DE3731736A1 - Verarbeitungssystem fuer tragbare elektronische vorrichtung - Google Patents
Verarbeitungssystem fuer tragbare elektronische vorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verarbeitungssystem für eine
tragbare elektronische Vorrichtung, z.B. eine sog. IC-
Karte.
In neuerer Zeit ist eine IC-Karte entwickelt worden, die
einen IC-Chip (integrierten Schaltkreis-Chip) mit einem
nichtflüchtigen Datenspeicher und einem Steuerelement,
wie einer Zentraleinheit (CPU) aufweist. Eine derartige
IC-Karte wird normalerweise mittels einer Karten-Lese/Ein
schreibeinheit verarbeitet (operated). Diese Operation
erfolgt nach einer (einem) von der Lese/Einschreibein
heit gelieferten Anweisung (Befehl). Die IC-Karte deco
diert einen Operationscode (OP-Code) des empfangenen Be
fehls und führt eine Reihe von Verarbeitungen entspre
chend einer durch den OP-Code angezeigten Funktion aus.
Sodann gibt die IC-Karte das verarbeitete Ergebnis als
Antwortdaten zur Karten-Lese/Einschreibeinheit aus. In
diesem Fall wird ein im eingegebenen Befehl enthaltener
Funktionscode an die Antwortdaten angefügt, um die un
regelmäßige Sequenz oder Abfolge der zwischen IC-Karte
und Lese/Einschreibeinheit ausgetauschten Befehle zu kom
pensieren. Insbesondere wird dabei der OP-Code aus dem
in einem Puffer gespeicherten Befehl bei einer Eingabe
der Befehlsdaten ausgezogen, und der ausgezogene OP-Code
wird an das verarbeitete Ergebnis angefügt, wenn dieses
zur Karten-Lese/Einschreibeinheit ausgegeben wird.
Wenn bei dieser Methode jedoch kein OP-Code im Befehl
(instruction) von der Karten-Lese/Einschreibeinheit (im
Fall eines unzulässigen Befehls) enthalten ist oder wenn
der Befehl aufgrund von Übertragungs-Störsignalen (-Rauschen)
nicht normal empfangen werden kann, werden möglicherweise
falsche Daten als OP-Code zur Karten-Lese/Einschreibein
heit ausgegeben, weil dabei ein dem OP-Code entsprechender
Teil des im Puffer gespeicherten Befehls einfach ausge
zogen und als OP-Code an das verarbeitete Ergebnis (oder
Verarbeitungsergebnis) angefügt wird. Wenn hierbei eine
Sequenz oder Abfolge zwischen der Karten-Lese/Einschreib
einheit und der IC-Karte ungeordnet bzw. gestört ist, ist
daher die Kompensation unmöglich. Insbesondere wenn Be
fehle mit dem gleichen OP-Code mehrfach aufeinanderfolgend
übermittelt werden, kann häufig die Sequenz ungeordnet
werden. Wenn bei der Übermittlung von Dateneinschreib-
Befehlsdaten eine Sequenzstörung (disorder) auftritt, kann
eine Abnormalität, wie doppeltes Dateneinschreiben bzw.
-einlesen, auftreten.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung eines Ver
arbeitungssystems für eine tragbare elektronische Vor
richtung, bei dem eine Sequenzunordnung oder -störung zwi
schen einer Karten-Lese/Einschreibeinheit und einer IC-
Karte ausgeschaltet werden kann, wenn ein unzulässiger
Befehl von der Karten-Lese/Einschreibeinheit ausgesandt
wird oder wenn ein Befehl aufgrund von Übertragungs-Stör
signalen nicht normal empfangen werden kann, und das zu
verlässig eine Sequenzstörung zwischen der Karten-Le
se/Einschreibeinheit und der IC-Karte zu verhindern ver
mag, wenn Befehle mit gleichem OP-Code mehrfach aufein
anderfolgend übermittelt oder übertragen werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Verarbeitungssystem, be
stehend aus einem Handhabungsgerät für (eine) tragbare
elektronische Vorrichtung zum Ausgeben einer (eines) An
weisung oder Befehls, die bzw. der mindestens ein einen
Verarbeitungsinhalt angebendes Funktionscodefeld auf
weist, sowie einer tragbaren elektronischen Vorrichtung,
die nach Bedarf mit dem Handhabungsgerät verbindbar ist,
den von letzterem gelieferten Befehl abnimmt, eine Verar
beitung entsprechend dem abgenommenen (oder empfangenen)
Befehl ausführt und ein verarbeitetes Ergebnis oder Ver
arbeitungsergebnis mit dem angefügten Funktionscode zum
Handhabungsgerät ausgibt, erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die tragbare elektronische Vorrichtung prüft, ob der
Funktionscode des vom Handhabungsgerät (für tragbare
elektronische Vorrichtung) gelieferten Befehls eingegeben
(worden) ist, und dann, wenn sie bestimmt, daß der Funk
tionscode nicht eingegeben (worden) ist, zum Handhabungs
gerät spezifische Daten zur Anzeige oder Angabe dafür,
daß der Funktionscode nicht eingegeben (worden) ist, aus
gibt.
Wenn beim erfindungsgemäßen System die IC-Karte Anweisungs-
oder Befehlsdaten abruft, prüft sie, ob ein Funktionscode
vollständig empfangen werden kann. Wird er nicht voll
ständig empfangen, so weist die IC-Karte Daten "FF" in
einem OP-Codeteil der zur Karten-Lese/Einschreibeinheit
auszugebenden Antwortdaten zu. Im Gegensatz zum bisherigen
System können daher dabei keine falschen Daten als OP-Code
ausgegeben werden. Auch wenn dabei unzulässige Befehls
daten von der Karten-Lese/Einschreibeinheit gesendet (sent)
werden oder wenn ein Befehl aufgrund von Übertragungs-
Störsignalen nicht normal empfangen werden kann, kann
daher eine Sequenzstörung zwischen Karten-Lese/Ein
schreibeinheit und IC-Karte ausgeschaltet oder vermieden
werden.
Eine mit einer spezifischen Anfangsgröße beginnende lau
fende Zahl wird zu den von der Karten-Lese/Einschreibein
heit ausgegebenen Befehlsdaten hinzugefügt (attached).
Die den Befehl empfangene IC-Karte fügt die laufende Zahl
des empfangenen Befehls an die Antwortdaten an und gibt
diese aus, so daß eine Sequenzstörung verhindert werden
kann, die sich mit Antwortdaten mit nur einem Funktions
code nicht verhindern läßt. Genauer gesagt: da die an die
Befehlsdaten angefügte laufende Zahl an die Antwortdaten
angefügt wird, läßt sich die Beziehung zwischen dem Befehl
und den Antwortdaten ohne weiteres anhand der laufenden
Zahl unterscheiden. Wenn insbesondere Befehlsdaten mit
gleichem OP-Code mehrfach aufeinanderfolgend übertragen
werden, kann damit eine Sequenzstörung zwischen der
Karten-Lese/Einschreibeinheit und der IC-Karte zuver
lässig verhindert werden.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Er
findung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anordnung einer bis
herigen IC-Karten-Handhabungsvorrichtung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild zur Darstellung von Funktionen
einer bisherigen IC-Karte,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines in eine IC-Karte, auf
die sich die Erfindung bezieht, integrierten IC-
Chips,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der Anordnung einer bis
herigen Karten-Lese/Einschreibeinheit,
Fig. 5 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Arbeits
weise (oder Operation) einer bisherigen Karten-
Lese/Einschreibeinheit,
Fig. 6A und 6B Formate einer (eines) bisherigen, von
einer Karten-Lese/Einschreibeinheit ausgegebenen
Anweisung oder Befehls,
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Operation
bei einer bisherigen IC-Karte,
Fig. 8 ein Format der von einer IC-Karte ausgegebenen
Antwortdaten,
Fig. 9 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Befehlsabruf-
und -verarbeitungsfunktionen der IC-Karte bei
einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 10 ein Format eines von einer Karten-Lese/Ein
schreibeinheit ausgegebenen Befehls,
Fig. 11A und 11B Formate eines von der Karten-Lese/Ein
schreibeinheit ausgegebenen Befehls,
Fig. 12 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Operation
der IC-Karte bei der Ausführungsform der Er
findung,
Fig. 13 ein Format von Antwortdaten, die von der IC-Karte
bei der Ausführungsform der Erfindung ausgegeben
werden,
Fig. 14A und 14B Ablaufdiagramme zur Erläuterung einer
detaillierten Operation der Karten-Lese/Ein
schreibeinheit gemäß der Ausführungsform der
Erfindung und
Fig. 15 ein Diagramm einer detaillierten Übermittlungs-
oder Übertragungssequenz zwischen Karten-Lese/
Einschreibeinheit und IC-Karte bei einer Aus
führungsform der Erfindung.
Fig. 1 veranschaulicht die Anordnung einer (eines) IC-
Karten-Handhabungsvorrichtung oder -geräts, die (das) als
Endgerät für ein Heim-Bankverbindungssystem (home banking
system) oder ein Einkaufssystem verwendet wird, bei dem
eine IC-Karte als tragbare elektronische Vorrichtung be
nutzt wird. Die Karten-Handhabungsvorrichtung umfaßt eine
Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 zur Herstellung eines
Lese/Einschreibzugriffs zur IC-Karte 1, ein Tastenfeld 4
zum Eingeben von Daten, wie einer Personenkennzahl (PIN),
eine Kathodenstrahlröhren- bzw. CRT-Anzeigeeinheit 5 zum
Wiedergeben von Transaktionsdaten, einen Drucker 6 zum
Ausdrucken der Transaktionsdaten, eine Floppyplatte 7 zum
Speichern der Transaktionsdaten und eine Zentraleinheit
(CPU) 3 zum Steuern von Karten-Lese/Einschreibeinheit 2,
Tastenfeld 4, Anzeigeeinheit 5, Drucker 6 und Floppy
platte 7.
Die IC-Karte 1 wird von einem Benutzer (Inhaber) mitge
führt und bei einem Wareneinkauf einem Vergleich mit
einer nur dem Benutzer bekannten Personenkennziffer (PIN)
unterworfen, und sie speichert die nötigen Daten.
Fig. 2 veranschaulicht Funktionsblöcke der IC-Karte 1.
Die IC-Karte 1 umfaßt Abschnitte oder Teile zur Durch
führung grundsätzlicher (oder allgemeiner) Funktionen,
wie einen Einschreib/Leseteil 11, einen Personenkennziffer-
bzw. PIN-Vorgabe/Vergleichsteil 12 und einen Verschlüsse
lungs/Entschlüsselungsteil 13, sowie einen Überwacher 14
zur Steuerung dieser grundsätzlichen Funktionen. Der
Lese/Einschreibteil 11 stellt einen Datenlese-, -einschreib-
oder -löschzugriff zu einem Datenspeicher 16 her. Der
PIN-Vorgabe/Vergleichsteil 12 führt die Speicherung und
Auslesesperrverarbeitung einer durch einen Benutzer oder
Anwender vorgegebenen Personenkennzahl (PIN) durch und
vergleicht nach Vorgabe der Personenkennzahl die vorge
gebene oder gesetzte Personenkennzahl für die Lieferung
einer Erlaubnis für anschließende Verarbeitung. Der Ver
schlüsselungs/Entschlüsselungsteil 13 bewirkt eine Ver
schlüsselung zur Verhinderung einer Offenlegung und
Fälschung von Übertragungsdaten, wenn Daten von der Zen
traleinheit 3 über eine Übertragungsleitung zu einem
anderen Endgerät übertragen werden, und entschlüsselt
die verschlüsselten Daten. Die Datenverschlüsselung er
folgt nach Maßgabe eines Verschlüsselungsalgorithmus
einer ausreichenden Verschlüsselungsleistung, z.B. nach
dem Data Encryption Standard (DES). Der Überwacher 14
decodiert einen von der Karten-Lese/Einschreibeinheit 2
eingegebenen Operationscode (OP-Code) bzw. den (betreffen
den) OP-Code mit Daten, und er wählt eine nötige Funktion
und führt diese aus.
Für die Durchführung dieser Funktionen umfaßt die IC-Karte
1 eine Zentraleinheit (CPU) 15, einen nichtflüchtigen
Datenspeicher 16, dessen Speicherinhalte löschbar sind,
einen Programmspeicher 17 und einen Kontaktgeber 18 zur
Herstellung eines elektrischen Kontakts mit der Karten-
Lese/Einschreibeinheit 2. Die Zentraleinheit 15, der Daten
speicher 16 und der Programmspeicher 17 sind in einem
handelsüblichen Mikroprozessor-Chip (z.B. Intel 8080 oder
ähnlich) zusammengefaßt. Die Zentraleinheit 15 weist
einen ersten Ausgabe- oder Ausgangspuffer 19 und einen
zweiten Ausgangspuffer 20 auf. Die Zahl der Ausgangs
puffer ist jedoch nicht auf 2 beschränkt.
Der Programmspeicher 17 umfaßt einen Masken-Festwert
speicher bzw. -ROM und enthält ein Steuerprogramm zum
Steuern der Zentraleinheit 15. Das Steuerprogramm enthält
eine Unterprogrammgruppe zur Durchführung einer Funktion
entsprechend einem OP-Code eines von der Karten-Lese/Ein
schreibeinheit 2 gelieferten Befehls. Der Datenspeicher 16
besteht aus einem elektrisch löschbaren, programmierbaren
Festwertspeicher (EEPROM).
Die Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 tauscht einen OP-Code
oder Daten mit der Zentraleinheit 3 der IC-Karte aus. Ge
mäß Fig. 4 umfaßt die Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 ins
besondere einen Transportmechanismus 21 zum Transpor
tieren einer in einen nicht dargestellten Karteneingabe
schlitz eingeschobenen IC-Karte 1 zu einer vorbestimmten
Stelle, einen Kontaktteil 22 zur Herstellung eines elek
trischen Kontakts mit dem Kontaktgeber 18 der zur vorbe
stimmten Stelle überführten IC-Karte 1, eine Zentralein
heit (CPU) 23 zum Steuern der Gesamtoperation, eine Ein/
Ausgabe-Schnittstelle 24, die einen Austausch von Befehlen
und Antwortdaten zwischen den Zentraleinheiten 23 und 3
ermöglicht, sowie einen Datenspeicher 25 zum Speichern
von Daten.
Fig. 5 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Opera
tion oder Arbeitsweise der Karten-Lese/Einschreibeinheit
2. Dabei wird insbesondere in einem Schritt 31 geprüft,
ob ein Befehl von der Zentraleinheit 3 geliefert worden
ist. Bei einem negativen Ergebnis (NEIN) in Schritt 31
kehrt das Programm zum Schritt 31 zurück, wobei die Zen
traleinheit 23 die Dateneingabe abwartet. Bei einem po
sitiven Ergebnis (JA) in Schritt 31 wird in einem Schritt
33 geprüft, ob die IC-Karte 1 in Operation ist. Im posi
tiven Fall werden Antwortdaten zur Anzeige eines Mehr
fachanweisungsfehlers (multi instruction error) zur Zen
traleinheit 3 ausgegeben, worauf der Programmfluß zum
Schritt 31 zurückkehrt.
Bei einem negativen Ergebnis in Schritt 33 geht das Steuer
programm auf einen Schritt 37 über, in welchem ein Befehl
zur IC-Karte 1 ausgegeben wird. In einem Schritt 39 wartet
die Zentraleinheit 23 Antwortdaten von der IC-Karte 1 ab.
Wenn im Schritt 39 die Antwortdaten festgestellt oder er
halten werden, geht das Steuerprogramm auf einen Schritt
41 über, in welchem die Antwortdaten zur Zentraleinheit
3 ausgegeben werden.
Die Fig. 6A und 6B veranschaulichen von der IC-Karte 1
ausgegebene Befehls- oder Anweisungsformate. Fig. 6A ver
anschaulicht ein nur aus einem Operationscode bestehendes
Befehlsformat, während ein in Fig. 6B gezeigtes Befehls
format aus einem Operationscode besteht.
Die IC-Karte 1 wird in Übereinstimmung mit dem Ablaufdia
gramm gemäß Fig. 7 betätigt oder gehandhabt. In einem
Schritt 43 wartet die Zentraleinheit 15 einen Eingabebefehl
von der Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 ab. Wenn die Zen
traleinheit 15 den Befehl von dieser Einheit 2 im Schritt
43 feststellt, führt sie in einem Schritt 45 eine Verar
beitung auf der Grundlage dieses Befehls aus. Sodann geht
das Steuerprogramm auf einen Schritt 47 über, in welchem
das Verarbeitungsergebnis zur Karten-Lese/Einschreibein
heit 2 ausgegeben wird. Der Programmfluß kehrt hierauf zum
Schritt 43 zurück. Fig. 8 veranschaulicht das Format der
Antwortdaten für diesen Fall. Wie aus Fig. 8 hervorgeht,
ist ein Feld 41 zur Angabe eines in der Eingabeanweisung bzw.
im Eingabebefehl enthaltenen Funktionscodes an ein Daten
feld 49 angefügt, welches das verarbeitete Ergebnis oder
Verarbeitungsergebnis angibt.
Im folgenden ist anhand des Ablaufdiagramms von Fig. 9
eine Operation beschrieben, bei welcher die IC-Karte 1
eine Anweisung (einen Befehl) abruft und eine Verarbeitung
ausführt. Wenn ein Befehl von der Karten-Lese/Einschreib
einheit 2 zur IC-Karte 1 übermittelt werden soll, wird
gemäß Fig. 10 an die Anweisung zusätzlich zu einem Opera
tionscodefeld 77 und einem Datenfeld 79 ein Startbytefeld
75 angefügt. In einem Schritt 51 (Fig. 9) wird das erste
Byte des Eingabebefehls abgerufen. In einem Schritt 53
wird geprüft, ob das abgerufene Byte ein Startbyte ist.
Bei einem negativen Ergebnis in Schritt 53 kehrt der
Programmfluß zum Schritt 51 zurück. Bei einem positiven
Ergebnis in Schritt 53 wird das nächste Byte abgerufen.
In einem Schritt 57 wird eine Bytezählung um 1 inkremen
tiert. In einem Schritt 59 wird geprüft, ob die Eingabe
des Befehls abgeschlossen ist. Ist dies der Fall, so geht
der Programmfluß auf einen Schritt 63 über. Bei einem
negativen Ergebnis in Schritt 59 wird dagegen in einem
Schritt 61 geprüft, ob die Bytezählung eine Kapazitäts
grenze des Datenspeichers 16 erreicht hat. Bei einem nega
tiven Ergebnis im Schritt 61 kehrt das Programm zum Schritt
55 zurück, worauf das nächste Byte abgerufen wird. Bei
einem positiven Ergebnis im Schritt 61 geht andererseits
das Programm auf den Schritt 63 über, um zu prüfen, ob
der Zählstand "1" oder weniger ist. Wenn im Schritt 61
ein positives Ergebnis (JA) erzielt wird und das Programm
auf den Schritt 63 übergeht, wird in letzterem stets ein
negatives Ergebnis (NEIN) erzielt. Die Kapazitätsgrenze
des Datenspeichers (RAM) beträgt im vorliegenden Fall 32
Bytes, wobei die Bytezählung 32 erreicht hat. Infolge
dessen wird im Schritt 63 stets ein negatives Ergebnis
erzielt. Wenn der Programmfluß vom Schritt 59 auf den
Schritt 63 übergeht und in letzterem ein positives Er
gebnis erhalten wird, obgleich die Eingabedatenreihe voll
ständig ist, beträgt die Bytezählung bzw. der Byte-Zähl
stand "1" oder weniger, was bedeutet, daß ein wesentlicher
Befehl nicht empfangen worden ist und die Verarbeitung
nicht ausgeführt werden kann. Dies ist deshalb der Fall,
weil der Operationscode aus 2 Bytes besteht. Bei einem
positiven Ergebnis im Schritt 63 werden daher Daten "FF"
(Hexadezimalcode) in einem Schritt 65 im Operationscode
feld 77 gesetzt, und es werden Antwortdaten zur Anzeige
einer unzulässigen Datenreihenlänge ausgegeben. Genauer
gesagt: wenn die Zentraleinheit 15 einen Befehl von der
Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 empfängt und dabei dis
kriminiert oder entscheidet, daß kein Operationscode ein
gegeben (worden) ist, gibt die Zentraleinheit 15 zur
Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 das Verarbeitungsergebnis
mit vom Operationscode verschiedenen spezifischen Daten,
z.B. einen spezifischen Code "FF" (Hexadezimalcode) als
Antwortdaten aus.
Bei einem negativen Ergebnis im Schritt 63 wird in einem
Schritt 67 geprüft, ob ein abnormaler Befehl, wie Paritäts
abnormalität, eingegeben worden ist. Bei einem positiven
Ergebnis im Schritt 67 gibt die Zentraleinheit Antwort
daten zur Anzeige eines abnormalen Befehls zusammen mit
dem daran angefügten Operationscode aus, und das Programm
kehrt zum Schritt 51 zurück. Bei einem negativen Ergebnis
im Schritt 67 führt dagegen die Zentraleinheit 15 in einem
Schritt 71 eine durch den Operationscode bezeichnete
Funktion aus, wobei sie zur Karten-Lese/Einschreibeinheit
2 das Verarbeitungsergebnis mit dem daran angefügten
Operationscode als Antwortdaten ausgibt.
Vorstehend ist für die beschriebene Ausführungsform der
Datenaustausch zwischen der Lese/Einschreibeinheit 2 und
der IC-Karte beispielhaft erläutert worden. Die Erfindung
ist (auch) auf einen Datenaustausch zwischen Zentralein
heit (CPU) 3 und Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 anwend
bar. Im folgenden ist eine zweite Ausführungsform der Er
findung beschrieben, bei welcher in einem von der Karten-
Lese/Einschreibeinheit 2 zur IC-Karte 1 übermittelten Be
fehl eine laufende Zahl an die in Fig. 6A und 6B
dargestellten Befehlsformate angefügt ist (vgl. Fig. 11A
und 11B). Eine laufende Zahl oder auch Folgezahl (sequential
number) wird an einen von der Lese/Einschreibeinheit 2
ausgegebenen Befehl angefügt, wobei die den Befehl
empfangende IC-Karte 1 die laufende Zahl des empfangenen
Befehls an die Antwortdaten anfügt und diese zur Lese/
Einschreibeinheit 2 ausgibt.
Dieses Ausführungsbeispiel ist nachstehend anhand des Ab
laufdiagramms von Fig. 12 erläutert. In einem Schritt 81
prüft die Zentraleinheit 15, ob eine Anweisung oder ein
Befehl von der Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 übermittelt
worden ist. Bei einem negativen Ergebnis im Schritt 81
wartet die Zentraleinheit 15 den Eingang des Befehls ab.
Bei einem positiven Ergebnis im Schritt 81 wird in einem
Schritt 83 geprüft, ob der empfangene Text (der Befehl)
normal ist. Insbesondere wird dabei geprüft, ob ein im
Text enthaltener Operationscode einem der vorbestimmten
Operationscodes entspricht oder ob der Text einen Paritäts
fehler enthält. Bei einem positiven Ergebnis im Schritt 83
führt die Zentraleinheit 15 in einem Schritt 85 die Ver
arbeitung entsprechend den eingegebenen Befehl aus, und
sie setzt das Verarbeitungsergebnis in einem Schritt 87
im Ausgabe- oder Ausgangspuffer 19. In einem Schritt 93
gibt die Zentraleinheit 15 die das Verarbeitungsergebnis
enthaltenden Antwortdaten, die im Ausgangspuffer 19 ge
setzt sind, zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 aus. Der
Programmfluß kehrt sodann zum Schritt 81 zurück, in wel
chem die Zentraleinheit 15 den nächsten Befehl von der
Lese/Einschreibeinheit 2 abwartet. Die von der Zentral
einheit 15 zur Lese/Einschreibeinheit 82 in Schritt 93
ausgegebenen Antwortdaten bestehen aus der laufenden Zahl
101, die an den von der Lese/Einschreibeinheit 2 über
mittelten Befehl angefügt ist, dem daran angefügten Opera
tationscode 103, dem Verarbeitungsergebnis 105 und Daten
107, die erforderlichenfalls angefügt sind (vgl. Fig. 13).
Bei einem negativen Ergebnis im Schritt 83 prüft anderer
seits die Zentraleinheit 15 in einem Schritt 89, ob der
Befehl ein Rücksendeanforderungsbefehl ist. Bei einem
negativen Ergebnis im Schritt 89 setzt die Zentralein
heit 15 Antwortdaten zur Anzeige eines abnormalen Texts
in einem Schritt 91 im ersten Ausgangspuffer 19, und sie
sendet die im ersten Ausgangspuffer 19 gesetzten Antwort
daten zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2. Sodann kehrt
das Programm zum Schritt 81 zurück, in welchem die Zen
traleinheit 15 die nächste Anweisung (den nächsten Befehl)
von der Lese/Einschreibeinheit 2 abwartet. Bei einem
positiven Ergebnis im Schritt 89 setzt dagegen die Zen
traleinheit 15 Antwortdaten zur Anzeige eines abnormalen
Texts im Schritt 95 im Ausgangspuffer 20, und sie über
mittelt die im Puffer 20 gesetzten Antwortdaten in einem
Schritt 97 zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2. Sodann
kehrt das Programm wiederum zum Schritt 81 zurück.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind für die IC-Karte zwei
Ausgabe- oder Ausgangspuffer vorgesehen, die selektiv be
nutzt werden, um Antwortdaten zu speichern, wenn ein
Rücksendeanforderungsbefehl abnormal ist, und das Verar
beitungsergebnis enthaltende Antwortdaten zu speichern. Bei
dieser Anordnung können das Verarbeitungsergebnis enthal
tende Antwortdaten, die zurückgesandt werden sollen, durch
die einen abnormalen Text anzeigenden Setz- oder Vorgabe
antwortdaten nicht gelöscht werden.
Die Arbeitsweise der Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 ist
nachstehend anhand der Ablaufdiagramme von Fig. 14A und
14B beschrieben. Die Zentraleinheit (CPU) 23 in der Lese/
Einschreibeinheit 2 setzt in einem Schritt 111 eine An
fangsgröße einer laufenden Zahl oder Folgezahl, und sie
prüft in einem Schritt 113, ob ein Befehl von der Zen
traleinheit 3 geliefert worden ist. Bei einem negativen
Ergebnis im Schritt 113 wartet die Zentraleinheit 23 die
Lieferung eines Befehls ab. Bei einem positiven Ergebnis
im Schritt 113 prüft die Zentraleinheit 23 in einem
Schritt 115, ob die IC-Karte 1 belegt (busy) ist. Ist dies
der Fall, so gibt die Zentraleinheit 23 in einem Schritt
117 Antwortdaten zur Angabe eines Multiplexbefehlsfehlers
zur Zentraleinheit 3 aus, und der Programmfluß kehrt zum
Schritt 113 zurück. Bei einem negativen Ergebnis im
Schritt 115 hängt die Zentraleinheit 23 eine laufende
Zahl (oder Folgezahl) an einen Befehl an und sendet oder
übermittelt diesen zur IC-Karte 1. Sodann prüft die Zen
traleinheit 23 in einem Schritt 121, ob Antwortdaten von
der IC-Karte 1 geliefert werden. Bei einem negativen Er
gebnis im Schritt 121 prüft die Zentraleinheit 23 in einem
Schritt 135, ob die Zeit abgelaufen ist (Zeitsperre). Ist
dies nicht der Fall, so kehrt das Programm zum Schritt 121
zurück, in welchem die Zentraleinheit 23 die Antwortdaten
von der IC-Karte 1 abwartet. Bei einem positiven Ergebnis
im Schritt 135 wird dagegen eine Rücksendeanforderungs
zählung in einem Schritt 137 um 1 inkrementiert, und
es wird in einem Schritt 139 geprüft, ob der Rücksende
anforderungsbefehl einen oberen Grenzwert erreicht hat.
Ist dies der Fall, so liefert die Zentraleinheit 23 Daten
zur Anzeige von "Zeitsperre" ("time out") zur IC-Karte 1.
Sodann kehrt der Programmfluß zum Schritt 113 zurück, in
welchem die Zentraleinheit 23 den Befehl von der Zentral
einheit 3 abwartet. Bei einem negativen Ergebnis im
Schritt 139 gibt die Zentraleinheit 23 in einem Schritt
141 einen Rücksendeanforderungsbefehl mit einer angehängten
gezählten laufenden Zahl zur IC-Karte 1 aus. Daraufhin
kehrt der Programmfluß zum Schritt 121 zurück, und die
Zentraleinheit 23 wartet Antwortdaten von der IC-Karte 1
ab.
Bei einem positiven Ergebnis im Schritt 121, d.h. wenn
Antwortdaten von der IC-Karte 1 empfangen werden, wird im
Schritt 123 geprüft, ob die empfangenen oder eingegangenen
Antwortdaten solche für den Rücksendeanforderungsbefehl
sind. Bei einem positiven Ergebnis im Schritt 123 geht
das Programm auf den Schritt 137 über. Bei einem nega
tiven Ergebnis im Schritt 123 geht das Programm auf den
Schritt 137 über. Bei einem negativen Ergebnis im Schritt
123 bewirkt andererseits die Zentraleinheit 23 in einem
Schritt 125 das Rücksetzen des Rücksendeanforderungszählers,
und sie prüft in einem Schritt 127, ob die Anweisung von
der Zentraleinheit 3 ein Makrobefehl ist. In diesem Fall
gibt der Makrobefehl eine Anweisung bzw. einen Befehl von
der mit der Lese/Einschreibeinheit 2 verbundenen Zentral
einheit 3 an. Die Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 wandelt
einen Makrobefehl von der Zentraleinheit 3 in eine An
weisung oder einen Befehl um, der durch die IC-Karte 1
verarbeitet werden kann, und sie gibt den verarbeiteten
Befehl zur IC-Karte 1 aus. Bei einem positiven Ergebnis
im Schritt 127 zählt die Zentraleinheit 23 in einem
Schritt 129 die laufende Zahl in den Antwortdaten von der
IC-Karte 1, um sie an einen als nächsten zu übermittelnden
Befehl anzuhängen oder anzufügen. Wenn die Ausführung
des Makrobefehls abgeschlossen ist, gibt die Zentralein
heit 23 in einem Schritt 133 Antwortdaten zur Zentralein
heit 3 aus. Hierauf kehrt der Programmfluß zum Schritt 113
zurück, in welchem der Befehl von der Zentraleinheit 3
abgewartet wird. Bei einem negativen Ergebnis im Schritt
127 gibt die Zentraleinheit 23 in einem Schritt 133 Ant
wortdaten zur Zentraleinheit 3 aus. Hierauf kehrt das
Programm zum Schritt 113 zurück, wobei die Zentraleinheit
23 den Befehl von der Zentraleinheit 3 abwartet.
Fig. 15 veranschaulicht eine detaillierte Übermittlungs-
oder Übertragungssequenz zwischen Karten-Lese/Einschreib
einheit 2 und IC-Karte 1. In der ersten Übertragung über
mittelt die Lese/Einschreibeinheit 2 eine Anweisung (oder
einen Befehl) mit der laufenden Zahl (1) und dem Opera
tionscode (A) zur IC-Karte 1. Die IC-Karte 1 führt eine
Verarbeitung entsprechend dem Operationscode (A) aus und
liefert Antwortdaten, welche die laufende Zahl (1), den
Operationscode (A) und das Verarbeitungsergebnis (α) ent
halten, zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 zurück. Da
die Antwortdaten mit der laufenden Zahl (oder Folgezahl)
(1) von der IC-Karte 1 zurückgesandt werden, übermittelt
die Lese/Einschreibeinheit 2 in der zweiten Übertragung
einen Befehl mit der laufenden Zahl (2) und dem Opera
tionscode (A) zur IC-Karte 1. Es sei hier angenommen, daß
die IC-Karte 1 den Befehl selbst nicht empfangen kann.
In diesem Fall kann die IC-Karte 1 beispielsweise nicht
das Startbyte empfangen. Die Lese/Einschreibeinheit 2
bestätigt, daß die dem Befehl mit der laufenden Zahl (2)
entsprechenden Antwortdaten von der IC-Karte 1 nicht zu
rückgesandt werden. Die Lese/Einschreibeinheit 2 kann je
doch nicht entscheiden, ob die IC-Karte 1 den Befehl
nicht empfangen kann oder die Lese/Einschreibeinheit 2
den Befehl nicht abnehmen kann, obgleich die das Verarbei
tungsergebnis enthaltenden Antwortdaten von der IC-Karte
1 zurückgesandt werden. Die Einheit 2 liefert daher zur
IC-Karte 1 einen Befehl, welcher die laufende Zahl (3)
und den Operationscode (B) zur Angabe einer Rücksende
anforderung enthält. Für die dritte Übertragung sei ange
nommen, daß die IC-Karte 1 den Befehl mit der laufenden
Zahl (3) von der Lese/Einschreibeinheit 2 empfängt, aber
bestimmt, daß der empfangene Text abnormal ist (beispiels
weise der Operationscode in unerwünschter Weise während
der Übertragung in einen nicht registrierten Operations
code umgewandelt worden ist). Die IC-Karte 1 sendet darauf
hin Antwortdaten, welche die laufende Zahl (3), den die
Rücksendeanforderung angebenden Operationscode (B) und
das Verarbeitungsergebnis (β) zur Anzeige eines abnormalen
Texts enthalten, zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 zu
rück. Bei Empfang dieser Daten liefert die Einheit 2 zur
IC-Karte 1 einen Befehl, welcher die laufende Zahl (4)
und den die Rücksendeanforderung angebenden Operationscode
(B) enthält. Die IC-Karte 1 erfaßt den Rücksendeanforde
rungsbefehl mit der laufenden Zahl (4). Da die IC-Karte 1 einen
Befehl mit der laufenden Zahl (2) nicht empfangen konnte, sind die zuletzt
im Ausgangspuffer 19 gesetzten Daten das Verarbeitungs
ergebnis entsprechend dem Befehl mit der laufenden Zahl
(1). Die IC-Karte 1 sendet daher zur Lese/Einschreibein
heit 2 Antwortdaten, welche die laufende Zahl (1), den
Operationscode (A) und das Verarbeitungsergebnis (α) ent
halten. Da das Verarbeitungsergebnis entsprechend dem Be
fehl mit der laufenden Zahl (1) von der IC-Karte 1 zurück
gesandt wird, liefert die Lese/Einschreibeinheit 2 in der
fünften Übertragung einen die laufende Zahl (2) und den
Operationscode (A) enthaltenden Befehl zur IC-Karte 1.
Die IC-Karte 1 erfaßt diesen Befehl und führt eine die
sem entsprechende Verarbeitung aus. Daraufhin liefert die
IC-Karte 1 die Antwortdaten, welche die laufende Zahl (2),
den Operationscode (A) und das Verarbeitungsergebnis (γ)
enthalten, zur Karten-Lese/Einschreibeinheit 2 zurück.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist die IC-Karte beispielhaft als tragbare elektronische
Vorrichtung vorausgesetzt worden. Die Ausgestaltung der
tragbaren elektronischen Vorrichtung ist jedoch nicht auf
eine kartenartige Form beschränkt. Die Hardware-Anordnung
der tragbaren elektronischen Vorrichtung ist innerhalb des
Rahmens der Erfindung verschiedenen Abwandlungen zugäng
lich.
Claims (15)
1. Verarbeitungssystem, bestehend aus einem Handhabungs
gerät (2, 3, 4, 5, 6, 7) für (eine) tragbare elek
tronische Vorrichtung zum Ausgeben einer (eines) An
weisung oder Befehls, die bzw. der mindestens ein einen
Verarbeitungsinhalt angebendes Funktionscodefeld auf
weist, sowie einer tragbaren elektronischen Vorrichtung
(15, 16, 17, 18), die nach Bedarf mit dem Handhabungs
gerät verbindbar ist, den von letzterem gelieferten
Befehl abnimmt, eine Verarbeitung entsprechend dem ab
genommenen (oder empfangenen) Befehl ausführt und ein
verarbeitetes Ergebnis oder Verarbeitungsergebnis mit
dem angefügten Funktionscode zum Handhabungsgerät aus
gibt, dadurch gekennzeichnet, daß die tragbare elek
tronische Vorrichtung (15, 16, 17, 18) prüft, ob der
Funktionscode des vom Handhabungsgerät (für tragbare
elektronische Vorrichtung) gelieferten Befehls einge
geben (worden) ist, und dann, wenn sie bestimmt, daß
der Funktionscode nicht eingegeben (worden) ist, zum
Handhabungsgerät spezifische Daten zur Anzeige oder
Angabe dafür, daß der Funktionscode nicht eingegeben
(worden) ist, ausgibt.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die spezifischen Daten vom Funktionscode verschiedene
Daten (FF) sind, aus derselben Bitzahl wie der des
Funktionscodes bestehen und im Funktionscodefeld ge
setzt werden oder sind.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die spezifischen Daten aus lauter "1"-Bits bestehen
und der Funktionscode eine willkürliche Bitreihe ist,
die nicht aus nur "1"-Bit besteht.
4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die tragbare elektronische Vorrichtung eine IC-Karte
ist.
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gerät für tragbare elektronische Vorrichtung lau
fende Zahldaten an den Befehl anfügt oder anhängt
(appends) und den Befehl zur tragbaren elektronischen
Vorrichtung liefert und die tragbare elektronische
Vorrichtung eine Verarbeitung entsprechend dem Befehl
ausführt, den Funktionscode und die laufenden Zahl
daten des Befehls an ein Verarbeitungsergebnis anfügt
und das Verarbeitungsergebnis zum Handhabungsgerät für
tragbare elektronische Vorrichtung ausgibt.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
dann, wenn das Handhabungsgerät für tragbare elek
tronische Vorrichtung einen Befehl zur tragbaren elek
tronischen Vorrichtung liefert und nach Ablauf einer
vorbestimmten Zeitspanne kein dem Befehl entsprechendes
Verarbeitungsergebnis von der tragbaren elektronischen
Vorrichtung geliefert wird, das Handhabungsgerät einen
Befehl, der anschließende (subsequent), von den lau
fenden Zahldaten verschiedene laufende Zahldaten und
einen eine Rücksendeanforderung angebenden Funktions
code aufweist, zur tragbaren elektronischen Vorrich
tung liefert.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
dann, wenn die tragbare elektronische Vorrichtung be
stimmt, daß der vom Handhabungsgerät für tragbare
elektronische Vorrichtung gelieferte Befehl ein ab
normaler Text ist, die tragbare elektronische Vorrich
tung zum Handhabungsgerät eine Antwort ausgibt, die
aus den vom Handhabungsgerät gelieferten laufenden
Zahldaten, einem eine Rücksendeanforderung angebenden
Funktionscode und einem einen abnormalen Text an
gebenden oder anzeigenden Verarbeitungsergebnis be
steht.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Handhabungsgerät für tragbare elektronische Vor
richtung einen Rücksendeanforderungsbefehl mit einem
eine Rücksendeanforderung angebenden Funktionscode und
den unmittelbar vorhergehenden laufenden Zahldaten am
nächsten liegenden laufenden Zahldaten als Antwort
auf die von der tragbaren elektronischen Vorrichtung
erhaltene, die Rücksendeanforderung angebenden Antwort
zur tragbaren elektronischen Vorrichtung ausgibt.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die tragbare elektronische Vorrichtung dann, wenn sie
den vom Handhabungsgerät für tragbare elektronische
Vorrichtung ausgegebenen Rücksendeanforderungsbefehl
empfängt, ein neuestes Verarbeitungsergebnis zusammen
mit der laufenden Zahl und dem dem neuesten (oder
letzten) Verarbeitungsergebnis entsprechenden Funktions
code zum Handhabungsgerät ausgibt.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Handhabungsgerät für tragbare elektronische Vor
richtung dann, wenn es das Verarbeitungsergebnis mit
den laufenden Zahldaten und dem Funktionscode von der
tragbaren elektronischen Vorrichtung empfängt, erneut
einen Befehl zusammen mit dem Funktionscode unter Be
nutzung der den empfangenen laufenden Zahldaten am
nächsten gelegenen laufenden Zahldaten zur tragbaren
elektronischen Vorrichtung ausgibt.
11. Verarbeitungssystem, bestehend aus einem Handhabungs
gerät (2, 3, 4, 5, 6, 7) für (eine) tragbare elek
tronische Vorrichtung zum Ausgeben einer (eines) An
weisung oder Befehls, die bzw. der mindestens ein einen
Verarbeitungsinhalt angebendes Funktionscodefeld auf
weist, sowie einer tragbaren elektronischen Vorrich
tung (15, 16, 17, 18), die nach Bedarf mit dem Hand
habungsgerät verbindbar ist, den von letzterem ge
lieferten Befehl abnimmt, eine Verarbeitung entspre
chend dem abgenommenen (oder empfangenen) Befehl aus
führt und ein verarbeitetes Ergebnis oder Verarbei
tungsergebnis mit dem angefügten Funktionscode zum
Handhabungsgerät ausgibt, gekennzeichnet durch
eine Prüfeinheit (15, 16, 17, 18) zum Prüfen, ob der Funktionscode in dem vom Handhabungsgerät für trag bare elektronische Vorrichtung gelieferten Befehl vor liegt, und
eine Ausgabeeinheit (15, 16, 17, 18) zum Anhängen oder Anfügen einer spezifischen Dateneinheit an das Verarbeitungsergebnis und zum Ausgeben des Verarbei tungsergebnisses mit der angefügten spezifischen Daten einheit zum Handhabungsgerät für tragbare elektronische Vorrichtung, wenn die Prüfeinheit bestimmt, daß der Funktionscode im Befehl nicht vorliegt.
eine Prüfeinheit (15, 16, 17, 18) zum Prüfen, ob der Funktionscode in dem vom Handhabungsgerät für trag bare elektronische Vorrichtung gelieferten Befehl vor liegt, und
eine Ausgabeeinheit (15, 16, 17, 18) zum Anhängen oder Anfügen einer spezifischen Dateneinheit an das Verarbeitungsergebnis und zum Ausgeben des Verarbei tungsergebnisses mit der angefügten spezifischen Daten einheit zum Handhabungsgerät für tragbare elektronische Vorrichtung, wenn die Prüfeinheit bestimmt, daß der Funktionscode im Befehl nicht vorliegt.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die spezifische Dateneinheit vom Funktionscode ver
schiedene Daten darstellt, aus derselben Zahl von Bits
wie der des Funktionscodes besteht und im Funktions
codefeld gesetzt ist oder wird.
13. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die spezifische Dateneinheit aus lauter "1"-Bits be
steht und der Funktionscode eine willkürliche Bit
reihe ist, die nicht aus nur "1"-Bits besteht.
14. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die tragbare elektronische Vorrichtung eine IC-Karte
ist.
15. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gerät für tragbare elektronische Vorrichtung lau
fende Zahldaten an den Befehl anfügt oder anhängt
(appends) und den Befehl zur tragbaren elektronischen
Vorrichtung liefert und die tragbare elektronische
Vorrichtung eine Verarbeitung entsprechend dem Befehl
ausführt, den Funktionscode und die laufenden Zahl
daten des Befehls an ein Verarbeitungsergebnis an
fügt und das Verarbeitungsergebnis zum Handhabungs
gerät für tragbare elektronische Vorrichtung ausgibt.
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