[go: up one dir, main page]

DE3721169A1 - Orale zubereitung - Google Patents

Orale zubereitung

Info

Publication number
DE3721169A1
DE3721169A1 DE19873721169 DE3721169A DE3721169A1 DE 3721169 A1 DE3721169 A1 DE 3721169A1 DE 19873721169 DE19873721169 DE 19873721169 DE 3721169 A DE3721169 A DE 3721169A DE 3721169 A1 DE3721169 A1 DE 3721169A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dextranase
oral preparation
oral
ester
preparation according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19873721169
Other languages
English (en)
Other versions
DE3721169C2 (de
Inventor
Kumiko Tanaka
Hiromichi Ichikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lion Corp
Original Assignee
Lion Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP61154774A external-priority patent/JPH07106973B2/ja
Priority claimed from JP61154773A external-priority patent/JPH0796492B2/ja
Priority claimed from JP15477586A external-priority patent/JPS6310713A/ja
Application filed by Lion Corp filed Critical Lion Corp
Publication of DE3721169A1 publication Critical patent/DE3721169A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3721169C2 publication Critical patent/DE3721169C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N9/00Enzymes; Proenzymes; Compositions thereof; Processes for preparing, activating, inhibiting, separating or purifying enzymes
    • C12N9/14Hydrolases (3)
    • C12N9/24Hydrolases (3) acting on glycosyl compounds (3.2)
    • C12N9/2402Hydrolases (3) acting on glycosyl compounds (3.2) hydrolysing O- and S- glycosyl compounds (3.2.1)
    • C12N9/2405Glucanases
    • C12N9/2451Glucanases acting on alpha-1,6-glucosidic bonds
    • C12N9/2454Dextranase (3.2.1.11)
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/64Proteins; Peptides; Derivatives or degradation products thereof
    • A61K8/66Enzymes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine dextranasehaltige orale Zubereitung, insbesondere eine dextranasehaltige orale Zubereitung hervorragender Lagerfähigkeit über lange Zeit hinweg.
Es ist bekannt (beispielsweise aus JP-A-58-2 25 007, 58-1 18 509, 56-1 18 012 und 56-1 23 910), daß Dextranase, d. h. ein zur Zersetzung von Dextran fähiges Enzym, einer oralen Zubereitung als wirksamer Bestandteil zur Verhinderung der Kariesbildung einverleibt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß Streptococcus Mutans, d. h. ein in der Mundhöhle vorhandenes Bakterium, extracelluläre Polysaccaride, wie Dextran, die einen Hauptbestandteil von Plaque bilden, produziert.
Dextranasehaltige orale Zubereitungen sind jedoch mit Lagerungsstabilitätsproblemen behaftet. So hat es sich beispielsweise gezeigt, daß beim Einarbeiten von Dextranase in durchsichtige flüssige orale Zubereitungen, wie Mundwässer, bei länger dauernder Lagerung Bodensätze gebildet werden und eine Trübung auftritt. Eine Untersuchung der Ursachen für die Bodensatzbildung und Trübung hat gezeigt, daß diese auf die Anwesenheit von Lipaseverunreinigungen in der Dextranase zurückzuführen sind.
Dextranasehaltigen oralen Zubereitungen werden in der Regel Geschmacksstoffe oder Parfüms und esterartige nichtionische Netzmittel mit Esterbindungen, wie Polyoxyethylen- hydriertes Rizinusöl, die eine hohe Stabilisierungswirkung auf Dextranase ausüben und Geschmacksstoffe oder Parfüms in Lösung bringen, einverleibt. Diese esterartigen nichtionischen Netzmittel bedingen jedoch im Laufe der Zeit die Bildung von Bodensätzen und eine Trübung, wodurch die Transparenz bzw. Durchsichtigkeit oder das visuelle Aussehen der Zubereitung beeinträchtigt werden. Obwohl noch nicht vollständig geklärt, entstehen vermutlich durch eine Esteraseaktivität des als Verunreinigung in Dextranase enthaltenen Enzyms Lipase Zersetzungsprodukte der esterartigen nichtionischen Netzmittel. Diese bedingen dann die Bildung von Bodensätzen und das Trübwerden der oralen Zubereitung.
Die Bildung von Bodensätzen und das Trübwerden sowie der Verlust an Durchsichtigkeit der Zubereitung während einer lang dauernden Lagerung beeinträchtigt deren Handelswert. Folglich besteht ein erheblicher Bedarf nach stabilen flüssigen oralen Zubereitungen, die auch nach lang dauernder Lagerung ihr gutes und durchsichtiges Aussehen nicht verlieren und in denen weder Bodensätze entstehen noch eine Trübung auftritt.
Im Falle üblicher Zahnpasten opaken Aussehens bilden zwar das Auftreten von Bodensätzen und ein Trübwerden keine Aussehensprobleme wie bei den erwähnten durchsichtigen oralen Zubereitungen, die Exteraseaktivität der Lipase führt jedoch ebenfalls zu einer Zersetzung von in der betreffenden oralen Zubereitung enthaltenen esterartigen Netzmitteln unter Bildung von Fettsäuren. Auf diese Weise wird einerseits die angestrebte Wirkung der esterartigen Netzmittel beeinträchtigt, andererseits wird auch das Mundgefühl bei Gebrauch infolge Anwesenheit der gebildeten Fettsäuren schlechter bzw. unangenehm.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine nicht mit den geschilderten Nachteilen der bekannten dextranasehaltigen oralen Zubereitungen behaftete dextranasehaltige orale Zubereitung lang dauernder Lagerfähigkeit und Stabilität zu schaffen.
Insbesondere sollten sich hierbei das Auftreten von Bodensätzen und ein Trübwerden infolge Anwesenheit von Lipase vermeiden lassen. Darüber hinaus sollten dextranasehaltige flüssige orale Zubereitungen auch bei lang dauernder Lagerung ohne das Auftreten von Bodensätzen und ohne Trübwerden über lange Zeit hinweg gut durchsichtig bleiben. Schließlich sollten die dextranasehaltigen oralen Zubereitungen ihr gutes Mundgefühl bei Gebrauch auch nach länger dauernder Lagerung behalten.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine orale Zubereitung mit thermisch behandelter Dextranase in einem wäßrigen Medium.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine durchsichtige flüssige orale Zubereitung, bei deren Herstellung einer durchsichtigen flüssigen oralen Zubereitung ein ätherartiges nichtionisches Netzmittel einverleibt wurde.
Gegenstand der Erfindung ist schließlich eine dextranasehaltige durchsichtige flüssige orale Zubereitung mit einem ester- oder esterätherartigen nichtionischen Netzmittel mit Esterbindung, deren pH-Wert auf 7,5 bis 10 eingestellt ist.
Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung läßt sich eine dextranasehaltige orale Zubereitung stabilisieren und das in der Dextranase als Verunreinigung enthaltene Enzym Lipase deaktivieren, indem man thermisch behandelte Dextranase einsetzt. Es hat sich, wie bereits erwähnt, gezeigt, daß esterartige nichtionische Netzmittel mit Esterbindungen, wie Polyoxyethylen-hydriertes Rizinusöl, durch die Esteraseaktivität der üblicherweise in der Dextranase als Verunreinigung enthaltenen Lipase zersetzt werden und dabei unerwünschte Bodensätze und eine Trübung bedingen. Wenn jedoch einer dextranasehaltigen durchsichtigen flüssigen oralen Zubereitung thermisch behandelte Dextranase einverleibt wird, kommt es weder zur Bildung von Bodensätzen noch zu einer Trübung, gleichzeitig bleibt die Zubereitung durchsichtig.
Wenn thermisch behandelte Dextranase beispielsweise einer Zahnpasta einverleibt wird, kommt es nicht zu einer Zersetzung esterartiger Netzmittel. Da gleichzeitig auch die anderen Bestandteile der oralen Zubereitung stabil bleiben, läßt sich ihr gutes Mundgefühl bei Gebrauch über lange Zeit hinweg erhalten.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung lassen sich dextranasehaltige orale Zubereitungen durch Einarbeiten ätherartiger nichtionischer Netzmittel ohne Esterbindungen in ihren Molekülen stabilisieren. Wird in einer durchsichtigen flüssigen oralen Zubereitung ein ätherartiges nichtionisches Netzmittel verwendet, ist die betreffende orale Zubereitung nicht von einer Esteraseaktivität betroffen, so daß es also auch bei der Lagerung nicht zur Bildung von Bodensätzen oder zu einer Trübung kommt. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß dies auch bei (gleichzeitiger) Anwesenheit esterartiger nichtionischer Netzmittel gilt. In solchen dextranasehaltigen oralen Zubereitungen bleiben sowohl die Dextranase als auch das gute Mundgefühl über lange Zeit hinweg stabil erhalten.
Gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung lassen sich dextranasehaltige orale Zubereitungen durch Einstellen des pH-Werts einer durchsichtigen flüssigen oralen Zubereitung mit Dextranase und einem ester- oder esterätherartigen nichtionischen Netzmittel mit Esterbindung auf 7,5 bis 10 stabilisieren. Wird der pH-Wert einer solchen oralen Zubereitung auf 7,5 bis 10 eingestellt, läßt sich die Zersetzung des ester- oder esterätherartigen nichtionischen Netzmittels mit einer Esterbindung durch die Esteraseaktivität der Lipase erheblich verringern. Das Ergebnis davon ist, daß auch bei länger dauernder Lagerung keine Bodensätze entstehen und die orale Zubereitung nicht trüb wird. Gleichzeitig bleiben durch bloßes Einstellen des pH-Werts auf 7,5 bis 10 die Dextranase und das gute Mundgefühl bei Gebrauch über lange Zeit hinweg erhalten.
Orale Zubereitungen gemäß der Erfindung können als durchsichtige flüssige Zubereitungen, wie Mundwässer und Mundsprays, als Zahnpasten, als feuchte Zahnpulver und Zahnfleischmassagecremes, formuliert werden.
Erfindungsgemäß verwendbare Dextranasesorten sind üblicherweise bei der Herstellung oraler Zubereitungen verwendbare Dextranasesorten. Bevorzugte Beispiele für solche Dextranasesorten sind von Mikroorganismen, z. B. Chaetomium sp., Streptomyces sp., Bazillus sp. und Corynebakterium, gewonnene Dextranasesorten.
Obwohl es für die Dextranasemenge in der oralen Zubereitung keine kritischen Grenzen gibt, sollte deren Menge pro 1 g oraler Zubereitung zweckmäßigerweise 100 bis 100 000, vorzugsweise 500 bis 50 000 Einheiten (E) betragen. Unter dem Ausdruck "Einheit" ist hier und im folgenden die bei Verwendung von Dextran als Substrat für die Bestimmung pro eine Min. gebildete Menge an reduzierendem Zucker, ausgedrückt in µg Glukose, zu verstehen.
Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei der der oralen Zubereitung einverleibten Dextranase um eine thermisch behandelte Dextranase. Die Bereitstellung der thermisch behandelten Dextranase in der jeweiligen oralen Zubereitung kann auf verschiedene Weise erfolgen. So wird beispielsweise das pulverförmige Dextranaseausgangsmaterial thermisch behandelt und dann einer oralen Zubereitung einverleibt. Besteht die orale Zubereitung aus verschiedenen Komponenten, werden diese in geeigneter Reihenfolge miteinander gemischt, oder es werden zwei oder mehrere Komponenten vorgemischt und die Vormischungen danach miteinander vereinigt. In diesen Fällen kann die die Dextranase enthaltende (Vor-)Mischung thermisch behandelt und danach mit den sonstigen Komponenten oder (Vor-)Mischungen gemischt werden. Weiterhin kann zunächst eine dextranasehaltige orale Zubereitung hergestellt und diese dann als Ganzes thermisch behandelt werden. Somit kann also, wie ausgeführt, die Dextranase in beliebiger Form, d. h. allein oder in Mischung mit einem Teil der oder mit sämtlichen Komponenten, thermisch behandelt werden.
Obwohl die Bedingungen für die thermische Behandlung der Dextranase nicht kritisch sind, sollte sie im Hinblick auf die Verhinderung einer Deaktivierung der Dextranase bei einer Temperatur von 40° bis 65°, vorzugsweise 50° bis 60°C, während 5 Min. bis 5 h, vorzugsweise 10 Min. bis 2 h durchgeführt werden. Obwohl während der thermischen Behandlung kein spezieller pH-Bereich eingehalten werden muß, sollte jedoch die thermische Behandlung zweckmäßigerweise im pH-Bereich von 5 bis 12, vorzugsweise 8 bis 10, durchgeführt werden.
Da erfindungsgemäß die in der Dextranase enthaltene Lipase durch die thermische Behandlung deaktiviert wird, lassen sich in oralen Zubereitungen problemlos ester- oder esterätherartige Netzmittel mit Esterbindungen verwenden.
Beispiele für in der zweiten Ausführungsform oraler Zubereitungen gemäß der Erfindung verwendbare ätherartige nichtionische Netzmittel sind Polyoxyethylenalkyläther, Polyoxyethylenalkylaryläther, Polyoxyethylenalkylphenyläther, Polyoxyethylenalkylthioäther, Polyoxyethylenalkylamide, Polyoxyethylenalkylnaphthyläther sowie blockartige Netzmittel, wie Polyoxyethylen-polyoxypropylenäther und Polyoxyethylen-Polyoxypropylenalkyläther. Zahlreiche derartige nichtionische Netzmittel sind im Handel erhältlich. Diese ätherartigen nichtionischen Netzmittel können alleine oder in beliebigen Mischungen zum Einsatz gelangen.
Aus Gründen eines guten Mundgefühls bei Gebrauch werden von den genannten ätherartigen nichtionischen Netzmitteln polyoxyethylenalkyläther- und polyoxyethylen-polyoxypropylenätherartige nichtionische Netzmittel bevorzugt.
Typische Beispiele für die polyoxyethylenalkylätherartigen nichtionischen Netzmittel sind solche der Formel:
R-O-(EO)-H (I)
worin bedeuten:
R eine Alkylgruppe mit 10 bis 22 Kohlenstoffatomen;
n 6 bis 50 und
EO Ethylenoxid.
Von den Verbindungen der Formel (I) werden erfindungsgemäß diejenigen mit C12-C18-Alkylgruppen als R und mit n, d. h. der Anzahl an addierten Molen Ethylenoxid, von 9 bis 40 bevorzugt.
Bevorzugte polyoxyethylen-polyoxypropylenätherartige nichtionische Netzmittel sind solche der Formel:
HO-(EO) a -(PO) b -(EO) c (II)
worin a ≧ 0, c ≧ 0, 10 ≦ a + c ≦ 300, 10 ≦ b ≦ 100, und ( a + c )/ b ≧ 0,5, EO für Ethylenoxid steht und PO Propylenoxid bedeutet. Besonders gut eignen sich solche Verbindungen der Formel (II), worin die Anzahl an addierten Molen Ethylenoxid (d. h. a + c) 15 bis 260 und die Anzahl an addierten Molen Propylenoxid, d. h. b, 20 bis 70 betragen und (a + c)/b = 1 oder mehr.
Bezogen auf das Gesamtgewicht der oralen Zubereitung beträgt die Menge an ätherartigem nichtionischen Netzmittel 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.-%. Enthält die orale Zubereitung weniger als 0,1 Gew.-% ätherartiges nichtionisches Netzmittel, bereitet das In-Lösung-Bringen von Geschmacksstoffen oder Parfüms Schwierigkeiten. Wenn andererseits die Zubereitung mehr als 10 Gew.-% an ätherartigem nichtionischen Netzmittel enthält, werden die Stabilität der Dextranase und das Mundgefühl bei Gebrauch beeinträchtigt. Obwohl nicht kritisch, sollte der pH-Wert der oralen Zubereitung zweckmäßigerweise 4 bis 9, vorzugsweise 5 bis 8, betragen.
Beispiele für in erfindungsgemäßen oralen Zubereitungen verwendbare ester- oder esterätherartige nichtionische Netzmittel sind Sacharose-C12-C18-Fettsäureester, wie Saccharosemono- und -dilaurylester, Fettsäureglyceride, wie Lactosefettsäureester, Lactitfettsäureester, Maltitfettsäureester und Stearylmonoglycerid, Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, wie Polyoxyethylensorbitanmonolaurat und Polyoxyethylensorbitanmonostearat, Polyoxyethylenfettsäureester, wie Polyoxyethylen (10, 20, 40, 60, 80, 100 Mole)-hydriertes Rizinusöl, die Ester von Fettsäuren mit Polyethylenoxid und Polypropylenoxid, wie Polyoxyethylen- polyoxypropylen-monolaurylester. Diese Netzmittel können alleine oder in beliebigen Mischungen zum Einsatz gelangen.
Bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung sollte die Menge an den betreffenden Netzmitteln 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.-%, betragen. Beträgt die Menge an esterartigem nichtionischen Netzmittel weniger als 0,1 Gew.-%, bereitet einerseits das In-Lösung-Bringen von Geschmacksstoffen oder Parfüms Schwierigkeiten, andererseits wird auch das Mundgefühl bei Gebrauch beeinträchtigt. Wenn andererseits die Menge an esterartigem nichtionischen Netzmittel mehr als 10 Gew.-% beträgt, werden die Stabilität der Dextranase und das Mundgefühl der oralen Zubereitung bei Gebrauch beeinträchtigt.
Gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung wird der pH-Wert der oralen Zubereitung auf 7,5 bis 10, vorzugsweise auf 7,5 bis 8,5 eingestellt. Auf diese Weise läßt sich die bezüglich ihres pH-Werts eingestellte orale Zubereitung über lange Zeit hinweg gegen die Bildung von Bodensätzen oder das Trübwerden stabilisieren. Beträgt der pH-Wert weniger als 7,5, lassen sich die Bildung von Bodensätzen und das Trübwerden nicht in ausreichendem Maße unterdrücken. Wenn andererseits der pH-Wert über 10 liegt, verschlechtert sich das Mundgefühl bei Gebrauch.
Obwohl es bezüglich der Art und Weise der Einstellung des pH-Werts der oralen Zubereitung keine kritischen Beschränkungen gibt, sollte die pH-Einstellung vorzugsweise mit Hilfe von Pufferlösungen durchgeführt werden. Beispiele für geeignete Puffer sind Dinatriumphosphat/Zitronensäure, Trinatriumcitrat/Zitronensäure, Monokaliumphosphat/Dinatriumphosphat, Dinatriumcitrat/Natriumhydroxid, Monokaliumphosphat/ Natriumhydroxid, Salzsäure/Barbitalnatrium, Salzsäure/Borax, Glycin NaCl/Natriumhydroxid, Salzsäure/ Natriumcarbonat und Dinatriumphosphat/Natriumhydroxid. Die Pufferkonzentration sollte zweckmäßigerweise 0,1 bis 100 mM, vorzugsweise 0,5 bis 50 mM, betragen. Wenn der pH-Wert der Flüssigkeit in der Mundhöhle zu alkalisch ist, kommt es in der Mundhöhle zu einer Schleimhautablösung oder einer sonstigen Beschädigung oder zu einer Beeinträchtigung der Dextranaseaktivität. Folglich sollte die Konzentration des Puffers in der oralen Zubereitung derart gewählt werden, daß der pH-Wert der Flüssigkeit in der Mundhöhle, d. h. zum Zeitpunkt des Gebrauchs, 5 bis 8 beträgt.
Die erfindungemäßen oralen Zubereitungen können, je nach ihrer Art und dem Gebrauchszweck, weitere übliche Bestandteile enthalten.
Beispiele für solche Zusätze sind Netzmittel, wie anionische Netzmittel, z. B. wasserlösliche Salze von C8-C18-Alkylsulfaten, nämlich Natriumlaurylsulfat und Natriummyristylsulfat, wasserlösliche höhere Fettsäuremonoglyceridsulfate mit einem C10-C18-Fettsäurerest, wie Natriumlaurylmonoglyceridsulfat und Natrium-höhere Fettsäure-monoglyceridmonosulfat; α-Olefinsulfonate, Paraffinsulfonate, Natrium-N-methyl-N-palmitoyltaurid und Natrium-N-lauroyl- β-alanin; nichtionische Netzmittel, z. B. Fettsäurealkanolamide, wie Lauryldiethanolamid, Saccharose, C12-C18- Fettsäureester, wie Sacharosemono- und -dilaurylester, Fettsäureglyceride, wie Lactosefettsäureester, Lactitfettsäureester, Maltitfettsäureester und Stearylmonoglycerid, Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, wie Polyoxyethylensorbitanmonolaurat und Polyoxyethylensorbitanmonostearat, Polyoxyethylenfettsäureester, wie Polyoxyethylen (10, 20, 40, 60, 80, 100 Mole)-hydriertes Rizinusöl, die Ester von Fettsäuren mit Polyethylenoxid und Polypropylenoxid, wie Polyoxyethylen-polyoxypropylen-monolaurylester; kationische Netzmittel und amphotere Netzmittel. Diese Netzmittel können alleine oder in beliebiger Mischung zum Einsatz gelangen. Die bevorzugte Menge an diesen Netzmitteln beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%.
Die oralen Zubereitungen gemäß der Erfindung können gegebenenfalls Bindemittel, wie Natriumcarboxymethylcellulose, Methylcellulose, Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Natriumalginat, Karageenan, Gummiarabicum, Xanthangummi, Tragantgummi, Karayagummi, Polyvinylalkohol, Natriumpolyacrylat, Carboxyvinylpolymerisate und Polyvinylpyrrolidon, Feuchthaltemittel, wie Polyethylenglykol, Ethylenglykol, Sorbit, Glycerin, Propylenglykol, 1,3-Butylenglykol, Xylit, Maltit und Lactit; essentielle Öle, wie Pfefferminz und Spearmint, Geschmacksstoffe, z. B. Geschmacksstoffrohmaterialen, wie l-Menthol, Karbon, Eugenol und Anethol; Süßungsmittel, wie Natriumsaccharat, Stebiocid, Neohesperidyldihydrochalcon, Glycyrrhizn, Perillartin und p-Methoxyzimtsäurealdehyd; Konservierungsmittel; aktive Komponenten zusätzlich zu Dextranase, z. B. Protease, Lysozym, lytische Enzyme, Mutanase, Sorbinsäure, Alexidin, β-Glycyrrhetinsäure, Hinokitiol, Chlorhexidine, Alkylglycine, Alkyldiaminoethylglycinsalze, Allantoin, ε-Aminocapronsäure, Tranexamsäure, Natriummonofluorphosphat, Natriumfluorid, Zinn(II)- Fluorid, Azulen, Vitamin E, wasserlösliche einbasische oder zweibasische Phosphate, quaternäre Ammoniumverbindungen, z. B. Cetylpyridiniumchlorid, Natriumchlorid und Pflanzenextrakte, enthalten. Im Falle von Zahnpulvern können den erfindungsgemäßen oralen Zubereitungen übliche Schleifmittel einverleibt werden.
Die oralen Zubereitungen gemäß der Erfindung erhält man in üblicher bekannter Weise beispielsweise durch Vermischen der genannten essentiellen und beliebigen Bestandteile mit Wasser.
Wie im einzelnen ausgeführt, werden bei der ersten Ausführungsform erfindungsgemäßer oraler Zubereitungen durch die Verwendung der thermisch behandelten Dextranase die sonstigen Bestandteile, insbesondere esterartige Komponenten, über längere Zeit hinweg stabil gehalten, so daß die Lagerungsstabilität der jeweiligen oralen Zubereitung erheblich verbessert wird.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung läßt sich auch bei lang dauernder Lagerung die Bildung von Bodensätzen und das Trübwerden oraler, insbesondere flüssiger Zubereitungen verhindern, die Durchsichtigkeit flüssiger oraler Zubereitungen erhalten, die Dextranaseaktivität über lange Zeit hinweg gewährleisten und ein gutes Mundgefühl bei Anwendung sicherstellen, indem man der jeweiligen oralen Zubereitung ein ätherartiges nichtionisches Netzmittel einverleibt.
Gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung läßt sich bei esterartige oder esterätherartige nichtionische Netzmittel enthaltenden oralen Zubereitungen eine lang dauernde Stabilität und gute Durchsichtigkeit gewährleisten, das Auftreten von Bodensätzen und ein Trübwerden verhindern, die Dextranaseaktivität erhalten und ein gutes Mundgefühl bei Gebrauch sicherstellen, indem man den pH-Wert der oralen Zubereitung auf 7,5 bis 10 einstellt.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen. Soweit nicht anders angegeben, bedeuten sämtliche Angaben "%" - "Gew.-%".
Versuch I
Ein Dextranasepulver wird unter den in Tabelle 1 angegebenen Bedingungen thermisch behandelt. Danach werden die An- oder Abwesenheit von Esteraseaktivität und die Stabilität der thermisch behandelten Dextranase bestimmt. Ferner wird nach Einarbeiten der jeweils thermisch behandelten Dextranase in eine Testlösung der folgenden Zusammensetzung:
Testlösung
Dextranase (vgl. Tab. I)10 000 Einheiten/ml
Polyoxyethylen (POE:60)- hydriertes Rizinusöl     2,0 g Methylparaben     0,4 g Glycin     2,0 g 0.01 M Puffer (Dinatriumphosphat/ Zitronensäure) pH-Wert: 6,0    Rest
gesamt   200 ml
deren Aussehen nach einmonatigem Stehenlassen bei Raumtemperatur visuell bewertet.
Die Esteraseaktivität wird wie folgt bestimmt:
Das Substrat, d. h. eine 20%ige Polyoxyethylen-hydriertes Rizinusöl-Lösung, wird in einem 0,1 M Essigsäurepuffer (pH-Wert: 5,1) mit Dextranase umgesetzt, worauf die durch die Esteraseaktivität gebildeten freien Fettsäuren in üblicher bekannter Weise colorimetrisch bestimmt werden.
Es werden folgende Bewertungsstandards benutzt:
Esteraseaktivität:
○: keine Aktivität
∆: etwas Restaktivität
×: aktiv.
Dextranasestabilität (im folgenden als "Dex" bezeichnet):
○: Restaktivität über 80% Dex vor der Behandlung
∆: Restaktivität 50 bis 80% Dex vor der Behandlung
×: Restaktivität weniger als 50% Dex vor der Behandlung.
Visuelles Aussehen der Testlösung:
○: durchsichtig ohne Bodensatz und Trübung
∆: etwas Bodensatz und Trübung
×: starker Bodensatz und starke Trübung.
Die Ergebnisse finden sich in Tabelle I:
Tabelle I:
Versuch II
Unter den in Tabelle II angegebenen Bedingungen wird ein Mundwasser der folgenden Zusammensetzung:
Rezeptur für ein Mundwasser
Bestandteile  %
Polyoxyethylen-hydriertes Rizinusöl  2,0 Geschmacksstoff  0,5 Glycerin 10,0 Methylparaben  0,2 Alanin  0,5 Natriumsaccharat  0,02 unbehandelte Dextranase (1 000 000 E/g)  1,0 0,01 M Trinatriumcitrat/Zitronensäure- Puffer (pH-Wert: 6,0)  Rest gesamt100%
thermisch behandelt. Unmittelbar nach der Behandlung werden entsprechend Versuch I die Stabilität der Dextranase und das visuelle Aussehen der Testlösung nach einwöchigem Stehenlassen bei Raumtemperatur bewertet:
Tabelle II
Versuch III
Es wird eine Testlösung der folgenden Zusammensetzung:
Zusammensetzung der Testlösung
Bestandteile  %
Dextranase20 000  E/ml Alanin     0,5 Netzmittel gemäß Tab. III     0-6% 0,01 M Zitronensäure-Puffer
(Trinatriumcitrat/Zitronensäure, pH-Wert: 6,0)     Rest gesamt   200 ml
zubereitet, worauf die Änderung im visuellen Aussehen, d. h. das Entstehen von Bodensatz und ein Trübwerden, beobachtet werden.
Bei dem Test werden der Testlösung 20 000 E/ml Dextranase einverleibt, um die Entstehung von Bodensatz und das Trübwerden zu beschleunigen. Die Testlösung wird drei Tage lang bei Raumtemperatur stehengelassen. Die Änderungen im visuellen Aussehen werden entsprechend Versuch I bewertet.
Tabelle III
Den Ergebnissen der Tabelle III ist zu entnehmen, daß ätherartige, nichtionische Netzmittel ohne Esterbindung im Molekül das Entstehen von Bodensatz oder das Trübwerden eines dextranasehaltigen Mundwassers zu verhindern und dessen Durchsichtigkeit sicherzustellen vermögen.
Versuch IV
Es werden Testlösungen der folgenden Rezepturen zubereitet:
Rezeptur der (Grund-)Testlösung
Bestandteile  %
Polyoxyethylen (POE:60)- hydriertes Rizinusöl  2,0 Methylparaben  0,2 Alanin  0,5 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,5 0,01 M Pufferlösung gemäß Tabelle IV  Rest gesamt100%
Die Testlösungen werden bei einer Temperatur von 40°C einen Monat lang stehengelassen, worauf zur Bewertung der Dextranasestabilität entsprechend Versuch I der prozentuale Restanteil Dextranase in der jeweiligen Testlösung bestimmt wird.
Die Dextranaseaktivität wird durch Ermitteln der Dextranzersetzungsfähigkeit mit jeder Testlösung ermittelt. Die Dextranaseaktivität in jeder Testlösung wird durch Ermitteln der An- oder Abwesenheit von Dextranaseaktivität unter Verwendung eines 4 : 1-Gemisches aus der jeweiligen Testlösung und menschlichem Speichel in üblicher bekannter Weise bewertet. Die Bewertungsergebnisse sind folgende:
Dextranaseaktivität:
○: kein Verlust der Dextranzersetzungsfähigkeit
∆: geringer Verlust der Dextranzersetzungsfähigkeit
×: erheblicher Verlust der Dextranzersetzungsfähigkeit.
Die Ergebnisse finden sich in Tabelle IV.
Tabelle IV
Den Ergebnissen der Tabelle IV ist zu entnehmen, daß dann, wenn die Testlösungen sauer oder neutral sind, bei der Lagerung Bodensätze entstehen und die Testlösungen trüb werden. Im Gegensatz dazu lassen sich bei alkalischen Testlösungen das Entstehen von Bodensätzen und ein Trübwerden wirksam verhindern.
Die folgenden Beispiele zeigen - ohne Beschränkung - verschiedene orale Zubereitungen gemäß der Erfindung und deren Bewertung.
Beispiel 1 bis 4
Unter Verwendung von thermisch behandeltem Dextranasepulver werden verschiedene Mundwässer zubereitet:
Tabelle V
Tabelle VI
Beispiele 5 bis 7
Unbehandelte Dextranase wird Mundwässern zugesetzt. Diese werden dann einer thermischen Behandlung unterworfen. Die verschiedenen Rezepturen und deren Bewertung ergeben sich aus Tabelle VII.
Tabelle VII
Beispiele 8 bis 12
Es werden Mundwässer der in Tabelle VIII angegebenen Rezepturen eines pH-Werts von 6,5 zubereitet. Nach einmonatigem Stehenlassen bei Raumtemperatur werden die Änderungen im visuellen Aussehen visuell beurteilt. Ferner werden nach einmonatigem Stehenlassen der Mundwässer bei einer Temperatur von 40°C die Prozentanteile an Restdextranase gemessen, um die Stabilität der Dextranase in den betreffenden Mundwässern zu bestimmen. Die Ergebnisse finden sich in der folgenden Tabelle VIII.
Tabelle VIII
Beispiel 13
Bestandteile %
Glycerin 10 Ethanol  1 Methylparaben  0,2 Alanin  0,3 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,1 Dinatriumphosphat  0,5 Zitronensäure  0,2 Natriumsaccharat  0,01 Geschmacksstoff  0,2 Polyoxyethylen (POE:9)-lauryläther  1,0 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 6,5
Beispiel 14
Bestandteile %
Sorbit 10 Ethanol  5 Methylparaben  0,2 Glycin  0,5 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,05 Natriummonofluorphosphat  1,0 Trinatriumcitrat  0,5 Zitronensäure  0,2 Natriumsaccharinat  0,01 Geschmacksstoff  0,2 Polyoxyethylen (POE:9)-lauryläther  5,0 Natriumlaurylsulfat  0,01 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 5,5
Beispiel 15
Bestandteile %
Xylit 10 Ethanol 10 Propylparaben  0,1 Gelatine  0,3 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,2 Dinatriumphosphat  0,1 Zitronensäure  0,02 Natriumsaccharinat  0,02 Geschmacksstoff  0,5 Polyoxyethylen (POE:20)-stearyläther  2,0 N-Lauroylsarcosinat  0,05 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 7,0
Beispiel 16
Bestandteile %
Mannit 10 Methylparaben  0,4 Kollagen  0,5 Dextranase (1 000 000 E/g)  1,0 Dinatriumphosphat  0,05 Zitronensäure  0,2 Natriumsaccharinat  0,01 Geschmacksstoff  0,1 Polyoxyethylen (POE:20)-stearyläther  0,5 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 6,0
Beispiel 17
Bestandteile %
Glycerin  5 Ethanol  1 Methylparaben  0,2 Alanin  0,5 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,1 Dinatriumphosphat  0,3 Zitronensäure  0,15 Natriumsaccharinat  0,02 Geschmacksstoff  0,05 Polyoxyethylen (POE:9)-lauryläther  1,0 Polyoxyethylen (POE:25)-cetyläther  1,0 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 6,2
Beispiel 18
Bestandteile %
Glycerin 15 Ethanol  2 Methylparaben  0,1 Propylparaben  0,1 Alanin  1,0 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,2 Dinatriumphosphat  1,0 Zitronensäure  0,5 Natriumsaccharinat  0,01 Geschmacksstoff  0,6 Polyoxyethylenpolyoxypropylen
(POE:256; POP:54)-äther  0,5 Polyoxyethylen (POE:20)-stearyläther  1,0 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 6,0
Beispiel 19
Bestandteile %
Glycerin 20 Ethanol  5 Methylparaben  0,5 Alanin  0,1 Dextranase (1 000 000 E/g)  0,5 Dinatriumphosphat  0,2 Zitronensäure  0,1 Natriumsaccharinat  0,01 Geschmacksstoff  0,2 Polyoxyethylenpolyoxypropylen
(POE:196; POP:67)-äther  3,0 Wasser  Rest gesamt100% pH-Wert: 6,0
Die Mundwässer der Beispiele 13 bis 19 zeigen ein gutes visuelles Aussehen, ein gutes Mundgefühl bei Gebrauch und eine gute Dextranasestabilität.
Beispiele 20 bis 26
Es werden Mundwässer der in Tabelle IX angegebenen Rezeptur zubereitet. nach einmonatigem Stehenlassen bei Raumtemperatur werden die Änderungen im visuellen Aussehen visuell beurteilt. Ferner wird die jeweilige prozentuale Restdextranase in den verschiedenen oralen Zubereitungen bestimmt, um die Dextranasestabilität und die Dextranaseaktivität bei Gebrauch des jeweiligen Mundwassers zu bewerten. Die Ergebnisse finden sich in Tabelle IX.
Tabelle IX
Den Werten der Tabelle IX ist zu entnehmen, daß die Mundwässer der Beispiele 20 bis 26 ohne Trübung und Bodensatz durchsichtig sind, daß darin die Dextranase stabil bleibt und daß die Dextranaseaktivität über längere Zeit hinweg erhalten bleibt.

Claims (12)

1. Orale Zubereitung mit thermisch behandelter Dextranase in einem wäßrigen Medium.
2. Orale Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch behandelte Dextranase der oralen Zubereitung nach ihrer thermischen Behandlung einverleibt wurde.
3. Orale Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dextranase in Form eines Gemischs mit mindestens einem weiteren Bestandteil wärmebehandelt und das thermisch behandelte Gemisch der oralen Zubereitung einverleibt wurde.
4. Orale Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in dextranasehaltiger Form thermisch behandelt wurde.
5. Orale Zubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Behandlung bei einer Temperatur von 40° bis 65°C durchgeführt wurde.
6. Orale Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Gramm 100 bis 100 000 Einheiten (E) enthält.
7. Orale Zubereitung, gekennzeichnet durch Einarbeiten eines ätherartigen nichtionischen Netzmittels in eine durchsichtige, flüssige orale Zubereitung.
8. Orale Zubereitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das ätherartige nichtionische Netzmittel aus einem Polyoxyethylenalkyläther oder Polyoxyethylenpolyoxypropylenäther besteht.
9. Orale Zubereitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Gramm 100 bis 100 000 Einheiten (E) Dextranase enthält.
10. Orale Zubereitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 0,1 bis 10 Gew.-% an dem ätherartigen nichtionischen Netzmittel enthält.
11. Orale Zubereitung mit Dextranase und einem ester- oder esterätherartigen nichtionischen Netzmittel mit Esterbindung, dadurch gekennzeichnet, daß ihr pH-Wert auf 7,5 bis 10 eingestellt ist.
12. Orale Zubereitung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Gramm 100 bis 100 000 Einheiten (E) Dextranase enthält.
DE19873721169 1986-06-30 1987-06-26 Orale zubereitung Granted DE3721169A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP61154774A JPH07106973B2 (ja) 1986-06-30 1986-06-30 口腔用組成物の製造方法
JP61154773A JPH0796492B2 (ja) 1986-06-30 1986-06-30 透明液状口腔用組成物
JP15477586A JPS6310713A (ja) 1986-06-30 1986-06-30 透明液状口腔用組成物

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3721169A1 true DE3721169A1 (de) 1988-01-14
DE3721169C2 DE3721169C2 (de) 1991-11-14

Family

ID=27320727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19873721169 Granted DE3721169A1 (de) 1986-06-30 1987-06-26 Orale zubereitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3721169A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994015579A1 (en) * 1992-12-30 1994-07-21 The Procter & Gamble Company Oral compositions
TR28113A (tr) * 1993-12-09 1996-01-30 Raks Elektrikli Ev Aletleri Sa Otomatik aerosol püskürtücü.
WO2008032158A3 (en) * 2006-09-11 2008-07-03 Pfizer Prod Inc Heat treated bacterins, and emulsion vaccines prepared from such heat treated bacterins
US9289482B2 (en) 2007-12-21 2016-03-22 Zoetis Services Llc Heat treated bacterins, and emulsion vaccines prepared from such heat treated bacterins

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chem. Abstr. 88, 1978, 65993 *

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994015579A1 (en) * 1992-12-30 1994-07-21 The Procter & Gamble Company Oral compositions
TR28113A (tr) * 1993-12-09 1996-01-30 Raks Elektrikli Ev Aletleri Sa Otomatik aerosol püskürtücü.
WO2008032158A3 (en) * 2006-09-11 2008-07-03 Pfizer Prod Inc Heat treated bacterins, and emulsion vaccines prepared from such heat treated bacterins
EP2377550A1 (de) * 2006-09-11 2011-10-19 Pfizer Products Inc. Wärmebehandelte Bakterine und aus diesen wärmebehandelten Bakterinen hergestellte Emulsionsimpfstoffe
US8491915B2 (en) 2006-09-11 2013-07-23 Ah Usa 42 Llc Heat treated bacterins, and emulsion vaccines prepared from such heat treated bacterins
CN101516393B (zh) * 2006-09-11 2014-05-14 佐蒂斯P有限责任公司 热处理菌苗和由该热处理菌苗制备的乳液疫苗
US9289482B2 (en) 2007-12-21 2016-03-22 Zoetis Services Llc Heat treated bacterins, and emulsion vaccines prepared from such heat treated bacterins

Also Published As

Publication number Publication date
DE3721169C2 (de) 1991-11-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3248541C2 (de)
DE69306805T2 (de) Mundhygienemittel
DE4418796C5 (de) Oral anwendbare und gegen Plaque und Gingivitis wirkende Zusammensetzungen
DE3526654C2 (de)
DE69323558T2 (de) Antifungale mundpflege zusammensetzungen
DE69214296T2 (de) Zahnpastazusammensetzungen
DE2212148A1 (de) Wirksame Gemische gegen Kariesbefall
DE69314493T2 (de) Präparate zur buccale verwendung
DE3102272C2 (de)
DE3420348C2 (de) Zahn- und Mundpflegemittel
DE69634259T2 (de) Antimikrobielle zusammensetzungen einen c3-c6 alkohol enthaltend
EP0382020A2 (de) Mund- und Zahnpflegemittel mit polysaccharidspaltenden Enzymen
EP0510158B1 (de) Verbessertes mittel gegen zahnbelag bestehend aus einer mischung von morpholinoaminoalkohol und metallsalzen
DE3533492A1 (de) Zahnbelag verhinderndes zahnpflegemittel
DE69836464T2 (de) Orale Zusammensetzung für die Behandlung von übelriechendem Atem
AT390368B (de) Stabiles zahnpflegemittel zur verhinderung von zahnbelag
DE3102557A1 (de) Keine flecken bildendes, gegen zahnfleischentzuendungen wirkendes mundpflegemittel
DE69114708T2 (de) Mittel gegen zahnstein und zahnbelag, die azacycloalkan-diphosphonsäurederivate enthalten.
EP0348560A1 (de) Orale Zusammensetzung
DE3541025A1 (de) Oral anzuwendendes mittel
EP0026252A1 (de) Mittel zur oralen Hygiene
EP0489037B1 (de) Belaghemmende zahnpasta
DE68928128T2 (de) Zahnpasta
AT391621B (de) Zahnpflegemittel
DE69528820T2 (de) Verwendung von Zahnpflegemitteln enthaltend bovines Kolostrum

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee