DE3726008A1 - Rohrverbindung fuer rohrenden - Google Patents
Rohrverbindung fuer rohrendenInfo
- Publication number
- DE3726008A1 DE3726008A1 DE19873726008 DE3726008A DE3726008A1 DE 3726008 A1 DE3726008 A1 DE 3726008A1 DE 19873726008 DE19873726008 DE 19873726008 DE 3726008 A DE3726008 A DE 3726008A DE 3726008 A1 DE3726008 A1 DE 3726008A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- sealing ring
- pipe connection
- segments
- connection according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims abstract description 74
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 35
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 8
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 8
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 4
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 12
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 9
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 4
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 description 2
- 238000005187 foaming Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- -1 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 2
- 229920001343 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 2
- 239000004810 polytetrafluoroethylene Substances 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920000034 Plastomer Polymers 0.000 description 1
- 208000000260 Warts Diseases 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000006260 foam Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 201000010153 skin papilloma Diseases 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/02—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
- F16L23/032—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by the shape or composition of the flanges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/16—Flanged joints characterised by the sealing means
- F16L23/18—Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung für Rohrenden mit mindestens
einem Rohrverbindungsstück aus starrem Material, welches eine konische
Anschlußhülse zum Ansetzen an eines der Rohrenden und zur Aufnahme eines
konischen Dichtungsrings in einer zwischen dem Rohrende und der
Anschlußhülse ausgebildeten Kammer aufweist, der sich in axialer
Richtung nach außen verjüngt.
Derartige Rohrverbindungen sind in mehreren Ausführungsformen
bekanntgeworden. Verwiesen sei beispielsweise auf die britische
Offenlegungsschrift 20 69 084. Zur Herstellung eines Kraftschlußes
zwischen dem Rohrverbindungsstück und dem betreffenden Rohr ist dort
eine gesonderte Schraube vorgesehen, die durch einen Flansch des
Rohrverbindungsstücks geschraubt ist und mit ihrer Spitze in das
betreffende Rohrende eingeschraubt ist. Dies ist aber insbesondere
montageaufwendig und ein günstiger Kraftschluß zwischen dem
Rohrverbindungstück und dem betreffenden Rohrende kann hiermit nicht
erzielt werden, weil die Schraube in Umfangsrichtung nur an einer
einzigen Stelle vorgesehen ist und auf die Bauelemente einwirkt. Zwar
könnte man mehrere der Schrauben über den Umfang verteilt vorsehen,
jedoch ist diese Anzahl aus Platzgründen auch dann begrenzt.
Eine ähnliche Rohrverbindung beschreibt die kanadische Patentschrift
6 51 118, wobei zur Herstellung des Kraftschlußes mehrere Madenschrauben
über den Umfang verteilt angeordnet sind, die in gesonderte
Verankerungsringe eingeschraubt sind und mit ihren Spitzen sich in die
betreffenden Rohrenden eindrücken.
Die österreichische Patentschrift 2 27 493 beschreibt eine andere Lösung
dieses Problems, wobei ebenfalls ein vom eigentlichen Dichtungsgummi
getrennt angeordneter Klemmring vorgesehen ist, der schwierig zu
montieren ist und dessen Kraftschluß ungünstig ist, weil er getrennt vom
Dichtungsgummi angeordnet ist.
Zum Stand der Technik wird auch noch verwiesen auf die deutsche
Patentschrift 19 59 069, die eine Rohrverbindung mit einem zylindrischen
Dichtgummi zeigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverbindung mit den
eingangs genannten Merkmalen vorzuschlagen, die bei fühlbar verringerten
Herstellungs- und Montagekosten sich durch einen ausgezeichneten
Kraftschluß zwischen dem Rohrverbindungsstück und dem betreffenden
Rohrende oder Rohr auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß
in den sich verjüngenden, axial außen liegenden Teil des Dichtungsringes
ein Klemmbereich integriert ist, der eine gute Kraftübertragung zwischen
dem Dichtungsring und dem betreffenden Rohrende bewirkt.
Es erübrigen sich somit für die Kraftübertragung beim Stand der Technik
vorgesehene, gesonderte Bauteile, beispielsweise Schrauben oder
Klemmringe. Vielmehr erfolgt die Kraftverbindung und der Kraftschluß
über den am Dichtungsring selbst und in diesen integrierten
Klemmbereich.
Dieser kann auf vielfache Art und Weise realisiert werden. Eine erste
Ausführungsform, die besonders einfach herzustellen ist, ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Klemmbereich durch Verformungen des
gummielastischen Materials des Dichtungsringes ausgebildet ist. Diese
Verformungen sind beispielsweise voneinander beabstandete Ausnehmungen
an der Innenwand des Dichtungsringes oder auch wellenartige
Profilierungen an der Innenwand des Dichtungsringes. Beim Anziehen der
Rohrverbindung saugen sich die Verformungen gewissermassen an der
Außenwand des betreffenden Rohrendes fest nach Art von Saugnäpfen und
ergeben dadurch die gewünschte kraftschlüssige Verbindung. Ähnliches
gilt für die wellenartigen Profilierungen.
Bei diesen Ausführungsbeispielen wird die Klemmverstärkung durch das
Material des Dichtungsringes selbst ausgebildet. Eine andere wichtige
Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Klemmbereich ein hartes
Material in den Dichtungsring integriert ist, welches - alleine oder
zusätzlich mit dem Material des Dichtungsringes - den Klemmbereich
ausbildet und die angestrebte gute Kraftübertragung bewirkt. So können
die erwähnten Verformungen des gummielastischen Materials des
Dichtungsringes durch das andere, harte Material unterstützt und
verstärkt werden oder das harte Material bewirkt im wesentlichen alleine
die gute Kraftübertragung.
Hier ist eine Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß das harte
Material aus voneinander beabstandeten Segmente besteht. Diese sind in
Umfangsrichtung voneinander beabstandet, um gegeneinander beim Anziehen
bzw. Entspannen des Dichtungsringes arbeiten zu können. Sie können
direkt oder auch über das Material des Dichtungsringes am Außenumfang
des Rohrendes anliegen.
Bevorzugt wird es, wenn die Segmente direkt am Außenumfang des Rohrendes
anliegen und die Kraftübertragung bewirken. Hierbei können die Segmente
am Innenumfang Rillen, Vorsprünge oder dergleichen aufweisen, mit denen
die Segmente am Außenumfang des Rohrendes anliegen, so daß über diese
Merkmale die Kraftübertragung besonders gut wird.
Anstelle der Segmente kann auch eine Ringspange aus dem harten Material
vorgesehen sein bzw. ein geschlitzter Ring, der zur Aufnahme der Form
änderungen arbeiten kann.
Das harte Material ist vorzugsweise Metall oder ein hartes
Kunststoffmaterial.
An die Segmente können auch Zungen angeformt sein, die dann für die
Verbindung zwischen den Segmenten und dem eigentlichen Ring bzw. auch
dem Rohrverbindungsstück sorgen.
Das harte Material kann auch als wenigstens ein Federring ausgebildet
sein, der dann in die wellenartigen Vertiefungen des gummielastischen
Materials des Dichtungsringes eingelegt ist. Auch bei dieser
Ausführungsform wird durch das harte Material eine Verstärkung der
Kraftübertragung erzielt.
Die wichtige Integration des harten Materials in das Material des
Dichtungsrings kann ebenfalls auf vielfältige Art und Weise erfolgen.
In einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, daß derartige sektor
förmige Segmente in den Dichtungsring an dessen jeweiligem axialen,
äußeren Ende einvulkanisiert sind.
In einer zweiten Ausführungsform ist vorgesehen, daß derartige
sektorförmige Segmente auf dem Dichtungsring mechanisch befestigt sind,
wobei z. B. derartige Segmente an ihren zum Dichtungsring zuweisenden
Stirnflächen entsprechende Ansätze aufweisen, die in zugeordnete,
stirnseitig am Dichtungsring angeordnete Ausnehmungen kraftschlüssig und
formschlüssig eingreifen.
In einer weiteren Ausführungsform kann es vorgesehen sein, daß derartige
sektorförmige Segmente mit dem Dichtungsring verklebt oder einen
sonstigen mechanischen Verbund aufweisen und aber noch zusätzlich mit
Zungen versehen sind, wobei diese Zungen dann im Montagezustand über die
Ringflansche des Rohrverbindungsstückes hinausgebogen werden, so daß
damit diese sektorförmigen Einsätze sowohl in Montagestellung mit dem
Rohrverbindungsstück im Bereich dessen Ringflansche verbunden sind als
auch innen mit dem Dichtungsring.
Vorher wurde immer von sektorförmigen Segmenten gesprochen. Es ist aber
ebenso möglich, nicht nur sektorförmige Segmente zu nehmen, sondern
diese Segmente ununterbrochen am Umfang zu führen, d. h. statt der
Segmente umlaufende spangenförmige Ringe zu verwenden, d. h. die
mindestens an einer Stelle offen sind, damit es möglich ist, daß diese
Ringe auf das Rohr aufgesteckt werden können und dann beim
Zusammenziehen des Rohrverbindungsstückes sich kraftschlüssig an die
Rohraußenseite anlegen.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß statt der
sektorförmigen Einsätze oder statt der Ausbildung des Klemmbereiches als
Ringspange der Klemmbereich im Dichtungsgummi selbst durch Maßnahmen im
Dichtungsgummi erreicht wird.
Hierzu ist in einer ersten Ausführungsform vorgesehen, daß im axial
äußeren Ende des Dichtungsgummis Klemmbereiche ausgebildet sind, die in
dieser speziellen Ausführungsform als Haftbereich ausgebildet sind,
wobei man diese Haftbereiche auf verschiedene Weisen ausbilden kann.
Verwendet man beispielsweise als Material für den Dichtungsring ein
Elastomer, dann ist es möglich, derartige Haftbereiche
werkstoffeinstückig in das Material dieses Dichtungsringes einzubringen,
indem man z. B. diesen Haftbereich entsprechend schäumt, so daß sich dann
offene Poren oder Ausnehmungen ergeben und wenn man nun diesen
Haftungsbereich im Dichtungsgummi in der beschriebenen Weise anordnet
und den Dichtungsgummi oder den Dichtungsring dann im
Rohrverbindungsstück einbringt und das Rohrverbindungsstück spannt, dann
legen sich diese offenen Poren und Ausnehmungen an die Rohraußenflächen
an, durch das Zusammendrücken des Dichtungsringes werden diese
Ausnehmungen ebenfalls komprimiert und hierdurch wird die Luft in diesen
Ausnehmungen verdrängt und es kommt damit zu einem außerordentlich guten
Haftungssitz an den Rohraußenflächen.
Statt derartiger durch Aufschäumen oder durch sonstige Maßnahmen
erreichter offener Blasen, Poren oder Ausnehmungen ist es ebenso
möglich, diesen Haftungssitz durch entsprechende Verrippungen an den
äußeren axialen Enden des Dichtungsringes, und zwar am Innenumfang
dieses Dichtungsringes zu erreichen. Hierzu können mehrere in axialer
Richtung hintereinanderliegende Rippen oder Rillen im Haftungsbereich
angeordnet werden, wobei durch den gleichen Effekt, wie vorher
beschrieben, diese Rillen zusammengepresst werden, hierdurch Luft
verdrängt wird und ein Haftungssitz erreicht wird.
Um von vornherein einen Klemmsitz dieses Haftungsbereiches am Rohrende
zu erzielen, kann es zusätzlich vorgesehen sein, daß im Bereich dieser
axial außen liegenden Enden der Rohrverbindungsstücke und im Bereich
dieser Haftungsbereiche noch zusätzliche Federringe in das Material des
Dichtungsringes eingelegt sind, um diesen Haftungsbereich kraftschlüssig
gegen das zu umfassende Rohr mechanisch vorzuspannen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert, aus denen sich weitere wichtige Merkmale ergeben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt längs der Linie I-I von Fig. 2 durch eine
erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Dichtungsrings;
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform der Rohrverbindung, wobei einer
der Dichtungsringe nach Fig. 1, 2, 5, 6, 7 oder 8 verwendet
wird;
Fig. 4 einen Axialschnitt entsprechend Fig. 3, wobei eines der Rohr
enden einen Flansch hat;
Fig. 5 einen Axialschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines
erfindungsgemässen Dichtungsrings;
Fig. 6 einen Axialschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines
derartigen Dichtungsringes;
Fig. 7 einen Axialschnitt durch eine vierte Ausführungsform eines
derartigen Dichtungsringes;
Fig. 8 einen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines
Dichtungsringes;
Fig. 9 einen Axialschnitt entsprechend Fig. 3 oder 4 bei einer
abermals abgeänderten Ausführungsform der erfindungs
gemässen Rohrverbindung.
In Fig. 1 ist als erstes Ausführungsbeispiel ein Dichtungsring 4
dargestellt, der in seiner Einbaulage entweder mit einem
Rohrverbindungsstück 7 nach Fig. 3 oder mit einem Rohrverbindungsstück
17 nach Fig. 4 oder auch mit einem Rohrverbindungsstück 22 nach Fig. 9
verwendet werden kann.
Ein derartiger Dichtungsring 4 weist an seinem äußeren radialen Ende
einen Klemmbereich 18 auf, der im gezeigten Ausführungsbeispiel aus vier
Segmenten, 1, 1 a, 1 b, 1 c besteht. Jedes Segment besteht aus einem
Metall- oder Kunststoffmaterial, aus einem Gußmaterial, wie z. B. einem
Stahlgußteil oder einem gehärteten Stahlteil oder hartem Kunststoffteil.
Es wird hierbei bevorzugt, wenn jedes Segment 1 an seinem Innenumfang
Rillen 6 aufweist, die als Verzahnungen wirken und hierdurch den
erforderlichen Kraftschluß auf dem Außenumfang eines Rohrstücks 21
erreichen. Statt der Rillen 6 am Innenumfang des jeweiligen Segmentes
1, 1 a, 1 b, 1 c können auch andere reibungserhöhende Vorsprünge angebracht
sein, wie z. B. Zacken, Nocken und dergleichen. Das bzw. die Rohrstücke
21 sind in eine Mittelöffnung 5 des Dichtungsringes 4 eingeschoben.
Wichtig bei dem Ausführungsbeispiel ist ferner, daß die Segmente 1 in
das Material des Dichtungsringes 4 einvulkanisiert oder eingeschäumt
sind.
Als Material für den Dichtungsring wird hierbei beliebiges Plastomer
oder Elastomer verwendet.
Statt der Einbettung der Segmente 1 in das Material des Dichtungsringes
4 kann es auch vorgesehen sein, derartige Segmente in zugeordnete
Aufnahmetaschen des Dichtungsringes einzuschieben oder einzustecken.
Wichtig bei allen Ausführungsformen ist , daß die Segmente im Bereich
der Schrägschultern 26 des Dichtungsringes 4 angeordnet sind, so daß bei
Aufbringen eines entsprechenden Anpressdruckes durch die konischen
Ringflansche 15 des Rohrverbindungsstückes 7, 17, 22 eine entsprechende
Schubkraft in Pfeilrichtung 27 aufgebracht wird, die in eine radiale und
in eine axiale Komponente zerlegbar ist.
Wichtig ist ferner, noch darauf hinzuweisen, daß statt der
sektorförmigen Segmente 1, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt sind,
auch eine umlaufende Ringspange verwendet werden kann, die lediglich
einen einzigen Schlitz aufweisen muß, um die erforderliche Vorspannung
zu erzielen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen verschiedene Einbauarten der Dichtungsringe
4, wobei wichtig ist, daß alle beschriebenen Ausführungsformen von
Dichtungsringen mit den beschriebenen Klemmbereichen 18 bzw. den
Haftbereichen sowohl für das Rohrverbindungsstück 7 als auch für das
Rohrverbindungsstück 17 oder auch für das Rohrverbindungsstück 22
anwendbar sind.
Fig. 3 zeigt beispielsweise ein symmetrisches Rohrverbindungsstück 7,
welches aus zwei zueinander symmetrischen Anschlußhülsen 8 besteht,
wobei jeder Anschlußhülse ein Dichtungsring gemäss den Fig. 1 und 2
oder den Fig. 5 bis 8 zugeordnet ist.
Gleiches gilt für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, wo mit einem
Rohr verbundenen Flansch 9 ein Rohrverbindungsstück 17 zugeordnet ist,
welches in seinem Innenraum ebenfalls einen Dichtungsring 4 aufweist,
der den beschriebenen Haft- oder Klemmbereich 18 aufweist.
In den Fig. 5 bis 8 sind weitere Ausführungsformen zur Ausbildung
eines Haft- oder Klemmbereiches 18 im Bereich des Dichtungsringes 4
vorgesehen.
Die Fig. 5 zeigt einen Dichtungsring 4, wobei Segmente 10 an ihren
Unterseiten jeweils Zapfen 11 aufweisen, die in zugeordnete Ausnehmungen
12 an der jeweiligen axial außen liegenden Stirnseite des
Dichtungsringes 4 eingreifen.
Über diesen mechanischen Verbund der Segmente 10 mit dem Dichtungsring 4
wird dann ebenfalls ein Klemm- oder Haftbereich 18 gebildet.
In Fig. 6 sind Segmente 13 mit zunächst in axialer Richtung weisenden
Zungen 14 versehen, wobei die Zungen 14 mindestens aus einem
Blechmaterial oder einem anderen biegsamen Material bestehen, so daß
zunächst einmal der Dichtungsring 4 mit den dort angegebenen Segmenten
13 in das Rohrverbindungsstück 7 bzw. 17 eingesetzt wird und dann die
Zungen 14 in Pfeilrichtung 16 umgeklappt werden, so daß sich diese
Zungen dann um die Ringflansche 15 (vergleiche Fig. 3) herum legen und
damit ein Verbund dieser Segmente 13 sowohl mit dem Dichtungsring 4 als
auch mit dem Rohrverbindungsstück 7 bzw. erreicht wird.
Die Verbindung zwischen dem Segment 13 und dem Dichtungsgummi 4 kann
hierbei wiederum auf verschiedene Weise ausgebildet werden, wie z. B.
durch Verkleben, durch entsprechende mechanische Verbindungsmittel, wie
z. B. Zapfen, die entsprechende Ausnehmungen eingreifen und dgl.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die Ausbildung des Klemmbereiches 18 als
Haftbereiche.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist hierbei im Klemmbereich 18 das
Material des Dichtungsringes 4 so mit offenen Ausnehmungen 19 versehen,
daß diese offenen Ausnehmungen sich fest beim Montieren des
Rohrverbindungsstückes an die Rohraußenflächen der Rohrstücke 21
anlegen. Hierdurch werden diese Ausnehmungen 19 komprimiert, die darin
befindliche Luft wird verdrängt und es kommt hierbei zu einem Festsaugen
und Haften dieser Ausnehmungen 19 an dem Rohrstück 21.
Derartige Ausnehmungen 19 können durch nachträgliches Einbringen in das
Material des Dichtungsringes 4 ausgebildet werden, aber ebenso durch
Ausschäumen, sofern es sich um ein schäumbares Kunststoffmaterial
handelt.
Handelt es sich hier um ein Gummimaterial, dann werden diese
Ausnehmungen bereits schon durch warzenförmige Fortsätze in der
Vulkanisierungsform gebildet.
Die Fig. 8 zeigt, daß man statt derartiger Ausnehmungen 19 auch
ringsumlaufende Rippen 20 in den Dichtungsring 4 einbringen kann. Hier
entsteht ebenfalls ein Haftungseffekt und zusätzlich auch noch ein
Klemmeffekt, wenn ein oder mehrere Federringe 25 noch in die Rippen 20
eingelegt werden und sich dann ebenfalls kraftschlüssig an den
Außenumfang der Rohrstücke 21 anklemmen.
Die Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines
Rohrverbindungsstückes 22, wo wiederum zwei zueinander symmetrische
Anschlußhülsen 31 vorgesehen sind und jede Anschlußhülse in ihrem axial
äußeren Bereich radial nach außen abgebogene Ringflansche 24 aufweist.
Das Rohrverbindungsstück 22 weist hierbei in an sich bekannter Weise
eine Flanschverschraubung auf, die hier aus Schraubenbolzen 28, der
Klemmscheibe 29 und der jeweils zugeordneten Mutter 30 besteht.
Im Innenraum des Rohrverbindungsstückes 22 ist ein umlaufender
Dichtungsring 4 vorgesehen, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
nicht geteilt ist. Es kann aber ebenso vorgesehen sein, einen geteilten
Dichtungsring 4 zu verwenden, wie er vorhin beschrieben wurde.
Wichtig bei diesem Ausführungsbeispiel ist nun, daß der Dichtungsring 4
sämtliche Formgebungen aufweist, wie sich anhand der Fig. 1 bis 8
erläutert wurden, d. h. er weist jeweils in seinem axial außenliegenden
Bereich einen Klemm- oder Haftbereich 18 auf, in dem Segmente 1 oder 10
oder 13 angeordnet sind, oder in dem wahlweise Haftbereiche, bestehend
aus den Ausnehmungen 19 oder den Rippen 20 vorgesehen sind. Auch bei
diesem Rohrverbindungsstück 22 gelingt es also auf einfache Weise, eine
kraftschlüssige Verbindung zwischen den Rohrstücken 21 und dem
Rohrverbindungsstück zu erreichen, wobei als weitere Ergänzung der
Dichtungsring 4 an seinem Außenumfang von einem Stützring 23 umgeben
ist.
Der Stützring 23 besteht hierbei aus einem Metallteil.
Wichtig ist bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen auch noch, daß
der Dichtungsring 4 außerhalb seines Haft- oder Klemmbereiches 18 nicht
unbedingt selbst am Außenumfang des Rohrstückes 21 anliegen muß, sondern
daß in diesem Bereich entsprechende Einsatzstücke angebracht sind, die
z. B. aus Polytetrafluor-Äthylen oder dgl. bestehen, um z. B. den
Dichtungsring vor aggressiven Medien zu schützen.
Dieses Einsatzmaterial kann in den Dichtungsring 4 eingebettet oder
eingeklebt sein. Anstatt eines derartigen Ringes aus Polytetrafluor-
Äthylen kann auch ein Metallring oder ein anderes Material verwendet
werden.
Claims (9)
1. Rohrverbindung für Rohrenden mit mindestens einem Rohrverbindungs
stück aus starrem Material, welches eine konische Anschlußhülse zum
Ansetzen an eines der Rohrenden und zur Aufnahme eines konischen
Dichtungsringes in einer zwischen dem Rohrende und der Anschlußhülse
ausgebildeten Kammer aufweist, der sich in axialer Richtung nach außen
verjüngt, dadurch gekennzeichnet, daß in den sich
verjüngenden, axial außen liegenden Teil des Dichtungsringes (4) ein
Klemmbereich (18) integriert ist, der eine gute Kraftübertragung
zwischen dem Dichtungsring (4) und dem betreffenden Rohrende (21)
bewirkt.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Klemmbereich (18) durch
Verformungen des gummielastischen Materials des Dichtungsringes
ausgebildet ist.
3. Rohrverbindung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verformungen als voneinander
beabstandete Ausnehmungen (19) an der Innenwand des Dichtungsringes oder
als wellenartige Profilierungen (20) ausgebildet sind.
4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß im Klemmbereich (18)
ein hartes Material in den Dichtungsring integriert ist.
5. Rohrverbindung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das harte Material aus voneinander
beabstandeten Segmenten (1) besteht.
6. Rohrverbindung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Segmente (1) am Innenumfang Rillen
(6), Vorsprünge oder dergleichen aufweisen, mit denen die Segmente (1)
am Außenumfang des Rohrendes (21) anliegen.
7. Rohrverbindung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das harte Material als Ringspange
ausgebildet ist.
8. Rohrverbindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Segmente (1) Zungen (14)
angeformt sind.
9. Rohrverbindung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das harte Material als wenigstens ein
Federring (25) ausgebildet ist, der in die wellenartigen Vertiefungen
(20) eingelegt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873726008 DE3726008A1 (de) | 1987-08-05 | 1987-08-05 | Rohrverbindung fuer rohrenden |
| CH292888A CH680872A5 (de) | 1987-08-05 | 1988-08-03 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873726008 DE3726008A1 (de) | 1987-08-05 | 1987-08-05 | Rohrverbindung fuer rohrenden |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3726008A1 true DE3726008A1 (de) | 1989-02-16 |
| DE3726008C2 DE3726008C2 (de) | 1990-11-29 |
Family
ID=6333120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873726008 Granted DE3726008A1 (de) | 1987-08-05 | 1987-08-05 | Rohrverbindung fuer rohrenden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH680872A5 (de) |
| DE (1) | DE3726008A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8905558U1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-06-21 | Wheli Inter Ag, Zug | Rohrverbindung mit Klemmring |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH369940A (de) * | 1958-01-30 | 1963-06-15 | Hawle Engelbert | Rohrverbindung |
| DE1187433B (de) * | 1961-01-25 | 1965-02-18 | Erwin Hawle | Flanschanordnung fuer glatte Rohre, insbesondere Kunststoffrohre |
| DE2010020A1 (de) * | 1969-03-05 | 1970-09-17 | The Dunlop Company Ltd., London | Kupplung für Rohrstücke |
| DE2011513A1 (de) * | 1970-03-11 | 1971-09-23 | Manton D | Verbesserungen zur Herstellung von Rohrverbindungen |
| DE2222290A1 (de) * | 1972-05-06 | 1973-11-22 | Rheinisches Metallwerk Gmbh | Muffenverbindung fuer rohre, armaturen oder dgl |
-
1987
- 1987-08-05 DE DE19873726008 patent/DE3726008A1/de active Granted
-
1988
- 1988-08-03 CH CH292888A patent/CH680872A5/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH369940A (de) * | 1958-01-30 | 1963-06-15 | Hawle Engelbert | Rohrverbindung |
| DE1187433B (de) * | 1961-01-25 | 1965-02-18 | Erwin Hawle | Flanschanordnung fuer glatte Rohre, insbesondere Kunststoffrohre |
| DE2010020A1 (de) * | 1969-03-05 | 1970-09-17 | The Dunlop Company Ltd., London | Kupplung für Rohrstücke |
| DE2011513A1 (de) * | 1970-03-11 | 1971-09-23 | Manton D | Verbesserungen zur Herstellung von Rohrverbindungen |
| DE2222290A1 (de) * | 1972-05-06 | 1973-11-22 | Rheinisches Metallwerk Gmbh | Muffenverbindung fuer rohre, armaturen oder dgl |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8905558U1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-06-21 | Wheli Inter Ag, Zug | Rohrverbindung mit Klemmring |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH680872A5 (de) | 1992-11-30 |
| DE3726008C2 (de) | 1990-11-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0505719B1 (de) | Kugelgelenk | |
| DE3216938C2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE2304676A1 (de) | Werkstueck, insbesondere dichtungselement, aus elastischem material mit elastischer verstaerkung | |
| DE8435313U1 (de) | Rohrverbindung | |
| DE19542463B4 (de) | Rohrkupplung | |
| WO1982003440A1 (en) | Sealed coupling of plastic material pipes resisting to thrust forces | |
| EP0905426A2 (de) | Dichtungsvorrichtung zur Durchführung einer Leitung durch eine Wandöffnung | |
| DE3726008A1 (de) | Rohrverbindung fuer rohrenden | |
| EP0789823B1 (de) | Lösbare verbindungs- oder dichtvorrichtung zur übertragung axialer zugkräfte oder fluiddruckkräfte | |
| EP0288993B2 (de) | Vorrichtung zum Verbinden der koaxialen Enden zweier muffenloser Rohre | |
| DE2628727A1 (de) | Steckmuffen-verbindung | |
| EP0180656B1 (de) | Rohrleitungskupplung für die Verbindung von Rohren aus spröden Werkstoffen | |
| DE102014114959B4 (de) | Rohrverbindungsvorrichtung | |
| DE9413609U1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines Endstückes an einem Ende eines zylindrischen Rohres | |
| EP0200140B1 (de) | Vorrichtung zum Abdichten von von Rohrleitungen, Kabel o.dgl. durchsetzten Durchbrüchen | |
| DE102007017157A1 (de) | Dichtmuffe für einen Rohrverbinder | |
| DE2606880C3 (de) | Rohrverbindung für Bohrrohre o.dgl | |
| DE9218211U1 (de) | Schubgesicherte Steckmuffenverbindung | |
| DE1914039C3 (de) | Kardangelenk | |
| AT303471B (de) | Ringschelle | |
| DE102021200861A1 (de) | Vorrichtung zum abgedichteten Durchführen eines länglichen Strangs | |
| DE1234105B (de) | U-foermige Manschettendichtung | |
| DE202009017002U1 (de) | Muffenverbindung sowie Klemmring zur Verwendung bei einer Muffenverbindung | |
| DE9203892U1 (de) | Vorrichtung zur Halterung und Durchführung von Rohren, Leitungen u.dgl. Langformteilen | |
| DE8230843U1 (de) | Vorrichtung zur dichten verbindung eines ablaufrohres mit einer anschlussarmatur |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |