DE3729008C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein zusammenpreßbares
elastisches System für gymnastische Kraft- und
Fitnessübungen, welches ein Rohr aufweist, in dessen
Öffnungen von jeder Seite jeweils eine an einem
zugehörigen Handgriff andrückbare Druckfeder hineinragt,
an deren vom Handgriff wegweisenden Ende ein
Federarretierteil angeordnet ist. Das System ist in
seiner Längsachse zusammenpreßbar und die Handgriffe
sind durch biegeschlaffe Zugelemente miteinander
verbunden.
Aus der DE-OS 28 08 352 ist ein Gymnastikgerät bekannt,
das ein Teleskopsystem mit Handgriffen an seinen beiden
Enden enthält, womit das Teleskopsystem mit beiden
Händen zusammenschiebbar ist. Das Teleskopsystem weist
ein Mittelrohr und zwei darüberschiebbare, mit je einem
der Handgriffe vereinigte Endrohre auf. Durch das
Mittelrohr hindurch in die beiden Endrohre hinein
erstreckt sich eine Schraubenfeder, die sich im Innern
der Handgriffe abstützt. Zu beiden Seiten der Endrohre
enthalten die Handgriffe Umlenkorgane in Gestalt
querverlaufender Rollen innerhalb entsprechender
Öffnungen an den Seiten der Handgriffe. Über diese
Umlenkorgane sind zwei endlose flexible Zugglieder
geführt, je eines auf jeder Seite des Teleskopsystems.
Durch ein Voneinanderwegbewegen der Zugglieder mittels
Muskelkraft des Benutzers werden die Handgriffe unter
Komprimierung der Feder einander angenähert.
Nachteilig ist, daß bei diesem Gymnastikgerät der
Kraftaufwand lediglich durch die vorhandenen Zugglieder
in begrenztem Rahmen variierbar ist. Dies geschieht
lediglich dadurch, daß im wesentlichen jeweils nur die
äußeren Zugglieder zur Verringerung des erforderlichen
Kraftaufwandes oder jeweils beide Zugglieder zur
Vergrößerung des Kraftaufwandes benutzt werden.
Differenzierte Schwierigkeitsgrade bei der Durchführung
von Übungen aber auch die Wahl des Schwierigkeitsgrades
bei Personenwechsel am Gymnastikgerät sind nur in eng
begrenztem Maße möglich.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Kraft- und
Fitness-Sportgerät der im Oberbegriff des
Hauptanspruches bezeichneten Art derart fortzubilden,
daß der benötigte Kraftaufwand beim Gebrauch des
Gerätes in vielfacher Weise variiert werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
das Rohr des zusammenpreßbaren elastischen Systems ein
Zwillingsrohr ist, in das von jeder Seite zwei
Druckfedern hineinragen, und das jedes Federarretierteil
als Arretierbolzen ausgebildet ist, der in seinem
jeweiligen Rohrteil gleitet und jeder Arretierbolzen
einzeln von jeweils einem Betätigungsglied von
außerhalb im Rohrinnenraum in expandierter Stellung
des Gerätes arretierbar ist. Dabei ragt in das eine
Teilrohr des Zwillingsrohres vom jeweiligen Ende jeweils
eine schwächere Druckfeder und in das andere Teilrohr
vom jeweiligen Ende jeweils eine stärkere Druckfeder
hinein. Jede der Druckfedern ist mit ihrem dem Handgriff
zugewandten Ende mittels eines Führungsstabes am
Handgriff befestigbar, so daß der Führungsstab bis in
den Arretierbolzen hineinragt und der Arretierbolzen auf
dem Führungsstab gleitet. In den Handgriffen sind
Umlenk- bzw. Befestigungsorgane für einzelläufige und
doppelläufige Zugelemente vorgesehen, die in einem
Bereich der Handgriffe oberhalb der Hand des Bedieners
verlaufen und angelenkt sind. In einer besonderen
Ausführungsform ist jeweils eines der endlichen
Zugelemente mit seinen Enden im gleichen Handgriff
befestigt und dabei über die Umlenkorgane des anderen
Handgriffes geführt.
Durch die Anordnung von jeweils zwei unterschiedlich
starken Druckfederpaaren in den Öffnungen des
Zwillingsrohres läßt sich der gewünschte Kraftaufwand
beim Gebrauch des Kraft- und Fitness-Sportgerätes in
großer Vielfalt variieren. Dies geschieht durch
Blockieren des entsprechenden Druckfederpaares mittels
eines Arretierelementes, vorzugsweise einer Sperrklinke,
außerhalb des Rohrinnenraumes. Dabei sind mehrere
Varianten herstellbar, nämlich durch Blockieren des
schwächeren Druckfederpaares, dem Blockieren des
stärkeren Druckfederpaares bzw. dem Blockieren einer
schwächeren Feder einerseits und einer stärkeren Feder
andererseits. Bei der Sperrung des schwächeren
Druckfederpaares ist eine geringere Kraftaufwendung
notwendig und somit besonders für Kinder, Frauen oder
für spezielle Gymnastik- oder Kraftübungen geeignet. Für
das Blockieren des stärkeren Druckfederpaares ist eine
hohe Kraftaufwendung notwendig, während die Blockierung
einer schwächeren und einer stärkeren Druckfeder einen
mittleren Kraftaufwand erfordert.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, keine dieser Federn
zu blockieren, so daß sich das Kraft- und
Fitness-Sportgerät problemlos zusammenschieben läßt.
Das ist insbesondere wichtig für die Verpackungstechnik
und die Transportfähigkeit des Sportgerätes.
Die Wahl der jeweiligen Variante des gewünschten
Kraftaufwandes ist kein einmaliger Justiervorgang vom
Hersteller, sondern kann individuell und jederzeit vom
Benutzer selbst durchgeführt werden.
Die Handgriffe des Sportgerätes sind in an sich
bekannter Weise durch biegeschlaffe, parallel zum
elastischen System geführte Zugelemente miteinander
verbunden. Dabei ist von besonderem Vorteil, wenn
jeweils zwei Zugelemente an jeder Seite des Sportgerätes
parallel zueinander verlaufen. Dadurch können die
Möglichkeiten des gewünschten Kraftaufwandes noch weiter
variiert werden.
Weiterhin ist dadurch gewährleistet, daß bei Benutzung
der Zugelemente durch den Anwender kein Verschieben
der Zugelemente gegen die Längsachse des elastischen
Systems erfolgt und somit ein Abgleiten des Gerätes
aus seiner gewünschten Position verhindert wird. Das
ist insbesondere dann der Fall, wenn nur jeweils das
äußere Zugelement jeder Seite betätigt wird, d. h. also
der Betätigungsweg am längsten ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Kraft- und
Fitness-Sportgerätes lassen sich die Übungs- und
Trainingsmöglichkeiten vielfältig erweitern, so daß
mehr Muskelpartien trainiert werden können als bei
bisher bekannten Geräten.
An Ausführungsbeispielen soll die Erfindung näher
erläutert werden. Von den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht das Innere des
erfindungsgemäßen Sportgerätes im
zusammengeschobenen Zustand, d. h. ohne
Blockierung eines Druckfederpaares,
Fig. 2 eine Teilansicht in das Innere des Sportgerätes
im Zustand eines beliebig gespannten
Druckfederpaares,
Fig. 3 eine Teilansicht des erfindungsgemäßen
Sportgerätes,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung einer Hälfte des
erfindungsgemäßen Sportgerätes,
Fig. 5 eine mögliche Variante des Blockierens einer
Druckfeder in einer geschnittenen
Teilseitenansicht und
Fig. 6 eine Teilseitenansicht des Sportgerätes.
Das in den Fig. 1 und 2 gezeigte Kraft- und
Fitness-Sportgerät besteht aus einem elastischen System
1 mit Handgriffen 2 an seinen beiden Enden, womit das
elastische System mit beiden Händen teleskopartig
zusammenschiebbar ist. Dieses elastische System 1 weist
ein Zwillingsrohr auf, in dessen Öffnungen von jeder
Seite jeweils eine am zugehörigen Handgriff 2
befestigte Druckfeder hineinragt. Das Zwillingsrohr
3 wiederum besteht aus zwei Teilrohren 4 und 5, die
in ihrer Mitte durch eine Trennwand 6 abgeteilt sind.
In das Teilrohr 4 ragt jeweils in dessen Öffnungen eine
schwächere Druckfeder 7, während in das andere Teilrohr
5 in deren Öffnungen jeweils eine stärkere Druckfeder
8 hineinragt.
Gemäß Fig. 4 sind am jeweiligen Handgriff 2, der
vorzugsweise aus einem Kunststoff besteht, mittels
geeigneten Befestigungselementen 9 Führungsstäbe 10
befestigt, derart, daß diese jeweils durch das Innere
der Druckfedern 7 und 8 bis nahe an deren Ende geführt
sind, wobei die Führungsstäbe an ihrem dem am Handgriff
befestigten Ende gegenüberliegenden Ende in jeweils
einen Arretierbolzen 11 münden. Vorzugsweise sind die
Führungsstäbe 10 als Profilstangen ausgebildet. Das
hat den Vorteil, daß die Führungsstäbe 10 an ihrem in
den Arretierbolzen 11 mündenden Ende mit dem hinteren
Ende des Arretierbolzens 11 eine Sperre bilden, so daß
der Arretierbolzen 11 nicht von dem jeweiligen
Führungsstab 10 gelöst werden kann. Der Arretierbolzen
11 ist innen hohl ausgebildet, so daß bei Betätigung des
Sportgerätes der Führungsstab 10 durch den
Führungsbolzen 11 in Richtung der Trennwand 6 geführt
werden kann.
Der Arretierbolzen 11 hat dabei im wesentlichen einen
äußeren Durchmesser, der etwa dem Innendurchmesser der
Druckfeder 7 bzw. 8 entspricht. Weiterhin besitzt der
Arretierbolzen 11 an seinem vorderen Ende einen Bund
12, der wiederum etwa dem Innendurchmesser des
Teilrohres 4 bzw. 5 entspricht. Der Bund 12 ist
umfangsseitig mit einer Nut 13 versehen, in den
entsprechend Fig. 5 eine Sperrklinke 14 eingreifen
kann. Mit dieser Sperrklinke 14 wird der Arretierbolzen
bei Betätigung der Sperrklinke festgstellt, wodurch
die Druckfeder 7 bzw. 8 in einer vorbestimmten Stellung
gehalten wird.
Durch die Anordnung eines Paares schwächerer
Druckfedern 7 im Teilrohr 4 des Zwillingsrohres 3 und
der Anordnung eines Paares von stärkeren Druckfedern
8 im anderen Teilrohr 5 ist es möglich, eine beliebige
Druckfeder einer Seite und eine beliebige andere
Druckfeder der anderen Seite mittels des zugehörigen
Arretierbolzen 11 und der zugehörigen Sperrklinke 14
festzustellen. Durch die Wahl der Feststellung eines
Druckfederpaares wird auch der Kraftaufwand bestimmt,
mit dem das Sportgerät betätigt werden soll, da
lediglich nur das arretierte Druckfederpaar mittels
Muskelkraft des Bedieners zusammengedrückt wird.
In Fig. 1 ist nun das Kraft- und Fitness-Sportgerät
dargestellt, bei dem keine der vorhandenen vier
Druckfedern arretiert worden sind. Dadurch ist das Gerät
gewissermaßen in sich zusammengeschoben, wobei die
Führungsstäbe 10 in Verbindung mit dem Arretierbolzen 11
jeder Druckfeder widerstandslos bis an die Trennwand 6
des Zwillingsrohres 3 vorgeschoben sind. In diesem Fall
läßt sich das Gerät nicht bedienen. Es bringt aber den
Vorteil mit sich, daß es mit geringsmöglichem Aufwand
und Abmessungen verpackt und transportiert werden kann.
Die Handgriffe 2 gehen in ihrer Verlängerung in eine
ovale Form über, die der Form des Zwillingrohres 3
angepaßt ist. In dieser Verlängerung wird das
Zwillingsrohr 3 geführt und wird lagefixiert durch die
auf die Trennwand 6 stoßenden Stirnflächen des Bundes
12 der Arretierbolzen 11. An der anderen Seite des
Bundes 12 des Arretierbolzens 11 stützt sich die
jeweilige Druckfeder 7 bzw. 8 einerseits und am hinteren
Ende des Führungsstabes 10 bzw. des
Befestigungselementes 9 des Handgriffes 2 andererseits
ab.
Über die Handgriffe 2 sind Zugelemente 15 geführt, die
sowohl Endlosbänder als auch endliche Bänder oder Seile
sein können. Diese sind biegeschlaff und parallel zum
elastischen System ausgeführt und können als
Endlosbänder bzw. endliche Bänder oder Seile
ausgebildet sein. Im entspannten, zusammengeschobenen
Zustand des Sportgerätes liegen diese Zugelemente 15
völlig schlaff am Gerät.
Fig. 2 zeigt das gleiche Sportgerät, wobei jeweils eine
beliebige Druckfeder einer Seite und eine beliebige
Druckfeder einer anderen Seite zwecks Bedienung des
Sportgerätes arretiert sind. Dies geschieht dadurch,
daß das Sportgerät aus dem Zustand nach Fig. 1 an den
Handgriffen auseinandergezogen wird, bis die Zugelemente
15 straff parallel zum elastischen System 1 liegen,
das selbst nicht in einem gespannten Zustand ist. Nun
erfolgt die Wahl des Bedieners, welche Kraft er für die
Benutzung des Sportgerätes aufwenden will. Für einen
geringen Kraftaufwand wird jeweils die schwächere
Druckfeder 7 jeder Seite des elastischen Systems 1
arretiert. Dies erfolgt gemäß Fig. 5 dadurch, daß die
jeweilige zugehörige Sperrklinke 14 durch Handbetätigung
durch eine im Teilrohr 4 bzw. 5 angebrachte Öffnung 16
gedrückt wird, bis die Sperrklinke 14 in die Nut 13 des
Bundes 12 des jeweiligen Arretierbolzens 11 einrastet,
wobei die Nut 13 des Bundes 12 sich in Deckung mit der
Sperrklinke 14 befindet. Dabei kann die Einrastung der
Sperrklinke 14 hilfsweise durch eine kleine Druckfeder
17 unterstützt werden. Es sind aber auch andere bekannte
Unterstützungselemente anwendbar. Aus Fig. 3 ist zu
erkennen, daß die Arretierung der Arretierbolzen 11 auch
durch ein in der Verlängerung des Handgriffes 2
befindliches integriertes Sperrklinkensystem 18 erfolgen
kann. Dabei ist jeweils eine Taste 19 für eines der
Teil-Rohre 4 bzw. 5 vorgesehen.
Nach Arretierung des Druckfederpaares 7 kann die Arbeit
am Sportgerät erfolgen. Durch das Zusammendrücken der
beiden Handgriffe 2 kann nun das arretierte
Druckfederpaar 7 soweit gegeneinandergedrückt werden,
bis die Stirnflächen des Bundes 12 der Arretierbolzen
11 des nicht arretierten Druckfederpaares 8 gegen die
Trennwand 6 des Zwillingsrohres 3 stoßen. Somit wird
mittels der Handgriffe 2 eine Druckbewegung auf das
Gerät ausgeübt.
Eine weitere Möglichkeit der Arbeit am Gerät besteht
darin, daß jeweils ein Paar parallel zueinander
verlaufender Zugelemente 15 mit einer Hand erfaßt werden
und die beiden Zugelementpaare 15 auseinandergezogen
werden, wodurch zwar eine Druckbewegung auf das Gerät
ausgeübt wird, jedoch die Muskeln des Bedieners eine
Zugbewegung ausführen. Wird nur jeweils das äußere
Zugelement jeder Seite ergriffen und auseinandergezogen,
halbiert sich wiederum der erforderliche Kraftaufwand
bei gleichem Zugweg. Bei gleichem Kraftaufwand
vergrößert sich der Zugweg.
Die gleichen Möglichkeiten der Handhabung des
Sportgerätes ergeben sich, wenn die jeweils stärkere
Druckfeder 8 jeder Seite mittels Sperrklinke 14
arretiert wird. In diesem Falle ist ein hoher
Kraftaufwand für die Bedienung des Sportgerätes
notwendig. Ein mittlerer Kraftaufwand ist notwendig,
wenn eine schwächere Druckfeder 7 einer Seite und eine
stärkere Druckfeder 8 der anderen Seite arretiert
werden.
In Fig. 4 ist eine Teilansicht als Teilschnitt eines
Handgriffes 2 mit dem elastischen System 1 gezeigt.
Die Befestigung der Führungsstäbe 10, die vorzugsweise
aus Leichtmetall oder Kunststoff bestehen, kann auch
auf andere bekannte Weise als in der dargestellten
erfolgen. Die Handgriffe 2 können die Zugelemente an
ihrer Stirnseite wahlweise integrieren bzw. umschließen
oder, wie in dieser Figur gezeigt, offen durchlaufen
lassen, so daß die Zugelemente 15 beim Ergreifen des
Handgriffes 2 über den Handrücken des Bedieners geführt
werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die
Zugelemente als endliche Bänder oder Seile ausgebildet
und sind mit ihren Enden jeweils im gleichen Handgriff
befestigt, wobei diese über die Umlenkorgane 20 des
jeweils anderen Handgriffes geführt werden. Dadurch
ergibt sich in stark vereinfachter, schematischer Weise
jeweils eine U-Form für jedes Zugelement 15, die mit
ihren Öffnungen gegeneinander gerichtet sind. Die Enden
der Zugelemente 15 sind im jeweiligen Handgriff 2
mittels geeigneter und an sich bekannter
Befestigungselemente 21 verankert. Vorzugsweise sind die
verwendeten Umlenkorgane 20 als Umlenkrollen ausgeführt.
Es eignen sich jedoch auch Stifte bzw. es können die
Zugelemente 15 direkt über die Stirnseitenkanten des
Handgriffes 2 bzw. 3 geführt werden.
In anderen Ausbildungsvarianten besteht auch die
Möglichkeit, endliche Zugelemente zu verwenden, die
jeweils an sich gegenüberliegenden Seiten der
Handgriffe 2 befestigt sind. Unter anderem sind auch
Endloszugelemente beispielsweise gemäß DE-PS 27 36 848
anwendbar.
In Fig. 6 ist eine Teilseitenansicht eines Handgriffes
2 mit einem Zugelement 15 und einem Umlenk- bzw.
Befestigungsorgan 20, 21 dargestellt. Über dieses Organ
wird einerseits das im anderen Handgriff 2 befestigte
Zugelement 15 geführt und andererseits das über den
anderen Handgriff 2 geführte Zugelement 15 (nicht
sichtbar) befestigt. Wie aus Fig. 6 weiterhin
ersichtlich, ist in einer bevorzugten Ausführungsform
die Verlängerung des Handgriffes 2 mit einer Riffelung
22 versehen, wie dies bereits aus Fig. 3 ersichtlich
ist. Diese Riffelung 22 dient als Griffläche für die
Hände, wodurch wieder andere Muskelpartien des
Bedieners beansprucht bzw. traniert werden können.
Andere Verbesserungen lassen sich durch die Integration
elektronischer Meß- und Kontrolleinheiten erreichen,
oder durch die Verwendung von farbigen,
opto-elektronischen Bauelementen als Ersatz für die
herkömmliche Skala.
Durch das erfindungsgemäße Kraft- und Fitness-Sportgerät
kann der benötigte Kraftaufwand beim Gebrauch des
Gerätes in vielfacher Weise variiert werden.
Claims (11)
1. Zusammenpreßbares elastisches System für
gymnastische Kraft- und Fitnessübungen, welches ein
Rohr aufweist, in dessen Öffnungen von jeder Seite
jeweils eine an einem zugehörigen Handgriff
andrückbare Druckfeder hineinragt, an deren vom
Handgriff wegweisenden Ende ein Federarretierteil
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Rohr ein Zwillingsrohr (3) ist, in das von jeder
Seite zwei Druckfedern (7, 8) hineinragen, und daß
das Federarretierteil als Arretierbolzen (11)
ausgebildet ist, der in seinem jeweiligen Rohrteil
(4 bzw. 5) gleitet und jeder Arretierbolzen (11)
einzeln von jeweils einem Betätigungsteil (14) von
außerhalb des Rohrinnenraumes in expandierter
Stellung des Gerätes (Fig. 1) an einer definierten Stelle
arretierbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in das eine Teilrohr (4 bzw. 5) des
Zwillingsrohres (3) vom jeweiligen Ende jeweils
eine schwächere Druckfeder (7) und in das andere
Teilrohr (5 bzw. 4) vom jeweiligen Ende jeweils
eine stärkere Druckfeder (8) hineinragt.
3. System nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Druckfeder (7, 8) mit
ihrem dem Handgriff (2) zugewandten Ende mittels
eines Führungsstabes (10) am Handgriff (2)
befestigbar ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsstab (10) mit dem Arretierbolzen
(11) untrennbar verbunden ist.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Arretierbolzen (11) auf dem Führungsstab
(10) gleitbar angeordnet ist.
6. Zusammenpreßbares elastisches System nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Handgriffe durch biegeschlaffe, parallel zum
elastischen System geführte Zugelemente miteinander
verbunden sind, und daß die
Zugelemente (15) in einem Bereich der Handgriffe (2)
oberhalb der Hand des Bedieners verlaufen und
angelenkt sind.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Handgriffen (2) Umlenk- bzw.
Befestigungsorgane (20, 21) für einzelläufige und
doppelläufige Zugelemente (15) vorgesehen sind.
8. System nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zugelemente (15) als
Endlosbänder oder Endlosseile um die Umlenkorgane
(20) geführt sind.
9. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugelemente (15) als endliche Bänder oder
Seile an den Befestigungselementen (21) befestigbar
und über Umlenkorgane (20) führbar sind.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils eines der endlichen Zugelemente (15) mit
seinen Enden im gleichen Handgriff (2) befestigt und
dabei über die Umlenkorgane (20) des anderen
Handgriffes (2) geführt ist.
11. System nach den Ansprüchen 7-10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umlenkorgane (20) als
Rollen ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873729008 DE3729008A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Kraft- und fitness-sportgeraet |
| EP88118474A EP0367839A1 (de) | 1987-08-31 | 1988-11-05 | Zusammenpressbares elastisches System für gymnastische Kraft- und Fitnessübungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873729008 DE3729008A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Kraft- und fitness-sportgeraet |
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| DE3729008A1 DE3729008A1 (de) | 1989-03-16 |
| DE3729008C2 true DE3729008C2 (de) | 1989-09-21 |
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ID=6334856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873729008 Granted DE3729008A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Kraft- und fitness-sportgeraet |
Country Status (2)
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1987
- 1987-08-31 DE DE19873729008 patent/DE3729008A1/de active Granted
-
1988
- 1988-11-05 EP EP88118474A patent/EP0367839A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4215754C1 (de) * | 1992-05-13 | 1993-11-25 | Frantisek Jahoda | Gerät zum Trainieren der Muskelkraft |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0367839A1 (de) | 1990-05-16 |
| DE3729008A1 (de) | 1989-03-16 |
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