschlag wird zunächst eine relativ
niedrige Schwelle gesetzt. Während der ersten RRP wird das Rauschen in dem
Eingangssignal im allgemeinen die Schwelle überschreiten. Das Spitzenein
gangssignal, das während der ersten RRP aufgenommen wird, wird aufge
zeichnet und die Ausgangsschwelle wird dann angehoben. Es wird eine weitere
RRP gestartet, während der das gleiche auftritt. Das Verfahren wird fortgesetzt
mit kontinuierlicher Anhebung der Schwelle. Es wird schließlich während einer
RRP die Schwelle von dem aufgenommenen Herzsignal nicht überschritten.
Diese Schwelle repräsentiert damit dann den Rauschpegel. Während des fol
genden Aufnahmezeitintervalls, in der echte Herzaktivität erwartet wird, wird die
Schwelle benutzt, die die gewünschte Schwelle ist, bei der kein Rauschen mehr
festgestellt wird zuzüglich des vorher bestimmten Rauschpegels oder einer
Funktion dieses Pegels. Nur wenn diese höhere Schwelle überschritten wird,
wird angenommen, daß ein Herzereignis stattgefunden hat. Da der Betrag, der
zu der gewünschten Schwelle hinzugefügt wird, während jedes Zyklus bestimmt
wird im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die Schwelle nur als Funktion
eines kontinuierlichen Rauschens eingestellt wird, können mit dem System zur
Ausschaltung des Rauschens nach der Erfindung auch Skelettmyopotentiale
berücksichtigt werden, die nur zeitweise auftreten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im nachstehenden im einzelnen
anhand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1A zeigt die Zeitintervalle für die ARP, RRP und die Aufnahme von
Herzsignalen ohne Rauschen.
Fig. 1B zeigt, wie eine RRP jeweils wieder eingeleitet wird, wenn während
einer vorhergegangenen RRP Rauschen festgestellt ist.
Fig. 2A bis 2C zeigen drei aus dem Stand der Technik bekannte
Systeme als Beispiele für die Wege, die bisher ein
geschlagen worden sind, um Rauschen auszuschalten.
Fig. 3 zeigt in einem Blockschaltbild eine Ausführungsform der
Erfindung.
Fig. 4 zeigt ein typisches Signal für Rauschen; auf diese
Figur wird Bezug genommen bei der Erklärung, wie die
Sehwelle bei dem System nach Fig. 3 während eines
einzelnen Herzzyklus kontinuierlich angehoben wird.
Wie in Fig. 1A für einen typischen Herzschrittmacher dargestellt,
folgt auf einen angeregten oder festgestellten spontanen Herz
schlag eine absolute Refraktärphase (ARP) mit einer Zeitdauer von
etwa 150 ms. Während der ARP ist eine Signalaufnahme ausge
schlossen. Es folgt dann eine relative Refraktärphase (RRP) von
100 ms. Wenn das Eingangssignal während der RRP den Schwellen
pegel nicht überschreitet, beginnt die normale Aufnahme oder
Sensierung eines Herzsignals. Die Dauer des Signalaufnahme
intervalls wird bestimmt durch die Rate des Herzschrittmachers.
Der gesamte Zeitabstand zwischen zwei Herzschlägen liegt in der
Größenordnung von 500 bis 1050 ms. Wenn die 250 ms der Refraktär
phasen abgezogen werden, steht für eine Signalaufnahme ein Zeit
intervall in der Größenordnung von 250 bis 800 ms zur Verfügung.
Wenn der vorhergegangene Herzschlag spontan war, ist der Zeit
intervall für die Signalaufnahme typisch etwas länger als wenn
der vorhergehende Herzschlag stimuliert war, ein Merkmal, das als
Hysterese bekannt ist. Während des Zeitintervalls der Signal
aufnahme wartet der Schrittmacher auf einen natürlichen Herz
schlag. Der Herzschrittmacher stimuliert das Herz nur dann, wenn
die Zeitdauer zwischen den Herzschlägen abläuft, ohne daß ein
natürlicher Herzschlag festgestellt worden ist. Eine neue ARP
beginnt mit jedem Herzschlag, sei er nun angeregt oder spontan.
Das Zeitdiagramm der Fig. 1B zeigt, was auftritt, wenn während
der ersten und auch darauffolgender RRP Rauschen festgestellt
wird. Ein Eingangssignal größer als die Signalschwelle wird als
Rauschen angenommen und die RRP wird unmittelbar wieder gestartet
für einen Zeitraum von 100 ms. Falls ständig Rauschen vorhanden
ist, wie in Fig. 1B angedeutet, bleibt die Signalaufnahmefunktion
des Schrittmachers unterbrochen. Dies ist eine Sicherheits
maßnahme, die sicherstellt, daß das Herz am Ende eines vorge
gebenen Zeitabschnittes für die Signalaufnahme angeregt wird,
wenn Rauschen vorhanden ist.
Es ist zu beachten, daß in Fig. 1A die gesamte Zeit zwischen
dem Ende der ARP und dem nächsten Stimulusimpuls zwischen 350 und
900 ms liegt und daß dies die Summe der RRP und des Zeitinter
valls für die Signalaufnahme ist. In Fig. 1B ist das gesamte
Zeitintervall nur 350 bis 600 ms. Hier liegt keine Signalaufnahme
vor, die es möglich macht, ein Herzschlagsignal festzustellen.
Der Herzschrittmacher erzeugt damit einen Stimulusimpuls während
jedes Zyklus. Um sicherzustellen, daß der Stimulusimpuls nicht
während der T-Welle eines spontanen Herzschlages appliziert wird,
was allgemein als gefährlich angesehen wird, wird das Zeitintervall
zwischen zwei Herzschlägen kürzer gemacht. Es wird im allgemeinen
angenommen, daß ein Stimulusimpuls, der während einer T-Welle
appliziert wird, Anlaß für eine Tachycardie geben kann. Der Herz
schrittmacher ist dann nicht mehr synchron mit dem natürlichen
Herzrhythmus. Er regt schneller als normal an, um sicherzu
stellen, daß seine Stimulusimpulse den Herzschlag bestimmen.
Die tatsächlichen Mechanismen der Zeitabläufe eines Herzschritt
machers sind für die Arbeitsweise nach der vorliegenden Erfindung
nicht wesentlich. Wesentlich ist dagegen, daß Rauschen erkannt
wird.
Erneut Bezug nehmend auf die Fig. 1A und 1B ist ersichtlich,
daß, falls eine RRP abläuft, ohne daß Rauschen festgestellt wird,
sofort das Zeitintervall für die Herzsignalaufnahme beginnt. Wenn
jetzt Rauschen auftritt, wird dieses als Herzereignis angesehen,
selbst wenn ein solches Herzereignis nicht stattgefunden hat. Es
ist deshalb wichtig, einen Weg aufzuzeigen, wie Rauschen fest
stellbar ist, das während des Zeitintervalls der Herzsignal
aufnahme auftritt. Das wesentlichste Merkmal der Erfindung besteht
darin, daß das Rauschen, das während der RRP auftritt, analysiert
wird und später in dem gleichen Zyklus dafür verwendet wird,
Rauschen auszuschließen, das während des Zeitintervalls der
Herzsignalaufnahme auftritt. Es könnte nun einfach ein Filter
verwendet werden, um die Frequenzen auszufiltern, die von den
skelettalen Myopotentialen herrühren. Leider sind dies die
gleichen Frequenzen, die charakteristisch sind für die Herz
potentiale. Bei der Verwendung eines Filters würden also die
Nutzsignale mit den Störsignalen ausgefiltert werden.
Die einfachste bekannte Möglichkeit, Rauschen zu unterdrücken,
ist in Fig. 2A dargestellt. Das Herzsignal zwischen der Anode und
den Herzelektroden wird in einem Verstärker 10 verstärkt und dann
in einem Filter 12 gefiltert, so daß nur Herzfrequenzen von Interesse
verbleiben. Das Signal wird dann an einen Eingang eines Fenster
komparators 14 angelegt. An dem Fensterkomparator liegt weiter
ein Schwellenpegel an. Der Fensterkomparator besteht typisch aus
einem Absolutwertschaltkreis 16 und einem Unipolarkomparator 22, wie in
Fig. 2B gezeigt. Der Absolutwertschaltkreis 16 erzeugt ein Aus
gangssignal, das dem Absolutwert des Eingangssignals entspricht.
Auf diese Weise kann mit dem maximalen Signalausschlag gearbeitet
werden, ungeachtet, in welche Richtung dieser Ausschlag gerichtet
ist. Wenn das Signal am Pluseingang des Komparators 22 größer ist
als das Signal am Minuseingang, geht der Ausgang hoch als Zeichen
dafür, daß die absolute Größe des Eingangssignals die Schwelle
überschritten hat. In dem Schaltkreis nach Fig. 2A stellt das
Schwellensignal in Wirklichkeit zwei Schwellen dar, und zwar eine
in positiver Richtung und die andere in negativer Richtung, wobei
die beiden Schwellen zwischen sich ein Fenster einschließen. Es
ist nicht bekannt, ob das Spitzensignal positiv oder negativ ist,
und es muß daher eine Anordnung vorgesehen werden, um zu be
stimmen, daß ein Herzereignis aufgetreten ist, falls die Spitzen
auslenkung eine Schwelle in einer der Richtungen überschritten
hat. Die Benutzung eines Absolutwertschaltkreises und eines
Unipolarkomparators in dem System nach Fig. 2B vereinfacht die
Schaltung.
Die bekannte Schaltung nach Fig. 2C basiert auf der nach Fig. 2B.
Der Ausgang des Absolutwertschaltkreises ist wiederum mit dem
Pluseingang des Komparators 22 verbunden. Hier ist dann jedoch
die Schwelle nicht mehr direkt an den Minuseingang angelegt.
Statt dessen addiert ein Addierer 20 einen vorbestimmten Betrag
zu dem Schwellenwert hinzu. Dieser Betrag ist das Mittel des
Ausgangs des Absolutwertschaltkreises. Ein Filter 18 ergibt den
Mittelwert des Ausgangs des Schaltkreises 16, so daß dieser der
Schwelle hinzuaddiert werden kann. Was nun tatsächlich erreicht wird,
ist, daß die Schwelle über den Pegel des Rauschens angehoben
wird dadurch, daß der mittlere Pegel des Rauschens, der sonst
benutzt werden würde, der Schwelle hinzuaddiert wird. Das Filter
12 unterdrückt Hochfrequenzrauschen und das Filter 18 wirkt auf
das verbleibende niederfrequente Rauschen. Bei einem kontinuier
lichen Rauschen kann der Auslaß des Filters 18 aussagekräftig
sein. Durch seine Addition zu dem Schwellenpegel, der vom Arzt
festgesetzt ist, wird tatsächlich die Empfindlichkeit des Herz
schrittmachers herabgesetzt, so daß ein größeres Eingangssignal
notwendig ist, damit ein Herzereignis erkannt wird.
Falls ein echtes Herzsignal fehlt, liegt die Schwelle, die am
Komparator anliegt, oberhalb des Pegels des kontinuierlichen
Rauschens, so daß das Rauschen nicht festgestellt wird. Ein
natürliches Herzsignal, das beispielsweise einem 60 Hz-Rauschen
überlagert ist, wird manchmal, aber nicht immer, über die
Schwelle hinausgehen und damit den Herzschrittmacher in Syn
chronismus mit dem natürlichen Rhythmus des Herzens halten.
Obwohl einige Herzsignale nicht aufgenommen werden, da die
Schwelle höher ist, als sie unter anderen Umständen sein würde,
werden normalerweise genügend Herzschläge aufgenommen, um den
Herzschrittmacher synchron mit dem natürlichen Rhythmus
zu halten. Der Nachteil der Anordnung nach Fig. 2C besteht darin,
daß sie nur für kontinuierliches Rauschen wirksam ist, beispiels
weise das Rauschen, das von einer stromführenden Leitung her
rührt. Diese Technik ist nicht wirksam, um Herzsignale von den
skelettalen Muskelgeräuschen des Patienten zu unterscheiden. In
diesem Fall liegt kein Mittelwert vor und die Schwelle wird daher
von dem Pegel, der durch den Arzt gesetzt ist, nicht angehoben.
Die erfindungsgemäße Ausführung ist nun schematisch in Fig. 3
dargestellt. Um das System digital arbeitend auszuführen, sind
die einzelnen Subsysteme für digitalen Betrieb ausgelegt. Viele
der Funktionen sind jedoch ähnlich den Systemen nach dem Stand
der Technik. Ein Block 30 ist eine Kombination von einem Filter
und einem A/D-Wandler. Hinsichtlich besonderer Schaltungsmerkmale
in einem Digitalsysystem der hier Frage stehenden Art wird
Bezug genommen auf die nicht vorveröffentlichte DE 37 25 125 A1.
Ein Schaltkreis 32 leitet den Absolutwert des Ein
gangssignals ab und führt ihn einem Digitalkomparator 34 zu. Die
Funktionen, die in den Blöcken 10, 30, 32 und 34 in Fig. 3 durch
geführt werden, sind vergleichbar mit denen, die in den Blöcken
10, 12, 16 und 22 in dem bekannten Schaltkreis nach Fig. 2C
durchgeführt werden. Ein Block 36 enthält einen digitalen
Spitzenwertdetektor. Am Ende der ARP nach Fig. 1B wird der
Spitzenwertdetektor 36 durch eine Steuerung 38 rückgesetzt, ebenso
wie ein Schwellenregister 40 auf einen niedrigen Ausgangswert
rückgesetzt wird, und zwar einen Wert, der geringfügig oberhalb
des Digitalisierungsrauschens des A/D-Wandlers liegt. Der genaue
Wert ist relativ unbedeutend, wie weiter unten klar werden wird.
Der Ausgang des Komparators 34 geht hoch, wenn der Eingang aus
dem Schaltkreis 32 gleich dem oder größer ist als der Schwellen
pegel. Über den Schaltkreis 32 wird in einer typischen Ausführungsform
der Erfindung alle 2 ms ein neuer Vergleichswert geliefert.
Während der ersten RRP, während der der Schwellenpegel verein
barungsgemäß niedrig ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit der
Ausgang des Komparators 34 hochgehen. Die RRF wird sofort wieder
gestartet, wie in Fig. 1B gezeigt. Da ein begrenzter Zeitinter
vall zwischen zwei Abläufen vorgesehen ist, beispielsweise zwei
Millisekunden, sind die Werte, die dem Komparator 34 aufgegeben
werden, normalerweise größer als oder gleich dem Schwellenwert,
solange das Rauschen am Eingang ansteigt. Wenn der Ausgang des
Komparators 34 hochgeht, wird infolgedessen der Spitzenwert der
durch den Spitzenwertdetektor 36 registriert wird, tatsächlich
den Schwellenwert um den Wert von einem oder mehreren Digitali
sierungsstufen überschreiten. Wenn die Ausgänge aus dem Schaltkreis 32
Werte von 1 bis einschließlich 31 haben können, würde ein Schritt
1 einem Digitalisierungsschritt entsprechen.
Wenn der Ausgang des Komparators 34 noch geht, wird der neue
Spitzenwert plus 1 in dem Schwellenregister 40 gespeichert. Nach
Ablauf von weiteren 2 ms wird der nächste Vergleichswert in
gleicher Weise gleich dem neuen Schwellenwert sein oder diesen
überschreiten.
Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Obwohl der Schaltkreis 32 dazu dient,
das Eingangssignal gleichzurichten, ist es in Fig. 4 ohne Gleich
richtung dargestellt, damit die Ereignisse mit dem tatsächlichen
Eingangssignal verknüpft sind. Mit einem Pegel des Digitali
sierungsrauschen von 1 ist der Ausgangsschwellenwert TH1 auf der
vertikalen Achse gleich 4 gesetzt, einem relativ niedrigen Wert,
jedoch einem, der oberhalb des Digitalisierungsrauschens liegt.
Die erste RRP, die in der Zeichnung als RRP-1 dargestellt ist,
beginnt am Ende der ARP. Wenn das Rauschen den Schwellenpegel TH1
übersteigt, wird die RRP erneut eingeleitet, wie durch den
Hinweis RRP-2 angegeben. Der Spitzenwert kann gleich 4 sein, oder
er kann auch höher liegen, abhängig von dem tatsächlichen Wert
des Eingangs, wenn der Ausgang des Komparators 34 hoch geht. Wie
in Fig. 4 gezeigt, ist angenommen, daß der Spitzenwert gleich 4
ist und damit ist der Schwellenpegel am Anfang der RRP-2 gleich 4
plus 1 gleich 5. Wie in Fig. 4 gezeigt, hat der Spitzenwert 2 ms
später den Wert 5 erreicht, wenn der Ausgang des Komparators 34
hochgeht. Der Schwellenpegel, der in dem Register 40 gespeichert
ist, wird wiederum angehoben auf 5. Hierbei sei darauf hinge
wiesen, daß aufeinanderfolgende Spitzenwerte nur größer werden
können. In dem Register 40 wird ein gemessener Spitzenwert plus 1
gespeichert und ein neuer Spitzenwert wird von der Herzschritt
machersteuerung 38 (während der RRP) nur dann benutzt, wenn der
Ausgang des Komparators 34 hoch geht; dies bedeutet, daß das
Eingangssignal den vorher gespeicherten Spitzenwert übersteigt.
Der Schwellenwert bleibt der gleiche oder wird jeweils angehoben,
wenn die RRP erneut eingeleitet wird. Schließlich wird, wie in
Fig. 4 angezeigt, eine RRP, in diesem Fall RRP-19, eingeleitet,
während der der Ausgang des Komparators 34 nicht hoch geht. Der
vorhergehende Spitzenwert TH-19 in Fig. 4 ist ein Maß des
Spitzenwertes des Rauschens, der während aller RRP festgestellt
wurde. Die Steuerung 38 des Herzschrittmachers addiert diesen
Spitzenwert zu dem Wert, den der Arzt jeweils für die Sehwelle
programmiert hat. Die Summe wird darin im Register 40 gespeichert
und wird während des Signalaufnahmeintervalls benutzt, um zu
bestimmen, ob ein Herzereignis stattgefunden hat. Das Maximum des
jeweils festgestellten Pegels für das Rauschen während der RRP
wird der "normalen" Schwelle hinzuaddiert für die Verwendung
während des Signalaufnahmeintervalls.
Bei einem sehr rauschstarken Eingang kann der Schwellenpegel bis
auf den Maximalwert 31 ansteigen. Da der Ausgang des Komparators
hochgeht, wenn der Eingang der Schwelle entspricht, geht der
Ausgang des Komparators ständig wieder hoch und als Folge wird
die Folge der RRP niemals unterbrochen. In diesem Fall wird kein
Herzereignis festgestellt. Wenn auf der anderen Seiten das
Rauschen nicht übermäßig stark ist und der Schwellenpegel gerade
oberhalb der Spitze des Rauschens liegt, bleibt der Komparator
ausgang während der Dauer einer RRP niedrig, worauf dann der
Wert, der in dem Spitzenwertdetektor gespeichert ist, zum
normalen Schwellenwert hinzuaddiert wird. Die Summe wird dann als
Schwellenwert während des Signalaufnahmeintervalls benutzt.
Claims (3)
1. Implantierbarer Herzschrittmacher mit
- 1. Mitteln (10) für die Aufnahme eines Herzsignals,
- 2. Mitteln (34) zum Vergleich der Amplitude des Herzsignals mit einem variablen Schwellenwert (TH) für die Erkennung des Auftretens eines Herzereignisses,
- 3. Mitteln zum Einleiten einer absoluten Refraktärphase (ARP) ohne Aus wertung des Herzsignals im Anschluß an das Auftreten eines Herzereig nisses,
- 4. Mitteln zum Einleiten einer oder mehrerer relativer Refraktärphasen (RRP) im Anschluß an die absolute Refraktärphase (ARP),
- 5. Mitteln (38), die bei Feststellen des Überschreitens des Schwellenwerts (TH) durch die Amplitude des Herzsignals während einer relativen Refraktärphase (RRP) die nächste relative Refraktärphase (RRP) einleiten und dabei den Schwellenwert (TH) anheben,
- 6. Mitteln (38), die bei Feststellung einer Nichtüberschreitung des Schwel lenwertes (TH) durch die Amplitude des Heizsignals während einer relativen Refraktärphase (RRP) im Anschluß an den Ablauf dieser relativen Refraktärphase (RRP) ein Zeitintervall einleiten, während dessen ein Herzereignis erwartet und bei Nichteintreten ein entsprechendes Signal abgegeben wird,
- 7. Mitteln (38), die den Schwellenwert (TH) nach Auftreten eines Herzer eignisses wieder auf einen Ausgangswert (TH1) zurücksetzen.
2. Herzschrittmacher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (34) vorgesehen sind, die in dem Zeitintervall, während dessen ein
Herzereignis erwartet wird, das Überschreiten des Schwellenwertes (TH) aus
der letzten relativen Refraktärphase (RRP) durch die Amplitude des
Herzsignals um einen vordefinierbaren Betrag als Auftreten eines
Herzereignisses erkennen.
3. Herzschrittmacher nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (38), die bei Feststellug des Überschreitens des Schwellen
wertes (TH) während einer relativen Refraktärphase (RRP) die nächste rela
tive Refraktärphase (RRP) einleiten, den Schwellenwert (TH) dabei um einen
von der Amplitude des Herzsignals abhängigen Betrag anheben.
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