DE3728189A1 - Druckwellenlader fuer eine brennkraftmaschine - Google Patents
Druckwellenlader fuer eine brennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Druckwellenlader gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Druckwellenlader, die die Abgasenergie der Brennkraftmaschine zum Aufladen
derselben ausnutzen, sind in ihren Einzelheiten, beispielsweise aus der
Patentliteratur der Klasse F 02 B 33/42, bekannt, so daß Aufbau und Wirkungs
weise hier als bekannt vorausgesetzt werden. Im Prinzip arbeiten sie so,
daß gleichsam Längskanäle bildende Zellen des rotierenden Zellenrads abwech
selnd mit Frischluft oder Abgas beschickt werden, wobei Abgas bzw. Frischluft
aus ihnen herausgedrückt wird.
Die EP 01 43 596 A 1, F 02 B 33/42, beschreibt einen Druckwellenlader dieses
Aufbaues, dessen Zellenwände mit katalytisch wirksamem Material beschichtet
sind, so daß das Zellenrad des Druckwellenladers zugleich als katalytischer
Filter für das die Zellen durchströmende Abgas wirkt. Das Zellenrad wirkt
auch als Fliehkraftabscheider für im Abgas - insbesondere einer Dieselma
schine - enthaltene Rußpartikel; und zusammen mit der katalytischen Beschich
tung und der damit verbundenen Herabsetzung der Entzündungstemperatur des
Rußes kann es gemäß den Ausführungen in dieser Druckschrift im Zellenrad
zum Abbrennen des angesammelten Rußes kommen.
Nachteilig - bezüglich der Rußbeseitigung - ist bei dem bekannten Druckwel
lenlader jedoch die Tatsache, daß die rußabscheidende Wirkung des Zellen
rads von seiner Drehzahl abhängt sowie aufgrund der prinzipiellen Wirkungs
weise des Druckwellenladers die einzelnen Zellen des Zellenrads zeitweise
direkte Strömungsverbindungen zwischen in das Gehäuse des Druckwellenladers
eingearbeiteten Leitungen darstellen, so daß ein unmittelbarer Transport
von Rußpartikeln durch die einzelnen Zellen stattfinden kann. Weiterhin
beruht die rußbeseitigende Wirkung des bekannten Druckwellenladers allein
auf der Verbrennung des Rußes im Lader, und wenn auch durch die katalytische
Beschichtung der Zellenwände die Verbrennungstemperatur des Rußes herabge
setzt werden mag, dürfte es doch unumgänglich sein, durch zeitweilige Ein
stellung bestimmter Betriebsarten der Brennkraftmaschine für eine Erhöhung
der Abgastemperatur zum Zwecke der Entzündung des Rußes zu sorgen.
Aus der EP 00 72 059 A1, F 02 B 33/42, ist es bekannt, bei einer aufgeladenen
Brennkraftmaschine im Hochdruckteil des Abgassystems vor einem Druckwellen
lader einen Abgaspartikelfilter als selbständiges Bauteil anzuordnen, der
einen Bestandteil des Abgaskrümmers der Maschine bilden kann. Auch hier
soll die Reinigung des Filters ausschließlich durch Verbrennen des Rußes
erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckwellenlader gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1, also gleichsam mit in den Druckwellenlader
integrierter Abgasreinigungsvorrichtung, zu schaffen, der unabhängig von
der jeweiligen Drehzahl des Druckwellenladers, die bestimmt ist durch die
Drehzahl der Brennkraftmaschine, zuverlässig Abgaspartikel, insbesondere
Ruß in den Abgasen einer Dieselmaschine, zurückhält, wobei die Beseitigung
der aufgefangenen Rußpartikel zumindest in erster Linie durch Abgasrückfüh
rung und damit Verbrennung der Rußpartikel in den Brennräumen der Brenn
kraftmaschine erfolgt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung be
schreiben die Unteransprüche.
Schlagwortartig läßt sich die Erfindung also dahingehend charakterisieren,
daß das Zellenrad als Rußfilter ausgebildet ist, wobei einem an sich für
ihren selbständigen Einsatz bekannte Rußfilterkonstruktion Einsatz finden
kann, nämlich mit gasdurchlässigen - aber den Ruß auffangenden - Filterwänden
und wechselseitig verschlossenen - hier durch die Zellen des Zellenrads
gebildeten - Kanälen.
Die Erfindung erschöpft sich aber nicht in dieser Ausbildung des Zellenrads
als Partikelfilter, sondern beinhaltet auch eine bestimmte Führung der Lei
tungen im Gehäuse des Druckwellenladers an den beiden Stirnseiten des Zellen
rads. Die Leitungsführung muß nämlich so erfolgen, daß jede der Zellen in
abwechselnder Folge mit Frischluft und Abgas beaufschlagt wird, wobei sich
an jede Frischluftbeaufschlagung eine in entgegengesetzter Strömungsrich
tung erfolgende Abgasbeaufschlagung anschließt, während die darauf folgende
nächste Frischluftbeaufschlagung in derselben Richtung wie die zuvor erfolgte
Abgasbeaufschlagung erfolgt. Auf jeder Gehäuseseite müssen insgesamt zumin
dest vier Leitungen vorhanden sein, deren Strömungsquerschnitte so bemessen
sind, daß stets mehrere Zellen des Zellenrades von Frischluft bzw. Abgas
durchströmt werden. Erst dadurch ist sichergestellt, daß bei Abgasbeaufschla
gung das Abgas Zellenwände durchströmen muß, die die Abgaspartikel zurück
halten, und daß bei Frischluftbeaufschlagung diese Zellenwände in umgekehrter
Richtung durchströmt werden, wobei die abgelagerten Rußpartikel von der Frisch
luft mitgerissen und in die Brennräume der Maschine transportiert werden.
Durch entsprechende Gestaltung des Zellenrads, der an dieses angrenzenden
Leitungsquerschnitte und durch geeignete Wahl der Drehzahl des Zellenrads
kann die Vermischung von Frischluft und Abgas so beeinflußt werden, daß
eine gewünschte NO x -Senkung und Sauerstoffanreicherung des Abgases erzielt
wird. Ggf. kann die Querströmung durch die Zellenwände örtlich verringert
bzw. verhindert werden, indem einzelne Zellenwände gasundurchlässig ausgeführt
werden. Auch ist es grundsätzlich möglich, die Zellenwände nicht nur als
mechanisch wirkende Filter auszubilden, sondern sie katalytisch zu beschichten
oder in anderer Weise katalytisch wirksam zu machen, wodurch örtlich die
Zündtemperatur des Abgases verringert und/oder eine katalytische Reinigung
des Abgases sichergestellt wird.
Wie auch aus der letzten Bemerkung folgt, ist die Erfindung nicht beschränkt
auf die vollständige Beseitigung der aufgefangenen Rußpartikel durch Abgas
rückführung, sondern sie läßt auch eine Verbrennung des Rußes in dem durch
das Zellenrad gebildeten Filter zu. Infolge der bei der Erfindung erfolgenden
Rückführung der Rußpartikel in die Brennräume erübrigen sich jedoch Maßnahmen,
die eine zeitweilige Erhöhung der Abgastemperatur zur Folge haben; die Ver
brennung der Rußpartikel im Zellenrad erfolgt vielmehr dann, wenn die Abgas
temperatur ohnehin den Wert der Zündtemperatur des Rußes übersteigt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
erläutert, deren Fig. 1 perspektivisch, teilweise im Schnitt, einen Zylinder
einer Dieselmaschine mit dem Druckwellenlader zeigt, während Fig. 2 eine
Abwicklung des Druckwellenladers sowie die verschiedenen Leitungen wiedergibt.
In beiden Figuren sind dieselben Teile mit demselben Bezugszeichen versehen.
Betrachtet man zunächst Fig. 1, so läuft in üblicher Weise im Zylinder
1 der Hubkolben 2, der über das Pleuel 3 mit der Kurbelwelle 4 in Verbindung
steht. Die Kurbelwelle 4 treibt über den Riementrieb 5 synchron mit der
Drehbewegung der Kurbelwelle die Antriebswelle 6 des allgemein mit 7 be
zeichneten Druckwellenladers an. Drehfest mit der Welle 6 ist das Zellenrad
8 verbunden, das eine Vielzahl von im Querschnitt winkelförmigen, längskanal
artigen Zellen aufweist, deren Aufeinanderfolge und Ausbildung noch anhand
Fig. 2 beschrieben wird.
In beiden Figuren ist die Frischluftströmung durch weiße (umrandete) Pfeile,
die Abgasströmung durch schwarze Pfeile gekennzeichnet. Die Maschine besitzt
den Abgaskrümmer 9, der partikelhaltiges Abgas in die Abgaszuströmleitung
10 liefert; dieser steht bezüglich des Zellenradfilters 7 die Frischluftaus
strömleitung 11 gegenüber, so daß sich zeitweilig Strömungsverbindungen
zwischen den Leitungen 10 und 11 durch die einzelnen noch zu beschreibenden
Zellen des Zellenrades 8 ergeben; die in diesen Zellen enthaltene Frischluft
wird durch das Abgas dem Ansaugkrümmer 26 der Maschine und damit - bei geöff
neten Einlaßventilen - den einzelnen Brennräumen im Zylinder zugeführt.
Nachdem die Zellen des Zellenrads 8 die Leitungen 10 und 11 passiert haben,
gelangen sie in den Wirkungsbereich der Abgasausströmleitung 13, die mit
der Atmosphäre in Verbindung steht und der Frischluftzuströmleitung 12,
die über ein nicht gezeichnetes Luftfilter ebenfalls mit der Atmosphäre
in Verbindung steht. Dabei entweicht das Abgas aus den Zellen unter erneuter
Ansaugung von Frischluft in die Zellen.
Stehen die Zellen nach weiterer Drehung des Zellenrads B zwischen der Abgaszu
strömleitung 14 und der Frischluftausströmleitung 15, die mit dem Abgaskrümmer
10 bzw. dem Ansaugkrümmer 26 in Verbindung stehen, wird die in diesen Zellen
enthaltene Frischluft wieder durch das Abgas verdrängt und dabei über den
Ansaugkrümmer 26 in diejenigen Brennräume geschoben, deren Einlaßventil
geöffnet ist.
Schließlich ist noch ein viertes Leitungspaar in Gestalt der Frischluftzu
strömleitung 16 und der Abgasausströmleitung 17 vorhanden; beide Leitungen
stehen mit der Atmosphäre in Verbindung. Wichtig und daher festzuhalten
ist, daß sich die Strömungsrichtung innerhalb jeder Zelle, wenn sie den
Wirkungsbereich von zwei der beschriebenen Leitungspaare verlassen hat,
umkehrt. Dadurch wird sichergestellt, daß die Frischluftausströmung in Rich
tung auf den Frischluftkrümmer entgegengesetzt zu der jeweils zuvor erfolg
ten Abgasausströmung erfolgt, wobei die an den Zellenwänden zurückgehaltenen
Rußpartikel von dieser entgegengesetzten Frischluftströmung mitgerissen
werden.
Diese Verhältnisse werden in Fig. 2 besonders deutlich, die auch den Aufbau
des Zellenrades 8 im einzelnen zeigt. Man erkennt zwei Arten von Zellen
18 und 19, die, durch Zellenwände 20 getrennt, aufeinander folgen: Die Zellen
18 sind an ihren in Fig. 2 linken Enden durch Stopfen 21 zumindest für
die Rußpartikel undurchlässig verschlossen, während die Zellen 19 an ihren
in Fig. 2 rechten Enden mit entsprechenden Stopfen 22 versehen sind. Die
Zellenwände sind als Filterwände insofern porös ausgebildet, als sie zwar,
wie durch die Pfeile 23 angedeutet, gasdurchlässig, dagegen für die Ruß
partikel undurchlässig sind. Bezüglich der beispielsweise zwischen den Lei
tungen 14 und 15 liegenden Zellen bedeutet dies, daß das von der Leitung 14
zugeführte Abgas durch die beiden äußeren Zellen einströmt, dann unter Ver
drängung der Frischluft zusammen mit dieser die Zellwände zur inneren Zelle
durchströmt und aus dieser die Frischluft in die Frischluftausströmleitung 15
drückt. Demgemäß setzt sich Ruß 24 an den - bezüglich der inneren Zelle -
äußeren Oberflächen der Zellwände ab. Diese Ablagerung bleibt, sofern sie
nicht in Folge hoher Abgastemperatur verbrennt, erhalten, wenn diese Zellen
zwischen die Leitungen 16 und 17 geschwenkt werden. Erst nach Umkehr der
Strömungsrichtung, d. h. wenn die Zellen zwischen den Leitungen 10 und 11
stehen, wird die Frischluft entsprechend den Pfeilen 23 durch das Zuströmen
der Abgase durch die Zellwände gedrückt und nimmt die Rußpartikel 24 bei
ihrer Strömung durch die Leitung 11 zum Ansaugkrümmer 26 mit. Gleichzeitig
lagern sich auf den anderen Oberflächen dieser Zellenwände vom zuströmenden
Abgas stammende Rußpartikel 25 ab, die dann durch ausströmende Frischluft
beseitigt werden, wenn sich die betrachteten Zellen zwischen den Leitungen 14
und 15 befinden.
Durch die Zu- und Ausströmung des Abgases mit gleicher Strömungsrichtung
werden unter optimaler Ausnutzung der Abgasenergie Umlenkverluste vermieden.
Mit der Erfindung ist also ein Druckwellenlader geschaffen, dessen Zellen
rad als durch Abgasrückführung regenerierbarer Partikelfilter ausgebildet
ist, so daß sich eine besondere Filteranordnung im Abgassystem - insbesondere
einer Dieselmaschine - sowie Maßnahmen zur zeitweiligen Erhöhung der Abgas
temperatur zwecks Verbrennung des Rußes erübrigen.
Claims (7)
1. Druckwellenlader für eine Brennkraftmaschine mit einem von dieser ange
triebenen Zellenrad, dessen Zellen nacheinander vom Abgas der Maschine
oder dieser zuzuführender Verbrennungsluft durch zeitweilige Verbindung
mit im Ladergehäuse vorgesehenen Abgas- und Verbrennungsluftleitungen
beströmt werden und der als Abgasreinigungsvorrichtung ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Zellen (18, 19) trennenden Zellenwände
(20) zumindest in überwiegender Anzahl als gasdurchlässige, aber im
Abgas enthaltenen Ruß zurückhaltende Filterwände ausgebildet und die
Zellen (18, 19) in rotationssymmetrischer Folge wechselseitig an jeweils
einem ihrer Enden verschlossen sind, und daß sich im Gehäuse an den
Stirnseiten des Zellenrades (8) Abgaszuströmleitungen (10, 14) und Frisch
luftausströmleitungen (11, 15) sowie Frischluftzuströmleitungen (12, 16)
und Abgasauströmleitungen (13, 17) in wechselnder Folge gegenüberliegen,
deren Querschnitte sich jeweils über mehrere Zellen (18, 19) erstrecken
und von denen die Frischluftausströmleitungen (10, 11) zu den Brennräumen
der Maschine führen, wobei die Zellen (18,19) abwechselnd in entgegenge
setzten Richtungen sowohl vom Abgas als auch von Verbrennungsluft durch
strömt werden unter Umkehrung der Strömungsrichtung nur des Abgases
oder nur der Verbrennungsluft innerhalb der Zellen (18,19).
2. Druckwellenlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich
jeweils gegenüberliegenden Leitungen (10, 11; 12, 13; 14, 15; 16, 17)
in Umfangsrichtung des Zellenrades (8) etwas versetzt sind.
3. Druckwellenlader nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
einzelne der Zellenwände (20) gasundurchlässig sind.
4. Druckwellenlader nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Abgaszuströmleitungen (10, 14) und/oder alle Frischluftausström
leitungen (11, 15) mit einem gemeinsamen Abgas- bzw. Frischluftkrümmer
(26, 9) der Maschine in Verbindung stehen.
5. Druckwellenlader nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuströmleitungen (10, 14; 12, 16) und die Ausströmleitungen
(13, 17; 11, 15) derart angeordnet sind, daß die Abgaszu- und die Abgas
ausströmung der Zellen (18, 19) gleich gerichtet sind.
6. Druckwellenlader nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß je eine Abgaszuströmleitung (10, 14) und je eine Frischluftausström
leitung (11, 15) für eine Teilmenge der Brennräume der Maschine vorhanden
sind und zur Berücksichtigung der Zündfolge sich Abgaszuströmleitungen
(10, 14) und Frischluftausströmleitungen (11, 15) jeweils solcher Brenn
räume am Zellenrad (8) gegenüberliegen, die zumindest ungefähr gleich
zeitig Abgas ausschieben bzw. Frischluft ansaugen.
7. Druckwellenlader nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest jeweils ein Paar Abgaszu- und -ausströmleitungen (10, 14;
13, 17) sowie Frischluftzu- und Ausströmleitungen (12, 16; 11, 15) vorhan
den ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873728189 DE3728189A1 (de) | 1986-09-03 | 1987-08-24 | Druckwellenlader fuer eine brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3629900 | 1986-09-03 | ||
| DE19873728189 DE3728189A1 (de) | 1986-09-03 | 1987-08-24 | Druckwellenlader fuer eine brennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3728189A1 true DE3728189A1 (de) | 1988-03-10 |
Family
ID=25847148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873728189 Withdrawn DE3728189A1 (de) | 1986-09-03 | 1987-08-24 | Druckwellenlader fuer eine brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3728189A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |