DE3731379A1 - Strickmaschine mit fadenwechseleinrichtung - Google Patents
Strickmaschine mit fadenwechseleinrichtungInfo
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- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
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- D04B15/58—Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
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- D04B15/482—Thread-feeding devices comprising a rotatable or stationary intermediate storage drum from which the thread is axially and intermittently pulled off; Devices which can be switched between positive feed and intermittent feed
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine mit einer
Fadenwechseleinrichtung mit mindestens einer Knotvorrich
tung, mit einer Fadenspeichervorrichtung, die zwischen der
Knotvorrichtung und einer Fadenverarbeitungsstelle der
Strickmaschine angeordnet ist, und mit einer einen Mikro
prozessor und einen Knotdatenspeicher aufweisenden Steuer
einrichtung für die Fadenwechseleinrichtung, zu der ein
Sensor gehört, der von der Bewegung eines Maschinenteiles
abhängige Impulse liefert.
Bei Strickmaschinen werden in zunehmendem Maße Knotvor
richtungen als Fadenwechseleinrichtungen eingesetzt, bei
welchen bei einem Fadenwechsel der neue Faden an den alten
Faden angeknotet wird. Auf diese Weise lassen sich im Ge
strick genau lokalisierte Fadenwechselstellen erzielen,
was insbesondere bei einem Farbwechsel vorteilhaft ist.
Steuerungstechnisch ergibt sich aber das Problem, die
Knotvorrichtung und die Fadenzufuhr so zu steuern, daß der
Knoten auch genau an der gewünschten Fadenwechselstelle im
Gestrick erscheint. Die bisher bekannten Steuereinrichtun
gen zur Lösung des genannten Problemes haben den Nachteil,
daß eine größere Zahl von Sensoren erforderlich ist und
dementsprechend eine größere Anzahl von Meßdaten in der
Steuereinrichtung berücksichtigt werden muß, was den Auf
bau der Steuereinrichtung verkompliziert.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde,
bei einer Strickmaschine der eingangs genannten Art die
Steuereinrichtung für die Fadenwechseleinrichtung zu ver
einfachen, ohne dadurch ihre Genauigkeit und Betriebs
sicherheit zu vermindern.
Die gestellte Aufgabe wird bei einer Strickmaschine mit
den eingangs genannten Einrichtungen erfindungsgemäß da
durch gelöst, daß die Länge des über die Fadenspeichervor
richtung geführten Fadens zwischen jeder Knotvorrichtung
und der ihr zugeordneten Fadenverarbeitungsstelle auf
einem konstanten, in einem Speicher der Steuereinrichtung
festgehaltenen Wert gehalten ist, und daß der die be
wegungsabhängigen Impulse liefernde Sensor ein von der
Nadelteilung eines Nadelbettes unabhängiger Weggeber mit
festgelegter Impulszahl pro Weglängeneinheit ist.
Indem die Länge des Fadens zwischen der Knotvorrichtung
und der Fadenverarbeitungsstelle konstant gehalten und
auch die für eine gewünschte Maschenlänge erforderliche
Fadenlänge abgespeichert wird, können in der erfindungs
gemäß ausgebildeten Steuereinrichtung gesonderte Sensoren,
welche die Garnbewegung zu einem Fadenspeicher und die
Garnbewegung von einem Fadenspeicher weiter zur Fadenver
arbeitungsstelle erfassen und entsprechend im Mikroprozes
sor der Steuereinrichtung zu verwertende Daten liefern,
entfallen. Dadurch wird eine wesentliche Vereinfachung der
Steuereinrichtung und eine Beschleunigung des Steuerab
laufes erzielt. Eine weitere Vereinfachung der Steuerein
richtung ergibt sich dadurch, daß ein von der Nadelteilung
eines Nadelbettes unabhängiger Weggeber verwendet wird,
der über die gesamte Weglänge eine vorgegebene Impulszahl
liefert, unabhängig davon, ob es sich um eine Strick
maschine mit feiner oder gröberer Nadelteilung handelt.
Der Weggeber erbringt den zusätzlichen Vorteil, daß jeder
seiner Impulse eine bestimmte Stelle des Nadelbettes be
zeichnet. Eine Vereinfachung der Signalauswertung und
damit auch des Aufbaus der Steuereinrichtung kann mit
einem Weggeber erzielt werden, der zusätzlich nach jeder
Weglänge, die der Gesamtlänge eines Nadelbettes ent
spricht, also bei Rundstrickmaschinen einer Nadelzylinder
umdrehung, einen Nullimpuls liefert, so daß die Impulse
für jede Wegstrecke neu von Null an aufgezählt werden.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß ein evtl. auf
einer Wegstrecke auftretender Fehler, etwa eine Verschie
bung einer Knotenlage im Gestrick, auf die nachfolgenden
Wegstrecken nicht weitergegeben wird. Fehler könnten sich
also nicht aufaddieren.
Durch die Maßnahmen gemäß der Erfindung läßt sich eine
Knotvorichtung so sicher steuern, daß sich eine schwierig
zu verwirklichende Kontrolle der Steuereinrichtung über
eine Ortung der Knotenlage im Gestrick erübrigen kann.
Unter der vorstehend genannten Fadenspeichervorrichtung
sind in erster Linie Speichertrommeln zu verstehen, über
welche der Faden in mehreren Windungen gelegt ist. Diese
Speichertrommeln können in sog. Fournisseuren angeordnet
sein und entweder als kontinuierlich angetriebene oder
feststehende Speichertrommeln ausgebildet sein. Im erste
ren Falle bilden die Speichertrommeln keine echten Faden
speicher, sondern bewirken durch eine von der jeweiligen
Betriebsgeschwindigkeit der Strickmaschine und vom Faden
verbrauch abhängige Bewegung eine positive Fadenzufuhr zur
Fadenverarbeitungsstelle, wo der Faden entsprechend mit
gleichbleibender Spannung und Fadenmenge zugeführt wird.
Im anderen Falle, bei feststehender Speichertrommel, bil
det die Trommel einen echten Fadenspeicher, auf welchen
der Faden mittels eines ersten Fadenfingers aufgewickelt
und mittels eines zweiten Fadenfingers abgewickelt wird.
In jedem Falle wird bei der erfindungsgemäß ausgebildeten
Strickmaschine zur Gewährleistung einer konstant bleiben
den Fadenlänge zwischen der Knotvorrichtung und der Faden
verarbeitungsstelle immer die gleiche Windungszahl einge
halten, was bei einer Fadenspeichervorrichtung mit fest
stehender Speichertrommel dadurch gewährleistet werden
kann, daß den Wickelfingern eine Synchronbewegung aufge
zwungen wird, beispielsweise der zweite Wickelfinger durch
den von den verarbeitenden Nadeln ausgeübten Fadenzug in
Drehung versetzt und an einem Impulsgeber vorbeibewegt
wird, dessen Impulse einen den ersten Wickelfinger bewe
genden Schrittmotor betätigen, der den ersten Wickelfinger
zu einer synchronen Nachlieferung von Faden auf die Spei
chertrommel zwingt.
Eine weitere Vereinfachung der Steuereinrichtung läßt sich
dadurch erzielen, daß Teile der Steuereinrichtung an den
einzelnen Knotvorrichtungen angeordnet werden, beispiels
weise ein einstellbarer Fadenlängenspeicher und natürlich
Sensoren, welche die Stellung von Knotvorrichtungsteilen
überwachen können. Die Fadenlänge zwischen Knotvorrichtung
und Fadenverarbeitungsstelle kann bei den mehreren Knot
vorrichtungen unterschiedlich sein. Sie und die für eine
gewünschte Maschenlänge erforderliche Fadenlänge wird an
jeder Knotvorrichtung vor Beginn des Strickvorgangs gemes
sen und an den einzelnen Knotvorrichtungen oder an der
zentralen Steuereinrichtung individuell in den Fadenlän
genspeicher eingegeben.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des Erfindungs
gegenstandes anhand der Zeichnung näher er
läutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine schematische Blockdarstellung der erfin
dungswesentlichen Teile einer Fadenwechselein
richtung an einer Rundstrickmaschine zur Her
stellung von Bindungen mit gleichbleibendem
Fadenverbrauch;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der
Fadenwechseleinrichtung einer Rundstrickmaschine
zur Herstellung von Bindungen mit wechselndem
Fadenverbrauch, z. B. für Jacquardmuster oder
Intarsienmuster;
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 vergrößerte Darstellung
eines Speicher-Fournisseurs, teilweise im ver
tikalen Längsschnitt.
In Fig. 1 ist eine Knotvorrichtung 10 einer Fadenwechsel
einrichtung nur schematisch als Kästchen dargestellt. Der
Einzelaufbau der Knotvorrichtung interessiert hier nicht.
Der Knotvorrichtung sind vier Fäden 11, 12, 13 und 14 zu
geführt, zwischen denen gewechselt werden kann, indem ein
ausgewählter neuer Faden an den bisher benutzten Faden,
beispielsweise 11, angeknüpft wird. Der jeweils ausgewähl
te Faden 11-14 wird von der Knotvorrichtung 10 über einen
sog. Positiv-Fournisseur 15 zu einer Fadenverarbeitungs
stelle 16 einer schematisch durch ihren Nadelzylinder 17
angedeuteten Rundstrickmaschine geführt. In dem Positiv-
Fournisseur ist der Faden in mehreren Winderungen über
eine Speichertrommel 18 gelegt, die mittels eines An
triebsbandes 19 in Abhängigkeit vom Fadenverbrauch und von
der Umdrehungsgeschwindigkeit des Nadelzylinders 17 der
Rundstrickmaschine angetrieben wird. Durch den Positiv-
Fournisseur 15 wird der jeweilige Faden 11-14 der Faden
verarbeitungsstelle 16 zwangsweise in der benötigten Menge
und damit mit einer gleichbleibenden Spannung tangential
zugeführt. Durch den Zwangsantrieb der Speichertrommel 18
ist sichergestellt, daß immer die gleiche Menge von Faden
auf die Speichertrommel 18 nachgewickelt wird, wie am un
teren Ende von der Speichertrommel 18 tangential abgezogen
wird. Dementsprechend ist bei jeder Betriebsgeschwindig
keit des Nadelzylinders 17 die Länge des Fadens, der sich
von der Knotvorrichtung 10 über den Positiv-Fournisseur 15
zu einer Fadenverarbeitungsstelle 16 der Rundstrick
maschine erstreckt, immer gleich groß. Jedes System hat
eine Speichertrommel, und jede Speichertrommel trägt die
gleiche Zahl von Fadenwindungen.
Rundstrickmaschinen sind überwiegend mehrsystemig ausge
bildet, und jedem System kann eine eigene Knotvorrichtung
10 zugeordnet sein. Alle Knotvorrichtungen 10 einer Rund
strickmaschine sind mit einer gemeinsamen Steuereinrich
tung 20 gekoppelt, weisen aber jede einen eigenen Steuer
teil 21 auf, der Teil der Gesamtsteuereinrichtung der
Rundstrickmaschine ist. Zur Steuereinrichtung 20 gehört
ein Weggeber, der bei der dargestellten Rundstrickmaschine
als Winkeldrehgeber 22 ausgebildet ist und antriebsmäßig
mit dem umlaufenden Nadelzylinder 17 der Rundstrickmaschi
ne gekoppelt ist. Der Winkeldrehgeber liefert über eine
volle Umdrehung des Nadelzylinders 17 eine festgelegte
Impulszahl und nach einer vollen Nadelzylinderumdrehung
einen Nullimpuls über eine Steuerleitung 23 in die zentra
le Steuereinrichtung 20 und in die Steuerteile 21. Die
Steuereinrichtung 20 weist für jede angeschlossene Knot
vorrichtung 10 und deren Steuerteil 21 eine besondere
Schnittstelle auf. Über eine erste Steuerverbindung 24
erhält die Knotvorrichtung 10 von der zentralen Steuerein
richtung 20, die einen nicht dargestellten Mikroprozessor
und einen Musterspeicher umfaßt, Befehlsimpulse, wenn
geknotet werden soll. Außerdem werden über diese Verbin
dung 24 Rückmeldesignale der Knotvorrichtung 10 zur
Steuereinrichtung 20 geleitet. Über eine zweite Steuerver
bindung 25 erhält der Steuerteil 21 der Knotvorrichtung 10
die Taktimpulse des Winkeldrehgebers, und über eine dritte
Steuerverbindung 26 den vom Winkeldrehgeber 22 gelieferten
Nullimpuls. Im Steuerteil 21 jeder Knotvorrichtung 10 kann
in nicht dargestellter Weise mindestens ein einstellbarer
Fadenlängenspeicher untergebracht sein und ist mindestens
eine durch die Taktimpulse des Winkeldrehgebers und dessen
Nullimpuls betätigte Zählstufe angeordnet. Der Steuerteil
21 kann auch einen eigenen Mikroprozessor aufweisen, der
aus den von der zentralen Steuereinrichtung 20 gelieferten
Signalen unter Berücksichtigung individueller Schaltver
zögerungszeiten bei den einzelnen Knotvorrichtungen 10 den
Zeitpunkt des Auslösesignals zur Knotenbildung geschwin
digkeitsabhängig bestimmt. Die Maschinengeschwindigkeit
wird aus den Taktimpulsen/Zeiteinheit des Weggebers be
stimmt.
Es kann aber auch ein zentraler Mikroprozessor in der
Steuereinrichtung 20 untergebracht sein, dem die am
Steuerteil 21 einer jeden Knotvorrichtung eingestellten
Daten zugeleitet werden und der dann für jede Knotvorrich
tung 10 die Auslösesignale zur Knotenbildung errechnet und
zeitgerecht liefert.
Die Impulszahl des Winkeldrehgebers über eine volle Um
drehung des Nadelzylinders 17 ist festgelegt, unabhängig
vom Durchmesser des Nadelzylinders und von seiner Nadel
teilung. Somit kann die Steuereinrichtung an jeder Rund
strickmaschine ohne große Anpassungsprobleme eingesetzt
werden. Die Zählstufe im Steuerteil 21 jeder Knotvorrich
tung 10 wird nach jeder Umdrehung des Nadelzylinders 17
wieder auf Null zurückgestellt.
Aus den Taktimpulsen des Winkeldrehgebers 22 läßt sich zu
jedem Zeitpunkt die augenblickliche Geschwindigkeit der
Strickmaschine errechnen und bei der Bestimmung des Zeit
punktes der Knotenbildung mitberücksichtigen. In der zen
tralen Steuereinrichtung 20 ist im Musterspeicher auch der
Fadenverbrauch pro Nadel bei der Maschenbildung fesgehal
ten, und dementsprechend die proportional zum Antrieb des
Nadelzylinders 17 gehaltene Antriebsgeschwindigkeit des
Positiv-Fournisseurs 18 eingestellt.
Mit der beschriebenen Steuereinrichtung läßt sich Ringel
ware und Intarsienware herstellen, bei welcher die in ver
schiedenen Maschenreihen auftretenden Knoten genau verti
kal untereinanderliegen oder an bestimmten Stellen pla
ziert sind.
Fig. 2 zeigt die Ausbildung der Fadenwechseleinrichtung
für Rundstrickmaschinen, auf welchen Jacquardmuster
hergestellt werden sollen, wo also im Gegensatz zu dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, wo an allen Nadelverar
beitungsstellen 16 immer ein gleichbleibender Fadenver
brauch angenommen worden ist, der Fadenverbrauch an den
einzelnen Fadenverarbeitungsstellen 16 schwankt. Auch in
Fig. 2 ist eine Fadenverarbeitungsstelle 16 durch eine
Nadel schematisch angedeutet und sind für alle gleichen
Teile wieder die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 ver
wendet. Die Einrichtung unterscheidet sich von der Ein
richtung nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß anstelle
eines Positiv-Fournisseurs 15 ein echter Speicher-Fournis
seur 30 vorgesehen ist, der eine stationäre Speichertrom
mel 18′ aufweist. Der jeweils von der Knotvorrichtung 10
kommende Faden 11-14 wird mittels eines ersten antreibba
ren Wickelfingers 31 auf die feststehende Fadentrommel 18′
aufgewickelt. Mittels eines zweiten umlaufenden Wickelfin
gers 32 wird der Faden von der feststehenden Speichertrom
mel 18′ abgezogen und zu einer Fadenverarbeitungsstelle 16
geleitet. Der Fadenabzug kann durch zwangsweisen Antrieb
des zweiten Wickelfingers 32 erfolgen. Im vorliegenden
Falle ist angenommen, daß die Drehbewegung des zweiten
Wickelfingers 32 durch den von den Nadeln an der Fadenver
arbeitungsstelle 16 auf den Faden 11 ausgeübten Zug be
wirkt wird. Jede Drehbewegung des zweiten Wickelfingers 32
wird an einer mitbewegten Scheibe 33 mittels Sensoren 34
festgestellt. Mit von den Sensoren 34 gelieferten Impulsen
wird ein Zwangsantrieb des ersten Wickelfingers 31 über
einen in Fig. 2 nicht dargestellten Antriebsmotor dahin
gehend bewirkt, daß sofort so viel Fadenlänge vom ersten
Wickelfinger 31 auf die Speichertrommel 18′ nachgewickelt
wird, wie vom zweiten Wickelfinger 32 abgezogen wird.
Dadurch ist die für die Steuereinrichtung wichtige Bedin
gung erfüllt, daß die Länge des Fadens zwischen der Knot
vorrichtung 10 und der zugeordneten Fadenverarbeitungs
stelle 16 immer die gleiche ist. Ein nur schematisch ange
deutetes Getriebe 35 stellt sicher, daß bei rotierenden
Wickelfingern die Speichertrommel feststeht.
Fig. 3 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines Speicher-
Fournisseurs 30′. In einem gemeinsamen Träger 36 ist die
feststehende Speichertrommel 18′ angeordnet und sind die
beiden Wickelfinger 31 und 32 koaxial zur Speichertrommel
18′ drehbar gelagert. Der erste Wickelfinger 31 wird
mittels eines im Träger 36 angeordneten Schrittmotors 37
angetrieben, mit welchem er über einen endlosen Zahnriemen
38 antriebsmäßig verbunden ist. Der zweite Wickelfinger 32
ist mit einer Aluminiumscheibe 33 fest verbunden, die an
ihrem Rand gezahnt sein kann und beim Umlauf des Wickel
fingers in einem optischen Sensor 34, der von einer Licht
quelle 39 beaufschlagt wird, Impulse erzeugt, die zum An
trieb des Schrittmotors 37 und damit des ersten Wickel
fingers 31 verwertet werden. Gleichzeitig dient die Alumi
niumscheibe 33 als Wirbelstrom-Bremsscheibe im Zusammen
wirken mit einer Wicklung 40.
Claims (10)
1. Strickmaschine mit einer Fadenwechseleinrichtung mit
mindestens einer Knotvorrichtung, mit einer Faden
speichervorrichtung, die zwischen der Knotvorrichtung
und einer Fadenverarbeitungsstelle der Strickmaschine
angeordnet ist, und mit einer einen Mikroprozessor und
einen Knotdatenspeicher aufweisenden Steuereinrichtung
für die Fadenwechseleinrichtung, zu der ein Sensor ge
hört, der von der Bewegung eines Maschinenteiles ab
hängige Impulse liefert,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des über die
Fadenspeichervorrichtung (15, 30) geführten Fadens
(11-14) zwischen jeder Knotvorrichtung (10) und der
ihr zugeordneten Fadenverarbeitungsstelle (16) auf
einem konstanten, in einem Speicher der Steuereinrich
tung (20/21) festgehaltenen Wert gehalten ist, und daß
der die bewegungsabhängigen Impulse liefernde Sensor
ein von der Nadelteilung eines Nadelbettes unabhängi
ger Weggeber (22) mit festgelegter Impulszahl pro
Weglängeneinheit ist.
2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Weggeber nach jeder Weglänge, die der
Gesamtlänge eines Nadelbettes entspricht, einen Null
impuls liefert.
3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Weggeber ein Winkeldrehgeber
(22) mit einer festgelegten Impulszahl pro Maschinen
umdrehung ist, der an einer festgelegten Umfangsstelle
der Maschine mindestens einen Nullimpuls liefert.
4. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Fadenspeichervorrichtung
(15) ein in Abhängigkeit vom Fadenverbrauch und/oder
von der Maschinengeschwindigkeit angetriebener Four
nisseur für eine positive Fadenzufuhr zur Fadenver
arbeitungsstelle (16) ist, dessen angetriebene Faden
speichertrommel (18) eine vorgegebene Anzahl von
Fadenwindungen trägt.
5. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Fadenspeichervorrich
tung (30) eine feststehende Fadenspeichertrommel
(18′), einen ersten Wickelfinger (31) zum Aufwickeln
eines Fadens (11-14) auf die Fadenspeichertrommel
(18′) und einen zweiten Wickelfinger (32) zum Ab
wickeln des Fadens (11-14) von der Fadenspeichertrom
mel (18′) aufweist, und daß beide Wickelfinger (31,
32) synchron antreibbar sind.
6. Strickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der zweite Wickelfinger (32) an einem Impuls
geber (34) vorbeibewegbar ist, dessen Impulse einen
den ersten Wickelarm (31) bewegenden Schrittmotor (37)
betätigen.
7. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß an jeder Knotvorrichtung
(10) als Teile der Steuereinrichtung (20/21) min
destens ein einstellbarer Fadenlängenspeicher und die
Stellung von Knotvorrichtungsteilen überwachende Sen
soren angeordnet sind.
8. Strickmaschine nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß an jeder Knotvorrichtung (10) zusätzlich
als Teile der Steuereinrichtung (20/21) eine vom Weg
geber (22) getaktete und durch den Nullimpuls zurück
stellbare Zählstufe oder ein anderer Weglängenspeicher
angeordnet ist.
9. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuerein
richtung (20) oder die Steuereinrichtungsteile (21)
zusätzlich einen einstellbaren Fadenlängenspeicher für
die Fadenlänge pro Masche aufweist.
10. Strickmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Wickelfinger (32) mit einer
Wirbelstrombremse (33/40) gekoppelt ist.
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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1990
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