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DE372289C - Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser

Info

Publication number
DE372289C
DE372289C DEO10826D DEO0010826D DE372289C DE 372289 C DE372289 C DE 372289C DE O10826 D DEO10826 D DE O10826D DE O0010826 D DEO0010826 D DE O0010826D DE 372289 C DE372289 C DE 372289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
point
movement
route
route pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO10826D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Anstalt CP Goerz AG
Original Assignee
Optische Anstalt CP Goerz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Anstalt CP Goerz AG filed Critical Optische Anstalt CP Goerz AG
Priority to DEO10826D priority Critical patent/DE372289C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE372289C publication Critical patent/DE372289C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsmesser. Wenn ein Punkt sich mit einer gewissen unbekannten Geschwindigkeit :bewegt, die ermittelt werden soll, und eine Vielheit weiterer Punkte sich mit verschiedenen, aber bekannten Geschwindigkeiten auf der gleichen Fläche bewegen, dann besitzt der Punkt, dessen Geschwindigkeit bestimmt werden soll, . die Geschwindigkeit desjenigen unter der Vielzahl der sich mit bekannter Geschwindigkeit bewegenden Punkte, mit welchem er in der gleichen Zeit eine gleiche Strecke zurücklegt. Man kann daher, und das bildet die .Grundlage vorliegender Erfindung; die Geschwindigkeit eines sich bewegenden Punktes ermitteln, wenn man ihn bzw. wenn man einen in Einklang mit dem bewegten Punkt verschobenen Streckenanzeiger vor einer Anzeigefläche verschiebt, auf welcher man gleichzeitig eine Vielheit von Punkten von verschiedener, aber bekannter Geschwindigkeit sich bewegen läßt. Man; braucht dann nur zu beobachten, mit welchem der verschiedenen sich mit verschiedener Geschwindigkeit bewegenden Punkte der Streckenanzeiger zusammenläuft und hat damit ohne weiteres die Geschwindigkeit des Streckenanzeigers ermittelt.
  • Dieses Prinzip der Geschwindigkeitsermittlung läßt sich in einfacher Weise so zur Konstruktion eines Geschwindigkeitsanzeigers verwenden, daß man den bewegten Punkt, dessen Geschwindigkeit ermittelt werden, soll, in geeigneter Weise mit einem linearen Streckenanzeiger zu proportionaler Bewegung kuppelt und diesen Streckenanzeiger sich vor einer festen, ebenen Anzeigefläche bewegen läßt, vor welcher sich gleichzeitig ein um einen gewissen Punkt drehbarer Zeiger bewegt. Dieser drehbare Zeiger stellt dann eine Vielheit von sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegenden Punkten dar, wobei die Geschwindigkeit jedes der verschiedenen Punkte des Zeitzeigers an einer Skala auf der Anzei.gefläche abgelesen werden kann. Der Schnittpunkt des Zeitzeigers mit dem Streckenzeiger bezeichnet denjenigen Punkt des Zeitzeigers, welcher sich mit gleicher Geschwindigkeit wie der Streckenzeiger bewegt, dessen; Geschwindigkeit, abgelesen, an der Skala der Anzeigefläche, also die Geschwindigkeit ist, um deren Ermittlung es sich handelt.
  • Ein Geschwindigkeitsmesser der angegebenen Art ist auf der beigefügten Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • Mit i ist eine Rolle bezeichnet, welche auf der Bahn läuft, die von dem Punkt" dessen Geschwindigkeit ermittelt werden soll, beschrieben wind. Die Rolle i steht in Eingriff mit einem Triebrad :z mit einer Randlücke 3, welches Triebrad seinerseits eine Stange¢ antreibt, die mit .dem linearen Streckenzeiger 5 verbunden ist und unter dem Zug einer Feder 6 steht, welche sie in eine bestimmte Anfangslage zu ziehen strebt. Mit 7 isst eine Anzeigefläche bezeichnet, welche .eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Streckenzeigers 5 stehende Einteilung trägt, die Geschwindigkeiten angibt. Vor der Anzeigeebene 7 bewegt sich ein Zeitzeiger 8, der um den Punkt 9 drehbar ist und unter. ,dem Einfluß einer Schubstange io steht, gegen deren vorderes Ende er durch eine Feder i i angedrückt wird. Die Schubstange io wird durch ein mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durch ein Uhrwerk o. dgl. bewegtes Triebrad 12 angetrieben. 13 bezeichnet einen: Anschlag am Streckenzeiger 5, welcher die Bewegungsbahn des Zeitzeigers 8 kreuzt und, wenn er auf den Zeitzeiger drückt, diesen entgegen der Antriebstendenz des Triebrades 12 zu drehen vermag.
  • Die Teilung auf der Anzeigefläche 7 gibt für jeden Punkt des Zeitzeigers 8 die Geschwindigkeit, mit welcher er sich unter dein Einfluß der Schubstange io bewegt. Diese Geschwindigkeiten .der verschiedenen Punkte des Zeitzeigers 8 wachsen stetig mit dein Abstande von dem Drehpunkt 9, welch letzterer die Geschwindigkeit Null besitzt. Je weiter der Punkt auf dem Zeitzeiger 8, an "],ein der Streckenzeiger 5 den Zeitzeiger 8 schneidet, von dem Nullpunkt 9 des Zeitzeigers entfernt ist, eine um so größere Geschwindigkeit besitzt der Zeitzeiger. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Lage von Streckenzeiger 5 und Zeitzeiger 8 bewegt sich der Streckenzeiger mit einer Geschwindigkeit von rund 35 in pro Sekunde.
  • Streckenzeiger und Zeitzeiger werden nach jedesmaligem Umlauf d'es Triebrades 2 in die Nullage zurückgeführt. Dies geschieht dadurch, daß die Schubstange .4, wenn sie der Aussparung 3 des Triebrades gegenüber zu liegen kommt, durch die Feder 6 zurückgezogen werden kann. Der Anschlag 13 des Streckenzeigers 5 kommt dabei zum Eingriff mit dem Zeitzeiger 8 und schiebt diesen unterstützt durch die Feder i i entgegen der Schubwirkung der Stange io in die Nullage zurück. Nach jedesmaliger Rückführung beginnt ein neuer Arbeitsgang, und man kann demnach zu jeder Zeit die jeweilige Geschwindigkeit des Streckenzeigers 5 ablesen.
  • Wenn es sich um die Bestimmung der Geschwindigkeit eines Punktes Handelt, der sich auf einer Kurvenbahn bewegt, ist dafür Sorge zu tragen, daß die Rolle i sich mit ihrer Welle dauernd senkrecht zu der Kurvenbahn des bewegten Punktes stellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Geschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Punkt, dessen Geschwindigkeit gemessen werden soll, mit einem sich über eine Anzeigefläche bewegenden Streckenzeiger von linearer Ausdehnung derart gekuppelt ist, daß die Bewegung des Streckenzeigers proportional der Punktbewegung erfolgt, und daß der Anzeigefläche ein drehbarer Zeiger (Zeitzeiger) derart zugeordnet ist. (laß er seine Bewegung von der Nullage aus gleichzeitig mit dein Streckenzeiger beginnt, und daß er wie dieser die Anzeigefläche bestreicht, so .daß der Kreuzungspunkt beider Zeiger kennzeichnend für die Geschwindigkeit des. bewegten Punktes ist, «-elche an der Skala der Anzeigefläche abgelesen werden kann.
  2. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitzeiger von einem Hebel gebildet wird, welcher seinen Antrieb von einer finit gleichmäßiger Geschwindigkeit angetriebenen und auf dem Hebel gleitenden Stane erhält. 3.' Geschwindigkeitsmesser nach) Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegte Punkt mit dem Streckenzeiger durch ein Getriebe gekuppelt ist, welches eine mit ihm bewegte Rolle aufweist, deren Achse dauernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des bewegten Punktes eingestellt wird, und die ihrerseits ihre Bewegung auf eine linear bewegte und mit dem Streckenzeiger verbundene Stange überträgt. .4. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streckenzeiger und die über verschiedene Zonen der Anzeigefläche mit verschiedener Geschwindigkeit bewegten Körper bz-,c, der Zeitzeiger relativ zur.Anzeigefläche so angeordnet sind, rlaß sie gleichzeitig unterbrechungsweise selbsttätig in. die Nullage zurückbewegt werden. 5. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß der Streckenzeiger durch eine auf der Bahn des bewegten Punktes ablaufende Rolle angetrieben wird, welche sich mit ihrer Achse dauernd senkrecht zu der Bahn des bewegten Punktes einstellt und ihre Bewegung an. ein Triebrad mit einem die Kupplung periodisch unterbrechenden Ausschnitt weitergibt, welch: letzteres sie auf eine unter Federzug stehende, mit dein anzutreibenden Teil (Streckenzeiger oder Anzeigefläche) verbundene, den Streckenzeiger tragende Stange überträgt, die durch .das Triebrad in der einen Richtung l.ewegt und in: den Entkupplungsperioden des letzteren, von der Antriebsrolle durch den Federzug in eine gewisse Ruhelage zurückbewegt wird.
DEO10826D 1918-12-12 1918-12-12 Geschwindigkeitsmesser Expired DE372289C (de)

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