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DE3720590A1 - Stabilisierte polymerzusammensetzungen - Google Patents

Stabilisierte polymerzusammensetzungen

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Publication number
DE3720590A1
DE3720590A1 DE19873720590 DE3720590A DE3720590A1 DE 3720590 A1 DE3720590 A1 DE 3720590A1 DE 19873720590 DE19873720590 DE 19873720590 DE 3720590 A DE3720590 A DE 3720590A DE 3720590 A1 DE3720590 A1 DE 3720590A1
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DE
Germany
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acid
parts
composition
tert
component
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19873720590
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English (en)
Inventor
Hans Juergen Sander
Hermann O Dr Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/15Heterocyclic compounds having oxygen in the ring
    • C08K5/151Heterocyclic compounds having oxygen in the ring having one oxygen atom in the ring
    • C08K5/1515Three-membered rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft stabilisierte Zusammensetzungen aus weichmacherfreien chlorhaltigen Thermoplasten, die Thiodiethylenglykolbis- acetoacetat, epoxidierte ungesättigte Fettsäureester, ein Zn-Carboxylat und gegebenenfalls ein Ca-, Ba- oder/und Mg-Carboxylat als Stabilisatoren enthalten.
Aus der US-A-43 27 000 sind Stabilisatorgemische aus β-Ketocarbonsäureestern von Di- und Polyolen mit Thioetherstruktur und metallhaltigen Stabilisatoren, z. B. Ca- und Zn-Carboxylaten, bekannt. Diese Gemische zeigen an sich gute Stabilisatorwirkung in chlorhaltigen Thermoplasten, z. B. in PVC und PVC enthaltenden Polymeren. Als Beispiel für die genannten β-Ketocarbonsäureester ist darin unter anderen als Thiodiethylenglykol-bis-acetoacetat beschrieben. Trotz der an sich interessanten Eigenschaften der in der US-A-43 27 000 beschriebenen Stabilisatoren konnten letztere bisher nicht kommerzialisiert werden, da ihre Wirkung für praktische Belange noch nicht ausreichend war. Insbesondere vergilbten die damit stabilisierten Polymeren etwas zu stark, vor allem bei längerer thermischer Belastung. Ausserdem liess die Transparenz der mit Hilfe der stabilisierten Polymeren hergestellten Artikel zu wünschen übrig. Diese Feststellungen gelten auch für die beiden konkret in den Applikationsbeispielen A und B der US-A-43 27 000 beschriebenen Stabilisatormischungen, vor allem auch hinsichtlich Anfangsfarbe und Farbhaltung. Aehnliche Zusammensetzungen sind auch aus der JP-A-54-11 948 bekannt, die jedoch zusätzlich noch freie aromatische Carbonsäuren enthalten.
Es wurde nun gefunden, dass die Eigenschaften von Stabilisatormischungen, die in der US-A-43 27 000 beschriebene Bestandteile enthalten, derart verbessert werden können, dass sie für einen grosstechnischen Einsatz in Frage kommen, und zwar überraschenderweise dadurch, dass ein ganz bestimmter β-Ketocarbonsäureester mit Zn- und gegebenenfalls Ca-, Ba- oder/und Mg-Carboxylat-Primärstabilisatoren in ganz bestimmten Konzentrationen und Mischungsverhältnissen kombiniert wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft stabilisierte Polymerzusammensetzungen, die
  • a) 100 Teile eines weichmacherfreien chlorhaltigen Thermoplasten,
  • b) 0,7-2 Teile Thiodiethylenglykol-bis-acetoacetat der Formel (H3CCOCH2COOCH2CH2)2S,
  • c) 0-0,5 Teile eines Ca-, Ba- oder/und Mg-Salzes einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxymonocarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure,
  • d) 0,01-0,2 Teile eines Zn-Salzes einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxymonocarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure, und
  • e) 3-10 Teile von epoxidierten ungesättigten Fettsäureestern
enthalten.
Thiodiethylenglykol-bis-acetoacetat (Komponente b) ist vorzugsweise in einer Menge von 0,8-1,5 Teilen, vor allem etwa 1 Teil, enthalten.
Die Komponente c) ist vorzugsweise in einer Konzentration von 0-0,4, z. B. 0-0,35 Teilen vorhanden. Bevorzugt enthalten die erfindungsgemässen Zusammensetzungen eine Komponente c) (Konzentration ≦λτ0). Die Komponente c) ist dann z. B. in einer Menge von 0,001-0,5, vorzugsweise 0,01-0,5, insbesondere 0,05-0,4, vor allem 0,1-0,35 Teilen vorhanden.
Die Komponente c) ist ein Ca-, Ba- oder Mg-Salz oder eine Mischung aus solchen Salzen, vorzugsweise ein Ca- oder Mg-, insbesondere ein Ca-Salz, einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxymonocarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure.
Die aliphatischen Monocarbonsäuren bzw. Hydroxycarbonsäuren sind gesättigt oder ungesättigt und weisen insbesondere 8-22 C-Atome auf. Als Hydroxycarbonsäure ist vor allem Hydroxystearinsäure, z. B. 12-Hydroxystearinsäure, zu nennen. Von den Monocarbonsäuren sind die 2-Ethylhexan-, Laurin-, Stearin- und Behensäure bevorzugt. Bevorzugt ist die Komponente c) Ca-, Ba- oder/und Mg-, vorzugsweise Ca- oder/und Mg-, insbesondere Ca-Octoat (Salz der 2-Ethylhexansäure), -Laurat, -Stearat- oder -Behenat. Selbstverständlich sind auch Mischungen von Salzen verschiedener Säuren einsetzbar.
Die Komponente d) ist vorzugsweise in einer Menge von 0,05-0,2, insbesondere 0,1-0,2 Teilen enthalten. Sie ist das Zn-Salz einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxycarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure. Die aliphatischen Monocarbonsäuren bzw. Hydroxycarbonsäuren sind gesättigt oder ungesättigt und weisen insbesondere 8-22 C-Atome auf. Als Hydroxycarbonsäure ist vor allem Hydroxystearinsäure, z. B. 12-Hydroxystearinsäure, zu nennen. Von den Monocarbonsäuren sind die 2-Ethylhexan-, Laurin-, Stearin- und Behensäure bevorzugt. Bevorzugt wird als Komponente d) Zn-Octoat (Salz der 2-Ethylhexansäure), basisches Zn-Octoat, Zn-Stearat, -Laurat, -Behenat oder -Benzoat, insbesondere Zn-Octoat, basisches Zn-Octoat, Zn-Stearat oder Zn-Benzoat, eingesetzt. Dabei wird Zn-Stearat besonders bevorzugt in einer Menge von etwa 0,2 Teilen, Zn-Octoat von etwa 0,1 Teil und basisches Zn-Octoat von etwa 0,05 Teilen verwendet.
Komponente e) ist vorzugsweise epoxidiertes Sojabohnenöl. Diese Komponente liegt insbesondere in einer Menge von 4-7, vor allem etwa 5 Teilen, vor.
Bei den erfindungsgemäss stabilisierten, weichmacherfreien chlorhaltigen thermoplastischen Polymeren (Komponente a) handelt es sich insbesondere um Vinylchlorid-Homopolymere, Mischpolymere des Vinylchlorids mit ungesättigten Comonomeren, Mischungen der genannten Polymeren untereinander oder Mischungen der genannten Polymeren mit anderen Mischpolymerisaten. Die vorzugsweise erfindungsgemäss als Komponente a) einsetzbaren Polymeren können auch als Hart-PVC bezeichnet werden.
Von den Vinylchloridhomo- und -copolymeren sind besonders Suspensions- und Massepolymere sowie Emulsionspolymere zu erwähnen. Als Comonomere für die Copolymerisate kommen z. B. in Frage: Vinylacetat, Vinylidenchlorid, Transdichlorethylen, Ethylen, Propylen, Butylen, Maleinsäure, Acrylsäure, Fumarsäure, Itaconsäure. Weitere geeignete chlorhaltige Polymere sind nachchloriertes PVC und chlorierte Polyolefine, ferner Pfropfpolymerisate von PVC mit ABS, EVA und MBS.
Zu erwähnen sind erfindungsgemässe Zusammensetzungen, die zusätzlich einen Schlagzähmodifikator enthalten, insbesondere in einer Menge bis zu 15, etwa von 0,1-15, bevorzugt 1 bis 15, insbesondere 3-10, z. B. 6-8 Teilen. Beispiele für derartige Modifikatoren sind Mischpolymerisate von Estern der Methacrylsäure oder/und Acrylsäure (insbesondere von einwertigen aliphatischen C1-C18-Alkoholen) mit Butadien und Styrol. Diese Mischpolymerisate werden allgemein als ABS und MBS bezeichnet.
Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen können auch weitere, für chlorhaltige Thermoplasten übliche Stabilisatoren enthalten. So enthalten sie beispielsweise 0-1,5 Teile, insbesondere 0-1 Teil eines oder mehrerer Phosphite. Solche Phosphite können etwa in einer Menge von 0,01-1,5, insbesondere 0,01-1, bevorzugt 0,1-0,6, z. B. 0,2-0,5 Teilen enthalten sein. Beispiele für derartige Phosphite sind etwa solche der Formeln
worin R1, R2 und R3 gleich oder verschieden sind und C6-C18-Alkyl, C6-C18-Alkenyl, einen substituierten oder unsubstituierten Phenylrest oder C5-C7-Cycloalkyl bedeuten.
Bedeuten R1, R2 und R3 C6-C18-Alkyl, so handelt es sich dabei z. B. um n-Hexyl, n-Octyl, n-Nonyl, Decyl, Dodecyl, Tetradecyl, Hexadecyl oder Octadecyl. Bevorzugt sind Alkylgruppen mit 8 bis 18 C-Atomen.
Als substituiertes Phenyl bedeuten R1, R2 und R3 beispielsweise Tolyl, Ethylphenyl, Xylyl, Cumyl, Cymyl, Kresyl, 4-Methoxyphenyl, 2,4-Dimethoxyphenyl, Ethoxyphenyl, Butoxyphenyl, p-n-Octylphenyl, p-n-Nonylphenyl oder p-n-Dodecylphenyl.
Besonders geeignete Phosphite sind Trioctyl-, Tridecyl-, Tridodecyl-, Tritetradecyl, Tristearyl-, Trioleyl-, Triphenyl-, Trikresyl-, Tris-p-nonylphenyl- oder Tricyclohexylphosphit und besonders bevorzugt sind die Aryl-Dialkyl- sowie die Alkyl-Diaryl-Phosphite, wie z. B. Phenyldidecyl-, (2,4-Di-tert.-butylphenyl)-di-dodecylphosphit, (2,6-Di-tert.-butylphenyl)-di-dodecylphosphit und die Dialkyl- und Diaryl-pentaerythrit-diphosphite, wie Distearylpentaerythrit-diphosphit.
Bevorzugte organische Phosphite sind Distearyl-pentaerythrit-diphosphit, Trisnonylphenylphosphit und Phenyl-didecyl-phosphit.
Ferner können in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen weitere bekannte Costabilisatoren enthalten sein, beispielsweise 0-2, insbesondere 0-1,5 Teile. Sie sind dann vorzugsweise in einer Menge von 0,01-2, insbesondere 0,05-1,5, z. B. 0,1-1, vor allem 0,1-0,5 Teilen vorhanden. Als derartige Costabilisatoren seien Aminocrotonsäureester, Dehydracetsäure, 1,3-Diketoverbindungen, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxy-4′-tert.-butylbenzophenon und Pyrrolderivate genannt, wobei letztere bevorzugt sind.
Als Aminocrotonsäureester kommen insbesondere die Ester mit einwertigen geradkettigen C8-C20-, insbesondere C12-C18-Alkoholen und/oder mit 1,3- bzw. 1,4-Butandiol und/oder 1,2-Dipropylenglykol und/oder Thiodiäthylenglykol in Betracht.
Als Costabilisatoren verwendbare 1,3-Diketoverbindungen sind insbesondere jene, die in der DE-B 26 00 516 und der EP-A 35 268 beschrieben sind, z. B. solche der im Patentanspruch der DE-B 26 00 516 angegebenen Formel. Bevorzugte 1,3-Diketoverbindungen sind Benzoylstearoyl-methan, 2-Benzoyl-acetessigsäurealkyl(z. B. äthyl)-ester und Triacylmethane.
Als Pyrrol-Costabilisatoren sind jene besonders zu erwähnen, die in der EP-A 22 087 und der GB-A 20 78 761 beschrieben sind, z. B. der dort angegebenen Formel I, vorzugsweise jene Pyrrolderivate, die in den Ansprüchen 2-9 der EP-A 22 087 definiert sind. Als Beispiel sei 2-Methyl-3-cyclohexyloxycarbonyl-4-phenyl-1H-pyrrol genannt.
Ferner können die erfindungsgemässen Zusammensetzungen neben den vorstehend genannten fakultativen Costabilisatoren oder an deren Stelle noch weitere fakultative Bestandteile enthalten, z. B. Organozinnstabilisatoren, wie z. B. Butylthiostannonsäure, Mono- [n-octyl]-zinn-tris-[isooctyl-thioglykolat], Di-n-octyl-zinn-bis- [isooctyl-thioglykolat], Di-butylzinnsulfid, Di-butyl-zinn-thioglykolat oder Mono-[butyl]-zinn-sulfid sowie Mono-[methyl]-zinn- tris-[alkyl-thioglykolat], Mono-[n-butyl]-zinn-tris-[alkyl-thioglykolat], Mono-[carb-n-butoxy-ethyl]-zinn-tris-[alkyl-thioglykolat], Bis-[methyl]-zinn-bis-[alkyl-thioglykolat], Bis-(n-butyl]- zinn-bis-[alkyl-thioglykolat], Bis-[carb-n-butoxyethyl]-zinn- bis-[alkyl-thioglykolat], Mono-[methyl]-zinn-tris-[alkylthiopropionat], Mono-[n-butyl]-zinn-tris-[alkyl-thiopropionat], Mono- [carb-n-butoxy-ethyl]-zinn-tris-[alkyl-thiopropionat], Bis-[methyl]- zinn-bis-[alkyl-thiopropionat], Bis-[n-butyl]-zinn-bis-[alkyl- thiopropionat], Bis-[carb-n-butoxy-ethyl]-zinn-bis-[alkyl-thiopropionat], wobei Alkyl beispielsweise 2-Ethylhexyl, Dodecyl, Tridecyl oder Tetradecyl bedeutet, und auch Organozinncarboxylate, insbesondere Maleinate oder Halbestermaleinate, oder Mischungen der vorgenannten Organozinnstabilisatoren, oder organische Antimonverbindungen, wie Antimon-tris-[isooctyl-thioglykolat] (Isooctyl = 2-Ethylhexyl).
Ferner können die erfindungsgemässen Zusammensetzungen übliche Antioxidantien enthalten. Beispiele dafür sind:
1.1. Alkylierte Monophenole, z. B. 2,6-Di-tert.butyl-4-methylphenol, 2-Tert.butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-tert.butyl-4-ethylphenol, 2,6-Di-tert.butyl-4-n-butylphenol, 2,6-Di-tert.butyl-4-i-butylphenol, 2,6-Di-cyclopentyl-4-methylphenol, 2-(α-Methylcyclohexyl)- 4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-octadecyl-4-methylphenol, 2,4,6-Tricyclohexylphenol, 2,6-Di-tert.butyl-4-methoxymethylphenol.
1.2. Alkylierte Hydrochinone, z. B. 2,6-Di-tert.butyl-4-methoxyphenol, 2,5-Di-tert.butyl-hydrochinon, 2,5-Di-tert.amyl-hydrochinon, 2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol.
1.3. Hydroxylierte Thiodiphenylether, z. B. 2,2′-Thio-bis-(6-tert.- butyl-4-methylphenol), 2,2′-Thio-bis-(4-octylphenol), 4,4′-Thio- bis-(6-tert.butyl-3-methylphenol), 4,4′-Thio-bis-(6-tert.butyl-2- methylphenol).
1.4. Alkyliden-Bisphenole, z. B. 2,2′-Methylen-bis-(6-tert.butyl-4- methylphenol), 2,2′-Methylen-bis-(6-tert.butyl-4-ethylphenol), 2,2′-Methylen-bis-[4-methyl-6-(α-methylcyclohexyl)-phenol], 2,2′- Methylen-bis-(4-methyl-6-cyclohexylphenol), 2,2′-Methylen-bis-(6- nonyl-4-methylphenol), 2,2′-Methylen-bis-(4,6-di-tert.butylphenol), 2,2′-Ethyliden-bis-(4,6-di-tert.butylphenol), 2,2′-Ethyliden-bis- (6-tert.butyl-4-isobutylphenol), 2,2′-Methylen-bis-[6-(α-methylbenzyl)- 4-nonylphenol], 2,2′-Methylen-bis-[6-(α,α-dimethylbenzyl)- 4-nonylphenol], 4,4′-Methylen-bis-(2,6-di-tert.butylphenol), 4,4′-Methylen-bis-(6-tert.butyl-2-methylphenol), 1,1-Bis-(5-tert.- butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-butan, 2,6-Di-(3-tert.butyl-5-methyl- 2-hydroxybenzyl)-4-methylphenol, 1,1,3-Tris-(5-tert.butyl-4- hydroxy-2-methylphenyl)-butan, 1,1-Bis-(5-tert.butyl-4-hydroxy-2- methylphenyl)-3-n-dodecylmercaptobutan, Ethylenglycol-bis-[3,3-bis- (3′-tert.butyl-4′-hydroxyphenyl)-butyrat], Di-(3-tert.butyl-4- hydroxy-5-methylphenyl)-dicyclopentadien, Di-[2-(3′-tert.butyl-2′- hydroxy-5′-methyl-benzyl)-6-tert.butyl-4-methyl-phenyl]-terephthalat.
1.5 Benzylverbindungen, z. B. 1,3,5-Tri-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl)- 2,4,6-trimethylbenzol, Di-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl)- sulfid, 3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl-mercaptoessigsäure- isooctylester, Bis-(4-tert.butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)- dithiol-terephthalat, 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl)- isocyanurat, 1,3,5-Tris-(4-tert.butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)- isocyanurat, 3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl-phosphonsäure- dioctadecylester, 3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl-phosphonsäure- monoethylester, Calcium-salz.
1.6. Acylaminophenole, z. B. 4-Hydroxy-laurinsäureanilid, 4-Hydroxy- stearinsäureanilid, 2,4-Bis-octylmercapto-6-(3,5-di-tert.butyl-4- hydroxyanilino)-s-triazin, N-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxyphenyl)- carbaminsäureoctylester.
1.7. Ester der β-(3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris-hydroxyethyl- isocyanurat, Di-hydroxyethyl-oxalsäurediamid.
1.8. Ester der β-(5-tert.Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)-propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris-hydroxyethyl- isocyanurat, Di-hydroxyethyl-oxyalsäurediamid.
1.9. Amide der β-(3,5-Di-tert.butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure, wie z. B. N,N′-Di-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hexamethylendiamin,- N,N′-Di-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)- trimethylendiamin, N,N′-Di-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)- hydrazin.
Je nach Verwendungszweck können in die erfindungsgemässen Zusammensetzungen ausserdem noch weitere übliche Zusätze eingearbeitet werden, wie z. B. Gleitmittel (z. B. Montanwachse oder Glycerinester), Fettsäureester, Paraffine, Füllstoffe, Russ, Asbest, Kaolin, Talk, Glasfasern, optische Aufheller, Pigmente, Lichtstabilisatoren, UV-Absorber, Flammschutzmittel oder/und Antistatika, insbesondere Gleitmittel, Pigmente, Verarbeitungshilfen, Füllstoffe, Antioxidantien und/oder Lichtschutzmittel.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemässen Zusammensetzungen keine freien aromatischen Carbonsäuren, insbesondere solche nicht, wie sie in der JP-A- 54-11 948 als Komponente (d) beschrieben sind.
Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen können nach den dafür gebräuchlichen Formgebungsverfahren, z. B. durch Extrusion, Spritzgiessen oder Kalandrieren zu Formteilen verarbeitet werden. Auch die Verwendung als Plastisole ist möglich. Bevorzugt werden daraus PVC-Folien für Lebensmittelverpackungen und PVC-Flaschen hergestellt.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung. Teile und Prozent beziehen sich darin sowie in der übrigen Beschreibung und in den Patentansprüchen auf das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben ist.
Beispiele 1-5:
Die in der Tabelle 1 angegebenen PVC-Zusammensetzungen werden durch trockenes Vermischen der Einzelkomponenten hergestellt.
Tabelle 1
Jeweils 68 g der Zusammensetzungen der Beispiele 1 und 2 werden in einem Brabender-Plastographen und 40 Umdrehungen pro Minute und einer Knetertemperatur von 180°C verarbeitet. Alle 5 Minuten wird eine Probe entnommen und zu einer Platte von 5 mm Dicke verpresst. Die Verfärbung der Proben wird durch Messung der optischen Remission nach der Standardmethode ASTM D 1925-70, Yellowness Index of Plastics, bestimmt. Die erhaltenen Yellowness-Index-Werte (YI) sind in Tabelle 2 angegeben. Die Zusammensetzungen der Beispiele 3 bis 5 werden in gleicher Weise zu Platten verarbeitet.
Beispiele 6-14:
Die in der Tabelle 3 angegebenen PVC-Zusammensetzungen werden durch trockenes Vermischen der Einzelkomponenten hergestellt.
Tabelle 3
Die in den Beispielen 6-10 angegebenen Zusammensetzungen werden auf einem Mischwalzwerk 5 Minuten bei 180°C gewalzt. Vom gebildeten 0,3 mm dicken Walzfell werden Folienmuster in einem Testofen bei 180°C thermisch belastet. Vor der Behandlung im Testofen (0 Minuten) und nach 10, 20 und 30 Minuten wird an den Prüfmustern der Yellowness-Index (YI) nach ASTM D 1925-70 bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 4 angegeben.
Tabelle 4
Die Zusammensetzungen der Beispiele 11-14 werden analog auf einem Mischwalzwerk zu Folien verarbeitet.

Claims (16)

1. Stabilisierte Polymerzusammensetzung, enthaltend
  • a) 100 Teile eines weichmacherfreien chlorhaltigen Thermoplasten,
  • b) 0,7-2 Teile Thiodiethylenglykol-bis-acetoacetat der Formel (H3CCOCH2COOCH2CH2)2S,
  • c) 0-0,5 Teile eines Ca-, Ba- oder/und Mg-Salzes einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxymonocarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure
  • d) 0,01-0,2 Teile eines Zn-Salzes einer aliphatischen C8-C24-Monocarbonsäure oder -Hydroxymonocarbonsäure oder der Benzoesäure oder tert.-Butylbenzoesäure, und
  • e) 3-10 Teile von epoxidierten ungesättigten Fettsäureestern.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Komponente c) ein Ca- oder/und Mg-Salz ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin der chlorhaltige Thermoplast ein Vinylchlorid-Homopolymer, ein Mischpolymer des Vinylchlorids mit ungesättigten Comonomeren, eine Mischung der genannten Polymeren untereinander oder eine Mischung der genannten Polymeren mit anderen Mischpolymeren ist.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Komponente b) in einer Menge von 0,8-1,5 Teilen enthalten ist.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Komponente c) in einer Menge von 0,01-0,5, insbesondere 0,05-0,4 Teilen enthalten ist.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, 2 oder 5, worin die Komponente c) ein Ca-Salz ist.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 1, 2, 5 oder 6, worin die Komponente c) ein Salz der Laurinsäure, 2-Ethylhexansäure, Stearinsäure oder Behensäure ist.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Komponente d) in einer Menge von 0,05-0,2, insbesondere von 0,1-0,2 Teilen, enthalten ist.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Komponente d) Zinkoctoat, basisches Zinkoctoat, Zinkstearat oder Zinkbenzoat ist.
10. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Komponente e) in einer Menge von 4-7 Teilen, insbesondere 5 Teilen, enthalten ist.
11. Zusammensetzung nach Anspruch 1, 2 oder 10, worin die Komponente e) epoxidiertes Sojabohnenöl ist.
12. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, die bis 15 Teile, insbesondere 3-10 Teile, eines Schlagzähmodifikators enthält.
13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, die als Schlagzähmodifikator ein Mischpolymerisat aus Estern der Acrylsäure oder/und Methacrylsäure mit Butadien und mit Styrol (ABS oder/und MBS) enthalten.
14. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, die bis zu 1 Teil, insbesondere 0,1-0,6 Teile, eines organischen Phosphit-Stabilisators enthält.
15. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, die bis zu 1,5 Teile eines weiteren Costabilisators enthält.
16. Zusammensetzung nach Anspruch 15, worin der weitere Costabilisator ein Aminocrotonsäureester, Dehydracetsäure, eine 1,3-Diketoverbindung, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxy-4′-tert.-butylbenzophenon oder/und ein Pyrrolderivat ist.
DE19873720590 1986-06-25 1987-06-22 Stabilisierte polymerzusammensetzungen Withdrawn DE3720590A1 (de)

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IT (1) IT1205180B (de)

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