DE3732341A1 - Ueber einen zapfen mit einem maschinengehaeuse verbundenes anbauteil - Google Patents
Ueber einen zapfen mit einem maschinengehaeuse verbundenes anbauteilInfo
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- B01D29/96—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor in which the filtering elements are moved between filtering operations; Particular measures for removing or replacing the filtering elements; Transport systems for filters
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein über einen Zapfen mit
einem Maschinengehäuse verbundenes Anbauteil der im
Oberbegriff des ersten Anspruchs angegebenen Art und
insbesondere auf ein Schmiermittel-Filtergehäuse einer
Brennkraftmaschine.
Eine derartige Filter-Anordnung ist beispielsweise in
der DE 33 44 568 C gezeigt. Auf einen Flansch, welcher
einen mittig angeordneten, mit einem Außengewinde
versehenen Zapfen aufweist, ist ein Schmiermittel-
Filtergehäuse aufgeschraubt. Eine derartige Anordnung
ist vollkommen üblich an heutigen Brennkraftmaschinen,
weist aber den im folgenden erläuterten Nachteil auf.
Da ein Schmiermittel-Filtergehäuse ein des öfteren zu
wechselndes Austauschteil darstellt, muß eine gute
Zugänglichkeit sichergestellt sein. Zumeist jedoch
befinden sich oberhalb des stehend angeordneten Filter
gehäuses die Sauganlage oder die Abgaskrümmer der
Brennkraftmaschine. Der Anschlußflansch des Maschinen
gehäuses ist deshalb - wie auch in der o.g. Schrift
unter einem derartigen Winkel zum Maschinengehäuse
geneigt, daß das Filtergehäuse unter Umgehung der
Sauganlage bzw. der Abgaskrümmer auf den Flansch auf
gesetzt werden kann. Aufgrund jener geneigten Anordnung
befindet sich jedoch der Schwerpunkt des Filtergehäuses
abseits des Flanschmittelpunktes und ist oftmals weit
vom Maschinengehäuse entfernt. Unter schwingungsdynami
schen Gesichtspunkten ist eine derartige Anordnung
jedoch sehr ungünstig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Anbauteil gemäß
dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches derart
weiterzubilden, daß der Schwerpunkt des Anbauteiles in
normaler Betriebsstellung nahe dem Maschinengehäuse bzw.
dem Flanschmittelpunkt zum Liegen kommt, während im
Falle der Demontage bzw. Montage des Anbauteiles bei
spielsweise zu Austauschzwecken dennoch eine gute
Zugänglichkeit gewährleistet sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten oder zweiten Patentanspruches gelöst.
Verläuft die Zapfenachse versetzt zur Hauptachse des
Anbauteiles, so ist es möglich, das Anbauteil über die
Zapfenverbindung mit maximalem Abstand zum Maschinenge
häuse an dieses anzuschließen und im Anschluß daran das
Anbauteil um die Zapfenachse zum Maschinengehäuse hin zu
drehen. Auf diese Weise läßt sich also der Schwerpunkt
des Anbauteiles in die gewünschte Richtung verlagern,
nachdem das Anbauteil unter Ausnutzung der freien
Zugänglichkeit auf das Maschinengehäuse aufgesetzt bzw.
mit diesem verbunden wurde; gleiches gilt im übrigen,
wenn gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des zweiten
Anspruch die Zapfenachse winkelig zur Hauptachse des
Anbauteiles verläuft.
Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Aufgabe
auch gelöst werden, wenn die beiden Merkmale der An
sprüche 1 und 2 miteinander kombiniert werden.
Im übrigen bietet die erfindungsgemäße Ausbildung des
Anbauteiles sowie die sich daraus ergebende Anordnung
des Anbauteiles am Maschinengehäuse neben dem Vorteil
der Schwerpunktverlagerung einen weiteren Vorteil in
Form gesteigerter optischer Gefälligkeit. Aus stylisti
schen Gründen kann es manchmal erwünscht sein, das
Anbauteil bzw. Schmiermittel-Filtergehäuse von der
Saugleitung der Brennkraftmaschinen verdeckt anzuordnen.
Für den Montage- bzw. Demontagefall läßt sich durch
einfaches Verdrehen des Filtergehäuses dann die erfor
derliche Zugänglichkeit herstellen.
Die Ansprüche 3 und 4 beinhalten vorteilhafte Weiter
bildungen des Zapfens. Insbesondere bei einem Schmier
mittel-Filtergehäuse ist es vorteilhaft, die Zu- und
Abführleitungen des Schmiermittels innerhalb des Zapfens
vorzusehen. Hierdurch können separat anzuschließende
Versorgungsleitungen entfallen. Um sowohl eine Zufuhr-
als auch eine Abfuhrleitung innerhalb des Zapfens
vorzusehen, sind diese - um das Anbauteil weiterhin
erfindungsgemäß verdrehen zu können - konzentrisch
zueinander angeordnet.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Skizziert dargestellt ist ein erfindungsgemäßes Anbau
teil (Schmiermittel-Filtergehäuse) im Schnitt sowie die
Außenkontur des zugehörigen Maschinengehäuses.
Auf einen Flansch 1 eines Maschinengehäuses 2 ist ein
Anbauteil 3 lösbar aufgesetzt. Dazu ist im Flansch 1 ein
Zapfen 4 vorgesehen, auf welchen das Anbauteil 3 mit
seiner buchsenförmigen Tülle 5 aufgesteckt ist. Fixiert
ist das Anbauteil 3 innerhalb einer Senkbohrung 9 im
Flansch 1, sowie mittels Führungsnasen 10 im Inneren des
oberen Endbereiches der Tülle 5.
In der mit durchgezogenen Linien dargestellten Betriebs
lage des Anbauteiles 3 ist dieses nach oben hin verdeckt
von einem Vorsprung 6 des Maschinengehäuses 2. Somit ist
es also nicht möglich, das Anbauteil 3 vom Zapfen 4
abzuziehen.
Um einen derartigen Demontagevorgang zu ermöglichen,
wird das Anbauteil 3 um seine Hauptachse 7 um 180°
gedreht. Da diese Hauptachse unter dem Winkel α geneigt
zu Zapfenachse 8 verläuft, befindet sich nach dieser
Drehung, welche letztendlich um die Zapfenachse 8
erfolgt, das Anbauteil in der strichpunktiert darge
stellten Position, welche ihrerseits gegenüber der
Ausgangslage um den Winkel 2 α geneigt ist. In dieser
Lage läßt sich das Anbauteil 3, ohne mit dem Vorsprung 6
zu kollidieren, vom Zapfen 4 abziehen.
Der Montagevorgang eines erfindungsgemäßen Anbauteiles
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Mit dieser Ausbil
dung ist es möglich, für den Montage- bzw. Demontage
vorgang eine gute Zugänglichkeit sicherzustellen und für
die Betriebsstellung des Anbauteiles dessen Schwerpunkt
in Richtung des Maschinengehäuses 2 bzw. des Mittel
punktes des Flansches 1 zu verlagern, wodurch wesent
liche schwingungsdynamische Vorteile erzielbar sind.
Auch werden aufgrund dieser Schwerpunktverlagerung die
Verbindungselemente (Zapfen 4 sowie Tülle 5) deutlich
geringer beansprucht.
Der Zapfen 4 ist hohl ausgebildet und weist einen
geringeren Außendurchmesser auf als den Innendurchmesser
der Tülle 5, so daß durch den Zapfen 4 sowie die Tülle 5
Versorgungsleitungen zum Anbauteil 3 vorgesehen sein
können. Im Ausführungsbeispiel stellen diese Leitungen
die Zu- bzw. Abfuhrleitungen des Schmiermittels zum
Schmiermittelfilter dar.
Claims (4)
1. Über einen Zapfen mit einem Maschinengehäuse
verbundenes, eine Hauptachse aufweisendes lösbares
Anbauteil, insbesondere Schmiermittel-Filtergehäuse
einer Brennkraftmaschine, welches auf einen von der
Maschinengehäusewand vorkragenden Flansch aufge
setzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenachse (8)
versetzt zur Hauptachse (7) des Anbauteiles (3)
verläuft, so daß nach Aufsetzen des Anbauteiles (3)
auf den Flansch (1) dieses durch Verdrehen um die
Zapfenachse (8) zur Maschinengehäusewand hin
bewegbar ist.
2. Über einen Zapfen mit einem Maschinengehäuse
verbundenes, eine Hauptachse aufweisendes lösbares
Anbauteil, insbesondere Schmiermittel-Filtergehäuse
einer Brennkraftmaschine, welches auf einen von der
Maschinengehäusewand vorkragenden Flansch aufge
setzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenachse (8)
winkelig zur Hauptachse (7) des Anbauteiles (3)
verläuft, so daß nach Aufsetzen des Anbauteiles (3)
auf den Flansch (1) dieses mit seinem Schwerpunkt
durch Verdrehen um die Zapfenachse (8) zur Ma
schinengehäusewand hin bewegbar ist.
3. Anbauteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen hohl aus
geführt und als Versorgungsleitung des Anbauteiles
ausgebildet ist.
4. Anbauteil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß konzentrisch zum
Zapfen (4) eine weitere Versorgungsleitung vorge
sehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873732341 DE3732341A1 (de) | 1987-09-25 | 1987-09-25 | Ueber einen zapfen mit einem maschinengehaeuse verbundenes anbauteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873732341 DE3732341A1 (de) | 1987-09-25 | 1987-09-25 | Ueber einen zapfen mit einem maschinengehaeuse verbundenes anbauteil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3732341A1 true DE3732341A1 (de) | 1989-04-13 |
| DE3732341C2 DE3732341C2 (de) | 1990-01-18 |
Family
ID=6336871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873732341 Granted DE3732341A1 (de) | 1987-09-25 | 1987-09-25 | Ueber einen zapfen mit einem maschinengehaeuse verbundenes anbauteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3732341A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1400270A1 (de) * | 2002-09-20 | 2004-03-24 | Mann + Hummel GmbH | Flüssigkeitsfilter, insbesondere Ölfilter für Kraftfahrzeuge |
| EP3249184A1 (de) * | 2016-05-23 | 2017-11-29 | Hengst SE & Co. KG | Ölfilterkartusche und gehäuse für eine ölfilterkartusche |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3344568C2 (de) * | 1983-12-09 | 1986-02-13 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Filteranordnung |
| DE3640531C1 (de) * | 1986-11-27 | 1987-09-03 | Bayerische Motoren Werke Ag | Filteranordnung zum Reinigen von fluessigen Betriebsstoffen,insbesondere des Schmieroeles von Brennkraftmaschinen |
-
1987
- 1987-09-25 DE DE19873732341 patent/DE3732341A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3344568C2 (de) * | 1983-12-09 | 1986-02-13 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Filteranordnung |
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| WO2017202705A1 (en) | 2016-05-23 | 2017-11-30 | Hengst Se & Co. Kg | Oil filter cartridge and housing for an oil filter cartridge |
| US10539052B2 (en) | 2016-05-23 | 2020-01-21 | Hengst Se & Co. Kg | Oil filter cartridge and housing for an oil filter cartridge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3732341C2 (de) | 1990-01-18 |
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