DE3731740C2 - Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Verwendung als Transportschlitten - Google Patents
Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Verwendung als TransportschlittenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Maschinenschlitten einer
Schrämmaschine für die Verwendung als Transportschlitten für
sperriges Material, komplett montierte Ausbaugestelle und
dergleichen aus einer Strecke zum Einbauort im Aufhauen bzw.
Streb oder beim Ausrauben von Streben in umgekehrter Rich
tung, der auf einem in Längsrichtung des Aufbauens bzw. Strebens verlegten
Förderer verfahrbar ist und mit den für eine schneidende Ge
winnung benötigten An- und Aufbauten ausgerüstet ist.
Bekannt ist es, beim Einrichten eines Strebes die benötigten
Ausbaugestelle, vor allem heute Schildeinheiten auf Platten
oder Transportschlitten stehend in den Streb einzufahren und
am Einsatzort dann in Schreitposition zu schwenken. Da ein
derartiges Ausbaugestell auch im zusammengefahrenen Zustand
eine sehr sperrige Einheit darstellt und darüber hinaus ein
erhebliches Gewicht aufweist, wird der Transportschlitten auf
ein eigenes Gestänge aufgesetzt und mit geeigneten Zugwinden
hin- und hergezogen (DE 79 07 552 U1). Bekannt ist es auch,
als Zugeinheit den Strebenförderer (GB-PS 755 050) oder unter
gewissen Voraussetzungen auch einen Walzenschrämlader zu ver
wenden, wobei letzterer in der Regel noch nicht beim Herrich
ten zur Verfügung steht, sondern vielmehr erst später einge
baut wird. Eine solche Schrämmaschine ist aus GB-Prospekt
"AM500 Shearers" der Firma Anderson Strathclyde PLC, printed im
Scotland 2500/5/86, bekannt. Weiter ist es bekannt, eine einem
Schlitten zugeordnete Ankerbohrmaschine auf dem Förderer zu
verfahren, wobei der Antrieb des Schlittens in die Zahnstange
der Schrämmaschine eingreift (GB 21 77 033/A). Nachteilig
dabei ist, daß es sich hier um ein gesondertes Aggregat han
delt, mit dem beispielsweise die Ankerbohrmaschine oder aber
auch andere Geräte im Streb verfahren werden. Darüber hinaus
ist ein solcher Schlitten für den Transport der schweren Aus
baugestelle ungeeignet. Die von der maschinellen Einrichtung
her einfachste, dafür aber auch meist schwierigste Art, der
artige Ausbaugestelle in den Streb bzw. beim Rauben auch wie
der herauszubringen, ist die, die Ausbaugestelle mit Hilfe
eines Haspels auf dem Liegenden zu ziehen. Grund für die
Schwierigkeiten bei einem derartigen Transport ist, daß die
an das Seil angehängten Ausbaugestelle während des Transpor
tes nicht oder nur sehr schwer zu führen sind. Sie stoßen
daher sowohl an den vorläufigen Ausbau an oder an den bereits
im Streb verlegten Förderer, wobei es teilweise zu erhebli
chen Beschädigungen und vor allem zu Gefährdungen von
Menschen kommen kann. Diese Probleme treten nur dann nicht
auf, wenn mit einem zwangsgeführten Transportschlitten gear
beitet wird wie aus DE 79 07 552 U1 bekannt ist, wobei dieses
Verfahren den Nachteil hat, daß es vom maschinellen Aufwand
her sehr aufwendig ist, da die Kuligestänge o. ä. Schienen
gesondert verlegt und anschließend auch wieder aufgenommen
werden müssen.
Nachteilig ist bei allen bekannten Verfahren
aber, daß die Ausbaugestelle mit einer relativ geringen Ge
schwindigkeit transportiert werden müssen, so daß sowohl der
Aufwand an Mannschichten wie auch an Energie sehr hoch ist.
Je nach Ausführung der Ausbaugestelle muß daher mit 0,99 bis
über 2 Mannschichten je Ausbaugestell gerechnet werden. Im
Prinzip bestehen die gleichen Probleme auch beim Ausrauben
der Streben, wo die Ausbaugestelle nach dem Drehen im Streb
ebenfalls in umgekehrter Richtung aus dem Streb herausge
bracht werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Maschinenschlitten einer Schrämmaschine so auszubilden und so
auszurüsten, daß mit dieser Einheit gleichzeitig auch Ausbau
gestelle mit geringem Schichtenaufwand und erhöhter Sicher
heit in das Aufhauens bzw. den Streb aus dem Streb gefördert werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Schlitten des Walzenschrämladers an beiden Enden mit einem
höhenverstellbaren, die Kabelbraken übergreifenden Transport
ausleger ausgerüstet ist, die mehrere verteilt angeordnete
Anschlagpunkte für den direkten oder indirekten Anschluß der
zu transportierenden Ausbaugestelle aufweisen.
Eine derartige Einrichtung macht sich den oder die star
ken Antriebe des Walzenschrämladers zu Nutze, wobei vom Wal
zenschrämlader für diese Arbeiten nur der Maschinenschlitten
benötigt wird. Von daher kann eine nur halb ausgerüstete oder
aber beim Ausrauben der Streben bereits weitgehend abgerüste
te Maschine verwendet werden, die darüber hinaus aufgrund der
geringeren Gewichte einfacher zu betreiben ist. Der weit aus
ladende und an beiden Enden angeordnete Transportausleger
bringt eine günstige Verbindungsmöglichkeit mit dem zu trans
portierenden Ausbaugestell und sichert darüber hinaus die
gesamte Einrichtung, weil die Ausbaugestelle an dem Trans
portausleger an zwei Stellen geführt sind, also beispielswei
se nicht beim Durchfahren von Kurven o. ä. örtlichen Gegeben
heiten gegen die Kabelbrake und die anderen Aufbauten des
Förderers stoßen können. Das jeweilige Ausbaugestell wird
dabei und dadurch sicher geführt durch den Streb bzw. das
Aufhauen zum Einsatzort gebracht. Je nach den Gegebenheiten,
d. h. je nach Größe des Ausbaugestelles und nach dem zu über
windenden Gefälle können mit der erfindungsgemäßen Einrich
tung auch gleichzeitig mehrere Ausbaugestelle hintereinander
in den Streb eingefahren werden. Dadurch ist es überraschend
möglich, sowohl den nötigen Schichtaufwand wie auch die not
wendigen Investitionen auf ein geringstmögliches Maß herabzu
drücken. Gegenüber dem Stand der Technik ist beispielsweise
eine Verringerung der Mannschichten um 72% möglich.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Transportausleger eine bis annähernd zum
Förderer herunterreichend ausgebildete Stützplatte aufweisen.
Diese Stützplatte bietet die Möglichkeit, das zu transportie
rende Ausbaugestell in unterschiedlichen Höhen am Transport
ausleger festzulegen. Gleichzeitig bildet diese Stützplatte
bzw. bilden diese Stützplatten eine Sicherung für die Aufbau
ten des Förderers, insbesondere weil diese Stützplatten sehr
weit heruntergezogen werden können. Insbesondere die empfind
lichen, weil wenig stabilen Kabelbraken sind so sicher ge
schützt, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß das je
weils gezogene Ausbaugestell bzw. die Ausbaugestelle immer
gleichmäßig geführt über das Liegende gezogen oder gefahren
werden.
Für die die Zug- und sonstigen von den Ausbaugestellen aus
gehenden Kräfte aufnehmenden Transportausleger ist eine si
chere Halterung und Lagerung geschaffen, indem der Schlitten
mit einer oder mehreren Winden mit in die am Förderer verleg
ten Triebstöcke eingreifenden Zahnräder ausgerüstet ist und
indem die Transportausleger sich auf dessen verlängerter
Grundplatte abstützend angeordnet sind. Über die Winden er
folgt die zweckmäßige Fortbewegung des gesamten Schlittens
mit dem daran angehängten oder angebrachten Ausbaugestell,
wobei die davon ausgehenden Kräfte über den Transportausleger
in die verlängerte Grundplatte und damit in den Schlitten von
den Enden her eingeleitet werden. Es ist denkbar, den Trans
portausleger mit seiner Grundplatte an die Grundplatte des
Schlittens anzuschweißen oder aber anzuflanschen, so daß ein
Wechsel und damit eine Mehrfachverwendung des Schlittens mög
lich ist. Die Winden dienen gleichzeitig als Sicherheitsbrem
se, so daß ohne Schwierigkeiten Steigungen bis zu 50 gon ge
fahren werden können, insbesondere dann, wenn eine zweite zur
Sicherheit vorgesehene Winde im Einsatz ist. Vorteilhaft da
bei ist insbesondere, daß die für den Herrichtungstransport
vorgesehenen "Fahrschienen" nach Abschluß der Herrichtungs
arbeiten im Streb verbleiben können, wobei zweckmäßiger- und
vorteilhafterweise nach Beendigung des Abbaues eben diese
gleiche "Fahrschiene" wieder zum Abtransport der Ausbauge
stelle Verwendung finden kann.
Für diese Teile, insbesondere den Transportausleger wer
den als Bleche zweckmäßigerweise solche aus T1 verwendet.
Damit erhalten die notwendigen Schweißkonstruktionen einen
deutlich bei etwa 50% liegenden Sicherheitszuschlag, so daß
derartige Einheiten sowohl in der flachen wie auch der stei
len Lagerung eingesetzt werden können, ohne daß befürchtet
werden muß, daß die evtl. hohen Zusatzbelastungen die
Schweißkonstruktionen übermäßig belasten.
Eine Anpassung an unterschiedlich hohe Kabelbraken oder
sonstige Aufbauten ist ohne weiteres mit der erfindungsgemä
ßen Einrichtung möglich, weil gemäß einer zweckmäßigen Wei
terbildung auf der verlängerten Grundplatte der höhentelesko
pierbare Transportausleger mit Spindeltrieb angeordnet ist.
Der Transportausleger kann somit in der Höhe je nach Notwen
digkeit durch einfachen Betrieb des Spindeltriebes verstellt
werden, wobei damit nicht nur eine Anpassung an höhenmäßig
unterschiedliche Kabelbraken erreicht wird, sondern vorteil
hafterweise ist so auch eine Korrektur des Anschlagwinkels
des das Ausbaugestell fesselnden Kettengeschirres möglich.
Zweckmäßigerweise sind die Spindeltriebe von der Ober
seite des Transportauslegers aus betätigbar und an beiden
Enden getrennt verstellbar. Für die Spindel wird ein Rundge
winde nach DIN 20400 verwendet. Die Verstellung erfolgt mit
einem Schlagschrauber und damit ohne Belastung für die Bedie
nungsmannschaft, wobei die Spindel gut zugänglich ist und von
daher eine Nachstellung auch beispielsweise auch unterwegs im
Streb vorgenommen werden kann. Weiter ist vorteilhaft, daß
der gesamte Spindeltrieb im eingebauten Zustand des Trans
portauslegers mit dem Schlitten von oben montierbar ist und
somit jederzeit ohne großen Aufwand gewechselt werden kann.
Der Spindeltrieb ermöglicht darüber hinaus durch die getrenn
te Verstellmöglichkeit den Angriffspunkt der beiden für ein
Ausbaugestell vorgesehenen Anschlagpunkte zusätzlich zu vari
ieren, um so die sichere Führung des Ausbaugestelles zu op
timieren.
Das Anschlagen des Ausbaugestelles ist besonders deshalb
leicht und an mehr oder weniger beliebigen Stellen möglich,
weil die Anschlagpunkte der Stützplatte des Transportausle
gers zugeordnet und mit schwenkbar angeordneten und lösbar
ausgebildeten Anschlagfahnen für Kettengeschirre ausgerüstet
sind. Dabei ist es möglich, über die gesamte Stützplattenflä
che verteilt Anschlagpunkte so anzubringen, daß je nach Größe
und Schwere des einzelnen zu transportierenden Ausbaugestel
les dort der Anschlag erfolgt, wo er auch für das ziehende
Organ von Vorteil ist.
Dort, wo ein rollender Betrieb möglich ist, ist eine
Ausbildung zweckmäßig anzuwenden, nach der an der Stützplatte
des Transportauslegers ein Schlitten schwenkbar angebracht
ist, der an der gegenüberliegenden Seite Räder oder Kufen
aufweist, die über einen Spindeltrieb ein- bzw. ausziehbar
gelagert sind. Dabei können die Räder oder Kufen auswechsel
bar ausgebildet und angebracht sein, so daß auf mittelbar
gleitenden oder rollenden Betrieb je nach Zweckmäßigkeit um
gestellt werden kann. Der das Ausbaugestell tragende Schlit
ten ist dabei über einen Spindeltrieb absenkbar, um die Ein
heit unter einfachen Bedingungen aufnehmen und auch herabfah
ren zu können. Außerdem ist über den Spindeltrieb in funktio
neller Verbindung des Schlittens mit dem Transportausleger
über ein Vertikalgelenk eine Anpassung an die Transportlage
ohne großen Aufwand möglich.
Schließlich ist es möglich, die jeweils zu transportie
renden Ausbaugestelle fest mit dem Transportausleger zu ver
binden, so daß die gesamte Einheit vom Transportschlitten
getragen und nicht gezogen wird. Hierzu sieht die Erfindung
vor, daß der Stützplatte des Transportauslegers aus- und ein
ziehbar ausgebildete Stützräder zugeordnet sind. Dadurch ist
eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte gegeben, wobei die
Stützräder beispielsweise in Längsschlitzen geführt sind, die
in der Stützplatte zwischen den jeweils gruppenweise angeor
deten Anschlagpunkten verlaufen. So bleibt der Vorteil erhal
ten, daß der gesamte Transportausleger über seinen Spindel
trieb in der Höhe verstellbar ist, je nach dem, welche Auf
bauten der Förderer trägt. Die Stützräder behalten dennoch
aufgrund der Verstellmöglichkeit den notwendigen Bodenkon
takt, wobei die Ausbildung außerdem den Vorteil bietet, daß
die jeweiligen Ausbaugestelle bzw. Einheiten zweckmäßig auf
genommen und am Zielort auch wieder abgesetzt werden können.
Das Anheben der gesamten Einheit mit dem zu tragenden Ausbau
gestell erfolgt über den weiter vorne bereits erläuterten
Spindeltrieb. Je nach den Abmessungen ist es dabei denkbar,
dem vorderen Transportausleger und dem hinteren Transportaus
leger jeweils ein Ausbaugestell zuzuordnen, so daß zwei der
artige Ausbaugestelle gleichzeitig durch den Streb bzw. das
Aufhauen transportiert werden können.
Um das notwendige Festlegen des Ausbaugestelles zu ge
währleisten, weisen die Anschlagpunkte an der Stützplatte
senkrecht zur Plattenebene verschiebbar angeordnete Klemmen
auf. Die einzelnen Einheiten werden so sicher aufgenommen und
dann an den Stützplatten wirksam fixiert. Das Durchfahren von
Mulden und Sätteln ist mit einer solchen Einheit ohne Schwie
rigkeiten möglich.
Je nach Einsatzfall ist das Festlegen der einzelnen Aus
baugestelle an den Stützplatten oder das Ziehen derselben
möglich, weil gemäß der Erfindung die Anschlagpunkte als über
die Stützplatte vorstehende Ösen und die Anschlagfahnen oder
auch die Klemmen als den mindestens zwei Ösen angepaßte Aus
nehmungen aufweisende und zugleich ein Kettenschloß festle
gende Schenkfahnen ausgebildet sind. Über die Kette ist dabei
sowohl ein Nachziehen wie eben ein Festzurren des Ausbauge
stelles möglich, wobei die Festlegung der einzelnen Anschlag
fahnen einfach über eingeschobene Bolzen erfolgt, so daß das
Lösen und Umstecken der Anschlagfahnen ohne großen Aufwand
erfolgen kann.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß eine Einrichtung zum Transportieren von sperrigem Materi
al und Ausbaugestellen und dergleichen geschaffen ist, die
einen sicheren Transport eines oder auch mehrerer Ausbauge
stelle durch den Streb hindurch ermöglicht, ohne daß die Ge
fahr besteht, daß die gezogene oder gefahrene oder getragene
Einheit unterwegs an den Förderer oder dessen Aufbauten oder
an den vorläufigen Ausbau anstoßen und hier Schäden hervor
rufen kann. Neben der erhöhten Sicherheit ist besonders dar
auf hinzuweisen, daß eine leichte Anpaßbarkeit an alle Gege
benheiten möglich ist und daß aufgrund des sicheren und we
sentlich schnellere Transportes durch den Streb hindurch eine
deutlichere Reduzierung des für die Herrichtungsarbeiten not
wendigen Schichtenaufwandes verzeichnet werden kann. Dabei
kann die für den Transport benötigte Einrichtung zumindest
zum Teil, d. h. bezüglich des Förderers und Maschinenschlit
tens im Streb verbleiben, bis die späteren Raubarbeiten er
folgen, wobei auch diese Raubarbeiten noch mit der gleichen
Einrichtung, d. h. mit dem gleichen Förderer und Maschinen
schlitten vorgenommen werden. In der Regel wird man für die
Herrichtungsarbeiten einen beispielsweise ausgedienten Wal
zenschrämlader bzw. dessen Maschinenschlitten ohne das Gewin
nungsteil einsetzen. Es ist aber auch ohne weiteres denkbar,
den Maschinenschlitten anschließend ebenfalls aufzurüsten und
dann anschließend auch für den Abbau im Streb zu belassen.
Insgesamt gesehen ist damit eine für die schneidende Gewin
nung optimale Einrichtung geschaffen, die beispielsweise auch
die Möglichkeit gibt, mit verhältnismäßig wenig Umrüstung
während des Abbaues einzelne Ausbaugestelle auszuwechseln
oder teilweise auszuwechseln, wenn sich dies während des Ab
baubetriebes als notwendig erweisen sollte. Vorteilhafterwei
se wird dabei immer auf den im Streb verlegten Förderer zu
rückgegriffen, der keinerlei Umbauarbeiten benötigt, sondern
immer für die notwendigen Transportarbeiten zur Verfügung
steht. Lediglich der Maschinenschlitten muß entsprechend aus
gerüstet werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungs
gegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbei
spiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen
dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt im Bereich des vorderen
Endes des Maschinenschlittens,
Fig. 2 einen vereinfachten Längsschnitt des Ma
schinenschlittens,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Maschinenschlit
tens,
Fig. 4 eine Teilansicht mit Schnitt durch die
Stützplatte,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Anschlagfahne,
Fig. 6 eine Vorkopfansicht mit Transportschlit
ten,
Fig. 7 eine Vorkopfansicht mit angehängtem Aus
baugestell und
Fig. 8 eine Draufsicht mit verschiedenen Posi
tionen des eingefahreren Ausbaugestelles.
Beim Herrichten eines Strebes 1 ist der geschaffene
Hohlraum zwischen Kohlenstoß 2 und dem hier nicht wiedergege
benen Bruch bzw. gegenüberliegenden Kohlenstoß durch vorläu
figen Ausbau 7 gesichert. In diesem Hohlraum liegt der Förde
rer 3 mit dem Fördereraufbau 4 wie beispielsweise der Kabel
brake 5, wie er anschließend auch für den Abbau benötigt
wird. Über den Triebstock 6 kann sich der Walzenschrämlader 8
in Längsrichtung des Strebes 1 vorwärtsbewegen, wobei der
Schlitten 9 (Maschinenschlitten) sich auf dem Stützrad 10,
das auf dem Förderer 3 geführt wird, abstützt.
Abweichend von dem üblichen Schlitten 9 ist hier an des
sen Grundplatte 11 an beiden Enden 12, 13 wie insbesondere
Fig. 2 verdeutlicht, ein Transportausleger 15 angebracht, der
über ein Teleskopteil 16 verfügt und so in der Höhe verstell
bar, so daß eine leichte Anpassung an den evtl. unterschied
lichen Fördereraufbau 4 bzw. Kabelbraken 5 möglich ist.
Der Transportausleger 15 verfügt über eine Tragplatte 17
mit stabiler Abmessung und einer Stützplatte 18, die bis an
nähernd in Höhe des Förderers 3 herabgezogen ist und an der
eine Vielzahl von Anschlagpunkten 19, 20 angebracht ist. Die
se Anschlagpunkte 19, 20 bieten die Möglichkeit, die hier
nicht dargestellten Ausbaugestelle sicher anzuschlagen und
beim Transport zu führen.
Die Anpassung an die unterschiedlich ausgebildeten Ka
belbraken je nach vorgesehenem späteren Abbau oder der son
stigen Fördereraufbauten 4, 5 erfolgt über den Spindeltrieb
21, der von der Oberseite 22 der Tragplatte 17 aus zugänglich
ist. Die Spindeltriebe 21 an den beiden Enden 12, 13 sind
unterschiedlich ausgebildet, so daß jeder Transportausleger
15, 15′ entsprechend auch unterschiedlich aus- bzw. eingefah
ren werden kann.
Anhand der Fig. 3 wird deutlich, daß die Stützplatten
18, 18′ an den Enden 12, 13 des Schlittens 9 über die Fläche
verteilt eine Vielzahl von Anschlagpunkten 19, 20 aufweisen.
An diesen Anschlagpunkten 19, 20 können Anschlagfahnen 23, 24
befestigt werden, deren Aufbau anhand der Fig. 4 und 5 ver
deutlicht wird. Hierdurch ist es möglich, Kettengeschirr 25
beliebiger Ausführung einmal an dem Transportausleger 15 und
damit dem Schlitten 9 und zum anderen an dem hier nicht dar
gestellten Ausbaugestell zu befestigen und so beim Vorwärts
fahren des Schlittens 9 den anhängenden oder die anhängenden
Ausbaugestelle gleich mit zu ziehen und so durch den Streb 1
zu verfahren. Durch die Vielzahl der Anschlagpunkte 19, 20
kann je nach Art des Ausbaues ein Kettengeschirr in unter
schiedlicher Höhe angebracht werden, so daß jeweils am gün
stigsten Punkt einmal des Ausbaugestelles und zum anderen des
Transportauslegers 15 die notwendige Verbindung angebracht
wird.
Bei den Anschlagpunkten 19, 20 handelt es sich wie Fig.
4 verdeutlicht, um eine Art Öse, in die ein Bolz 26 einge
führt wird, so daß damit die Anschlagfahne 23 bzw. 24 die
notwendige Beweglichkeit aufweist. Die Anschlagfahne 23, 24
kann jeweils um den Anschlagpunkt 19, 20 herumgeschwenkt wer
den, wobei der Schwenkweg lediglich durch die Stützplatte 18
beschränkt wird. Über ein Kettenschloß 28 und den Arretier
bolzen 27 wird dann auch gleich das Kettengeschirr 25 wirksam
festgelegt. Entsprechendes verdeutlichen Fig. 5 und Fig. 4.
Während nach der Ausbildung gemäß Fig. 1 das jeweilige
Ausbaugestell über das Kettengeschirr 25 im Schlepp durch den
Streb 1 gezogen wird, zeigt Fig. 6 eine Ausbildung, bei der
das jeweilige Ausbaugestell 35 auf einem Schlitten 30 durch
den Streb gefahren wird. Hierzu verfügt der Schlitten 30 über
eine Wanne 31, die über das Gelenk 32 an der Stützplatte 18
angelenkt ist. Auch hier ist wieder eine Anschlagfahne 23
verwendet, die über entsprechende Ausnehmungen 29 verfügt,
die das Einschieben der Anschlagfahne 23 bzw. 24 auf bei
spielsweise jeweils 2 Anschlagpunkte 19 bzw. 20 ermöglicht.
Auf der dem Gelenk 32 gegenüberliegenden Seite der Wanne
31 ist ein Rad 33 vorgesehen, das insgesamt in der Höhe ver
stellbar ist, wozu der Spindeltrieb 34 dient. Dadurch ist das
Aufladen des Ausbaugestelles 35 erleichtert und entsprechend
auch das Abladen am Zielort. Die durch das Rad 33 erreichte
rollende Reibung ist naturgemäß von Vorteil, so daß bei
spielsweise mit einer derartigen Einrichtung mehrere Ausbau
gestelle 35 gleichzeitig verfahren werden können. Denkbar ist
es dabei auch, daß ein oder zwei Ausbaugestelle 35 auf dem
Schlitten 30 verfahren werden, während dahinter im Schlepp
weitere Ausbaugestelle durch den Streb gleichzeitig transpor
tiert werden. So ist es möglich, mit geringem Aufwand Streben
in kürzester Zeit herzurichten.
In Gegensatz zu den weiter oben erläuterten Ausführungs
formen ist nach Fig. 7 eine feste Verbindung zwischen Stütz
platte 18 dem zu transportierenden Ausbaugestell 40 vorgese
hen. Hierzu sind zwei Klemmen 3, 38 angebracht, die ebenfalls
wieder über eine besondere Art der Anschlagfahne 23′ mit den
Anschlagpunkten 19 bzw. 20 in Verbindung stehen. Zur zusätz
lichen Abstützung ist am unteren Rand der Stützplatte 18 ein
Stützrad 36 vorgesehen, das in der Höhe verstellbar ist. Die
Stützplatte 18 weist hierzu beispielsweise zwischen den grup
penweise angebrachten Anschlagpunkten 19, 20 Längsschlitze
auf, an denen das Stützrad 36 in der Höhe verstellbar ist.
Über eine Verstellvorrichtung 39 wird das Stützrad 36 dabei
in der jeweiligen Position wirksam festgelegt. So können auch
schwerste Ausführungen von Ausbaugestellen 40 sicher durch
den Streb transportiert werden, ohne das eine Gefährdung für
das Bedienungspersonal gegeben ist.
Weiterhin ist vorgesehen, das ins Aufhauen bzw. in den
Streb 1 gezogene Ausbaugestelle 35 über den Schlitten 9 zu
drehen, indem der vordere Anschlagpunkt 19 gekoppelt bleibt
und eine Gegenhalterung vorzugsweise mittels eins 10-t-Zug
hubes am gegenüberliegenden Ende des Ausbaugestelles 40 bzw.
hier 35 vorgesehen ist. Der Schlitten 9 fährt um ca. 3, 7 m
zurück, der Zughub zieht und die Maschine fährt nun langsam
wieder vorwärts. Dabei dreht sich das Ausbaugestell 35, 35′,
35′′, 35′′′ direkt neben die bereits stehenden Ausbaugestell
te 41 und ausreichend dicht an das Bruchfeld 42 heran.
Die erfindungsgemäße Einheit kann je nach den örtlichen
und betrieblichen Verhältnissen und Gegebenheiten von unmit
telbar auf dem Liegenden gleitenden Transport, bei dem in der
flachen Lagerung 4 und in der steilen Lagerung bei 40 gon
noch zwei beispielsweise 13 t schwere Ausbaugestelle 35, 40
gleichzeitig gezogen werden können, durch auswechselbare Zu
satzteile in Form eines mit zwei Schwerlastrollen bzw. Rädern
33 oder Gleitkufen ausgerüsteten Schlittens 30 auf mittelbar
gleitenden oder rollenden Betrieb durch leichte Handhabung
umgestellt werden. Der das Ausbaugestell tragende Schlitten
ist dabei über den Spindeltrieb 21 bzw. 21′ absenkbar, um die
Einheit unter einfachen Bedingungen aufnehmen zu können. Au
ßerdem ist über den Spindeltrieb 21 in funktioneller Verbin
dung des Schlittens 9 mit dem Transportausleger über ein Ver
tikalgelenk eine Anpassung an die Transportlage möglich. Wie
bereits erwähnt sind auch gemischte Anwendungen denkbar, in
dem beispielsweise hinter einer mittelbar rollenden Ausfüh
rung ein Zug von unmittelbar auf dem Liegenden gleitenden
Einheiten gekoppelt ist. Durch Beherrschung der sich eröff
nenden Varianten eines solchen Transportsystemens, das ja
auch über die tragende Ausführung ergänzbar ist, kann erheb
lich an Zeit und Kosten eingespart werden.
Claims (10)
1. Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Ver
wendung als Transportschlitten für sperriges Material, kom
plett montierte Ausbaugestelle und dergleichen aus einer
Strecke zum Einbauort im Aufhauen bzw. Streb oder beim Aus
rauben von Strebe in umgekehrter Richtung, der auf einem in
Längsrichtung des Aufhauens bzw. Strebens verlegten Förderer verfahrbar ist
und mit den für eine schneidende Gewinnung benötigten An- und
Aufbauten ausgerüstet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (9) des Walzenschrämladers (8) an beiden
Enden (12, 13) mit einem höhenverstellbaren, die Kabelbraken
(5) übergreifenden Transportausleger (15, 15′) ausgerüstet
ist, die mehrere verteilt angeordnete Anschlagpunkte (19, 20)
für den direkten oder indirekten Anschluß der zu transportie
renden Ausbaugestelle (35, 40) aufweisen.
2. Maschinenschlitten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportausleger (15, 15′) eine bis annähernd zum
Förderer (3) herunterreichend ausgebildete Stützplatte (18)
aufweisen.
3. Maschinenschlitten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (9) mit einer oder mehreren Winden mit in
die am Förderer (3) verlegten Triebstöcke (6) eingreifenden
Zahnrädern ausgerüstet ist und daß die Transportausleger (15,
15′) sich auf dessen verlängerter Grundplatte (11) abstützend
angeordnet sind.
4. Maschinenschlitten nach Anspruch 1 oder Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der verlängerten Grundplatte (11) der höhentelesko
pierbare Transportausleger (15) mit Spindeltrieb (21) ange
ordnet ist.
5. Maschinenschlitten nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spindeltriebe (21) von der Oberseite (22) des Trans
portauslegers (15) aus betätigbar und an beiden Enden des
Schlittens (9) getrennt verstellbar ausgebildet sind.
6. Maschinenschlitten nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagpunkte (19, 20) der Stützplatte (18) des
Transportauslegers (15) zugeordnet und mit schwenkbar ange
ordneten und lösbar ausgebildeten Anschlagfahnen (23, 24) für
Kettengeschirre (25) ausgerüstet sind.
7. Maschinenschlitten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Stützplatte (18) des Transportauslegers (15) ein
Schlitten (30) schwenkbar angebracht ist, der an der gegen
überliegenden Seite Räder (33) oder Kufen aufweist, die über
einen Spindeltrieb (34) ein- bzw. ausziehbar gelagert sind.
8. Maschinenschlitten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützplatte (18) des Transportauslegers (15) aus- und
einziehbar ausgebildete Stützräder (36) zugeordnet sind.
9. Maschinenschlitten nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagpunkte (19, 20) an der Stützplatte (18)
senkrecht zur Plattenebene verschiebbar angeordnete Klemmen
(37, 38) aufweisen.
10. Maschinenschlitten nach Anspruch 1 oder Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagpunkte (19, 20) als über die Stützplatte (18)
vorstehende Ösen und die Anschlagfahnen (23, 24) als den min
destens zwei Ösen angepaßte Ausnehmungen (29) aufweisende und
zugleich ein Kettenschloß (28) festlegende Schwenkfahnen aus
gebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873731740 DE3731740C2 (de) | 1987-09-22 | 1987-09-22 | Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Verwendung als Transportschlitten |
| DE8717925U DE8717925U1 (de) | 1987-09-22 | 1987-09-22 | Einrichtung zum Herrichten von Streben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873731740 DE3731740C2 (de) | 1987-09-22 | 1987-09-22 | Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Verwendung als Transportschlitten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3731740A1 DE3731740A1 (de) | 1989-04-06 |
| DE3731740C2 true DE3731740C2 (de) | 1994-05-26 |
Family
ID=6336511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873731740 Expired - Fee Related DE3731740C2 (de) | 1987-09-22 | 1987-09-22 | Maschinenschlitten einer Schrämmaschine für die Verwendung als Transportschlitten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3731740C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102352772B (zh) * | 2011-11-07 | 2013-01-16 | 兖矿集团有限公司 | 转载机全封闭伸缩式安全防护装置 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB755050A (en) * | 1953-05-27 | 1956-08-15 | Gewerk Auguste Victoria | Devices for use in mechanical coal cutting |
| DE7907552U1 (de) * | 1979-03-17 | 1979-06-28 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Schildtransportvorrichtung |
| GB2177033B (en) * | 1985-06-26 | 1988-11-09 | Anderson Strathclyde Plc | Self-propelled roof drilling and bolting trolley |
-
1987
- 1987-09-22 DE DE19873731740 patent/DE3731740C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3731740A1 (de) | 1989-04-06 |
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