DE3731361A1 - Schalter mit einem in sich geschlossenen elektronischen ausloese-betaetigungsglied - Google Patents
Schalter mit einem in sich geschlossenen elektronischen ausloese-betaetigungsgliedInfo
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Description
Die deutsche Patentanmeldung P 37 19 899 beschreibt einen
Schalter mit gekapseltem Gehäuse, der ein gemeinsames Auslöse
einheit- und Zubehör-Modul für die Feldinstallation einer
optionalen Zubehörfunktion enthält. Der Schalter enthält die
Stromfühlertransformatoren und eine Signalverarbeitungselek
tronik innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses mit dem Schalter-
Stellmechanismus. Der kombinierte Auslöseeinheit- und Zubehör-
Modul sorgt für Überstrom-, Shuntauslöse- und Unterspannungs-
Auslösevermögen des Schalters durch eine gemeinsame Auslöse-
Betätigungsanordnung. Dort ist auch die mechanische Wechsel
wirkung des Auslöseeinheit- und Zubehör-Modul mit dem Unter
brechungsmechanismus des Schalters näher erläutert.
Es wurde auch bereits ein kompakter Schalter-Betätigungs
mechanismus gefunden, der teilweise automatisch gefertigt
werden kann und der in Schaltern unterschiedlicher Nennströme
austauschbar ist.
Schalter mit gekapseltem Gehäuse sorgen für einen Überstrom
schutz, indem sie auf Stromwerte innerhalb eines zu schützenden
Schaltkreises ansprechen, die oberhalb vorbestimmter Strom
schwellwerte liegen. In Haushaltsschaltern und Industrie
schaltern mit kleineren Nennströmen spricht eine thermisch
magnetisch arbeitende Auslöseeinheit auf derartige Strom
schwellwerte an, indem sie den Betätigungsmechanismus in
Betrieb setzt, um die Kontaktstücke des Schalters zu trennen.
Elektronische Auslöseeinheiten werden zweckmäßigerweise in
Industrieschaltern mit höheren Nennströmen verwendet und er
fordern ein Zwischenstellglied, um den Betätigungsmechanismus
in Betrieb zu setzen, was gewöhnlich in Form einer magnetisch
verriegelten Magnetspule geschieht. Ein Stromimpuls zur Magnet
spule erzeugt einen entgegengesetzt gerichteten Magnetfluß,
wodurch das Betätigungsglied unter der Vorspannung durch eine
gespannte Feder freigegeben wird. Wenn eine gemeinsame Über
strom- und Zubehörauslöseeinheit in einem derartigen Industrie
schalter verwendet wird, muß eine zusätzliche Verknüpfungs
schaltung für jede Zubehörfunktion vorgesehen sein. Die Über
stromschutz-Verknüpfungsschaltung wird durch den elektronischen
Signalprozessor für die Auslöseeinheit gebildet, der allein
auf Überstromzustände anspricht. Getrennte Logikschaltungen
sind für Unterspannungs-Auslöseeinheiten und Shunt-Auslöse
einheiten erforderlich.
Erfindungsgemäß wird eine elektronische Steuerschaltung für
eine Unterspannungs-Auslöseeinheit geschaffen, die mit einer
gemeinsamen Betätigungseinrichtung gekoppelt ist, die getrennt
für ein Überstrom-Auslösevermögen sorgt. Die elektronischen
Schaltungskomponenten für die Unterspannungs-Auslöseeinheit
werden durch eine getrennte Schaltkarte getragen, die
einteilig mit der Unterspannungs-Auslösespule ausgebildet ist.
Die Erfindung wird nun mit weiteren Merkmalen und Vorteilen
anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht von oben auf einen
Schalter mit einem elektronischen Auslöse-
Betätigungsmodul gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Teil des in Fig. 1
gezeigten Schalters.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht von oben auf ein
elektronisches Auslöse-Betätigungsmodul gemäß Fig. 1.
Fig. 4 zeigt ein Schaltbild der Steuerschaltung für die
in Fig. 3 gezeigte Unterspannungs-Auslösespule.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung der Unterspannungs-
Auslösestromkurve durch den FET in der in Fig. 4
gezeigten Schaltungsanordnung.
Fig. 6 ist ein Schaltbild einer anderen Steuerschaltung
für die Unterspannungs-Auslösespule gemäß Fig. 3.
Fig. 1 zeigt einen Industrieschalter 10 mit gekapseltem
Gehäuse für kleinere Nennströme, wie er beispielsweise in
Lichtschalttafeln verwendet wird. Der Schalter enthält ein
Kunststoffgehäuse 11 und einen Kunststoffdeckel 12, der an
dem Gehäuse durch Nieten oder Schrauben befestigt ist. In
dem Gehäuse ist eine Kreuzstabanordnung 13 mit einem bewegbaren
Kontaktarm 14 angeordnet, der von der Anordnung 13 ausgeht und
ein bewegbares Kontaktstück 15 an dem einen Ende trägt, das
mit einem feststehenden Kontaktstück 16 in Verbindung steht,
um den elektrischen Stromkreis durch den Schalter zu
schließen. Ein Betätigungsmechanismus (9) ist über der Kreuzstab
anordnung angeordnet und steht mit dem bewegbaren Kontaktarm
in Verbindung für eine automatische Trennung der Kontaktstücke,
wenn die mechanische Betätigungsanordnung 19, die auf dem
elektronischen Betätigungsmodul 18 (im folgenden "Betätigungs
modul" genannt) angeordnet ist, auf eine Auslösestabverlänge
rung 21 schlägt, um den Betätigungsmechanismus in Betrieb zu
setzen. Wie in der eingangs genannten deutschen Patentanmeldung
P 37 19 899 beschrieben ist, ist die mechanische Betätigungs
anordnung 19 magnetisch verriegelt gegen die Vorspannung einer
Druckfeder 20, die auf der Seitenwand der Betätigungseinrichtung
angebracht ist. Ein Handgriff 17 erstreckt sich durch den
Deckel für ein manuelles Öffnen und Schließen der Kontakt
stücke und zum Zurücksetzen des Betätigungsmechanismus nach
einer Auslösefunktion. Eine Zugangstür 23, die auf dem Deckel
angebracht ist, sorgt für einen Zugang zu der Betätigungsan
ordnung mittels einer Öffnung 22, die durch den Deckel hindurch
führt.
Der Betätigungsmodul 18 ist in Fig. 2 gezeigt, wobei der
Deckel abgenommen ist für einen Zugang zu der Unterspannungs-
Auslösespule 26 und der Shunt-Auslösespule 27, die in der
Betätigungsanordnung enthalten sind. Eine Unterspannungs-
Steuerschaltung ist auf der Unterspannungs-Schaltkarte 28
angeordnet, die einteilig mit der Unterspannungs-Spulen
halterungsstruktur ausgebildet ist und zwei elektrische
Verbindungsstücke 40 gehen von der Unterspannungs-Schaltkarte
aus, um elektrische Eingangssignale zur Unterspannungsspule
zu liefern. Eine Shunt-Auslöse-Steuerschaltung ist auf der
Shunt-Auslöse-Schaltkarte 29 angeordnet, und zwei elektrische
Verbindungsglieder 39 gehen von der entsprechenden Schaltkarte
aus, um der Shunt-Auslösespule Eingangssignale zuzuführen.
Zwei Stromtransformatoren 25 liefern elektrische Eingangs
größen von den Lastanschlüssen 24 zum Signalprozessor der
Auslöseeinheit, der auf der Schaltkarte 51 für die Auslöse
einheit unter dem Betätigungsmodul 18 angeordnet ist. Die
magnetische Verriegelung 52 verwendet einen Anker 30 (siehe
Fig. 3), um den Betrieb der mechanischen Betätigungsanordnung
19 in bezug auf die Auslösestabverlängerung 21 und den
Schalter-Betätigungsmechanismus 9 zu steuern, wie es in der
eingangs genannten deutschen Patentanmeldung P 37 19 899
beschrieben ist.
Die Betriebsanordnung des Ankers 30, der auf der Innenseite
des Zubehördeckels 31 angeordnet ist und gegen den Deckel
durch eine Druckfeder 32 vorgespannt ist, wird am besten aus
Fig. 3 deutlich. Die integrale Anordnung der Unterspannungs-
Auslösespule 26 mit der Unterspannungs-Schaltkarte 28
gestattet, daß die Unterspannungs-Auslösespule in einem
einzigen Arbeitsgang auf den einen Schenkel 34 des U-förmigen
Stators 33 abgesenkt werden kann. Der Magnet 60, der auf dem
Oberteil des Schenkels 34 angebracht ist, sorgt für den
notwendigen Magnetfluß zum magnetischen Stator 33, um den
Anker 30 gegen die auslösende Vorspannung der Druckfeder
festzuhalten. Die gleiche integrale Anordnung der Shunt-
Auslösespule 27 auf der Shunt-Schaltkarte 29 gestattet, daß
die Shunt-Auslösespule nach unten auf den anderen Schenkel 35
des Stators oben auf der Auslösespule 36 angeordnet werden
kann, die vorher auf diesem Schenkel angeordnet wird. Die
Leiter 37 der Auslösespule verbinden direkt die Auslösespule
mit der Schaltkarte 51 der Auslöseeinheit, die in Fig. 2
gezeigt ist. Der U-förmige Stator 33 wird dann in dem Gehäuse
38 angeordnet und der Deckel 31 wird angebracht, um automatisch
bzw. selbsttätig den Anker 30 mit beiden Schenkeln 34, 35 des
Stators auszurichten, um die Anordnung des Betätigungsmoduls
18 zu vervollständigen. Die Unterspannungs-Auslösespule 26
enthält einen magnetischen Shunt (Nebenschluß) 61, der
den Magnetfluß durch den Stator 33 verkleinert, der durch den
Permanentmagneten 60 erzeugt wird, der auf dem Oberteil des
Statorschenkels 34 angeordnet ist, so daß die magnetische
Kraft auf den Anker 30 nicht ausreicht, den Anker gegen die
Vorspannung der Druckfeder 32 festzuhalten, wenn die Unter
spannungs-Auslösespule nicht erregt ist.
Die Steuerschaltung 41 für den Betrieb der Unterspannungs-
Auslösespule 26 ist in Fig. 4 gezeigt und enthält zwei
Anschlüsse 43, 44 für eine Verbindung mit einer externen
Schaltungsanordnung, die ein Unterspannungs-Auslösesignal
zu einer positiven und negativen Sammelleitung 45, 46 durch
einen Brückengleichrichter 42 zuführt, der aus Dioden D 1 bis
D 4 besteht. Die positive Sammelleitung (Bus) ist mit einem
Schenkel eines Spannungsteilers verbunden, der aus Widerständen
R 1, R 2 besteht. Das Signal aus dem positiven Bus generiert
eine Prüfspannung über dem Widerstand R 1, die an die Basis
eines bipolaren Transistorschalters 48 über eine Zener-Diode
47 und einen Leiter 53 angelegt ist. Die Zener-Diode schaltet
bei einer vorbestimmten Klemmspannung von etwa 70% des
Unterspannungs-Auslösesignals durch, das über den Anschlüssen
43, 44 auftritt. Der Widerstand R 2 bildet den anderen Schenkel
des Spannungsteilers und ein Widerstand R 3 verbindet die
Zener-Diode mit dem Emitter des Transistorschalters 48. Wenn
der Transistor durchgeschaltet, fließt ein Strom zwischen
den Sammelleitern 45, 46 durch einen Feldeffekttransistor (FET)
49 und durch die Unterspannungs-Auslösespule 26, die sowohl
mit dem FET 49 als auch dem Transistorschalter 48 in Reihe
geschaltet ist. Eine Diode D 5 und ein Kondensator C 1 halten
einen relativ konstanten Spannungsabfall über der Unterspan
nungs-Auslösespule aufrecht, indem sie ein RC-Glied mit dem
Drahtwiderstand der Wicklung der Unterspannungs-Auslösespule
bilden. Die Funktion des FET 49 besteht darin, einen konstanten
Strom durch die Unterspannungs-Auslösespule über einem breiten
Schwankungsbereich in der Spannung des Unterspannungs-Auslöse
signals aufrechtzuerhalten, um Erwärmungseffekte auf ein
Minimum zu senken, die anderenfalls bei erhöhten System
spannungen auftreten würden und um auch eine konstante
magnetomotorische Kraft in dem magnetischen Kreis beizubehalten.
Die Arbeitsweise des FET wird aus der Stromkurve 50 in Fig. 5
deutlich, die den Strom durch die Unterspannungs-Auslösespule
in Reihe mit dem FET darstellt. Der konstante Strom durch den
FET wird durch den sogenannten "Kanaleffekt" innerhalb des
FET hervorgerufen, der den Strom durch den FET auf einem
konstanten vorbestimmten Wert zwischen einem Betriebsfenster
aufrechterhält, das zwischen einer Anfangsspannung V 0 über
dem FET und einer zweiten Spannung V 1 definiert ist, die in Fig. 5
gezeigt ist.
Eine vereinfachte Unterspannungs-Steuerschaltung 54 ist in
Fig. 6 gezeigt, wo die Anschlüsse 43, 44 mit positiven und
negativen Sammelleitungen 45, 46 durch den Brückengleichrichter
42 verbunden sind. Die Zener-Diode 47 ist über einen
Begrenzungswiderstand R 4 mit der positiven Sammelleitung 45
verbunden und mit der negativen Sammelleitung 46 über eine
programmierbare Stabilisierungs- bzw. Regler-Shunt-Diode 58 (im folgenden Regler-
Diode genannt) verbunden, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Die
Regler-Diode ist eine TL431 von der Firma Motorola, Inc.
Die Kathode ist durch einen Leiter 57 mit der Anode der
Zener-Diode 47 und der Basis des bipolaren Transistors 56
verbunden, der als ein Stromstabilisator und auch als Schalter wirkt.
Der Emitter des Transistors ist durch einen Leiter 62 mit dem
Referenzeingang der Regler-Diode und mit einem Rückführungs
widerstand R 5 verbunden. Der Kollektor des Transistors ist
mit der Unterspannungs-Auslösespule 26 verbunden, um die Spule
zu erregen, wenn der Spannungswert oberhalb der Zener-Diode
47 über ihrer Klemmspannung ist. Die Funktion der Regler-Diode
in Verbindung mit dem Widerstand R 5 und dem Transistor 46
besteht darin, einen konstanten Strom durch die Unterspannungs-
Auslösespule 26 aufrechtzuerhalten, wenn die an die Anschlüsse
43, 44 angelegte Spannung größer als die Klemmspannung der
Zener-Diode ist. Dies hält einen konstanten Strom durch die
Unterspannungs-Auslösespule aufrecht, um sowohl die in der
Spule verbrauchte Energie zu begrenzen als auch die magneto
motorische Kraft auf einem konstanten Wert zu halten. Der
Filterkondensator C 2 stellt sicher, daß die Spannung über der
Regler-Diode konstant bleibt.
Vorstehend wurde ein Schalter mit optionalen Zubehörmerkmalen
beschrieben, zu denen elektronische Steuerschaltungen integral
bzw. einteilig mit der Unterspannungs-Auslösespule und
Shunt-Auslösespule gehören, die darin enthalten sind. Die
Schaltungsanordnungen weisen minimale elektronische Komponenten
auf, die sowohl wirtschaftlich zu fertigen sind als auch
wirtschaftlich zu betreiben sind über lange Perioden einer
kontinuierlichen Benutzung.
Claims (10)
1. Schalter mit einer in sich geschlossenen elektronischen
Auslösebetätigung, gekennzeichnet durch:
einen Schalter mit einem ausgeformten Kunststoffgehäuse (11) und einem ausgeformten Kunststoffdeckel (12),
zwei trennbare Kontaktstücke (15, 16) in dem Gehäuse, die elektrisch mit einer zu schützenden elektrischen Schaltungs anordnung verbindbar sind und durch einen Betätigungsmechanismus (9) gesteuert sind, um die Kontaktstücke beim Auftreten eines Überstromzustandes durch die zu schützende Schaltungsanordnung zu trennen,
eine elektronische Betätigungseinrichtung (18) innerhalb des Schaltergehäuses (11), die mit dem Betätigungsmechanismus (9) in Verbindung steht, um den Betätigungsmechanismus für eine Trennung der Kontaktstücke in Betrieb zu setzen, wobei die elektronische Betätigungsanordnung (18) eine magnetische Verriegelung aufweist, die zum Halten eines mechanischen Betätigungsgliedes (19) entgegen der Vorspannung einer gespannten Feder (20) angeordnet ist, wobei die magnetische Verriegelung eine Unterspannungsspule (26) aufweist, die Magnetfluß liefert, um das mechanische Betätigungsglied in einer nicht-betätigenden Stellung zu halten, und
eine elektronische Unterspannungs-Auslöse-Steuerschaltung (41; 54) innerhalb des Schaltergehäuses, die mit der Unterspannungs- Auslösespule (26) verbunden ist und einen Gleichrichter (42), dessen Ausgang mit positiven bzw. negativen Sammelleitungen (45, 46) verbunden und dessen Eingang mit einem Unter spannungs-Auslösesignal verbunden ist, einen Spannungsteiler (R 1, R 2) zwischen den positiven bzw. negativen Sammelleitungen, dessen einer Schenkel mit der Basis eines Transistorschalters (48) über eine Zener-Diode (47) mit einer vorbestimmten Klemmspannung verbunden ist und eine Prüfspannung über der Zener-Diode entwickelt, die die Spannung über der zu schützenden Schaltungsanordnung darstellt, wobei die Unterspannungsspule mit dem Emitter und Kollektor des Transistorschalters und mit einem Feldeffekttransistor (49) in Reihe geschaltet ist, der den Strom durch die Unter spannungsspule (26) auf einem konstanten Wert hält, wobei die Zener-Diode (47) nicht-leitend ist, wenn die Prüfspannung kleiner als die vorbestimmte Klemmspannung ist, um dadurch den Transistorschalter zu sperren und den Stromfluß durch die Unterspannungs-Auslösespule zu unterbrechen.
einen Schalter mit einem ausgeformten Kunststoffgehäuse (11) und einem ausgeformten Kunststoffdeckel (12),
zwei trennbare Kontaktstücke (15, 16) in dem Gehäuse, die elektrisch mit einer zu schützenden elektrischen Schaltungs anordnung verbindbar sind und durch einen Betätigungsmechanismus (9) gesteuert sind, um die Kontaktstücke beim Auftreten eines Überstromzustandes durch die zu schützende Schaltungsanordnung zu trennen,
eine elektronische Betätigungseinrichtung (18) innerhalb des Schaltergehäuses (11), die mit dem Betätigungsmechanismus (9) in Verbindung steht, um den Betätigungsmechanismus für eine Trennung der Kontaktstücke in Betrieb zu setzen, wobei die elektronische Betätigungsanordnung (18) eine magnetische Verriegelung aufweist, die zum Halten eines mechanischen Betätigungsgliedes (19) entgegen der Vorspannung einer gespannten Feder (20) angeordnet ist, wobei die magnetische Verriegelung eine Unterspannungsspule (26) aufweist, die Magnetfluß liefert, um das mechanische Betätigungsglied in einer nicht-betätigenden Stellung zu halten, und
eine elektronische Unterspannungs-Auslöse-Steuerschaltung (41; 54) innerhalb des Schaltergehäuses, die mit der Unterspannungs- Auslösespule (26) verbunden ist und einen Gleichrichter (42), dessen Ausgang mit positiven bzw. negativen Sammelleitungen (45, 46) verbunden und dessen Eingang mit einem Unter spannungs-Auslösesignal verbunden ist, einen Spannungsteiler (R 1, R 2) zwischen den positiven bzw. negativen Sammelleitungen, dessen einer Schenkel mit der Basis eines Transistorschalters (48) über eine Zener-Diode (47) mit einer vorbestimmten Klemmspannung verbunden ist und eine Prüfspannung über der Zener-Diode entwickelt, die die Spannung über der zu schützenden Schaltungsanordnung darstellt, wobei die Unterspannungsspule mit dem Emitter und Kollektor des Transistorschalters und mit einem Feldeffekttransistor (49) in Reihe geschaltet ist, der den Strom durch die Unter spannungsspule (26) auf einem konstanten Wert hält, wobei die Zener-Diode (47) nicht-leitend ist, wenn die Prüfspannung kleiner als die vorbestimmte Klemmspannung ist, um dadurch den Transistorschalter zu sperren und den Stromfluß durch die Unterspannungs-Auslösespule zu unterbrechen.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kondensator (C 1) und eine Diode (D 5) beide der
Unterspannungs-Auslösespule (26) parallel geschaltet sind,
um eine konstante Spannung über der Unterspannungs-Auslösespule
aufrechtzuerhalten.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anode der Zener-Diode (47) mit der Basis des
Transistors (48) verbunden ist und die Kathode der Zener-Diode
mit dem einen Anschluß des ersten Widerstandes (R 1) des einen
Schenkels des Spannungsteilers verbunden ist.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweiter Widerstand (R 2) mit der einen Seite des
ersten Widerstandes (R 1) und der negativen Sammelleitung (46)
verbunden ist, um einen zweiten Schenkel des Spannungsteilers
zu bilden.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein dritter Schalter (R 3) zwischen den Emitter und die
Basis des Transistors (48) geschaltet ist.
6. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Betätigungseinrichtung (18) in einen Gehäuse
(38) des Schaltergehäuses (11) eingeschlossen ist und der
Schalterdeckel (12) eine Zugangstür (23) zu dem Gehäuse der
Betätigungseinrichtung aufweist.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugangstür (43) ein rechtwinkliges Teil aus geformtem
Kunststoff aufweist, das über einer Zugangsöffnung (22) durch
das Schaltergehäuse (11) hindurch verschiebbar angeordnet
ist.
8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronische Unterspannungs-Auslöse-
Steuerschaltung eine Zener-Diode (47) und einen Strombe
grenzungs-Widerstand (R 4) aufweist, die miteinander und mit
der Kathode einer Stabilisierungs- bzw. Regler-Diode (58) verbunden sind, deren
Anode mit dem Emitter eines Transistorschalters (56) über
einen Rückführungswiderstand verbunden ist, der mit dem
Referenzeingang der Regler-Diode in Verbindung steht, wobei
die Basis des Transistorschalters (56) mit der Kathode der
Regler-Diode (58) verbunden ist und der Kollektor des
Transistorschalters (56) mit der Unterspannungs-Auslösespule
(26) verbunden ist, wodurch eine über der Zener-Diode
entwickelte Prüfspannung die Zener-Diode leitend macht, wenn
sie eine vorbestimmte Klemmspannung übersteigt, wodurch ein
Basisstrom zum Transistorschalter fließt, um die
Unterspannungs-Auslösespule zu erregen, wobei die Regler-Diode
den Strom durch die Unterspannungs-Auslösespule auf einem
konstanten Wert hält.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kondensator (C 2) parallel zur Regler-Diode (58)
geschaltet ist, um eine konstante Spannung über der Regler-
Diode aufrechtzuerhalten.
10. Schalter nach Anspruch 1 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronische Unterspannungs-Auslöse-
Steuerschaltung auf einer Schaltkarte (28) angeordnet ist,
die an der Unterspannungs-Auslösespule befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/911,179 US4706158A (en) | 1986-09-24 | 1986-09-24 | Circuit breaker with self-contained electronic trip actuator and undervoltage release control circuit |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3731361A1 true DE3731361A1 (de) | 1988-03-31 |
Family
ID=25429858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873731361 Withdrawn DE3731361A1 (de) | 1986-09-24 | 1987-09-18 | Schalter mit einem in sich geschlossenen elektronischen ausloese-betaetigungsglied |
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| CA (1) | CA1274872A (de) |
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| FR (1) | FR2604311B1 (de) |
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| MX (1) | MX159828A (de) |
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