DE373022C - Liege- und Sitzmoebel - Google Patents
Liege- und SitzmoebelInfo
- Publication number
- DE373022C DE373022C DEP42557D DEP0042557D DE373022C DE 373022 C DE373022 C DE 373022C DE P42557 D DEP42557 D DE P42557D DE P0042557 D DEP0042557 D DE P0042557D DE 373022 C DE373022 C DE 373022C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- end walls
- furniture
- reclining
- seating furniture
- springs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 8
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C23/00—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
- A47C23/12—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
- A47C23/20—Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type of resilient sheet form
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
!DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AI 6. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 373022 KLASSE 34 g GRUPPE 11
(P42557
Josef Plamper in Komotau i. Böhmen.
Liege- und Sitzmöbel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein zerlegbares Liege- und Sitzmöbel, bei welchem das
Lager- bzw. Sitztudh über Rollen geführt ist und durch Federn gespannt gehalten wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die einheitliche Grundform des Möbels,
dessen Rahmen durch den zum Spannen des Lagertuches notwendigen Federzug sicher zusammengehalten
wird, mit Einrichtungen ίο ausgestattet ist, welche in einfachster Weise
die gerüstartige Verspreizung mehrerer Liegemöbel neben- und übereinander ermöglicht.
In der Zeichnung· ist der Erfindungsgeigenstand
in verschiedenen Verwendungsarten dargestellt.
AbKx ι zeigt eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 einen Grundriß, teilweise mit abgenommenem Tuche,
Abb. 3 einen Längsschnitt einer zum Ein-
hängen in ein Bettgestell 'bestimmten Liegeunterlage.
Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht eines als Tragbahre eingerichteten Liegemöbels,
Abb. 5 eine Vorderansicht einer Zusammenstellung solcher Tragbahren.
Die Grundform des zusammenlegbaren Sitz- und Liegemöbels ist einheitlich. Sie
besteht aus zwei rahmartigen Stirnwänden a, ίο in deren oberen Ecken zwei nach außen offene,
zueinander schräg gerichtete Schlitze b vorgesehen
sind. In letzteren lagern die Enden von Stäben oder Rohren c, auf welche kurze
Hülsen d aufgestreckt sind. In der Mitte der Unterseite der Stirnwände α ist ein nach unten
offener Schlitz e vorgesehen, so daß eine Schiene/ von unten in diese Schlitze eingeschoben
werden kann.
Ein Tuch g ist über die Hülsen d gespannt, dessen Längsränder durch ein- und aushängbare
Federn h lösbar an der Schiene f befestigt
sind. Dadurch bekommt die Grundform ■ des Möbels einen festen Zusammenhalt, indem
das Tuch und die Federn eine gegenseitige Verspreizung der Stangen c, f mit den Stirnwänden
bewerkstelligen. Dabei federt aber auch die durch das Tuch gebildete Sitz- oder ■
Liegefläche, indem die belasteten Stellen des- j selben sich unter Spannen der Federn einsenken.
Dies kann um so leichter geschehen, als sich hierbei die Hülsen d drehen. Der
Verdrehungswinkel der Hülsen entspricht dem Maße des Einsenkens. Durch diese Einrich- \
tung wird das Tuch geschont. Um das Möbel als Bett zu verwenden, braucht man nur die Stirnwände beispielsweise
mit den bekannten Schlitzen i zu versehen und die Liegeunterlage in die gewöhn- ;
liehen Haken der Kopf- und Fußwände von 1 Bettgestellen einzuhängen. !
Um die Liegeunterlage als Tragbahre zu verwenden, braucht man an den Stirn- j
wänden α nur die Lager k anzubringen und in '
diesen die Rohre I drehbar zu lagern. Je !
nachdem diese Rohre dann durch Vorsteckstifte im Lager K (siehe die in gestrichelten
Linien gezeichnete Lage) oder innerhalb der Gabel m festgehalten werden, ist die Liegeunterlage
als Tragbahre, als Feld- oder als Krankenbett verwendbar. Das Rohr I ist über
seine Drehachse η im Lager k zu einem Zapfen
ο verlängert, welcher bei der Einstellung des Rohres als Tragarm für die Verwendung
der Liegeunterlage als Bahre in einen Schlitz der Stirnwand α eingreift, der aber bei der
Verwendung der Liegeunterlage als Feld- oder Krankenbett als Stützzapfen dient, auf welchen
der Fuß eines über das untere Bett zu stellenden oberen Bettes aufgesetzt wird.
Wie aus Abb. 5 ersichtlich, können in dieser Weise gebildete Etagenbetten nebeneinander
aufgestellt und mittels der Schienen^ gegeneinander verspreizt werden. Die Schiene/»
ist an der Stirnwand'» drehbar gelagert und besitzt einen geschlitzten Kopf q, mit dem sie
über einen Stift r der Stirnwand des nebenstehenden Bettes geschoben wird.
Bei entsprechender Änderung der Abmessungen kann die Erfindung auch für Sitze
nutzbar gemacht werden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Liege- und Sitzmöbel mit einem durch Federn nachgiebig gespannten Lagertuch, das um drehbar gelagerte Hülsenstücke des Möbelrahmens gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenstücke (ß) auf Stäben (c) in nach oben offenen Schlitzen (b) von zwei Stirnwänden (a) gelagert sind, und daß die Unterseiten der Stirnwände nach unten offene Schlitze (e) haben, in welchen eine die Stirnwände verbindende Schiene (f) liegt, an der die das Lagertuch spannenden Fedem befestigt sind.
- 2. Liege- und Sitzmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (a) mit Einrichtungen ausgestattet sind, um sie in die Kopf- und Fußwände von Bettgestellen einhängen zu können.
- 3. Liege- und Sitzmöbel nach Anspruch ι mit an den Rahmenstirnwänden drehbar gelagerten, als Handhaben verwendbaren Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß letztere über die Drehachse verlängert und an den Enden zu Zapfen (0) ausgebildet sind, welche Abstützungen bei der gerüstartigen Zusammenstellung der Liegemöbel bilden.
- 4. Liege- und Sitzmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verspreizung von nebeneinandergestellten Liegemöbeln an den Stirnwänden (a) Spreizschienen (ρ) gelagert sind, welche mit ihrem geschlitzten Kopf (q) entweder an Stiften derselben Stirnwände oder der Stirnwände danebengestellter Liegemöbel festgelegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP42557D DE373022C (de) | 1921-07-26 | 1921-07-26 | Liege- und Sitzmoebel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP42557D DE373022C (de) | 1921-07-26 | 1921-07-26 | Liege- und Sitzmoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373022C true DE373022C (de) | 1923-04-06 |
Family
ID=7378724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP42557D Expired DE373022C (de) | 1921-07-26 | 1921-07-26 | Liege- und Sitzmoebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373022C (de) |
-
1921
- 1921-07-26 DE DEP42557D patent/DE373022C/de not_active Expired
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