DE3724582A1 - Sitzmoebel - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, mit verstellbarer
Sitzflächen- und/oder Sitzteilflächenneigung, mit einem
abgewinkelten Hebel, der um eine quer verlaufende Achse
verschwenkbar ist und dessen hinterer Abschnitt als
Stütze der Sitzfläche bzw. Sitzteilfläche ausgebildet
ist, während sein vorderer Teil sich im wesentlichen
nach unten erstreckt.
Bei Sitzmöbeln mit verstellbarer Sitzflächenneigung
oder Sitzteilflächenneigung ist es erwünscht, daß die
Neigung der Sitzfläche mit relativ geringem Druck, z.B.
durch Verlagerung des Körpergewichtes, verstellbar ist.
Es ist jedoch höchst unerwünscht, daß dann, wenn jemand
sich auf einen Stuhl setzt, sich die Sitzflächenneigung
ändert. Eine solche plötzliche Änderung der Sitzflä
chenneigung kann dazu führen, daß die Person, die sich
gerade setzt, erschrickt, verkrampft oder plötzliche
Bewegungen macht, die dazu führen, daß sie mit dem
Stuhl umfällt. Es ist deshalb notwendig, die Feder bzw.
Federn, gegen deren Rückstellkraft die Sitzflächen
neigung verändert wird, sehr stark zu dimensionieren,
damit dann, wenn jemand sich auf dem Stuhl setzt, die
Sitzflächenneigung nicht bis zum Endausschlag geändert
wird.
Da beim Hinsetzen auf dem Stuhl eine wesentlich größere
Kraft ausgeübt wird, als wenn eine Person, die bereits
auf ihrem Stuhl sitzt, durch Verlagerung ihres Gewichts
jemals ausüben kann, ist die erforderliche Überdimensi
onierung der Feder bzw. der Federn ganz erheblich. Das
hat zum einen den Nachteil, daß die Materialkosten
erhöht werden, da starkes Federmaterial verwendet
werden muß. Es hat aber auch den weiteren Nachteil, daß
dann, wenn jemand bereits auf dem Stuhl sitzt, die
gewünschte Änderung der Neigung der Sitzfläche nur
recht mühsam vorzunehmen ist.
Ein Sitzmöbel der eingangs genannten Art ist in der
älteren, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentan
meldung P 36 34 055.3 beschrieben. Bei diesem Sitzmöbel
ist eine Gasdruckfeder vorgesehen, die die Sitzteilflä
chenneigung in der Grundstellung arretiert.
Gasdruckfedern sind jedoch sehr teuer und auch recht
sperrig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sitzmöbel der ein
gangs genannten Art derart zu fortzubilden, daß es
relativ kostengünstig herstellbar ist und angenehme
Benutzungseigenschaften aufweist.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Wenn der starre Körper sich in seiner Grundstellung
befindet, blockiert der den Schwenkweg des vorderen
Hebelarms; dadurch ist der Hebel 22, 24 arretiert. Die
Neigung der Sitzfläche bzw. Sitzteilfläche des Sitzmö
bels ändert sich deshalb nicht, wenn jemand sich auf
das Sitzmöbel setzt. Dieses kann somit jederzeit
benutzt werden, ohne daß der Benutzer dabei irritiert
wird oder gar erschrickt, weil sich plötzlich die
Sitzflächenneigung ändert.
Die Erfindung hat aber auch den weiteren Vorteil, daß
nämlich, durch diese Arretierung des Sitzes in seiner
Grundstellung, überhaupt keine Kraft auf eine Feder
ausgeübt wird, welche die Sitzfläche in ihre Grundstel
lung zurückzuführen sucht. Dies gilt unabhängig davon,
wo eine solche Feder, die die Sitzfläche in ihrer
Grundstellung zurückzudrängen sucht, angeordnet ist.
Wenn jemand auf dem Stuhl sitzt, kann er den starren
Körper in seine andere Position bewegen, in welcher die
Bewegung des vorderen Teils des abgewinkelten Hebels
freigegeben wird. Jetzt kann der Benutzer des Stuhles,
durch Verlagerung seines Körpergewichtes, die Sitzflä
chenneigung oder Sitzteilflächenneigung verändern.
Da diese Rückstellfeder jetzt nur die Gewichtsverlage
rung der auf dem Stuhl sitzenden Person teilweise
kompensieren muß, kann sie relativ schwach, aus dünnem
Material und mit geringen Abmessungen ausgebildet sein.
Die Erfindung weist somit auch den großen Vorteil auf,
daß sie die ökonomische Herstellung des Sitzmöbels
ermöglicht.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der vordere
Teil des abgewinkelten Hebels über eine Feder mit dem
Gestell des Sitzmöbels verbunden. Die Feder kann z.B.
eine Zylinderfeder sein, die mit dem Gestell verbunden
ist.
Wegen des beschriebenen Sperrmechanismus, ist es
möglich, diese Feder jetzt so zu dimensionieren, daß
jemand, der auf dem Stuhl sitzt, durch Verlagerung
seines Körpergewichtes die Sitzflächenneigung des
Sitzmöbels leicht zu verändern.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist
die Feder als Druckfeder ausgebildet, die einen Steh
bolzen umgreift, der an seinem von dem vorderen Teil
des abgewinkelten Hebels entfernten Ende mit einem
Federhalteteller verbunden, und dessen anderes Ende mit
dem Gestell des Sitzmöbels verbunden ist. Diese Weiter
bildung der Erfindung weist den Vorteil auf, daß nur
eine Lagerung der Feder an dem Gestell des Sitzmöbels
erforderlich ist. Wenn das Sitzmöbel, gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung, ein Drehstuhl ist, ist
lediglich eine Befestigung an dem Bein des Drehstuhls
erforderlich. Weitere Ausleger, die von dem Bein
fortstehen, und das andere Ende der Feder aufnehmen
müßten, sind nicht erforderlich. Diese Weiterbildung
der Erfindung ermöglicht somit eine kompakte Ausführung
des Sitzmöbels, mit einem schlanken Bein.
Zweckmäßigerweise ist ein Teil vorgesehen, das mit dem
Gestell des Sitzmöbels fest verbunden ist, und eine
Ausnehmung zur Aufnahme des Stehbolzens und eine Anlage
für einen mit dem inneren Endabschnitt des Stehbolzens
verbundenen Rückhalteabschnitt aufweist.
Das mit dem Gestell des Sitzmöbels verbundene Teil kann
als U-förmiger Bügel ausgebildet sein, dessen Enden
fest mit dem oberen Zylinder des Gestells verbunden
ist. Dieser U-förmige Bügel kann eine Ausnehmung
aufweisen, welche eine Einführung des Stehbolzens von
oben oder unten ermöglicht. Dadurch wird die Montage
des Stuhls vereinfacht und verbilligt.
Der mit dem Stehbolzen verbundene Teller kann eine
Schraubenmutter sein, deren Gewinde komplementär zu dem
Gewinde des Stehbolzens ausgebildet ist. Wenn der
Stehbolzen gedreht wird, wandert die Schraubenmutter,
entsprechend der Drehrichtung, auf dem Stehbolzen.
Dabei wird die Feder, zwischen dem Federhalteteller
einerseits und dem vorderen Teil des abgewinkelten
Hebels andererseits, komprimiert bzw. entlastet.
Ein Handrad kann starr mit dem Stehbolzen verbunden,
und der Rückhalteabschnitt leicht gleitend an dem mit
dem Gestell verbundenen U-förmigen Teil gelagert sein.
Vorzugsweise ist der Rückhalteabschnitt über ein
Kugellager drehbar an der Innenseite des U-förmigen
Teils gelagert.
Diese Weiterbildungen der Erfindung bringen den Vorteil
mit sich, daß durch Drehen des Handrades der mit diesem
fest verbundenen Stehbolzen seine Lage relativ zu der
Schraubenmutter leicht verändert, er wird entweder
weiter in diese hineingeschraubt oder aus ihr
herausgedreht. Dabei wird gleichzeitig die zwischen dem
Handrad einerseits und dem vorderen, abgewinkelten Teil
des Hebels andererseits komprimierte Feder stärker
komprimiert, bzw. entlastet. Es ist somit möglich, in
einfacher Weise die gewünschte Federkraft entsprechend
dem Gewicht der Person, die auf dem Stuhl sitzt,
einzustellen.
Der starre Körper, der in seiner einen Stellung die
Bewegung des abgewinkelten Hebels blockiert, kann als
Stange ausgebildet sein. Er kann aber auch als Winkel,
als Bügel oder als geschlossener Ring ausgebildet sein.
Mit seinem einen Ende ist er an dem Gehäuse, z.B. der
Sitzschale des Sitzmöbels befestigt, während sein
anderes Ende so verschwenkbar ist, daß es entweder die
Bewegung des abgewinkelten Hebels in der Grundstellung
blockiert, oder aber dessen Bewegung freigibt. Dieser
starre Körper muß so geformt sein, daß er das für das
Handrad erforderliche Volumen nicht durchquert, sondern
vielmehr um dieses herumgeführt ist.
Das Handrad selber steht zweckmäßigerweise an der
Unterseite des Gehäuses des Sitzmöbels vor, so daß es
besonders einfach bedienbar ist.
Der starre Körper kann in seine sperrende Grundstellung
vorgespannt sein, z.B. durch ein Stück Gummi oder
Moosgummi, welches zwischen dem beweglichen Ende des
starren Körpers und dem Gehäuse des Sitzes angeordnet
ist.
Zweckmäßigerweise ist ein Hebelmechanismus zur Verstel
lung des starren Hebels vorgesehen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausfüh
rungsbeispiels und in Verbindung mit der Zeichnung
näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
durch ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des
erfindungsgemäßen Mechanismus, und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines
Montageteils.
In Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsge
mäßen Drehstuhls dargestellt. Auf einem Bein 10 ist der
gesamte Halte- und Schwenkmechanismus angeordnet.
Wie man in Fig. 1 sieht, besteht die Sitzfläche aus
einem vorderen Teil 12 und einem hinteren Teil 14,
welche beide in ihrer Sitzflächenneigung verschwenkbar
sind. Das vordere Sitzflächenteil 12 weist in seinem
hinteren Endabschnitt einen Ausleger 13 auf, der bei 16
mit dem hinteren Abschnitt 24 eines abgewinkelten,
zweiarmigen Hebels verbunden ist, der um eine Achse 26
schwenkbar gelagert ist. Der vordere Abschnitt oder Arm
22 des zweiarmigen Hebels erstreckt sich von der
Schwenkachse 26 im wesentlichen nach unten. Wenn der
hintere Abschnitt 24 des abgewinkelten Hebels, der das
hintere Sitzflächenteil 14 trägt, in Fig. 1 nach unten
verschwenkt wird, wird auch der hintere Abschnitt des
vorderen Sitzflächenteils 12 nach unten verschwenkt.
Das vordere Sitzflächenteil 12 wird jedoch um einen
kleineren Winkel verschwenkt als das hintere Sitzflä
chenteil 14.
Der nach unten vorstehende vordere Arm 22 des abgewin
kelten Hebels weist eine Ausnehmung 27 auf, in der ein
mit einem Gewinde versehener Stehbolzen 28 steckt ist,
an dem ein Federhalteteller 30 und ein Handrad 31
befestigt sind. Der Stehbolzen 28 ist mit seinem
anderen Endabschnitt innerhalb eines Bügels 32 befe
stigt, der in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt ist.
Dieser Bügel 32 ist mit seinen beiden Endabschnitten 33
an dem oberen Zylinder 38 des Stuhlbeines 10
angeschweißt.
Ein Rückhalteabschnitt 34, der fest mit dem Stehbolzen
28 verbunden ist, ist über ein Kugellager 36 an der
Innenseite des U-förmigen Bügels 32 gelagert. Wenn das
starr mit dem Stehbolzen 28 verbundene Handrad 31
gedreht wird, tritt deshalb eine minimale Reibungskraft
an der Innenseite des U-förmigen Bügels 32 auf. Bei
einer Drehung des Handrades in dem Sinne, in welchem
der Federhalteteller 30 in den Figuren nach rechts
wandert und die Druckfeder 20 komprimiert, ist somit im
wesentlichen lediglich die zunehmend stärkere
Rückstellkraft der Feder zu überwinden.
Wie man in Fig. 1 sieht, steht das Handrad 31 nach
unten über das Gehäuse 40 des Stuhles vor, so daß es
jederzeit leicht betätigbar ist.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist als starrer Sperrkör
per ein Ring 42 vorgesehen, der bei 44 schwenkbar an
der Innenseite des Gehäuses 40 gelagert ist. Der
Durchmesser dieses geschlossenen Ringes 42 ist so groß
bemessen, daß er das Handrad 31 seitlich umfaßt. Der in
Fig. 1 rechte Abschnitt 46 des geschlossenen Ringes ist
über ein nur schematisch angedeutetes Gummistück 18,
welches zwischen ihm und dem Sitzgehäuse 40 liegt, nach
oben in seine Grund- und Sperrstellung vorgespannt. In
dieser Stellung liegt der in Fig. 1 rechte Abschnitt 46
direkt an der vorderen Seite des nach unten vorstehen
den vorderen Arms 22 des abgewinkelten Hebels an.
Dieser Winkelarm 22 ist somit durch den Ring 42
arretiert. Wenn jemand sich auf den Stuhl setzt,
verhindert diese Arretierung, daß der zweiarmige Hebel
22, 24 sich bewegt. Die Sitzflächenneigung bleibt somit
in der in Fig. 1 gezeigten Grundstellung.
An dem geschlossenen Ring 42 ist eine Stange 48 befe
stigt, z. B. angeschweißt, die nach rechts vorsteht.
Wie man in Fig. 2 sieht, liegt der rechte Endabschnitt
dieser Stange 48 unter einer Hebelstange 50, die um 52
schwenkbar ist. Wenn der Hebel 50 außerhalb des Stuhles
hochgehoben wird, schwenkt das Hebelende innerhalb des
Stuhlgehäuses um 52 nach unten und drückt das Ende der
Stange 48 und damit auch den rechten Abschnitt 46 des
geschlossenen Ringes 42 nach unten, wie es durch
gestrichelte Linien in Fig. 1 dargestellt ist. In
dieser Stellung ist der vordere Hebelarm 22 nicht mehr
durch den geschlossenen Ring 42 blockiert. Eine auf dem
Stuhl sitzende Person kann jetzt durch Verlagerung des
Körpergewichtes nach hinten den hinteren Winkelarm 24
um den Drehpunkt 26 nach unten drücken. Dabei wird der
vordere Winkelarm 22 gegen die Kraft der Feder 20 nach
vorne geschwenkt.
Verlagert die auf dem Stuhl sitzende Person ihr Gewicht
wieder nach vorne, so wird auch der zweiarmige Hebel
wiederum um den Drehpunkt 26 verschwenkt, dieses Mal
gegen den Uhrzeigersinn, so daß die Sitzflächenteile 12
und 14 wieder in ihre in Fig. 1 gezeigten Grundstellung
zurückgeführt werden.
In Fig. 1 ist ferner eine Feder 54 angedeutet. Im
Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Federn vorgese
hen, die jeweils bei 58 (vgl. Fig. 2) unterhalb des
hinteren Winkelarms 24 angeordnet sind. Diese Federn 54
wirken im gleichen Sinne wie die Feder 20 und unter
stützen diese. Es wird darauf hingewiesen, daß diese
Federn 54 nicht zwingend notwendig sind, wenn die Feder
22 hinreichend stark dimensioniert ist und auch in
einem hinreichend weiten Abstand vom Drehpunkt 26 an
dem vorderen, nach unten abgewinkelten Hebelarm 22
angreift. Andererseits ermöglicht die Anordnung der
Federn 54 die Verwendung einer Feder 22 mit sehr kurzer
Bauweite. Das ist deshalb von besonderem Vorteil, weil
die Verstellung der Vorspannkraft auf die Feder 22
lediglich der Anpassung des Gewichtes der auf dem Stuhl
sitzenden Person dienen muß.
Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines
Montageteil 33, das zur Arretierung des Rückhalteteils
36 dient. Das Montageteil 32 ist als ein u-förmiger
Bügel ausgebildet, dessen beide seitlichen Abschnitte
mit einem zylindrischen Vorsprung 38 des Stuhlbeins 10
verschweißt sind. In der Vorderseite dieses Montage
teils 32 ist eine Ausnehmung vorgesehen, durch welche
der Stehbolzen 28 zur Montage von oben eingeschoben
wird.
Im montierten Zustand ist die Feder 20 fest zwischen
dem Federhalteteller 30 und der Vorderseite des Monta
gebügels 32 eingespannt. Wenn das Handrad und damit der
Stehbolzen 28 gedreht werden, wird der Federhalteteller
30 die Drehbeweung nicht mitmachen, weil er durch die
Feder 20, die mit relativ großer Haftreibung an der
Vorderseite des Bügels 32 anliegt, zurückgehalten wird.
Bei einer Drehung des Handrads 31 und damit des Steh
bolzens 28 wird deshalb der Federhalteteller 30 auf dem
Stehbolzen wandern, entsprechend dem Drehsinn nach
rechts bzw. nach links.
Claims (17)
1. Sitzmöbel, mit verstellbarer Sitzflächen- und/oder
Sitzteilflächenneigung, mit einem abgewinkelten Hebel,
der um eine quer verlaufende Achse verschwenkbar ist
und dessen hinterer Abschnitt als Stütze der Sitzfläche
bzw. Sitzteilfläche ausgebildet ist, während sein
vorderer Teil sich im wesentlichen nach unten er
streckt, dadurch gekennzeichnet, daß ein starrer Körper
(42) vorgesehen ist, der an dem Gestell des Sitzmöbels,
zwischen einer Position, in der er den Schwenkweg des
vorderen Teils des abgewinkelten Hebels (22, 24)
blockiert, und einer anderen Position, in der er den
Schwenkweg des vorderen Teils des abgewinkelten Hebels
(22, 24) freigibt, schwenkbar befestigt ist.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere Teil (22) des abgewinkelten Hebels über
eine Zylinderfeder (20) mit dem Gestell verbunden ist.
3. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (20) als Druckfe
der einen Stehbolzen (28) umgreift, der an seinem von
dem vorderen Teil (22) des abgewinkelten Hebels (22,
24) entfernten Ende einen Federhalteteller (30) auf
weist und dessen anderes Ende mit dem Gestell des
Sitzmöbels verbunden ist.
4. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch ein mit dem Gestell verbundenes
Teil (32), das eine Ausnehmung zur Aufnahme des Steh
bolzens (28) und eine Anlage für einen mit dem inneren
Ende des Stehbolzens (28) verbundenen Rückhalteab
schnitt (34) aufweist.
5. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Gestell verbun
dene Teil als U-förmiger Bügel (32) ausgebildet ist,
dessen Enden fest mit einem Abschnitt (34) des Gestells
verbunden sind.
6. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Stehbolzen (28)
verbundene Federhalteteller (30) eine Schraubenmutter
ist, die auf dem Gewinde des Stehbolzens (28) aufge
schraubt ist.
7. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Handrad (31) drehfest
mit dem Stehbolzen (28) verbunden ist.
8. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhalteabschnitt (34)
leicht drehbar an dem mit dem Gestell verbundenen
Teil (32) gelagert ist.
9. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rückhalteabschnitt (34)
über ein Kugellager (36) drehbar an der Innenseite des
mit dem Gestell verbundenen Teils (32) gelagert ist.
10. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42) als
Stange ausgebildet ist.
11. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42) als
Winkel ausgebildet ist.
12. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42) als
Bügel (32) ausgebildet ist.
13. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42) als
geschlossener Ring ausgebildet ist.
14. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad (31) an der
Unterseite des Gehäuses des Sitzes zumindest teilweise
vorsteht.
15. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42) in
seine Sperrstellung vorgespannt ist.
16. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper (42)
durch ein elastisches Teil (18), z.B. ein Stück Gummi
oder Moosgummi, in seine Sperrstellung vorgespannt ist.
17. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen mit dem starren Körper (42)
verbundenen, dessen Bewegung erlaubenden Hebelmechanis
mus (48, 50, 52).
Priority Applications (2)
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| DE3724582C2 DE3724582C2 (de) | 1993-08-05 |
Family
ID=6332309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873724582 Granted DE3724582A1 (de) | 1987-07-24 | 1987-07-24 | Sitzmoebel |
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| US8752896B2 (en) | 2009-10-26 | 2014-06-17 | Itoki Corporation | Rocking chair |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3724582C2 (de) | 1993-08-05 |
| JPS6429215A (en) | 1989-01-31 |
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